Nicht der erhoffte Start

Nicht der erhoffte Start

Der Saison-Auftakt in der 2. Bundesliga der Basket-Damen ist für Wasserburg gestern nicht nach Wunsch verlaufen. Am ersten Spieltag der neuen Saison musste man sich bei den Bender Baskets Grünberg mit 56:71 geschlagen geben. Dabei zeigte die Mannschaft nur im ersten und letzten Viertel, dass sie mit dem Gastgeber mithalten konnte. Entscheidend war eine schwache Phase im zweiten und dritten Spielabschnitt, in der Grünberg den Vorsprung deutlich ausbauen konnte.

Mit Abstand die meisten Körbe warf sie als Neuzugang für ihr Team Wasserburg: Die 23-jährige US-Amerikanerin Abby Ray (Foto). 

Weiter geht es am kommenden Sonntag um 16.30 Uhr: Das erste Heimspiel der neuen Saison gegen Stuttgart steht an.

Der Spielbericht ...

Die Wasserburgerinnen mussten beim Saison-Auftakt auf Migena Kqiku, Lara Lieckfeld, Patricia Walz und Veronika Semykasheva verzichten – was die personellen Möglichkeiten einschränkte.

Die Partie begann zunächst vielversprechend aus Wasserburger Sicht. Die Gastgeberinnen erwischten zwar den besseren Start, doch der TSV fand schnell in die Begegnung und hielt das Tempo mit. Nach den ersten zehn Minuten stand es 20:17 für Grünberg. Damit war der Rückstand überschaubar und die Partie weiterhin völlig offen.

Im zweiten Viertel gelang es den Bender Baskets allerdings, sich deutlich abzusetzen. Wasserburg hatte offensiv zunehmend Schwierigkeiten, zu einfachen Punkten zu kommen. Während Grünberg seinen Vorsprung Schritt für Schritt vergrößerte, konnte der TSV im zweiten Abschnitt lediglich zwölf Punkte erzielen. Die Gastgeberinnen nutzten diese Phase konsequent und entschieden das Viertel mit 24:12 für sich. Zur Halbzeit lag Grünberg damit bereits mit 44:29 vorne.

Auch nach dem Seitenwechsel fand Wasserburg zunächst nicht zu seinem Rhythmus zurück. Im dritten Viertel setzte sich das Bild des zweiten Abschnitts fort: Grünberg kontrollierte das Spiel und ließ nur wenig zu. Mit 19:9 ging auch dieses Viertel an die Bender Baskets. Vor dem Schlussabschnitt war die Begegnung beim Stand von 63:38 praktisch vorentschieden.

Trotz des deutlichen Rückstands steckte der TSV nicht auf. Im letzten Viertel zeigte Wasserburg noch einmal eine deutlich bessere Leistung und konnte diesen Abschnitt mit 15:11 für sich entscheiden. Die Mannschaft kämpfte bis zur Schlusssirene und setzte damit zumindest zum Ende der Partie noch einmal ein Ausrufezeichen. An der Niederlage änderte der starke Schlussspurt allerdings nichts mehr.

Am Ende stand ein 71:56 für die Bender Baskets auf der Anzeigetafel. Ausschlaggebend waren insbesondere die 43:21 Punkte, die Grünberg im zweiten und dritten Viertel erzielte. Wasserburg konnte in dieser Phase offensiv zu wenig entgegensetzen und musste den Gastgeber dadurch entscheidend davonziehen lassen. Gleichzeitig zeigte das letzte Viertel, dass die Mannschaft auch bei einem deutlichen Rückstand weiterarbeiten und sich zurück in die Partie kämpfen kann.

Für Wasserburg gilt es nun, die Erkenntnisse aus dem Auftakt mitzunehmen und die positiven Ansätze weiter auszubauen. Gerade die ausgeglichene Anfangsphase und das gewonnene Schlussviertel machen deutlich, dass die Mannschaft über weite Strecken konkurrenzfähig war. Die nächste Aufgabe bietet nun die Möglichkeit, die ersten Punkte der noch jungen Saison einzufahren und die Auftaktniederlage schnell hinter sich zu lassen.

Es spielten:

Abby Ray (20 Punkte, 3 Rebounds, 3 Steals),

Tess Santos (9 Punkte, 7 Rebounds, 3 Assists),

Manu Scholzgart (9 Punkte),

Andjela Pavicevic (8 Punkte, 9 Rebounds),

Mikayla McFarlane (6 Punkte, 7 Rebounds),

Vivi Langer (3 Punkte),

Franzi Schulz (2 Punkte)

und Ajla Smajlovic.

Foto: Presse TSV Wasserburg



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