Große Freude in Rosenheim

Was für eine tolle Nachricht für die Stadt Rosenheim: Der Bund fördert die Sanierung des Hans-Klepper-Hallenbades in Rosenheim mit einem satten Zuschuss von 720.000 Euro. Diesen Beschluss fasste heute der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, teilt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig mit. Das Geld stammt aus der aktuellen Förderrunde SKS-Schwimmbäder des Bundes.
„Das ist eine immens hohe Summe, und alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, betont die heimische Wahlkreisabgeordnete. „Das Programm zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder umfasst bundesweit insgesamt 250 Millionen Euro und war deutlich überzeichnet. Für die Stadt Rosenheim freut mich dieser hohe Zuschuss außerordentlich. Sie kann jetzt die dringende Sanierung des Hans-Klepper-Hallenbades angehen.“
Für Rosenheim unterstreicht Oberbürgermeister Abuzar Erdogan vor allem die Bedeutung des Hans-Klepper-Hallenbads für Schwimmen, Schule und Sport: „Das Hans-Klepper-Hallenbad erfüllt für Rosenheim eine wichtige Aufgabe. Hier lernen Kinder schwimmen, Schulen nutzen das Bad für ihren Unterricht und Vereine finden Raum für Training und Sport. Mit den 720.000 Euro Bundesförderung können wir notwendige Investitionen voranbringen und dazu beitragen, dieses Angebot auch künftig für die Menschen in unserer Stadt zu erhalten.“
Das Klepper Hallenbad ist weit mehr als eine reine Freizeiteinrichtung, so Ludwig weiter: „Schwimmen zu können, ist weit mehr als eine sportliche Fähigkeit. Es kann im entscheidenden Moment lebensrettend sein. Ein großer Teil der Kinder verfügt am Ende der Grundschulzeit noch nicht über ausreichende Sicherheit im Wasser. Damit Kinder diese wichtige Fähigkeit überhaupt erwerben können, braucht es ausreichend Möglichkeiten zum Schwimmenlernen. Eine gute Schwimmfähigkeit hängt wesentlich von einer verfügbaren und geeigneten Bäderinfrastruktur ab. Der Erhalt und die Sanierung von Schwimmbädern sind deshalb nicht ausschließlich Investitionen in Sport und Freizeit oder Gesundheitsprävention, sondern sie schaffen und sichern die Voraussetzungen dafür, dass Kinder mehr Sicherheit im und am Wasser gewinnen“, so Ludwig abschließend.
Bild: Anne Hufnagl



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