Heute 21 Kilometer Stau

Die Tiroler Behörden begannen heute um 5 Uhr mit der Dosierungsmaßnahme auf der österreichischen Inntalautobahn A12 auf Höhe der Ausfahrt Kufstein Nord, in Fahrtrichtung Innsbruck. Die Dosierungsmaßnahme dauerte bis 9 Uhr.
Gegen 8.30 Uhr reichte der Lkw-Rückstau in seiner höchsten Ausdehnung bis zur Anschlussstelle Brannenburg zurück, was einer Gesamtlänge von 15 Kilometern entspricht. Ab 10:15 Uhr war auf deutschem Gebiet kein Stau, aufgrund der Blockabfertigung, mehr zu verzeichnen.
Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim sowie Autobahnpolizei Holzkirchen befanden sich im Einsatz und sorgten dafür, dass die Behinderungen für den Individualverkehr so gering wie möglich blieben.
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Die nächste planmäßige Dosierung findet am Montag, 28. September, statt.
Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/09/21/heute-21-kilometer-stau/
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Das wird uns noch viele Jahre begleiten….
Momentan hört man von diesen Projekt auf Deutscher Seite nicht mehr viel….
Wenn das Tempo so bleibt mit der Planung werden die Südtiroler und Österreicher fertig sein, und auf Bayerischer Seite ist man immer noch am „Streckenverlauf basteln“ in Arbeit.
Schade, dass die Verkehrsminister der CSU, Ramsauer, Dobrindt und Scheuer hier nichts auf den Weg gebracht haben.
Sehr geehrter Herr Renghart,
Sie wiederholen sich bei Ihren Kommentaren zum Thema. Die von Ihnen genannten Verkehrsminister haben vieles versucht, sind aber an der, von allen Seiten geforderten, Bürgerbeteiligung und den rechtsstaatlichen Möglichkeiten gescheitert. Fragen Sie mal die Bewohner der betroffenen Gemeinden im Inntal, was sie vom baulichen Eingriff in Ihre Heimat halten. Die Proteste der direkt Betroffenen sind einfach da. Ich behaupte, dass ein derartiges Großprojekt, wie die Brennerautobahn heute nicht mehr möglich wäre. Die Widerstände in der Bevölkerung wären unüberwindbar. Ein Verkehrsminister polarisiert immer. Wir gebaut, gibt’s Protest, wenn nicht, dann auch. Nur von anderer Seite halt. Gemeckert aber wird immer.
Ja das werden sie schauen, wenn wir mit der Blockabfertigung der Güterzüge beginnen. Dann kommt unsere Zeit
Man sieht halt, wer sich das Projekt wünscht. Offensichtlich hat sich Deutschland nie zum Unterschreiben eines gültigen Vertrages hinreißen lassen. Da hätten den Ösis schon die Alarmglocken angehen müssen. Wenn ich den Handwerker anruf, dass ich bis Zeitpunkt x gern die neuen Fenster hätt, wird er auch erst alle anderen Verträge fertig machen, wo Unternehmen mit Vertragsstrafe drohen.
Ich weiß gar nicht, warum es da so viel Diskussionspotential gibt. Es ist genau so, wie vereinbart. Jeder schaut, wann er Zeit und Lust dafür hat und Deutschland hat halt gerade nicht so viel davon. Ist ja kein Vertragsbruch.
Daher: Fehler ganz klar auf Seiten Ö!
@Tante
Hier liegst Du ziemlich falsch…
Natürlich sind hier Verträge vorhanden. Wenn Du ernsthalft glaubst, dass so ein Großprojekt ohne Verträge mal gestartet wird, da liegst ziemlich daneben.
@Schmid
Man hätte Prioritäten setzten müssen. Das es funktionieren kann, zeigen uns Südtirol und Österreich.
Jetzt wird es wohl noch langsamer von statten gehen, da die CDU/CSU eine erhebliche „Erosion“ in den Wahlen erlebt.
Man kann nicht davon ausgehen, dass die derzeitige Regierung noch Projekte wie den Anschluss Brenner Basistunnel voran bringt…
Dann lass mal sehen Bernhard… Zeig uns die Verträge (nicht verwechseln mit Absichtserklärungen), wo drin steht, dass ein Vertragpsartner bei nicht-Erflüllung der Vertragsteile mit Konsequenzen zu rechnen hat (finanzielle Konsequenzen oder am Besten mit der Konsequenz Blockabfertigungsschickane)? Wenn du auch diesmal wieder nicht mit Inhalten ankommst, wirst du früher oder später an Glaubwürdigkeit verlieren.
In Deutschland geht einfach nichts mehr vorwärts, weil Bürger grundsätzlich immer gegen Fortschritt ist. Egal was vorwärts gebracht werden soll, vor seiner Haustür will keiner was haben. Da stellen sich andere Länder nicht so an. Und es klappt in diesen Ländern. Aber mal schauen wie es mit einer neuen Partei wird. Da wird die Bevölkerung nicht mehr soviel Mitspracherechte haben…
Das klingt für mich furchtbar.
@ tante
Bist schlecht informiert. Diese Verträge sind schon sehr alt. Einfach auf den Infrastrukturprojekten der EU suchen, da findest alle Beschlüsse, Verträge und Vereinbarungen.
Also, Tantchen, es recherchieren und dann schreiben…, sonst wirst noch unglaubwürdig….😉
Die Antwort war ja genau so zu erwarten.
Nein, im Ernst. Es ist natürlich nicht möglich, zu beweisen, dass es etwas nicht gibt. Es kann dir auch niemand beweisen, dass es Nessi nicht gibt. Aber noch nie konnte einer benennen, was Deutschland zahlen müsste, wenn es einfach nichts macht. Und dass die Österreicher mit Blockabfertigung und anderen Schickanen reagieren, zeigt ja, dass sie das Wichtigste vergessen haben oder es nicht geschafft haben. Den Vertrag, dass alle beabsichtigen das Projekt umzusetzen, erfüllen wir ja. Wir beabsichtigen es ja. Tun es aber nicht.
Jedenfalls steht nirgends niedergeschrieben, was oder dass wir etwas zahlen müssen, wenn wir es nicht umsetzen. Und das ist der Fehler und es ärgert mich, dass LKW Fahrer und Anwohner der Region dafür gerade stehen müssen. Jeder auf dieser Welt weiß, dass man bei Millionen-/Milliardenprojekte Konventionalstrafen im Vertrag vereinbaren muss, selbst die Bundeswehr!
Das seh ich auch so. Wir sollten in Erwägung ziehen, dass es sich nicht um Politikversagen handelt, sondern um ein Kalkühl. Kann mir nicht vorstellen, dass der Söder da so im Hintergrund bleiben würde, wenn man ein Problem erkannt hätte. Man wird es aussitzen. Die Strecke über Salzburg soll ja – laut Politik – Vorrang haben. Möglicherweise glaubt man nicht, dass es so viel mehr Verkehr wird und es mit einer normalen Sanierung getan ist.
Die einzige Ludwig, die hier was zum Besten gibt. Die schickt man vor um die Wogen zu glätten. Aber Interesse oder den Versuch die „Peinlichkeit“ zu beschönigen, sieht anders aus.
Ich bin zwar kein Jurist, aber soweit mein Verständnis von Gesetzgebung geht, ersetzten völkerrechtliche Verträge und Absichtserklärung nie das nationale Gesetzgebungsverfahren. Entsprechend ist es relativ unsinnig von der Verbindlichkeit der Verträge und Konventionalstrafen zu sprechen. Deutschland bzw. die deutsche Regierung fährt hier also zweigleisig. Völkerrechtlich hat man das eine beschlossen, im nationalen Recht kann oder möchte man diese Vereinbarung aber nicht umsetzen.