132 Fahrzeuge mussten wieder umdrehen

132 Fahrzeuge mussten wieder umdrehen

Wie angekündigt, führte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd aufgrund der aktuellen Ferienreisezeit und des damit verbundenen hohen Verkehrsaufkommens am heutigen zweiten Feriensamstag in seinem Zuständigkeitsbereich eine groß angelegte Schwerpunktkontrolle zur Überwachung der geltenden Durchfahrtsverbote bei Staulagen durch. Die Einsatzkräfte der Polizeidienststellen im südlichen Oberbayern werden dabei von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt, so dass insgesamt rund 70 Polizeibeamte im Einsatz waren. Am Einsatztag wurden 157 Fahrzeugführer nach dem Verlassen der Autobahn kontrolliert, davon wurden 132 wieder auf die A8 zurückgeleitet.  

Noch vor Beginn des eigentlichen Schwerpunkteinsatzes um 11 Uhr kam es gegen 10.20 Uhr zu einem mehrere Kilometer langen Stau auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg auf Höhe der Anschlussstelle Anger im Landkreis Berchtesgadener Land. Dabei wurde auch entsprechender Ausweichverkehr festgestellt. Nachdem zunächst eine Streifenbesatzung der örtlich zuständigen Polizeiinspektion den Einsatz übernahm, konnte diese im weiteren Verlauf von Kollegen aus dem Schwerpunkteinsatz herausgelöst werden. Bereits nach kurzer Zeit verflüssigte sich der Verkehr dort wieder, für den Stau war ein Verkehrsunfall ursächlich gewesen.

An der AS Anger wurden von der Polizei 77 Pkw kontrolliert und dabei alle wieder auf die Autobahn zurückgewiesen.

Zu einer weiteren Stauung kam es gegen 11.30 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung München zwischen Otterfing und Weyarn im Landkreis Miesbach. An der Anschlussstelle Holzkirchen kam es deswegen zu Ausweichverkehr ins untergeordnete Straßennetz.

Die Einsatzkräfte aus dem Schwerpunkteinsatz wurden hier tätig und leiteten von 80 kontrollierten Verkehrsteilnehmern 55 wieder zurück auf die Autobahn.

Durch Monitoring der Verkehrsinformationsdienste und durch Meldungen der Einsatzkräfte vor Ort konnte bislang im Laufe des Tages schnell mit Kräfteverlagerungen reagiert werden, sobald sich potentielle Verkehrsbeeinträchtigungen abzeichneten.

Bis auf die oben beschriebenen Stauungen kam es bis Einsatzende um 18 Uhr abschnittsweise nur zu zähfließendem Verkehr. Die Polizei zeigte an wechselnden Anschlussstellen der A8 immer wieder Präsenz, weitere Staus und daraus resultierender Ausweichverkehr waren nicht mehr festzustellen.

 



Kommentare

  1. 7std.-70beamte-132 „straftaten“ das alles nur show

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  2. Ich schlage vor, dass eine Umgehungsstraße zur Autobahn gebaut wird.
    Auf der Autobahn gibt es immer wieder Stau. Die Anliegergemeinden wollen nicht, dass durchgefahren wird.
    Irgendwo wird schon Platz dafür sein.
    Das ist die einzige, vernünftige Lösung.^^

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  3. Hoffentlich waren keine Österreichier dabei…

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  4. Das Benzin ist einfach noch zu billig. Wie wäre es, einfach mal den Urlaub zuhaue zu genießen. Würde den Geldbeutel, die Umwelt und die Nerven schonen.

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  5. Mein Gott, dieses im Verhältnis kleine Problem wird von der Polizei und Politiker zur Selbst-Inszenierung benutzt…!

    Seit 2 Tagen gehen die Bilder durch die Presse, was da tolles geleistet wurde…

    Was diese „Aktion“ kostet mit 70 Polizeibeamten, inkl. Ausrüstung, wäre interessant zu wissen…

    Die Ursachen für dieses Verhalten der Reisenden liegen wo anders….

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