Und wieder vier Wochen Lockdown?

Die Notbremse wird wohl im Landkreis gezogen, im Freistaat und in ganz Deutschland - Heute der nächste Corona-Gipfel

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Unabhängig, was beim heutigen Bund-Länder-Gipfel mit der Kanzlerin herauskommt – hier ist ein Lockdown bis zum 18. April im Gespräch: Der Landkreis muss/müsste nach den aktuell geltenden, bayerischen Corona-Schutzregeln ab dem morgigen Dienstag zurück in den strengen Lockdown. Das Kreisgebiet ist zu viele Tage lang bei einer Inzidenz über der kritischen 100: Die Notbremse wird gezogen. Das RKI meldet am heutigen Montagmorgen 109,8 Fälle. So, wie es ausschaut, wird diese Notbremse ohnehin für ganz Bayern gezogen und auch für ganz Deutschland (wir berichteten). Denn auch hier liegt die Inzidenz jeweils nun über der 100. Im Freistaat heute bei 110,7. Die Schulen und Kitas im Landkreis sind ab heute wieder zurück im Distanzunterricht – bis auf die Abschlussklassen.

Für die Stadt Rosenheim werden 147,9 Fälle registriert, für den Landkreis Mühldorf 104,4 und für den Landkreis Traunstein 141,6 Fälle.

Vor allem soll heute beim Corona-Gipfel auch geklärt werden, wie es für die bevorstehenden Oster-Feiertage ausschaut …

Nach den ersten vorsichtigen Lockerungen in der Pandemie 2021 sei die Zahl der Corona-Patienten auf Deutschlands Intensivstationen wieder angestiegen. Mit mehr als 3000 belegten Betten liege die Belastung im Moment erneut so hoch wie zu den Spitzenzeiten in der ersten Welle im Frühjahr 2020, heißt es von der Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Und die Patienten würden jünger.

Es wird davor gewarnt, dass das Impfen der ältesten Jahrgänge allein noch keine Entspannung bringe. Denn schon in der ersten Welle sei lediglich etwa ein Viertel der Intensivpatienten über 80 Jahre alt gewesen. Viele Altenheimbewohner seien in ihren Einrichtungen verstorben und seien gar nicht auf Intensiv gekommen, so die Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland.

Ein Beispiel aus dem Nachbar-Landkreis Traunstein von heute Morgen: Von dort wird gemeldet, dass aktuell auf Intensiv jeder vierte Patient ein Corona-Patient mit einem schweren Verlauf ist.

Von insgesamt 44 Betten sind dort noch drei Betten frei.

Landkreis Traunstein

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 25%
Betten frei: 3
Betten belegt: 41
Betten gesamt: 44
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 11
davon invasiv beatmet: 7

 

 

 

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16 Kommentare zu “Und wieder vier Wochen Lockdown?

  1. Lockdown,lockdown,lockdown, was anderes fällt ihnen nicht ein.komisch das österreich und die usa es schaffen zuöffnen,wenn das so weoter geht kann bald nichts mehr öffnen.

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  2. Glaub eher vier Monaten, nicht vier Wochen !!!
    Spätestens nach den Oster- und Pfingsferien sind wir wieder soweit, alles schießen zu müssen.

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  3. Wenn das so weitergeht, dann geht unsere Wirtschaft sowieso zugrunde!

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  4. Irrsinn. Es hat keiner mehr eine Perspektive. Weder Schüler, Studenten, Einzelhändler, Gastronomen und viele mehr.
    Von einem Lockdown in den nächsten.

    Jeder weiß, dass es nach Ostern nicht besser ist.
    Es halten sich viele an keine Regeln mehr. Ich sehe es im Bekanntenkreis.

    Ich war früher verärgert darüber, aber jetzt resigniere ich auch.

    Wir werden das ganze Jahr von einer Welle in die andere schlittern.
    Und die Patienten werden durch die Impfung der älteren Generation, immer jünger werden.

    Aber bis alle durchgekimpft sind, falls sich die meisten überhaupt impfen lassen, dauert das noch das ganze Jahr mindestens.

    Und natürlich steigen die Zahlen der positiven Fälle, wenn immer mehr getestet werden. Wäre auch der Sinn und Zweck der Sache. Dann kann man die Infizierten rechtzeitig in Quarantäne schicken. (…)

    Wenn mehr Positive durch die Tests auffliegen, dann könnten die negativ Getesteten doch mehr Freiheiten genießen.
    (…)

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  5. Ja aber jetzt wird dann alles besser. Wir impfen doch ab Februar in vollem Tempo, oder war’s März? (…)

    Auf alle Fälle zittern die Impfstofflieferanten schon vor unserer Kommissionspräsidentin.
    Wichtig ist, dass wir den Tourismus auf Malle unterstützen, was kümmern uns unsere Kinder und die deutsche Wirtschaft!

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  6. I verstehs ned...

    Die Wirtschaft ist nicht das Problem. Die Betriebe und Geschäfte die vor der Pandemie schon eine Daseinsberechtigung hatten, werden auch nach der Pandemie wieder ihr Geschäft machen.

    Aber was ist mit unseren Kindern? Teenies? Schülern allgemein?

    Ich finde das mittlerweile eine große Farce. Erst wird ihnen das Recht auf Schulbildung und Freiheit genommen und später dann werden sie auch noch zur Kasse gebeten und müssen die große Corona-Rechnung begleichen.

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  7. Ist schon mal jemand aufgefallen, dass die Todeszahlen erheblich sinken? In ganz Deutschland nur noch 50 (…)

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  8. Lassen wir es doch darauf ankommen! Alles öffnen! Und zwar sofort! Die Gastronomie jeglicher Schattierung, die Shoppingcenter, Hotels, Pensionen, Schulen und Kitas…… Am besten die Osterferien streichen, um versäumtes zeitnah aufzuholen. Gestorben wird auch immer weniger. Zumindest an COVID-19. Wer will lässt sich impfen, denn spätestens für die Sommerferien braucht’s den Impfpass. Wer nicht will, darf über die Impfdiktatur schimpfen. Der Österreicher macht bei der Einreise vielleicht Ausnahmen. Denn da läuft es ja so gut. Wir machen das jetzt einfach mal so, wie ihr das scheinbar mehrheitlich wollt. Ist euer gutes Recht. In einem Punkt bin ich mir allerdings zu 100% sicher. Die Verantwortung dafür sollten allerdings und gefälligst andere übernehmen.

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  9. Es ist nur noch lächerlich mit dieser Laien Regierung. Und dann wundern wenn es eskaliert

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  10. Sie sind gut. “Die Wirtschaft ist nicht das Problem”. Geht’s noch?

    Sie haben bei solch einer absurden Aussage bestimmt einen sicheren Job.
    Wenn Sie ein von der Pandemie betroffener Selbständiger oder Angestellter wären und seit Wochen oder sogar seit Monaten kein Einkommen mehr hätten, dann würden Sie anders reden.

    Es ist für alle Betroffenen schlimm.
    Und wenn die Wirtschaft krankt, dann hilft unseren Kindern die Schulbildung auch nichts.

    Die Verluste, die jetzt die Hotellies, Gastros, Einzelhändler usw. machen, können nie mehr nachgeholt werden.
    Und wenn Sie jetzt meinen, die bekommen ja Hilfe, dann kann ich Ihnen sagen, dass diese Hilfen mindestens genauso gut funktionieren, wie das Schulsystem momentan unserer Kinder.

    Und die Existenz der Eltern ist für die Kinder eine zusätzliche Belastung.
    Und für die Eltern, die Existenzängste haben, ist das psychisch noch weniger tragbar.

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  11. Verrückte Welt… Sich mit einem gesundem Menschen zu viel treffen oder nachts alleine raus zu gehen ist ein Verbrechen! Willkürlich Millionen Menschen einfach einzusperren (anstatt sich zielgerichtete Massnahmen zu überlegen), jedoch nicht! Und anscheinend lässt sich das auch noch glaubwürdig vermitteln…

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  12. Wer ist schuld?
    Der, der über die rote Ampel fährt und einen Unfall baut oder der, der das Gesetz gemacht?

    Sollte man die Schuld für die Infektionen nicht bei uns suchen?

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  13. Also NRW macht bei dem Kasparltheater nicht mit. Unabhängig von irgenwelchen Zahlen der Einzelhandel bleibt offen. Geradeeben in den Nachrichten. Auch keine Ausgangssperre

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  14. Ziel aller Maßnahmen muss die Vermeidung einer Überlastung unseres Gesundheitssystems sein.
    Demnach ist die Inzidenz der Erkrankung relativ unwichtig, interessant ist allein die Anzahl der schweren Verläufe (…) warum nicht so ein Ansatz?

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  15. Nur mal für mein besseres Verständnis:
    Fall 1:
    Ich fliege ohne Probleme mit mir völlig fremden, aus der ganzen Republik zusammengewürfelten Menschen, in einem ausgebuchten Flugzeug von Deutschland nach Mallorca (Test nur vor der Einreise), begegne da weiteren Menschen aus aller Welt und komm dann nach einer Woche auf gleichem Weg (OHNE Test!!!) zurück und verteile mich wieder in meiner Umgebung! —> geht!
    Fall 2:
    Ich möchte mit einer im selben Hausstand lebenden Person, an einem definierten Tisch inkl. Abstand zu anderen Tischen und Personen, unter Bekanntgabe meiner Personalien zwecks möglicher Rückverfolgung, in einem Restaurant vor Ort Essen gehen und die heimische Gastronomie unterstützen. —> geht nicht!
    Wann genau sind wir denn bitte falsch abgebogen???

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  16. Die Statistik sagt:
    – Ein Viertel der Kinder und Jugendlichen fühlt sich an Schulen nicht sicher.
    – Jeder sechste wird gemobbt (in der Schule)
    – 15% weniger Verkehrsunfälle 2020
    – 10% weniger Verkehrstote 2020
    – weltweit 7% weniger CO2 Ausstoß, sogar 30% weniger im Straßenverkehr

    Wenn immer alle sagen, wir müssen mit dem Virus leben lernen, sage ich: Lernt endlich mit dem Lockdown leben.

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