Die Grenze nicht spüren: Es ging um ein gemeinsames Mobilitäts-Management
In Kufstein fand jetzt das erste Austausch- und Vernetzungstreffen entlang der Grenze Bayern-Tirol statt. Im Zuge des Interreg-Projektes „Grenzüberschreitendes Mobilitäts-Management“ hatte hierzu der Koordinator Bayern-Tirol – Oliver Kirchner – eingeladen. Ziel dieses Treffens war es, erstmals alle für den Öffentlichen Verkehr-Zuständigen (Verbünde, Tourismus, Zweckverbände) vom Allgäu bis zum Chiemgau entlang der gemeinsamen fast 400 Kilometer langen Grenze Tirol-Bayern zusammen zu bringen und die jeweiligen Herausforderungen vorzustellen.
Dabei konnten einerseits viele Gemeinsamkeiten identifiziert werden, aber auch Unterschiede wurden deutlich,- gerade wenn es um den Ausbau des Verkehrsangebots geht.
Wichtig war allen aber eines: Der jeweils nationale Öffentliche Verkehr dürfe nicht an der Staatsgrenze enden, sondern es müssten gemeinsam Wege gefunden werden, wie ein Ausbau grenzüberschreitend unter wirtschaftlichen, aber auch unter rechtsicheren Rahmenbedingungen vorangebracht werden kann.
Denn die Grenze existiere zwar auf dem Papier, aber nicht in den Menschen, die hier leben und arbeiten und auch der Feriengast solle diese so wenig wie möglich zu spüren bekommen.
Ziel war, die Koordination der Zusammenarbeit der beteiligten Partner beidseits der Staatsgrenze wie den Verkehrsverbünden, den Gemeinden sowie den Verkehrsunternehmen zu verbessern und den Austausch zu fördern. Es sollte aufgezeigt werden, wie solch ein Treffen eine Plattform für eine Zusammenarbeit beispielsweise beim Thema Tarif – aber auch bei der Information für Fahrgäste – sein könne.
Wie der Mobilitäts-Koordinator Kirchner sagte, habe die rege Teilnahme am Treffen gezeigt, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sei, um den ÖV im grenznahen Raum voranzubringen.
Schaufenster


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