Radfahrer kollidiert mit Zug

In der Nacht auf den heutigen Freitag kam es in Bad Aibling zu einem Unfall auf der Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim. Ein Radfahrer kollidierte mit einem Güterzug, nachdem er einen Bahnübergang trotz geschlossener Schranken überquert hatte, meldet die Polizei. Nach dem Zusammenstoß verschwand der Radfahrer spurlos vom Unfallort.
Gegen 1 Uhr wurde die Einsatzzentrale über den Unfall informiert. Nach ersten Ermittlungen der Polizei überquerte ein Radfahrer den Bahnübergang, obwohl die Bahnschranken bereits vollständig geschlossen waren. Dabei kam es zur Kollision mit einem fahrenden Güterzug.
Unmittelbar nach dem Unfall wurden großflächige Suchmaßnahmen eingeleitet. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Angehörige der Feuerwehren Bad Aibling und Kolbermoor sowie der Bundespolizei. Um den Radfahrer ausfindig zu machen, wurden zudem Personensuchhunde eingesetzt. Bislang konnte der Radfahrer jedoch nicht gefunden werden. Über den Gesundheitszustand oder die Schwere möglicher Verletzungen könne derzeit keine Aussage getroffen werden.
Der entstandene Sachschaden am Schienenfahrzeug sowie am Fahrrad wird auf einen vierstelligen Bereich geschätzt. Die Bahnstrecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim musste infolge des Vorfalls für etwa zwei Stunden gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Verfahren richtet sich gegen den unbekannten Radfahrer wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
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