Fürs Tierwohl jetzt mehr Beratung

Fürs Tierwohl jetzt mehr Beratung

Das Tierwohl in Bayern wird mit mehr Beratung gestärkt. Den offiziellen Beginn gab das Landwirtschaftsministerium jetzt bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bekannt. Dort stehen künftig tierhaltenden Betrieben 16 neue Beratungskräfte als zentrale Ansprechpartner rund um Fragen zum Thema Tierwohl zur Verfügung. Kostenlos. Dabei soll es eine enge Zusammenarbeit mit bestehenden Beratungspartnern geben.

Das Foto zeigt die 16 neuen Ansprechpartner für Tierwohl-Fragen bei der Auftaktveranstaltung im Bayerischen Landwirtschaftsministerium.

„Unsere Landwirtinnen und Landwirte stehen vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es gerade im Bereich Tierwohl viele Möglichkeiten, Betriebe individuell weiterzuentwickeln. Mit der neuen Tierwohlberatung stärken wir die Beratungsteams direkt vor Ort“, so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber anlässlich des Starts in einer Mitteilung, da sie krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte.

Ziel sei es, gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern praktikable und wirtschaftlich tragfähige Entwicklungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

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Dabei entstehe ausdrücklich keine neue Spezialberatung neben den bereits bestehenden Angeboten.

Die neuen Beratungskräfte sollen vielmehr als zentrale Anlaufstelle und Drehscheibe im Dienstgebiet wirken. Gemeinsam mit den Betrieben erfassen sie die Ausgangssituation, klären den Beratungsbedarf und unterstützen bei der Entwicklung der nächsten Schritte. Wo spezielles Fachwissen erforderlich ist, werden alle bestehenden Beratungsorganisationen und Fachstellen gezielt eingebunden.

Für die Betriebe sei das neue Angebot freiwillig, vertraulich und kostenfrei.

Die 16 neuen Beratungsstellen seien eine weitere, konkrete Maßnahme, um bäuerliche Familienbetriebe dabei zu unterstützen, ihre Tierhaltung zukunftsfähig und tiergerecht weiterzuentwickeln – und sie seien damit Teil des „Zukunftsvertrages zur Landwirtschaft in Bayern“.

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Dieser wurde im Jahr 2023 zwischen der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Bauernverband geschlossen. Er soll die Rahmenbedingungen für die Land- und Ernährungswirtschaft verbessern und eine wirtschaftlich erfolgreiche, nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft sichern.

Foto: Ministerium

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