Über 4.000 Zuschauer gestern beim Eishockey-Hit

Über 4.000 Zuschauer gestern beim Eishockey-Hit

4.016 Zuschauer sahen gestern Abend in der SPIE-Arena ein intensives und kampfbetontes Spiel der DEL 2 zwischen den Starbulls Rosenheim und der Düsseldorfer EG. Bereits in der ersten Spielminute brachte Tomas Rubes die Gastgeber in Führung, bis weit ins letzte Drittel stand die Partie beim Stand von 1:1 auf des Messers Schneide. In der Schlussphase holten sich die Gäste vom Rhein per Doppelschlag zum 3:1 dann aber den fünften Sieg im fünften Spiel und damit die Tabellenführung.

Das Traditionsduell am 5. Spieltag begann mit hohem Tempo und ohne jedes Abtasten. Schon nach neun Sekunden tauchte Carter Turnbull frei vor Starbulls-Keeper Christopher Kolarz auf, schob aber knapp vorbei, beim anschließenden Schlagschuss von Corey Mackin parierte der Rosenheimer Schlussmann stark. Momente später erarbeitete Scott Feser in der Rundung der Düsseldorfer Zone den Puck, Keaton Mastrodonato legte zurück in den Slot und Starbulls Tomas Rubes versenkte eiskalt halbhoch ins linke Eck – gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt.

Das erste Drittel bot beste Eishockey-Unterhaltung mit viel Tempo, hoher Intensität, hartem Kampf und feinen Spielzügen. Die aggressiv auftretenden Gäste hatten leichte Vorteile und ein kleines Chancenplus, aber Christopher Kolarz hielt bärenstark und blieb auch gegen den allein auf ihn zufahrenden Leon Niederberger Sieger (7.). Im Powerplay, aber auch bei schnellen Gegenstößen, hatten die Starbulls durch Fabian Dietz, Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage Möglichkeiten, auf 2:0 zu erhöhen. DEG-Keeper Jonas Langmann stand seinem Gegenüber aber in nichts nach und zeigte starke Paraden.

Werbeunterbrechung
Zum Weiterlesen nach unten scrollen.

Auch im zweiten Spielabschnitt schenkten sich die Mannschaften nichts. Nun kam auch Düsseldorf zu Überzahlspielen. Das Rosenheimer Penalty-Killing funktionierte eigentlich gut, aber ihr zweites Powerplay nutzten die Gäste mit einem schnellen, präzisen Spielzug vom Bully weg, auf den die Hausherren keinen Zugriff bekamen, zum Ausgleichstreffer. Corey Mackin traf aus kurzer Distanz – Kolarz hatte keine Abwehrchance – 1:1 (29.).

Die Starbulls mussten sich neu sortieren, die DEG versuchte nachzulegen. Mateu Späth traf mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie den Pfosten (34.). In Unterzahl waren die Hausherren dann wieder stark, Lukas Laub hatte sogar den Shorthander auf dem Schläger. Die Riesenchance zur erneuten Rosenheimer Führung vergab Lewis Zerter-Gossage Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause, als die Grün-Weißen eine tolle Powerplay-Kombination aufs Eis legten.

Im Schlussdrittel waren klare Torchancen zunächst rar – bis Shane Hanna den Puck knapp am Gästetor vorbeischlenzte und im Gegenzug Mackin auf Kolarz zustürmte, den stark reagierenden Starbulls-Torwart aber nicht überwinden konnte (47.). Auch bei einem Düsseldorfer Unterzahlbreak – erneut war Niederberger auf und davon – parierte Kolarz glänzend (51.).

Doch Düsseldorf blieb am Drücker und die Rosenheimer Defensive funktionierte gleich zweimal hintereinander ganz und gar nicht mehr. Fabian Herrmann lief durch die Rosenheimer Zone Slalom und legte auf den frei am Torraum lauernden Corey Mackin ab, der die Scheibe unter Kolarz hindurch zum 1:2 über die Linie legte (53.). Brett Kemp erfreute sich viel zu großer Freiheit, schnappte sich einen an sich harmlosen Bandenpass, zog hinter die Grundlinie und legte den Puck zurück auf Erik Bradford, der ihn mit viel Glück zwischen Pfosten und Torwartschoner ins Netz mogelte – 1:3 (54.).

Werbeunterbrechung
Zum Weiterlesen nach unten scrollen.

Die Starbulls kämpften leidenschaftlich weiter und waren bemüht, das Spiel noch einmal spannend zu machen, aber Düsseldorf verteidigte konsequent und bei dem, was trotzdem noch durchkam, war der fehlerfreie Gästekeeper Jonas Langmann zur Stelle.

Während die DEG durch den fünften Sieg im fünften Spiel die Kassel Huskies an der Tabellenspitze ablöste, stehen die Starbulls mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Rang – einen Zähler vor Schlusslicht Bad Nauheim, mit dem sich die Grün-Weißen am morgigen Sonntag in der hessischen Kurstadt messen. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 18.30 Uhr.

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/03/ueber-4-000-zuschauer-gestern-beim-eishockey-hit/

Werbeunterbrechung
Zum Weiterlesen nach unten scrollen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

00 TAGE
00 STND.
00 MIN.
00 SEK.
Auf dem letzten Erdenweg

Newsletter-Abo

Durch Anklicken des Buttons „Anmelden“ erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihnen regelmäßig unsere aktuellen Artikel und Informationen zusenden. Sie können sich jederzeit von diesem Newsletter abmelden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.