Morgen der Eishockey-Klassiker

Morgen der Eishockey-Klassiker

Wird es ein erfolgreicher Start für die Starbulls in einen goldenen Oktober? Auf alle Fälle bietet sich den Eishockey-Freunden in Rosenheim am morgigen Freitag ein echtes Highlight, wenn es um 19.30 Uhr in der SPIE Arena am Mangfallufer zum emotions-geladenen Klassiker zwischen den Starbulls und Düsseldorf kommt. Die Grün-Weißen wollen nach dem 5:3-Erfolg gegen Bietigheim vor den eigenen Fans auch gegen den Meister- und Aufstiegsfavoriten Nummer eins punkten – und dann zwei Tage später in Bad Nauheim gleich weiter nachlegen.

Die Düsseldorfer EG grüßt nach vier Spieltagen mit elf Zählern von Tabellenrang zwei – punkt- und tordifferenzgleich mit Spitzenreiter Kassel. In Crimmitschau (4:1), in Ravensburg (2:1) und gegen Memmingen (3:0) fuhren die Rot-Gelben alle drei Punkte ein, in Landshut drehten sie einen 3:5-Rückstand noch in einen 6:5-Shootout-Sieg. Das Duell am fünften Spieltag in Rosenheim ist bereits das vierte Auswärtsspiel, das die Mannschaft von Cheftrainer Harry Lange aufgrund der Belegung der heimischen Arena bestreiten muss.

Runderneuerte DEG will zurück in die DEL

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Als DEL-Absteiger hatte Düsseldorf in der Vorsaison ein durchwachsenes Jahr in der DEL2. Mit nahezu komplett umgekrempelter Offensive soll jetzt der Wiederaufstieg gelingen. Bei den Einkäufen bedienten sich die Düsseldorfer mit Headcoach Harry Lange entsprechend im „Schmankerl-Regal“. Einer von neun neuen Stürmern ist Ville Järveläinen, den es nach zwei Spielzeiten im Starbulls-Trikot von der Mangfall an den Niederrhein zog. Am ersten Spieltag knipste der kleine Finne mit deutschem Pass bereits, zwei Tage später gelang ihm in Landshut im Shootout das Game-Winning-Goal.

Im Düsseldorfer Tor überzeugte der aus Landshut geholte Jonas Langmann in den ersten drei Spielen mit einer Fangquote von 92,87 Prozent, gegen Memmingen kam Niklas Lunemann zum Zug und parierte alle 29 Schüsse, die auf seinen Kasten abgegeben wurden.

In Bad Nauheim gegen viele Ex-Rosenheimer

Am Sonntag geben die Starbulls in Bad Nauheim – auch die Kurstädter haben den Kader deutlich umgebaut – ihre Visitenkarte ab. Im Colonel-Knight-Stadion kommt es zum Wiedersehen mit gleich mehreren ehemaligen Rosenheimern: Charlie Sarault, Dominik Tiffels und Joel Keussen trugen in der Vorsaison noch das grün-weiße Trikot, Sebastian Cimmermann in der Spielzeit 2023/24. Dominic Auger, der bei den Kurstädtern als Assistenztrainer von Chefcoach Kevin Gaudet engagiert ist, spielte zwischen 2010 und 2014 unter Franz Steer für die Starbulls in der zweiten Liga.

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Die Wetterauer starteten mit einer knappen 3:4-Niederlage in Freiburg und einem 4:3-Shootout-Sieg gegen Weiden in die Saison. Am vergangenen Wochenende war die Ausbeute ohne Punkt und mit nur einem Treffer (1:2 gegen Regensburg, 0:3 in Weißwasser) dagegen mager. Zwei wichtige Offensivkräfte verletzten sich vergangene Woche: Matt Marcinew fällt für rund vier Wochen aus, Jordan Hoickmott möglicherweise für den Rest der Saison. Kapitän Marc El-Sayed konnte bisher noch kein Spiel bestreiten.

Kurzfristig und zunächst im Tryout für zehn Spiele haben die Roten Teufel daher Stürmer Marco Pfleger verpflichtet, der in der vergangenen Saison für Erding in der Oberliga spielte. Zwischen 2020 und 2022 war Pfleger unter Kevin Gaudet in Bad Tölz aktiv und kam in dieser Zeit in 106 DEL2-Spielen auf satte 164 Scorerpunkte!

Selbstbewusste Starbulls mit (fast) voller Kapelle

Jari Pasanen freut sich auf das Wiedersehen-Wochenende mit seinen Ex-Spielern: „Das sind alles gute Jungs. Sie waren bei uns Teil einer tollen Mannschaft und haben in Rosenheim einen guten Job gemacht. Dass sie gewechselt sind, hat ganz unterschiedliche Gründe“, so der Starbulls-Cheftrainer, der mit einem Augenzwinkern anfügt: „Blöd ist natürlich, dass sie jetzt für unseren Gegner punkten wollen“.

Pasanen kann aller Voraussicht nach personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Michael Musin fällt krankheitsbedingt aus. Und dass am letzten Sonntag gegen Bietigheim bei Scott Feser, Lukas Laub, Samir Kharboutli und Ryan McKiernan – dem Kapitän blieben beide Powerplay-Treffer, an denen Laub scheinbar seinen Stock noch dran hatte, gutgeschrieben – der Torknoten platzte, kommt vor dem emotionalen Duell gegen Düsseldorf gerade recht. Die Starbulls-Fans dürfen sich auf einen selbstbewussten Auftritt ihrer Mannschaft freuen, die dem noch ungeschlagenen Topfavoriten der DEL2 die Stirn bieten wird und den zweiten Heimsieg in Folge einfahren will.

Tickets für den Klassiker der Starbulls gegen Düsseldorf morgen gibt es noch online (starbulls.reservix.de bzw. über www.starbulls.de – buchbar auch kurzfristig) oder vor Ort am Freitag von 9 bis 17 Uhr im Ticketzentrum Rosenheim (Touristinfo, Heilig-Geist-Straße 15).

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Obacht: Ein Abendkassen-Verkauf am Stadion ist in der Saison 2026/27 leider nicht möglich.

Foto: Starbulls

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/01/morgen-der-eishockey-klassiker/

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