Lkw-Dosierung forderte schweren Unfall

Wie bereits kurz berichtet, kam es heute gegen 7 Uhr auf der A93 im Landkreis zu einem Unfall mit zwei Lkw. Kurz vor der Anschlussstelle Brannenburg übersah der Fahrer eines ungarischen Sattelzugs - ein junger Serbe - das Stauende aufgrund der montäglichen Lkw-Dosierung. Er fuhr mit seinem Lkw auf einen polnischen Lastwagen auf.
Durch den Aufprall wurde der junge Mann im Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde der 26-Jährige mit schweren Verletzungen mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Rosenheim geflogen. Der belarussische Fahrer des polnischen Lkw blieb unverletzt.
Durch den Zusammenstoß wurde der mit Milchprodukten beladene, ungarische Lkw zerstört und kam quer über alle Fahrspuren zum Stehen. Der leere polnische Auflieger wurde ebenfalls schwer beschädigt.
Derzeit befindet sich ein Gutachter am Unfallort, anschließend wird mit der aufwendigen Bergung der Fahrzeuge begonnen. Zur Unfallursache wird ermittelt.
Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Reischenhart abgeleitet. Die Sperre wird noch einige Stunden andauern.
Der Stau bildete sich aufgrund der Lkw-Dosierung durch die österreichischen Behörden, die ab 5 Uhr – wie jeden Montag – nur 300 Lkw einreisen ließen. Die Maßnahme ist zwischenzeitlich beendet und der Verkehr läuft nach der Unfallstelle wieder störungsfrei.



läuft noch:
(…) gute Besserung an dieser Stelle an alle Beteiligten.