Nach
altem Volksglauben öffnen sich in der „Nacht der Nächte“
vom 31. Oktober auf den 1. November die Tore zwischen den Welten, die
Totengeister betreten die Welt der Lebenden. Für unsere Vorfahren
war dies der Beginn der „Zeit zwischen den Zeiten“, eine
Phase, in der die Natur uns die Vergänglichkeit des
irdischen Seins widerspiegelt. Die Altstadt von Wasserburg birgt
viele Symbole und Hinweise auf die Glaubensvorstellungen unserer
Ahnen und auch darauf, wie sich vorchristliche Riten mit heutigen
Bräuchen mischen. An der Grenze zwischen Wirklichkeit und Fantasie hat Erzählerin und Autorin wieder viele mystische, spannende und gruselige Geschichten im Gepäck über Untote,
Aufhocker und Wiedergänger, über unerlöste Seelen und ruhelose
Wassergeister aus dem Inn und berichtet über die spirituellen Hintergründe und mythologischen Wurzeln dieses alten Totengedenkfestes.
Treffpunkt ist an der Michaelskapelle (neben der Jakobskirche) in Wasserburg
Anmeldung unter Tel. 08071 93 157 oer per Email: info@picha-hoeberth.com