Staatliches Bauamt entschärft Unfallschwerpunkt an der Abzweigung nach Griesstätt
Die Abzweigung nach Griesstätt an der B15 ist ein bekannter Unfallschwerpunkt. Immer wieder kommt es an dieser Stelle zu teils schweren Verkehrsunfällen. Sämtliche bisherigen Maßnahmen, wie der Einbau von Leitschwellen oder die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h im Kreuzungsbereich, brachten bislang zu wenig Erfolg.
Nach Untersuchung und Abwägung aller verkehrlichen Möglichkeiten, den Knotenpunkt rasch und nachhaltig zu entschärfen, entschied sich das Staatliche Bauamt Rosenheim, in enger Abstimmung mit weiteren behördlichen Stellen, für den Bau einer Ampel. Nach Abschluss der Vorplanungen, Genehmigungsverfahren und Ausschreibungen beginnen die Bauarbeiten ab kommenden Montag, 10. August.
Die Bauarbeiten umfassen den Bau der für die Ampel notwendigen Verkehrsinseln im Kreuzungsbereich sowie das anschließende Aufstellen und die technische Inbetriebnahme der Ampel. Außerdem müssen die Anschlussbereiche hergestellt und die Fahrspuren angepasst werden.
Zum Einsatz kommt an dieser Stelle wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße eine verkehrsabhängige Anlage. Sie prüft mittels Sensoren das tatsächliche Verkehrsaufkommen und passt Rot- und Grünphasen in Echtzeit an. Damit soll der Verkehrsfluss optimiert und Wartezeiten vor allem aus Richtung Griesstätt kommend verkürzt werden.
Insgesamt sind rund zwei Monate für den Umbau des Knotenpunkts veranschlagt. Während dieser Zeit wird eine provisorische Baustellenampel den Verkehr regeln. Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.
Die Kosten für den Umbau des Knotenpunkts und die Entschärfung des Unfallschwerpunkts belaufen sich auf rund 710.000 Euro. Diese Kosten trägt der Bund.
Bild: Staatliches Bauamt Rosenheim
Schaufenster


Endlich, nach 20 Jahren und von vielen Experten gefordert, kommt jetzt eine LZA an den Unfallschwerpunkt. Hier hätten viele Verkehrsunfälle vermieden werden können, wenn man bereits damals auf die Verkehrsexperten gehört hätte.