Fußball-Bayernliga: Wasserburger Löwen morgen in Kirchanschöring zu Gast

„Uns erwartet ein schweres Spiel gegen ein Team aus der Spitzengruppe der letztjährigen Bayernliga, das auch dieses Jahr wieder zu den Topteams zählen wird. Dementsprechend ist die Favoritenrolle klar verteilt“, so Wasserburgs Co-Trainer Max Backa (Foto).
Kirchanschöring konnte aus zwei Spielen auch erst einen Punkt einfahren, die Löwen hingegen starteten die Saison mit null Zählern und einem Torverhältnis von 2:8. Sowohl Gundelfingens Trainer Thomas Rudolph als auch Schwaigs Christian Donbeck waren verwundert darüber, wie einfach ihre Mannschaft die zuvor als gefährlich eingestuften Löwen besiegen konnte. Bei drei der acht Gegentore konnte der Gegner den Ball sogar ins leere Tor schießen.
„Um in der Liga anzukommen, wird es für uns darum gehen, wieder zu spielen wie Wasserburg“, fordert Backa. Genau genommen meint der Co-Trainer von Florian Heller das alte Wasserburg. Nämlich jenes, das ausgezeichnet verteidigte und dem Gegner nichts schenkte. „Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen. Wir waren richtig gut, wenn wir richtig gut gegen den Ball waren, wenn es sau schwer war, gegen uns Torchancen herauszuspielen. Darum wird es gehen.“
Um diese defensive Stabilität wieder zu erlangen, braucht es wieder die richtige Einstellung. Mit dem Aufstieg wurde eine große Sehnsucht gestillt, wodurch womöglich ein Gefühl der Zufriedenheit einsetzte. Doch mit dem Schlusspfiff in Hauzenberg begann im Grunde die Arbeit erst. „Wir müssen intensiver gegen den Ball sein, noch sauberer. Und über diese Aktionen wollen wir uns Sicherheit holen“, so Backa. „Wenn wir es im Umschalten nach Ballverlusten wieder schaffen, intensiv und aktiv zu sein, und es dem Gegner richtig schwer zu machen, können wir konkurrenzfähig sein. Wenn uns das gelingt, werden wir sehen, dass wir auf dem Niveau mithalten können, und dann wird es auch schwierig, uns zu schlagen.“
JAH
Schaufenster

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