Kosovare bei Rückkehr verhaftet und ins Gefängnis gebracht

Die Bundespolizei hat am gestrigen Mittwoch an der A93 auf Höhe Kiefersfelden einen Kosovaren verhaftet. Der Mann war wegen Mordversuchs verurteilt worden. Ihm steht ein Gefängnisaufenthalt bis Anfang Juli 2027 bevor.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Kontrollbeamten fest, dass gegen den Beifahrer eines im Kosovo zugelassenen Wagens ein Haftbefehl vorlag. Demnach muss er wegen versuchten Mordes ins Gefängnis. Das Landgericht Ulm hatte den heute 38-Jährigen bereits im Jahr 2014 zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Nachdem er einen Teil der Haft in einer baden-württembergischen Justizvollzugsanstalt verbüßt hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Dabei ist er belehrt worden, dass im Fall seiner Rückkehr in die Bundesrepublik der Rest seiner Strafe fällig würde. Mit seiner Reise über die deutsch-österreichische Grenze ist dieser Fall eingetreten.

Die Rosenheimer Bundespolizei lieferte den kosovarischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Dort wird er voraussichtlich für die Dauer von 341 Tagen bleiben müssen.

 

Schaufenster