Die Hochschule wächst weiter: 7.600 Studenten

Die Hochschule wächst weiter: 7.600 Studenten

Unter der Leitung des Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Daniel Artmann traf sich das Kuratorium der Technischen Hochschule jetzt zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2026. Die Hochschulleitung um Präsident Professor Heinz Köster berichtete dem Gremium über wichtige Entwicklungen an den verschiedenen Standorten der Hochschule.

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Die aktuelle Studierendenzahl der Hochschule liegt aktuell bei rund 7.600. Um diese – aber auch zukünftige Generationen – unterbringen zu können, betonte Präsident Köster die Notwendigkeit der Schaffung von studentischem Wohnraum.

Eine Erfolgsmeldung gab es gleich zu Beginn. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stärkt die Spitzenforschung an der Rosenheimer Hochschule und unterstützt den interdisziplinären Forschungsverbund zur „Realen Kreislaufwirtschaft von naturfaser-basierten Werkstoffsystemen (NWS)“ mit 6,5 Millionen Euro.

NWS sind Verbundwerkstoffe, bei denen Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Flachs, Jute oder Hanf eingesetzt werden, um die Eigenschaften von Bauteilen zu verbessern und eine umweltfreundlichere Alternative zu konventionellen Materialien zu bieten.

Eine Übersicht über die baulichen Entwicklungen an allen Hochschul-Standorten machte deutlich, wie intensiv die Hochschule mittlerweile in der gesamten Region 18 verwurzelt ist. Sei es mit einem Labor-Neubau in Burghausen, dem Neubau des Campus Chiemgau in Traunstein, der Entwicklung des Campus Mühldorf oder den Technologietransfer-Zentren (TTZ) „Kreislaufwirtschaft und Recycling“ in Waldkraiburg und dem in Freilassing entstehenden TTZ „Baubiologie und Wohngesundheit“.

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Die Hochschul-Vizepräsidentin – Professorin Dr.-Ing. Nicole Strübbe – präsentierte das Konzept „minTHROpia“, das als „Science Arena“ an der Hochschule konzipiert ist und junge Menschen für MINT-Fächer begeistern und gezielt für technische Ausbildungen interessieren soll.

„Auch im 101. Jahr ihres Bestehens zeichnet sich die TH Rosenheim durch Spitzenlehre, Spitzenforschung und Spitzentransfer aus und ist ein Innovationsmotor nicht nur am Standort Rosenheim, auch in den benachbarten Landkreisen Traunstein, Altötting, Mühldorf und Berchtesgadener Land. Das Kuratorium unterstützt diesen Weg auf kommunal-, landes- und bundespolitischer Ebene“, so Vorsitzender Daniel Artmann abschließend.

Fotos: TH Rosenheim

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