Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 11. August und der 224. Tag des Jahres. Es läuft die 33. Woche. Das Wetter heute: Sonnig, wieder bis 30 Grad! Sonnenaufgang ist um 5.58 Uhr – Sonnenuntergang um 20.33 Uhr. Unser Zitat zum Tage …

Beim Yoga geht es nicht darum, auf dem Kopf zu stehen,

sondern fest auf den eigenen Füßen.

Alte Yoga-Weisheit

Namenstag haben heute:

Klara, Philomena, Donald.

 

 




Denkmal mit Aussicht

Die Sanierung der oberhalb von Flintsbach thronenden Burgruine Falkenstein ist abgeschlossen. Das Aufstellen von vier Schautafeln war das abschließende I-Tüpfelchen einer Maßnahme, die im Herbst 2016 begonnen hatte. Der Aufwand hat sich gelohnt. Das zeigen die zahlreichen Besucher und zufällig vorbeikommenden Wanderer von Petersberg und Hohe Asten, die gerne im Burg-Areal verweilen, um das herrliche Inntal-Panorama zu genießen …

Unser Foto unten zeigt von links

 Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher, Marcus Edtbauer (Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim), der ehemalige Landrat Wolfgang Berthaler, Karl Seidl (Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim) und Landrat Otto Lederer.

„Wir haben als Landkreis eine kulturelle Verpflichtung die Burg Falkenstein in Flintsbach zu erhalten“, sagte einst Wolfgang Berthaler. Der frühere Landrat, Gründungsmitglied und Vorsitzender des Fördervereins zur Erforschung, Entwicklung und Erhaltung der Burg Falkenstein e.V. hatte seinen Nachfolger Landrat Otto Lederer, Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher sowie die Vorstände der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim Karl Seidl und Marcus Edtbauer zu sich eingeladen.  Im Mittelpunkt: Die mehrere Jahre dauernden Sanierungsarbeiten.

Die Maßnahmen zur Erhaltung der Burgruine begannen 2016 mit der Sicherung der vorhandenen Mauerreste. Inzwischen wurde unter anderem eine historische Bogenbrücke wiederhergestellt und die Außenanlage für Besucherinnen und Besucher zugänglich gemacht. Die gesamte Sanierung war in drei Bauabschnitte unterteilt. Das Sanierungskonzept sowie die Betreuung der Maßnahmen hatte der Diplom-Ingenieur Johannes Fischer aus München übernommen.

Knapp zwei Drittel der Gesamtsanierungskosten von einer Million Euro steuerte das damalige Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bei. Die weiteren großzügigen Spender waren der Bezirk Oberbayern, die Bayerische Landesstiftung, die Gemeinde Flintsbach, die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, der Landkreis Rosenheim und die Helene Berger-Stiftung.

2009 erwarb die Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim das Objekt. Damit ist der Erhalt des Denkmals dauerhaft gesichert. Zur Unterstützung gründete sich im Oktober 2017 der „Förderverein zur Erforschung, Entwicklung und Erhaltung der Burg Falkenstein e.V.“

Falkenstein ist als Sitz der Grafen von Falkenstein-Herrnstein und später der Grafen von Neuburg-Falkenstein für die Region von herausragender historischer Bedeutung.

Insbesondere der vom Falkensteiner Siboto IV. im Jahre 1166 in Auftrag gegebene und von einem Herrenchiemseer Mönch verfasste „Codex Falkensteinensis“ stellt das wichtigste Zeitdokument des hiesigen Siedlungsraumes dar.

Diese berühmte Handschrift enthält das einzig erhaltene Schenkungsbuch und dazu das älteste Einkünfte-Verzeichnis einer weltlichen Herrschaft sowie testamentarische Verfügungen und 24 Miniaturen.      




Polizei-Computer schlug Alarm

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am heutigen Montag einen Italiener ins Traunsteiner Gefängnis eingeliefert. Wenige Stunden zuvor war der Mann bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn festgenommen worden. Seine Rückkehr nach Deutschland führte für zwei Jahre hinter Gitter, meldet die Bundespolizei am Nachmittag.

Bundespolizisten kontrollierten auf der A93 bei Kiefersfelden im Landkreis die Insassen eines Reisebusses aus Italien. Bei der Überprüfung der Personalien des italienischen Staatsangehörigen fanden die Beamten heraus, dass er bereits 2018 vom Amtsgericht München wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war. Anstatt seine Haft anzutreten, hatte sich der 32-Jährige offenbar ins Ausland abgesetzt.

Seine Flucht endete nun in der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei. Auf richterliche Anordnung hin wurde der Festgenommene in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht. Dort wird der Italiener voraussichtlich seine zweijährige Strafe „absitzen“ müssen.

Auch ein mit Haftbefehl gesuchter Rumäne musste seine Reise auf der Inntalautobahn ungeplant beenden. Gegen den 30-Jährigen war wegen Diebstahls eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.700 Euro, inklusive Kosten, verhängt worden. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, hatte der rumänische Staatsangehörige einen 49-tägigen Haftaufenthalt im Gefängnis in Bad Reichenhall anzutreten.

 




Noch vier Wochen bis zum Schulstart …

Morgen in genau vier Wochen ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Die bayerische Staatsregierung will genau eine Woche zuvor über eine mögliche Maskenpflicht im Unterricht entscheiden. Als Termin nannte Ministerpräsident Söder die Kabinettssitzung am 1. September. Im aktuellen Szenario sieht der Plan von Kultusminister Michael Piazolo unter anderem folgendes vor: Möglichst feste Unterrichtsgruppen, Lüftungskonzepte, Maskenpflicht bis zum Einnehmen des Platzes im Unterricht, keine mehrtägige Klassenfahren bis Ende Januar. Es gibt – wie berichtet – auch ein Alternativ-Szenario bei höherem Infektionsgeschehen ..:

Und zwar wechselnder Unterricht.

Bei sehr hohem Infektionsgeschehen: Fernunterricht. Schulschließungen sind laut Piazolo immer ultima ratio – also eine letzte Überlegung.

Piazolo berichtete heute zudem von einer stetig besser werdenden Ausstattung der Schulen: Neue Computer, neue Lernplattformen, mehr Geld. Die Fortbildungs-Offensive für Lehrer laufe.

Vom 24. August an soll es intensive, freiwillige Testungen für Lehrkräfte in ganz Bayern geben.

Was die Schülerbeförderung angehe, werde es eine Arbeitsgruppe mit dem Verkehrsministerium geben.

Quelle: BR




„Bitte Doppeltests nach dem Urlaub”

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Doppeltests für Reise-Rückkehrer. Diese sollten sich fünf bis sechs Tage nach ihrer Rückkehr nochmals testen lassen! Denn ein Test nach der Rückkehr genüge nicht. Für den heutigen Montag hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Ministerinnen und Minister außerplanmäßig zusammengerufen. In einer Videokonferenz beriet das Kabinett bis zum Mittag über die jüngsten Corona-Entwicklungen und die bundesweit zuletzt gestiegenen, offiziellen Infizierten-Zahlen, berichtet das Bayerische Fernsehen.

Söder fordert zudem eine Ausweitung, was Risikogebiete betreffe. Das müsse dynamischer erfolgen. Wichtigstes Instrument seien dabei die verpflichtenden Tests für Reise-Rückkehrer und die bayerischen Testzentren. Söder fordert auch an den Außengrenzen anderer Bundesländer vergleichbare Testzentren.

Noch bis Ende August soll es laut Söder in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Testzentren geben: Zusammen rund einhundert.

Die Reihentests in Alten- und Pflegeheimen würden zum Glück zeigen, dass dort die Infektionen zurückgehen.

Quelle: BR




Ein Campus in Amerang!

Beim zukunftsweisenden Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ ist der nächste wichtige Schritt erfolgt. Die Ernst Freiberger-Stiftung Amerang hat mit der TH Rosenheim einen Kooperationsvertrag über die Nutzung eines Gebäudes im Zentrum von Amerang geschlossen. Dort wird in den kommenden Jahren untersucht, wie innovative Technik älteren und pflegebedürftigen Menschen das Leben zuhause erleichtern und überhaupt erst ermöglichen kann.

Unser Foto:

Vorne von links die Geschäftsführerin der Ernst Freiberger-Stiftung – Stefanie Ludwig – Anja Freiberger – Ernst Freiberger – TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster.

Hinten stehend vom Büro der Freiberger Unternehmensgruppe Stephanie Pypetz – Prof. Dr. Franz Benstetter, Prodekan der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften – TH-Vizepräsident Prof. Dr. Peter Niedermaier und Prof. Dr. Sabine Ittlinger, Dekanin der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften.

Das neue Gesundheits-Kompetenzzentrum soll ältere Menschen und deren Angehörige zu den Möglichkeiten beraten, wie sich Wohnungen je nach Bedarf baulich verändern und technisch ausstatten lassen.

Außerdem können sich Interessierte über Hilfs- und Unterstützungsangebote für eine Versorgung in den eigenen vier Wänden informieren. Um einen möglichst hohen Praxisbezug zu erreichen, beherbergt das Kompetenzzentrum auch Testwohnungen. So können zum Bespiel Patienten im Anschluss an eine geriatrische oder neurologische Rehabilitationsmaßnahme testen, ob für sie ein Wohnen im häuslichen Umfeld unter Zuhilfenahme von Anpassungs- und Assistenz-Systemen möglich ist.

Des Weiteren soll das Kompetenzzentrum als Einrichtung für den Lehr- und Forschungsbetrieb der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften gedacht sein. „Wir können hier am neuen Campus Amerang im idealen Umfeld unsere Studierenden in der Anwendung neuer Versorgungskonzepte ausbilden sowie pflegeunterstützende Technologien erproben und weiterentwickeln“, erläutert Prof. Dr. Sabine Ittlinger, Dekanin der Fakultät und Leiterin des Forschungsprojekts.

Rund 450 Quadratmeter Fläche verteilt über drei Stockwerke

Das innovative Kompetenzzentrum wird in einem Gebäude der Freiberger Unternehmensgruppe an der Wasserburger Straße in Amerang eingerichtet.

Die Stiftung stellt das Gebäude der Hochschule kostenlos zur Verfügung und baut die Räumlichkeiten für die Hochschule um.

Verteilt über drei Stockwerke stehen rund 450 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Darin untergebracht werden sollen mehrere Testwohnungen, eine Lehr- und Ideenwerkstatt für die Studierenden sowie Präsentations- und Informationsräume für Patienten und Angehörige.

Die Räume im Gebäude werden ergänzt durch einen Freisitz und einen Therapiegarten. Geplant sind Therapieinhalte zu den Bereichen Selbstversorgung, Kommunikation und Interaktion, berufliche Partizipation, Freizeitaktivitäten und Entwicklungsförderung.

„Auch für die Gemeinde Amerang sehr wichtig“

„Zu unserem Stiftungszweck gehört es, älteren Menschen zur Seite zu stehen und ihnen ein selbstständiges Leben zu erhalten. Insofern ist das Forschungsprojekt nicht nur gesellschaftlich enorm wichtig, sondern passt auch sehr gut zu unseren Zielen“, sagt Stiftungsgründer Ernst Freiberger. „Ich freue mich sehr über den Abschluss des Kooperationsvertrages und denke, dass dieses zukunftsgerichtete Projekt auch für die Gemeinde Amerang sehr wichtig ist.“

Der Unternehmer wuchs in Amerang auf und betreibt mit der Medical Park Kliniken Gruppe dreizehn Fachkliniken und ambulante Gesundheitszentren mit medizinisch-therapeutischen Leistungen zur Rehabilitation und Prävention, die meisten davon in Oberbayern. Die 1994 ins Leben gerufene Ernst-Freiberger-Stiftung engagiert sich sozial und gesellschaftspolitisch und soll sich künftig schwerpunktmäßig verschiedenen Themen aus dem Bereich Pflege widmen.

Fotos: Hochschule




Steine, die Geschichten erzählen

Kein Stein gleicht dem anderen und jeder Stein ist einzigartig. Es gibt große Steine, kleine Steine und Steine, die eine Geschichte erzählen können. Am kommenden Mittwoch, 12. August, dreht sich im Bauernhausmuseum Amerang von 14 bis 15.30 Uhr alles um die Welt der Steine. Die Musikpädagogin Annette Wachinger erzählt die spannende Geschichte der kleinen Maus Lila, wie sie ihren Glücks-Herzens-Stein findet und welche Abenteuer ihr bei der Suche widerfahren.

Und da jeder einen Glücksbringer im Leben oder zum Verschenken braucht, darf jedes Kind einen eigenen Stein individuell bemalen und mit nach Hause nehmen.

Für das Kinderprogramm gelten besondere Hygienebestimmungen: Einlass nur mit vorheriger Reservierung und Angabe der Kontaktdaten unter: museum@bhm-amerang.de oder telefonisch 08075/91 509 0.

Foto: Archiv Bauernhausmuseum Amerang.




Die Macht des positiven Denkens

Im neuen Kino-Drama „The Secret – das Geheimnis” lernt Katie Holmes als alleinerziehende Mutter von drei Kindern die Macht des positiven Denkens kennen. Zu sehen in dieser Woche im Kino in Waldkraiburg. Und darum geht’s genau …

Miranda Wells (Katie Holmes) hat ihren Mann verloren und steht als Witwe nun vor der nicht einfachen Aufgabe, ihre drei Kinder allein großziehen zu müssen. Sich dabei nicht gelegentlich in negativen Gedanken zu verlieren, ist keine leichte Aufgabe.

Eines Tages engagiert sie jedoch einen Handwerker, der eine interessante Einstellung zum Universum hat und sie die Wichtigkeit einer lebensbejahenden Einstellung lehrt.

Das Kino-Programm in Wasserburg in dieser Ferien-Woche:

Mittwoch 12.08
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
Donnerstag 13.08
19.45 UHRAusgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
Freitag 14.08
19.45 UHRAusgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
Samstag 15.08
17.00 UHRAusgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas
17.15 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
19.45 UHRAusgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
Sonntag 16.08
17.00 UHRAusgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas
17.15 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
19.45 UHRAusgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen




Der erste Kirchenzug in Corona-Zeiten

Auf einer kleinen Anhöhe in Oberkatzbach in der Gemeinde Ramerberg, unmittelbar neben dem „Stöger-Hof“, steht weit sichtbar eine Kapelle von beachtlicher Größe. Bei hochsommerlichen Temperaturen war sie nun am gestrigen Sonntag das Ziel für einen langen Kirchenzug – erstmals wieder im Altlandkreis in Corona-Zeiten. Angeführt von der Rotter Blasmusik und begleitet von Dekan Klaus Vogl zusammen mit Prälat Günther Lipok als kirchliche Vertreter der Pfarrei …

… beteiligten sich auch die Fahnenabordnungen sämtlicher Ramerberger Ortsvereine sowie viele Besucher an einer feierlichen Andacht mit Segnung des neuen Kreuzes im Freien und Wiedereröffnung der Hofkapelle.

Abschließend waren alle Festteilnehmer zum Mitfeiern eingeladen.

 

prj

Fotos: Penzkofer




… und schon wieder die Farbe rot!

Selten, dass es für ganz Deutschland so ein einheitliches Wetterbild gibt – diesmal ist es der so genannte Graslandfeuerindex für diese Woche am kommenden Donnerstag, 13. August: Dieser Index beschreibt die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände. Er zeigt das witterungsbedingte Feuerrisiko in fünf Gefahrenstufen an: Rot ist die zweithöchste Gefahrenstufe – siehe Grafik.

Grafik: Deutscher Wetterdienst




Wieder ein Stadt-Spaziergang

Idylle pur, wie unser Foto zeigt: Ein Stadt-Spaziergang am morgigen Dienstag um 16.30 Uhr führt entlang des Wasserburger Halses, der Halbinsel. An dieser Engstelle kommt man dem Inn von allen Seiten ganz nah. Interessante Perspektiven,  Aus- und Einblicke eröffnen sich den Teilnehmern. Informatives zur Wasserburger Geschichte von einst und jetzt runden den Spaziergang ab. Die Führung dauert etwa zwei Stunden und kostet sieben Euro pro Person. Mindestens acht und maximal 25 Personen können teilnehmen.

Bitte bei der Touristinfo in der Altstadt anmelden oder auch telefonisch. Die Anmeldung ist verbindlich. Die Bezahlung erfolgt in bar direkt bei der Führung.

Es besteht kein Anspruch auf das Stattfinden der offenen Führungen, insbesondere bei einer zu geringen Teilnehmerzahl.

Treffpunkt am Busbahnhof
Bahnhofsplatz 12 in Wasserburg.
 

Telefon: 08071 10522
Fax: 08071 10521
E-Mail: touristik@wasserburg.de
Homepage: www.wasserburg.de




Wut an Audi ausgelassen

Der blaue Audi eines 25-Jährigen wurde in Rosenheim am Wochenende in der Endorfer-Au von einem unbekannten Täter mutwillig zerkratzt!. Mit einem spitzen Gegenstand wurden sowohl Bereiche der Fahrer-, als auch der Beifahrerseite erheblich beschädigt. Teile der Gummiabdichtung der Türen wurden zudem herausgerissen und sind nicht mehr funktionsfähig. Insgesamt dürfte dem jungen Mann ein Sachschaden von 2000 Euro entstanden sein, so die Polizei am heutigen Montagmorgen.

Tatzeit war in der Nacht zum Samstag – von Freitag, 19 Uhr bis Samstag, 8 Uhr.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Dem Himmel so nah

Die schöne Sommer-Wetterlage und die damit verbundenen guten Lichtverhältnisse regen aktuell in der Region immer wieder zu Fahrten mit Heißluftballons an. Gerade am Morgen und am Abend sind die besten Thermik-Voraussetzungen. Nach den genauen Startvorbereitungen und den im Chiemgau und darüber hinaus herrlichen Aussichten sind die Ballonpiloten und ihre Gäste wieder froh, gut gelandet zu sein – so wie diese aktuellen Aufnahmen einer gestrigen Landung bei Lauterbach im Landkreis in der Gemeinde Rohrdorf zeigen.

Fotos: Rainer Nitzsche




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 10. August und der 223. Tag des Jahres. Es läuft die 33. Woche. Das Wetter heute: Sonnig, wieder bis 30 Grad! Sonnenaufgang ist um 5.58 Uhr. Sonnenuntergang: 20.33 Uhr. Unser Zitat zum Tage …

Wer bei der Schmiede wohnt, gewöhnt sich ans Hämmern.

Volksmund

Namenstag haben heute:

Laurenz, Lars und Astrid.

 




Hallo, Lieblingsmensch!

Nur noch ein kleines Nickerchen: Überglücklich schließen sie ihren lieben Schatz in den Arm – Monika und Heinz Ott aus Pfaffing. Die glücklichen Eltern freuen sich über die Geburt ihres ersten Kindes. Jakob Valentin hat am vergangenen Donnerstag im RoMed-Klinikum in Wasserburg das Licht der Welt erblickt – mit 2.910 Gramm bei einer Größe von 49 Zentimetern …

Foto: LaLeLu Foto Mandy Uschold

Telefon: 08071/ 510665 oder 0157/ 59460227




Familie kentert mit Schlauchboot

Auch viele Bürger aus dem Altlandkreis lieben es, eine fröhliche Bootstour auf der Alz bei Truchtlaching zu machen. Die Polizei schickt nun heute diesen Appell: Es wird darauf hingewiesen, aufgrund des Hochwassers dringend besondere Vorsicht beim Baden oder Bootfahren in Gewässern, vor allem bei fließenden Gewässern, walten zu lassen! Der Grund: Am gestrigen Samstag ist gegen 16 Uhr eine fünfköpfige Familie mit ihrem Boot auf der Alz bei Niesgau gekentert …

Die Familie war mit ihrem Schlauchboot an einen in die Alz gestürzten Baum geraten. Das Boot kenterte. Aufgrund des aktuellen Hochwassers der Alz konnte sich die Familie nur schwer an dem Baum festhalten, um nicht weiter flussabwärts gerissen zu werden. Keiner der Fünf konnte sich noch selbstständig aus der Strömung befreien.

Die von Zeugen alarmierten Rettungskräfte der DLRG konnten die Familie zum Glück schnell ausfindig machen und anschließend aus der Strömung retten.

Die angeforderten Rettungshubschrauber aus Österreich und ein Polizeihubschrauber wurden nicht mehr benötigt. Die Familie wurde am Unglücksort medizinisch untersucht und konnte unverletzt wieder entlassen werden.

Die Einsatz- und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort!

 

 




Der nächste Radl-Unfall

In der Nacht zum gestrigen Samstag sind in Rosenheim in der Happinger-Au-Straße zwei betrunkene Radfahrer zusammengeprallt! Wie die Polizei am heutigen Sonntag meldet, war dort ein 24-Jähriger mit seinem 26-jährigen Kumpel gemeinsam mit ihren Radln unterwegs. Der 24-Jährige stieß plötzlich mit seinem Fahrrad – offenbar aufgrund ungenügenden Sicherheitsabstands, so die Polizei – gegen den Hinterreifen des 26-Jährigen. Die Räder verfingen sich und beide jungen Männer stürzten.

Sie erlitten Schürfwunden und Prellungen, eine ärztliche Versorgung war zum Glück nicht erforderlich. Im Rahmen der Unfallaufnahme aber wurde von den Polizisten bei beiden Radfahrern Alkoholgeruch wahrgenommen.

Die Werte anschließend: Beim 24-Jährigen über 1,10 Promille, beim 26-Jährigen über 1,60 Promille. Blutentnahmen wurden durchgeführt und Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr wurden eingeleitet.

 




Gleich vier Einsätze der kuriosen Art

Über Notruf verständigte eine 77-jährige Frau aus Rosenheim früh morgens am gestrigen Samstag die Rosenheimer Polizei. Als sie den Rollladen geöffnet habe, sei nach ihren Angaben im Garten plötzlich ein Eisbär gestanden. Die Streifen-Besatzung konnte trotz intensiver Suche keinen Eisbären finden. Die Frau erklärte, es könnte ja auch jemand als verkleideter Eisbär herumlaufen. Die Beamten beruhigten die Frau und konnten anschließend wieder abrücken. Der Eisbär blieb weiter verschollen. Aber damit nicht genug …

Rosenheim, Äußere Münchener Straße

Passanten verständigten die Rosenheimer Polizei ebenfalls am frühen, gestrigen Samstagmorgen, dass bei ihnen in einer Hecke ein Mann liege – mit ausgebreitenden Armen – und er schlafe offenbar seelenruhig. Vor Ort konnte dann dort tatsächlich ein 45-jähriger Mann aus Rosenheim schlafend in der Hecke angetroffen werden.

Der Grund für den ungewöhnlichen und wohl auch ungemütlichen Schlafplatz dürfte der entsprechend vorangegangene Alkoholkonsum gewesen sein. Der 45-Jährige konnte von der Streife geweckt werden. Da der Rosenheimer nach der „Mütze Schlaf“ wieder relativ fit war, ging er die restliche Strecke zu seiner Wohnung zu Fuß nach Hause. Ob sich der Mann „wie auf Rosen gebettet“ gefühlt hat, konnte nicht mehr erfragt werden.

Rosenheim, Max-Josefs-Platz:

Nur gut eine Stunde später gestern Früh: 

„Habt Ihr eine Bade-Ente?“ So wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei am Nepomuk-Brunnen in Rosenheim von einer Personengruppe begrüßt. Die leicht alkoholisierten Männer aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim badeten und plantschten im Wasser des Brunnens am Max-Josefs-Platz und hatten sichtlich Spaß daran.

Die Beamten der Rosenheimer Polizei spielten jetzt Bademeister und mussten deshalb leider aus Gründen der Sicherheit den „Badespaß“ beenden. Die Wassertiefe entsprach nicht den Vorgaben, die Personenanzahl für das Fassungsvermögen des Beckens war zu hoch und die Badekleidung entsprach nicht den Hygienevorschriften.

Da für die Beamten noch weitere Einsätze anstanden, war leider auch keine ausreichende Zeit mehr, zur Abnahme des Schwimmabzeichens zum Seepferdchen.

Die Gruppe wurde gebeten, jetzt doch besser nach Hause zu gehen. Nachdem sie ihre teils abgelegte Kleidung und Schuhe angezogen hatten, gingen sie nach Hause. Ihre Enttäuschung zur fehlenden Seepferdchen-Prüfung hielt sich in Grenzen.

Rosenheim, Innenstadt:

Hilfesuchend hatte am späten Freitagabend der Besitzer eines Lokals der Rosenheimer Innenstadt die Rettungskräfte alarmiert. Eine 70-jährige Frau aus Rosenheim wollte die Toilette nicht verlassen, da sie nach ihren Angaben starken Durchfall hätte. Die Rosenheimerin wurde vom verständigten Rettungsdienst untersucht, aber es konnte keine Erkrankung oder sonstige Beschwerden diagnostiziert werden, wohl spielte sie ihre Krankheit nur vor. Da sich die Frau weiter weigerte, die Toilette zu verlassen, wurde die Polizei verständigt. Nach langem Zureden aller Helfenden vor Ort, ging die Frau dann doch aus dem Lokal und machte sich auf den Heimweg.

Es konnte nicht geklärt werden, warum die Frau für eine so lange Zeit die Toilette vom Lokal nicht verlassen wollte.

 




In Wasserburg: Bub von Pkw erfasst

Wir berichteten bereits kurz – hier der Polizeibericht dazu vom heutigen Sonntagmorgen: Am gestrigen Samstagabend gegen 18 Uhr ging eine fünfköpfige Familie aus dem Landkreis Rosenheim stadteinwärts über die Innbrücke. Die Mutter befand sich auf der einen Straßenseite, die Kinder mit dem Vater auf der anderen. Plötzlich lief der fünfjährge Bub auf die Straße, um zu seiner Mutter zu kommen. Dabei wurde er von einem vorbeifahrenden Pkw erfasst, dessen Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind stürzte zu Boden.

Glücklicherweise erlitt der Bub bei dem Verkehrsunfall „nur” leichtere Verletzungen, meldet die Polizei Wasserburg.

Der Fünfjährige wurde vorsorglich aber ins Krankenhaus gebracht.

 




„Königstransfer“ beim EHC?

Trotz der aktuellen Umstände der Corona-Pandemie hat sich Einiges getan beim EHC Waldkraiburg – man ist gewappnet für die kommende Spielzeit! Hier ein aktuelles Interview mit Wolfgang Klose (Foto), dem 1. Vorstand der „Eishockey-Löwen“. Er lässt mit Transfer-Ankündigungen aufhorchen …

  1. Sowohl das Ende der letzten als auch die Vorbereitung zur neuen Saison kann man als turbulent bezeichnen. Wie äußerte sich das beim EHC Waldkraiburg?

Nach dem abrupten Ende der letzten Saison, ging uns vor allem sehr viel Geld ab. Wir waren für die Play-Offs qualifiziert und das hätte noch einmal gutes Geld zur Planung für die neue Saison gebracht. Coronabedingt war auch die Gaststätte geschlossen, zudem durften im Frühling und Sommer keine Stockturniere stattfinden, eine Sache, die für die Gaststätte sehr wichtig ist. Finanziell war es schon sehr schwierig, dass wir das Ganze einigermaßen gut über die Bühne bringen.
Zur Mannschaft: Da ging alles relativ schnell, es gab keine großartigen Verhandlungen. Wir haben von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt und gesagt, wie es genau aussehen wird und im Prinzip hat die komplette Mannschaft zugesagt, dass sie wieder dabei sein werden in der neuen Saison. Die bekannten Abgänge sind Fabian Birk, Leon Judt, Dennis Ladigan und Thomas Nuss.

  1. Sind wir also bereit für die neue Saison?

Wir sind für die neue Saison bereit. Mit CCM haben wir einen neuen Ausrüster gefunden, weshalb wir auch materialtechnisch perfekt aufgestellt sind. Zusätzlich haben wir ein dreitägiges Trainingslager geplant, wobei man hier noch sehen muss wie sich die Corona-Situation entwickelt. Möglicherweise fahren wir nicht wie üblich nach Tschechien, sondern bleiben in der näheren Umgebung. Auch die Vorbereitungsspiele für dieses Jahr sind bereits ausgemacht. Die Vorbereitungspartner in diesem Jahr sind der TEV Miesbach, der EHC Klostersee und die Indians aus Memmingen.

  1. Transfers wären noch möglich, bleiben wir beim Team, wie es jetzt steht oder kommt vielleicht doch noch etwas?

Zur Mannschaft habe ich in der ersten Frage bereits einiges gesagt. Es hat jedoch noch ein weiterer Transfer stattgefunden. Aus persönlichen Gründen möchte der Spieler jedoch, dass dies erst Anfang September bekanntgeben wird und diesem Wunsch kommen wir natürlich nach. Den Fans kann ich jedoch sagen, dass es sich hierbei um einen „Königstransfer“ handelt.

  1. Das klingt sehr vielversprechend. Darf man vielleicht die Position des neuen Spielers verraten?

Das würde vermutlich schon zu viel verraten. Nur so viel, es ist kein Torhüter. (grinst)

  1. Leider können wir an dieser Stelle auch die traurigen Themen nicht ganz ausklammern. Der überraschende Tod Ihres Freunds und Vorstandskollegen Horst Pitter. Wie sehr hat dieser persönlich – aber auch mit Blick auf den Verein – geschmerzt?

Sowohl persönlich als auch für den Verein: Brutal.
Ich bin mit Horst bereits einige Jahre zur Realschule gegangen. Nachdem wir uns dann ein wenig aus den Augen verloren haben, sahen wir uns wieder, als ich vor mehr als 20 Jahren zum Verein kam; Horst war hier bereits im Vorstand. Über die Jahre hinweg hat sich hier eine sehr dicke Freundschaft entwickelt, weshalb ich nach wie vor kaum die richtigen Worte für diesen Verlust finden kann. Im Vorstand des EHC war Horst die gute Seele. Gab es einmal Meinungsverschiedenheiten, so war Horst meist derjenige, der die Wogen wieder glätten konnte

  1. Auch wenn Horst Pitter als Mensch nie ersetzt werden kann, wird der Verein versuchen, seine Tatkraft durch neue Freiwillige zu kompensieren?

Auch mit Horst war der Vorstand zuvor schon dünn besetzt. Mit Thomas Höfner als Kassier, Horst Pitter als 2. Vorstand und ich als 1. Vorstand sowie Kurt Aupperle und Heinz Vetter im erweiterten Präsidium haben wir das Ganze zu fünft geschultert.

Gerade deshalb freuen wir uns für den Verein über jede Hilfe, die wir erhalten können. Gerne sind wir auch dazu bereit, jemanden ins erweiterte Präsidium mit aufzunehmen. Es wäre einfach eine Erleichterung, wenn anfallende Arbeiten auf mehr Schultern verteilt werden können. Dies gilt auch nicht nur für die Arbeit im Präsidium, generell freuen wir uns über jeden Menschen, der sich aktiv im Verein einbringen möchte.

  1. Richten wir den Blick wieder nach vorne. Coronabedingt wird die kommende Saison ganz anders starten als jede andere vor ihr. Gibt es schon neue Details, die man den Fans an dieser Stelle weitergeben kann?

Aktuell können wir selbst nicht zu 100 Prozent abschätzen, was hier vollumfassend auf uns zukommen wird. Derzeit ist es so, dass Vorbereitungs- oder Übungsspiele erlaubt sind, jedoch ohne Zuschauerbeteiligung. Wie sich all das bis Mitte September entwickelt, kann bisher nur schwer beurteilt werden.

Hier ist Waldkraiburg mit seiner großen Halle und den circa 2.200 Sitzplätzen in einer komfortablen Situation. Was unter normalen Umständen ebenfalls noch eine große Nachricht wäre ist, dass in Waldkraiburg dieses Jahr, am 3. Oktober, das Eröffnungsspiel der Bayernliga stattfinden wird. Es werden Vertreter aus allen Vereinen anwesend sein. Auch ein großartiges Rahmenprogramm wird für alle geboten sein. Auch aus diesem Grund hoffen wir auf eine positive Entscheidung mit Blick auf die möglichen Zuschauerzahlen.

  1. Zum Schluss, gibt es noch etwas, dass Sie gerne loswerden möchten an die Leser und Fans?

Ich hoffe sehr, dass alle EHC- und Eishockeybegeisterten uns dieses Jahr erneut tatkräftig unterstützen (können). Unseren Kartenvorverkauf werden wir seriöser Weise vorerst nicht starten. Wir planen dennoch voll mit dem 2. Oktober und wünschen uns, dass auch alle alten und neuen Fans heiß auf die Saison sind. Vielleicht finden wir den Ein oder anderen, der den Verein tatkräftig unterstützen möchte. In diesem Fall bitte nicht zögern, einfach über die Webseite, Facebook oder mit einer E-Mail an den Vorstand unter vorstand@ehcwaldkraiburg.com wenden.

Vielen Dank!

Das Interview führte Alex Ahrends.

Foto: Paolo Del Grosso




Am Rotter Ausee: Bub schwer verletzt

Eine Familie aus dem Landkreis Rosenheim fuhr mit den Rädern zum Rotter Ausee nahe Rott. Als die Räder vor Ort versperrt waren, lief der fünfjährige Sohn am Badeplatz in seiner Vorfreude schon ein paar Meter über die Wiese und kam dabei an einer Hütte am Uferrand vorbei. Der Zugang und Terrassenbereich der Hütte wird dort mit einer Eisenkette vom Liegebereich abgegrenzt. Der Bub übersah beim Laufen die Kette und stolperte darüber. Anschließend schlug er mit dem Kopf auf dem gefliesten Terrassenboden der Hütte auf.

Eine schwere Kopfverletzung konnte vom zu Hilfe gerufenen Notarzt nicht ausgeschlossen werden, weshalb das Kind mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach München geflogen wurde.

Nach ersten medizinischen Erkenntnissen erlitt der Bub schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, so die Polizei am Sonntagmorgen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ein Fremdverschulden auszuschließen.

 




Aus is! Schod, dass scho gar is!

Ausgrissn! In der Lederhosen nach Las Vegas – so heißt eine Doku, die am kommenden Sonntagabend am Stoa bei Edling zum großen Sommer-Abschluss 2020 unter freiem Himmel läuft. Die beiden Erdinger Julian und Thomas Wittmann, beide in ihren 20ern, wollten ihren großen Traum verwirklichen und reisten von Bayern nach Las Vegas. Auf ihren klapprigen Zündapp-Mopeds, gehüllt in traditionelle Lederhosen, starteten die Zwei ihre Reise um die halbe Welt.

Die Road-Movie-Doku „Ausgrissn“ schildert ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Herausgekommen ist ein charmanter, von skurrilen Begegnungen geprägter Film.

Bitte bis 19 Uhr online reservieren – Restkarten an der Abendkasse!
EINLASS am Stoa: 20 Uhr
Eintritt neun Euro – ermäßigt acht Euro – bezahlt wird an der Stoa-Kasse.
Filmbeginn: Bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.15 Uhr.
Es gelten vor Ort die Corona-Schutzmaßnahmen – Maskenpflicht, Abstand, Hygiene …

BRD

2020

FILMREIHE Freiluftkino am Stoa

REGIE Julian Wittmann

DARSTELLER Julian Wittmann, Thomas Wittmann, Winfried Frey, Hans Stadlbauer, Arnd Schimkat, Angelika Sedlmeier, Stephanie Liebl, Monika Gruber, Roland Hefter, Werner Rom

KAMERA Markus J. Schindler, Manuel Weiss

MUSIK Ulrich Wiedemann

AB 0 JAHRE

LÄNGE 96 MIN.

Und hier das Wochenend-Programm am Stoa und im Utopia in Wasserburg:

Freitag 07.08
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR am Stoa
Into the Beat – Dein Herz tanzt
Samstag 08.08
17.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
17.30 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
19.30 UHR Konzert am Stoa
Jeremiah`s Life & Death Blues Orchestra
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR Film am Stoa
The King of Staten Island
Sonntag 09.08
17.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
17.30 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.15 UHR der letzte Film am Stoa 2020:
Ausgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas




Ein Foto voller Glück

Ein Foto voller Glück – in der Gartenidylle der Klinik: Es ist ein Bub, der als 1000. Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim das Licht der Welt erblickt hat! Über den kleinen Erdenbürger namens Barlas, der 51 Zentimeter groß ist und bei der Geburt 2.950 Gramm wog, freuen sich die Eltern Rengin Remzieva und Idris Saglam. Die Familie lebt in Rosenheim. Das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des RoMed Klinikums gratulierte mit einem Blumenstrauß …

(von links) Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Andreas Schnelzer, Hebamme Laura Attlfellner und der Geburtshilfliche Leiter des Perinatalzentrums, Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke.




14 neue Fälle in einer Woche

„Die Zahl der täglichen Neuerkrankungen bewegt sich in Stadt und Landkreis Rosenheim derzeit noch im einstelligen Bereich. Allerdings hat die durchschnittliche Fallzahl im Vergleich zu den letzten Wochen zugenommen.” Das heißt es heute Nachmittag aus dem Gesundheitsamt. Dr. Wolfgang Hierl, der Leiter, gibt zu Bedenken, dass in der Bevölkerung teilweise zu beobachten sei, dass Abstandsregeln nicht mehr konsequent eingehalten und Mund-Nasen-Bedeckungen nicht korrekt getragen würden. In der vergangenen Woche gab es in Stadt und Landkreis Rosenheim 14 neue Corona-Fälle. Die Woche davor waren es 21 Fälle gewesen (wie berichtet) …

Dr. Hierl: „Ich appelliere daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin verantwortungsvoll an die AHA-Regeln zu halten – das sind das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Metern, die Hygienemaßnahmen mit Husten- und Niesregeln sowie regelmäßigem Händewaschen und die Verwendung von Alltagsmasken zum Schutz unserer Gesundheit. Der Anstieg der Fallzahlen sollte für uns eine Warnung sein; wir dürfen das Erreichte keinesfalls verspielen!“

Fallzahlen-Entwicklung mit dem wöchentlichen Blick auf alle Gemeinden im Landkreis:

Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt 14 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2879 Fälle von COVID-19 hier aufgetreten (Landkreis: 2332, Stadt: 547). 222 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung oder in Verbindung mit Corona gestorben (Landkreis: 199, Stadt: 23).
Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand heute, Freitag, 0 Uhr für die Stadt Rosenheim bei 11,05, für den Landkreis Rosenheim bei 2,68.




Gil Ofarim auf der Hochries

Unter den Urlaubsgästen, Bergsteigern und einer Filmcrew zeigten auch prominente Gäste wie Gil Ofarim (im Foto links) auf dem Gipfel ein relaxtes „Stelldichein“: Mit musikalischer Untermalung und einem Medien-Aufgebot wurden jetzt die neuen Wirtsleute der Hochrieshütte nochmals herzlichst von der Gemeinde Samerberg und der DAV-Sektion Rosenheim begrüßt.

„Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der kommenden Zeit und sind froh, zwei junge engagierte Wirtsleute gefunden zu haben,“ so Georg Huber, Bürgermeister der Gemeinde Samerberg. Es sind Kathrin Schnatterer und Benni Smogavc (Bildmitte) …

Franz Knarr vom DAV Sektion Rosenheim begleitete ebenso das Geschehen.

Wie wichtig eine gute Kommunikation und das gegenseitige Informieren ist, betonte Monika Schimanski, von der Gäste-Information Samerberg: „Denn nur mit einem guten direkten Draht zu den Wirten und Leistungsträgern in unserer beliebten Urlaubsregion Samerberg können wir die Gäste professionell und aktuell betraten und uns gegenseitig unterstützen. Bei einer Neueröffnung freuen wir uns immer über frische Ideen, aber auch über das  richtige Gespür für ein Beibehalten des Bewährten.“

Begleitend zu den verschiedenen Interviews konnte man den unterschiedlichsten Klängen mehrerer Rosenheimer Musiker bis zum späten Nachmittag lauschen.

Michael Fenzl (ganz oben im Foto mit Gil Ofarim) startete mit seinem Soloprogramm „GANZ ALOA“ und brachte mitreißenden Schwung mit Gitarre und Kontrabass auf den Gipfel. Ronny Nash’s Country-Klänge (Foto) ließen die Ohren schwelgen und die Rosenheimer Newcomer-Band KAFFKIEZ mit ihrem aktuellen Song „Nie Allein“ rundeten die musikalische Vielfalt mit Deutsch-Pop ab.

Bericht und Fotos: Gäste-Information Samerberg

 




Radlunfälle nehmen deutlich zu!

Im Dienstbereich der Rosenheimer Polizei ist aktuell leider ein deutlich spürbarer Anstieg der Unfallzahlen mit einer Beteiligung von Radlfahrern zu verzeichnen 8wir berichteten). Die Gründe seien offenbar vielfältig, so die Polizei heute. Verstärkt soll nun in der Öffentlichkeit auf selbige hingewiesen werden. Aus diesem Grund sind in der kommenden Woche die Medienvertreter eigens eingeladen, bei einer Verkehrskontrolle mit dabei zu sein …

Es gehe NICHT darum, die Verkehrsteilnehmer mit „Strafen“ zu belegen, sondern die Polizei möchte Verständnis dafür wecken, die Gefahren mehr zu beachten …




Gut gemacht!

Die Azubis des ersten und zweiten Lehrjahres im Bereich Verfahrensmechanik am RKW SE Standort Wasserburg waren wegen der besonderen Pandemie-Umstände aus den Produktionsbereichen abgezogen worden. Ihre Zeit haben die jungen Leute jedoch kreativ genutzt und in Eigeninitiative für den Außenbereich eine Nichtraucher-Pausenecke – bestehend aus einen Tisch und vier Stühlen – komplett neu gestaltet! Dafür wurden kurzerhand Einwegpaletten, die ansonsten entsorgt werden würden, innerhalb von nur zwei Tagen zu dieser einladenden Sitzgruppe umfunktioniert – upcycling sozusagen.

Für diesen neuen Pausenbereich hat es schon reichlich Anerkennung gegeben und als Dankeschön für die Planung und geschickte Umsetzung erhielten die jungen Handwerker einen Einkaufsgutschein für die Geschäfte in der Wasserburger Altstadt.

 




Absturz oder Notlandung: Noch unklar

Die Rettungskräfte waren rasch vor Ort: Im Gewerbegebiet Bad Endorf (am Ortsbeginn von Halfing kommend) musste am Freitagvormittag der Pilot eines Kleinflugzeuges notlanden – oder er ist abgestürzt. Das ist noch unklar, wie die Polizei meldete. Erst hatte man vermutet, ein Hubschrauber sei abgestürzt.

Um genau 9.08 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd von der Integrierten Leitstelle über einen Einsatz in Bad Endorf informiert. In der Nähe des dortigen Gewerbegebiets soll, so Zeugen, ein Luftfahrzeug abgestürzt sein.

Das Flugzeug landete direkt auf der alten Bahnlinie zwischen Bad Endorf und Obing. Rasch waren zahlreiche Helfer der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort. Ersten Meldungen vom Unfallort nach zog sich der Pilot zum Glück nur leichte Verletzungen zu.

Ersten Überprüfungen zufolge handelt es sich bei dem Luftfahrzeug um ein privates Ultraleicht-Fluggerät, das auf der Bahnlinie niederging.

Ein Hubschrauber kreiste über der Unfallstelle.

Fotos: WS




Schönes Gemeinschafts-Projekt in Pfaffing

Was gibt es Schöneres, als in Zeiten wie diesen gemeinsam ein Projekt zu stemmen – Jung und Alt gemischt und mit einem ganz wunderbaren Ergebnis! So geschehen jetzt in Pfaffing: Fleißig haben Eltern im Garten des Pfaffinger Kindergartens Löwenzahn gewerkelt. Im Namen der Buben und Mädchen – und manchmal auch mit ihnen. Denn Vieles konnte dank des Engagements des Elternbeirates unter der Leitung von Matthias Lindner in den vergangenen Wochen vollbracht werden: So wurde der Boden ausgetauscht, damit nach Regenfällen es nicht mehr so batzig ist im Garten und die Kinder sofort wieder zum Spielen ins Freie können. Highlights sind ab sofort zudem ein neuer Zirkuswagen sowie ein ganzes Tipi-Dorf …

Nicht nur die alten Holzhütten mussten abgebaut werden – ein 50 Meter langer Graben musste für ein Leerrohr zum Zirkuswagen kraftvoll ausgebuddelt werden (Foto). Und der Zirkuswagen kam dann auch noch in lauter Einzelteilen und musste komplatt zusammengebaut werden – Arbeitsaufwand zwei Samstage und ein Freitag mit einigen Helfern.

Mitfinanziert wurde das Material dankenswerterweise vom Förderverein Löwenzahn Pfaffing e.V. und der Spardabank München mit der Zweigstelle Wasserburg. Ramona und Hubert Stellen stellten zudem kostenlos die Hackschnitzel zur Verfügung

Eine schöne Geste auch vom heimischen Gartenbauverein in Pfaffing: Für die Pflanzen im Garten gab’s eine Spende in Höhe von 300 Euro.

Selbst hatte der Elternbeirat noch beim großen Kinderfasching kurz vor der Corona-Pandemie zum Glück als Veranstalter wieder eine schöne Geldsumme erwirtschaftet.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern für die vielen geleisteten Stunden – ganz besonders gilt der Dank dem so engagierten Elternbeirat-Team.

Ein herzlicher Dank auch an die Gemeinde Pfaffing für die Unterstützung, an den Geschäftsführer des Kindergarten-Trägers evangelische Kirche, Jochen Knöchel sowie – nicht zuletzt – an die Kindergartenleitung Elisabeth Drews und ihr ganzes Team, die durch die Außenarbeiten auch noch Beeinträchtigungen im eh schon schwierigen Corona-Alltagsablauf hinnehmen mussten.

 




Im Namen der Natur

Auf den ersten Blick schaut der Inndamm mit dem Skulpturenweg – in den Augen so manches Spaziergängers – zur Zeit vielleicht etwas ungepflegt und verwildert aus. Entsprechend erreichen die Stadt Wasserburg zuletzt auch wieder vermehrt Hinweise, dass dort dringend gemäht werden sollte, heißt es aus dem Rathaus. Diese Thematik ist nicht neu. Denn wie in jedem Jahr wird der Damm auch heuer nur einmal komplett gemäht. Und das hat vor allen Dingen ökologische Gründe.

Auch wenn viele Pflanzen inzwischen verblüht sind, waren bis zuletzt immer noch größere Blühinseln in den Grasflächen zu sehen, wo Bienen und zahlreiche Insekten Nektar finden konnten. Aber längst nicht nur Blüten bilden eine lebenswichtige Nahrungsgrundlage. Viele Vögel und Insekten ernähren sich auch von den Samen oder von der Blattmasse der Pflanzen. Einige Arten sind dabei sogar auf ganz bestimmte Arten angewiesen.

So bietet beispielsweise die von Menschen meist verachtete Brennnessel den Raupen von über 30 Schmetterlingsarten eine Nahrungsgrundlage. Auch für zahlreiche Käfer-, Wildbienen-, Heuschrecken und Säugetierarten sind Wiesenflächen wertvoller Lebensraum.

Deshalb wird bereits seit Bestehen des Inndamms vom Wasserwirtschaftsamt und der Stadt der Ansatz verfolgt, den Damm und den Uferbereich des Inns in einem möglichst natürlichen Zustand zu belassen.

Schon lange bevor der Artenschutz über ein Volksbegehren eingefordert wurde, ist hier Umweltschutz aktiv praktiziert worden – auch wenn dies vielleicht nicht immer den ästhetischen Ansprüchen aller Menschen genügen mag.

Die Mäharbeiten beginnen in Kürze und sollen wie in jedem Jahr bis Mitte August abgeschlossen werden. Normalerweise wird zu diesem Zeitpunkt traditionell das Inndammfest gefeiert, das heuer leider nicht stattfinden kann.

Quelle: Stadt Wasserburg




Sondersitzung am Montag

Angesichts der aktuellen Corona-Entwicklungen ruft Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am kommenden Montag außerplanmäßig sein Kabinett zusammen – zu einer Videokonferenz. Söder wird die Schalte vom Heimatministerium in Nürnberg aus leiten, berichtet der Bayerische Rundfunk aus der Staatskanzlei. Das Kabinett wolle über die aktuelle Corona-Situation beraten, insbesondere über die bundesweit wieder gestiegenen Zahlen auch durch Reiserückkehrer.

Auch die Situation in den neuen Testzentren wie in Kiefersfelden an der Autobahn (wir berichteten mehrfach) soll diskutiert werden. Und auch die Frage nach einer möglichen Ausweitung von Corona-Risikogebieten.

Ab dem morgigen Samstag müssen Urlauber, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, entweder ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können oder sich einem Test unterziehen. Bundesgesundheitsminister Spahn kündigte bei Verstößen ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro an. Das Robert-Koch-Institut verzeichnete bundesweit gestern innerhalb 24 Stunden mehr als 1.000 Neuinfektionen.




Getunten Audi gestoppt

Die Polizei hat gestern kurz vor Mitternacht im Bereich der Hubertusstraße in Rosenheim einen 32-jährigen Audi-Fahrer kontrolliert. Dabei bemerkten sie am Fahrzeug technische Veränderungen: Die Fahrwerksfedern entsprachen nicht den Herstellervorgaben und die aufgezogenen Sonderreifen, zugelassen für eine Geschwindigkeit bis zu 300 km/h, entsprachen auch nicht den gesetzlichen Vorgaben in Zusammenbau mit dem Fahrwerk.

Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Freitag, der 7. August und der 220. Tag des Jahres. Es läuft die 32. Woche. Das Wetter heute: Sonnig, bis 28 Grad. Sonnenaufgang um 5.54 Uhr. Sonnenuntergang um 20.38 Uhr. Unser Zitat zum Wochenende …

Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen?

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), deutscher Physiker, Naturforscher und Schriftsteller

Namenstag haben heute:

Afra, Albert.

 




Trotz allem: Vielversprechendes Jahr!

Dürre und Hitze im April, Starkregen im August: Die Gärtner und Landwirte der Stiftung Attl sind trotz der Wetterkapriolen bisher ganz zufrieden mit ihrem Ertrag. Es gebe keine nennenswerten Ausfälle, vielmehr verspreche die Ernte bisher, dass es ein ganz gutes Jahr werde. „Zunächst freuten wir uns über den Niederschlag Anfang August. Er durchfeuchtete die Erde zunächst wieder soweit, dass der Regen auch in die tieferen Schichten ankam. Allerdings wurde es dann doch des Guten etwas zu viel“, sagt Andreas Rauch (Foto), der Leiter der Attler Gärtnerei. Er hofft, dass das Wasser auf den Feldern nicht allzu lange stehen bleibt und die Pflanzen gut weiterwachsen können. Zumindest seien die weiteren Prognosen ganz vielversprechend.

Schwierigkeiten bereiten ihm in diesem Jahr nur die Gurken im Gewächshaus, die anfällig für Läuse seien. „Normalerweise bekommen wir sie mit Nützlingen ganz gut in den Griff, doch in diesem Jahr ist der Gurkenertrag eher mäßig.“

Freude mache ihm hingegen die Tomatenernte. „Wir haben nicht nur die traditionellen Sorten im Anbau, sondern auch kleine Snacktomaten in unterschiedlichen Farben und kultivieren erneut die Anti-Aging-Tomate Sacher.“ Die schwarzrote Frucht hat eine dreifache Lycopin-Konzentration im Vergleich zu anderen Tomatensorten und ist eine von Andreas Rauchs Lieblings-Gemüsesorten. „Die Tomate sieht nicht nur spannend aus und schmeckt hervorragend. Der Inhaltsstoff Lycopin – er hilft dem Körper dabei, freie Radikale einzufangen – macht sie zu einem wahren Jungbrunnen.“

Eine weitere Besonderheit erntet er ebenfalls im August: „Erstmals pflanzen wir in diesem Jahr den Malabarspinat an, der über einen besonders hohen Eiweißgehalt verfügt. Dies macht ihn vor allem für eine fleischarme oder –lose Ernährung attraktiv.“ Trotz ihres Namens ist die Pflanze nicht verwandt mit dem heimischen Gartenspinat. „Malabarspinat ist in Asien schon lange als indischer Spinat bekannt und beliebt. Die Pflanze rankt üppig mehrere Meter die Höhe und liefert schmackhafte Blätter, die man ähnlich wie Spinat zubereiten kann – junge für Salate, größere zum Kochen.“

Bis Ende August pflanzen die Attler Gärtner außerdem noch einzelne Sorten wie Salate, Radi, Kohlrabi oder Spinat draußen an, die dann bis in den Winter hinein gedeihen.

Der restlichen Erntezeit sieht Andreas Rauch entspannt entgegen. „Die größten Hindernisse mussten wir, wie wohl viele andere Betriebe auch, in diesem Jahr durch die Corona-Beschränkungen hinnehmen. Doch nach dem Betriebsurlaub der Inntal-Werkstätten Ende August dürfen einige weitere Beschäftigte der Attler Gärtnerei wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, so dass wir die schönste Zeit im Gartenjahr, die bevorstehende Erntezeit, gemeinsam gut bewältigen können.“

Zwar eher durchwachsen fällt die Einschätzung vom Attler Naturlandhof aus. Leiter Peter Steinmüller (Foto) ist dennoch zufrieden mit dem Ertrag bisher, auch wenn er betont, dass 2020 kein Spitzenjahr werde. „Der starke Regen ist für Getreidebauer eher eine Herausforderung. Zur Ernte bleiben nur kurze Zeitfenster, in denen dann alle möglichst schnell arbeiten müssen.“

Zudem habe der heiße und trockene April zum Beginn der Wachstumsphase dem Getreide nicht gutgetan. „Der Roggen, den wir anbauen, steckte diese Durststrecke trotzdem ganz gut weg. Genauso wie die Frühkartoffeln, mit deren Ertrag wir sehr zufrieden sind.“ Auffällig sei nur, dass es in diesem Jahr extrem viele Schnecken und Mäuse auf dem Kartoffelacker gegeben habe, so der Landwirt.

Wie die Ernte insgesamt ausfallen werde, entscheide sich mit der Hauptkartoffelernte im Herbst. Wie weit der Starkregen die Bodenknollen geschädigt habe, könne der Landwirt noch nicht absehen. Außerdem müssen die Attler Biobauern noch ein- bis zweimal silieren und das Getreidegemenge einbringen. Diese Mischung aus Hafer, Gerste und Erbsen erhalten die Schweine, Kühe und Hühner als Biofutter.

„Diese Anbaumischung ist nicht so anfällig, weil sich die Sorten gegenseitig ergänzen“, sagt der Landwirt. „Hafer kommt mit wenig Wasser aus und wächst höher als die anderen Pflanzen des Gemenges, so dass er diese dann schützt.“ Auch wenn die Felder noch nicht abgeerntet seien, hoffe Peter Steinmüller auf einen ordentlichen Ertrag – und vor allem wieder auf trockenes Wetter beim Einholen.

Wie den Gärtnern machten auch den Landwirten die Corona-Beschränkungen zu schaffen. „Zuerst durften die Beschäftigten gar nicht und dann nur mit strengen Hygieneauflagen arbeiten.“ Doch ab September laufe am Attler Hof wieder fast alles wie gewohnt. „Nun können wir alle Brennholz-Bestellungen, die wir im Frühjahr kurz zurückstellen mussten, wie gewohnt bedienen. Es muss sich niemand Sorgen machen, dass es kein Holz gibt.“

Und außerdem gibt es ab dem 21. August endlich wieder selbstgebackenes Brot aus dem Attler Backhaus.

mw

Fotos: Anna Grundler / Stiftung Attl

 

 




Kunden irritiert

Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Rosenheim, die sich in den vergangenen Monaten dort angemeldet haben, erhalten seit dieser Wochen ein Anschreiben, dass sie sich über das „Selfie-Ident-Verfahren“ per Handy identifizieren und somit arbeitslos melden können. Bei einigen Adressatinnen und Adressaten sorgt es nun aber für Irritationen, dass darin ein Unternehmen genannt wird, mit dem die Agentur für Arbeit im Rahmen dieses Verfahrens zusammenarbeitet.Deshalb dazu heute diese Presseerklärung der Agentur im Wortlaut …

Das Selfie-Ident-Verfahren per Handy – das Anschreiben kommt von der Agentur für Arbeit!

Kundeninnen und Kunden, die ihre Arbeitslos-, bzw. Arbeitssuchendmeldung in der Corona-Zeit nicht persönlich vornehmen konnten, können sich jetzt freiwillig online identifizieren.

„Unsere Kundinnen und Kunden erhalten seit Anfang August Briefe von der Agentur für Arbeit, da wir ihnen auf Grund der Corona-Krise eine Online-Identifizierung als Alternative zur persönlichen Identifizierung anbieten“, sagt Michael Vontra, der Geschäftsführung des operativen Bereichs der Agentur für Arbeit Rosenheim, und weiter: „Wir arbeiten dabei mit der „Nect GmbH“ zusammen. Bei einigen Kundinnen und Kunden sorgt es für Irritationen, dass das Unternehmen in dem Anschreiben namentlich genannt wird. Deshalb möchte ich an dieser Stelle betonen, dass das Schreiben von der Agentur für Arbeit vor Ort kommt.“

Das Selfie-Ident-Verfahren wurde als Ausnahmeregelung eingeführt und gilt bis zum
30. September 2020
. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Betreffenden können sich alternativ – zu einem späteren Zeitpunkt – weiterhin persönlich in der Arbeitsagentur arbeitslos melden. Wenn sie sich nicht online identifizieren möchten, müssen Sie nichts unternehmen. Die Arbeitsagentur wird ihnen zu einem späteren Zeitpunkt automatisch einen Vor-Ort-Termin zusenden.

Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit www.arbeitsagentur.de/selfieident steht wie das Verfahren genutzt werden kann und unter FAQ: Informationen zum Selfie-Ident-Verfahren werden wichtige Fragen dazu beantwortet.

 

 




Dem Schicksal überlassen

Die Bundespolizei hat gestern Ermittlungen gegen einen Schleuser aufgenommen, der offenbar vier pakistanische Staatsangehörige illegal über die Grenze gebracht hat. Einer der Migranten hatte sogar im Kofferraum ausharren müssen. Anschließend wurden sie mitten in der Nacht an der Rastanlage Inntal Ost abgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

In der Grenzkontrollstelle auf der A93 stoppten die Bundespolizisten ein Taxi, das an der Tank- und Rastanlage gerade einen Fahrgast aufgenommen hatte. Der Passagier im Fonds des Wagens konnte sich nicht ausweisen. Laut eigenen Angaben stammt er aus Pakistan. Zudem berichtete der Mann, dass sich noch drei Landsleute im Rasthof befänden.

Bei der Kontrolle der Männer stellte sich heraus, dass keiner von ihnen über die erforderlichen Einreise- oder Aufenthaltspapiere verfügte. Außerdem erklärten sie, dass sie kurz zuvor von ihrem Schleuser abgesetzt worden wären.

Ersten Hinweisen zufolge war dieser in einem Fahrzeug mit italienischen Kennzeichen unterwegs. Trotz sogleich eingeleiteter Fahndung konnte das beschriebene Schleuserfahrzeug nicht mehr aufgefunden werden.

In der Dienststelle der Bundespolizei schilderten die vier Männer im Alter von 18, 27, 35 und 37 Jahren ihren Reiseverlauf: Alle vier waren in Italien in das Auto gestiegen. Einer von ihnen musste sich sogar in den Kofferraum begeben. Einige Stunden später wurden sie von dem ihnen unbekannten Fahrer aufgefordert, auszusteigen. Dann sei der Wagen ohne sie einfach davongefahren.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde einer der Migranten, der bereits in Deutschland registriert ist, an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Die anderen drei Pakistaner mussten das Land wieder verlassen. Sie wurden den österreichischen Behörden übergeben.

Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern gegen den Fahrer des in Italien zugelassenen Wagens dauern indes an.




Gestern acht positive Fälle

Von 2.193 Einreisenden, die sich im Testzentrum an der A93 in Kiefersfelden auf das Coronavirus bislang testen ließen, liegen inzwischen die Befunde vor. Wie der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl heute mitteilt, wurden gestern acht positive Fälle durch das Labor übermittelt.

„Das entspricht einer Positivrate von 0,4 Prozent. Sechs der Urlauber stammen aus Bayern, einer aus Hamburg und einer aus Nordrhein-Westfalen.“ Nach Angaben von Dr. Hierl, hielt sich keiner der positiv Getesteten in einem Risikogebiet auf. „Die Reiseländer waren Österreich, Italien und Frankreich.“

Das Staatliche Gesundheitsamt übermittelte die positiven Ergebnisse umgehend an die betroffenen Personen und ordnete eine häusliche Quarantäne an. Zudem wurde das für den Wohnort zuständige Gesundheitsamt informiert.

Trotz der niedrigen Positivrate rät Dr. Wolfgang Hierl zur Vorsicht: „Die Testergebnisse zeigen uns einerseits, dass bislang erfreulicherweise nur ein geringer Teil der Reiserückkehrer das Virus mitbringt, allerdings erfolgten die Ansteckungen vermutlich in Nicht-Risikoländern. Das zeigt, dass man überall auf der Hut sein muss und zuverlässig die Abstands- und Hygieneregeln einhalten muss.“

Am Donnerstag vergangener Woche hatte das Testzentrum an der Inntalautobahn bei Kiefersfelden seine Arbeit aufgenommen. „Der Beginn der Testungen verlief aufgrund der sehr kurzen Vorlaufzeit etwas holprig, aber mittlerweile hat sich das Verfahren mit Probenahme vor Ort, Labordiagnostik und Übermittlung der Befunde an die Getesteten gut eingespielt. Bislang müssen noch alle Testergebnisse – auch die negativen – durch das Gesundheitsamt übermittelt werden. Das bedeutet eine enorme zusätzliche Belastung für unser Personal.“

Entlastung sei aber in Sicht, wie Dr. Hierl anfügte, denn zukünftig solle die Aufgabe der Ergebnisübermittlung durch das Labor übernommen werden.

Mit Beschluss des Bayerischen Kabinetts waren am 30. Juli an den Autobahnrastanlagen Donautal-Ost (A3), Hochfelln-Nord (A8) sowie Inntal-Ost (dies wird zu einem späteren Zeitpunkt abgelöst durch Heuberg – A93) jeweils Testzentren für die Abstrichnahme zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 eingerichtet worden (wie berichtet).

Der Betrieb in Kiefersfelden erfolgt durch ehrenamtliche Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, der Ambulanz Rosenheim, der DLRG Bad Aibling, der Johanniter Unfallhilfe Wasserburg, dem Malteser Hilfsdienst Rosenheim und dem Technischen Hilfswerk Rosenheim rund um die Uhr.




Für einen lebendigen Stadtkern

Gute Nachrichten für die Stadt Wasserburg und die Gemeinde Neubeuern im Landkreis: Jeweils 30.000 Euro fließen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm in die beiden Programmgemeinden. Damit sollen die Ortskerne wieder aktiviert und weiter gestärkt werden, um sie zu attraktiven und identitätsstiftenden Standortskernen zu entwickeln. MdB Daniela Ludwig (Foto) dazu heute …

„Gerade kleinere Gemeinden leiden oftmals massiv unter Gebäude-Leerstand oder sich verändernden Nutzungsintensitäten. Gerade in den Ortskernen ist das ein Zustand, der nicht nur optisch als störend empfunden wird, sondern er schmälert auch die Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität. Das Leben vor Ort findet insbesondere innen, im Kern der Gemeinde, statt und dem trägt das Städtebauförderprogramm mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 79,1 Millionen Euro für 223 Städte und Gemeinden in Bayern Rechnung, um die Stadt- und Ortsmittelpunkte wieder zu revitalisieren.“

Mit Wasserburg und Neubeuern haben gleich zwei Ortschaften die Aufnahme in das Förderprogramm geschafft und erhalten nun mit jeweils 30.000 Euro Unterstützung, um die Stadtkerne lebendig zu gestalten.

„Das freut mich sehr und wird beiden Gemeinden einen wichtigen Schub für ihre städtebaulichen Anziehungskräfte geben. Damit stärken wir die Innenstädte und Ortsmitten, verbessern die Standortbedingungen für Handel und Gewerbe in den Zentren und unterstützen überdies auch die Eigeninitiative der lokalen Akteure. Eine gute und beispielgebende Sache mit Strahlkraft für die gesamte Region“, zeigte sich Daniela Ludwig überzeugt.

Foto: CSU / Simon Witte




Robin Hood in Amerang

Eine besondere Veranstaltung im Bauernhausmuseum Amerang: Stefan Murr und Heinz-Josef Braun haben wieder ein Märchen neu interpretiert und in die bayerische Sprache übertragen. Am kommenden Sonntag, 9. August, um 15.30 Uhr geben die beiden Autoren, Komponisten und Schauspieler die Geschichte von Robin Hood im Vierseithof aus Bernöd:

Robin hat es nicht immer leicht, seiner Marianne und dem König Bärenherz zu helfen. Dem König ist langweilig und er beschließt in den Urlaub zu fahren. Eine gute Gelegenheit für den Sheriff von Kaiserschmarrn, denn er lauert nur darauf den Thron an sich zu reißen.

Ein Dirndl für die Pharaonin ist der Auslöser, dass die Geschichte Fahrt aufnimmt. Gemeinsam mit seinen Gefährten, den Piraten-Ratten Ratz und Fatz, der Schnorchel-Resi und dem Bruder Stiergnack gelingt es Robin, dem Sheriff einen gehörigen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Neuinterpretation der bekannten englischen Legende begeistert mit Dialektvielfalt, Musik und Ideenreichtum. Ein Märchennachmittag nicht nur für Kinder.

Für die Veranstaltung gelten besondere Hygienebestimmungen:

Einlass nur mit vorheriger Kartenreservierung und Angabe der Kontaktdaten unter: museum@bhm-amerang.de oder telefonisch 08075 / 91 509 0.

Bei Regen wird die Veranstaltung zu einem späteren Termin nachgeholt. Erwachsene: 5,50 Euro, Kinder: vier Euro, zuzüglich Museums-Eintritt.

 




Das letzte Stoa-Highlight 2020

Das letzte Highlight 2020 im Kino-Sommer am Stoa bei Edling steht an: Am kommenden Samstag gibt es ab 19.30 Uhr erst ein Konzert mit „Jeremiah`s Life & Death Blues Orchestra” und dann läuft der Film „The King of Staten Island”. Der Eintritt kostet 13 Euro (ermäßigt zehn Euro). Jeremiah`s Life & Death Blues Orchestra – in Schweden geboren, in den Bars von Sydney sozialisiert, im bayerischen Outback sesshaft geworden. Wie sollte da nicht ein eigenwilliger Stilmix entstehen? Die Band um den Ebersberger Gitarristen und Sänger Jeremy Teigan hat sich mit „filthy, dirty, rust-coloured punk blues“ innerhalb kürzester Zeit eine treue Fangemeinde erspielt. Mit dabei: Clemens Kerner (Schlagzeug), Tobias Mückenberger (Kontra- und E-Bass) und Benedikt Michael (Keyboards).

Zum Film:

The King of Staten Island ist kein Film der großen Triumphe, lockt auch nicht mit scharfen Pointen oder tränenreichen Szenen. Stattdessen ist ein leises Werk geglückt – zwischen skurril und authentisch, getragen von einem hervorragenden Ensemble. Ein Film, der am Ende Mut macht, dass es für jeden irgendwo einen Platz gibt, so erbärmlich und aussichtslos die Situation auch erscheinen mag.

 
Darum geht’s:

Scott leidet immer noch darunter, dass sein Vater als Feuerwehrmann gestorben ist, als er selbst erst sieben Jahre alt war. Nun ist er Mitte 20, hat kaum etwas in seinem Leben erreicht und lebt mit dem Traum, Tattoo-Künstler zu werden, immer noch in der Wohnung seiner Mutter vor sich hin. So vergammelt er seine Tage ständig bekifft mit seinen Kumpels Oscar, Igor und Richie und beginnt nebenbei mal wieder eine Beziehung mit seiner Freundin aus Kindheitstagen Kelsey.

Doch als seine Mutter plötzlich mit dem lautstark polternden Feuerwehrmann Ray eine neue Liebe in ihrem Leben hat, ist es mit Scotts Slacker-Dasein vorbei. Er muss sich seiner Trauer und seiner Zukunft stellen … 

The King of Staten Island
USA

2020

FILMREIHE Freiluftkino am Stoa

REGIE Judd Apatow

DARSTELLER Pete Davidson, Bel Powley, Ricky Velez, Bill Burr, Lou Wilson, Marisa Tomei, Nina Hellman

KAMERA Robert Elswit

MUSIK Michael Andrews

AB 12 JAHRE

LÄNGE 137 MIN.

Das Kino-Programm in dieser Woche am Stoa und in Wasserburg:

Donnerstag 06.08
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR am Stoa
Mit dem Rückwärtsgang nach vorn
Freitag 07.08
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR am Stoa
Into the Beat – Dein Herz tanzt
Samstag 08.08
17.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
17.30 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
19.30 UHR am Stoa
Jeremiah`s Life & Death Blues Orchestra
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR am Stoa
The King of Staten Island
Sonntag 09.08
17.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
17.30 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
20.15 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.15 UHR am Stoa (letzter Film dort 2020)
Ausgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas




Mit Abstand betrachtet

Zu einem Erfahrungsaustausch über den heurigen Trachtensommer in Verbindung mit den Corona-Einschränkungen hatte Regierungspräsident Axel Bartelt von der Regierung von Oberpfalz jetzt die bayerischen Trachtler zu sich nach Regensburg eingeladen. Es ging auch auch um den aktuellen Museumsausbau beim Trachtenkulturzentrum im niederbayerischen Holzhausen, um die Neuwahlen im Oktober beim Bayerischen Trachtenverband sowie um Veranstaltungs-Pläne im kommenden Jahr – mit der Hoffnung, dass es dann wieder leichter sein möge, die Heimat- und Trachtenpflege in wieder größeren Gemeinschaften auszuüben.

Trachtlerbesuch beim Regierungspräsidenten der Oberpfalz in Regensburg – unser Foto zeigt von links: 

Lotte Eicher, Erich Tahedl und Günter Frey (beide stellvertretende Vorsitzende), Regierungs-Präsident Axel Bartelt, Anton Hötzelsperger (Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit) mit Ehefrau Rosi, Landesvorsitzender Max Bertl, Peter Eicher (stellvertretender Vorsitzender) und Christina Kammerbauer (Bayerische Trachtenjugend).

Landesvorsitzender Max Bertl bedankte sich beim Regierungspräsidenten mit einem Oberbairischen Fest-Täg und Alte-Bräuch-Kalender für dessen Interesse und Unterstützung der Trachtler-Anliegen.

Foto: Hötzelsperger




Beratung zur Elektromobilität

Nächste Woche gibt es im Landratsamt Rosenheim wieder einen Beratungstag zur E-Mobilität. Der erhöhte Staatszuschuss hat dafür gesorgt, dass die Hersteller von E-Autos derzeit einen Boom erleben. Passend dazu bietet die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim am Donnersstag, 13. August, eine kostenfreie Beratung zu E-Mobilität an. Erforderlich ist allerdings eine telefonische Anmeldung im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 392 1084.

 




Böse Überraschung

Böse Überraschung: Aus der Lagerhalle einer 29-Jährigen in Rosenheim / Fürstätt wurden Arbeitsgeräte im Wert von knapp 3000 Euro entwendet! Der Tatzeitpunkt dürfte in den vergangenen zwei Wochen gewesen sein, da die firmeneigene Halle längere Zeit von Berechtigten nicht mehr betreten worden war, so die Polizei heute. Entwendet wurden zwei Kettensägen und ein Laubbläser. Die Täter öffneten auf bisher unbekannte Weise die Schiebetür zur Halle und entwendeten die Gerätschaften.

Bei den Kettensägen handelt es sich um Produkte der Marke Stihl, Typ MS661 sowie einer Husqvarna, Typ S62XP.

Der Laubbläser stammt von der Firma Stihl, Typ BG86.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Erntehelfer mit negativen Tests

Eine gute Nachricht kommt jetzt aus der Corona-Lagebesprechung im Nachbarlandkreis Ebersberg, wo Transparenz großgeschrieben wird: Durchwegs negative Testergebnisse ergaben die Untersuchungen der Erntehelfer, die in drei vom LGL (Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) als relevant gelisteten Betriebe im Landkreis Ebersberg arbeiten. Gesamtbilanz: 180 negative Tests.

Noch ein Hinweis: Landkreisbürgerinnen und –bürger, deren Hausarzt keine Corona-Tests durchführt, können in der Praxis nach einem Arzt in der Nähe fragen, der das tut. Eine entsprechende Liste sollte dort zur Verfügung stehen. Wenn das nicht der Fall sei, könne man sich an die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes Ebersberg wenden – unter der Nummer (08092) 823 680.

Quelle Landratsamt Ebersberg

 




Mit Hollywood-Schlitten gegen Golf

Am gestrigen Mittwochnachmittag kam es in Ebersberg zu einem Verkehrsunfall, der einen 13.000-Euro-Sachschaden forderte. Gegen 15.15 Uhr wollte der 62-jährige Fahrer eines hollywood-filmträchtigen DMC DeLorean SportsCar über die westliche Heinrich-Vogl-Straße in den Parkplatz des dortigen Einkaufzentrums einfahren. Hierbei übersah der Fahrer einen VW Golf, den eine 72-Jährige steuerte …

Die Fahrzeuge touchierten mit der jeweils linken Fahrzeugfront.

Verletzt wurde zum Glück niemand.

Da es sich bei dem DeLorean mittlerweile um einen Oldtimer handelt, ergab sich ein relativ großer Gesamtschaden von 13.000 Euro.

Aufgrund des ungünstigen Unfallorts kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen, bis beide Fahrzeuge schließlich von der Fahrbahn entfernt werden konnten.

Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Straßenmeisterei Ebersberg gebunden




150 Euro Strafe für Masken-Muffel

In Bayern müssen Masken-Muffel im öffentlichen Nahverkehr schon beim ersten Verstoß mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Wenn eine Minderheit meine, sich nicht an die Maskenpflicht halten zu müssen, sei das nicht akzeptabel, sagte gestern Bayerns Innenminister Joachim Herrmann – wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Viele Bürger verhielten sich aber zu Glück verantwortungsbewusst und trügen Masken in Zug, Bus und Tram, so der Minister …

Quelle BR




Aufregung in der Hubertusstraße

Gleich mehrere Fußgänger und Autofahrer verständigten am gestrigen Mittwochabend die Polizei in Rosenheim, dass ein Mann aus dem ersten Stock in der Hubertusstraße Bierflaschen auf Fußgänger und Autos werfe. Als eine Streifen-Besatzung wenig später vor Ort eintraf, war der Mann bereits aus seiner Wohnung geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung wurde der 50-Jährige im Bereich der Wittelsbacherstraße aber entdeckt und festgenommen …

Er habe für sein Verhalten keine plausible Erklärung nennen können, so die Polizei heute.

Zeugen, die durch den Vorfall gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.




Auto landet in Baustellengrube

Quasi vor der Haustüre der Rosenheimer Polizei kam es am gestrigen Morgen zu einem Verkehrsunfall: Ein Auto landete in einer dortigen Baustellengrube. Aufgrund von aktuellen Baumaßnahmen in der Ellmaier- / Kaiserstraße sind Teile der Straße abgesperrt und die Kanalarbeiten haben auch Erd- und Aushubarbeiten als Folge. Eine Kostspielige für einen 72-Jährigen …

Der Mann befuhr mit seinem Pkw Smart die Kaiserstraße in Fahrtrichtung Ebersberger Straße. Auf Höhe der Baustelle kam er plötzlich mit seinem Wagen von der Fahrbahn nach rechts ab und fuhr in den angrenzenden Baustellenbereich. Anschließend fiel der Smart in die aufgebaggerte Baugrube für das Fernwärmenetz. Zum Glück befand sich kein Bauarbeiter in der Nähe und auch der Fahrer wurde nicht verletzt, so die Polizei heute.

Schaden in Höhe von rund 6000 Euro entstand nur am Pkw, der anschließend von einem Abschleppdienst aus der Baugrube geborgen werden musste.

Es kam deshalb für rund 30 Minuten zu Verkehrsbehinderungen.




Ein Bad im Hochwasser?

Passanten verständigten am gestrigen Mittwochmittag die Polizei in Rosenheim, dass am Inndamm ein Mann stehe, der sich gerade ausgezogen habe und in Badekleidung offenbar in den Inn springen wolle. Aufgrund der Wetterlage vom vergangenen Dienstag führte der Inn gestern jedoch noch Hochwasser. Die aufmerksamen Passanten hielten den Mann von seinem lebensgefährlichen Bad ab …

… und kurz danach traf bereits die Polizei vor Ort ein.

Nach einem längeren Gespräch mit dem 73-jährigen Rosenheimer sah er endlich ein, dass sein heutiges Vorhaben nicht ganz glücklich wäre, so die Polizei am heutigen Donnerstag. Der Mann zog sich daraufhin wieder an und ging nach Hause.

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Donnerstag, der 6. August und der 219. Tag des Jahres. Es läuft die 32. Woche. Das Wetter heute: Sonnig, bis 25 Grad. Sonnenaufgang um 5.54 Uhr. Sonnenuntergang um 20.39 Uhr. Zum Tage eine alte Bauernregel … 

Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.

Namenstag hat heute:

Gilbert.

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 5. August und der 218. Tag des Jahres. Es läuft die 32. Woche. Das Wetter heute: Bewölkt bis sonnig, bis 21 Grad! Sonnenaufgang um 5.52 Uhr. Sonnenuntergang um 20.40 Uhr. Unser Zitat zum Tage …

Alte Worte sind weise Worte.

Aus Afrika

Namenstag haben heute:

Oswald, Maria.

 

 




Open Air endet, Keller-Kino startet!

Eine gute und eine schlechte Nachricht für die Kinofreunde im Altlandkreis: Zuerst die schlechte – das so schöne, idyllische Open-Air-Kino am Stoa im Sommer 2020 endet am kommenden Sonntag! Und die gute Nachricht: Das Utopia in Wasserburg öffnet nach vielen Wochen Corona-Pause parallel ab kommenden Donnerstag endlich wieder seine Pforten! Unter den Hygiene-Vorschriften ist die Sitzplatz-Anzahl in den beiden Kino-Sälen wegen der Abstandsregelungen aber eingeschränkt. Den Auftakt macht ab Donnerstag jeden Abend im Keller-Kino die Rosenmüller/Kaltenhauser-Doku Dreiviertelblut-Weltraumtouristen (wir berichteten bereits ausführlich) …

Marcus H. Rosenmüller und der Wasserburger Johannes Kaltenhauser haben Regie geführt bei dieser Doku über die beliebte Band „Dreiviertelblut“, bei der Sänger Sebastian Horn und Komponist Gerd Baumann „Dialektmusik“ mit Singer-Songwriter-Elementen verknüpfen.

Der Film widmet sich der Musik der Band und den „Machern“ dahinter und unterscheidet sich von anderen Musik-Dokus in seiner visuellen und technischen Umsetzung …

Gefilmt in Schwarz-Weiß und vorangetrieben durch eine stimmige Montage, vermengen die Regisseure malerische Naturbilder mit hintersinnigen Gesprächen, tollen Live-Impressionen und Aufnahmen abseits der Bühne. Stark bebildert und gelungen durchkomponiert.

Dreiviertelblut – das sind:

Sebastian Horn: Gesang
Gerd Baumann: Gitarre, Gesang
Dominic Glöbl: Flügelhorn, Trompete, Gesang
Flurin Mück: Schlagzeug
Luke Cyrus Goetze: Gitarre, Lapsteel, Dobro
Benny Schäfer: Kontrabass
Florian Riedl: Klarinette, Bassklarinette, Moog

Darum geht’s:

Die Kino-Besucher dürfen sich auf ein Filmgedicht voller Humor freuen, in dem ein Philosoph, Sebastian Horn, und ein Astronaut, Gerd Baumann, sich im Wald treffen. Sie verhandeln dabei nicht nur die Vergänglichkeit, sondern auch das bayerische Lebensgefühl als musikalische und menschliche Entdeckungsreise.

Der Auftakt im Utopia Wasserburg ab Donnerstag und das REST-Programm in der letzten Stoa-Woche 2020:

Dienstag 04.08
21.30 UHR am Stoa
Mit dem Rückwärtsgang nach vorn
Mittwoch 05.08
21.30 UHR am Stoa
Mit dem Rückwärtsgang nach vorn
Donnerstag 06.08
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR am Stoa
Mit dem Rückwärtsgang nach vorn
Freitag 07.08
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR am Stoa
Into the Beat – Dein Herz tanzt
Samstag 08.08
17.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
17.30 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
19.30 UHR am Stoa
Jeremiah`s Life & Death Blues Orchestra
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.30 UHR
The King of Staten Island
Sonntag 09.08
17.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
17.30 UHRInto the Beat – Dein Herz tanzt
20.00 UHRDreiviertelblut – Weltraumtouristen
21.15 UHR am Stoa
Ausgrissn! In der Lederhosn nach Las Vegas




Der Inn erreicht die Meldestufe drei!

Der Inn in Wasserburg nähert sich Zentimeter um Zentimeter der Meldestufe drei: 5,50 m. Meldestufe vier – die höchste – liegt bei sechs Metern für Wasserburg! Die Feuerwehr informiert um 12 Uhr im Feuerwehrhaus in Wasserburg die Presse zur Lage in der Altstadt. Die große Hoffnung: Die Regenfälle sollen im Laufe des heutigen Nachmittags nachlassen … Anbei zudem einige Bilder von Einsätzen in Bachmehring sowie zur Situation auf der Autobahn im Landkreis …

Einsätze in Bachmehring

Die Autobahn im Landkreis




Für Sperrung bereit

Gesperrt ist der Otto Geigenberger Weg in Wasserburg am Inn (siehe Foto) – die Polizei steht derweil für die Sperrung der Innbrücke zur Altstadt bereit (Foto unten). Komplett Land unter auch auf der B15, wie unser weiteres Foto leider zeigen muss …

Die B15 bei Rott …

 

 




Inzwischen 400 Einsätze …

Die Bundesstraße 15 ist bei Rott wegen Überflutung gesperrt. Auf der Autobahn A8 zwischen Achenmühle und Frasdorf entspannt sich die Lage, meldet das Landratsamt. In Richtung Süden kann der Verkehr (Pkw und Schwerlast) einspurig fließen. Auch in Richtung Norden ist inzwischen eine Fahrspur frei, allerdings nur für den Schwerlastverkehr. In Achenmühle hat die Feuerwehr damit begonnen, die überfluteten Keller auszupumpen. Problem dort ist eine extreme Verschmutzung des Wassers mit Heizöl …

Die Hoffnung: Nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes werden die Regenfälle mittags deutlich nachlassen.

UPDATE Landratsamt:

Scheitelpunkt an kleineren Bächen und Flüssen erreicht

Die Verkehrslage im Raum Achenmühle – Frasdorf entspannt sich langsam. Inzwischen konnte auch die parallel zur Autobahn A8 verlaufende Kreisstraße RO 5 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

An vielen kleineren Bächen und Flüssen ist der höchste Pegelstand inzwischen erreicht. Das gilt beispielsweise für die Prien in Aschau, den Jenbach in Bad Feilnbach, den Steinbach in Nußdorf oder die Bernauer Ache. Im Raublinger Ortsteil Kirchdorf wird aus dem Litzldorfer Bach Wasser abgepumpt um ein Wohngebiet zu schützen. In Bad Feilnbach ist der Jenbach an mehreren Stellen über die Ufer getreten. Der Campingplatz dort steht mehrere Zentimeter unter Wasser.

An den großen Gewässern Inn und Mangfall steigen die Pegel derzeit noch an. Das liegt an den längeren Fließzeiten der Wassermassen aus den jeweiligen Oberläufen.

Die Zahl der Einsätze ist auf rund 400 angestiegen. Rund 900 Kräfte sind im Einsatz.




Bereits rund 200 Einsätze!

Die starken Regenfälle werden voraussichtlich bis zum heutigen Mittag andauern. Auch das Wasserwirtschaftsamt rechnet damit, dass die Pegel von Inn und Mangfall die Meldestufe 3 erreichen werden bis dahin (wir berichteten). Einsatzschwerpunkte seien derzeit der östliche Landkreis mit Bernauer Ache und Prien sowie Teile der Gemeindegebiete von Tuntenhausen und Rohrdorf, meldet das Landratsamt aktuell. Die Autobahn A8 zwischen Achenmühle und Frasdorf ist im Landkreis weiterhin wegen Überflutung in beiden Richtungen vollständig gesperrt.

Derzeit ist unklar, wie lange die Autobahn nicht befahrbar bleibt. Die Umleitungsstrecken sind völlig überlastet.

Die Zahl der Einsätze steigt weiterhin an. Die Integrierte Leitstelle in Rosenheim ist personell aufgestockt worden.

Die Feuerwehren registrierten bisher rund 200 Einsätze. Die Bergwacht evakuierte heute Morgen gegen 4 Uhr zwölf Kinder aus einem Jugendcamp im Jenbachtal. Die Kinder hatten gezeltet und wurden zu einer Bergwachthütte begleitet. Verletzt wurde niemand.

Die Wasserwacht hat die Besatzungen der Hochwasser-Boote in Alarmbereitschaft versetzt.

Nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes fielen in der Region bereits bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. Bis Mittag sollten im südlichen Bereich noch bis zu 50 Liter pro Quadratmeter hinzukommen. Im nördlichen Bereich des Landkreises sollen es um die 30 Liter sein. Am späten Abend soll der Regen nachlassen.

 

 




UPDATE: Der Inn jetzt über Meldestufe zwei

UPDATE 10 Uhr: Die Mangfall bei Feldolling in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat die höchste Meldestufe vier erreicht – 2,45 m! Es herrscht dort Alarmstufe rot. Der Inn bei Wasserburg hat die Meldestufe zwei überschritten: 5,37 m wurden jetzt (UPDATE Stand 10.15 Uhr) gemessen. Die Prognose der nächsten Stunden – siehe Grafik …

Grafiken: HND / DWD




Schnellere Ergebnisse als vom Arzt?

Schneller mögliche Corona-Neuinfektionen oder Hotspots lokalisieren: Das ist das Ziel einer neuen Studie der TU München. Vorerst werden Kläranlagen aus Bayern versuchsweise Abwasser liefern, das dann untersucht wird, meldet der BR. Mit dieser Studie an der TU München soll ein Corona-Frühwarnsystem aus dem Abwasser entstehen. Untersucht werden die Proben auf COVID 19. Ein Infizierter scheide das Virus nämlich bereits aus, auch wenn die Symptome noch nicht sehr ausgeprägt seien, sagen die Wissenschaftler. Daher sei das Virus dann auch im Abwasser zu finden.

Je nach Konzentration der Virus-Rückstände und auf einen gewissen Zeitraum gesehen könnten dann Rückschlüsse gezogen werden auf mögliche Neuinfektionen in Stadt- und Gemeindeteilen oder Straßenzügen. Ein Trend, ob und wo mehr Neuinfektionen entstanden sind, würde damit viel schneller vorliegen, als wenn Patienten mit Symptomen zum Arzt gehen würden, ein Corona-Test ausgewertet werde und die Behörden die Infektion erfassen würden.

Zudem könnten mit der Feststellung im Abwasser auch Infektionen erfasst werden von Menschen, die keine Symptome zeigen …

Ziel sei es, anhand der Konzentration des Virus im Abwasser Rückschlüsse auf die Zahl der Neuinfektionen zu ziehen. Einmal in der Woche nehmen die Laboranten ab sofort in sechs Kläranlagen daher 24-Stunden-Mischproben aus dem Zulauf des Abwassers. Stadt und Landkreis Rosenheim sind aktuell noch nicht dabei.

Die Studie soll noch einige Wochen andauern, möglicherweise können die Verfahren dann aber ab Herbst flächendeckend eingesetzt werden und frühzeitig auf mögliche neue Hotspots oder einen Anstieg der Infektionen hinweisen, heißt es.

Quelle BR




„Bitte mehr Mut vor Ort”

Der Landkreis Rosenheim müsse endlich die überzeugte Umsetzung eines konkreten Energiewende-Konzepts vorantreiben. Unter diesem Motto stand ein gemeinsamer Klausurtag der Grünen-Kreistagsfraktion auf der Fraueninsel. „Gerade in den wirtschaftlich unsicheren Zeiten des Coronavirus können entsprechende Klimaschutz-Maßnahmen neben der Sicherung unserer Lebensgrundlagen jetzt auch zu gezielter regionaler Wertschöpfung beitragen“, betonen Fraktionssprecherin Ulla Zeitlmann und Fraktionssprecher Georg Reinthaler aus Eiselfing (Bildmitte, rotes Shirt).

Im nach der Kommunalwahl neu konstituierten Kreistag müsse daher in der laufenden Wahlperiode ein möglichst breiter Konsens gefunden werden, der greifbare Projekte rund um Energiewende und Klimaschutz ermögliche. Die bewusste Zusammenarbeit mit den Kommunen im Landkreis sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim sei dabei ein unverzichtbarer Bestandteil.

Dass sich die Verortung eines Klimaschutzkonzepts auf Landkreisebene als sinnvoll erweise und zu langfristigen Erfolgen führen könne, stellte Gastreferent Hans Gröbmayr (4. von rechts) eindrucksvoll dar. Als Mitarbeiter der Energieagentur Ebersberg-München und ehemaliger Klimaschutzmanager des Landkreises Ebersberg berichtete er über die Notwendigkeit eines breiten, kommunalpolitischen Netzwerks pro Energiewende und Klimaschutz.

Um die Auswirkungen des Klimawandels auch in der Heimatregion zu begrenzen, bliebe nur noch ein Jahrzehnt Zeit. Mit dem dazugehörigen politischen Willen sowie Mut vor Ort in den Städten und Gemeinden und einer landkreisweiten Strategie ließen sich dauerhaft wirksame Maßnahmen unter gezielter Einbeziehung der Bevölkerung erreichen.

Die Kreistagsfraktion der Grünen möchte daher in der laufenden Wahlperiode bis zum Jahr 2026 als Impulsgeberin für die landkreisweite Energiewende auftreten und werde unter anderem mit Nachdruck die dafür benötigten personellen Ressourcen im Landratsamt einfordern.

 

 

 




UPDATE Inn: Morgen knapp fünf Meter

Aktualisiert hat der Hochwassernachrichtendienst am heutigen Montagnachmittag seine Prognose für den Pegelstand des Inn im Bereich Wasserburg: Gegen Abend wird der Fluss sich voraussichtlich der Meldestufe zwei (= fünf Meter) nähern – aufgrund der zu erwartenden massiven Niederschläge der kommenden Stunden. Meldestufe drei liegt in Wasserburg bei 5,50 m und Meldestufe vier bei sechs Metern. Auch in Rosenheim wird die Mangfallmündung in den Inn am morgigen Dienstagabend vermutlich die Meldestufe eins (hier 3,50 m) erreichen, so der HWND …

UPDATE II Inn: Aktuell um 15.45 Uhr ist der Stand bei genau drei Metern im Bereich Wasserburg.

Grafik: Hochwassernachrichtendienst