Hoppala, ein 3000-Euro-Schaden!

Böse Überraschung am Morgen für einen Opel-Fahrer in Haag: Sein auf dem Parkplatz des Netto-Marktes in der Münchener Straße abgestellter Opel Astra wurde am vergangenen Montag zwischen 8 und 8.15 Uhr von einem unbekannten Fahrzeug angefahren und im Bereich der linken Längs- wie Fahrerseite massiv beschädigt. Der Verursacher entfernte sich aber, ohne sich um den Schaden in Höhe von schlappen 3000 Euro zu kümmern …

Sofern Zeugen den Anstoß beobachtet haben sollten, werden diese gebeten, sich bei der Haager Polizeidienststelle unter der Telefonnummer 08072/9182-0 zu melden.




Lesung in der Bücherei

Die Bücherei in Haag veranstaltet nächste Woche am Freitag, 22. November, um 19.30 Uhr im Pfarrheim am Marktplatz 5 eine Autorenlesung. Angelika Schwarzhuber liest aus ihrem neuen Roman „Das Weihnachtslied“.  Die musikalische Begleitung übernimmt Steffi Kreilinger am Saxophon und Tom Würgert mit Gesang und Gitarre.

Der Eintritt ist frei. „Bayern liest e.V. unterstützt die Lesung. Das Haager Büchereiteam übernimmt zudem die Pausenverköstigung.

In ihrem neuen Roman „Das Weihnachtslied“ entführt die Autorin Angelika Schwarzhuber nach Prien am Chiemsee. Hier lebt die 29-jährige Mia mit ihrem Vater, einem bekannten Pianisten. Mia ist Musiklehrerin am dortigen Gymnasium und probt mit ihrem Schulchor für das weihnachtliche Schulkonzert. Aber kurzfristig  wird ihr ein neuer Kollege vor die Nase gesetzt, der ihren Chor übernehmen soll. 

Als dann auch noch überraschend ihr geliebter Vater stirbt, bricht für Mia eine Welt zusammen. Doch dann findet sie die Noten eines geheimnisvollen Weihnachtsliedes, das ihr Vater einst geschrieben hat. Und damit beginnt sich alles zu verändern.

Zum Roman gibt es auch ein eigens komponiertes Lied mit dem Titel

A SPECIAL CHRISTMAS TIME“.

Foto: Carolin Apfelbeck




Stadion-Chaos und Dorfen-Derby

Eigentlich, so könnte man meinen, ist es ein ganz normales Eishockey-Wochenende, dass den Waldkraiburger Löwen ins Haus steht in der Eishockey-Bayernliga. Sieht man aber genau hin, so merkt man schnell, dass dem nicht so ist. Am kommenden Freitag sind die Wölfe vom EC Bad Kissingen in der Raiffeisen-Arena zu Gast. Dieses Spiel, dass ursprünglich als Auswärtsspiel für den EHC Waldkraiburg angesetzt wurde, konnte – aufgrund der fragwürdigen Stadion-Situation der Wölfe – entweder in Lauterbach (Hessen) stattfinden oder durch einen Tausch des Heimrechts in der heimischen Spielstätte. Da man beim EHC Waldkraiburg gerne auf die zusätzlichen 87 Kilometer verzichten wollte, nahm man lieber den Tausch in Kauf.

Ob es nun der Trubel um das eigene Eishockeystadion ist, das natürlich auch als Trainingsfläche dient oder andere Gründe hat, Bad Kissingen steht nicht sehr gut da in der Liga.

Sicher, mit zwei Spielen weniger als der Rest, hätte man das Potenzial 15 Punkte zu haben und damit den achten Platz, die Realität für die Wölfe sieht jedoch im Moment so aus, dass man auf dem zwölften Platz steht, punktgleich mit dem Vorletzten und nur zwei Punkte vor den Mammuts aus Schongau. Gegen die direkten Konkurrenten in der Tabelle konnte man zuletzt Siege einfahren, mit dabei allerdings auch ein Achtungserfolg in Form eines Punktes gegen den EHC Klostersee.

Das zweite Heimspiel an diesem Wochenende wird dann gegen den ESC Dorfen bestritten.

Traditionell ist Dorfen DER Derbygegner des EHC Waldkraiburg. Kein Wunder, Begegnungen gab es schon ausreichend und Dorfen war es auch, die das erste Spiel gegen die damals neugegründete Eishockeysparte des VfL Waldkraiburg bestritten, das war vor mehr als 50 Jahren. Im Hier und Jetzt steht es für Dorfen in der Tabelle der Bayernliga weit weniger gut als noch vor der Saison erwartet.

Derzeit befinden sich die Eispiraten aus dem Nachbarkreis auf dem elften Tabellenplatz und wären somit, Stand jetzt, nicht direkt in den Play-Offs. Ein Problem im Verein dürfte sein, dass die beiden Kontingentspieler Martin Saluga und der in Waldkraiburg nicht unbekannte Tomas Vrba zwar Tore und Punkte machen, zwischen ihnen und dem Rest der Mannschaft jedoch eine Lücke klafft, die es zu füllen gelten würde.

Beim EHC Waldkraiburg indes, stehen die Dinge im Moment mehr als nur gut. Zwar hatte man am vergangenen Wochenende seine liebe Mühe gegen den EHC Klostersee und musste sogar den Verlust eines Punktes hinnehmen, dies sollte jedoch keinen spürbaren Knacks in einer Mannschaft hinterlassen die in dieser Saison auf und abseits des Feldes so gut harmoniert und dank einer Welle des Erfolgs auf dem ersten Tabellenplatz steht.

Das Wochenende wird auf jeden Fall sehenswert.
Das Spiel am Freitag den 15.11.2019 gegen den EC Bad Kissingen startet um 20:00 Uhr. Das Sonntags-Spiel gegen den ESC Dorfen, startet wie gewohnt um 17:15.




Nichts existiert unabhängig

But Beautiful – nichts existiert unabhängig. So heißt eine neue Doku aus Österreich, die ab dem morgigen Donnerstag stets am frühen Abend im Wasserburger Kino läuft. Alles wird gut? So einfach macht es sich der bekannte Regisseur Erwin Wagenhofer nicht. In seinem neuesten Film sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, ein gelungenes Leben aussehen?

Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen – aber mit einem großen gemeinsamen Ziel: Eine zukunftsfähige Welt.

Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein geistliches Oberhaupt mit Schalk und essentiellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend. Ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln.

BUT BEAUTIFUL verbindet sie alle. Alles wird gut? Alles kann gut werden.

Diesen Aspekt bringt auch die kolumbianische Sängerin Lucia Pulido ein. Gleichzeitig überstrahlt die soziale Kraft der Musik, die Verbundenheit schafft, die poetische Hommage an das Leben. Dabei dominiert exzellenter Jazz wie man ihn selten hört. Er bildet eine Art Dialog, verwebt Sequenzen und Protagonisten miteinander. Nicht umsonst ist der Filmemacher begeisterter Jazzfan und wollte früher selbst Jazzmusiker werden.

Mario Roms Band „Interzone“, die schon als eine der größten Entdeckungen der umtriebigen Musikszene Österreichs gefeiert wird, lernte er auf dem INNtöne Jazzfestival des Bioschweinezüchters Paul Zauner kennen. Selbst nachhaltiger Jazzgenuss ist also möglich. Und dabei vielleicht etwas Glück empfinden, von dem Jetsun Pema, die Schwester des Dalai Lama weiß, dass wir es eben nicht in der Shopping Mall kaufen können.

Österreich

2019

FILMREIHE Aufbruch und Erneuerung

REGIE Erwin Wagenhofer

KAMERA Erwin Wagenhofer

MUSIK Interzone

AB 0 JAHRE

LÄNGE 116 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Mittwoch 13.11
15.15 UHRDownton Abbey
15.20 UHRDas perfekte Geheimnis
17.45 UHRSystemsprenger
18.00 UHR Kino-Werkstatt
Erde
18.00 UHRÜber Grenzen – Der Film einer langen Reise
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHRParasite
20.30 UHR Kino-Werkstatt
Berlin Bouncer
22.00 UHR Kino-Werkstatt
Musik mit DJAO!
Donnerstag 14.11
17.45 UHRDas perfekte Geheimnis
18.00 UHRBut Beautiful – Nichts existiert unabhängig
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHRLieber Antoine als gar keinen Ärger
Freitag 15.11
15.15 UHRDownton Abbey
15.30 UHRInvisible Sue – Plötzlich unsichtbar
17.45 UHRDas perfekte Geheimnis
18.00 UHRBut Beautiful – Nichts existiert unabhängig
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHRLieber Antoine als gar keinen Ärger




„Eine große Entlastung”

Am frühen Nachmittag erreicht unsere Redaktion gleich mehrere Pressemitteilungen zu diesem Thema – denn wie bereits angekündigt ist soeben in der dritten Sitzung des Nationalrates in Österreich die Mautbefreiung bis Kufstein-Süd beschlossen worden! Wie der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer (Foto) und auch MdB Daniela Ludwig unisono mitteilen, wird dies endlich eine deutliche Entlastung für die Bürger der betroffenen Kommunen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet bringen – und freut deshalb nicht nur die vielen Wintersportler der Region …

„Es ist wichtig, dass diese langjährige Forderung nun auch wirklich, wie angekündigt, ab dem 15. Dezember 2019 in die Realität umgesetzt wird! Gerade jetzt im Winter sind die bayerischen und österreichischen Grenzgemeinden wieder an den sogenannten Skifahrer-Wochenenden besonders vom Maut-Ausweichverkehr belastet“, erklärt Lederer.

Am vergangenen Montag hatte – wie bereits berichtet – der österreichische Budgetausschuss schon mehrheitlich für eine Mautbefreiung auf insgesamt fünf Autobahnabschnitten gestimmt. Unter diesen befindet sich der Bereich von der deutschen Grenze bis zur Ausfahrt Kufstein-Süd in Tirol auf der Inntalautobahn A12.

Bereits Ende Juli dieses Jahres hatte Otto Lederer vom Transit-Gespräch in Berlin zwischen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, seinem österreichischen Kollegen Andreas Reichhardt, dem bayerischen Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sowie Tirols Landeshauptmann Günther Platter berichtet. Hierzu äußerte Lederer: „Es wurde Zeit, nicht übereinander, sondern miteinander zu sprechen und so die Probleme des ständig wachsenden Transitverkehrs, insbesondere auf der Brennerachse, lösungsorientiert anzugehen.“

Im Zuge des Transit-Gesprächs wurde ein 10-Punkte-Plan zwischen den Beteiligten beider Länder vereinbart, der den Punkt 4 „Entlastung des untergeordneten Verkehrsnetzes im Raum Kiefersfelden/Kufstein“ aufführte. Eine Forderung, die auch von Otto Lederer unterstützt wurde. „Ich freue mich sehr, dass der politische Austausch Früchte trägt und die Kommunen im Grenzbereich entlastet werden“, sagt Lederer.

Auch MdB Daniela Ludwig freut sich:

„Mautfreiheit bis Kufstein Süd – darum haben wir lange gekämpft. Für alle Autofahrer und die Bevölkerung – sowohl auf der bayerischen, wie auf der Tiroler Seite – bedeutet das eine große Entlastung. Endlich hat sich im Nachbarland die Vernunft durchgesetzt und die Autofahrer können auf der Inntalautobahn bis Kufstein Süd ohne Vignette fahren. Die kilometerlangen Staus durch die Ortschaften nahe der Grenze, insbesondere Kiefersfelden und Oberaudorf, gehören damit der Vergangenheit an.“

Diese Staus, so die heimische Wahlkreisabgeordnete, hätten zu einem hohen Maß an Lärmbelästigung für die Bevölkerung geführt. „Ich hatte deshalb ganz bewusst dafür gesorgt, dass das Thema beim Brennergipfel im Juli dieses Jahres in Berlin auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat mich dabei sehr unterstützt. Unser Einsatz hat sich gelohnt, das freut mich außerordentlich.“

Hintergrund zum Beschluss:

Gemäß Entschließung des Österreichischen Nationalrates vom 3. Juli wurde das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie beauftragt, bis Ende Oktober 2019 einen Bericht über Varianten zur Weiterentwicklung des Mautsystems auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Bekämpfung der Maut-Flucht vorzulegen. Tirol und Bayern stellten hierbei fest, dass das Ziel eine Mautbefreiung sein soll.




… denn sie sollen getröstet werden

Der junge Brahms verwendete für sein Requiem nicht den traditionellen Text einer
Totenmesse, sondern eine ganz eigene Auswahl an Texten aus dem Alten und Neuen
Testament. Dabei strebte Brahms eine Art Überkonfessionalität an. Dies trug sicherlich mit zum großen Erfolg des Werkes bei, da es alle Zuhörer zu erreichen vermag. Zu hören ist es am Samstag, 23. November, um 20 Uhr im Wasserburger Rathaussaal. Flankiert von zwei Solisten – der Sopranistin Priska Eser und dem Bariton Ludwig Mittelhammer – wird der Wasserburger Bach-Chor im Konzert vom Bach-Collegium Wasserburg begleitet. Und zwar in der Fassung für Kammerensemble, die der heute üblichen Chorgröße entspricht. Die Leitung hat Angelica Heder-Loosli.

Johannes Brahms (1833 bis 1897) gestaltete sein Deutsches Requiem – Uraufführung 1868 – nicht als reine Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“. Nachdem seine geliebte Mutter kurz zuvor gestorben war, scheint die Auseinandersetzung mit Tod und Tröstung für Brahms auch ein ganz persönliches Anliegen gewesen zu sein: „Ich habe meine Trauermusik vollendet als Seligpreisung der Leidtragenden. Ich habe nun Trost gefunden.“

So will das Requiem nicht der Toten gedenken, sondern den Hinterbliebenen Hoffnung
spenden. Letztendlich betont das Werk mehr die Verheißung von Freude und Seligkeit als den Schmerz, ohne ihn zu übergehen: Der Blick richtet sich auf den Tod und auf das
Akzeptieren der eigenen Vergänglichkeit und ist zugleich dem Leben und den Lebenden
zugewandt – voller Zuversicht bis hin zur freudigen Aussicht auf die Unsterblichkeit der
Seele.
Die einzigartige Textauswahl, aber auch die musikalische Dichte der Komposition mit einer ebenso spannungsvollen wie innovativen Harmonik lassen das Deutsche Requiem eine Sonderstellung in der Musikgeschichte einnehmen.
Vor etwa 150 Jahren erlebte die Endfassung des Requiems im Leipziger Gewandhaus ihre Uraufführung. Publikum und Presse waren begeistert, und für Brahms bedeutete das mit 35 Jahren den Durchbruch zum international anerkannten Komponisten.
Eine weitere Aufführung ist am Sonntag, 24. November, in Bad Endorf.

Kartenvorverkauf:

Buchhandlung Herzog, Wasserburg unter der 08071-4714, online auf
www.sparkasse-wasserburg.de (ticketservice) oder unter der Ticket-Hotline 08071/101-3333,
in Bad Endorf bei der Tourist-Information unter der 08053-3008-50 oder info@bad-endorf.de




Abstimmen für den Robin!

Und wieder ist ein Fußballer des TSV Wasserburg für den Bayern-Treffer des Monats nominiert: Robin Ungerath mit seinem wunderschönen Treffer zum 1:2 im Bayernliga-Spitzenspiel in Deisenhofen! Besonders schön ist die Beschreibung des Tores im Wettbewerb (siehe weiter unten) …  Schon im April heuer war Matthias Haas in dem erlesenen Kandidaten-Kreis gewesen. Leo Haas hatte sogar 2016 einmal den monatlichen Bayern-Treffer-Wettbewerb gewonnen. Der Bayerische Fußball-Verband und der Bayerische Rundfunk suchen nun seit heute Mittag den Bayern-Treffer des Monats Oktober 2019. Sechs Traumtore stehen ab sofort bis zum 20. November zum Anschauen per Video und zur Wahl bereit …

Das hätte auch Schweden-Star Zlatan Ibrahimovic nicht besser machen können. Im Top-Spiel der Bayernliga Süd zwischen dem FC Deisenhofen und dem TSV 1880 Wasserburg am 16. Spieltag gelang Robin Ungerath in der 75. Minute ein schier unglaublicher Treffer. Nach einem mit der Hacke (!) verlängerten Eckball setzte Ungerath aus rund 16 Metern zum Fallrückzieher an, traf den Ball perfekt und ließ Deisenhofens Keeper keine Abwehrmöglichkeit. Zwar kam Ungeraths Traumtor zu spät, doch der Fallrückzieher brachte ihm zu Recht die Nominierung für den „Bayern-Treffer des Monats“ Oktober ein.

Zur „Bayern-Treffer“-Abstimmung: https://www.bfv.de/bayerntreffer/2019/bayern-treffer-des-monats-oktober-2019.

Der BR präsentiert die Treffer der Kandidaten auch auf www.br.de/sport. Der Gewinner erhält die begehrte Bayern-Treffer-Trophäe.

Am Ende der Saison nehmen alle Monatssieger automatisch an der Wahl zum Bayern-Treffer des Jahres teil.

Ein Kurz-Porträt des Wasserburger Spielers

Name: Robin Ungerath
Alter: 20
Position: Stürmer
Verein: TSV 1880 Wasserburg
Bisherige Stationen: TSV 1860 Rosenheim, TSV Bad Endorf, TSV 1880 Wasserburg
Sportliches Vorbild: Mario Gomez

Größter Erfolg: Aufstieg Bayernliga 2019

Mein Ritual vor jedem Spiel: Musik hören

Das denke ich über mein Tor: Definitiv das schönste Tor meiner Karriere. Tore wie dieses gelingen nur ganz selten.

Das denke ich über meine Bayern-Treffer-Konkurrenten: Alle Tore haben den Preis verdient.

Darum sollte ich den Bayern Treffer des Monats gewinnen: Ich bin davon überzeugt, dass mir ein wirklich schönes Tor gelungen ist und ich damit den Sieg beim „Bayern-Treffer des Monats“ auf jeden Fall verdient hätte.

Die Kandidaten für den „Bayern-Treffer des Monats“ Oktober sind:

–       Robin Ungerath (TSV 1880 Wasserburg) 

–       Simone Veeh (FC Gollhofen)

–       Thomas Will (SV Würgau)

–       Dominik Riedel (Sportfreunde Dinkelsbühl)

–       Jakob Luff (SV Marienstein)

–       Borna Katanic (Türkspor Augsburg)

 

Foto: TSV Wasserburg

 

 

 




Kein Glück für Rott in Maitenbeth

Muss der ASV Rott in der Fußball-Kreisklasse auf einem direkten Abstiegsplatz überwintern? Diese Frage klärt sich innerhalb der nächsten zehn Tage, denn da heißt es gleich zwei Mal gegen den aktuell Tabellendritten Söchtenau anzutreten. Einmal regulär am kommenden Samstag in Rott und dann gleich einen Samstag drauf – am 23. November – beim Nachholspiel der Vorrunde in Söchtenau. Hängende Köpfe zuletzt bei den Rottern in Maitenbeth: Mit 2:3 war es beim Anschluss-Tor durch Tim Sponar (Foto) geblieben …

Der ASV Rott hatte im Altlandkreis-Derby an die zuletzt so guten Leistungen nicht anknüpfen können und lag bereits nach 35 Minuten mit 0:2 zurück. Michi Schambeclk und Johannes Dichtler hatten für den FCM getroffen. Kurz vor der Pause ein Rotter Hoffnungsschimmer zum besten Zeitpunkt durch den 1:2-Anschluss dank Simon Hifinger.

Doch auch in der zweiten Halbzeit kam der ASV Rott nicht richtig ins Spiel und kassierte schnell wieder einen Gegentreffer. Maitenbbeths Manuel Trofimon erhöhte auf 3:1. in der 64. Minute.

Dann aber wurde es spannend. Durch das 2:3 eine gute Viertelstunde vor dem Abpfiff (siehe oben), warf der ASV nochmal alles nach vorne und erzielte noch ein Tor in letzter Minute zum vermeintlichen Ausgleich – der Schiri aber sah eine Abseitsstellung.

Am Samstag kommt mit dem SV Söchtenau ein harter Gegner auf den ASV Rott zu, der zuletzt einen klaren 7:1 Sieg gegen Breitbrunn-Gstadt einfahren konnte. Doch auch die Elf von Coach Edin Burek braucht sich nicht zu verstecken, mit zuletzt drei Heimsiegen in Folge werden die Rotter alles versuchen, auch im letzten Heimspiel des Jahres drei Punkte einzufahren. Rotter Fans, dabei sei …

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Der Showdown 2019 für die Maitenbether – starke Fünfte aktuell in der Kreisklasse – ist am kommenden Sonntag bei den Ramerberger, die in Obing zuletzt mit 1:5 untergingen …

 

 

 




Jodelfisch in Pfaffing

Na, na – de gengan ned unter – de ham se den zweiten Platz beim großen Fraunhofer Volksmusikpreis erspielt und sie sind in Pfaffing bei der Kunst in der Filzen zu Gast: Jodelfisch! Ein besonderes Konzert wartet am kommenden Samstag, 16. November, im Altlandkreis: An Hackbrett, Harfe, Akkordeon, Tuba, Klarinette spielen und singen Sabrina Hofstetter, Sandra Hollstein, Gurdan Thomas und Vreni Hieber. Das Quartett trägt sein Publikum mit vierstimmigem Gesang über Grenzen hinweg – mitten ins eigene Herz.

Sie fühlen sich dabei wie Fische im Wasser, Jodelfische in den Weltgewässern. Seit gut vier Jahren sind sie neugierig auf Erkundungsreise. Ihre Musik führt in den Balkan, an schwedische Seen, griechische Inseln, nach Istanbul und in die Holledau.

Wann:         Samstag, 16. November, 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Wo:             Bühne im Gemeindezentrum Pfaffing, Schulstraße 5

Eintritt:        17 Euro im VVK und 19 Euro an der Abendkasse

Vorverkauf: Edeka Pfaffing und Bücher Herzog Wasserburg

Telefonische Karten- und ab fünf Personen Tischreservierung unter 08076/886040

Bewirtung durch die Küche des Veranstalters

www.kunst-in-der-filzen.de




Unplanmäßige Blockabfertigung

Wichtige Info vor allem auch für die Speditionen und andere Firmen im Altlandkreis und ihre Lkw-Fahrer: Nach Mitteilung der österreichischen Polizei kommt es seit gestern Abend aufgrund von winterlichen Straßenverhältnissen im Bereich des Brenners zu massiven Problemen mit hängengebliebenen sowie querstehenden Schwerlastfahrzeugen. Die österreichischen Behörden haben sich daher am heutigen Mittwochmorgen spontan gegen 7.45 Uhr dazu entschieden, eine Lkw-Dosierung auf der Inntalautobahn A12 auf Höhe der Ausfahrt Kufstein Nord in Richtung Innsbruck einzurichten.

Laut ersten Angaben wird die Dosierung auf eine Durchlaufzahl von nur 150 Lkw pro Stunde festgelegt.

Wie lange die Maßnahme aufrechterhalten wird, ist derzeit nicht bekannt.

Es sei mit Lkw-Rückstauungen und entsprechenden Behinderungen zu rechnen.

 




Klänge aus Wien im Rathaussaal

Abgeschlossen werden die Wasserburger Rathauskonzerte 2019 am kommenden Samstag, 16. November, mit einem Highlight: Das Stuttgarter Kammerorchester ist um 20 Uhr zu Gast im historischen Saal der Stadt und bringt wunderbare Klänge aus Wien mit: Werke von Mozart, Lanner, Kreisler und Schönberg! Unter der Leitung von Susanne von Gutzeit, die zudem die Solo-Violine spielt …


Seit über 70 Jahren begeistert das Stuttgarter Orchester durch seine Verbindung von Tradition und Entdeckergeist. Mit den „Klängen aus Wien“ hat das nicht nur in Baden-Württemberg reüssierende Ensemble sein schönes Programm für das letzte Wasserburger Rathauskonzert in dieser Saison überschrieben.

Neben Mozarts berühmtester Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ erklingen Joseph Lanners „Die Romantiker“ für Streichorchester und von Fritz Kreisler, dem phänomenalen Wiener Violinvirtuosen, „Liebesleid“, „Schön Rosmarin“ und der Marche
Miniature Viennoise.

Höhepunkt des Abends wird sicherlich nach der Pause Arnold Schönbergs wunderbare
spätromantische Tondichtung „Verklärte Nacht“ sein.

Karten gibt es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Wasserburg, unter
www.sparkasse-wasserburg.de
und über die Ticket-Hotline 08071 101-3333.




Ein Hit für die Touristen

Von Wasserburg bis Kiefersfelden: Das neue Chiemsee-Alpenland-Gastgeber-Verzeichnis 2020 bietet mit mehr als 800 Unterkünften Inspirationen für die Urlaubsplanung im kommenden Jahr. Im Chiemsee-Alpenland begrüßen künftig einige neue Gastgeber die Urlauber, ob beim Spa-Urlaub in den Bergen oder beim Städtetrip im hochwertigen Businesshotel.

Mit mehr als 800 Gastgebern ist die Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland gut gerüstet für die nächste Saison.

Auf 294 Seiten sind in dem neuen Unterkunftsverzeichnis die Gastgeber von 53 Orten von Wasserburg bis Kiefersfelden sowie von Feldkirchen-Westerham und Rosenheim bis Prien am Chiemsee ausführlich dargestellt. Zur besseren Auffindbarkeit sind die Unterkünfte nach Orten sowie zusätzlich nach den verschiedenen Unterkunftsarten unterteilt: Hotels, Gasthöfe, Ferienwohnungen, Bauernhöfe und private Anbieter stehen den Urlaubern zur Auswahl.

Für Campingfreunde gibt es extra Informationen, die ebenfalls bei Chiemsee-Alpenland Tourismus erhältlich sind.




Gars jetzt auf Platz drei!

Einen Klasse-Erfolg bei den bislang ungeschlagenen Bayerwäldern – das konnten jetzt die Garser Volleyball-Herren in der Bayernliga verbuchen. Große Freude: Ein 3:1 und Platz drei sind der Lohn für einen kampfstarken Auftritt bei den SG Bayerwald Volleys in Hauzenberg nahe Passau. War der Gegner doch mit fünf Siegen aus fünf Spielen in die Saison gestartet …

Der erste Satz begann wie erwartet knapp – beide Teams agierten konzentriert und aggressiv im Angriff, wodurch es jeweils wenige Chancen gab, sich abzusetzen. Beim Stand von 22:22 kamen die Garser deutlich besser aus einer Auszeit und nutzten die Gelegenheit, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Letztlich entschieden sie den Satz 25:23 für sich.

Zu Beginn des zweiten Satzes begannen die heimischen Fans ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen. Trotz der beeindruckenden Stimmung in der Hauzenberger Halle nahmen die Garser den Schwung aus Satz eins mit und verschafften sich gleich einen komfortablen Vorsprung. Dieser schmolz aber wieder – die SG Bayerwald Volleys schafften es sogar kurzzeitig die Führung zu übernehmen. Es lief alles auf ein knappes Satzende hinaus, jedoch erneut mit einem Besseren für den TSV Gars – nach mehreren vergebenen Chancen konnte der Satzball zum 27:25 verwandelt werden. Das 2:0 also!

Den dritten Satz holten sich jedoch die Niederbayern durch eine kämpferische Abwehrleistung sowie entschlossene Angriffe am Ende langer und spannender Ballwechsel.
Bei den Zuschauern keimte kurzzeitig Hoffnung auf ein Comeback ihrer Mannschaft auf.
Allerdings ließ sich Gars nicht aus dem Konzept bringen – eine überragende Teamleistung gepaart mit herausragenden Einzelaktionen mancher Spieler waren der Schlüssel zum finalen Satz- und somit Match-Gewinn
 
Am kommenden Samstag, 16. November, steht um 19 Uhr das nächste Top-Spiel in der Bayernliga an: Der Tabellenzweite ASV Dachau III ist zu Gast in Gars. Zuschauer sind herzlichst willkommen …

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Führerschein war erst zwei Tage alt

Den Führerschein hatte er erst zwei Tage lang: Eine Streifen-Besatzung der Polizei Wasserburg wollte im Gemeindebereich Edling zufällig einen jungen Motorradfahrer kontrollieren. Als der 16-Jährige jedoch das Polizeifahrzeug hinter sich nemerkte, gab er Gas und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er floh mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Moped durch eine Wohnsiedlung in Edling, ehe er auf dem feuchten Untergrund die Kontrolle über sein Kraftrad verlor und stürzte.

Dabei blieb der 16-Jährige zum Glück unverletzt.

Warum der Jugendliche überhaupt die Flucht ergriffen hatte, darüber schreibt die Polizei nichts.

Gegen den jungen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Sein Führerschein, der erst zwei Tage zuvor ausgestellt worden war, wurde noch vor Ort sichergestellt.

Auf der Flucht wurden zwei Radfahrer durch die Fahrweise des Motorradfahrers gefährdet, so die Polizei heute. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/9177-0 zu melden. 

 




Staudham: Wer war der Messer-Verkäufer?

Am gestrigen Dienstag-Nachmittag kam es gegen 15 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Gewerbegebiet Staudhamer Feld in Wasserburg zu einem Betrugsfall, das meldet die Polizei am heutigen Mittwochmorgen. Ein Kunde des Supermarkts wurde am Parkplatz von einem unbekannten Mann angesprochen, der ihm ein Messerset zum Kauf anbot …

Obwohl der Käufer das minderwertige Messerset ursprünglich gar nicht haben wollte, so die Polizei, überreichte er trotzdem dem unbekannten Verkäufer einen 50-Euro-Schein.

Statt wie vereinbart 20 Euro zurück zu geben, habe ihm der Verkäufer zwei weitere Messersets in die Hand gedrückt, sei schnell in seinen dunklen VW-Bus eingestiegen und in Richtung Edling davongefahren.

Von dem unbekannten etwa 35-jährigen Täter mit „osteuropäischem Aussehen“ ist nichts bekannt, so die Polizei weiter. Offenbar auch nicht das Kennzeichen. In dem VW-Bus hätten sich aber noch weitere Personen befunden.

Wie der Polizei bereits nun bekannt wurde, gab es in der Vergangenheit bereits weitere Vorfälle mit Messer-Verkäufern im Gewerbegebiet Staudhamer Feld.

Zeugen die sachdienliche Hinweise hierzu machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/91770 melden.




Hund beißt Schüler ins Bein

Von einem Hund wurde in Haag ein 13-jähriger Radfahrer ins Bein gebissen und dadurch an der Wade verletzt. Der Schüler war mit seinem Fahrrad in der Hofgartenstraße in Höhe des Friedhofs unterwegs, als ihm eine Frau und ein Mann mit dem Hund entgegen kamen. Der Vierbeiner sei groß, schwarz, langhaarig (ähnlich Neufundländer) und mit einer grünen Leine angeleint gewesen, meldet die Polizei.

Völlig unvermittelt und grundlos habe das Tier nach dem Kind geschnappt und es in die linke Wade gebissen. Der Bub zog sich dabei eine blutende Wunde zu. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitagnachmittag, so die Beamten.

Das den Hund ausführende Paar habe indes aber keinerlei Reaktion gezeigt und sei trotz der Verletzung des Schülers unbehelligt in Richtung Maria-Ward-Straße weiter gegangen.

In diesem Zusammenhang handet die Polizei nun nach dem Hundehalter gesucht. Der Mann war etwa 1,70 cm groß, 40 bis 50 Jahre alt, hatte einen Oberlippenbart, eine normale Statur und eine dunklere Hautfarbe.

Hinweise bitte an die PI Haag.

 

 

 




Führend in ganz Europa

Das RoMed Klinikum Rosenheim ist das erste europäische Referenzzentrum: Unser Foto zeigt Sebastian Geyr-Stein, Produktmanager von Stryker, der jetzt die Auszeichnung an Chefarzt Prof. Dr. Kai Nowak (Mitte) und Medizinischen Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe (rechts) überreichte. Letzterer betonte stolz: „Unsere Patienten profitieren tagtäglich von diesem Verfahren. Prof. Dr. Kai Nowak und sein chirurgisches Team sind hier führend und wurden als erste Klinik in Europa als Referenzzentrum ausgelobt.“

Die Methode der intraoperativen Laserfluoreszenz wurde in den letzten zehn Jahren verfeinert und stellte sich in zahlreichen klinischen Studien auf mehreren Feldern der Chirurgie als vorteilhaft heraus. Die spezialisierten Kameraeinheiten kommen täglich an der Klinik für Allgemein-, Gefäß-, und Thoraxchirurgie des RoMed Klinikums Rosenheim bei …

… offenen und minimalinvasiven Eingriffen zum Einsatz: Patienten erhalten während der Operation einen fluoreszierenden Farbstoff verabreicht, der sich mit dem Bluteiweiß verbindet. Ein Infrarotlaser macht diese Verbindung sichtbar. Auf diese Weise erhalten die Chirurgen detaillierte Live-Informationen zur Durchblutung des Gewebes.

Wie viel Gewebe muss bei einer Operation entfernt werden, wie viel kann erhalten bleiben? Dies wägt der Chirurg in Abhängigkeit von der Güte der Gewebedurchblutung ab. Experten des RoMed Klinikums Rosenheim hilft bei dieser Abwägung jetzt hochmoderne Lasertechnik: Die neue Technologie stellt während des Eingriffs die kapillare Durchblutung des Operationsgebiets in Echtzeit optisch dar. So können Chirurgen beispielsweise besser und zuverlässiger entscheiden, welches Gewebe erhalten bleiben kann.

Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß-, und Thoraxchirurgie am RoMed Klinikum Rosenheim, erläutert: „Mit der neuen Technologie können wir deutlich präziser arbeiten und so das Ergebnis für unsere Patienten verbessern.“ Das ist zum Beispiel bei Tumoroperationen am Darm oder der Speiseröhre entscheidend für die Heilung und die spätere Lebensqualität des Patienten.

„Wir konnten bereits eigene Ergebnisse der Nahtheilung durch die Überprüfung der Durchblutung verbessern“, so Prof. Dr. Nowak weiter. Mehrfach konnten nationale und internationale Studien jüngst eine Senkung der Komplikationsrate durch den Einsatz der Laserfluoreszenz bei minimalinvasiven und offenen chirurgischen Verfahren zeigen.

Prof. Dr. Nowak ist einer der Pioniere dieser Technologie, die er seit 2014 einsetzt. Er hat seither zahlreiche klinische Studien zur Bedeutung der Fluoreszenzangiografie in der Darmchirurgie, Speiseröhrenchirurgie und der Schilddrüsenchirurgie durchgeführt. Auf nationalen und internationalen Kongressen und auch Operationskursen gibt er sein Wissen über die noch neue Technologie weiter.

Fotos: RoMed Kliniken

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 13. November, der 317. Tag des Jahres. Es läuft die 46. Woche. Das Wetter heute: Der erste Schnee! Bis vier Grad. Sonnenaufgang: 7.14 Uhr. Sonnenuntergang: 16.36 Uhr. Unser Zitat zum Tage …

In einem guten Wort steckt für drei Winter Wärme.

Ein böses Wort verletzt wie sechs Monate Frost.

Chinesische Weisheit 

Namenstag haben heute …

… Eugen, Stanislaus, Livia, Rene.

Was ist los heute in Wasserburg?

Mi. 13.11.2019
10:00 bis 12:00 Uhr
Wasserburg 
BürgerBahnhof

Sprechstunde der Familienberaterin

im BürgerBahnhof. Infos: 08071 5978572
Mi. 13.11.2019
13:00 bis 16:00 Uhr
Wasserburg
Museum Wasserburg

Was wird denn hier gespielt? Zur Geschichte der Gesellschaftsspiele

(Ausstellung)
Nervenaufreibende Kartenpartien, ein glückliches Händchen beim Würfeln oder ein unterhaltsamer Spieleabend mit Freunden …
Mi. 13.11.2019
19 Uhr
Wasserburg
Hotel-Gasthof Paulaner Stuben

Aufstellungsversammlung der Wasserburger Grünen




Lauter Irre: Bravo, Albaching!

Bravo-Rufe, nicht enden wollender Applaus und Tränen vor lauter Lachen: Eine großartige Inszenierung ist den Albachinger Theaterern um Regisseur Christian Huber mit ihrer „Pension Schöller auf bayerisch“ gelungen. Alle Vorstellungen im Bürgersaal waren bislang und sind schon so gut wie ausverkauft, nun gibt es deshalb eigens zwei Zusatz-Vorstellungen – am Freitag, 22. und Samstag, 23. November, jeweils um 20 Uhr! Wo fängt man an zu beschreiben, wo hört man auf bei einem so starken 16 (!) köpfigen Ensemble auf der Bühne (unser Foto) und der Frage: Wer ist denn noch normal, wer schon verrückt? Unser Bericht, unsere Bilder …

Fotos: Renate Drax

 

Er steht nicht so gern im Mittelpunkt – da ist er lieber der Rosenkavalier am Ende einer großartigen Premiere auf der Albachinger Bühne: „Pension Schöller”-Regisseur Christian Huber.

In einer Welt, in der alle Menschen sowieso immer nervöser werden: Genau deshalb will auch der Hauptdarsteller des Albachinger Theater-Abends, Großbauer Lenz Kollmannsberger – da Wahnsinn in seinem unglaublichen Spiel: Herbert Binsteiner! – unbedingt einmal eine Kuranstalt für nervöse Menschen live erleben. Wie könnte es anders sein, es geht ums liebe Geld. Der verdruckte Neffe Michi (Klasse: Stefan Fleidl) braucht a Diridari von ihm und muss ihn deshalb in eine Irrenanstalt führen.

Der Held des Abends in Textlänge, Mimik, Gestik und überhaupts: Herbert Binsteiner! Hier mit Bärbel Pfitzmaier und im Hintergrund rechts Brigitte Voglsammer sowie links Lisa Liebmann.

Je verrückter einem die Welt gerade vorkommt, desto besser entfaltet sich die „Pension Schöller“ für den Betrachter, tatsächlich eigentlich ein Evergreen von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs aus dem Jahr 1890. Und es macht unendlich Spaß, wenn die Schauspielerinnen und Schauspieler die Kunst des Überkandidelten so verstehen zu spielen, wie die Albachinger – bis in die Nebenrollen.

Zum Beispiel die Schriftstellerin – die überspannte Schriftstellerin – Malzpichler alias Magdalena Pfitzmaier (Foto oben), eine Garantin in Albaching für geradezu professionelles Spiel auf der Bühne. Man glaubt es nämlich der Malzpichlerin einfach, dass ihre Romane Absatz finden. Ja mei –  zwischen Hysterie und Begeisterung.

Oder der skurrile Herr Major a.D. – in einer Welt vermeintlich gewonnener Piff-Paff-Schlachten nachhaltig eindrucksvoll und duell-wütig gespielt von Dirk Huber (Foto oben). Oder der Weltenbummler, Großwildjäger, in der Ferne und doch im Hier und Jetzt weilende Bernhardi – alias Bernhard Seidinger (Foto unten) im Wahn voller Pläne und Träume und einem seltsamen Gewande.

Großbauer Kollmannsberger (da Binsteiner) merkt tatsächlich nicht, dass ihm hier keine Irren, sondern ganz „normale Verrückte“ begegnen. Leid – ja, sie alle tun ihm echt leid. Und Angst machen sie ihm auch. Doch als er sich im trauten Heim – umgeben von der besorgten Schwester (Bärbel Pfitzmaier, die in allen Rollen stets ganz Wunderbare) erholen möchte, da stehen die Verrückten, da steht die Welt, wie sie eben ist, vor seiner Haustür …

Mehr will man ja noch gar nicht verraten – auch das nicht, was es mit diesem Getränke-Automaten auf der Bühne auf sich hat!

Aber das unbedingt schon noch:

Ganz besonders wird auch er unter lauter Irren in Albaching dem Publikum im Gedächtnis bleiben: Hans-Jürgen Bogarosch als Leopold Schöller (Foto unten)! Es ist fast schade, es hier schon schreiben zu müssen – da es eine Glanzleistung am Abend ist: Er mimt einen Möchtegern-Schauspieler, der kein „L” mehr hinkriegt – es ist ihm quasi verloren gegangen – und dem sie daher das Vortragen des „Othenno verbieten wonnen”. Beruflich hat das leider keine Zukunft. Aber in Albaching auf der Bühne, da ist es das so großartige Spiel mit dem so schweren Text! Dank Hans-Jürgen Bogarosch ein weiterer ganz großer Knaller des Abends! Sonderapplaus dafür …

Und auch für sie: Angela Sanftl (Foto unten), die nicht nur hinter den Kulissen für die ganz wunderbaren Bühnenbilder im Bürgersaal verantwortlich zeichnet – die Rolle der Amalie Schöller mit dem Hang zur Dramatik samt überzeichnetem Charme inklusive – das gelingt ihr bravourös. Ach, Herr Großbauer, gell!

Die temporeiche, originelle Inszenierung von Christian Huber – unterstützt in der Regie-Assistenz durch Alex Langer und Sylvia Liebmann und mit der Gesamtspielleitung von Hauptdarsteller Herbert Binsteiner – ist ohne Längen, durch und durch stimmig und wird vom Ensemble mit sichtlich viel Spaß mitgetragen. Zur Freude des Publikums.

Denn bei allem Irrsinn dieser Welt: Eins ist auf jeden Fall klar – das Lachen, es hilft!

Deshalb zum Glück nun noch fünf Mal „Vorhang auf, Albaching” … danke dafür.

Renate Drax

Aufführungen sind noch an den drei Tagen des kommenden Wochenendes vom 15. bis 17. November.  Beginn ist am Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr und am Sonntag  bereits um 18 Uhr – sowie NEU nun auch noch am Freitag, 22. und Samstag, 23. November! Einlass jeweils eine Stunde zuvor.

Dauer des Stücks: 90 Minuten mit einer Pause nach dem zweiten Akt – für das leibliche Wohl ist allerbest im Bürgersaal Albaching gesorgt – unter der bewährten Regie von Burgi Friesinger und Team.

Vorverkaufsstelle: 

Raiffeisenbank RSA in Albaching (Telefon: 08076/256).

Auf der Bühne:

Lenz Kollmannsberger, Großbauer: Herbert Binsteiner

Bärbel Kollmannsberger, Schwester von Lenz: Bärbel Pfitzmaier

Ida Kollmannsberger, Tochter von Bärbel: Ronja Langer

Franzi Kollmannsberger, Tochter von Bärbel: Johanna Oettl

Michi Kollmannsberger, Neffe von Lenz: Stefan Fleidl

Steffi Hunziger, Freundin von Michi: Sophia Brich

Josef, Oberkellner: Hans Oettl

Ludwig Schöller, Pensionsbesitzer: Marcel Sitz

Amalie Schöller, Schwester von Ludwig: Angela Sanftl

Frieda Schöller, Tochter von Amalie: Lisa Liebmann

Leopold Schöller, Neffe von Ludwig: Hans-Jürgen Bogarosch

Bernhardi, ein Weltenbummler: Bernhard Seidinger

Kloss, Major a.D.: Dirk Huber

Magdalena Malzpichler, Schriftstellerin: Magdalena Pfitzmaier

Fanni Scheiberl, Sängerin: Brigitte Voglsammer

Dr. Reißfleisch, Pianist: Günter Haller

Hinter den Kulissen:

Technik: Simon Pfitzmaier, Christian Rinner, Franz Hohenadler, Peter Pfitzmaier

Schminke: Christa Schwimmer

Bühnenbild: Angela Sanftl

Bühnenbau: Michael Münch-Wechselberger und August Wimmer mit Team

Schmankerltheke- und Bar-Team: Burgi Friesinger, Marlene Göschl, Christa Heinrich, Ingrid Ziel, Annemarie Binsteiner, Karin Wimmer, August Wimmer, Michael Binsteiner, Tobias Langer, Paula Langer, Anna Schmaderer, Stefan Schmaderer 

Abendkasse: Claudia Mayer, Sebastian Friesinger jun., Hermann Obermaier

Regie-Assistenz: Alex Langer, Sylvia Liebmann

Spielleitung: Christian Huber 

Gesamtleitung: Herbert Binsteiner

 

 




Basketball: Starke U14-Burschen!

Für den Wasserburger Basketball-Nachwuchs standen jetzt drei Partien auf dem Plan, nachdem das Spiel der Damen II in der Bayernliga verschoben worden war. Den Anfang machte am Samstag die U14m als Spitzenreiter in der Bezirksliga (Foto), diesmal aushilfsweise von Markus Dresp gecoacht. Die Burschen starteten gegen den Tabellenletzten Landshut gut ins Match und erlaubten dem Gegner lediglich zwei Punkte im ersten Viertel. Am Ende stand ein deutlicher, nie gefährdeter 70:35-Sieg, bei dem alle Spieler punkten konnten.

Erfolgreichste Werfer: Yasar Demirok (20 Punkte), Korbinian Pfisterer (16), Moritz Huber (10).

Weiter ging es dann am Sonntag mit der U14w, die in der Bayernliga als Tabellenletzte beim Tabellenführer MTV München zu Gast war. Die Mädels von Laura Hebecker starten zwar gut ins Spiel, schnell zeigte sich aber die körperliche Unterlegenheit.

Wir haben jetzt erstmal eine kurze Spielpause. Diese müssen wir nutzen und im Training an der ein oder anderen Sache arbeiten, damit wir im nächsten Spiel dann endlich den ersten Sieg einfahren können, so Trainerin Laura Hebecker.

Erfolgreichste Werferinnen: Florentine Kronast (14 Punkte) und Celine Jäger (11).

Das letzte Spiel des Wochenendes bestritten die Wasserburger Herren II mit Spielertrainer Robert Dresp. Ersatzgeschwächt musste man sich erstmals in dieser Saison gegen den TuS Mitterfelden mit 60:71 geschlagen geben. Obwohl man gut in die Partie startete und das erste Viertel für sich entscheiden konnte, fanden die Gäste in der Folgezeit besser in die Partie. Ab Mitte des zweiten Viertels liefen die Wasserburger vergeblich einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr aufzuholen wussten. Grund dafür war vor allem eine mangelnde Chancenverwertung. Macht Platz fünf in der Basketball-Bezirksklasse.

Erfolgreichste Werfer: Robert Dresp (16 Punkte), Alexander Fuchs (12) und Christian Gießibl (10).

msch




Schramme lässt Eiselfing keine Chance

Unterm Strich kann man im Edlinger Fußball-Land mit dem letzten Heimspieltag zufrieden sein. Vier von sechs möglichen Punkten holten die Ebrachkicker. Ein wichtiger Sieg, um oben dran zu bleiben über die Winterpause hinweg in der Liga, gelang in der Kreisklasse im Derby gegen die Eiselfinger. Die Führung ließ dabei nicht lange auf sich warten – dank Kapitän Freddy Schramme, der sich in starker Form präsentierte. Mit gleich drei Treffern als Lohn …

Rico Altmann hatte sich über die rechte Seite durchgetankt und spielte den Ball scharf ins Zentrum, wo Benny Schwaiger mannschaftsdienlich den Ball auf den besser positionierten Schramme durchließ und dieser trocken ins lange Eck vollstreckte. 1:0.

Die Antwort von Eiselfing kam fast postwendend zurück und Stefan Schuster stellte den ursprünglichen Abstand wieder her – 1:1. Eiselfing tat sich gegen die gut gestaffelte Abwehrreihe von Edling dann aber sichtlich schwer und agierte oft mit langen Bällen.

Edlings Trainer Michael Maier hatte seine Truppe gut vorbereitet und konnte bis auf ein / zwei Möglichkeiten für Eiselfing keine großen Bedenken anmerken. Auf Seiten Edlings konnte man anhand der wiederholt gefährlichen Offensiv-Vorstöße festmachen, dass man sich hier im Derby nicht mit einem Punkt zufrieden geben möchte. Und so war es erneut Kapitän Schramme, der sein Team in Führung brachte:

Nach einer Ecke wurde der Ball von Eiselfing zwar geklärt, landete aber direkt vor die Füße von Frederik Schramme, der nicht lange fackelte und mit links den Ball erneut in die Maschen setzte. Mit diesen Stand von 2:1 ging man auch in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwartete Edling eigentlich einen Sturmlauf Eiselfings, welcher – außer einiger Vorstöße von Schuster und Dirnecker – aber ausblieb. Zwar versuchten die Grün-Weißen immer wieder ihre Offensive zu beleben und in Aktion zu setzen, wurden aber fast immer kurz zuvor von Mittelfeldmotor Bernie Müller gestoppt.

Das Spiel zeichnete sich zumeist um den Mittelkreis ab – zugunsten von Edling. Den verdienten Sieg für Edling besiegelte Eiselfing dann kurz vor Schluss auch noch bitter selbst. Bei einem zu kurz geratenem Rückpass reagierte Freddy Schramme am schnellsten und ließ sich die Chance auf seinen Dreier-Pack nicht nehmen: Der Edlinger Torjäger lief allein auf Seidinger zu, zog rechts am Goalie vorbei und konnte ohne weitere Bedrängnis zum Endstand von 3:1 einschieben.

Das Trainerteam Maier und Berndt war über weite Strecken mit der Mannschaftsleistung zufrieden und freut sich, im letzten Heimspiel 2019 vor den eigenen Fans einen Sieg eingefahren zu haben …

Edling II und Pittenhart II teilen sich die Punkte

Bereits kurz nach dem Anpfiff der Partie stand es 1:0 für Edling. Michael Huber brachte sich und seine Kollegen in Führung und Pittenhart wirkte in den ersten Minuten mit der „Alles-oder-Nichts“-Einstellung Edlings etwas überfordert. Kurz vor der Halbzeit aber dann ein herber Rückschlag, als Stoeklhuber den Ausgleich bescherte.

Zur Halbzeit also wieder auf Augenhöhe. Ludwig Englbrechtinger ließ Pittenhart als Erstes jubeln und erzielte das zwischenzeitliche 2:1 für die Gäste.

Doch die Einstellung und der Wille, sich mindestens einen Punkt zu behalten, machte sich zum Spielende für Edling II bezahlt. Michael Bierling sorgte mit seinem Treffer zum 2:2 für den Endstand und das somit resultierende Unentschieden zwischen den Zweitvertretungen der Abteilungen.

Trainer Gernot Mayr war zufrieden und musste seiner Truppe Anerkennung zollen. Nach zwei herben Rückschlägen sich nochmal zurück zu kämpfen und sich noch einen Punkt zu sichern … das war in der Vergangenheit nicht oft der Fall.

Achtung, Fans: Kommendes Wochenende finden die letzten Partien in diesem Jahr statt, bevor die Ebrachkicker in die Winterpause verschwinden!

B-Klasse: Samstag,  16. November, um 15 Uhr TSV Bad Endorf II – DJK SV Edling II

Kreisklasse: Sonntag, 17. November, um 14 Uhr SV Seeon-Seebruck – DJK SV Edling




Freie Fahrt bis Kufstein

Eine gute Nachricht aus Österreich – vor allem auch für alle Winter-Sportler aus dem Altlandkreis – und ein positives Signal, wie es Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder heute nannte: Schon in gut einem Monat ab dem 15. Dezember soll es in Österreich für Autofahrer an fünf Autobahn-Abschnitten eine Befreiung von der Mautpflicht geben. Wer aus Bayern beispielsweise nach Kufstein oder Salzburg fahren möchte, braucht dann offenbar keine Vignette mehr.

Foto: ADAC

 




Lieber Antoine, als gar keinen Ärger

Lieber Antoine, als gar keinen Ärger – so heißt ein neuer Auslesefilm ab dem kommenden Donnerstag im Wasserburger Kino. Turbulent, schräg, lustig: Diese französische Komödie steckt voller Direktheit und frischem Humor. Wenn die Tugendhaftigkeit des ehemaligen Polizeichefs in einem kleinen Ort an der Riviera nicht ganz so makellos war, wie alle im Ort angenommen hatten, eröffnet das die Möglichkeit für einen wunderbaren Filmstoff. Mit zwei bezaubernden Schauspielerinnen: Adèle Haenel und Audrey Tautou …

Darum geht’s:

In einem kleinen Städtchen an der südfranzösischen Riviera lebt die junge Kommissarin Yvonne. Sie ist die Witwe des örtlichen Polizeichefs Santi, der in der Gegend als Inbegriff von Recht und Ordnung gilt. Nach seinem Tod erlebt Yvonne eine böse Überraschung: Tatsächlich war Santi tief in der Unterwelt verwurzelt und schickte einst an seiner Stelle den unschuldigen Antoine für acht Jahre ins Gefängnis.

Als dieser als gebrochener Mann wieder auf freien Fuß kommt, möchte Yvonne dem Mann helfen, wieder Fuß in der Gesellschaft zu fassen. Antoine verliebt sich Hals über Kopf in Yvonne, was die ganze Sache nicht leichter macht, denn er weiß nicht, wer sie ist … 

FR

2019

FILMREIHE Auslesefilm

REGIE Pierre Salvadori

DARSTELLER Adèle Haenel, Pio Marmaï, Vincent Elbaz, Damien Bonnard, Audrey Tautou

KAMERA Julien Poupard

MUSIK Camille Bazbaz

AB 16 JAHRE

LÄNGE 108 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Dienstag 12.11
17.45 UHRGisaengchung – Parasite – O.m.U.
18.00 UHRDownton Abbey – O.m.U.
18.00 UHR Kino-Werkstatt
Erde
18.05 UHRErde
20.00 UHRJoker
20.30 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHR Kino-Werkstatt
Berlin Bouncer
20.35 UHRBerlin Bouncer
Mittwoch 13.11
15.15 UHRDownton Abbey
15.20 UHRDas perfekte Geheimnis
17.45 UHRSystemsprenger
18.00 UHR Kino-Werkstatt
Erde
18.00 UHRÜber Grenzen – Der Film einer langen Reise
18.05 UHRErde
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHR Kino-Werkstatt
Berlin Bouncer
20.30 UHRParasite
20.35 UHRBerlin Bouncer
22.00 UHR Kino-Werkstatt
Musik mit DJAO!
Donnerstag 14.11
17.45 UHRDas perfekte Geheimnis
18.00 UHRBut Beautiful – Nichts existiert unabhängig
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHRLieber Antoine als gar keinen Ärger




Eine attraktive Ortsmitte für Edling?

Die UBG Edling lädt mit ihrem Bürgermeister-Kandidaten Florian Prietz zur ersten Edlinger Bürgerwerkstatt ein – am kommenden Freitag, 15. November, um 19.30 Uhr im Krippnerhaus. Ziel dieser Veranstaltung sei es, diese eine Frage mit den Edlinger Bürgern intensiv zu diskutieren: „Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte?“

Florian Prietz dazu: Wir wollen die Ideen und Vorstellungen jedes einzelnen Teilnehmers sammeln und sie aus verschiedenen Blickwinkeln, wie Einkaufen, Möglichkeiten des Zusammentreffens und des Verweilens, Wohnen, innerörtlicher Verkehr, Stärkung der Dorfgemeinschaft und des „guten Miteinander“ und einiges mehr betrachten.

Was ist eine Bürgerwerkstatt?

Hier zitiert die UBG Wikipedia:

„Die Bürgerwerkstatt ist ein Beteiligungsverfahren, das allen Bürgern einer Stadt oder Gemeinde in Deutschland offensteht. Es soll sicherstellen, dass alle Ideen zur Gestaltung eines Bereiches gesammelt und in die Diskussion aufgenommen werden. Beabsichtigt ist es, eine Lösung auf Basis einer breiten Mitwirkung zu finden. Zusammen mit den Bürgern sollen Zielvorstellungen entwickelt und so die Basis für eine Neuplanung vorbereitet werden.“

Um ein breites Ideen- und Meinungsfeld abbilden zu können, hoffe man auf rege Teilnahme, so die UBG.

Für Essen und Trinken sei gesorgt.




Teilen wie Sankt Martin …

Vor dem Wasserburger Rathaus konnte die stellvertretende Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Michaela Halt von der Pfarrei St. Jakob überraschend viele Kinder mit ihre schönen, selbst gebastelten Martins-Laternen begrüßen. Der Martinszug, der über die Rathausgasse und Herrengasse Richtung Pfarrkirche St. Jakob führte, schien schier kein Ende zu nehmen. Im Inneren der Kirche wurden die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern mit feierlicher Musik empfangen …

In einer kurzen Einleitung wurde den Kindern durch eine Vorführung von Ministranten aus der Pfarrei St. Jakob (Foto), verdeutlicht, dass es zum Helfen manchmal auch eine Menge Mut bedürfe.

Und man sich nicht scheuen solle, Gutes zu tun, auch wenn man dafür nicht immer Verständnis bekomme oder sogar manches Mal ausgelacht werde. 

Natürlich wurde auch nach dem Martinsspiel großzügig geteilt, denn schließlich warteten die eigens dafür gebackenen Martinsgänse schon darauf, von den Besuchern verzehrt zu werden.

Am Martinsfeuer und am heißen Punsch konnte man sich dann auch noch wärmen und die eine oder andere Leckerei genießen. Ein herzlicher Dank sei allen Helfern in Wasserburg, die diesen Abend ermöglicht haben, an dieser Stelle noch einmal gesagt …

 




Wenn Diäten nicht mehr helfen

RoMed-Experten informieren wieder: Wenn Diäten nicht mehr helfen – Behandlung von schwerem Übergewicht. So lautet der Titel eines Abends am nächsten Dienstag, 19. November, um 19 Uhr in der Cafeteria im Untergeschoss der RoMed-Klinik Bad Aibling, Harthauser Straße 16. Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Thalheimer (Foto), Chefarzt der Chirurgie an der RoMed Klinik Bad Aibling und Leiter des Adipositaszentrums der RoMed Kliniken, stellt operative Verfahren zur Gewichtsreduktion vor …

Fast jeder Zweite ist übergewichtig und jeder Fünfte adipös. Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen sind die Folge. Radikal-Diäten und einseitige Ernährungsempfehlungen versprechen hier zwar rasche Hilfe, sind aber nicht von Dauer und führen fast immer zu dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt.

Ergänzt wird der Vortrag des Chefarztes durch Dipl. oec. troph. Jutta Peters, die Tipps zur richtigen Ernährung, insbesondere vor und nach einer Adipositas-Operation gibt. Die örtlichen Adipositas-Selbsthilfegruppen stellen zudem die Arbeit und Angebote der Gruppen vor.

Die Veranstaltung des Gesundheitsforums ist wie immer kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 




Alles hat seine Zeit

„Alles hat seine Zeit, nichts Irdisches taugt für die Ewigkeit“, so hatte Pfarrer Andreas Przybylski bei der Hubertusmesse von Chiemsee Waidwerk Konzerte im Münster von Frauenchiemsee gepredigt. Kurz darauf nach der Überfahrt von Frauen- nach Herrenwörth versammelte sich die große Schar der Kirchgänger im Saal der Schlosswirtschaft von Herrenchiemsee, um im irdischen Dasein eine schöne Zeit lang Freuden an einem Jägersingen zu genießen.

Zu den Mitwirkenden, die mit zum Teil eigens arrangierten Musikstücken und Liedern für einen anspruchsvollen Volksmusikabend beitrugen, gehörten als bayerische Tanzlmusi die Schladl Musi, als Gesangsgruppen der Reischenharter Viergesang (unser Foto oben), der Afelder Dreigeesang, der Oberauer Viergesang sowie als weitere Instrumentalgruppen die Lenzensberger Soatnmusi, die Jagdhornbläsergruppe Inntal und das Hornisten-Quartett der Münchner Philharmoniker (unser Foto zeigt Letztere beim Spiel auf der Bootsfahrt) …

Jägerisches und Lustiges wechselten sich dabei ab – ehe es zu mitternächtlicher Stunde mit einem Sonderschiff wieder zurück an die Chiemsee-Uferorte ging.

 

 

 




Schafkopfen lernen

Das Museum Wasserburg lässt sich in die Karten schauen: Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Was wird denn hier gespielt? Zur Geschichte der Gesellschaftsspiele“ können Interessierte Schafkopfen lernen. Und zwar am kommenden Sonntag, 17. November, um 14.30 Uhr im Gasthof Paulanerstuben am Marienplatz 9 …

Franziska Honer führt in das Regelwerk des Schafkopfens ein, gibt Tipps für Anfänger und verrät auch den ein oder anderen Trick. Um Partien für vier Personen zusammenstellen zu können, wird um eine Anmeldung gebeten …

… bis zum kommenden Donnerstag, 14. November, unter der 08071 / 92 52 90.




Spannung mit Kuno Kettenstrumpf

Es sind die unvergessenen Highlights in einem Schüler-Leben: Zu Gast in der Grundschule Reitmehring war jetzt der Bestsellerautor Oliver Pötzsch. Gespannt hörten die Buben und Mädchen zu, als er die Geschichten über Ritter Kuno Kettenstrumpf vorlas und die jungen Zuhörer mit Handpuppen und den originalen Landkarten aus dem Buch in seinen Bann zog …

Auch ein echtes Schwert und eine Lanze durften bestaunt werden.

Nachdem gemeinsam mehrere Lieder gesungen worden waren, verabschiedete sich der Autor von den Schülern in Reitmehring zum Abschluss seiner Autorenlesung mit einem „Keine-Angst-mehr-Zaubertrank“.

Aus der Feder von Bestseller-Autor Oliver Pötzsch stammen zahlreiche Bücher und historische Romane.

… zum Beispiel für Kinder das spannende Ritterabenteuer: 

Hinter dem großen Wald und den Drachenbergen liegt das Feenland. Dort wohnt Kuno Kettenstrumpf, ein waschechter Ritter ohne Furcht und Tadel. Er liebt Schwertkämpfe, Schokoladenkuchen und vor allem das Burgfräulein Konstanze.

Mit seinem Pferd Rosinante erlebt Kuno im ganzen Feenland viele Abenteuer. Stets sind seine Freunde Prinz Nepomuk, Elf Aurin, die Fee Laureana und der treue Drache Dragobert an seiner Seite, um die Trolle oder die beiden Bösewichte Rasputin und Balduin zu überlisten. Im Feenland ist immer etwas los und Kuno Kettenstrumpf ist mittendrin!

 




Eine Suppe für den guten Zweck

Heuer jährte es sich zum dritten Mal, dass im Wasserburger Pfarrzentrum von St. Jakob wieder eine schmackhafte Kürbissuppe kredenzt wurde. Eine Vielzahl von Gästen konnten von der Suppenköchin Michaela Halt begrüßt werden. Besonders erfreut war man über den Besuch von Constanze Bär, die gerade aus Tansania zurückgekehrt ist, wo sie den Wasserburger Pfarrer Dr. med Thomas Brei zeitweilig unterstützt …

Sie erzählte in einem kurzweiligen und informativen Vortrag über das Leben in Tansania, insbesondere aber auch über die Arbeit von Pfarrer Dr. med. Thomas Brei. Wie sehr sie mit diesem Land und den Menschen verbunden ist, konnte man während des Berichtes, der mit vielen Bildern bereichert wurde, förmlich spüren.

Im Anschluss an die Suppe und den Ausführungen bot Constanze Bär auch noch Handarbeiten und Schmuck aus Tansania an, der guten Absatz fand. Der Gesamterlös aus dem Suppenessen geht komplett zugunsten der Projekte von Pfarrer Dr. med Thomas Brei.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 12. November, der 316. Tag des Jahres. Es läuft die 46. Woche. Das Wetter heute: Bedeckt, nur bis maximal sechs Grad. Sonnenaufgang: 7.12 Uhr. Sonnenuntergang: 16.37 Uhr. Unser Zitat zum Tage …

 Die zur Wahrheit wandern, wandern alleine.

Mark Twain (1835 – 1910), amerikanischer Schriftsteller

Namenstag haben heute …

… Christian, Kunibert.

Was ist heute los in Wasserburg?

Di. 12.11.2019
09:00 bis 12:00 Uhr
Wasserburg 
BürgerBahnhof

Offene Beratung der Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit

Di. 12.11.2019
13:00 bis 16:00 Uhr
Wasserburg 
BürgerBahnhof

Beratung in Sozialen Fragen/ Anliegen – Ethel Kafka BürgerBahnhof

Di. 12.11.2019
13:00 bis 16:00 Uhr
Wasserburg 
Museum Wasserburg

Was wird denn hier gespielt? Zur Geschichte der Gesellschaftsspiele

(Ausstellung)
Nervenaufreibende Kartenpartien, ein glückliches Händchen beim Würfeln oder ein unterhaltsamer Spieleabend mit Freunden – gespielt wird gerne …
Di. 12.11.2019
14:00 bis 16:00 Uhr
Wasserburg
BürgerBahnhof

Sprechstunde des Netzwerk 18

Beratungsstelle für Menschen mit erworbenen Hirnverletzungen (SHV). Im BürgerBahnhof.
Di. 12.11.2019
14:00 bis 16:00 Uhr
Wasserburg
FB-Büro am Marienplatz 23

Sprechstunde der Familienberaterin

im FB-Büro Marienplatz 23. Infos: 08071 5978572
Di. 12.11.2019
18:00 Uhr
Wasserburg a. Inn
Perla di Calabria

Treffen Junge MS-Gruppe Wasserburg – WaMSler

Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat in der Pizzeria Perla di Calabria. Infos bei Anita Wittchow unter 0172 8837861.
Di. 12.11.2019
18:30 Uhr
Wasserburg

Bürgerversammlung Burgerfeld

Di. 12.11.2019
20:00 Uhr
Wasserburg 
Huber-Wirt am Kellerberg

DAV Vortrag: Ulrike und Martin Sinzinger, Südalpen

Vereinsabend des Alpenverein WS mit Vortrag



Lichtermeer durch Babensham

Am heutigen Montagabend erinnerten die Kinder des Babenshamer Kindergartens an den Namenspatron ihrer Einrichtung, den heiligen St. Martin. Schon lange vorher waren die Buben und Möädchen auf diesen besonderen Tag – ganz im Zeichen von Nächstenliebe – eingestimmt worden. Laternen wurden gebastelt, Lieder einstudiert, Geschichten zum Thema erzählt, Bilder gemalt, Martinsgänse gebacken und ein gemeinsamer Gottesdienst wurde gefeiert.

Schließlich trafen sich die Kinder gemeinsam mit den Kleinen der Kinderkrippe Zauberwaldzwerge, der Tagespflege sowie mit ihren Erzieherinnen, Familien und Freunden erwartungsvoll und aufgeregt zum Laternenumzug.

Angeführt von St. Martin auf seinem Pferd zogen sie singend und mit ihren leuchtenden Laternen zum Mehrgenerationengarten. Dort angekommen, lauschten Jung und Alt gebannt der Martinsgeschichte am Lagerfeuer, die von Sepp Christandl (Bettler) und Guido Schneider (St. Martin) wieder eindrucksvoll dargestellt wurde.

Im Anschluss fand der heutige Abend im Garten des Kindergartens bei warmen Getränken, Lebkuchen und Gesprächen einen gemütlichen Ausklang. Nach und nach zog eine Laterne nach der anderen nach Hause und ein schönes Fest nahm sein Ende.

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten, die ganz im Sinne von St. Martin, helfend zur Stelle waren: Der Freiwilligen Feuerwehr, Pfarrer Weiß, den Eltern, den Darstellern der Martinsgeschichte, der Familie Hiebl, der Bläsergruppe und der Familie Zwiefelhofer sowie dem gesamten Kindergartenteam.

rs




Vier Verletzte bei Evenhausen

Am heutigen Montag wurde die Feuerwehr Evenhausen zu einem Verkehrsunfall auf der RO35 alarmiert. Im Kreuzungsbereich zur Chiemgaustraße stießen drei Pkw zusammen. Dabei wurden vier Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei. Die Feuerwehr Evenhausen sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. 

Dabei musste die Straße zeitweise einseitig gesperrt werden. Abschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.

Außer Feuerwehr und Polizei waren auch die Rettungswagen der Johanniter und des Roten Kreuzes aus Wasserburg vor Ort.

Der Polizeibericht folgt.

Fotos: RB




„NINA“ wird gut angenommen

Die Warn-App „NINA“ wird im Landkreis Rosenheim gut angenommen. Im Oktober wurden mehr als 19.000 Abos für den Landkreis registriert. Mit der kostenlosen App können sich die Bürgerinnen und Bürger über drohende Gefahren informieren. Das können Großbrände, austretende Gefahrenstoffe oder auch Abkochgebote beim Trinkwasser sein …

Die im Sommer 2018 auch im Landkreis Rosenheim eingeführte Warn-App „NINA“ wird gut angenommen. Laut aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe waren im Oktober mehr als 19.000 „Abos“ für den Landkreis Rosenheim registriert. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu August 2018 fast verdoppelt.

Die Verantwortlichen im Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim hoffen, dass sich weitere Nutzer die Smartphone-App herunterladen.

Nur je fünf Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt sowie der Integrierten Leitstelle Rosenheim können Warnmeldungen einstellen.

Damit ist „NINA“ eine seriöse Informationsquelle, wenn es um drohende Gefahren im Heimatort oder der Region geht. Das können Großbrände, austretende Gefahrenstoffe, lokale Hochwasserinformationen oder auch Abkochgebote beim Trinkwasser sein. Seit Inbetriebnahme der App für den Landkreis Rosenheim wurden 25 Meldungen eingestellt.

Nach dem Herunterladen von „NINA“ kann jeder Nutzer festlegen, für welche Gemeinden er Warnmeldungen bekommen möchte. Im Juli 2018 hat sich der Landkreis Rosenheim im „Modularen Warnsystem“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angemeldet. Dazu gehört auch die Warnapp.

„NINA“ ist die Abkürzung für Notfall-Informations- und Nachrichten-App.

Foto/Logo: Bundesamt für Katastrophenschutz




Warum ohne ZEIT nach München?

Am heutigen Montag fand auf der Bundesautobahn A8, zwischen den Anschlussstellen Achenmühle und Rohrdorf im Landkreis – in Fahrtrichtung München – eine Geschwindigkeitsüberwachung der Polizei statt. Ein Unfall-Brennpunkt mit einer Geschwindigkeits-Begrenzung von 100 km/h. Gleich mal 100 Verstöße mussten festgestellt werden, wobei 86 Fahrer mit einer empfindlichen Geldbuße und Punkten in Flensburg zu rechnen haben. Darunter sind auch sieben Fahrverbote: Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrer eines in Österreich zugelassenen VWs, der die Messstelle mit 172 km/h statt der erlaubten 100 km/h passierte.

Diesen Pkw-Fahrer erwartet durch die extreme Überschreitung der Geschwindigkeit eine Geldbuße im dreistelligen Bereich plus eines mehrmonatigen Fahrverbots.

 

 




Seltsam, im Nebel zu wandern …

Nebelfelder weisen auf die derzeitige Übergangszeit vom Herbst zum Winter hin. Besonders deutlich zeigt sich dies in diesen aktuellen Aufnahmen mit Blick auf die mit erstem Schnee bedeckte Hochries.

Fotos: Rainer Nitzsche




Besser geht’s nicht, Fußball-Haag!

Souverän, souveräner, Haag: Makellos ist bislang die Bilanz der TSV-Fußballer in der C-Klasse. Und mit dem letzten Sieg 2019 – ein 5:1 gegen die Dritte von Bezirksligist Reichertsheim – geht’s nun in die fast fünf Monate lange Winterpause! Der verdiente Lohn ist dieser überlegene Tabellenplatz an der Sonne vor allem auch für ihn, hat er doch dem TSV Haag stets die Treue gehalten: Kapitän Mario Millgrammer (unser Foto)! Haag ist nun am nächsten Wochenende spielfrei. Erst am 4. April 2020 geht’s weiter, da kommt die Zweite aus Albaching …

Foto: Renate Drax

Und hier der Spielbericht von Alexander Nagerl:

In einem sehr einseitigen Spiel gewann Haag absolut verdient mit 5:1. Die Gastgeber waren in allen Belangen besser.

Der TSV startet gleich mit einem Schuss nach 15 Sekunden von Marco Schemmer aus 25 Metern halb links. Links am Tor vorbei. Noch in der ersten Minute schießt Altin Gashi vom Elfmeterpunkt unter Bedrängnis. Der Torwart der Gäste Patrick Häuslmann ist zur Stelle. Die Bergkopfler bleiben weiter dran. In Spielminute sechs behauptet sich Altin Gashi im Strafraum, bringt den Ball Richtung Tor. Michael Zeiler schießt, Glanzparade Häuslmann, Ecke. Schemmer tritt die Linksecke, Thomas Binsteiner köpft das Spielgerät an die eigene Latte.

Haag ist nach wie vor überlegen, die nächste Tormöglichkeit gibt es aber erst in der 17. Minute. Linksecke Schemmer, der Kopfball von Daniel Huber wird auf der Linie geklärt. In derselben Minute zieht Hasan Sinani aus 14 Metern mittig ab, knapp über das Tor. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Führung der Gastgeber fällt.

Rechtsecke Schemmer, der Schuss von Altin Gashi (20.) wird auf der Linie geklärt. Fünf Minuten später ist Schemmer durch und kann nur mit einem Foul gestoppt werden – Elfmeter. Huber legt sich das Spielgerät zurecht und verwandelt platziert in das linke Eck zum hochverdienten 1:0.

Danach versuchen die Gäste in die Offensive zu gehen, dies scheitert allerdings an den kompakt stehenden Haagern. In der 33. Minute spielt Lim Gashi den Ball auf Zeiler, der zieht auf rechts in den Strafraum, legt zurück auf die Strafraumlinie, Altin Gashi lässt zentral das Spielgerät durch auf Sinani, dieser schießt überlegt zum 2:0 in das rechte Eck.

Eine Minute später kommt Altin Gashi im 16er an den Ball, setzt sich gegen zwei Abwehrspieler durch und schließt eiskalt ab – 3:0.

Die Gastgeber sind nach wie vor überlegen, schalten aber einen Gang zurück. In der Schlussminute der ersten Halbzeit eine Flanke aus dem rechten Halbfeld von Mario Millgrammer, Schemmer nimmt von halb links im Strafraum den Ball volley und dieser landet zum 4:0 im rechten Eck.

Haag zeigt in der ersten Spielhälfte eine sehr überzeugende Leistung, die Spielgemeinschaft hält so gut dagegen, wie es eben geht.

Die Gastgeber bauen zu Beginn der zweiten Halbzeit Druck auf, kommen allerdings zu keinen richtigen Chancen. Die erste Möglichkeit in Hälfte zwei haben die nun kompakter agierenden Gäste durch Michael Stöckl (55.), dessen Schuss aus acht Metern halb rechts zur Ecke geblockt wird.

Nach einer Stunde ist der TSV weiter überlegen. In der 65. Minute kommt Altin Gashi im Strafraum an den Ball, behauptet sich, rutscht aber aus und stochert im Fallen das Spielgerät Richtung Tor. Der Ball trullert zum 5:0 in das Gehäuse der Spielgemeinschaft.

Zwei Minuten später schießt Millgrammer eine Freistoß aus 22 Metern mittig haarscharf links über das Tor. In der darauffolgenden Minute schlägt Millgrammer eine Freistoßflanke von rechts in den Strafraum. Der Kopfball von Stefan Trautbeck geht knapp links vorbei.

Bis zur 80. Minute dasselbe Bild. Haag spielt souverän und die Spielgemeinschaft hält dagegen. Danach können die Gäste auch offensiv ein paar Akzente setzen. In Spielminute 85 ein Missverständnis in der Abwehr der Gastgeber, dieses nutzt Stöckl zum 5:1. Den Ehrentreffer hat sich die Spielgemeinschaft redlich verdient, da dies offensichtlich ihr Ziel war, wenigstens ein Tor gegen den Tabellenführer zu erzielen.

 




Ohne Papiere

Übers Wochenende verteilt hat die Bundespolizei rund 30 Personen entdeckt, die zwischen Kufstein und Kiefersfelden versucht hatten, illegal einzureisen. Das meldet die Dienststelle am heutigen Montagnachmittag. Die meisten der Personen waren in Zügen und Reisebussen unterwegs. Die Migranten stammen unter anderem aus Nigeria, Somalia, Ghana, Mauretanien, dem Senegal, Gambia, Albanien und der Ukraine. Zwei albanische und zwei ukrainische Staatsangehörige haben nach ersten Erkenntnissen vergeblich auf die Dienste von Schleusern vertraut.

Die mutmaßlichen Schlepper konnten im Rahmen der Grenzkontrollen auf der A93 gestoppt und festgenommen werden. Am Steuer eines in Deutschland zugelassenen Pkw saß ein 41-jähriger Pole, der zwei Albaner beförderte. Nach eigenen Angaben beabsichtigten beide, in Deutschland zu arbeiten.

Die erforderlichen Papiere für den Arbeitsaufenthalt hatten der 25- und der 49-Jährige aber nicht. Nachdem der polnische Fahrzeugführer, der im Landkreis Landshut einen festen Wohnsitz hat, wegen Schleuserei angezeigt worden war, konnte er seine Heimreise ohne Begleitung antreten.

Auch die beiden Ukrainer, 19 und 25 Jahre, die von einem 36-jährigen Landsmann in einem Auto mit italienischem Kennzeichen gefahren wurden, wollten in der Bundesrepublik arbeiten. Über ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis verfügte keiner der drei Fahrzeuginsassen. Gegen den Fahrer wurde eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern gestellt. Anschließend hatte er das Land wieder in Richtung Österreich zu verlassen.

Als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft 1.000 Euro hinterlegen. Den vier Geschleusten wurde jeweils die Einreise verweigert.

Insgesamt hat die Rosenheimer Bundespolizei am Wochenende etwa 20 Migranten zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.




Gestern: Derby-Dramatik pur …

Wieder nur ein 2:2! Bereits zum siebten Mal (!) hat der TSV Babensham in dieser Saison eine Führung in der Fußball-Kreisklasse höchstbitter verspielt. Dabei standen die Weichen am gestrigen Sonntagnachmittag bis zur 80. Minute auf den ersten Auswärtsdreier. Doch die stark kämpfende DJK aus Griesstätt mit dem in Hälfte zwei eingewechselten Schlüsselspieler Christoph Inninger (Foto) – sowie auch der Schiri in den Augen der Fans – machten dem TSV einen Strich durch die Rechnung. Die Ereignisse überschlugen sich förmlich …

Babensham startete druckvoll in die Partie und schnürte die Hausherren bereits nach wenigen Minuten in der eigenen Hälfte ein. Bereits in der ersten Viertelstunde konnte man sich gleich mehrmals sehenswert vor das Tor der Griesstätter durchkombinieren, die Abschlüsse waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt, bis Tobi Aimer den Hammer auspackte:

Einen Befreiungsschlag der Griesstätter stoppte er 30 Meter vor dem Tor mit der Brust in halblinker Position und nagelte das Spielgerät volley ins lange Eck.

Auch im weiteren Spielverlauf ließ Babensham der Heimelf keine Chance und es ging mit einer verdienten 1:0-Führung für die Gäste vom TSV in die Pause.

Im zweiten Abschnitt angekommen, wurde Christoph Inninger bei den Gästen eingewechselt und der Schlüsselspieler der Heimelf trieb seine Mannschaft an.

Zunächst jedoch ohne Erfolg, da Tobi Aimer nach einem Eckball per Kopf seinen zweiten Treffer markierte. 2:0 für Babensham!

Griesstätt aber dachte gar nicht daran, aufzugeben.

Immer wieder versuchte man, mit langen Bällen Chris Inninger in Szene zu setzen, der sich an der Innenverteidigung des TSV jedoch die Zähne ausbiss.

Wild wurden dann die letzten 15 Minuten.

Zunächst verweigerte der Schiedsrichter das 3:0 für Babensham aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition. In der 80. Spielminute traf dann Grioesstätts Sepp Ott aus kurzer Distanz aus dem Getümmel zum Anschlusstreffer.

In der 89. Spielminute wurde dann der Babenshamer Hans Lamprecht – grundlos für den TSV – mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen, ehe Seidl im Tor der Babenshamer beim anschließenden Angriff einen Schuss von Inninger mit einer Weltklasse-Parade entschärfen konnte.

Bei der darauffolgenden Ecke kam es zum Getümmel im Straftraum des TSV Babensham, der Ball konnte nicht geklärt werden, ehe Inninger auf das Tor köpfte und der Ball – für den TSV Babensham offenbar klar vor der Linie – geklärt werden konnte. Der Referee jedoch zeigte zum Mittelkreis und entschied – zum Entsetzen der Babenshamer Spieler und Fans – dass der Treffer zählte. 2:2.

Wer jetzt gedacht hatte, das Derby sei gelaufen, der lag falsch. Nach einem langen Ball in den Strafraum lief Inninger einem Verteidiger des TSV von hinten in die Füße und der Schiedsrichter entschied sich – dieses Mal zum Entsetzen der Heimelf – für Rot direkt.

Zu hadern hatten somit letztendlich beide Seiten.

sf




Für die Besten

Ab dem kommenden Freitag, 15. November, können sich Interessierte für ein Masterstudium an der Technischen Hochschule Rosenheim auch ab dem Sommersemester 2020 in einigen Fächern bewerben. In insgesamt acht verschiedenen Masterstudiengängen ist ein Studienbeginn hier möglich …

Angewandte Forschung und Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften, Fenster und Fassade (berufsbegleitend), Führung und Internationalisierung mittelständischer Unternehmen (BWL-Masterstudiengang), Gebäudephysik (in Kooperation mit der Hochschule für Technik Stuttgart), Informatik, Ingenieurwissenschaften (englischsprachig), Management und Führungskompetenz (berufsbegleitend, MBA-Abschluss) sowie Wirtschaftsingenieurwesen (konsekutiv).

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2020, für den Masterstudiengang Ingenieurwissenschaften bereits am 15. Dezember.

Alle Informationen zur Bewerbung sind unter www.th-rosenheim.de/bewerbung zu finden.




Mit einem Sieg in kurze Pause

Im letzten Spiel vor der Nationalmannschafts-Pause konnten die Wasserburger Basketball Damen einen knappen Sieg in der Bundesliga einfahren. Am Ende gewannen sie in Herne gegen den amtierenden Meister knapp mit 66:63. Damit stehen sie jetzt mit sechs Siegen aus acht Spielen auf Platz drei der Tabelle hinter Keltern und Hannover.

Dass es erneut ein spannendes Spiel werden würde zeigte schon das erste Viertel. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen und man schenkte sich gegenseitig nichts. So führte Wasserburg zum Ende des ersten Viertels knapp mit 17:14.

Im zweiten Viertel bauten die Innstädterinnen ihre Führung Punkt um Punkt aus. Der höchste Vorsprung war beim 41:30 kurz vor der Halbzeitpause. Katharina Fikiel verkürzte noch einmal per Freiwurf zum 41:31 Halbzeitstand für Wasserburg.

Nach der Halbzeit kämpfte sich Herne aber wieder heran. Vor allem Adelina Abaiburova und Kennedy Leonard brachten den Turnclub immer näher heran. Letztere verkürzte Wasserburgs Vorsprung auf sechs Punkte und so stand es vor Beginn des vierten Viertels 55:49 für Wasserburg.

Im letzten Viertel wurde es dann noch mal spannend.  Sieben Minuten vor Schluss stand es 60:53 für Wasserburg. Und dann? Dann kam Claesson. Drei Dreier in Folge von ihr, auf welche die Innstädterinnen keine Antwort wussten, sorgten dafür, dass Herne mit 62:60 in Führung ging. Svenja Greunke erzielte im nächsten Zug den Ausgleich, Svenja Brunckhorst sorgte für die knappe 64:62 Führung und Kelly Moten legte noch einen zum 66:62 für die Damen vom Inn drauf. Leonard traf nur einen ihrer zwei Freiwürfe – 66:63. Herne hatte dann noch einmal die Gelegenheit per Dreier auszugleichen, schaffte dies aber nicht und so gewannen die Innstädterinnen erneut denkbar knapp mit 66:63.

„Hinter uns liegen ein paar anstrengende Wochen. Wir hatten nicht immer die besten Voraussetzungen, haben aber immer das Beste daraus gemacht. Ich bin sehr stolz auf mein Team. In den letzten Spielen haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind und mit der Leistung gegen Herne haben wir das nochmal unterstrichen!”, so Sidney Parsons, Trainerin der Wasserburger Korbjägerinnen.

Das kommende Wochenende ist für den Großteil des Teams spielfrei, ehe es in zwei Wochen zuhause gegen Keltern wieder weiter geht. Für Svenja und Sidney geht es mit Deutschland bzw für Tina mit Slowenien geht es bereits jeweils am Donnerstag, den 14.11. und am Sonntag, den 17.11. mit den jeweiligen Nationalmannschaften weiter. Viel Erfolg an dieser Stelle an die Drei!

Es spielten: Svenja Brunckhorst (6 Punkte, 6 Rebounds), Svenja Greunke (13 Punkte, 7 Rebounds), Brittany Hodges (9 Punkte, 8 Rebounds), Tina Jakovina (9 Punkte), Megan McKay (8 Punkte, 8 Rebounds), Kelly Moten (11 Punkte, 5 Assists), Sophie Perner (7 Punkte), Nicole Schmidt (3 Punkte) und Manuela Scholzgart.

msch




Mysteriöser Raub bei Edling

Mysteriöser Raub bei Edling: Wie das Polizeipräsidium heute meldet, fahndet die Kripo nach zwei unbekannten Tätern die bereits am Freitagnachmittag einem 41-Jährigen mitten im Gemeindegebiet Edling dessen hochwertiges Fahrrad (Foto) geraubt haben sollen und damit geflüchtet seien. Die Kripo sucht dringend Hinweise zu dem Fall …

Den Angaben des 41-Jährigen zufolge, war er an dem Tag gegen 15.40 Uhr mit seinem Fahrrad im Gemeindebereich von Edling unterwegs. Er fuhr dabei auf dem Waldweg im Ortsteil Gschwendt in Richtung Wolfrain. Etwa 400 Meter nach der Abzweigung in Richtung Wolfrain sei ein junger Mann auf dem Waldweg gestanden, weshalb der 41-Jährige angehalten habe und vom Rad abgestiegen sei.

In dem Moment sei er von einem zweiten Mann, den er zuvor nicht gesehen hatte, so heftig von hinten geschubst worden, dass er sein Fahrrad losgelassen habe und er selbst zu Boden gestürzt sei.

Dies hätten die beiden Täter ausgenutzt und seien samt Radl geflüchtet.

Bei dem Rad handelt es sich um ein vollgefedertes Mountainbike der Marke Centurion, Modell „No Pogo 300“, in der Farbe creme (beige) im Wert von mehreren Tausend Euro.

Die beiden Täter beschrieb der Geschädigte folgendermaßen:

Täter 1: etwa 19 Jahre alt, schlanke Figur, trug eine hüftlange, braune Jacke.

Täter 2 („Schubser“): keine Beschreibung möglich.

Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes übernahm in dem Fall das Fachkommissariat K2 der Kriminalpolizei Rosenheim.

Die Beamten bitten Zeugen, die Wahrnehmungen gemacht haben, die mit dem Fall in Verbindung stehen oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer (08031) 2000 entgegen genommen.




Heimat, Wurzeln, Familie

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula und den Redakteuren der Stimme. Und wir verlosen jede Woche ein Buch aus einer großen Auswahl. Heute geht’s um einen Roman …

Buchtipp 139        

Roman
Titel: Tag für Tag
                                                                               Empfohlen von Claudia Wenzel  

Autor: Saskia Luka
Verlag: Kein & Aber

Preis: 20 Euro

Für
+ vor allem Frauen

+ Fans von Familiengeschichten

+ Fans von starken Frauencharakteren

Fazit vorneweg:
Saskia Lukas Debütroman handelt von Heimat, Wurzeln, Herkunft, Familie, Freiheit und Zukunft, ist wunderbar virtuos und leicht erzählt, sowohl bewegend als auch lustig, und damit eine berührende Liebeserklärung an das Leben mit all seinen Facetten.

Ein Auszug:
„Und Anna hatte sich alles gemerkt, sie erinnerte sich einfach an alles. „Wie machst du das?“, hatte Maria sie eines Tages gefragt. „Ich ziehe einfach die Schublade in meinem Kopf heraus und da ist es drin.“ „Und woher weißt du, welche Schublade du öffnen musst?“ „Ich weiß es einfach“, hatte Anna gesagt. „Du hast einen Schrank in deinem Kopf.“ „Ja.“

Inhalt:
Kurz nach dem Tod ihres Mannes holt Maria ihre Mutter Lucia sua Kroatien zu sich nach Hause in Bayern. Marias 17jährige Tochter Anna erforsch gerade ihre Wurzeln. Nun müssen die drei charakterstarken Frauen unter einem Dach zusammenleben, miteinander auskommen und die Herausforderungen des Alltags meistern.

Hier der Link zum Buchkauf …

Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:
 Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

eine Mail senden an: verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort diesmal:

Tag

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

Der nächste Gewinner ist

Gabriele Forstner, Edling.

Der Gewinner / die Gewinnerin erhält das Buch zum Buchtipp oder – bei anderem Buchgeschmack – ein gleichwertiges Buch aus der Gewinn-Kiste.

Wir speichern keine personenbezogenen Daten oder geben solche weiter. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.
Siehe auch Datenschutzerklärung*




Erwachsenwerden mit 50 Jahren?

Erst die ERDE (wir berichteten bereits), dann Berlin Bouncer und dann lockere Club-Musik mit DJ AO: Volles Programm diese Woche in der Wasserburger Kino-Werkstatt. Die Doku-Filmwoche Berlin hält Einzug. Im Berlin Bounser-Film geht es um Frank Künster, der aus Westdeutschland in eine Stadt kam, in der Smiley Baldwin als amerikanischer G.I. noch die Grenze nach Ostberlin bewachte und Sven Marquardt als junger ostdeutscher Punk und Fotograf plötzlich von der Wende überrascht wurde. Bald verfingen sie sich im wilden Berliner Nachtleben der 90er Jahre und wurden …

… im neuen Jahrtausend zu den berühmt-berüchtigten Selektoren der angesagtesten Clubs der Stadt, deren Türen und Geheimnisse sie bis heute hüten.

Dieser Film handelt vom Erwachsenwerden mit 50 Jahren und von verschiedenen Lebensentwürfen. Er zeichnet Berliner Kulturgeschichte vom Mauerfall bis in die pulsierende Gegenwart nach. Dabei begleitet der einzigartige Sound einer Stadt und ihrer Clubs, der für die drei Protagonisten und die Feierwütigen die Nacht zum Tage werden lässt.

DE

2019

FILMREIHE Utopia – DOKfilmwochen – Berlin

REGIE David Dietl

DARSTELLER Sven Marquardt, Frank Künster, Smiley Baldwin

KAMERA Raphael Beinder, Eric Ferranti

MUSIK Basti Schwarz, Max Bauer, David Specht

AB 12 JAHRE

LÄNGE 90 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Montag 11.11
17.45 UHRDas perfekte Geheimnis
18.00 UHRDeutschstunde
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHRParasite
Dienstag 12.11
17.45 UHRGisaengchung – Parasite – O.m.U.
18.00 UHR Kino-Werkstatt
Erde
18.00 UHRDownton Abbey – O.m.U.
18.05 UHRErde
20.00 UHRJoker
20.30 UHR Kino-Werkstatt
Berlin Bouncer
20.30 UHRDas perfekte Geheimnis
20.35 UHRBerlin Bouncer
Mittwoch 13.11
15.15 UHRDownton Abbey
15.20 UHRDas perfekte Geheimnis
17.45 UHRSystemsprenger
18.00 UHRÜber Grenzen – Der Film einer langen Reise
18.00 UHR Kino-Werkstatt
Erde
18.05 UHRErde
20.15 UHRDas perfekte Geheimnis
20.30 UHRParasite
20.30 UHR Kino-Werkstatt
Berlin Bouncer
20.35 UHRBerlin Bouncer
22.00 UHR Kino-Werkstatt
Musik mit DJAO!




Fußball-Grünthal lebt …

Endlich: Einen immens wichtigen Heimerfolg hat der FC Grünthal (rechts grünes dress) am gestrigen Sonntag in der Fußball-Kreisliga gegen den Aufsteiger SV Vogtareuth erzielt. Dabei zeigte das Team von Hannes Huber von Anfang an, wer der Herr im Hause ist. Die Mannschaft setzte vor allem in der ersten Halbzeit alle Vorgaben bravourös um und den Gast von Beginn an unter Druck. Auch die Zweite holte in der A-Klasse als Kellerkind im Spiel zuvor gestern gegen den Drittplatzierten Forsting überraschend ein 0:0! Und das, obwohl nach nur 25 Minuten Torwart Domi Strohmaier verletzt passen musste und Grünthals Feldspieler Philipp Mittermaier (Foto unten) für die Spielzeit von einer ganzen Stunde zwischen den Pfosten stand. Ein unerwarteter Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg für den FCG II.

Zur Kreisliga:

Nach acht Minuten hätte Patrick Schmid den FCG bereits in Führung bringen können, doch sein Kopfball frei vor dem Gehäuse ging über den Querbalken. Doch nur fünf Minuten später machte es Matthias Bernhart besser, der nach einem Asenbeck-Freistoß am langen Pfosten lauerte und die Kugel unbedrängt einköpfen konnte.

Der Gast aus Vogtareuth bekam zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen Zugriff auf die Partie und musste in der 23. Spielminute den Ball zum zweiten Mal aus dem Netz holen. FCG-Kapitän Philipp Asenbeck setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und beförderte die Kugel aus rund 20 Meter ins linke Eck – 2:0 für den FC Grünthal.

Eine gute halbe Stunde dauerte es, bis die Gäste besser in das Spiel fanden. Das Match wurde nun ausgeglichener, das Tor der Gastgeber geriet jedoch nie ernsthaft in Gefahr. Gleichzeitig bedeutete dies auch den Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der SV Vogtareuth deutlich engagierter und der FCG überließ dem Gast fortan mehr Spielanteile. Bereits nach einer Minute wäre beinahe der Anschlusstreffer gefallen, doch Keeper Thomas Asenbeck reagierte glänzend.

Wiederum nur zwei Minuten später der nächste Hochkaräter für den SV Vogtareuth, doch der Weitschuss aus rund 25 Metern touchierte nur den Querbalken. Der FC Grünthal hatte in dieser Phase etwas Glück und versuchte wieder etwas mehr zu agieren. Dies sollte zunächst auch gut funktionieren, doch wieder waren es die Gäste, die in der 73. Minute mit Michael Altmann gefährlich vor das Tor kamen und dieses Mal gelang auch der Anschlusstreffer. 1:2.

Wer ab diesem Zeitpunkt eine hektische Schlussphase erwartet hatte, wurde jedoch enttäuscht. Die eingewechselte und für dieses Spiel reaktivierte FCG-Legende Christoph Schmid stellte postwendend den alten Zwei-Tore Vorsprung wieder her und sorgte so für den letztendlich ungefährdeten und so wichtigen Heimsieg.

In der Schlussphase hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können, doch die hochkarätigen Konterchancen konnten nicht mehr in Tore umgewandelt werden.

Im letzten Spiel des Jahres am nächsten Sonntag hat der FCG nun die Chance, bei einem weiteren Sieg den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen. Zu Gast im Sportpark Unterreit wird der TUS Raubling sein.

ps




Vermisst: Wo ist Klaus Baer?

Eine Eilmeldung der Polizei: Seit dem heutigen, sehr frühen Montagmorgen – 4 Uhr – wird der 74-jährige Klaus-Helmut Baer aus dem Pflegestift in der Ghersburgstraße 9 in Bad Aibling vermisst. Herr Baer ist vermutlich zu Fuß unterwegs …

Er ist etwa 165 cm groß, mit Stirnglatze, grau melierten kurzen Haaren, einem Schnurrbart und einer Brille. Bekleidet ist Herr Baer mit einer orangefarbenen Fleeceweste.

Hinweise bitte dringend an die Polizeiinspektion Bad Aibling unter der 08061/9073-0. 




Orden vom Papst auch für den Chiemgau

Aufgrund ihres vielfältigen, kirchlichen und gesellschaftlichen Engagements hatte Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising (Bildmitte), bei Papst Franziskus für 13 Persönlichkeiten Orden und Auszeichnungen beantragt. Der Chiemgau war gleich dreimal mit dabei, als jetzt die feierliche Verleihung in der ehemaligen Karmeliterkirche stattfand! Und zwar mit Kirchenmusiker Rainer Schütz aus Prien (Pro Ecclesia Et Pontifice – links im Bild), mit Ministerialdirigent Dr. Helmut Wittmann aus Seeon (Silvesterorden-Ritter – rechts) sowie mit Landtagspräsident a. D. Alois Glück aus Traunwalchen (Gregoriusorden – Komtur, 2. von links).

„Menschen, wie die heute zu Ehrenden es sind, sind Menschen mit Engagement und mit einer inneren Einstellung, die den Zusammenhalt in der Gemeinschaft fördern. Gerade in einer unruhigen Zeit, in der eine neue Welt entsteht, brauchen wir diese Leute mit ihren richtigen und wichtigen Prinzipien des Christseins im Kopf und im Herzen, denn ohne Fundamente können wir nicht die Orientierung halten.“ Mit diesen Sätzen würdigte Reinhard Kardinal Marx die von stellvertretendem Generalvikar Christoph Klingan eröffnete und die von der Spielmusik Karl Edelmann musikalisch gestaltete Feier.

Die Vergabe der Päpstlichen Orden und Auszeichnungen erfolgte erstmals nicht einzeln in den verschiedenen Wirkungsstätten und Pfarreien, sondern in der Gemeinschaft der Geehrten, die sich bereits vielfach aufgrund ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten persönlich gut kannten.

Die weiteren Preisträger waren Vinzenz Simon, Prof. Dr.-Ing. Gallus Rehm, Dr. Florian Trenner, Dr. Norbert Matern, Thomas Jansing, Dr. Hildegard Kronawitter, Max Bertl, Joachim Unterländer, Christa Stewens und Johannes Singhammer.

Fotos: Hötzelsperger

 




Die Kinder als Lichtbringer

Entspannte Stimmung in einem der düstersten Monate des Jahres: Ein liebevoll auswendig vorgetragenes Gedicht von Martha Rigam, selbstgebackene Martinsgänse und viele Programmpunkte mehr haben einen unbeschwerten, schönen Nachmittag der MS-Kontaktgruppe im Wasserburger Burgerfeld beschert. Zu Ehren von Sankt Martin: Adelheid Lutzenberger (unser Foto) erfreute die Runde mit der musikalischen Begleitung an der Ziach und die Buben und Mädchen des katholischen Kindergartens brachten als liebe, kleine Gäste einen Lichtertanz mit …

… um einen Laternentisch mit kunstvoll geschnitztem Kürbis von Mandy Lihl.

Für die Lichtbringer, die Kindergarten-Kinder, gab’s ein Geschenk als Dankeschön. Irene Lydiga trug eine Geschichte von einer Gabel vor, Uwe Schröder eine Geschichte von einer Tasse Kaffee, die er von einer Reise mitgebracht hatte.

Vorschau: Das Nikolaustreffen ist am 11. Dezember und die Salzburgfahrt der Ehrenamtlichen am 19. Dezember. Der Fasching im Krippnerhaus findet diesmal am 1. Februar 2020 in Edling statt.

us




Ein Sieg in der Overtime!

Großer Jubel um den EHC Waldkraiburg auch am gestrigen Sonntagabend – und um ihn: Unser Foto zeigt Fabian Kanzelsberger mit der Entscheidung in der Overtime! Daheim im Spiel gegen den EHC Klostersee aus Grafing. Nein, es ist kein Déjà-vu, sondern der zweite Bericht vom selben Wochenende gegen Klostersee. Dieses Mal jedoch trafen sich beide Mannschaften in Waldkraiburg zum Vergleich und auch gestern erwarteten Mannschaft, Trainer und Zuseher beider Teams einen heißen Tanz auf dem Eis.

Das erste Drittel begann furios für den EHC Waldkraiburg. Nur wenige Sekunden nach dem Eröffnungsbully, fand man Tomas Rousek allein vor dem Tor der Grafinger, die Scheibe jedoch, landet nicht wie vorgesehen im Tor. Dies geschieht allerdings rund dreieinhalb Minuten später, erneut ist es Tomas Rousek auf Zuspiel von Josef Straka, diesmal jedoch mit dem besseren Ausgang für ihn. Lange hielt die Freude über die frühe Führung jedoch nicht an. Nur 59 Sekunden später, eigentlich mitten in einer Drangphase des EHC Waldkraiburg, gewinnt der EHC Klostersee ein Bully im Waldkraiburger Drittel. Nachdem der erste Schuss noch von der Bande hinter dem Tor abprallt, verwandelt Philipp Quinlan den Nachschuss aus spitzem Winkel zum 1:1.

Was danach passierte, das können wohl nur die Mannschaften auf dem Feld beantworten. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der keiner der beiden Mannschaften so recht etwas gelingen wollte. Zwar gab es das ein oder andere Schüsschen auf die Tore, doch wirklich Großartiges, bei dem man das Gefühl haben muss eine Großchance vergeben zu haben, sprang nicht dabei heraus. In der 18. Spielminute dann eine von drei Strafzeiten für den EHC Waldkraiburg. Mathias Jeske musste wegen „Haken“ für zwei Minuten auf die Strafbank. Diese Strafe musste er jedoch nur rund eine Minute lang absitzen, denn Gennaro Hördt nutzte die zahlenmäßige Überlegenheit seiner Mannschaft und netzt kaltschnäuzig zum 2:1 Pausenstand.

Im zweiten Durchgang kamen die Löwen mit einem gänzlich anderen Gesicht aufs Eis. Die Scheibe lief gut, die Pässe kamen an und der Gegner konnte dauerhaft unter Druck gesetzt werden. Doch trotz einiger aussichtsreicher Möglichkeiten durch die verschiedensten Spieler des EHC, konnte der Puck lange nicht am stark stehenden Dominik Gräubig vorbei ins Tor gebracht werden. Nahezu 12 Minuten mussten die, von Trainer Alex Piskunov bei der Pressekonferenz in den Himmel gelobten Waldkraiburger Anhänger warten, um erneut ein Tor bejubeln zu dürfen.

In die Scorerliste durfte sich die „Dreifaltigkeit“ des EHC eintragen: Lukas Wagner und Josef Straka als Vorlagengeber und Tomas Rousek als Vollstrecker. Vier Minuten später dann, Klostersee verweilte eben mit Marinus Kritzenberger auf der Strafbank, da behielt Patrick Zimmermann in einem Gewühl vor dem Grafinger Tor die Übersicht und Oberhand. Auf Zuspiel von Tomas Rousek und Mathias Jeske konnte er zum 3:2 Pausenstand erhöhen.

Den dritten Durchgang begannen die Löwen optisch, wie sie den ersten beendeten. Man versuchte in diesem kräftezehrenden Spiel das Ergebnis zu verwalten und Kräfte zu sparen, die nächste Woche im Derby gegen Dorfen gut gebraucht werden können. Wie aber so oft im Sport, geht ein solcher Schuss leider meistens nach hinten los. Das Verwalten dauerte ganze 5:49 Minuten, dann kam Thomas Hummer und versenkte, auf Zuspiel von Gaschke und Roeder, das Spielgerät im Netz hinter Kevin Yeingst. Lange Zeit sah man wieder eine Partie, die sehr wahrscheinlich nicht in die Eishockeygeschichte eingehen wird.

Es war wieder eine zerfahrene Partie, mit Nickligkeiten auf beiden Seiten ohne echte Chancen für die eine oder andere Seite. In der 55. Minute dann eine Situation vor dem Tor der Löwen. Patrick Zimmermann behindert den allein aufs Tor stürmenden Philipp Quinlan. Die Konsequenz: Penalty für den EHC Klostersee. Dieser führt den Penalty selbst aus und bringt die Scheibe sicher im Tor unter. Nun sind die Löwen in einer Situation, die sie so noch nicht oft in dieser Saison erleben mussten.

Ein Rückstand kurz vor dem Ende des Spiels. Die Erlösung folgt in der 57. Spielminute und heißt Josef Straka. Nach einem der wenigen ansehnlichen Spielzüge in diesem Drittel kann dieser, auf Zuspiel von Rousek und Jeske und einer Körpertäuschung, den Puck zum 4:4 ins Tor schieben und die Overtime für die Löwen sichern.

Die Overtime gehen die Löwen vorsichtig an. In einer 3-gegen-3-Situation kann jeder Fehler des Gegners zu einem Tor führen und genau so kam es auch. Nach Scheibenverlust der Grafinger im Drittel des EHC, stürmen die drei Mannen auf das Tor des EHC Klostersee. Schließlich ist es Fabian Kanzelsberger der auf Zuspiel von Wagner und Leon Decker, dem EHC den Extrapunkt und einen 5:4-Sieg sichert.

Die nächsten beiden Heimspiele der Löwen finden allesamt bereits nächste Woche statt.

Am Freitag , 15. November, um 20 Uhr findet das getauschte Spiel gegen den EC Bad Kissingen aus dem hohen Norden Bayerns statt.

Am Sonntag darauf ist dann Derby-Zeit – der ESC  Dorfen kommt. Spielbeginn ist um 17.15 Uhr.

Patrick Zimmermann mit der zwischenzeitlichen 3:2 Führung

Alexander Ahrends
Fotos: Paolo Del Grosso




Sie sind zurück: Die Rotter Basket-Ladies!

Strahlende Gesichter schon mal vor Spielbeginn bei der Auswärtspartie der Bayernliga: Die verletzten Miriam Zeller und Lena Aß hatten die knapp 100 Kilometer nach Murnau am Staffelsee auf sich genommen – zur Motivation mitten in der Kabinen-Ansprache der Rotter Damen. Mit diesem mentalen Schub und einer neuen Defense-Variante startete Team Rott in das vierte Saisonspiel. Nach drei Niederlagen stand man doch bereits gehörig unter Druck. Eine spannende Partie unter Kellerkindern – auch Staffelsee hatte bislang erst einmal gewonnen – bahnte sich an mit einem Klasse-Comeback der Rotter Spielerin Jana Lamers (vorne links) …

Vor allem Rott merkte man den Druck zu Beginn an. Die ersten beiden Angriffe starteten direkt mit einfachen Ballverlusten.

Danach besann man sich auf das vorab Besprochene und Anja Sattler netzte völlig unbedrängt zwei Dreipunktwürfe ein. Jetzt sollte auch in Murnau bekannt sein, dass die Rotter Kapitänin solche Einladungen nur zu gerne annimmt.
Bis Mitte des ersten Viertels konnten die Rotter Ladies den Vorsprung auf 18:10 (7.Minute) ausbauen.
Danach schlichen sich die zuletzt oft gesehenen Nachlässigkeiten in der Rotter Defense wieder ein und die Damen vom Staffelsee konnten den Anschluss halten und zu Beginn des zweiten Viertels sogar in Führung gehen.

Beim Stand von 21:26 aus Rotter Sicht nahm Trainer Peter Bauer die Auszeit und appellierte an seine Mannschaft, wieder als Team zu spielen. Mit einem knappen ASV-Rückstand von 29:33 ging es so in die Halbzeit.

Und die Marschroute für die zweite Halbzeit war klar, in der Defense noch aggressiver auftreten und im Angriff gute Entscheidungen treffen.
Ersteres gelang direkt zu Wiederbeginn – die Rotter Verteidigung stand und Staffelsee bekam keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Allein im dritten Viertel zwangen die Rotterinnen das Heimteam zu 13 Ballverlusten und erlaubten nur acht Würfe.
Leider gelang es nicht, aus der guten Verteidigung Kapital zu schlagen, da auch die Rotter kein Glück im Abschluss hatten.

Nach einer erneuten Auszeit platzte durch einen erfolgreichen Dreipunktwurf von Michi Pfeiffer dann der Knoten und die Damen vom Inn spielten sich in einen Rausch. Innerhalb von zwei Minuten drehten sie den 36:32-Rückstand bis zur Viertelpause auf 41:36.

Durch die konsequente Verteidigung schafften es die Murnauerinnen nur auf drei magere Punkte im dritten Spielabschnitt.
Und Rott hatte noch nicht genug – das letzte Viertel ging so weiter wie das vorherige aufgehört hatte. Nach einem weiteren 10:0-Lauf und einer 51:36-Führung vier Minuten vor dem Schluss war das Spiel entschieden. Den Gastgebern gelang am Ende nur noch Ergebniskosmetik und die Rotter Ladies gewannen mit 60:52 ihr erstes Saisonspiel.

Ihr Saison-Debüt hat dabei Jana Lamers für den ASV Rott in einen Gala-Abend verwandelt. Nach dreimonatiger Verletzungspause war sie mit 19 Punkten Topscorerin, traf dabei viermal außerhalb der Dreipunktlinie und brachte die Damen des ESV Staffelsee mit ihrem Tempo und Antritt zur Verzweiflung.

Ein erleichterter Coach Peter Bauer nach der Partie: Im dritten Viertel haben wir unsere beste Phase der bisherigen Saison gehabt, jetzt müssen wir diese Aggressivität und Cleverness in der Verteidigung über die vollen 40 Minuten bringen. Es war schön zu sehen, wie das Team weiter mitzieht und alle sich gegenseitig pushen.

Am nächsten Samstag steht mit Ingolstadt die nächste, weite Auswärtsfahrt an. Wenn am Ende ein Sieg dabei herausspringt, ist dem Trainer wohl jeder Überraschungsgast in der Vorbesprechung recht.

Es spielten: Lamers 19 Punkte (4 erfolgreiche Dreipunktwürfe), Sattler 11 (2), Bayerl 10 (2), Neef 7, Pfeiffer 5 (1), Luthardt 5, Wottke 2, Lutz 1.

Kuriosum bei den Rotter Herren

Ein Kuriosum erlebten die Rotter Herren beim Spiel in Seeon. Da der zweite Schiedsrichter nicht erschien, konnte das Spiel nicht stattfinden.
Man einigte sich auf eine Verschiebung und spielte ein spontanes Freundschaftsspiel.

pb




Schonstett: Da Himme wart ned!

Die Vorfreude ist groß: Fünf Aufführungen der Schonstetter Theaterer gibt es ab dem kommenden Freitag, 15. November. Da Himme wart ned – so heißt’s diesmal in der Schonstetter Mehrzweckhalle. Die große Premiere beginnt um 20 Uhr. Der Vorverkauf läuft. Und darum geht’s …

Der Polizeibeamte Stelzl ist gestorben und sitzt nun im himmlischen Wartezimmer. Bevor man nämlich ins Paradies darf – so die himmlische Regel – muss man noch eine letzte Aufgabe erfüllen.

In diesem Fall heißt es, er muss wieder hinunter und den soeben verstorbenen Schreinermeister Bömmerl abholen und herauf bringen. Schon fast enttäuscht von der Leichtigkeit dieses „Laufburschen-Jobs“ macht er sich auf den Weg.

Er ahnt dabei noch nicht, dass es sich bei diesem Auftrag um eine ziemlich harte Nuss handelt und dass er selbst vom Jenseits aus noch einmal ein Verbrechen verhindern muss …

Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist stets bestens gesorgt.

Die Aufführungstermine in Schonstett sind:

Fr. – 15.11.19 – 20 Uhr

Sa. – 16.11.19 – 20 Uhr

So. – 17.11.19 – 14 Uhr

 

Fr. – 22.11.19 – 20 Uhr

Sa. – 23.11.19 – 20 Uhr

Einlass jeweils eine Stunde vor Beginn

Sitzplatzreservierung ab dem 25. Oktober täglich unter  0157 – 72 92 30 15.

www.theaterverein-schonstett.de

bm




Volksbegehren für faire Mieten?

Kommt auch in Bayern der Mietenstopp? 162 bayerische Städte und Gemeinden seien besonders von stetig steigenden Mieten betroffen, so die Initiatoren eines geplanten Volksbegehrens, das genau das künftig unterbinden will. Die BayernSPD gehört neben dem Münchner Mieterverein e. V., dem DGB und weiteren Gruppierungen zum Trägerkreis des Volksbegehrens #6JahreMietenstopp. Um das Volksbegehren auf den Weg zu bringen …

… sammelt zum Beispiel die SPD in Rosenheim Unterschriften bis Weihnachten 2019.

Listen liegen aus in

der SPD-Geschäftsstelle Rosenheim, Färberstraße 23, geöffnet Montag bis Donnerstag von 9 bis 12.30 Uhr sowie im SPD-Europabüro, Steinbökstraße 12 in Rosenheim, geöffnet von Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr.

Weitere Informationen zum Volksbegehren gibt es hier:

Startseite

 

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 11. November, der 315. Tag des Jahres. Faschingsbeginn und St. Martin! Es läuft die 46. Woche. Das Wetter heute: Bewölkt, kalt, bis fünf Grad. Sonnenaufgang: 7.11 Uhr. Sonnenuntergang: 16.37 Uhr. Eine alte Bauernregel zum heutigen Tage …

Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.

Namenstag haben heute …

Martin, Senta, Mennas, Leonie.

Was ist heute los in Wasserburg?

Mo. 11.11.2019
Wasserburg a. Inn
Diakonie Suchtberatung Wasserburg

Suchthilfe – Prävention Beratung Behandlung

(Gesundheit/Wellness)
Diakonie Suchtberatung Wasserburg, Kaspar-Aiblinger-Platz 24 Beratung bei Sucht und Drogenproblemen, auch für Angehörige 13 bis 17 Uhr.
Mo. 11.11.2019
10:00 bis 12:00 Uhr
Wasserburg a. Inn
BürgerBahnhof

Beratung in Sozialen Fragen/ Anliegen – Ethel Kafka BürgerBahnhof

Mo. 11.11.2019
14:00 Uhr
Wasserburg a. Inn
BRK-Haus an der Krankenhausstraße

BRK Seniorennachmittag: Kathreinstanz

Mo. 11.11.2019
17:00 bis 19:00 Uhr
Wasserburg am Inn
RoMed Klinik Wasserburg am…

Geburtsvorbereitung

(Gesundheit/Wellness)
Kursdauer: 7 x 120 Min. In geschlossenen Gruppen bietet dieser Kurs Gelegenheit, sich intensiv auf die Geburt vorzubereiten.
Mo. 11.11.2019
17:30 Uhr
Wasserburg a. Inn
Stiftung Attl – Einrichtung für behinderte…

Martinszug in Attel

(Brauchtum/Kultur)
Treffpunkt ist um 17.30 Uhr vor der Verwaltung der Stiftung Attl. Nach dem Umzug ist eine Feier in der Pfarrkirche.
Mo. 11.11.2019
18:30 Uhr
Wasserburg a. Inn
Siehe Beschreibung

Bürgerversammlung Reitmehring

und umliegende Orte in der Aula der Grundschule.

 

 




Neue Grüne fürs Haager Land

Das Haager Land hat einen Ortsverband der Grünen! Und das ist das frischgebackene Vorstandsteam (von links): Stefanie Kunzelmann, Alfons Linner und Andrea Müller. Ein Interview mit dem neuen Grünen-Chef im Raum Haag – Bio-Bauer Alfons Linner aus Kirchdorf …

Name, persönlicher Hintergrund und politische Funktion?

Mein Name ist Alfons Linner. Ich lebe mit meiner Familie in der Gemeinde Kirchdorf bei Haag. Ich bin erst seit Juni 2017 Mitglied bei den Grünen und seit dem 30. November 2017 Beisitzer im Kreisvorstand.

Woher kommst Du ursprünglich?

Ich bin 1985 in Kirchdorf geboren – also ein echter Eingeborener.

Was ist Dein Beruf?

Ich bin ausgebildet als Landwirt und habe in Brandenburg ökologischen Landbau und Vermarktung studiert. Unser Betrieb ist fokussiert auf die Erzeugung von Bio-Milch. Wir bauen aber auch Getreide an und beliefern zum Beispiel die Drax-Mühle.

… und Deine Berufung?

Ich bin mit Leib und Seele Bio-Bauer und Familienvater.

Warum bist Du bei den Grünen aktiv?

In der aufgeheizten politischen (und klimatischen) Lage wollte ich nicht länger nur zuschauen, kommentieren und mir die gute Laune verderben lassen. Zusammen mit den Grünen will ich möglichst viele Menschen auf unsere Seite ziehen, wo wir den Respekt vor Mensch, Tier und Umwelt nicht der Ökonomie unterordnen, wo es noch Fakten und Werte gibt, auf deren Grundlage wir diskutieren können, und wo wir an unsere gemeinsame Zukunft denken und versuchen, sie möglichst lebenswert für alle zu gestalten.

Warum sind die Grünen wichtig?

Hier in Bayern sehe ich es als unsere Aufgabe, mehr Bürgern klar zu machen, dass der große, wirtschaftliche Erfolg uns auch etwas kostet: Unversiegelte Fläche, die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, Ruhe (akustisch und nervlich). Wir müssen zeigen, dass es möglich ist, die Wirtschaft auf nachhaltigere Beine zu stellen, mit weniger negativen Nebenwirkungen und mehr Lebensqualität. Viele Menschen hier haben, glaube ich, schon ein Gefühl für diese Notwendigkeit und wir Grüne wollen das in die Tat umsetzen.

Deine Wünsche und Hoffnungen?

Auf eine gute Dynamik bis zum Wahltag und „a guads Ergebnis“ für uns Grüne! Weil das heißt, dass unsere Botschaft gehört wird.

Fotos: Grüne Haager Land / Linner

Quelle: Grünen-Kreisverband Mühldorf

Unser Foto zeigt von links: Mühldorfs Landrats-Kandidatin Cathrin Henke, Elisabeth Hederer, Leonhard Haslberger, MdL Andreas Krahl, Andreas Gumminger, Stefanie Kunzelmann, Alfons Linner, Christa Moser, Bianca Spiegel, Andrea Müller und Roland Spiegel.

 




Weil er zu langsam fuhr

Gestern Abend wurde gegen 21.40 Uhr in der Ebersberger Straße ein schwarzer Mitsubishi einer Verkehrskontrolle der Polizei unterzogen. Der Grund: Der Wagen war zu langsam unterwegs – mit knapp 25 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs. Zudem geriet das Auto immer wieder auf die Gegenfahrbahn, so die Polizei. Wie sich herausstellte, lag die Ursache in der Alkoholisierung des Fahrers …

Der aus dem arabischen Raum stammende 40-jährige Mann hatte im Test über zwei Promille im Blut. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Zudem musste er einen Geldbetrag zur Sicherung des Verfahrens hinterlegen.

In den heutigen, frühen Sonntag-Morgenstunden wurde auch ein BMW-Fahrer einer Verkehrskontrolle der Polizei unterzogen. Bei dem 31-Jährigen aus dem Landkreis zeigte ein Atemalkoholtest über ein Promille an. Auch er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.




… und sorry, Ebersberg!

Gestern ein Dream-Trio: Felix Wieser und Korbi Klein (Mitte) machten die Tore –  Kumpel Löw hielt, was es zu halten gab! Jubel ums Fußball-Land Reichertsheim! Und: Die magische 30 – sie ist schon erreicht auf dem Punktekonto der SG in der so starken Bezirksliga mit dem Schreckgespenst von gleich drei direkten Absteigern. Einen verdienten 2:0-Auswärtssieg konnte das Team Reichertsheim-Ramsau/Gars gegen die Nachbar-Kreisstadt Ebersberg gestern am frühen Abend feiern. Das SG-Trainerduo Michael Ostermaier und Elvis Nurikic strahlte nach dem Spiel: „Wir sind kompakt gestanden und haben zu Null gespielt. Wir sind geduldig geblieben und haben im richtigen Moment zugeschlagen.“

Die SG RRG begann recht stürmisch, konnte sich aber zunächst gegen eine stabile Ebersberger Defensive nicht durchsetzen. Die Heimelf versuchte dagegen mit Konter Nadelstiche zu setzen und einer dieser Vorstöße hätte fast zum Erfolg gefühlt. Nach einem weiten Pass scheiterte Florian Köster aus zwölf Meter an SG-Keeper Matthias Löw (20.).

Die Begegnung spielte sich nun meist im Mittelfeld ab. Die SG RRG hatte im ersten Durchgang auch noch einen Hochkaräter, jedoch vergab Uli Hubl eine Hereingabe etwas überhastet und setzte den Ball aus zehn Meter neben den Kasten (35.).

Mehr Tempo und eine nun offensivere Ebersberger Mannschaft sahen die Zuschauer im zweiten Durchgang. Erst scheiterte Ebersbergs Simon Eglseder an SG-Torwart Matthias Löw (46.). Vier Minuten später hielt Keeper Löw einen 16-Meter-Freistoß von Konrad Voglsinger (50.).

Auf der Gegenseite lenkte TSV-Goalie Michael Pohn eine Schuss von Sebastian Pichlmeier noch zur Ecke (52.).

Die SG RRG hatte nun etwas mehr Platz nach vorne und sie schlugen in der 59. Minute eiskalt zu. Nach einer Flanke von Uli Hubl setzte Mittelstürmer Felix Wieser den Ball aus zwölf Meter mit einer Direktabnahme zum 1:0 in den Kasten. Die abstiegsbedrohten Ebersberger mussten nun noch mehr in die Offensive investieren, konnten sich aber gegen die SG-Defensive nicht entscheidend durchsetzen.

Zu allem Ebersberger Übel: Nach einem Foul an SG-Stümer Uli Hubl knapp vor dem Strafraumeck sah Stefan Ficklscherer glatt rot (81.).

Den folgenden Freistoß zirkelte Stefan Sperr zu Sebastian Pichlmeier, dessen Kopfball konnte TSV-Schlussmann Michael Pohn noch abwehren, doch der Nachschuss von Korbi Klein landete unhaltbar zum 2:0-Endstand im Tor (82.).

sem

SG RRG: Löw, Neumaier, Klein, Sperr, Pichlmeier, Felix Wieser (ab 88. Michael Vital), Matthias Vital, Andreas Wieser (ab 89 Beis). Hundschell, Hubl (ab 86..Bauer), Rauscher

Tore: 0:1 Felix Wieser (60.), 0:2 Klein (82.)

Schiedsrichter: Julian Schaub (Oberding)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Stefan Ficklscherer (Foulspiel)