So lieber Nachwuchs …

So lieber Nachwuchs in Babensham: Am Freitag kam der Johannes zur Welt im RoMed-Klinikum Wasserburg – mit 3760 Gramm und genau 55 Zentimetern! Der Bub ist das erste Kind von Anita und Thomas Manhart. Die Freude ist riesengroß. Auch in Wasserburg, wo Ewemade Evans (Foto unten) am vergangenen Donnerstag das Licht der Welt erblickt hat …

… mit 3.385 Gramm und 53 Zentimetern. Ihr großer Bruder Moses und ihre Eltern Marian Koroma und Ikponmwosa Evans aus Wasserburg schließen ihr Mädchen glücklich in die Arme.

Seelig verschlafen hat der Rafael Huber (Foto oben) seinen ersten Fototermin: Der Bub von Caroline Freilinger und Ralf Huber aus Obing hat ab sofort die 13 als Glückszahl, ist er doch am 13. Mai geboren worden – mit 3.125 Gramm und 52 Zentimetern.

Ein Brüderchen für den Bastian: Das ist Niklas Hofinger aus Haag! Der Bub erblickte mit 3560 Gramm und 53 Zentiemetern das Licht der Welt im RoMed-Krankenhaus in Wasserburg. Groß ist das Glück für seine Eltern Sabine und Benjamin Hofinger …

 

LaLeLu Foto Mandy Uschold

Telefon: 08071/ 510665 oder 0157/ 59460227




Über das „digitale Chancenland“

Die Frauen-Union im Landkreis lädt zu ihrer Ladies Lounge „Starke Frauen für Bayern“ am nächsten Samstag, 25. Mai, ein – zu Gast ist im Landgasthof Happinger Hof die Bayerischen Staatsministerin Judith Gerlach (Foto). Die gelernte Juristin leitet das neu gegründete Ministerium für Digitales seit November 2018. Sie will Bayern nach eigenen Angaben zum „Digitalen Chancenland“ machen und unter anderem Behördengänge für Bürger durch Digitalisierung erleichtern.

Aktuell startet sie das neue Förderprogramm „Bayerns Frauen in Digitalberufen“. Ziel ist es, jährlich 50 jungen Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren konkrete Einblicke in die Praxis zu gewähren, fachlichen Austausch zu fördern, ein aktives Netzwerk aufzubauen und sie bei ihrer beruflichen Orientierung zu begleiten.

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen-Union – Daniela Ludwig – wird ein Grußwort halten. Die Gäste haben ausreichend Zeit für gute Gespräche in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Prosecco.

Die Ladies Lounge im Landgasthof Happinger Hof beginnt um 10 Uhr. Das Frühstück kostet zwölf Euro pro Person.

Eine Anmeldung ist wünschenswert und telefonisch unter der Nummer 08031/900310 oder per E-Mail an daniela.ludwig.wk@bundestag.de möglich.




Streit im McDonalds

Zu einem Streit kam es im McDonalds in Wasserburg: Aufgrund eines Vorfalls in der Nacht auf den heutigen Samstag in dem Schnellrestaurant in der Bernd-Motzkus-Straße ermittelt die Polizei. Das meldet die Inspektion am heutigen Morgen. Eine Gruppe von vier jungen Männern sei gegen 1.25 Uhr offenbar im Restaurant von einer zehnköpfigen Gruppe junger Männer angepöbelt worden, heißt es. Einer der Geschädigten sei ins Gesicht geschlagen, ein weiterer geschubst worden.

Ob es zu Verletzungen kam, die behandelt werden mussten, berichtet die Polizei nicht. Gegen zwei Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei Wasserburg erbittet sachdienliche Hinweise unter der 08071/91770.




Wasserburgs Jugend wählt grün

Der Wahlvorstand des Jugendtreffs iNNSEKT in Wasserburg gibt am heutigen Abend das vorläufige Endergebnis der U18-Wahl vom Nachmittag im Jugendtreff iNNSEKT bekannt: 48,28 Prozent entfielen auf die Partei der Grünen, die CSU bekam 27,59 Prozent, je eine Stimme erhielten die SPD, die Linken, die AfD sowie die Partei für die Tiere Deutschlands.

Abgegebene Stimmen 29  – ungültige Stimmen drei.

 

 




Alles andere als entspannt …

Ausgerechnet bekommt es der SV Ramerberg jetzt auch noch mit dem Tabellenführer Vogtareuth zu tun, der nur eines will: Zurück in die Kreisliga und zwar am besten direkt. Am Sonntag um 14 Uhr geht’s also ab beim SVR, denn auch Ramerberg braucht dringend einen Sieg. Zu verlieren hat man eh nichts, auf dem allerletzten Platz rangiert das Maier-Team ja ohnehin schon. Also, Kopf hoch und Voigas! Alles andere als entspannt wird auch die Partie beim FC Maitenbeth am Sonntag zur gleichen Zeit …

Die punktgleichen Aßlinger reisen an und beide Teams trennt nur ein einziger Punkt vom Relegationskampf gegen den Abstieg. Auch Griesstätt sollte punkten. Und zwar zumindest ein Remis bei den Pittenhartern wär schon recht – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es ernährt sich!

Die Rotter wollen morgen daheim gegen die punktgleichen Söchtenauer für klare Verhältnisse sorgen in alle Richtungen. Ein Sieg macht 29 Punkte gesamt und gut is …

Bleibt noch das Derby am morgigen Samstag zwischen den Amerangern und den Babenshamern um 16.30 Uhr. Der Hausherr könnte rein rechnerisch wieder zurück in die Kreisliga, zumindest noch per Relegation. Man braucht deshalb einen Sieg, um an die spielfreien Schechener heranzurücken. Ansonsten ist der Ameranger Zug wohl abgefahren für heuer …

So spielt die Kreisklasse am Wochenende:

Sa, 18.05.19 15:00 TV 1909 Obing DJK SV Oberndorf
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15:00 ASV Rott a. Inn SV Söchtenau-Kr.
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16:30 SV Amerang TSV Babensham
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So, 19.05.19 14:00 SV Ramerberg SV Vogtareuth
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14:00 FC Maitenbeth TSV 1932 Aßling
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16:00 SpVgg Pittenhart DJK SV Griesstätt
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SV Schechen spielfrei



Edling: Das große Rechnen beginnt

Zwei Punkte sind’s zum rettenden Ufer, aber auch nur vier bis zum direkten Abstieg in die Kreisklasse. Und noch neun Punkte werden insgesamt vergeben. Edling braucht morgen bei der SG Tüßling-Teising einen Sieg – man rangiert aktuell auf einem Relegationsplatz im Keller. Das große Rechnen beginnt also in der Fußball-Kreisliga – stets mit dem Blick auf die unmittelbare Konkurrenz: Wie ergeht’s Oberbergkirchen oder der Zweiten des Sportbunds Rosenheim, die am Sonntag in Grünthal antritt? Und vor allem: Wie trennen sich Töging und Raibling am morgigen Abend?

Nach der 1:4-Klatsche gegen die Emmeringer bestreitet der FC Grünthal nun sein vorletztes Heimspiel der Saison – und zwar am kommenden Sonntag um 15 Uhr in Unterreit gegen das Schlusslicht vom Sportbund Rosenheim II. Man könnte den Edlingern mit einem Sieg quasi Hilfe leisten gegen einen direkten Abstiegsplatz zurück in die Kreisklasse.

Als Tabellenletzter mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und gar schon sechs Punkte auf das rettende Ufer bleibt der Landesliga-Reserve nicht mehr viele Möglichkeiten zur Aufholjagd. Dementsprechend groß ist der Druck bei den jungen Rosenheimern in Unterreit zu punkten.

Im Gegensatz dazu ist die Situation im Grünthaler Lager nahezu entspannt, wenngleich die deutliche Niederlage am letzten Wochenende bei sehr heimstarken Emmeringern noch schmerzt. Nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit lag man dort bereits mit 1:4 zurück und konnte auch im Laufe der Partie keine Ergebnis-Verbesserung mehr betreiben.

Nach drei Auswärtsspielen in Folge ist demnach die Sehnsucht nach einem guten Auftritt vor heimischem Publikum groß. Für dieses Vorhaben stehen Coach Hannes Huber alle Mann zur Verfügung.   -ps-

So spielt die Kreisliga den drittletzten Spieltag:

Quelle bfv

Fr, 17.05.19 19:30 SV Bruckmühl SV Westerndorf
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19:30 SV-DJK Kolbermoor ASV Großholzhs.
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Sa, 18.05.19 15:00 SG Tüßling-Teising DJK SV Edling
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16:30 FC Töging II TuS Raubling
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18:30 SV Oberbergkirchen TSV Emmering
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So, 19.05.19 15:00 FC Grünthal SB DJK Rosenheim II
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Mit dem Bus und großer Freude …

Zum letzten Punktspiel der Saison reist die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars am Samstag zur SG Schönau. Anstoß ist im Berchtesgadener Land um 14 Uhr. „Wir sind alle glücklich, dass wir unser Ziel Klassenerhalt bereits erreicht haben. Die Mannschaft ist gut in Form und so wollen wir mit einem Erfolgserlebnis die Saison abschließen“, so SG-Trainer Elvis Nurikic, der keine Verletzten zu beklagen hat. Für die Fans der SG RRG besteht die Möglichkeit, morgen mit dem Mannschaftsbus mitzufahren. Abfahrt ist in Reichertsheim um 10.15 Uhr und eine Anmeldung ist nicht erforderlich …

Mit dem klaren 3:0-Erfolg über Freilassing hatte – wie ausführlich berichtet – die SG RRG bereits am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft und kann somit ohne Druck in die letzte Partie gehen. Nach drei Unentschieden und dann vier Siegen in Folge ist man die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Ost und möchte die Serie natürlich fortsetzen!

Die SG Schönau ist momentan auf einem Relegationsplatz, muss also punkten und auf einen Ausrutscher des VfL Waldkraiburg hoffen, der momentan mit einem Punkt Vorsprung auf einem Nichtabstiegsplatz liegt.

 

 




Besuch eines Juwels

Zu einer Exkursion an den Tegernsee lädt der Wasserburger Heimatverein am Samstag, 8. Juni, ganztägig ein. Tegernsee ist ein Juwel der bayerischen Fremdenverkehrsorte – mit einzigartiger Aussicht vom Höhenweg. Das Highlight ist die frühere Klosterkirche St. Quirinus, welche bis 1803 eine der bedeutendsten Benediktinerabteien Oberbayerns war. Eindrucksvoll und prägend für Tegernsee sind die beiden Türme der Pfarrkirche.

Im Inneren trifft man auf eine gewachsene Kirche mit vielen Spuren verschiedener Epochen treffen. Der Vater der berühmten Künstlerbrüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam – Hans Georg Asam (1649 -1711) – ist hier mit dem Martyrium des hl. Quirinus anzutreffen.

Als ein weiterer hervorragender Künstler ist Johann Baptist Straub (1704 -1784) zu nennen.

Zum Abschluss des Programms wird eine kleine Wanderung auf dem Höhenweg zur Point mit Einkehr angeboten und ein Besuch im Bräustüberl. Den Fahrtteilnehmern bleibt in Tegernsee Zeit zur freien Verfügung.

Abfahrt zur Ganztagesfahrt ist

ab Wasserburg/Watzmannstraße um 7.30 Uhr, St. Konrad und Ponschabaustraße 7.35 Uhr, Gimplberg 7.40 Uhr, Max-Emanuel-Kapelle 7.45 Uhr, Wasserburg Stadt-Busbahnhof 7.45 Uhr, Innhöhe 7.50 Uhr, Landschaftsweg 7.50 Uhr, Gabersee 7.55 Uhr.

Rückkehr ist gegen 18.30 Uhr geplant.

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung unter der 08071/920369 erforderlich.
Der Kostenbeitrag beträgt 20 Euro für Mitglieder. Nichtmitglieder zahlen 25 Euro. Der Betrag wird während der Fahrt eingesammelt.




Wo ist der Kubaner Perez (54)?

Schon seit Ende März 2019 wird der 54-jährige Agusto Lugo Perez aus Kuba (Foto), der zuletzt in Rosenheim wohnte, vermisst. Der letzte Hinweis auf einen möglichen Aufenthaltsort führte die Ermittler auf den Radweg am Inndamm bei Flintsbach am Inn. Die Kripo übernahm die Sachbearbeitung und bittet dringend unter 08031/2000 um Hinweise.

Am 29. März 2019 wurde ein herrenloses Fahrrad am Inndamm bei Flintsbach, Fahrtrichtung Kufstein, aufgefunden. Dieses konnte dem Kubaner zugeordnet werden, der seit Ende März 2019 nicht mehr anzutreffen war. Die kräfteintensive Absuche des Inns und der Umgebung des Auffindeortes mit Spezialeinheiten der Polizei erbrachte keine näheren Erkenntnisse zum Verbleib.

Zum derzeitigen Ermittlungstand besteht auch die Möglichkeit, dass der Vermisste Verbindungen nach Österreich hat und sich dort im gesamten Bundesgebiet aufhalten könnte.

Die Kriminalpolizei Rosenheim bittet deshalb um Hinweise:

Wer hat den Vermissten vor dem 29. März 2019 gesehen oder kennt mögliche Aufenthaltsorte?
Wer hat den Vermissten möglicherweise nach dem 29. März 2019 – sowohl in Deutschland, als auch in Österreich gesehen?

Hinweise werden von der Kriminalpolizei Rosenheim unter 08031/2000 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

 

 




In Cannes die Beste

Sozialrealismus – das ist Sergey Dvotsevoys Film „Ayka“, ab dem kommenden Donnerstag im Wasserburger Kino zu sehen. Er wurde letztes Jahr im Wettbewerb in Cannes gezeigt und dort mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet. Zurecht, denn es ist vor allem die intensive Performance von Hauptdarstellerin Samal Yeslyamova, die das Drama über eine Migrantin in Moskau sehenswert macht.


Darum geht’s:

Ayka, eine junge Kirgisin, arbeitet in Moskau. Ayka lebt ein Leben im Abgrund, stets verfolgt von der Notwendigkeit, sich das Überleben zu sichern. Weil sie ihr gerade geborenes Kind nicht ernähren kann, lässt sie ihren Sohn im Krankenhaus zurück und flieht – zurück in eine rohe Welt, in der sie niemals mehr als die Gejagte ihrer bloßen Existenz sein kann.

Unter dem gnadenlosen Druck, Geld aufzutreiben, um ihre Schulden zu begleichen, will Ayka auch noch die letzte Grenze überschreiten. Sie muss sich einer existentiellen Entscheidung stellen.  

DE, KZ, PL, RU

2019

FILMREIHE Россия – Смотри, что я нашёл!

REGIE Sergei Dvortsevoy

DARSTELLER Samal Yeslyamova, Zhipargul Abdilaeva, David Alaverdyan, Sergey Mazur, Slava Agashkin, Ashkat Kuchinchirekov

KAMERA Jolanta Dylewska

AB 12 JAHRE

LÄNGE 114 MIN.

Das Kino-Programm zum Wochenende in Wasserburg:

Freitag 17.05
17.30 UHR Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
17.45 UHR Ein letzter Job
20.00 UHR Stan & Ollie
20.15 UHR Nur eine Frau
20.30 UHR Kino-Werkstatt
Abgesagt! – Gampe & Band
Samstag 18.05
13.15 UHR Der Flohmarkt von Madame Claire
13.30 UHR Die Wiese – Ein Paradies nebenan
15.15 UHR Wenn du König wärst
15.30 UHR Mia und der weiße Löwe
17.30 UHR Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
17.45 UHR Ein letzter Job
20.00 UHR Stan & Ollie
20.15 UHR Nur eine Frau
Sonntag 19.05
13.15 UHR Der Flohmarkt von Madame Claire
13.30 UHR Die Wiese – Ein Paradies nebenan
15.15 UHR Wenn du König wärst
15.30 UHR Mia und der weiße Löwe
17.30 UHR Stan & Ollie
17.45 UHR Ein letzter Job
20.00 UHR Stan & Ollie
20.15 UHR Nur eine Frau




Das ist Kapitän Jansen, die Vogelscheuche!

Eine schöne und vor allem sehr lustige Idee: Der Obst und Gartenbauverein Rettenbach-Farrach bastelte mit einer Gruppe von 16 Kindern bunte Vogelscheuchen für den Garten. Die Buben und Mädchen brachten alte Kleidung und verschiedene Kopfbedeckungen mit – so wie sie mochten. Mit großem Eifer konnten sie nach eigenen Phantasien die Vogelscheuche bauen.

Einige bekamen auch lustige Namen, als die Werke fertig waren. Und sollte die Scheuche mal ihren ursprünglichen Zweck – zum Vertreiben der Vögel vor der süßen Frucht im Garten – verfehlen, so wird sie als einmaliges, von den Kindern gebautes Deko-Stück im Garten ganz bestimmt ihren Zweck erfüllen.

gs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




ÜWG präsentiert Landrats-Kandidaten

Ihren Landrats-Kandidaten stellen die Parteifreien/ÜWG im Landkreis Rosenheim am kommenden Montag, 20. Mai, vor – in einer dafür eigens einberufenen Pressekonferenz am Montagvormittag im Rathaus Stephanskirchen. Das teilten am heutigen Freitagvormittag der 1. Vorsitzende Dieter Kannengießer  sowie sein Stellvertreter Georg Huber, Bürgermeister von Samerberg, mit …

Der vor zweieinhalb Jahren verstorbene Wasserburger Altbürgermeister Dr. Martin Geiger war der Ehrenvorsitzende der Parteifreien/ÜWG im Landkreis, deren Vorsitzender er 22 Jahre lang gewesen war.

Aktuell gehören aus dem Altlandkreis Soyens Bürgermeister Karl Fischberger zum Vorstand – ebenso wie Diakon Andreas Demmel aus Pfaffing.

 

 




Kind mit Schutzengel

Eine 41-Jährige befuhr gestern Abend gegen 18.30 Uhr in Rosenheim die Finsterwalderstraße mit ihrem Opel. Am Straßenrand standen mehrere Kinder und aufgrund parkender Autos war für die Autofahrerin sowie für die Kinder die Sicht auf den Verkehr eingeschränkt. Plötzlich soll ein siebenjähriges Kind aus der Gruppe auf die Fahrbahn gelaufen sein – es wurde von dem Opel erfasst …

Das Kind wurde zu Boden geschleudert und erlitt zum großen Glück nur leichtere Verletzungen im Gesichts-/Handbereich, so die Polizei am heutigen Freitagmorgen.

Es habe nach kurzer ambulanter Behandlung das Klinikum wieder verlassen können.

Die Autofahrerin erklärte gegenüber den Beamten, sie habe die Kinder während der Fahrt wahrgenommen und habe deshalb ihre Geschwindigkeit mit dem Pkw deutlich gedrosselt.

Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.




Ein Biber „flanierte“ in der Stadt

Der schaut aba liab aus – oiso der Biber … Auf dem Arm von Polizeihauptmeister Jonas Hartl! Einen nicht ganz alltäglichen Einsatz hatte nämlich die Polizeiinspektion Rosenheim in der vergangenen Nacht zu verzeichnen. Gegen 22 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, in der es hieß, dass ein Biber auf der Münchener Straße „flanieren“ würde …

Mehrere Streifenbesatzungen nahmen an der Suche nach dem Bockert teil und wurden schließlich in der Salinstraße fündig.

Im Beisein von mehreren Passanten, die ebenfalls auf den Biber aufmerksam geworden waren, nahm sich Polizist Hartl ein Herz – und fing den Biber ein!

Danach ging es im Dienstfahrzeug zur Mangfall, wo er wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurde. Die Polizisten hatten den Eindruck, dass der Biber seine wiedergewonnene Freiheit in gewohnter Umgebung sichtlich genoss …

 

 




Morgen ist die Europawahl U18

Ein gelungener Abend mit viel Raum für Austausch, Fragen und spannende Gespräche: Zu diesem Urteil kamen die anwesenden Jugendlichen, die eingeladenen Politiker und das Team des Wasserburger Jugendtreffs nach ihrem gestrigen Politik-Slam zur Europawahl! Matthias Eggerl (Junge Union/CSU), Marcus Moga (Junge Liberale/FDP), Pascal Pohl (Grüne Jugend), Christian Demmel (AfD), Sebastian Misselhorn (Linke) und Helmut Freund (Jungbayernbund/BP) nutzten ihre Chance, sich und den Markenkern ihrer Partei den Jugendlichen vorzustellen.

Die Jugendlichen wiederum konnten ganz auf Augenhöhe ihre durchaus auch kritischen Fragen stellen. Nach dem offiziellen Teil mit den kurzen und prägnanten Vorträgen der Parteienvertreter ließ man den Abend gemeinsam in gemütlicher Gesprächsatmosphäre bei Europa-Keksen ausklingen (Foto).

Das politische Meinungsbild der Jugendlichen wird sich in den Ergebnissen der U18-Wahl zeigen, die am morgigen Freitag von 13 bis 18 Uhr im Wasserburger Jugendtreff stattfindet.

Alle Unter-18-Jährigen können hier ihre Stimme zur Europawahl abgeben.

Die Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse folgt …

 

 

 




Wenn der Papa mit dem Sohn …

Das Vater-Kind-Basteln im evangelischen Kindergarten Löwenzahn in Pfaffing – es ist Jahr für Jahr ein Highlight im Jahresprogramm des Elternbeirates. 25 Buben und Mädchen trafen sich jetzt wieder zusammen mit ihren Papas – um diesmal eine kleine Holzkiste selbst zu basteln. Perfekt ausgestattet mit diversen Pinseln, Farben und sonstigem, notwendigen Material kamen die kleinen und großen Künstler zusammen.

In geselliger Runde wurde eifrig gemalt, geklebt und gebastelt.

Auf das Ergebnis waren die Kinder (und die Papas natürlich auch) sichtlich stolz. Der Zeitpunkt war ideal, denn diese kleinen, wunderhübschen, bunten Kisten waren das perfekte Geschenk für die Mamas am darauffolgenden Muttertag. Waren sie doch ideal zum Befüllen mit zum Beispiel kleinen Blumensträußen oder Blumentöpfen …

Der Elternbeirat hatte für das leibliche Wohl mit Würstln, Brezn und Getränken gesorgt.

 




Mathe-Abi 2019: Kein Nachbessern!

Bei 37.000 Abiturienten in ganz Bayern haben mehr als 73.000 Menschen in einer Internet-Petition gefordert, den Notenschlüssel fürs Mathe-Abi 2019 nachträglich zu senken (wir berichteten) – weil die Aufgaben zu schwer gewesen seien. Der bayerische Kultusminister Dr. Michael Piazolo (Foto) aber erklärte am heutigen Donnerstagmittag, beim Mathematik-Abitur 2019 werde nicht nachgebessert! Bei aller Aufregung unter manchen Schülern – auch an den Altlandkreis-Gymnasien in Wasserburg und Gars – hier die positive Nachricht: Laut Kultusministerium seien heuer die Ergebnisse nicht wesentlich schlechter als in den Vorjahren! Es gebe deshalb keinen Anlass, in die Bewertung des Mathe-Abis einzugreifen.


Die Aufgaben 2019 seien lehrplankonform gewesen. 

 

Foto: Staatsregierung / Gebert

 

 




Der Tag der Vor-Entscheidung!

Der Tag der (Vor-) Entscheidung ist gekommen: Am 34. und letzten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am kommenden Samstag um 14 Uhr die SpVgg Bayreuth zu Gast im heimischen Jahnstadion. Und er hat es selbst in der Hand, ob man per Relegation noch die Chance auf das rettende Ufer hat. Mit dem 3:1-Auswärtssieg vom letzten Wochenende in Schalding-Heining hat die Kasparetti-Truppe noch ergriffen. Die Ex-Griesstätter – Georg Lenz nach überstandener Sperre und auch der so lange verletzte Mike Neumeier – zählen zur Entscheidung wieder zum Kader …

Zwei Teams trifft es am Samstag direkt: Wer geht zurück in die Bayernliga und wird ein Gegner des TSV Wasserburg in der neuen Saison?

Mit aktuell 34 Zählern liegt die Emilo-Elf auf dem drittletzten Tabellenplatz, dahinter steht der FC Pipinsried (33 Punkte) und der SV Heimstetten (32) in Lauerstellung. Beide Teams wollen unbedingt noch die direkten Abstiegsplätze am letzten Spieltag verlassen, sind aber jeweils vom Ergebnis in Rosenheim abhängig.

Die Emilo-Elf hat also das Minimal Relegation selber in der Hand, ein Sieg gegen die SpVgg Bayreuth ist Voraussetzung. Dann müsste man auch nicht auf die Ergebnisse der anderen Teams – Pipinsried in Schweinfurt, Heimstetten hat den FV Illertissen zu Gast – hoffen und zittern. Tabellenplatz 14, der der erste Nichtabstiegsplatz ist und vom TuS Garching eingenommen wird, ist bereits vier Punkte entfernt und liegt somit außer Reichweite der Rosenheimer.

Mit der SpVgg Bayreuth kommt nun ein Gegner ins Jahnstadion, bei dem es nur noch um die sogenannte „Goldene Ananas“ am letzten Spieltag geht. Mit 45 Punkten auf Platz neun ist die Messe bereits gelesen. Das Team von Trainer Timo Rost hat die schwierige Situation zu Beginn der Saison hervorragend gemeistert und ist mittlerweile, auch durchaus der Qualität der Mannschaft entsprechend, in ruhigen Gewässern angekommen.

Die Oberfranken können also den Trip nach Rosenheim ganz gelassen angehen und nochmal zeigen, was in ihnen steckt – oder auch nicht. Letzteres käme den Sechzgern sicherlich nicht ganz ungelegen. Auch ist die Auswärtsstatistik der Gäste nicht gerade berauschend, nur eins der letzten sieben Partien auf des Gegners Plätzen konnten die Mannen um Kapitän Anton Makarenko für sich entscheiden.

Auf alle Fälle darf man die Gäste nicht ins Spiel kommen lassen, dafür haben sie einfach zu viel Qualität im Kader und könnten dann dadurch ins Rollen kommen.

Dem ist sich auch Trainer Thomas Kasparetti bewusst:

„Wir werden mutig auftreten und sofern es die Situation zulässt, auch Druck ausüben, dürfen gleichzeitig aber nicht zu offen stehen. Bayreuth hat brandgefährliche Angreifer, da müssen wir höllisch aufpassen die richtige Balance zu finden. Zudem können sie ohne jeglichen Druck auflaufen. Wir sind aber dennoch optimistisch, das Spiel für uns entscheiden zu können.

Ein Sieg ist Pflicht, alles andere zählt auch gar nicht. Wir haben letzte Woche wieder mal gezeigt, was in uns steckt und auch verdient drei Punkte aus Schalding mitgenommen. Wir gehen sehr positiv in das letzte Saisonspiel und auch wenn es sich etwas komisch anhört, würden wir uns auf die möglichen Relegationsspiele freuen.

Das sind Spiele, bei denen es um alles geht, also Leidenschaft und Emotionen pur. Wir sind dem Druck auf alle Fälle gewachsen und glauben voll an uns und unsere Stärken. Doch soweit möchten wir eigentlich noch gar nicht denken, erst müssen wir unsere Hausaufgaben am letzten Spieltag erledigen, dann gehen wir vermutlich in die Saisonverlängerung“.

Schmerzlich vermissen werden die Trainer Thomas Kasparetti und Gerald Straßhofer am Samstag jedoch den Top-Torschützen Markus Einsiedler, der eine Gelbsperre absitzen muss. Auch ist der Einsatz von Matze Heiß fraglich, er laboriert weiterhin an Muskelproblemen. Ansonsten stehen bis auf die Langzeitverletzten Adel Merdan und Bruno Goncalves alle Mann zur Verfügung.

Es geht um alles, die Jungs von der Mangfall werden ihr letztes Hemd geben und um den Klassenerhalt in der Regionalliga bzw. die Saisonverlängerung über die Relegation kämpfen wie Berserker. Dabei benötigen Kapitän Matze Heiß – sofern er mitwirken kann -, bzw. sein Stellvertreter Wiggerl Räuber und Co. jegliche Unterstützung. Besonders sind die Fans gefragt, die ihr Team bis zur letzten Minute anpeitschen sollen bzw. müssen.
Gemeinsam, also Team und Fans im Verbund zum Klassenerhalt!




Pflanzen-Flohmarkt und gute Gespräche

Der Gartenbauverein Wasserburg lädt ein zu seinem Gartlerfest! Am kommenden Samstag, 18. Mai, von 10 bis 14 Uhr wird am Platz hinter der Frauenkirche gemeinsam gefeiert. Es gibt Brotzeiten, Kaffee und Kuchen, Informationen über Gartenbauvereine und einen Pflanzen-Flohmarkt. Der Gartenbauverein Wasserburg freut sich über viele Gäste …

Die Veranstaltung findet nur bei trockenem Wetter statt.

 

 




… die nicht nur zuschauen!

Im zweiten Jahr nun schon war erneut ein Froschzaun am Eschlbacher Weiher aufgebaut worden – dank dieser Gruppe engagierter Retter (unser Foto) aus der Gemeinde Pfaffing. Mit viel Schweiß wurden vor Wochen die Fang-Eimer in dem sehr harten Boden vergraben und die Zaunhalter eingeschlagen. Die Wanderung der Amphibien begann Mitte März und zog sich bis Ende April. In dieser Zeit hieß es nun im Schichtbetrieb – das heißt morgens und in der Nacht – also zweimal am Tag,
die Eimer zu kontrollieren, zu leeren und die Tiere über die Straße zum angestrebten Weiher zum Ablaichen zu bringen.


Anfang April wurde ein Gegenzaun aufgestellt, damit auch die Rückkehrer zu den Sommerquartieren eine Chance zum Überleben hatten. Insgesamt wurden 468 Tiere, darunter Kröten, Frösche und auch Molche, transferiert.

Alle Helfer aus dem Raum Pfaffing – ob jung oder älter –  wollen nächstes Jahr wieder gerne mitmachen. Ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle noch einmal für diesen Einsatz …
Und ein herzliches Dankschön auch an die Familien Bacher, Posch und Hiebl, die ihre Wiesen für den Zaunbau zur Verfügung gestellt haben!

Noch eine Bitte an alle Verkehrsteilnehmer ganz grundsätzlich:

Ein Achtung! Frösche! – Schild heißt, dass auch Zweibeiner bei der Froscharbeit die Straße queren könnten.
Also, bitte Gas weg. Danke.

cg

 

 




Der Artenschutz im Landkreis …

„Imkerei und Artenschutz in der Region Rosenheim“ – so lautet das Thema für MdB Daniela Ludwig von der CSU am kommenden Montagnachmittag, 20. Mai, wenn sie am Lehrbienenstand Großkarolinenfeld zu Besuch sein wird. Nicht zuletzt durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ seien die Imker wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, so Ludwig. In Stadt und Landkreis Rosenheim sorgen 1.500 Imker fachkundig für ihre Bienenvölker.

Die Bienenzuchtvereine setzen sich mit ihren Imkerschulungen und Führungen an den Lehrbienenständen ehrenamtlich für einen verantwortungsvollen Artenschutz ein.

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig wird bei ihrem Besuch am Lehrbienenstand Großkarolinenfeld mit Imkern und Fachwarten aus der Region über deren Arbeit, Wünsche, Forderungen und Zukunftsperspektiven. Beginn des Treffens ist um 14.30 Uhr.

Nach einer Besichtigung des Lehrbienenstandes mit der Kreisvorsitzenden des Imkereivereins Rosenheim Stadt und Umgebung e.V. – Angela Sollinger – findet die Diskussion im Inneren des Gebäudes statt.




Mega-Baustelle kommt voran

Die große Baumaßnahme in der Rosenheimer Innenstadt – Bereich Prinzregentenstraße – komme zügig voran. heißt es am heutigen Donnerstagmorgen aus dem Rathaus. Inzwischen muss nun auch die bisher noch offene Zufahrt zum Parkplatz P 22 neben dem VHS-Gebäude gesperrt werden. Dieser Parkplatz ist ab sofort – wie das danebenliegende Parkhaus P 4 – aus Richtung Westen nur von der Prinzregentenstraße kommend über die Heilig-Geist-Straße anfahrbar. Aus der Rathausstraße stadteinwärts kommend sind beide Parkmöglichkeiten über …

… die König-, Kaiser- und Frühlingstraße erreichbar.

Auf dem P 22 stehen ebenerdig insgesamt 30 Parkplätze zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt bis 18 Uhr je angefangene Stunde zwei Euro – ab 18 Uhr pauschal drei Euro.

Foto / Karte: Stadt Rosenheim




Organspende: Was sollte ich wissen?

Vor wenigen Wochen wurde durch Gesundheitsminister Jens Spahn das neue Transplantationsgesetz erlassen, das Verbesserungen bringen soll. Auch wurde im Bundestag die Debatte über eine Einführung der Widerspruchslösung angestoßen. Gerade weil dieses Thema so aktuell ist, wollen Dr. Artur Lederer (Foto), Transplantations-Beauftragter des Klinikums Rosenheim, und Susanne Schmidt, Koordinatorin der deutschen Stiftung für Organspende, im Rahmen des Gesundheitsforums am kommenden Donnerstag, 23. Mai, über dieses wichtige Thema informieren und Fragen dazu beantworten.

Die Informationsveranstaltung findet um 19 Uhr im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5 in Rosenheim (gegenüber Klinikum) statt.

Die RoMed-Klinik in ihrer Presseerklärung dazu:

Trotz großer Fortschritte im Bereich der Transplantations-Medizin gibt es immer noch einen eklatanten Mangel an lebenswichtigen Organen für schwerkranke Patienten. Dies führt dazu, dass jährlich viele Erkrankte, die auf der Warteliste für eine Organspende gelistet sind, versterben oder von der Liste gestrichen werden müssen, da sich zwischenzeitlich das Grundleiden so verschlechtert hat, dass eine Transplantation nicht mehr infrage kommt.

Die Veranstaltung des Gesundheitsforums ist wie immer kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: RoMed-Klinik




Europa und die Menschenrechte

In der kommenden Woche am Mittwoch, 22. Mai, laden die Grünen alle Interessierten um 20 Uhr nach Rosenheim ins Gasthaus „Tante Paula im Mail Keller“, Schmettererstraße 20 ein. Margarete Bause (Foto), Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der grünen Bundestagsfraktion, diskutiert anlässlich der bevorstehenden EU-Wahl über die Menschenrechte als Europas gemeinsame Wertegrundlage und der Verantwortung, diese zu wahren.

Wie steht es derzeit um die Menschenrechte in Europa? Welche Handlungsmöglichkeiten hat die EU und was braucht es, damit die Union ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden kann?

Diesen und weitere Fragen widmet sich Margarete Bause gemeinsam mit alle Interessierten.

Foto: Die Grünen




Pfaffing hilft jetzt noch schneller

Elf aktive Mitglieder der Feuerwehr Pfaffing haben jetzt ihre Leistungsprüfung „THL“ abgelegt. Die Prüfung wurde zum ersten Mal mit dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug abgenommen. Hier zeigte sich, dass aufgrund der dort verbauten Technik ein (noch) zügigeres Arbeiten/Helfen möglich ist. Da die Anzahl der „Prüflinge“ nicht für zwei vollständige Gruppen mit je neun Kräften ausreichte, mussten sieben Feuerwehrler freundlicherweise die Prüfung in Pfaffing gleich zweimal durchlaufen…

Alle bestanden mit Erfolg!

Die Schiedsrichter – Kreisbrandmeister Stephan Hangl, Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer und Horst Naundorf – übergaben dann den Teilnehmern feierlich die Leistungsabzeichen:

Kommandant Christian Thomas (Stufe vier – gold-blaues Abzeichen)

Andreas Heeb, Tobias Hohenadler, Simon Koblechner, Korbinian Traunsteiner, Lukas Traunsteiner (alle Stufe eins – Bronze)

Kevin Braun, Martin Hartl, Vitus Traunsteiner und Matthias Wimmer (alle Stufe zwei – Silber) sowie

Sebastian Wimmer jun. (Stufe drei – Gold).

Anschließend lud die Gemeinde zu einer gemeinsamen Brotzeit ein.

Schön war, dass ein großer Teil der Pfaffinger Gemeinderäte nach ihrer Sitzung zum Gratulieren eigens im Feuerwehrhaus noch vorbeigeschaut hat …

 




Mit dem Bus entlang der Alpenkette?

Noch ist es nicht möglich, mit dem Bus ohne Umsteigen von Rosenheim über Miesbach und Bad Tölz nach Murnau zu fahren. Allerdings wird die Idee einer Ost-West-Busverbindung entlang der Alpenkette jetzt konkret angegangen. Ministerpräsident Markus Söder hatte diese in einer Regierungserklärung im Bayerischen Landtag geäußert. Die MVV-Consulting, eine Tochtergesellschaft des Münchner Verkehrsverbundes MVV, wurde mit einer Vorstudie zur Konzeption dieser Alpenbuslinie beauftragt.

Der stellvertretende Rosenheimer Landrat Josef Huber sagt dazu: „Wir sind interessiert, deshalb wird sich der Landkreis Rosenheim an der Finanzierung der Vorstudie beteiligen. Kostenzusagen für den Betrieb der Linie sind damit nicht verbunden.“

Am Rande der Landräte-Versammlung in Veitshöchheim hatten sich jetzt die Landräte der Landkreise von Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau auf diese Vorgehensweise verständigt. Die Kosten für die Konzepterstellung teilen sich die Landkreise und die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft.

Die MVV-Consulting soll offene Fragen wie Linienführung, Bedienungsangebot und Bedienungsqualität oder Tarifstruktur durchleuchten und fachlich bewerten. In Murnau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen könnte der mit dem Alpenbus Reisende möglicherweise in eine weitere Ost-West-Busverbindung umsteigen, denn ab dort beschäftigen sich die Landkreise mit dem Allgäubus.

Inzwischen gibt es eine Zusage des Freistaats, mittelfristig die Hälfte des Defizits zu tragen. Im Moment sind die Kosten des Projektes noch offen, da sie auch vom künftigen Tarif abhängen. Der erste Alpen-Bus wird frühestens Ende 2021 rollen.




Fußgängerin (84) schwer verletzt

Ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Fußgängerin (84) hat sich am gestrigen Dienstagnachmittag gegen 16.45 Uhr auf der Kloster-Auer-Straße in Gars ereignet. Das meldet die Polizei am heutigen Nachmittag. Dort wollte eine junge Autofahrerin (23) mit ihrem Wagen nach links zum Kirchplatz abbiegen. Der Pkw erfasste dabei die Fußgängerin, die sich auf der linken Fahrbahnhälfte der Kloster-Auer-Straße befand, so die Polizei …

Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Ob die 84-Jährige auf der Fahrbahn stand oder im Gehen war, das sei noch nicht geklärt, sagt die Polizei in Haag.

Es werden nun dringend Zeugen gesucht, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können.

 




Neues aus der Neurologie

Angesichts der schnell voranschreitenden Entwicklungen in der Neurologie lud jetzt der neue Chefarzt Dr. Tobias Winkler (ganz rechts) zur Neurologischen Fortbildung ans kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg ein. „Neurologie 2019: Was gibt es Neues?“ lautete das Thema der Veranstaltung, zu der die Klinik Ärzte und medizinisch Interessierte aller Fachrichtungen willkommen heißen konnte …

 Unser Foto zeigt von links: Prof. Dr. Peter Zwanzger – Ärztlicher Direktor – Dr. Martin Bertok, Dr. Tobias Jung, Dr. Marianne Luther, Dr. Christian Schulte sowie Dr. Tobias Winkler.

Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor am kbo-Inn-Salzach-Klinikum, begrüßte nicht nur das Publikum, sondern auch das neue Team von Oberärzten, das seit Anfang dieses Jahres unter Leitung des ebenfalls neuen Chefarztes Dr. Tobias Winkler an der Klinik für Neurologie tätig ist!

Mit dem Einstieg „Es ist toll, Neurologe zu sein“ ging Dr. Tobias Winkler dann auch sofort auf die vielen Entwicklungen in der Neurologie ein, die angesichts einer immer älterwerdenden Gesellschaft in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

In kurzen Fachvorträgen stellten die Oberärzte nicht nur sich selbst vor, sondern behandelten jeweils auch eines ihrer Spezialgebiete mit Fokus auf die neusten Entwicklungen in diesen Bereichen.

Dr. Christian Schulte präsentierte als Experte für Schlaganfallmedizin aktuelle Forschung und wichtige Erkenntnisse zur Versorgung von Schlaganfallpatienten.

Dr. Marianne Luther, Stellvertreterin von Dr. Tobias Winkler, stellte im Anschluss neue Behandlungsmethoden und –strategien bei Multipler Sklerose vor. Mit der Vorstellung neu zugelassener Medikamente erklärte sie dem anwesenden Fachpublikum übersichtlich Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Darreichungsformen. Anhand eines Fallbeispieles bekamen die Zuhörer Einblick in die Praxis ihres Arbeitsalltags.

Mit Dr. Tobias Jung hat die Klinik für Neurologie am kbo-Inn-Salzach-Klinikum einen weiteren Neuzugang erhalten. Der Experte für Parkinson legte in seinem Fachvortrag besonders Wert darauf, die Vorteile zu nennen, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Psychiatrie und Neurologie mit sich bringt.

Dr. Martin Bertok ergänzt das Team der Oberärzte als ein echtes „Eigengewächs“ (Dr. Tobias Winkler) des kbo-Inn-Salzach-Klinikums – bereits seit 2009 ist Dr. Martin Bertok am Klinikum tätig und hat mit seinem Fachgebiet Migräne mit einer der häufigsten neurologischen Erkrankungen zu tun, unter der etwa jeder zehnte Mensch auf der Welt leidet. Sein Vortrag handelte dann auch davon, wie durch neue Behandlungen und Medikamente den Patienten geholfen werden kann.

Zum Abschluss schlug Dr. Tobias Winkler in seinem Fachvortrag über Mikroangiopathie und Kognition erneut den Bogen von der Neurologie zur Psychiatrie, da insbesondere bei Störungen der höheren Hirnfunktionen häufig Krankheitsbilder auftreten, die beide Bereiche gleichermaßen betreffen.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Neurologie von einem diagnostischen zu einem therapeutischen Fach entwickelt. Erkrankungen wie Schlaganfälle, Multiple Sklerose oder Parkinson führen bei den Betroffenen heute wesentlich seltener zu bleibenden Behinderungen als in früheren Jahren.

Angesichts des demographischen Wandels werden neurologische Krankheiten bei Patienten zukünftig aber immer häufiger auftreten. Die immensen wissenschaftlichen Fortschritte werden die neurologische Versorgung entscheidend verändern, so dass die Neurologie sich zu einer der medizinischen Schlüsseldisziplinen der nächsten Jahrzehnte entwickeln dürfte.

Mit der interdisziplinären Fortbildung hatte es sich das kbo-Inn-Salzach-Klinikum deshalb zum Ziel gesetzt, einen Überblick über die wichtigsten neurologischen Entwicklungen für alle medizinischen Fachbereiche darzustellen.

 

 




Mit vui Gfui für d’Leit …

„Zu wissen, dass ich für die Menschen da sein kann – das macht mir Freude!” Susann Kania-Lerch lächelt, als sie diese Worte sagt in unserem Gespräch über ihren Beruf. Sie arbeitet seit über 25 Jahren in der Altenpflege und seit einem halben Jahr ist sie eine Wohnbereichsleiterin im Edlinger SonnenGarten. „Eine gegenseitige Anerkennung, Wertschätzung und Menschlichkeit sind grundlegende Bausteine für unseren Beruf. Wer heute einen Pflegeberuf ergreift, tut dies vor allem, weil er anderen Menschen etwas Gutes tun und ihre Lebensqualität erhöhen möchte.” Drei Azubis werden ab dem kommenden Herbst hier im Edlinger Haus in der Altenpflege beginnen und interessierte Kräfte sind immer gesucht …

Es ist wahrlich ein Beruf mit einer großen Zukunft: Spannend, krisensicher, lebendig, umfassend, voller Möglichkeiten und sicher – so umschreibt auch Susann Kania-Lerch ihr Berufsfeld in Edling positiv bei all den Anforderungen im Alltag. Für diejenigen, die Spaß am Umgang mit Menschen haben, kommunikativ, kreativ, flexibel, offen und teamfähig sind, könne es der Traumberuf werden – so wie für sie selbst.

Denn im SonnenGarten gilt das gelebte Leitthema: „Pflege mit Herz und Verstand“.

Dieses Verständnis fließt in die tägliche Arbeit ein, indem eine bewohnerbezogene, aktivierende und ganzheitliche Betreuung und Pflege angeboten wird. Man kümmert sich hier mit Respekt und Hingabe um die persönlichen Anliegen und man versteht sich als Gast im Zuhause der Bewohner …

Aufgrund des demographischen Wandels – der steigenden Lebenserwartung – wird der Beruf in der Altenpflege noch wichtiger werden: Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen. Das sind die Fakten.

Mal von einem Pflegeroboter unterstützt zu werden – das kann sich Susann Kania-Lerch nicht wirklich vorstellen. „Mich erschreckt die Vorstellung, meinen Lebensabend mit einem Roboter verbringen zu müssen. Wo bleiben da die Achtung und der menschliche, soziale Umgang?”

In Edling schätzt man die große Erfahrung von Susann Kania-Lerch sehr. Das Haus kann sich auf sie verlassen, auf ihr Gspür für d’Leit – wie man in Bayern so schön sagt.

Der Wohnbereichsleiterin fällt dieser berührende Blick auf den Menschen leicht: „Jeder hier – jeder hat seine eigene Geschichte”, sagt sie. „Altenpflegerin zu sein – das ist meine Berufung.” Gerade an Tagen, an denen der Alltag etwas stressig sei, freue sie sich, wenn es ihr gelingt, den Bewohnern ein Lächeln zu entlocken. Dann gehe sie glücklich und zufrieden nach Hause …

Foto: Renate Drax

 

Auch beim Berufs-Informationsabend der Mittelschule Wasserburg war jetzt der SonnenGarten Edling vertreten – unser Foto zeigt von links Monika Dimpflmaier, Marcel Giske, Miriam Sotic sowie Ramona Lohre. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler erhielten Informationen rund um die Pflege aus erster Hand.

Information des SonnenGartens Edling zur

Fachkraft (m/w) für Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege

Ihre Aufgaben:

  • Gestaltung und Sicherstellung aller notwendigen Grund – und Behandlungspflegemaßnahmen
  • Fördern der Lebenszufriedenheit der Bewohner durch wertschätzende und ganzheitliche Betreuung
  • Dokumentation nach gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben
  • Kooperation und enge Zusammenarbeit mit verantwortlichen internen Stellen sowie mit Ärzten, Angehörigen und Betreuern
  • Aktive Mitwirkung am Prozess der Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Ihre Qualifikation:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder vergleichbar
  • Mehrjährige Berufserfahrung von Vorteil
  • Ausgeprägte Dienstleistungsorientierung sowie respektvoller Umgang mit unseren Gästen
  • Aufgeschlossenheit für Veränderungen und aktives Gestalten von Pflegeprozessen
  • Belastbarkeit und Flexibilität sowie Teilnahme an unserem Schichtsystem
  • Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung

Lust, mit uns durchzustarten?

Wir laden Sie ein, Teil unseres hoch motivierten SonnenGarten Teams zu werden. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gerne per email unter lp@sonnengarten-edling.de

 

 

 




Erinnerungen an Stan & Ollie

Stan & Ollie – zu sehen auf der Leinwand im Wasserburger Kino ab dem morgigen Donnerstag! Der Film basiert auf dem in den frühen 1990er Jahren erschienenen Buch „Laurel and Hardy: The British Tours“. Es befasst sich mit der Zeit, in der das Duo nicht nur auf den Bühnen stand, sondern auch zahlreiche Auftritte in der Öffentlichkeit absolvierte, um auf die Show aufmerksam zu machen. Es sind aber nicht nur die Momente auf der Bühne, die diesem Film seine Magie verleihen …

… es ist die bodenständige Erzählung einer Partnerschaft, aus der Freundschaft wurde, die aber unter den Umständen leidet.

Der Unterschied beider Männer wird dabei sehr deutlich: Laurel ist der Macher, der Gag-Schreiber, der Mann, der auch im Schneideraum war – Hardy ist der Komiker, der nur spielen will.

Was John C. Reilly und Steve Coogan hier in den Hauptrollen abliefern, ist grandios. Sie imitieren nicht nur den Tanz der beiden Komiker, sie haben auch Gestik und Mimik perfekt drauf. Großartig ist dieses Werk für alle, die Laurel und Hardy noch immer lieben …

CA, GB, US

2018

REGIE Jon S. Baird

DARSTELLER John C. Reilly, Steve Coogan, Danny Huston, Nina Arianda, Shirley Henderson, Rufus Jones, Joseph Balderrama, John Henshaw, Tapiwa Mugweni, Keith MacPherson

KAMERA Laurie Rose

MUSIK Rolfe Kent

AB 0 JAHRE

LÄNGE 98 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Mittwoch 15.05
17.45 UHRDer Fall Collini
18.30 UHRRenzo Piano – Architekt des Lichts
20.00 UHRWie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
20.15 UHRDer Flohmarkt von Madame Claire
Donnerstag 16.05
17.45 UHRStan & Ollie
18.00 UHRDer Flohmarkt von Madame Claire
20.00 UHRStan & Ollie
20.15 UHRNur eine Frau
Freitag 17.05
17.30 UHRWie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
17.45 UHREin letzter Job
20.00 UHRStan & Ollie
20.15 UHRNur eine Frau
20.30 UHR in der Kino-Werkstatt
Gampe & Band

 

 

 




Europas Jugend – Europas Zukunft

Am kommenden Freitag ist schon die U18-Europawahl im Wasserburger Jugendtreff Innsekt! Als Einstimmung findet am heutigen Mittwoch, 15. Mai, von 19 bis 21 Uhr ein Politik-Slam im Jugendtreff statt. Hier bekommen interessierte Jugendliche die Möglichkeit, Politiker/-innen aus der Region auf Augenhöhe zu begegnen, sich deren Politik jugendgerecht erklären zu lassen und Fragen zu stellen. Eingeladen wurden die Vertreter/-innen der ersten zehn in Bayern zur Wahl stehenden Parteien.

Bisher zugesagt haben:

Parteienvertreter/innen der SPD, Jungen Union/CSU, AfD, Linken, ÖDP und der Jungen Liberalen/FDP. Sie alle wollen die Chance nutzen, sich den Wählern und Wählerinnen von morgen zu präsentieren.

Zwei Tage später, am Freitag, 17. Mai, können dann alle Unter-18-Jährigen ihre Stimme bei der U18-Europawahl im Jugendtreff abgeben.

Die Ergebnisse werden anschließend deutschlandweit ausgewertet und veröffentlicht.

Weitere Informationen gibt es beim Team des Jugendtreffs unter 08071/5262640 oder innsekt.wasserburg@awo-rosenheim.de und unter www.u18.org.




Ein Dirtbike-Jam in Wasserburg!

Abheben mit dem Fahrrad und einen Trick in der Luft machen – das können Funsportler auf dem eigens dafür hergerichteten Vereins-Gelände in Wasserburg direkt am Inn. Dort veranstaltet der Inntrails e.V.  jetzt einen Dirtbike-Jam. Darunter versteht man – wie bei der Jam-Session in der Musik – mit dem Hobby Biken gemeinsam Spaß zu haben. Hier also mit dem besonderen Radfahren im Gelände: Der Wasserburger Verein Inntrails lädt am Samstag, 25. Mai, um 14 Uhr direkt am Inn unter der Umgehungsbrücke der B304 herzlichst ein. Zuschauen kann jeder – fahren kann man auch, sollte aber an diesem Tag Können mitbringen.

Alle Interessierten sind gerne im Verein willkommen, um das Biken im Gelände richtig zu lernen und können sich am Samstag, 25. Mai, bestens einen Eindruck verschaffen.

Auch für das leibliche Wohl ist beim Jam gesorgt – Getränke und Grillwürstl in Semmeln gegen freiwillige Spenden für den Verein. Es gibt zudem Musik aus dem Ghettoblaster.

Und so findet man am Samstag, 25. Mai, in Wasserburg zum Gelände hin:

https://goo.gl/maps/BWvrTfWY6zq

Der Sport

Slopestyle ist eine der spektakulärsten Disziplinen im Biken. Es gibt Meisterschaften – der Sport ist besonders vom Skifahren wie Snowboarden bekannt.

Dirtjump beschreibt das Fahren auf den angelegten Erdhügeln, die einen Absprung und eine Landung haben. Der Fahrer springt dabei durch die Luft und versucht, verschiedenste Tricks zu machen (siehe auch unser untenstehendes Video).

Der Übergang zum Slopestyle ist fließend. Beim Slopestyle werden auch noch weitere Elemente (Wallrides, Drops und Boxen) zum Beispiel Holz mit in den Parcours eingebaut. Auch bei diesen Elementen versucht der Fahrer, Tricks zu zeigen. Wird das Gelände steiler und die Elemente noch größer, dann bewegt man sich im Big-Mountain-Bereich zu. Hier muss man schon sehr erfahren sein, um den Parcours zu bewältigen und dabei auch noch Tricks zu machen. Die Freeride Mountain Bike Association (FMBA) ist so eine Art Weltverband und unter ihrem Dach werden von verschiedenen Veranstaltern Events für verschiedene Könnerstufen angeboten.

Das Bike und die Ausrüstung

Meist werden Hardtrails mit Federgabeln gefahren, die etwa 100 Millimeter Federweg haben. Die Gabel wird aber oft so hart eingestellt, dass sie nur noch in Notsituationen federt. Die Bikes verfügen über nur einen Gang und sind sehr kompakt und flach gehalten. Viele Fahrer haben extra lange Bremsleitungen, damit sie den Lenker ohne Probleme drehen können.

Dirt- und Slopestyle-Fahrer bevorzugen eine eher legere Kleidung. Jeans, T-Shirt und eine Art Skateboardhelm. Darunter werden meist Knieprotektoren getragen. Je größer die Sprünge werden, desto mehr sollte man sich auch mit einem Fullfacehelm und weiteren Protektoren, wie einem Rückenprotektor, schützen.

Zum InnTrails e.V. Wasserburg

Der Verein hat das Grundstück unter der Umgehungsbrücke gepachtet –
sämtliche Hügel (Dirtjumps) und Rampen sind reine Handarbeit, was gerne Muskelkater und Wasserblasen hervorbringt.

Freundlicherweise unterstützen einige Firmen die Inntrailer – so wie die Firma Hutterer mit Werkzeugen oder auch Zimmereien mit Holz – die restlichen Kosten werden von den Mitgliedsbeiträgen und Tagesgebüren beglichen.

Die Strecken sind technisch sehr anspruchsvoll, mit hohem Verletzungsrisiko für Ungeübte und kalkulierbarem Risiko für geübte Fahrer!
Es erfordert spezielle Fahrräder (Dirtbikes) die den Belastungen stand halten und natürlich Schutzausrüstung für Kopf, Arme und Beine – siehe weiter oben im Bericht.

Oft wird ein Tag zum Schaufeln (shapen) ausgemacht, an dem möglichst viele helfen, auszubessern, zu verbessern oder umzubauen.

Achtung: Fahren dürfen Nichtvereinsmitglieder nur dann, wenn Vereinsmitglieder vor Ort sind, drei Euro für den Tag entrichtet wurden und ein Haftungsverzicht (bei unter 18 mit Unterschrift der Eltern) unterschrieben wurde oder wenn man Vereinsmitglied ist (30€/Jahr).

Der Wasserburger Verein zählt aktuell 20 Mitglieder von sechs bis 34 Jahren.

Hier ein paar Impressionen zu dem Sport in Wasserburg per Video (einfach anklicken)

lnntrails Wasserburg




Warten, bis der Notarzt kommt …

Knapp 35.000 Notfall-Ereignisse wurden im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie im Landkreis Miesbach registriert. In der Verbandsversammlung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim wurde zudem bekannt, dass die Notfall-Patienten fast überall in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit in ein Krankenhaus gebracht werden können. Nachgebessert werden muss allerdings im Versorgungsbereich der Rettungswache in Bad Endorf.

Laut Statistik wurden im zweiten Halbjahr 2018 nur gut 73 Prozent aller Notfall-Patienten in und um Bad Endorf in weniger als zwölf Minuten vom Notarzt und den Rettungskräften erreicht. „Das ist deutlich zu wenig“, sagte der Geschäftsleiter des Zweckverbands Stefan Forstmeier. Gesetzlich vorgegeben ist, dass in mindestens 80 Prozent aller Notfälle vom Ausrücken bis zum Eintreffen am Ereignisort maximal zwölf Minuten vergehen dürfen.

Forstmeier kündigte an, auf die Krankenkassen zugehen zu wollen, um eine Lösung zu erarbeiten. Er geht davon aus, dass ein Gutachten in Auftrag gegeben werden muss. Vorsorglich wurden im Haushalt 2019 bereits Mittel dafür bereitgestellt. Im Übrigen, wirkten sich die in den vergangenen Jahren durchgeführten Veränderungen positiv auf die Notfallversorgung von Patienten aus.

Gesprächsbedarf mit den Krankenkassen gibt es auch, was die Betriebskosten der Integrierten Leitstelle in Rosenheim anbelangt.

Die Kassen kritisieren den so genannten Fachdienstschlüssel. Er sieht vor, dass 70 Prozent der Kosten dem Rettungsdienst zugeschlagen werden und somit von den Krankenkassen bezahlt werden müssen. Die verbleibenden 30 Prozent entfallen auf den Feuerwehrbereich und werden vom Zweckverband übernommen.

Die Kassen wollen Veränderungen im Detail, die unter dem Strich dazu führen werden, dass der Zweckverband mehr bezahlen muss. Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die als stellvertretende Verbandsvorsitzende die Versammlung leitete, regte an, mit dem Bayerischen Innenministerium zu reden. Es hatte die Einführung der Integrierten Leitstellen den Kommunen zur Aufgabe gemacht und deren Aufbau finanziell gefördert. Die jährlichen Betriebskosten der Integrierten Leitstelle in Rosenheim liegen aktuell bei 2,9 Millionen Euro.

Das Anfang 2018 gegründete Schlaganfallnetzwerk hatte sich zum Ziel gesetzt, Schlaganfallpatienten möglichst innerhalb einer Stunde in ein Krankenhaus mit spezialisierter Schlaganfallversorgung zu bringen. Wie der Ärztliche Leiter Rettungsdienst Dr. Michael Städtler in der Verbandsversammlung bekannt gab, gelingt es, dieses Ziel in 90 Prozent aller Fälle zu erreichen. „Spätestens nach 80 Minuten sind alle Patienten in der richtigen Klinik“, so Dr. Städtler.

In Bayern einmalig organisierte Dr. Städtler zusammen mit Christof Vornberger vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung erstmals eine gemeinsame Fortbildung für Notfallsanitäter und Rettungsassistenten im Rettungsdienstbereich.

Im Oktober wird es wieder einen Rosenheimer Notfalltag geben. Zusammen mit Vertretern aller Hilfsorganisationen in der Region gelang es Städtler zudem, dass alle für den Alltag erforderlichen Produkte in den Rettungswägen an gleicher Stelle eingeräumt werden. „Das bewährt sich vor allem dann, wenn bei einem Einsatz Rettungswagen verschiedener Organisationen vor Ort sind. Es muss nicht mehr gesucht werden“, meinte der Ärztliche Leiter Rettungsdienst und bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit.

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim umfasst die Stadt Rosenheim sowie die Landkreise Miesbach und Rosenheim. Ab Ende Mai wird er sich neu mit einer eigenen Homepage präsentieren.




Über einen Meilenstein 1949

In der Serie Einblicke ins Wasserburger Stadtarchiv gibt es am heutigen Mittwoch dieses Bild – zur Erinnerung an die Rede von Bürgermeister Gabriel Neumeier auf dem Wasserburger Heimatfest 1949! Ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt! Wie sich das politische Leben nach Kriegsende in der Stadt Wasserburg entwickelte, wurde anhand der Protokolle der Sitzungen des Wasserburger Stadtrates aus der Zeit von 1945 bis 1955 kürzlich ausgewertet. Die Kulturwissenschaftlerin Juliane Günther geht in ihrem Beitrag im ’Historischen Lexikon Wasserburg’ den Fragen nach …

… welche Herausforderungen der Nachkriegszeit den Wasserburger Stadtrat am dringendsten beschäftigten.
Hierzu zählte einerseits die Behebung der Wohnungsnot und andererseits die damit verbundene Integration der Flüchtlinge.
Das Wasserburger Heimatfest 1949, das unter anderen von Bürgermeister Gabriel Neumeier eröffnet wurde, war ein wichtiger Meilenstein zur Zusammenführung von Alt- und Neubürgern.

Über den Wiederbeginn des politischen und kommunalen Lebens nach 1945 in der Stadt Wasserburg und

über den Wiederbeginn des politischen und kommunalen Lebens nach 1945 im Landkreis Wasserburg

kann man im neuen

Historischen Lexikon Wasserburg’ nachlesen.




A Gaudi muass sei!

Die Laufstrecke ist etwa fünf Kilometer lang und gespickt mit spaßigen und schlammigen Team-Hindernissen! Die Vorfreude wächst – auf den ersten SchoniGaudiBazLauf am Samstag, 20. Juli! Dessen Reinerlös kommt den Bewohnern des Caritasheims in Schonstett für die Medikamentenauszahlung zugute sowie dem dem Silberstreifen e. V. und der Jugendarbeit des SV Schonstett! Jetzt bitte schon anmelden …

Ob laufen, joggen oder gehen – ob Jung oder Alt, am Besten nicht alleine: Jeder kann gemeinsam mit seinen Geschwistern, Eltern, Großeltern, Kindern, Nachbarn, Kollegen, Mannschaftskollegen einen unglaublichen Tag mal im Schlamm verbringen und Spaß haben!

Anmeldeschluss ist am Samstag, 6. Juli 2019.

Über die genaue Startzeit wird noch rechtzeitig informiert. 

Infos und die Unterlagen zur Anmeldung für den Lauf finden sich auf der Homepage des SV Schonstett unter

www.svschonstett.de.

Personen und Unternehmen, die zusätzlich mit einer Spende zu der Veranstaltung beitragen wollen, sind natürlich herzlich willkommen.  

Weitere Infos unter der 08055 / 1331 (Silvia Betzl) oder per E-Mail an turnabteilungsvs@gmx.de.

Der SV Schonstett freut sich auf zahlreiche Teilnehmer.

kf




Ein Bär in Wasserburg …

Er will ja keine Ängste schüren, aber als unser aufmerksamer Leser Robert am heutigen, frühen Morgen von seinem Training in Wasserburg zurückradelte, hat er bei den RKW-Wertstoffinseln nahe des Badrias diesen wilden Bären gesehen. Und unerschrocken hat er das wilde Tier für uns eigens fotografiert …

Vielleicht ja kann ein Kind den Bären einfangen?




Begegnungen im Museum

Die „Bunte Welt der Muster“ in den Osterferien – sie ist zu erleben in genau einer Woche, am kommenden Freitag, 17. Mai, um 14.30 Uhr im Museum Wasserburg. Im Rahmen des „KulturWerkRaums“ findet dieser Workshop in den Räumen des Städtischen Museums, Herrengasse 15, in Wasserburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen in Wasserburg und Umgebung, die Lust auf einen abwechslungsreichen, interkulturellen Austausch haben. Migranten und Einheimische sind gleichermaßen herzlich willkommen.

Erfolgreiche Integration ist keine leichte Aufgabe. Deswegen lädt das Museum
Wasserburg zu einem ganz speziellen Nachmittag mit interkulturellem Austausch
im Museum ein: Den KulturWerkRaum.

Weder „die Einheimischen“, noch „die Migranten“ sind einheitliche Gruppen, jeder bringt eigene Geschichten, eigene Erfahrungen und eigene Anschauungen mit ins Museum. Der KulturWerkRaum möchte mit Hilfe einiger spannender und interessanter Museumsobjekte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Dialog anregen. Das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen steht hierbei im Vordergrund.

Der interkulturelle Workshop knüpft dabei nicht nur Kontakte zwischen Einheimischen und Migranten, sondern auch zwischen Migrantinnen und Migranten untereinander.

Ziel ist es, offen und auf Augenhöhe auf Zugewanderte zuzugehen, sich für sie und ihre Lebensgeschichte und Kultur zu interessieren und ihnen gleichzeitig möglichst viele Zugangsmöglichkeiten zur hiesigen Gesellschaft zu eröffnen.

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, weswegen das Museumspädagogische Zentrum München und die Stiftung Wertebündnis Bayern dieses spezielle Format aufgesetzt hat und in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort durchführt.

Für Familien mit Kindern ab sieben Jahren, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene, Senioren.

Anmeldung unter heimatmuseum@stadt.wasserburg.de oder unter 08071/925290

Mo – Do  9 bis 16 Uhr

Teilnahme und Eintritt sind kostenfrei!

Offene Termine:

Freitag, 17. Mai 2019, 14:30 Uhr

Auch Termine nach Vereinbarung möglich!

Schulklassen sind ebenfalls herzlich willkommen!

Information unter www.museum.wasserburg.de




Tragisches Ausflugs-Ende in der Nacht

Tragisch endete in der heutigen Nacht ein Ausflug von drei Männern aus dem Landkreis am Heuberg. Am Abend hatten sich die drei Freunde – 49, 50 und 59 Jahre alt – zu einer bewirtschafteten Alm im Heuberggebiet aufgemacht. Sie führten sogenannte Mountain-Carts mit sich. Nach dem Hüttenaufenthalt fuhren sie heute kurz nach Mitternacht mit den Carts zu Tal. Erst im Tal angekommen, bemerkten die beiden Vorrausfahrenden, dass der 50-Jährige fehlte …

Daraufhin begaben sie sich wieder nach oben, um ihn zu suchen – und machten die schreckliche Entdeckung, wie das Polizeipräsidium am Morgen meldet: Ihr Freund lag leblos in einer Böschung, das Cart zum Teil auf ihm liegend. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen kamen für den 50-Jährigen zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Nach den ersten Feststellungen der Polizei, die von einem Sachverständigen an der Unfallstelle unterstützt wurde, war der Mann mit seinem Cart in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, an der auch die Bergwacht Brannenburg mit sieben Kräften beteiligt war, war durch stark einsetzenden Schneefall erschwert.




Ramerberg steht’s Wasser bis zum Hals

Noch nicht viel ist sicher in der Fußball-Kreisklasse für die Teams aus dem Altlandkreis – nur genau das: Neun Punkte sind insgesamt noch zu ergattern und für Rott nur mehr sechs Punkte. Ramerberg hat dabei die allerschlechtesten Karten: Ein 0:5 zuletzt daheim gegen die Ameranger ließ das Maier-Team wieder zurück auf den direkten Abstiegsplatz in Richtung A-Klasse fallen. Und jetzt kommt auch noch der ehrgeizige Tabellenführer Vogtareuth als Nächstes angereist. Aber auch Oberndorf und Maitenbeth sind noch tief in der Gefahrenzone – selbst Griesstätt und Rott, die sich zuletzt brüderlich 1:1 trennten, müssen noch bangen. Auf der anderen Seite in Richtung Kreisliga kann Amerang zumindest weiter hoffen …

Foto: Renate Drax

Unser Foto: Ramerberg liegt ihm – er traf schon im Hinspiel zweimal gegen den SVR und nun traf er erneut im Rückspiel beim 5:0-Kantersieg: Soungo Diakite vom SV Amerang.

Nach unten gesichert, nach oben keine Chance mehr – das sind die einzigen Fakten, die aktuell schon für die Babenshamer gelten, die deshalb ganz entspannt die letzten drei Matches angehen können.

Hier unser Bericht zum jüngsten Babenshamer Sieg gegen die Pittenharter:

Unter strömendem Regen und damit schwierigen Platzverhältnissen fand das Spiel des TSV Babensham gegen die SPVGG Pittenhart statt. Die ersten Chancen auf beiden Seiten waren jeweils durch einen Freistoß, jedoch konnten diese nicht verwertet werden. Bei den Babemshamer fehlte in der gegnerischen Hälfte meist der letzte Pass, so dass manch gute Aktionen nicht zu Ende gespielt wurde. Gefährliche Angriffe der Pittenharter konnte die Heimelf weitestgehend unterbinden.

So stand es nach 45 Minuten 0:0.

In der zweiten Hälfte wurden die Babenshamer stärker und so fiel in der 67. Minute die Führung für den TSV. Nach einer Hereingabe von rechts konnte Edl König den Ball am Pittenharter Goalie vorbei ins Tor befördern. Es dauerte nur acht Minuten, bis Edl König seinen zweiten Treffer erzielte, indem er nach einem Zuspiel frei vor dem Pittenharter Torwart auftauchte und auf 2:0 erhöhte.

In der Folge warf Pittenhart nochmal alles nach vorne, konnte aber keine großen Chancen mehr kreieren. Die Entscheidung fiel in der 83. Minute, als Hans Lamprecht nach einem Klasse-Solo von Tommi Hof zum 3:0 traf. Der Ehrentreffer für Pittenhart wurde kurz vor dem Schlusspfiff wegen Abseits-Stellung zurück gepfiffen. Der TSV Babensham kann sich zufrieden zurücklehnen …       -ff-

 




Pfaffing sagt: Arrivederci, Francesco!

Arrivederci, Francesco! Ciao-ciao und ba-ba! Der beliebte Kellner des „Da Roberto“ in Pfaffing ist gestern zurückgekehrt in seine italienische Heimat. Zurück zu seiner Familie. Deshalb mit einem lachenden Auge, aber auch mit einem weinenden: Seit Johanna und Giuseppe Nicolardi und ihr „Da Roberto“ vor genau zehn Jahren zurück nach Pfaffing kamen, da dauerte es nicht lange und Francesco Gazzillo (links im Bild) zählte zum Team. Und war seitdem nicht mehr wegzudenken. Seine Freundlichkeit, sein Witz und sein so typisch italienischer Charme …

Foto: Renate Drax

… kamen an und machten ihn so beliebt. Francesco hatte stets ein Herz für all seine Gäste, die er bediente. Sein Beruf war und ist seine Leidenschaft. Am heutigen Dienstag ist es der erste Tag, an dem er fehlen wird.

Unser Foto: Ein Abschied, der schwer fiel! Kennen sie sich doch seit über 30 Jahren, arbeiteten in München in den 80ern gemeinsam – bis Francesco dann Giuseppe Nicolardi (rechts) in dessen „Da Roberto“ in den Altlandkreis Wasserburg folgte. Erst nach Staudham, dann nach Pfaffing …

Francesco ist nun gestern zurück zu seiner Familie gereist – er wird auch in seiner südländischen, geliebten Heimat – in Andria bei Bari, weit unten im italienischen Stiefel auf der Landkarte – wieder in einem Ristorante arbeiten.

Alles Gute, Francesco – auch auf diesem Weg noch einmal. Das sagt herzlichst deine zweite Heimat Pfaffing und vielleicht ja auf ein Wiedersehen in Italia …

 

 

 

 

 

 

 




Gut, besser, Matthias Haas!

Noch bis zum morgigen Mittwoch kann man abstimmen – für ihn: Matthias Haas! Der Matze – wie er gerne genannt wird – vom TSV 1880 Wasserburg hat seine Qualität bei Standard-Situationen in seiner Fußball-Karriere schon oft unter Beweis gestellt – sein Freistoßtreffer im Landesliga-Spiel gegen den SV Erlbach war aber dennoch etwas ganz Besonderes. Genau an seinem 29. Geburtstag – das Tor ist für den Bayern-Treffer des Monats April 2019 nominiert. Ein Porträt und wo’s zum Voting geht …

Das Tor in der 14. Minute gegen Erlbach im April bedeutete für die Wasserburger Löwen den 1:0-Sieg und damit einen weiteren, großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Natürlich will Matthias Haas die Trophäe nun unbedingt in die Innstadt holen – zumal sein Bruder Leo, Trainer des TSV, den Bayern-Treffer vor exakt drei Jahren bereits gewonnen hat. Und auch die Einladung in den BR-Klassiker Blickpunkt Sport wäre für den TSV 1880 Wasserburg ein i-Tüpfelchen zum Saisonabschluss:

Die Löwen stehen längst als Meister der Landesliga Südost und Bayernliga-Aufsteiger fest – es ist der fünfte Aufstieg in Folge. Und am kommenden Samstag wird gefeiert …

 Zum Voting: Jetzt für Matthias Haas vom TSV 1880 Wasserburg abstimmen!

Im Porträt:

Name: Matthias Haas
Spitzname: Matze
Alter: 29
Position: Innenverteidigung
Verein: TSV 1880 Wasserburg
Bisherige Stationen zuvor: SV Ramerberg, TSV 1860 Rosenheim, FC Bayern München, Hamburger SV, FC Ingolstadt 04, TSV 1860 Rosenheim
Sportliches Vorbild: Lionel Messi – der wahrscheinlich beste Spieler, den es je gab und geben wird.
Das denke ich über mein Tor: Es war nicht nur eines der schönsten, sondern auch eines der wichtigsten Tore, die ich je geschossen habe.
Das denke ich über meine “Bayern-Treffer” Konkurrenten: Das sind alles schöne Tore. Dennoch hoffe ich natürlich, am Ende das Rennen zu machen
Darum sollte ich den “Bayern-Treffer” des Monats gewinnen: Das Tor zum 1:0-Sieg habe ich an meinem 29. Geburtstag geschossen. Das war schon ein tolles Geschenk und zudem hat es uns zu drei wichtigen Punkten und letztlich zum fünften Aufstieg in Folge verholfen.

Foto: Renate Drax

Quelle bfv

Siehe auch unseren Bericht:

Abstimmen für Matze Haas!

 

 

 

 

 




Klasse-Idee: Wie Fußball verbindet …

Eine schöne Idee: Die U16-Spieler, Trainer und Funktionäre des TSV 1860 Rosenheim besuchten jetzt die Fußballmannschaft der Stiftung Attl. Gemeinsam wurde eine Trainingseinheit durchgeführt und im Anschluss gab es bei Getränken ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Organisiert wurde der Tag vom Jugendkoordinator Andi Kubik, der bei der Stiftung Attl beschäftigt ist. Die jungen 60er hatten auch einen Spendencheck in Höhe von 300 Euro dabei, der stolz übergeben wurde.

Im April hatte die Jugendabteilung der Rosenheimer Sechzger ein Feriencamp veranstaltet. Die Hälfte des Erlöses ging an die Stiftung Attl – zum einen in den Kinder-und Jugendbereich und zum anderen an den FC Attl. Eine tolle Aktion, die auch den Youngstern der Rothosen sichtlich Spaß machte …




Mit Pkw gegen Notarztwagen

Am heutigen Vormittag gegen 8.45 Uhr war ein junger Rettungssanitäter (22) mit dem Notarztwagen – mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn – in der Rosenheimer Schönfeldstraße unterwegs. Auf dem Beifahrersitz: Der heutige diensthabende Notarzt vom Klinikum Rosenheim. An der folgenden Straßen-Kreuzung übersah ein Autofahrer (67) aus dem Altlandkreis den Notarztwagen. Sein Nissan prallte gegen das Einsatzfahrzeug …

Glücklicherweise wurde beim Zusammenprall der Fahrzeuge niemand verletzt, so die Polizei am Vormittag.

Es kam zu einem Gesamtsachschaden von 6000 Euro.

Das Rettungsfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

 




Der Weg zu 100 Baumarten aus aller Welt

Im Rahmen der BayernTour Natur bietet die Gemeinde Amerang gleich zwei Veranstaltungen an: Mit Georg Prankl gibt’s am Samstag, 25. Mai, eine kostenlose Führung durch den Lehrobstgarten, die Streuobstwiese und teilweise das Arboretum Schloss Amerang. Los geht es um 14 Uhr am Parkplatz Schloss Amerang.

In einer etwa zweistündigen Führung erklärt Herr Prankl auf einer Weglänge von etwa zwei Kilometern die Besonderheiten und Eigenheiten der angesiedelten Vegetation. Festes Schuhwerk und witterungsgerechte Kleidung sind erforderlich

Wegen Sanierungs- und Forstarbeiten kann das Arboretum nur sehr eingeschränkt betreten werden. Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedenartiger, oft standortuntypischer Bäume, deren Klimaansprüche in die örtliche Landschaft passen. Im Föhngebiet des nördlichen Alpenvorlandes ist in Amerang das einzige öffentlich zugängliche Arboretum. Vertreten sind hier etwa 100 Baumarten aus aller Welt.

Im Rahmen der BayernTour Natur bieten die Gemeinde und Veronika Brandner zudem am Samstag, 25. Mai, um 13 Uhr bereits eine kostenlose Wanderung durch das Freimoos, dem Torfstich bis zum Wölkhamer See.

Im Verlauf der etwa dreistündigen Wanderung sind voraussichtlich Knabenkraut, Wollgras, Iris, blühende Rhododendren und der fleischfressende Sonnentau zu sehen. Latschen, Moos, Heidel-, Preisel-, und Rauschbeeren vervollständigen die prächtige Natur des Moosgebietes.

Festes Schuhwerk und witterungsgerechte Kleidung ist erforderlich. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Moosparkplatz am Weg nach Weng/Lattenberg.

Anmeldung jeweils bitte bei der Gemeinde Amerang unter der 08075/9197-31 oder per E-Mail an info@amerang.de




Garser übersah Vorfahrt eines Amerangers

Am gestrigen Montagmorgen gegen 6.35 Uhr kam es – wie bereits kurz berichtet – im Kreuzungsbereich der B15 bei Rechtmehring zu einem Unfall: Ein 57-Jähriger aus Amerang befuhr mit seinem Opel die B15 in Richtung Haag. Zum selben Zeitpunkt wollte ein 46-Jähriger aus Gars …

… mit seinem Pkw – aus Richtung Soyen kommend – auf die B15 einbiegen. Sein Auto touchierte dabei den Opel am Heck. Durch den Zusammenstoß rutschte der Pkw des Amerangers in die Wiese.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro.




Neue RoMed-Pflegeschule eingeweiht

Der leitende Regierungsschuldirektor Stefan Pauler (Foto) sprach bei der Einweihungsfeier der RoMed-Pflegeschule in Rosenheim: Große Freude herrscht über die neuen und großzügigen Räumlichkeiten. Die interessierte Bevölkerung konnte erste Eindrücke sammeln und sehen, wie heutzutage die theoretische und praktische Ausbildung im Pflegeberuf durchgeführt wird.

Auf dem Klinikgelände an der Pettenkoferstraße war es für die Schule – mit dem Unterrichtsbeginn für den ersten Ausbildungsjahrgang der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – zuletzt richtig eng. Große und geeignete Räumlichkeiten zu finden, das gestaltete sich schwierig. Daher war die Freude groß, dass der Umzug in das historische Fabrikgebäude an der Brückenstraße nunmehr realisiert werden konnte.

Das Industriedenkmal aus dem Jahre 1911/12 und das ehemalige Verwaltungsgebäude der Papierwaren-Fabrik Niedermayr wurden den Bedürfnissen der Schule innerhalb von sieben Monaten angepasst. Auf über 1.200 qm stehen jetzt helle Räume mit einer loft-ähnlichen Atmosphäre und großen historischen Fenstereinteilungen zur Verfügung.

Die insgesamt sechs – statt bisher zwei – Klassenzimmer sind ansprechend und modern ausgestattet. Die zwei Demonstrations- und Fachpraxisräume bieten den Auszubildenden einen geschützten Bereich zum Einüben praktischer Fähigkeiten. Die neue Schule verfügt außerdem über großzügige Aufenthaltsräume, einen Lesesaal, Lehr- und Lernmittelräume sowie Lehrerzimmer und Büros.

Für die neue Schule reichte das vorhandene Mobiliar nicht aus. Für die Ausstattung der Klassenzimmer, Aufenthaltsräume, Büros und den Umzug summierten sich die Aufwendungen auf rund 330.000 Euro.

Die Klassenzimmer werden digital ausgestattet. Die moderne Ausrüstung beinhaltet statt einer herkömmlichen Tafel ein Whiteboard, einen Medientisch, elektronische Flipcharts und: Ein Notebook für jede Schülerin und jeden Schüler.

Einen Großteil der Kosten übernimmt dabei der Freistaat Bayern aufgrund des Masterplans „Bayern digital“.

Der komplette Umzug erfolgte innerhalb von einer Woche. Der Unterricht findet seit nun eineinhalb Monaten in den neuen Räumlichkeiten statt.

Insgesamt werden 210 Ausbildungsplätze angeboten. Jeweils jährlich 30 in der dreijährigen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und 30 in der einjährigen Ausbildung Krankenpflegehilfe.

Die äußerst großzügigen Demonstrationsräume machen es jetzt möglich, dass nach der Skills-Lab-Lehrform vorgegangen wird. Dabei werden die psychomotorischen Fähigkeiten und das implizite Kontextwissen durch praktisches Handeln, emotionales Lernen sowie wiederholtes Üben gefördert und zwar anhand realistisch nachempfundener Situationen. Zusätzlich werden kognitive Fähigkeiten und soziale Kompetenzen weiterentwickelt.

„Das Freigelände mit einer großen, alten Kastanie bietet sich geradezu für etwas andere Unterrichtssequenzen an, mit meinen Schülern werde ich im Garten künftig Pneumonie-Prophylaxe-Übungen durchführen“, berichtet Schulleiterin Barbara Weis.

 

 

Ausbildung:

Der RoMed-Klinikverbund beschäftigt über alle Berufsgruppen hinweg mehr als 3.000 Mitarbeiter und bildet nicht nur Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte und Krankenpflegehelfer/innen aus, sondern auch Operations- und Anästhesie-technische Assistenten, Medizin-technische Radiologieassistenten, Kauffrauen/Kaufmänner im Gesundheitswesen, Köche und IT-Spezialisten aus. Auch die Aus- und Weiterbildung der Ärzte erfolgt standortübergreifend.

 

Fotos: RoMed Kliniken