Nächste Haltestelle: „Pfarrhaus“ …

Beim traditionellen Fasching der Katholischen Frauengemeinschaft Eiselfing sorgte ein buntes Programm auch in diesem Jahr wieder für einen vollen Erfolg! Zunächst kamen am Nachmittag die Senioren in den Genuss der Auftritte verschiedener Gruppen, ehe der Weiberfasching als Höhepunkt am Abend nochmals für viel Erheiterung im Pfarrheim sorgte. So manche Anspielung auf örtliche Persönlichkeiten und allerlei Gegebenheiten aus dem Gemeindeleben strapazierten die Lachmuskeln gehörig.

Mit viel Liebe zum Detail wurde etwa die mittels eigener Straßenbahn künftig dramatisch verbesserte Anbindung Eiselfings an den Öffentlichen Personennahverkehr dargestellt. Dass so ein großes Projekt natürlich nicht immer nur positive Effekte hat, zeigte sich etwa daran, dass es angesichts wartender Fahrgäste an der neuen Haltestelle „Pfarrhaus“ mit der wohlverdienten Mittagsruhe des Pfarrers schlagartig vorbei war …

Weitere Einlagen der Alteiselfinger Keglerinnen-AG, der Montagsturnerinnen des Sportvereins sowie der Jugend-Tanzgruppe „Shamrocks“ rundeten den Veranstaltungstag ab.

Musikalisch begleitet wurde er durch Beatrix und ihre Band „In oana Dur“. Für das leibliche Wohl sorgten die guten Feen der Frauengemeinschaft.

gr

 




Abschied von Albert Dirnberger

Der Direktor des Rosenheimer Amtsgerichts, Ralf Peter (links), überreichte dem scheidenden Geschäftsleiter zum Abschied jetzt ein Geschenk: Gut zweieinhalb Jahre lang übte Albert Dirnberger die verantwortungsvolle Aufgabe als Geschäftsleiter am Amtsgericht Rosenheim aus. Gemeinsam mit dem Direktor hat er die Verantwortung für Personal, Haushalt, Sicherheit und sämtliche Gebäude getragen. Nun ist Dirnberger an eine seiner ehemaligen Wirkungsstätten, an das Landgericht Traunstein, zurück gekehrt.

Dabei galt es einige Herausforderungen zu meistern. Eine Herzensangelegenheit war für Dirnberger die Barrierefreiheit des Amtsgerichts, die er während seiner Amtszeit vorantrieb. So wurde im Dezember der neue Außenaufzug am Hauptgebäude in der Bismarckstraße feierlich eingeweiht und das Amtsgericht damit offiziell „barrierefrei“.

Dirnbergers unermüdlicher Einsatz galt auch der Neuerrichtung des Justizzentrums in der Kufsteiner Straße. Auch wenn Dirnberger den Architektenwettbewerb nun leider nicht mehr begleiten kann, so machte er sich bislang auf vielfältige Weise um die Planungsfortschritte besonders verdient.

Am Landgericht Traunstein nun wird er ebenfalls als Geschäftsleiter tätig sein – und das mit Leib und Seele – wie ein Freud‘scher Versprecher in seiner Abschieds-Email an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtsgerichts verriet: „Sie wissen, ab morgen bin ich Traunstein.“

Als Geschäftsleiter des Landgerichts Traunstein bleibt er Rosenheim jedoch verbunden und wird das Amtsgericht weiterhin nach Kräften unterstützen.

Wer die Nachfolge als Geschäftsleiter des Amtsgerichts Rosenheim antreten wird, steht noch nicht fest. Diese Entscheidung wird mit Spannung erwartet, während die Geschäfte interimsmäßig geführt werden.

In große Fußstapfen wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin allemal treten. Nicht aber in die von Dirnberger am Amtsgericht zurückgelassenen Winterstiefel. Denn diese wurden ihm bereits zu treuen Händen an das Landgericht Traunstein hinterher gesandt …

 

 

 




Heimat ist ein Gefühl

„Do bin i dahoam“: Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch der Kampagne des Bayerischen Rundfunks, der zum Thema Heimat Flügel bekommen hat? Justine Betzl und Regine Richter haben in einer neuen Fotoausstellung im Ameranger Rathaus genau diesen Satz aufgegriffen und zeigen Arbeiten zum Thema Heimat, Natur, Brauchtum und Bayern. Die Vernissage ist am kommenden Donnerstagabend um 19 Uhr …

Von eben dort, wo sie zuhause sind, handelt die Ausstellung:

Wie heißt es so schön, Heimat ist ein Gefühl und kein Ort. Das Gefühl hier bin ich, hier will ich sein. Ist es auch ein Satz, der zeigt, dass man sich hier zuhause fühlen kann, auch wenn man nicht hier geboren ist, und ein „Zugroaster“ ist.

Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum von Fotos aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Erhebende Landschaftsaufnahmen, Kurioses, aber auch Witziges – das sind die Motive der Arbeiten.

Zur Vernissage am 21. Februar um 19 Uhr wird herzlich eingeladen.

Die Ausstellung in Amerang dauert bis 3. Mai und kann zu den üblichen Rathaus-Öffnungszeiten besichtigt werden.




Pass-Bild ausgetauscht

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Nigerianer, der am gestrigen Sonntag mit gleich mehreren gefälschten Papieren über die deutsch-österreichische Grenze eingereist ist. Der Afrikaner ist zwar in Deutschland als Asylbewerber registriert, wies sich aber mit einer gültigen, italienischen Aufenthaltserlaubnis aus. Er wurde wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verschaffens falscher, amtlicher Ausweise angezeigt.

Bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn händigte der Bus-Insasse den Beamten einen nigerianischen Reisepass sowie eine italienische Aufenthaltserlaubnis aus. Die vorgezeigten Papiere waren echt. Jedoch wurden die Bundespolizisten auf den von ihm mitgeführten Reisepass einer Nigerianerin aufmerksam. Wie sich rasch herausstellte, war das Bild dieses Passes offenbar ausgetauscht worden.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurden noch weitere „interessante“ Dokumente gefunden: Ein falscher italienischer Ausweis, zwei verfälschte nigerianische Reisepässe und eine falsche italienische Aufenthaltsgenehmigung. Alle Fälschungen waren auf andere Personen ausgestellt.

Der Bus-Reisende musste seine Fahrt von Verona in Richtung Frankfurt beenden. Er wurde festgenommen und zur Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. Dort ergaben die ersten Ermittlungen, dass der 24-Jährige sowohl in Deutschland, als auch in Italien registriert ist.

Der mutmaßliche Urkundenfälscher wurde am Montag beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Er wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 600 Euro verurteilt. Noch am selben Tag veranlasste die Bundespolizei, dass er das Land wieder zu verlassen hatte.




Mamas bastelten fürs Haus der Kinder

Eine Einladung zu einem Kindergarten-Gottesdienst am kommenden Sonntag, 24. Februar, um 9.30 Uhr gibt’s vom Wasserburger Haus für Kinder St. Jakob / St. Konrad. Das Thema in der St. Konrad-Kirche im Burgerfeld lautet dabei: „Du bist Gottes Perle“. Gemeinsam mit Stadtpfarrer Dr. Schinagl gestalten die Kinder diese Stunde mit einer kleinen Aufführung und passenden Liedern …

Nach dem Gottesdienst verkauft der Elternbeirat im Kirchhof selbstgebackene Kuchen und Torten zum Mitnehmen.

Außerdem werden von den Mamas selbstgenähte Vögelchen (unser Foto oben) verkauft. Der Erlös kommt dem Kindergarten zu Gute.

Man freut sich am nächsten Sonntag über zahlreiche Gottesdienstbesucher …

mv

 




„Nix wia hi!”

Bereits zum zweiten Mal ist jetzt der Attler Veranstaltungskalender erschienen. Ganze 28 Seiten umfasst das kleine blaue Heft, das ab sofort wieder an vielen öffentlichen Stellen aufliegt. Und die kulturellen Höhepunkte, die die Stiftung Attl wieder für die Stadt Wasserburg und den Umkreis bereithält, können sich wirklich sehen lassen …

„Vielen ist gar nicht bewusst, wie viele Angebote, gerade im kulturellen Bereich, die Stiftung Attl zu bieten hat“, meint Franz Hartl, Vorstand der Stiftung Attl. „Allein hier im Stadtteil Attel sind das weit über 30 Konzerte und sportliche Events und Feste.“ Und zählt man die Konzerte im Biergarten der Cafesitobar am Wasserburger BürgerBahnhof dazu, sind es sogar über fünfzig.

Im Altlandkreis Wasserburg sind neben dem Attler Herbstfest (6. bis 9. September) vor allem Veranstaltungen wie das Countryfest (13. Juli) oder der Attler Lauf (6. Juli) bekannt.

Viel Musik hat der Budenzauber zu bieten. Jeden zweiten Dienstag gibt es da um 18.30 Uhr ein Live-Konzert. Kaum ein musikalisches Genre wird hier nicht bedient. Der Eintritt beträgt dabei nur einen Euro. Ein einzigartiges Angebot.

„Alle diese Veranstaltungen sind nicht ausschließlich für die Betreuten der Einrichtung, sondern für alle Musik- und Kulturbegeisterten“, betont Vorstand Jonas Glonnegger. „Wer einmal hier bei uns war, weiß, wie selbstverständlich Inklusion sein kann.“

Zwei ganz besondere Schmankerl hat auch das Attler Kulturjahr 2019 wieder zu bieten! Nach fünf Jahren ist es wieder soweit:

Am 1. Mai wird endlich wieder ein Maibaum aufgestellt und am 13. September gibt es eine Woche nach dem Attler Herbstfest ein Gastspiel der Brettl-Spitzen, bekannt aus dem Bayerischen Fernsehen. Der Vorverkauf dafür hat bereits begonnen.

mjv




Sechzger-Nachwuchs im Finale unter sich

Ein tolles Turnierwochenende bei den Rosenheimer 60ern, das neben großartigen Spielen auch im Rahmenprogramm mit dem Auftritt der Hot Socks-Teenies aus Ramerberg für viel Abwechslung sorgte: Jugendfußball gab’s am Wochenende auf höchstem Niveau. Die SpVgg Unterhaching und der TSV 1860 Rosenheim holten sich die Titel beim internationalen Rübwerbung-Hallenmasters für U11- und U13-Mannschaften in der Gaborhalle. Bei Letzteren trafen im Finale die Münchner Sechzger auf die Rosenheimer Sechzger (unser Foto weißes Dress) …

Die Gaborhalle in Rosenheim war am vergangenen Wochenende Schauplatz für Jugendfußball der Spitzenklassen. Beimrübwerbung-Hallenmasters für U11 und U13 Mannschaftengab es spannende Spiele, hohes Tempo, dramatische Entscheidungen und tolltes Publikum.Namhafte Mannschaften waren am Start, unter anderem der Nachwuchs der Münchner Löwen, des FC Ingolstadt, Jahn Regenburg, Kickers Würzburg, Wacker Burghausen oder der Linzer ASK.

Am Samstag machte dasTurnier der U11-Mannschaften den Anfang.

Hier konnte sich die SpVgg Unterhaching als Turniersieger durchsetzen! Mit einer starken Leistung im Finale gegen den 1. FC Passau sicherte sich das Team den Titel. An Spannung kaum zu überbieten waren die beiden Halbfinals, jeweils ein bayerisch-österreichisches Duell zwischen dem 1. FC Passau und Union TTI St. Florian und der SpVgg Unterhaching und den FC Juniors OÖ. Beide Spiele wurden im Sieben-Meter Schießen entschieden – mit dem glücklicheren Ausgang für die bayerischen Mannschaften.

Der 60er Nachwuchs belegte nach einem Sieg im Platzierungsspiel gegen Eintracht Bamberg Platz 9.

Beim U13 Turnier am gestrigen Sonntag setzte sich der Gastgeber TSV 1860 Rosenheim in einem starken Feld durch. Verloren die Rothosen ihr Auftaktspiel noch klar gegen den FC Schweinfurt steigerten sie sich im Laufe des Turniers enorm.

Die Viertelfinalspiele und auch die Halbfinalspiele entwickelten sich zu ganz engen Partien. Im Viertelfinale konnten sich die Rosenheimer 60er gegen Jahn Regensburg durchsetzen, im Halbfinale hatten dann die Kickers Würzburg das Nachsehen. Beide Partien endeten knapp mit 1:0.

Im spannenden Finale besiegte man kurz vor Schluss den Nachwuchs der Münchner Löwen mit 1:0. Auf den weiteren Plätzen folgte der FC Schweinfurt und die Würzburger Kickers.

Die Planungen fürs kommende Jahr haben bereits begonnen, dann wird es am 8. und 9. Februar 2020 wieder ein hochkarätiges Rübwerbung-Hallenmasters geben.

 




Extra für Mädels

Eine Do-It-Yourself-Werkstatt im Jugendtreff: Extra für Mädels startet im Frühling ein neues Angebot im Wasserburger Jugendtreff iNNSEKT! Ab dem 18. März, können interessierte Mädchen jeden Montag von 16 bis 18 Uhr in der Do-It-Yourself-Werkstatt kreativ werden. Eingeladen sind alle jungen Damen zwischen zehn und 13 Jahren, die Spaß an Kreativität, Basteln, Malen und Upcycling haben. Gerne kann auch eine Freundin oder die Schwester mitgebracht werden …

Außerdem sind die eigenen Ideen der Mädchen jederzeit herzlich willkommen.

Los geht‘s am Montag, 18. März, mit einem coolen Upcycling-Wallet. Leeren Getränkekartons wird neues Leben eingehaucht, indem individuelle Geldbeutel daraus gebastelt werden. Gerne kann ein eigener, leerer Getränkekarton mit einem schönen Motiv und am besten quadratischem Boden von Zuhause mitgebracht werden.

In den darauf folgenden Wochen werden dann weitere spannende DIY-Projekte angeboten.

Damit auch für die folgenden Projekte immer genügend Material für alle da ist, wird um eine kurze Anmeldung sowie einen kleinen Unkostenbeitrag in Höhe von 50 Cent gebeten.

Anmeldung/weitere Infos:

Lena Lerpscher, AWO Jugendtreff iNNSEKT

Kaspar-Aiblinger-Platz 68 – 3512 Wasserburg

E-Mail: innsekt.wasserburg@awo-rosenheim.de

Telefon: 08071/5262640

 




Wo ist die Hündin „Leni”?

Seit Wochen schon – genauer gesagt seit dem 5. Januar – vermisst eine Familie im Altlandkreis schmerzlichst ihre siebenjährige Hündin Leni. Das Tier wurde nun in der vergangenen Woche in Albaching, Rechtmehring und am vergangenen Freitagabend im Bereich Gabersee/Rottmoos bei Wasserburg gesehen. Die Hündin (Foto) ist etwa kniehoch, hat ein rot-braunes Fell, weiße Brust, vier weiße Pfoten und die Hälfte der Nase ist weiß.

Hinweise bitte dringend an die  0163 39 20671 …

Foto: privat




Er kam als Feind und wurde ihr Held

Darauf warten die Fans schon lange: Die spannende und bewegende Lebensgeschichte einer der außergewöhnlichsten, deutschen Sportlegenden kommt ins Kino! Trautmann – in diesem neuen Film von Regisseur Marcus H. Rosenmüller spielt David Kross den Bert Trautmann, der nach dem Zweiten Weltkrieg für Manchester City zwischen den Pfosten stand und als einer der besten Torhüter der Welt in die Geschichte einging. Zu sehen schon einmal vor dem großen Bundesstart Mitte März am kommenden Sonntag, 24. Februar, um 17.30 Uhr im Wasserburger Kino …

Regisseur Rosenmüller hat die an sich schon spannende Lebensgeschichte des Ausnahmesportlers zu einem bewegenden Melodram entwickelt. Mit einem glänzenden David Kross in der Hauptrolle …

Es ist der erste englischsprachige Film des beliebten Regisseurs, der beim Züricher Filmfestival im Oktober schon seine Premiere hatte. In die deutschen Kinos kommt der Film offiziell am 14. März.

Darum geht’s:
Bernd „Bert“ Trautmann kommt als junger Kriegsgefangener nach England. Schon im Lager wird sein Torwart-Talent entdeckt, und so dauert es nicht lange, bis der Trainer des örtlichen Fußballclubs auf ihn aufmerksam wird und ihn sich ab und an mal ausleiht. Den Vorurteilen der Fans begegnet Bert mit Geduld und Fairness. Dank Bert gelingt es dem kleinen Provinzverein, die Klasse zu halten.

Doch damit nicht genug: Bert verliebt sich in die Tochter seines Förderers und beschließt, in England zu bleiben, als der Krieg vorbei ist. Manchester City holt ihn als Torwart, obwohl die Stimmung im krisengeschüttelten Nachkriegsengland extrem deutschfeindlich ist.

Schließlich gewinnt Bert mit seinem Team sogar die Meisterschaft und geht dabei in die Fußballgeschichte ein: Trotz eines Halswirbelbruchs bleibt er im Tor und rettet damit den Sieg …

BRD

2018

FILMREIHE Hauptfilm

REGIE Marcus H. Rosenmüller

DARSTELLER David Kross, Freya Mavor, John Henshaw, Gary Lewis, Harry Melling

AB 0 JAHRE

LÄNGE 120 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an dern nächsten Tagen:

Montag 18.02
15.45 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
16.00 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
17.30 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
18.15 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn
Dienstag 19.02
15.45 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
16.00 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
17.30 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
18.15 UHR The Wife – Die Frau des Nobelpreisträgers – O.m.U.
20.15 UHR Green Book – O.m.U.
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn
Mittwoch 20.02
15.45 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
16.00 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
17.30 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
18.15 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn




Hoch die Tassen in Eiselfing!

Besser hätte das Saisonende auf heimischem Parkett nicht sein können – mitten im Fasching 2019: Hoch die Tassen! Die Volleyball-Ladies vom TSV Eiselfing verabschiedeten sich mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen die Gäste aus Obergünzburg und sind somit weiterhin die Tabellenzweiten der Bundesliga III ! Jetzt fehlt nur noch der Auftritt nach der närrischen Zeit beim Tabellenführer Dingolfing, dann ist die Saison zu Ende …

Für ein Rahmenprogramm beim ultimativen Heim-Showdown war auch gesorgt: Zum Ende des Abends traten die Faschingskids „Shamrocks“ in der Eiselfinger Sportarena auf – siehe Foto.

Unser Spielbericht folgt!

 




Starbulls-Sieg in Memmingen

Die Arme zum Himmel, Starbulls – nach dem Match in der Meisterrunde am gestrigen Abend in Memmingen! Mit 6:3 hat das Kofler-Team bei den Indians gewonnen. Sauba, Buam. So freuten sich die zahlreich mitgereisten Fans. Die Torschützen waren zweimal Baindl, zweimal Pauker, Höller und Bergmann. Pech hatte das Team am Freitagabend daheim gehabt: Den fünften Sieg in Folge verpasste man nur um Haaresbreite gegen den aktuellen Tabellenführer vom EC Peiting …

Zum Spiel gegen Peiting:

Nach zuletzt vier Siegen in Folge war am Freitag der am letzten Wochenende wegen einer DEB-Nominierung fehlende Enrico Henriquez ins Aufgebot zurückgekehrt. Nicht mit von der Partie war der noch geschonte Angreifer Michael Fröhlich sowie der durch einen Puck verletzte Keeper Luca Endres. Für ihn war DNL-Torhüter Tim Uhrig mit auf der Bank, das Starbulls Tor wurde von Lukas Steinhauer gehütet.

Die Partie begann flott und es gab bereits in den ersten Minuten auf beiden Seiten kleinere Tormöglichkeiten zu vermelden. In der fünften Spielminute lag die Scheibe das erste Mal im Tor der Starbulls, der Treffer wurde aber vom Schiedsrichtergespann aberkannt. Kurze Zeit später (6. Spielminute) war der Torreigen dann aber doch eröffnet, als Florian Stauder im Powerplay eine unübersichtliche Situation vor dem Starbulls Tor zum 0:1 nutzen konnte.

Das Team von Manuel Kofler zeigte aber darauf eine sofortige Reaktion und kam bereits in der siebten Spielminute durch eine tolle Einzelaktion vom stark aufspielenden Chase Witala zum verdienten 1:1 Ausgleich. Nur 2 Minuten und 9 Sekunden später brandete erneut Jubel im Rosenheimer emilo-Stadion auf, als Fabian Zick einen satten Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Keeper Florian Hechenrieder zum Spielstand von 2:1 im Netz versenkte.

Aber auch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben, denn wiederum nur 1:27 Minuten später erzielte der ECP mit James Morris im Powerplay den umstrittenen 2:2 Ausgleich. Dem Tor ging eine von den Schiedsrichtern nicht geahndete, abgefälschte Scheibe voraus, welche eigentlich auf der Starbulls Bank landete und von dort irregulär wieder ins Spiel gekommen war. Somit ging es für beide Teams beim Spielstand von 2:2 in den zweiten Spielabschnitt.

Dort präsentieren sich die Starbulls von Anfang an sehr druckvoll und schnürten das Team aus dem Pfaffenwinkel mehrfach im gegnerischen Drittel ein. Folgerichtig dann auch der 3:2 Führungstreffer in der 27. Spielminute in Überzahl als der 17-jährige Enrico Henriquez den 37-jährigen Oldie Dusan Frosch am langen Pfosten mustergültig bediente und dieser nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Auch danach waren die Starbulls das bessere Team und konnten nur wenige Sekunden später (28. Minute) durch Enrico Henriquez nach klasse Einsatz und Vorarbeit von Echtler und Pauker auf 4:2 stellen. Diese starken ersten 10 Minuten im zweiten Drittel gaben dem Team von Trainer Manuel Kofler jedoch leider nicht die nötige Sicherheit und so kam der EC Peiting zurück in Spiel. Bei zwei längeren und unsortierten Wechseln der Grün-Weißen konnte das Team von Trainer Sebastian Buchwieser durch Treffer von Bradley Miller (31. Minute) und Wayne Lukas (36. Minute) zum Pausenstand von 4:4 einnetzen.

Das dritte Drittel begann dann mit einer 1:55 Minute dauernden 5:3 Überzahl der Starbulls, welche aber ungefährlich und ungenutzt blieb. Besser machten es die Gäste in der 52. Minute, als Lukas Gohlke eine quasi Kopie des dritten Peitinger Tores zum überraschenden 4:5 im Rosenheimer Tor unterbringen konnte.

Die Starbulls versuchten nun alles, um doch noch irgendwie zum Ausgleich zu kommen, aber dieser sollte ihnen an diesem Abend verwehrt bleiben. Somit blieb es dabei, dass auch das sechste Duell beider Teams in dieser Saison mit einem Tor Unterschied gewonnen wurde, im direkten Vergleich steht es nun drei zu drei Unentschieden.

Starbulls-Trainer Manuel Kofler sah den spielentscheidenden Moment beim vergebenen 5:3-Überzahlspiel zu Beginn des dritten Spielabschnitts: „Das war der Knackpunkt, da hätten wir ein Tor schießen müssen. Zwei Drittel lang haben wir richtig gut gespielt, sind dann aber in den letzten 20 Minuten von unserem Weg abgekommen“.

Das nächste Heimspiel bestreiten die Grün-Weißen am kommenden Sonntag, 24. Februar, gegen die Blue Devils Weiden. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 17 Uhr.

Foto / Quelle: Starbulls




Familie in Unfall verwickelt

Einen Unfall im Kreuzungsbereich der Kreisstraße MÜ17 mit der B15 gab es am Samstagmorgen bei Haag. Das meldet die Polizei erst am heutigen Montag. Ein 30-Jähriger wollte mit seinem Skoda geradeaus in Richtung Altdorf fahren – dabei übersah er die Vorfahrt eines VW Tiguan, der in Richtung Wasserburg unterwegs war und mit einer Familie besetzt war …

Durch den Anstoß drehte sich der Skoda um 180 Grad, der VW Tiguan kam in Fahrtrichtung rechts neben der B15 an einer Böschung zum Stillstand.

Der 41-jährige Fahrer des VW Tiguan sowie seine mit im Fahrzeug befindliche Ehefrau wurden leicht verletzt, ihr achtjähriger Sohn blieb zum Glück unverletzt, so die Polizei heute.

Glück im Unglück hatte auch der Skoda-Fahrer, der mit dem Schrecken davonkam.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von je 15.000 Euro. Die Feuerwehren Allmannsau und Haag waren zur Verkehrslenkung eingesetzt.

 

 




Danke, Ferdinand Steffan!

Engagement und Sachverstand: Nach 42 Jahren im Ehrenamt ist Kreisheimatpfleger Ferdinand Steffan (unser Foto) jetzt offiziell verabschiedet worden. Eine Institution im Altlandkreis! „Da gehört man schon zum Mobiliar im Landkreis“: Nun 75-jährig gab Steffan dieses Ehrenamt zum Jahresende auf, die offizielle Verabschiedung des Landkreises war jetzt. Ob er deshalb kürzer treten wird, darf bezweifelt werden. „Die Verpflichtungen laufen weiter“, sagte er bei seiner Verabschiedung und fügte an, „man fällt deshalb nicht aus dem Telefonbuch, die Leute rufen trotzdem an.“

Einen ehemaligen und alle aktiven Kreisheimatpfleger samt Ehefrauen hatte der stellvertretende Landrat Josef Huber zum offiziellen Abschiedsessen nach Höslwang geladen. Hinzu kam noch eine kleine Abordnung aus dem Rosenheimer Landratsamt, darunter Kulturreferent Christoph Maier-Gehring.

Huber lobte Ferdinand Steffan: „Sie haben im nördlichen Landkreis gewirkt und Zahlreiches auf den Weg gebracht. Es wird nicht einfach sein, nach 42 Jahren Ferdinand Steffan einen Nachfolger zu finden.“ Der stellvertretende Landrat lobte besonders das Engagement und den Sachverstand Steffans. In den Ergebnissen seiner Forschungen sah Huber wertvolles Wissen für die nächsten Generationen.

„Es war eine schöne Aufgabe“, meinte Steffan. Der 75-Jährige war nicht nur Kreisheimatpfleger, sondern auch Museumsleiter in Wasserburg und Lehrer am Gymnasium. Aus seiner Sicht eine optimale Kombination. „Die Fächer Katholische Religion und Latein sind nicht die Favoriten der Schüler, da muss man sich was einfallen lassen.“ Steffan verband seine Schulfächer mit praktischem Denkmalschutz. So legte er mit seinen Schülerinnen und Schülern über viele Jahre die Mauerreste der ehemaligen Burg Kling frei oder ließ sie die lateinischen Inschriften in Kirchen übersetzen.

Er vergaß aber auch nicht die Archivarbeit zu erwähnen, die stille und leise Heimatpflege, wie er es nannte, „wenn man fertig ist, kann man etwas weitergeben“. Der Abschied nach 42 Jahren war für Steffan ein Akt, um Verantwortung abzugeben. Seine Begeisterung für die Heimatpflege schmälert dies aber auf keinen Fall. Am Tag seiner Verabschiedung war er morgens zwei Stunden am Computer gesessen, um an mehreren Manuskripten zu arbeiten …

Wer die Nachfolge von Ferdinand Steffan im Ehrenamt des Kreisheimatpflegers übernimmt – das ist noch offen.    

Unser Foto: Zur Verabschiedung von Ferdinand Steffan hatte der stellvertretende Landrat Josef Huber (links) den ehemaligen Kreisheimatpfleger Knut Stolte (2. von links) sowie die noch aktiven Kreisheimatpfleger Hans Michael Stratbücker (5. von links), Karl Aß (4. von rechts) und Daniel Hoheneder (3. von rechts) geladen.  




Ein Satz mit x …

Ein rabenschwarzer Tag für Edlings Kegler-Teams war der 17. Spieltag der Kegelkreisrunde Ebersberg/Erding: Alle vier Mannschaften haben verloren, drei davon die Heimspiele! Die erste Rückrunden-Niederlage gab es dabei für die Herren I in der Bezirksliga. Gegen Inter Assling verlor man zu Hause mit 2108 : 2126 Holz.

Die Einzelleistungen:

Wolfgang Frantz 408 : 441 Holz, Sepp Kindlein 461 : 451 Holz, Martin Jansen 401 : 370 Holz, Bernhard Beck 423 : 424 Holz und Michael Huber 415 : 440 Holz.

Die zweite Herrenmannschaft gab daheim die Punkte gegen den KC Schönau I ab. Die Gäste gewannen die Bezirksliga-Partie mit 2148 : 2081 Holz.

Es kegelten Peter Niggl 408 : 417 Holz, Tobias Furtner 421 : 413 Holz, Ernst Sterzig 412 : 438 Holz, Gerhard Scheibner 436 : 456 Holz und Hans Geidobler 404 : 424 Holz.

Die Damen verloren in der Bezirksoberliga ihr Heimspiel gegen den KC Steinhöring mit 2001 : 2089 Holz. Für Edling konnten nur Monika Furtner mit 435 Holz und Tanja Sterzig mit 411 Holz überzeugen.

Und auch das A-Klassen-Team unterlag beim KC Neufinsing mit 1088 : 1165 Holz. Die besten Ergebnisse für Edling erzielten Traudl Dobler mit 246 Holz und Kerstin Seidinger’ mit 248 Holz.

wf

Foto: pixabay




Die WM kann kommen!

Mit einem starken Finish war’s am Ende der vierte Platz fürs Biathlon-Team Deutschland mit Franzi Preuß aus Albaching und Roman Rees, dem 25-jährigen, gebürtigen Freiburger – in der spannenden Single-Mixed-Staffel beim Weltcup am heutigen Sonntagabend in den USA! Im allerletzten Schießen vor der WM blieb Franzi noch einmal absolut nervenstark und fehlerfrei – und machte dadurch einen großen Sprung nach vorn.

Als Sechste verließ sie den Schießstand, überholte auf der letzten Runde die Schwedin Johanna Skottheim und setzte sich im Schlussspurt noch gegen die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold durch. Erinnerungen an ihren Weltcup-Sieg von Ruhpolding (Foto) wurden wach – nur ging es diesmal um Platz vier und fünf. Und die Albachingerin war wieder die Sprintstärkere …

Franzi hatte – nach null Fehlern liegend – diesmal das erste Stehendschießen versemmelt, brauchte drei Nachlader und konnte gerade noch eine Strafrunde verhindern. Zwar blieb Roman Rees insgesamt bei seinen vier Schießeinlagen bei einem Nachlader, doch auch er ließ wertvolle Zeit bei den Stationen liegen.

Der laufstarke Freiburger übergab dann als Sechster noch einmal an seine Teamkollegin vom SC Haag: Mit zwei Nachladern beim zweiten Liegendschießen fiel Franzi zwar erneut auf Rang zehn zurück – um dann aber noch einmal grandios anzugreifen (siehe oben).

In der erst achten Single-Mixed-Staffel in der Weltcup-Geschichte feierten die Italiener erstmals einen Sieg. Eine Premiere gab es auch im Ablauf des Wettkampfes: Erstmals starteten die Männer und die Frauen brachten die Staffel ins Ziel.

Foto: Franzi-Fanclub

 




Nächste Unfallflucht in Wasserburg

Wieder eine Unfallflucht in Wasserburg – diesmal auf dem ALDI-Parkplatz in der Eiselfinger Straße. Ein Mann hatte dort am gestrigen Samstagvormittag gegen 9.45 Uhr seinen VW Golf abgestellt, um etwa 30 Minuten lang einzukaufen. Als der Autofahrer zurückkehrte, stellte er eine Beschädigung an der Front seines Pkw fest. An der Anstoßstelle konnte roter Lackabrieb gesichert werden, so die Polizei am heutigen Sonntag …

Wer kann Hinweise geben? Sich bitte unter der 08071/91770 bei der Polizei Wasserburg melden.

 




Warnung vor allem an Tourengeher

Einen dringenden Hinweis hat das Polizeipräsidium Rosenheim am heutigen Sonntag an alle Wintersportler: Aufgrund der aktuellen Schönwetterlage und der damit verbundenen Sonneneinstrahlung auf die Berghänge weist die Polizei – insbesondere die Skitourengeher abseits präparierter Strecken – auf mögliche Gefahren von Lawinenabgängen hin …

Trotz der geringen Lawinenwarnstufe I: Am gestrigen Samstag nämlich ging gegen 17 Uhr im Spitzinggebiet im Bereich der Schönfeldalmen eine große Nassschnee-Lawine ab. Etwa 130 Einsatzkräfte von Bergwacht, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten unter Beteiligung von drei Hubschraubern über drei Stunden nach möglichen Verschütteten. Trotz der geringen Lawinenwarnstufe 1 ist aufgrund der frühlingshaften Bedingungen in exponierten Lagen größte Vorsicht geboten.

In den späten Samstag-Nachmittagsstunden stießen Skitourengeher im Bereich der Schönfeldalmen oberhalb des Spitzingsees auf eine sehr große Nassschneelawine, die offensichtlich erst kurz zuvor abgegangen war.

Die Bergfreunde suchten den Kegel der im Gesamten etwa 400 Meter langen, 70 Meter breiten und bis zu 6 Meter hohen Lawine ab und informierten die Rettungsleitstelle, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Personen unter der Lawine befinden.

Die Integrierte Leitstelle sowie die Polizeieinsatzzentrale entsandte ein Großaufgebot an Rettungskräften ins Einsatzgebiet, um die Lawine gezielt nach Verunglückten abzusuchen und eventuelle abgängige Personen ausfindig zu machen. Unter Zuhilfenahme von Sonden, Lawinenhunden und Lawinensuchgeräten wurde das Lawinenfeld professionell abgesucht. Da sich bis 21 Uhr keine Hinweise auf verschüttete Personen ergaben, wurde die Suche eingestellt werden.

Neben einem deutschen Rettungshubschrauber wurden auch Luftretter mit einem Helikopter aus dem benachbarten Tirol sowie eine Polizeihubschrauber ins Spitzinggebiet entsandt.

Im Einsatz war außerdem der Einsatzleiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt sowie mehrere Besatzungen des BRK. Des Weiteren beteiligten sich  knapp 60 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, etwa 50 Retter der Bergwacht mit Lawinensuchhunden sowie mehrere Alpinbergführer der Polizei und Beamte der Polizeiinspektion Miesbach an der Absuche und Einsatzbewältigung.

Foto. pixabay

 

 

 

 




Franzi und Roman für Deutschland

UPDATE: Die Albachingerin Franzi Preuß geht am Sonntagabend um 18 Uhr mit dem Sprint-Überraschungs-Dritten Roman Rees in die Spur – bei der Single-Mixed-Staffel des Biathlon-Weltcups in den USA. Es ist das letzte Rennen für sie vor der WM! Die Mixed-Staffel um 22 Uhr dann laufen Franziska Hildebrand, Denise Herrmann, Erik Lesser und Benedikt Doll. So die aktuellen Infos zum Biathlon-Showdown im Staate Utah …

Eine ordentliche Verbesserung um 22 Plätze schaffte am Samstagabend – nach deutscher Zeit – die 24-jährige Franzi Preuß aus Albaching im Biathlon-Verfolger in den USA. Nach ihrem enttäuschenden 50. Platz zuletzt im Weltcup-Sprint (wir berichteten) gab die junge Sportlerin vom SC Haag wieder Vollgas und ihr gelang die sechstbeste Zeit auf der Strecke! Trotz zweier Schießfehler brachte sie das beim großartigen Doppel-Erfolg ihrer Team-Kolleginnen Denise und Hildi, wie sie die Beiden am ZDF-Mikro nannte, ein ordentliches Stück nach vorne. Absolut zufrieden sei sie damit …

Keinen Tag möchte Franzi nun in der Vorbereitung auf die Anfang März stattfindenden Weltmeisterschaften in Schweden verschenken, meinte die Albachingerin lächelnd zum Reporter und vor dem Millionen-Publikum zur allerbesten Sendezeit am Samstagabend im Fernsehen.

Foto: NordicFocus

 

 




Arbeiten am „Brückenberg“

Der Rosenheimer „Brückenberg“ muss erneut untersucht werden: Vor fast genau einem Jahr waren die Spannglied-Verankerungen im Bereich der Widerlager untersucht worden. Dabei wurden Korrosionsschäden an der Verankerung festgestellt. Da die Endbereiche der Verankerungen Schäden aufweisen, müssen nun auch die Bereiche über den Pfeilern überprüft werden, meldet heute die Stadt. Ab dem kommenden Dienstag, 19. Februar, wird an der stadteinwärts führenden Fahrspur (Foto) begonnen. Mit Verkehrs-Behinderungen ist zu rechnen.

Die Arbeiten sollen bis Freitag, 22. Februar, abgeschlossen sein:

Unter Berücksichtigung der vorhandenen Schäden werden die erforderlichen Statik-Berechnungen erfolgen. Hierzu ist ein Betonabbruch im Bereich der Fahrbahn notwendig.

Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, finden die erforderlichen Bauarbeiten zeitlich nacheinander unter Sperrung der jeweils äußeren Fahrspur statt. Die Baustellenlänge erstreckt sich jeweils auf etwa 30 Metern Länge.

Für den Verkehr stehen dadurch immer drei Fahrspuren auf der Brücke zur Verfügung. Fußgänger und Radfahrer sind von der Maßnahme nicht betroffen, so die Stadt heute.

 

 

 

 




Jeden zweiten Tag ein Schleuser

Auf der Inntalautobahn haben Rosenheimer Bundespolizisten am heutigen Freitag einen Marokkaner festgenommen. Gegen den Pkw-Fahrer wird wegen des Verdachts der Schleuserei ermittelt. Derartige Verfahren hat die Rosenheimer Bundespolizei im vergangenen Jahr rund 130mal eingeleitet. Im vergangenen Monat Januar musste durchschnittlich sogar jeden zweiten Tag eine Person wegen Einschleusens angezeigt werden.

Das meldet die Bundespolizei am heutigen Nachmittag.

Am Morgen kontrollierten die Beamten auf der A93 die Insassen eines Autos mit italienischem Kennzeichen. Am Steuer saß ein marokkanischer Staatsangehöriger, der sich mit einem Reisepass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung ordnungsgemäß ausweisen konnte.

Er wurde von zwei Landsleuten im Alter von 44 und 45 Jahren begleitet. Diese verfügten hingegen nicht über die erforderlichen Papiere, die für die Einreise in die Bundesrepublik erforderlich gewesen wären. Bei der Durchsuchung der Beiden fanden die Bundespolizisten in der Jackentasche des 44-Jährigen zudem eine geringe Menge Haschisch.

Eigenen Angaben zufolge beabsichtigte das Trio, sich einige Zeit in München aufzuhalten. Aus diesem Vorhaben wird jedoch nun nichts.

Statt in die bayerische Landeshauptstadt kamen die drei Marokkaner zur Dienststelle der Bundespolizei nach Rosenheim. Der 41-jähirge Fahrer erhielt eine Strafanzeige. Er wird sich voraussichtlich schon bald in einem Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen.

Wegen versuchter illegaler Einreise beziehungsweise wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden seine Begleiter angezeigt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen haben die Männer das Land auf Anordnung der Bundespolizei wieder zu verlassen.

 




Die Vorgeschichte zum TV-Hit

Der Club der roten Bänder und wie alles begann! Mit diesem neuen Film – aktuell zum Bundesstart zu sehen im Aiblinger Kino – erhält die deutsche TV-Erfolgsserie um sechs befreundete Jugendliche in einem Krankenhaus seine Vorgeschichte in Form eines Kinospielfilms. Und darum geht’s …

Eines Tages wird Leo schlagartig aus seinem Alltag gerissen und muss ins Krankenhaus. Alles ist plötzlich anders, Untersuchungen und Diagnosen bestimmen sein Leben. Als er Emma entdeckt, traut er sich zunächst nicht, sie anzusprechen. Dass der Weg von Jonas, Alex und Toni auch irgendwann im Albertus-Klinikum enden wird, wo Hugo schon eine ganze Weile im Koma liegt, und dass sie eines Tages der Club der roten Bänder sein werden – das ahnt Leo, der zukünftige Anführer, zu diesem Zeitpunkt ebenso wenig wie die fünf Anderen: Jonas, Alex, Hugo, Toni und Emma …

Club der roten Bänder – wie alles begann

Deutschland 2019 

Darsteller: Tim Oliver Schultz, Luise Befort, Nick Julius Schuck, Damian Hardung, Ivo Kortlang, Timur Bartels, Rouven Israel, Jürgen Vogel

Regie: Felix Binder Drehbuch: Arne Nolting, Jan Martin Scharf Genre: Drama Land:  

Laufzeit: ca. 113 min.

Das Kino-Programm in Wasserburg zum Wochenende:

Freitag 15.02
15.45 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
16.00 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
17.30 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
18.15 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn
Samstag 16.02
13.00 UHR Mia und der weiße Löwe
13.15 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
15.15 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
15.30 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
17.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
17.30 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn
Sonntag 17.02
11.00 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
11.01 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn
13.00 UHR Mia und der weiße Löwe
13.15 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
15.15 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
15.30 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
17.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
17.30 UHR Der Junge muss an die frische Luft
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn




Die E-Mail gegen Kummer!

Ein besonderer Freitag ist heute in den Familien im Altlandkreis: Es ist mal wieder Zeugnistag – die Zwischenbilanz wartet! Wer Stress und Ärger mit den Eltern befürchtet, dem steht die „Nummer gegen Kummer“ zur Verfügung – und auch die E-Mail gegen Kummer! Ein offenes Ohr, Rat und Unterstützung bietet hier der Kinderschutzbund Rosenheim. Zum einen unter der bundesweit kostenfreien, anonymen und vertraulichen Rufnummer 116111 und auch online …

Es ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar.

Auch die bisherige Rufnummer 0800 – 111 0 333 ist weiterhin für Kinder und Jugendliche erreichbar. Wer nicht gerne telefoniert, kann sich unter www.nummergegenkummer.de rund um die Uhr an die em@ilberatung für Kinder und Jugendliche der „Nummer gegen Kummer“ wenden.

Doch nicht alleine die Kinder machen sich bei der Zeugnisvergabe große Sorgen. Auch für viele Eltern ist dieser Tag manchmal mit Angst, Wut oder Unsicherheit verbunden.

Bevor ein schlechtes Zeugnis und Schulprobleme zu größeren Konflikten in der Familie führen, können sich Eltern unter 0800-1110550 vertrauensvoll an das Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ beim Kinderschutzbund Rosenheim wenden.

Das Elterntelefon ist bundesweit montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr zu erreichen.

Diese Beratungsangebote des Kinderschutzbundes Rosenheim werden in Zusammenarbeit mit Nummer gegen Kummer e.V., Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund, angeboten.

Weitere Informationen und persönliche Beratung beim Kinderschutzbund Rosenheim unter 08031-12929 und unter www.kinderschutzbund-rosenheim.de.

Foto: Archiv fotolia




Matthäus-Passion am Karfreitag

Sie ist Bachs umfangreichste Komposition und stellt einen Höhepunkt in der Kirchenmusik dar: Der Wasserburger Bach-Chor (unser Foto) führt die Matthäus-Passion am Karfreitag, 19. April, um 19 Uhr im Wasserburger Rathaussaal auf. Die Mitwirkenden sind: Julian Habermann, Tenor (Evangelist), Thomas Hamberger, Bass (Jesus) und Martin Hörberg, Bass (Judas, Petrus, Pilatus) sowie Roswitha Schmelzl, Sopran und Ulrike Malotta, Alt – begleitet vom Bach-Collegium Wasserburg. Es singt der Kinderchor „Haager Spatzen“ und der Wasserburger Bach-Chor. Die Leitung hat Angelica Heder-Loosli …

Die Matthäus-Passion ist von tiefem christlichen Glauben geprägt und wurde zur besonderen Gestaltung des Vespergottesdienstes am Karfreitag 1727 in der Leipziger Thomaskirche komponiert. Sie schildert facettenreich und eindringlich die Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäus-Evangelium.

Bachs hochemotionale Musiksprache und das kunstvolle Ineinandergreifen von Chorälen, Rezitativen, Arien und Chören auf unterschiedlichen Erzählebenen machen dieses Werk so einzigartig. Für die dramaturgische Darstellung verwendet Bach zwei vierstimmige Chöre, einen Kinderchor, zwei Orchester mit Flöten, Oboen, Streichern, Laute und Orgel sowie fünf Solostimmen.

Die erzählenden Texte des Evangeliums werden vom Solotenor vorgetragen, dem „Evangelisten”, nur von den Harmonien der Bass-Gruppe begleitet. Die Heiligkeit der Worte Jesu wird von sanft begleitenden Streichern abgebildet. Der Chor wiederum verkörpert das Geschrei der aufgewiegelten Menge in kurzen Einwürfen. Das Fortschreiten der Handlung wird immer wieder durch Solo- und Chorstücke kommentiert: Die eigene persönliche Betroffenheit wird eindrucksvoll in den wunderschönen Solo-Arien reflektiert.

In den Chorstücken und Chorälen erklingt die Reaktion der gläubigen Christenheit, die letztendlich in der alles erlösenden Erkenntnis mündet: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“, die Bach in nur einem einzigen Takt vertont, die Einfachheit und Einheit der Erkennenden symbolisierend. So ist Bachs Musiksprache durchdrungen von wissender spiritueller Symbolik und Zahlenmystik, was ihm den „Titel“ des „5. Evangelisten“ einbrachte.

Der Kartenvorverkauf ist ab sofort bei der Buchhandlung Herzog in Wasserburg unter 08071-4714 sowie online auf www.sparkasse-wasserburg.de (ticketservice) oder unter der Ticket-Hotline 08071/101-129.

Foto: Renate Drax




Herzlich willkommen, Gröbenzell …

Die U16 männlich (Foto) empfängt Slama Jama Gröbenzell und auch die Herren! Acht Spiele stehen an diesem Wochenende auf dem Programm der Basketball-Abteilung des TSV Wasserburg. Start ist schon am heutigen Freitagabend mit dem Spiel der Damen I gegen Marburg im Badria (wir berichteten). Die weiteren vier Heimspiele finden alle am Sonntag in der Halle des Luitpold-Gymnasium statt.

Um 10 Uhr startet die U14 männlich da gegen den Tabellenfünften aus Prien. Die Wasserburger, Zweiter der Kreisliga, wollen mit einem Sieg weiter an der Tabellenspitze dranbleiben. Um 12.15 Uhr dann empfängt die U16 männlich, die mit sieben Siegen und vier Niederlagen in der Bezirksliga auf Rang vier liegt, das noch sieglose Schlusslicht aus Gröbenzell.

Ebenfalls aus Gröbenzell kommt der Gast der Herren I. Um 16.15 Uhr erwartet Kapitän Kenan Biberovic ein hartes Spiel gegen eine gute Mannschaft. Slama Jama Gröbenzell liegt mit elf Siegen auf Platz drei der Bayernliga Gruppe Süd, die Gastgeber mit sechs Erfolgen auf Rang acht.

„In Gröbenzell sind wir stark ersatzgeschwächt angetreten und waren nur zu Sechst. Wir haben uns nach einem schnellen 20 Punkte-Rückstand wieder herangekämpft, mussten uns dann aber deutlich geschlagen geben”, so Biberovic zur 57:85-Niederlage im Hinspiel: „Wir werden aber ohne Angst auftreten und in unserer Heimat-Sportstätte Gymnasium unser Bestes geben.”

Gröbenzell hat mit Thomas Auerhammer (17,1 Punkte im Schnitt), Jan Szembek (14,4) und Nils Wittlinger (10,6) drei Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute. Moritz Breitreiner, der sein Basketball-Handwerk in Wasserburg gelernt hat, folgt mit 9,1 Zählern pro Spiel.

Zum Abschluss des Tages hat die U18 weiblich um 19 Uhr Jahn München zu Gast. Die Wasserburgerinnen konnten vor einer Woche bereits den Tabellenführer MTV düpieren und wollen auch gegen den Tabellenzweiten für eine Überraschung sorgen.

Auswärts treten an diesem Wochenende die U12 weiblilch bei Jahn München, die U18 weiblich in Schwabing und die U14 weiblich beim MTV München an.

Heimspiele am Wochenende:

Freitag

19 Uhr: Damen I – BC Pharmaserv Marburg (BADRIA)

Sonntag

10 Uhr: U14 männlich – TuS Prien BRIGENNAS (Luitpold-Gymnasium)
12:15 Uhr: U16 männlich – Slama Jama Gröbenzell (Luitpold-Gymnasium)
16:15 Uhr: Herren I – Slama Jama Gröbenzell (Luitpold-Gymnasium)
19 Uhr: U18 weiblich – TS Jahn München (Luitpold-Gymnasium)

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Foto: Gabi Hörndl




Die Waldläuferbande und die Natur pur

PR – Es soll die Alternative sein – zum Ständigen-am-Handy-Rumhängen: Kinder, raus in die Natur, in die Gemeinschaft und mit Unterstützung von Wildnispädagogen (ausgebildet in der Wildnisschule Chiemgau) entdecken, beobachten, spielen und Spaß haben. Das Projekt heißt Waldläuferbande und ist in Oberreith für Kinder von acht bis zwölf Jahren gedacht …

Los gehen soll’s am 17. März.

Nähere Infos unter 080 73 / 91 65 35.

 

 




Da wird Ihnen geholfen

Neu ist das Angebot der EUTB (Unabhängige Teilhabe-Beratung) für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige ab der kommenden Woche am Dienstagvormittag: Die Möglichkeit, sich bei sozialen, interkulturellen, familiären oder finanziellen Anliegen kostenfrei beraten zu lassen, bietet der Wasserburger „BürgerBahnhof“. Dabei gibt es für alle Belange passende Gesprächspartner. Auch in der nächsten Woche haben die Berater des „BürgerBahnhofs“ wieder ein offenes Ohr für die Wasserburger. Hier unser Überblick …




„Nix hat gepasst!”

Einen schwarzen Tag hat Franzi Preuß am gestrigen Donnerstag in den USA beim Biathlon-Weltcup erlebt: Mit vier Schießfehlern landete die 24-Jährige aus Albaching abgeschlagen auf einem 50. Platz. Im Netz erreichten die Sportlerin sofort zahlreiche aufbauende Kommentare – ganz nach dem Motto: Kopf hoch, Franzi, Krone richten und nach vorne blicken! Nur steht jetzt am morgigen Samstag um 18 Uhr ein Verfolger an – und nicht wie ursprünglich geplant ein Massenstart – und Franzi muss als 50. hinterher rennen …

Es ist – die Staffeln im Staate Utah einmal nicht mitgerechnet, da noch fraglich, ob Franzi dort dabei ist – das letzte Rennen vor der WM Anfang März in Schweden, quasi die Generalprobe.

Franzi zu ihrem Sprint-Rennen enttäuscht: „Nix hat gepasst!”

Foto: NordicFocus




Hund mit Haarspray „erzogen”?

Ob Hausmüll in die Papiertonne gehöre oder nicht – das war die Frage und Ursache eines Streits, zu dem gestern die Polizei in der Rosenheimer Innenstadt gerufen wurde. Am Neubau – so heißt die Straße – wurden ein 32-Jähriger und eine 34-jährige Bewohnerin angetroffen. Die Polizei konnte schlichten, jeweilige Anzeigen wegen Beleidigungen folgen. Den Beamten fiel jedoch vor Ort zudem auf, dass sich der Hund der 34-Jährigen seltsam verhielt …

Der Zwergpinscher schnüffelte auffällig herum und seine Nase nässte unnatürlich, so die Polizei am heutigen Freitagmorgen.

Die Hundeschnauze war mit Klebstoff überzogen. Auf Anfrage wich die Hundebesitzerin aus und konnte keine plausible Erklärung abgeben. Hinter ihrer Wohnungstür jedoch – am Boden stehend und jederzeit griffbereit – fanden die Polizisten eine Haarspraydose … Nach Einschätzung der Beamten dürfte die Bewohnerin den Hund mit Haarspray die Schnauze besprüht haben, möglicherweise um ihn zu „erziehen“.

Die Polizei hat ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet, um den Fall weiter aufklären zu können.

Foto: Archiv – pixabay




Junge Frau angefahren und geflüchtet

Am heutigen Morgen kurz vor 8 Uhr war eine junge Frau in Soyen zu Fuß im Bereich des Bahnübergangs an der Riedener Straße – Ecke Seestraße – unterwegs. Sie benutzte den Gehweg am linken Fahrbahnrand. Plötzlich bemerkte die junge Frau, wie von hinten ein dunkler Pkw über den Bahnübergang in ihre Richtung fuhr. Der Fahrer hupte mehrfach, bevor sein Pkw in der scharfen Rechtskurve auf die linke Fahrbahnseite und auch auf den Gehweg schleuderte. Dort streifte das Auto die Fußgängerin, die durch den Aufprall zu Boden geworfen wurde …

Die junge Frau erlitt durch den Unfall Verletzungen an der rechten Körperseite. Sie konnte zum großen Glück nach einer ambulanten Behandlung aus dem Krankenhaus wieder entlassen werden. Das meldet die Polizei Wasserburg am heutigen Spätnachmittag.

Es wird vermutet, dass der Fahrzeugführer aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in der Kurve mit dem Pkw von der Fahrbahn abgekommen ist und die Fußgängerin durch sein Hupen noch vor einem Zusammenstoß warnen wollte, so die Polizei.

Nach dem Unfall fuhr das Auto einfach weiter.

Bei dem geflüchteten Pkw handele es sich um ein dunkles Fahrzeug – vermutlich in der Größe eines VW Golf. Auffällig sei ein großer Aufkleber des FC Bayern – in der Größe eines Fußballes – am linken Kotflügel im Bereich der Vorderachse gewesen!

Die Polizei appelliert nun an den Fahrzeuglenker, dass dieser sich doch bei der Dienststelle in Wasserburg melden möge!

Es werden Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise an die PI Wasserburg unter der 08071-91770 geben können.

 




Unfall mit sieben Fahrzeugen!

Am heutigen Donnerstagnachmittag gegen 13.15 Uhr ist es im Landkreis auf der Autobahn zwischen Frasdorf und Achenmühle zu einem Auffahrunfall mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen gekommen. Insgesamt wurden sechs der Fahrzeuginsassen verletzt, eine Person musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen werden …

Der Polizeibericht folgt.




Wieder aus dem Rahmen fallend

Schwarzer Freitag – das ist der Titel einer morgigen Stadtführung in Wasserburg mit der Stadtentdeckerin Irene Kristen-Deliano und der freien ErzähIerin Ilona Picha-Höberth, Sie führen um 15 Uhr am Nachmittag zu versteckten und verborgenen Winkeln der Altstadt und berichten Schauriges und Düsteres über Wunder, Spuk und seltsame Begebenheiten aus Kloster, Kirche und Burg.

Neben spannenden Informationen zur Stadtgeschichte gibt es auch unheimliche Geschichten über Hexenverfolgung, Zauber und Fluch zu hören.

Zum Abschluss werden die Teilnehmer noch in die Geheimnisse eines alten Wasserburger Apotheker-Likörs eingewiesen.

Der Treffpunkt ist auf der Burg  bei der Fußgängerampel.

Nähere Informationen und Anmeldungen unter 08071 – 41 07, Gäste-Info 08071-10522 oder per email: info@picha-hoeberth.com




„Fahrverbote sind keine Lösung”

Handlungsbedarf sieht die CSU-Kommission im ländlichen Raum beim Thema Mobilität. Hier setze die Staatsregierung auf flexible Verkehrsformen, sagte jetzt Verkehrsminister Hans Reichhart. „Wir möchten eine Art Werkzeugkasten für die Kommunen schaffen, mit Bussen, Rufsystemen und landes-bedeutsamen Buslinien. Nötig ist auch eine gute Anbindung des Busverkehrs an den Schienenverkehr.“ Die Bayerische Staatsregierung will mit mehr Flexibilität im Öffentlichen Personennahverkehr, hohen Investitionen in die Infrastruktur und schnelleren Planungsverfahren die Herausforderungen in der Verkehrspolitik meistern.

Unser Foto zeigt von rechts: Verkehrsminister Hans Reichhart, die Vorsitzende der Verkehrskommission – MdB Daniela Ludwig – und ihr Stellvertreter Eberhard Rotter.

Reichhart vor der CSU-Kommission für Verkehr und Infrastruktur. „Mobilität ist die Zukunftsfrage für den Wirtschaftsstandort Deutschland und Bayern“, so Reichhart. Als einen der Schwerpunkte nannte er den Erhalt und Ausbau der Staatsstraßen im Freistaat. „Wir haben fast 26.000 Kilometer Straßen zu unterhalten. Wir müssen sie alle in einen zufriedenstellenden Zustand bringen.“

Auch beim Verkehrsträger Schiene stehen Bund und Land vor großen Herausforderungen. Das machte die Vorsitzende der Verkehrskommission, die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig deutlich. Sie sieht ebenso wie die Mitglieder der Kommission bei der Verlagerung von Gütern auf die Schiene große Defizite. „Nachfrage und Angebote finden bei der DB Cargo nicht zueinander. Es gibt einen massiven Aufwuchs an Gütern und ein rückläufiges Ergebnis von DB Cargo.“

In Bayern wird sich das Schienennetz in den nächsten Jahren erweitern. Als Beispiele nannte Reichhart die 2. Stammstrecke in München, die U-Bahn in Nürnberg und der Ausbau der Schienen bei Augsburg als Teil der Magistrale Paris-Bratislava. Obwohl für die Schiene der Bund zuständig sei, investiere auch der Freistaat hier jährlich 120 Millionen Euro in die Infrastruktur.

Ludwig bezeichnete die Themen Diesel und Bahn als die beiden großen Herausforderungen der Verkehrspolitik.  „Man hat fast den Eindruck, das Thema Verkehr besteht nur daraus. Es gibt aber zahlreiche weitere Themen, die wir bewältigen müssen.“

Sorgen bereiten der Verkehrskommission die langen Planungsverfahren für große Verkehrsprojekte. Der Bau der Autobahn A94, der Erdinger Nordumfahrung oder die Planung und der Bau der 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn dauern nach Ansicht der Kommission viel zu lange. Dringend gelöst gehöre auch die Verkehrsanbindung des Münchner Flughafens. „Wir müssen uns die Planfeststellungsverfahren anschauen und Möglichkeiten zur Beschleunigung von Bauvorhaben prüfen“, erklärte der Minister.

Einig war sich die Kommission, dass beim Thema Diesel die Fahrverbote keine Lösung darstellen. „Sie sind nicht nachhaltig. Sie verdrängen den Verkehr, machen die Luft aber nicht besser“, betonte Daniela Ludwig.

Beim Thema Feinstaubbelastung gebe es bereits Erfolge. „2017 haben 75 Städte in Deutschland die Grenzwerte überschritten. 2018 waren es noch 35. Das ist ein erheblicher Fortschritt, der zeigt, dass unsere Maßnahmen und Förderprogramme wirken“, sagte die Abgeordnete abschließend.

 

 

 




Endstation Polizei

Die Rosenheimer Bundespolizei trifft im Rahmen der Grenzkontrollen immer wieder auf Personen, die mit Haftbefehlen gesucht werden. Meist haben diese Justizschulden zu begleichen oder Freiheitsstrafen anzutreten. Im vergangenen Jahr 2018 haben die Bundespolizisten allein zwischen Chiemsee und Zugspitze rund 400 Haftbefehle vollstreckt, heißt es in einer Bilanz am heutigen Donnerstag, an dem in nur einem Bus für gleich drei Fahrgäste ebenfalls das Ende der Reise war …

Ein rumänischer Staatsangehöriger ist heute im Fernreisebus aus Italien verhaftet worden. Bei der Überprüfung seiner Personalien hatte sich herausgestellt, dass er vom Amtsgericht Offenbach wegen Fahrens ohne Führerschein bereits im Mai 2017 zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 4.500 Euro verurteilt worden war. Da er den Betrag laut Haftbefehl bislang noch nicht entrichtet hatte und auch bei der Kontrolle auf der Inntalautobahn nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise eine Freiheitsstrafe antreten. Der 27-Jährige wurde für etwas mehr als vier Monate in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Ein anderer Rumäne, der im selben Bus unterwegs war, musste seine Fahrt ebenfalls heute in der Kontrollstelle im Landkreis abbrechen. Laut Haftbefehl des Amtsgerichts Gelsenkirchens wird dem 49-Jährigen vorgeworfen, an einem Wohnungseinbruch beteiligt gewesen zu sein.

Der dringend Tatverdächtige wurde seit 2015 gesucht, weil er zu der wegen des Einbruchs angesetzten Gerichtsverhandlung nicht erschienen war. Offenbar hatte sich der Mann ins Ausland abgesetzt.

Außerhalb Deutschlands dürfte sich auch ein gesuchter Italiener in den letzten Jahren aufgehalten haben. Er wurde 2016 vom Amtsgericht Düsseldorf wegen des Tatvorwurfs der Leistungserschleichung mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht. Bei seiner Kontrolle im Landkreis heute schlug ebenfalls der Polizeicomputer Alarm. Wie die anderen beiden Männer musste auch der 39-Jährige den Reisebus verlassen, so dass er der Justiz übergeben werden konnte.

Foto: Polizei




Grüne: „Ein sensationelles Ergebnis“

Ein sensationelles Ergebnis“ – diese Bilanz ziehen die Grünen auch für den Landkreis Rosenheim zum Volksbegehren Artenvielfalt, wo sich in allen Gemeinden – auch im Altlandkreis – im Schnitt über 19 Prozent der Wahlberechtigten eingetragen haben. In der Stadt Wasserburg war mit 22,3 Prozent die höchste Beteiligung im Altlandkreis – die wenigsten trugen sich überraschenderweise hier sogar landkreisweit in Eiselfing ein – mit 13,89 Prozent! Nachfolgend alle Meldungen der Kommunen … Die Grünen-Landtagsabgeordnete Claudia Köhler, Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Rosenheim, zeigt sich am heutigen Donnerstag begeistert über die außergewöhnlich hohe Beteiligung insgesamt gesehen bei einem Volksbegehren …

Köhler: „Fast das Doppelte des notwendigen Quorums im Landkreis Rosenheim (Landkreis 19,2%, Stadt Rosenheim 16,9%), das ist ein sensationelles Ergebnis. Das war eine Abstimmung mit den Füßen. Trotz Schnee und Eis, trotz unwahrer Gerüchte standen die Menschen Schlange vor den Rathäusern, um endlich Naturschutzpolitik zu erzwingen. Dieses Ergebnis zeigt: Wir brauchen ein neues, tragfähiges und nachhaltiges Miteinander von Landwirtschaft und Naturschutz.

Auch bei unseren Informations- und Diskussionsveranstaltungen wurde klar: Es braucht eine Wende. Unsere Landwirte arbeiten hart, bekommen Förderungen und haben trotzdem Existenzängste – gleichzeitig ist es für den Artenschutz bereits fünf nach Zwölf. Da stimmt die Politik in Bayern und im Bund schon lange nicht mehr. Ich danke allen, die abgestimmt haben, damit sich etwas tut. Nach dieser Initiative müssen konkrete Maßnahmen statt Parolen ergriffen werden.“

Nun ist der Landtag am Zug.

Entweder er nimmt den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverändert an oder er lehnt ihn ab. Bei einer Ablehnung kann die Bevölkerung bei einem Volksentscheid darüber abstimmen.

Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Landtag dem Volksbegehren einen eigenen Gesetzentwurf entgegen stellt. Dann werden bei einem Volksentscheid beide Gesetzentwürfe zur Abstimmung gestellt …

Die einzelnen Gemeinden im Überblick:

Foto: Archiv – pixabay

 

 




Anderswo. Allein in Afrika.

414 Tage lang durchquert ein junger Mann mit seinem Fahrrad allein in 15.000 Kilometern 15 afrikanische Länder. Unerwartet getrennt von seinen beiden Reisegefährten steht Anselm vor einer schweren Entscheidung: Ebenfalls zurück nach Hause oder allein mit dem Fahrrad weiter durch die Kalahari-Wüste? Er wagt den Schritt ins Unbekannte und Tritt für Tritt entfaltet sich ein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent. Zu sehen ist diese bemerkenswerte Doku am kommenden Wochenende in Marias Kino in Bad Endorf …

Kein Wasser kaufen können, nur aus eigener Kraft reisen, trotz wilder Tiere in der Natur zelten – Afrika ist unberechenbar und herausfordernd. Doch selbst nach schweren Krankheiten und 3.000 Kilometern gegen permanenten Nordwind durch die Sahara ist klar: Afrika ist auch kraftvoll, farbenfroh und voller Leben. Es wächst in Anselm eine tiefe Liebe zu diesem riesigen Kontinent, ein tiefes Vertrauen in seine Mitmenschen und sich selbst sowie die Erkenntnis, dass man allein nicht einsam sein muss.

Schon immer saß der studierte Geophysiker gerne auf dem Rad. Dank zahlreicher Unterstützer und einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne gelang es dem Hamburger, aus seinen Afrika-Aufnahmen einen Film zu machen und diesen in die Kinos zu bringen – eine Bereicherung für uns alle!

Regie Anselm Nathanael Pahnke
Länge 103 Minuten
Produktion Deutschland 2018

Das Kino-Programm heute und morgen in Wasserburg:

Donnerstag 14.02
15.45 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
16.00 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
17.30 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
18.15 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn
Freitag 15.02
15.45 UHR Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
16.00 UHR Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten
17.30 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
18.15 UHR Die Frau des Nobelpreisträgers
20.15 UHR Green Book – Eine besondere Freundschaft
20.30 UHR The Favourite – Intrigen und Irrsinn




Franzi in Amerika „entwaffnet” …

Es geht weiter im Biathlon-Weltcup am heutigen Donnerstag mit einem Sprint – auch wenn sich das deutsche Team mit Blick auf die bevorstehende WM (wir berichteten) mehr und mehr dezimiert. Mit dabei jedoch im nordamerikanischen Soldier Hollow von Salt Lake City im Staate Utah ist Franzi Preuß aus Albaching. A bissal Aufenthalt gab’s bei der Einreise in die USA: Entscheidendes fehlte den Athleten erst einmal – ihre Waffen. Auch die 24-Jährige vom SC Haag musste auf ihr besonderes Sportgerät warten …

Der Sprint der Damen beginnt nach unserer Zeit heute um 19.15 Uhr.

Am Samstag ist um 18.05 Uhr der Massenstart der Damen angesetzt und am Sonntag um 18 Uhr eine Single-Mixed-Staffel (eine Frau, ein Mann) und um 22 Uhr eine Mixed-Staffel (zwei Frauen, zwei Männer).

Foto: Franzi-Fan-Club

 




Alles zu den Berufen in der Pflege

Zum ersten Mal fand jetzt eine Orientierungs-Veranstaltung der Berufsfachschulen des Wasserburger kbo-Inn-Salzach-Klinikums statt – und zwar direkt vor Ort in den Räumen der Schule am Klinikum. Neben umfassenden Informationen zu den Ausbildungs-Möglichkeiten konnte so von den potentiellen zukünftigen Schülern gleich ein wenig „Ausbildungsluft“ geschnuppert werden.

Unser Foto: An verschiedenen Stationen konnten die Interessierten selbst tätig werden und zum Beispiel die Reanimation an einer Übungspuppe testen.

Schulleiterin Dr. Sabine Balzer stellte vor einem gut gefüllten Hörsaal die verschiedenen Möglichkeiten einer Ausbildung oder eines dualen Studiums am kbo-Inn-Salzach-Klinikum detailliert vor.

Neben der dreijährigen Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflege kann auch eine einjährige Ausbildung zur Krankenpflegehilfe an der Berufsfachschule absolviert werden.

Zudem wird in Kooperation mit der Technischen Hochschule Rosenheim ein duales Studium im Bereich Pflege angeboten.

Welche Voraussetzungen dafür jeweils erfüllt werden müssen und welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung es gibt, wurde dabei ebenso erklärt, wie Informationen zur Ausbildungsvergütung oder den Theorie- und Praxisanteilen der Ausbildung.

In kurzen Fachvorträgen gaben Lehrerinnen und Lehrer Einblicke in den Unterricht und den praktischen Teil der Ausbildung. Eine Auszubildende berichtete über ihren Erasmus-Aufenthalt – ein besonderes Angebot, das die Berufsfachschule am kbo-Inn-Salzach-Klinikum bietet.

Im Anschluss hatten die Besucher die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen selbst tätig zu werden. Zum Beispiel bei der Puls- und Blutdruckmessung, der Händedesinfektion oder beim Ausprobieren von Reanimation an einer Übungspuppe. An Informationsständen konnten außerdem noch offene Fragen geklärt und zusätzliche Informationen zur Ausbildung eingeholt werden.

Zum Klinikum:

Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Geriatrie, Neurologie

Mit seiner über 130-jährigen Geschichte ist das kbo-Inn-Salzach-Klinikum heute zentrale Versorgungsklinik für Menschen mit psychischen, psychosomatischen und neurologischen Erkrankungen im südostoberbayerischen Raum. Die Präsenz an fünf Standorten (Wasserburg, Freilassing, Rosenheim, Altötting und Ebersberg) garantiert Patienten eine professionelle und wohnortnahe Behandlung und Betreuung.

Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Klinik Freilassing zudem Akademische Lehreinrichtung der Technischen Universität München.

 

 




Volley-Hit: Das letzte Heimspiel!

Gelingt ein Sieg zum letzten Mal vor heimischer Kulisse in dieser so unglaublich starken Saison? Hochmotiviert sind jedenfalls die Bundesliga-Ladies aus Eiselfing als Zweitplatzierte der dritthöchsten, deutschen Volleyball-Liga – am kommenden Samstagabend wollen sie noch einmal alles geben für ihre Fans! Um 19 Uhr geht’s los. Zu Gast beim vorletzten Match der Saison überhaupt ist der TSV Obergünzburg, das Schlusslicht …

Trotzdem sind die Mädels aus Obergünzburg in keinster Weise zu unterschätzen. Ziel der Kleeblätterinnen ist es ganz klar, aus einer stabilen Annahme heraus den gegnerischen Block auszuspielen und so mit harten Angriffen zu punkten.

Leider jedoch kann am letzten Heimspiel Trainergespann Heidlinger nicht auf den vollständigen Kader zurückgreifen: Berufsbedingt muss auf Außenangreiferin Manu Schneider und krankheitsbedingt auf Mittelblockerin Katrin Krieger verzichtet werden …

Für ein Rahmenprogramm beim ultimativen Heim-Showdown ist gesorgt: Zum Ende des Abends sorgen die Faschingskids „Shamrocks“ in Eiselfing für Stimmung.

Die gesamte Mannschaft freut sich auf viele unterstützende Fans und Zuschauer, für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt!

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Foto: TSV Eiselfing




Der Blick zurück der fleißigen Helfer

So ein Sommer wie im Jahr 2018 – den gab’s selten. Vom April weg bis weit in den Oktober immer sonnig, immer warm und bisweilen zu heiß. Die Badeseen waren voll. Jeder suchte die Abkühlung im See. Doch nicht jeder vertrug die anhaltende Hitzeperiode. Gerade die Älteren hatten darunter zu leiden. Heißt: Der lange Sommer forderte auch die engagierten Helfer der Wasserwacht Rott sehr. Jetzt wurde eine Bilanz gezogen …

Alle 65 ehrenamtlich Aktiven an den drei Stützpunkten am Rotter Ausee, am Kettenhamer Weiher bei Griestätt und am Waldsee bei Hochstätt waren im Einsatz. Schnell summiert sich das auf 701 Wachdienststunden. 33mal musste Erste-Hilfe geleistet werden. Diese Erste-Hilfe-Leistungen reichen von der Wundversorgung vor Ort bis hin zum Notarzteinsatz wegen Kreislaufschwäche an der Innstaustufe.

Weitere mehr als 200 Stunden fielen für Arbeitseinsätze an. Das sind Säuberungsarbeiten im und rund um den See, das Säubern und Auffüllen der Sandkästen oder das Herrichten des Beach-Volleyball-Feld.

Ein Hauptaugenvermerk fiel bei der Jahresbilanz auf den Nachwuchs in der Griesstätter Jugendgruppe. Fünf Burschen und Mädchen aus der Jugendgruppe machten das schon anspruchsvolle bronzene Rettungsschwimmerabzeichen.

Und das jährliche Ferienprogramm der Rotter Wasserwachtler ist nicht nur Arbeit, es bringt viel Spaß, wenn die Kinderaugen leuchten.

In der Nichtbadezeit kümmert sich die Wasserwacht Rott / Griesstätt / Hochstätt um ihre Aus- und Fortbildung. Es beinhaltet das Sommer- und Wintertraining der Rettungsschwimmer, die Aus- und Fortbildung am Defibrillator, in Erste-Hilfe und an überörtlichen Kursen und Lehrgängen.

Zudem wurde wieder wie letztes Jahr ein Erste-Hilfe-Kurs für Kinder und Jugendliche am Kettenhamer Weiher veranstaltet. 2018 fielen so stattliche 997 Stunden für Aus- und Fortbildung an.

Nur zu gerne nahmen die Wasserwachtler die Abnahme von Schwimmabzeichen für Kinder an. So bestanden drei das Seepferdchen, 16 das bronzene, sechs das silberne und fünf das goldene Jugendschwimmabzeichen.

Die Wasserwachtler in den drei Stützpunkten Rott / Griesstätt / Hochstätt dürfen stolz auf das Geleistete sein.

Und hier noch ein Appell der Aktiven aus dem Raum Rott: Mach mit, komm auch Du zur Wasserwacht!

rh