Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Donnerstag, der 19. September, der 262. Tag des Jahres. Es läuft die 38. Woche. Das Wetter heute: Sonnig, aber nur bis 16 Grad! Sonnenaufgang: 6.52 Uhr. Sonnenuntergang: 19.16 Uhr. Unser Zitat zum heutigen Tag …

Die Aufgabe eines Dichters besteht ja hauptsächlich darin, zu sehen – nicht zu reflektieren.

Henrik Ibsen (1828 – 1906), Dramatiker und Lyriker aus Norwegen

Namenstag haben heute …

… Wilhelmine, Januarius, Thorsten.

 

 




Derby-Pleite vor 250 Zuschauern

Vor einer tollen Kulisse mit 250 Zuschauern stieg das Gemeindederby der Fußball-A-Klasse in Schnaitsee. Die TSV-Elf agierte in der ersten Halbzeit sehr zögerlich – von den guten Ansätzen der letzten Wochen war leider kaum etwas zu sehen. Waldhausen dagegen war besser im Spiel und erarbeitete sich Chancen. Die Abschlüsse fanden zunächst aber nicht den Weg ins Tor. Kapitän Leupoldt traf den Pfosten, scheiterte dann an Torhüter Herbst. Erik Kacmar köpfte am langen Eck vorbei und Andreas Hilgers Versuch konnte ebenfalls Herbst parieren.

Die Fernsehturmkicker hatten nur eine Chance zu verbuchen: Patrick Konhäusers Freistoß konnte aber Gästekeeper Hüttl stark über das Torgestänge abwehren.

Zuvor steuerte Dominik Schederecker alleine auf das Gästetor zu, doch wurde er auf Grund einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Nach der Pause war Schnaitsee dann deutlich besser in der Partie. In dieser Drangphase verpasste man es aber, aus den sich bietenden Chancen Kapital zu schlagen. Tobias Gmeindls Versuche fanden zum Leidwesen des TSV-Anhangs nicht den Weg ins Tor.

Auf der Gegenseite dann die Führung für die Waldhauser: Michael Kiermaier trat einen Freistoß, der an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand.

In der 81. Spielminute dann das 2:0 obendrauf. Andreas Hilger setzte sich gut über außen durch und Leupoldt verwertete in der Mitte.

Kurz vor Schluss zwar noch der Anschlusstreffer der Schnaitseer – Dominik Schederecker wurde gut freigespielt und schob cool ein – zu mehr reichte es aus Sicht der Schnaitseer aber nicht mehr. Und Waldhausen ist der bislang ungeschlagene Spitzenreiter …

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Ohne Fahrkarte: Frau in Klinik gebracht …

Die Polizei war am heutigen Mittwochmorgen am Bahnhof in Reitmehring mit einer 26-Jährigen aus Nigeria beschäftigt, die eigentlich ‘nur’ ohne Fahrschein mit dem Zug unterwegs war. Bei einer Anzeigen-Aufnahme wegen des Verdachts einer Leistungserschleichung ist es jedoch nicht geblieben.  

Während der Fahrt von Rosenheim nach Reitmehring war die junge Frau vom Zugbegleiter einer Fahrscheinkontrolle unterzogen worden. Wie sich herausstellte, war die Nigerianerin ohne Ticket unterwegs. Im Verlauf der sogenannten Fahrpreis-Nacherhebung sei die Frau nach ersten Erkenntnissen aggressiv und ausfällig geworden, heißt es. Sie soll den Schaffner als „Racist“ bezeichnet und von „kill“ gesprochen haben …

Den zum Zweck der Personalienfeststellung verständigten Beamten der Wasserburger Polizei sei die Afrikanerin mit Tritten und Faustschlägen begegnet. Auch nach dem Eintreffen von Beamten der Rosenheimer Bundespolizei habe sich die 26-Jährige nicht beruhigt. Sie wurde aufgrund ihrer psychischen Verfassung mit einem Krankenwagen ins Inn-Salzach-Klinikum eingeliefert.

Die Frau muss mit Strafanzeigen wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen, sagt die Bundespolizei.

 

 




Bitte anschnallen! Alle!

Es ist nur ein kleiner ‘Klick’, doch der kann letztlich über Leben und Tod entscheiden: Verschiedenste Dienststellen des Polizeipräsidiums in Rosenheim beteiligten sich auf Grund des Schulbeginns jetzt an den landesweiten Aktionstagen zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Insgesamt mussten 340 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die entweder sich oder ein im Fahrzeug mitfahrendes Kind nicht angeschnallt hatten

„Wir können nur weiterhin eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer appellieren: Schnallen Sie sich und ihre im Fahrzeug befindlichen Kinder an“, so Polizeirat Holger Siegemund, Leiter der Abteilung Verkehrsaufgaben beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Ein Appell, den sich die vielen Verkehrsteilnehmer, die im Aktionszeitraum beanstandet werden mussten, hoffentlich zukünftig zu Herzen nehmen, so die Polizei.

Über 500 Beamtinnen und Beamte beteiligten sich zum Schulbeginn im gesamten Präsidialbereich an der bayernweit stattfindenden Verkehrsaktion zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Leider wurden in dem relativ kurzen Kontrollzeitraum 274 Verkehrsteilnehmer festgestellt, die nicht angeschnallt waren. Fast noch erschreckender: 66 Kinder fuhren ohne Gurt in einem Kraftfahrzeug mit!

Wer während der Fahrt den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht anlegt, für den sieht die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro vor. Doppelt so viel, nämlich 60 Euro, müssen die Verkehrsteilnehmer bezahlen, wenn sie ein Kind ohne jede Sicherung befördern.

Nachweislich war im vergangenen Jahr bayernweit jeder fünfte tödlich verunglückte Pkw-Insasse nicht angeschnallt. In vielen Fällen wäre der Tod vermutlich zu verhindern gewesen, so die Polizei.

Foto: Polizei

 

 




Drah di ned um …

In wenigen Tagen – am 1. Oktober diesen Jahres – werden fünf Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim zu Kommissaren befördert. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden ihnen jetzt die Beförderungsurkunden ausgehändigt. In den vergangenen zwei Jahren hatten sie ihr Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern im Fachbereich Polizei absolviert.

Unser Foto zeigt Polizeidirektor Rainer Wolf (ganz vorne links), Dr. Sebastian Rotter (vorne rechts), Leiter der Abteilung Polizeiverwaltung sowie den Personalratsvorsitzenden Wolfgang Ligotzky (hintere Reihe 2. von links) im Kreise der neuen Kommissare und weiteren Verantwortlichen des Polizeipräsidiums.

Sie gratulierten herzlichst und wünschten viel Erfolg in den neuen, verantwortungsvollen Funktionen.

 

 

 




Ludwig ist die neue Drogen-Beauftragte

Daniela Ludwig, MdB der CSU aus Rosenheim, ist die neue Drogen-Beauftragte der Bundesregierung. Wie abzusehen war (wir berichteten), hat das Kabinett heute dem Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zugestimmt und Daniela Ludwig (CSU) als neue Drogen-Beauftragte der Bundesregierung berufen. Spahn: „Ich kenne und schätze Daniela Ludwig seit unserem gemeinsamen Start im Bundestag und ich weiß, dass sie als neue Drogen-Beauftragte frischen Wind in das Amt bringen wird. Daniela Ludwig befürwortet – ebenso wie ich – den offenen Dialog und die fundierte Debatte …

Sie wird ihre langjährige Erfahrung als Bundespolitikerin wie auch in der Kommunalpolitik einbringen. Das ist wichtig, weil das Amt der Drogen-Beauftragten eine Querschnittsaufgabe über viele Fachgebiete ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.”

Daniela Ludwig dazu: „Ich freue mich, dieses wichtige Amt übernehmen zu dürfen! Gerade weil Sucht so viele Menschen in diesem Land betrifft, ist es gut und richtig, unvoreingenommen auf das Thema zu schauen. So kann ich neue Akzente setzen, was von allen Akteuren als Chance gesehen werden kann.
Wichtig ist ein offener Austausch mit allen Playern aus dem Drogen-und Suchtbereich. Dazu gehören auch kontroverse Debatten, die niemand scheuen sollte, wenn sie am Ende des Tages dazu dienen, das Thema positiv voranzubringen.”

Die 44-jährige Juristin Daniela Ludwig ist seit 2002 Mitglied im Deutschen Bundestag und verkehrspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Zu den Arbeitsschwerpunkten der Drogen-Beauftragten gehören die Förderung und Unterstützung von Initiativen und Aktivitäten der Sucht- und Drogenprävention. Zudem zählt es zu ihren Aufgaben, neue Wege und Schwerpunkte in der der Sucht- und Drogenpolitik zu entwickeln, um gesundheitliche, soziale und psychische Probleme zu vermeiden oder abzumildern.

Sie vertritt die Sucht- und Drogenpolitik der Bundesregierung auf internationaler Ebene und in der Öffentlichkeit.
Foto: Michael Schinkel

 

 




„Es gabat da a Leich”

Auf dem Samerberg wurde schon ein paarl Mal gedreht: Nach den bisherigen Opfern beim Gleitschirmfliegen, am Naturbad oder bei der Aussichtskapelle kam es jetzt zum Dreh für einen „Tod im Reisebus“. Die dreitägigen Aufnahmen für einen Film in der beliebten Reihe „Rosenheim Cops“ waren von schönem Spätsommer-Wetter und dem malerischen Ambiente vom Törwanger Dorfplatz begünstigt.

Unser Foto zeigt von links: Monika Schimanski von der Gäste-Information Samerberg, Walter Schuler (alias „Georg Rottaler“), Marisa Burger (alias „Frau Stockl“), Bürgermeister Georg Huber,  Maria Bachmann (alias „Agnes Rottaler“), Igor Jeftic (alias „Kommissar Hansen“) und Thomas Birnstiel (alias „Neuer Kommissar Aubinger“).

Bürgermeister Georg Huber und die Leiterin der Gäste-Information Monika Schimanski hießen die Schauspieler und die gesamte Crew herzlich willkommen.

Bus-Unternehmer Bernd Rieder und Gasthof-Post-Wirt Wolfgang Pallauf erhielten zum Dank für ihre Dreh-Unterstützung Erinnerungsfotos mit Schauspielerin Marisa Burger alias „Frau Stockl“ vom Rosenheim-Cops-Sekretariat.

Der Termin für die Ausstrahlung des auf dem Samerberg aufgenommenen Films im Zweiten Deutschen Fernsehen steht derzeit noch nicht fest.

Szenen-Besprechung beim Dreh …

Fotos: Hötzelsperger

 




Bewerbungsfristen verlängert

Aufgrund einiger neuer Angebote und mehrerer zusätzlicher Studiengänge bietet die Technische Hochschule Rosenheim in diesem Jahr noch in einigen in der Vergangenheit stark nachgefragten Studiengängen freie Studienplätze an. Das Studienamt der Hochschule hat deshalb für mehrere Bachelor-Studiengänge die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester bis zum 30. September verlängert. So können sich Interessierte noch für …

… Betriebswirtschaft, Chemieingenieurwesen, Kunststofftechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Pädagogik der Kindheit bewerben, was unkompliziert online möglich ist.

Alle Informationen zur Bewerbung, Zulassung und Einschreibung unter:

www.th-rosenheim.de/bewerbung.

 

 




Motorrad vor Unfall gestohlen

Wie die Polizei am heutigen Mittwochnachmittag meldet, haben Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall am 4. September gegen 0.15 Uhr im Bereich der Rosenheimer Schillerstraße nun ergeben, dass der 20-jährige Verursacher des Unfalles das Motorrad zuvor gestohlen hatte. Der Täter wohnt im Raum Großkarolinenfeld und war wohl auf dem Weg nach Hause.

Der Dieb hatte seinem ebenfalls 20-jährigen Kumpel aus Rosenheim zuvor den Zündschlüssel gestohlen. Da der Rosenheimer für ein paar Tage in den Urlaub gefahren war, dürfte der junge Mann aus Großkaro diese Gelegenheit zum Diebstahl genutzt haben, so die Polizei heute.

Da der Unfallverursacher dann von der Polizei sogar in der Wohnung seines Kumpels nach dem Unfall angetroffen worden war, muss aktuell noch ermittelt werden, wie der Großkarolinenfelder in die Wohnung gelangt ist …

Ersten Erkenntnissen nach hing am Zündschlüssel nämlich auch noch der Wohnungsschlüssel!

Neben dem bereits eingeleitetem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, blüht dem 20-Jährigen aus Großkaro deshalb nun auch ein Verfahren wegen Motorraddiebstahl und Hausfriedensbruch.

 

 

 




Sind die 20er golden?

Ab morgen im Wasserburger Kino zu sehen: In Sophie Kluges Tragikomödie „Golden Twenties“ steckt die Hauptfigur Ava mitten in den Zwanzigern fest. Doch ob diese wirklich golden sind, mag man nach 90 dahingleitenden Minuten bezweifeln. Nicht aber, dass wir es hier mit einem wirklich guten Film zu tun haben.

Mit Mitte Zwanzig zieht Ava wieder bei ihrer Mutter Mavie ein. Diese hat mittlerweile einen neuen Freund und scheint mit jedem Lebensjahr neue Spleens zu entwickeln. Seit einer Weile verbarrikadiert sich die Frau etwa in ihren eigenen vier Wänden, weil die Einbruchsrate in ihrem Einzugsgebiet angestiegen ist. Doch damit kann sich Ava erst einmal nicht beschäftigen.

Viel wichtiger ist der jungen Frau nämlich ein neuer Job. Den findet sie nach einigen Anlaufschwierigkeiten an einem Theater, wo sie bei den Vorbereitungen eines neuen Stückes hospitieren darf. Von ihren Kollegen wird sie nicht ernst genommen, dafür findet sie in dem attraktiven Schauspieler Jonas einen Verehrer, mit dem sie immerhin kurzzeitig auf Wolke Sieben schweben darf. Doch so richtig ins Leben findet Ava trotzdem nicht. Vielleicht wird man ja auch erst mit Dreißig so richtig erwachsen … 

BRD

2019

FILMREIHE Junges Deutsches Kino

REGIE Sophie Kluge

DARSTELLER Henriette Confurius, Inga Busch, Max Krause, Julika Jenkins, Seyneb Saleh, Reinout Scholten van Aschat, Anton von Lucke, Hanna Hilsdorf

KAMERA Reinhold Vorschneider

AB 12 JAHRE

LÄNGE 92 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Mittwoch 18.09
17.45 UHRLeberkäsjunkie
18.00 UHRFrau Stern
20.00 UHRFrau Stern
20.15 UHROnce Upon a Time… in Hollywood
Donnerstag 19.09
18.00 UHRGolden Twenties
18.15 UHRFrau Stern
20.15 UHRPrélude
20.30 UHRDer unverhoffte Charme des Geldes
Freitag 20.09
18.00 UHRPrélude
18.15 UHRFrau Stern
20.00 UHROnce Upon a Time… in Hollywood
20.15 UHRGolden Twenties




Sie sind wieder da!

Die Jury der 15. Wasserburger Theatertage hatte im Juni heuer entschieden: Das Zentraltheater München erhielt für die Produktion „Wir kommen“ von Ronja von Rönne – in der Regie von Lea Ralfs und Max Wagner – den Inszenierungspreis 2019 (wir berichteten)! Die Jury würdigte die Dramatisierung des Textes, den Rhythmus des Abends und die Liebe zu den Figuren. Am Wochenende 25. und 26. Oktober ist die Inszenierung nun zur großen Freude der Veranstalter noch zweimal im Wasserburger Theater zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Darum geht’s:

„Maja ist nicht tot. Wenn Maja gestorben wäre, hätte sie mir davor Bescheid gesagt. Solche Dinge haben wir immer abgesprochen.“

In Noras Heimatort gehört es sich, den Nachbarn zu grüßen, den Rasen zu mähen und am Ende des Lebens zu sterben. Dass sich plötzlich ausgerechnet Maja, Noras beste Freundin aus Kindheitstagen, an diese althergebrachten Regeln hält und einfach stirbt, kann Nora nicht glauben.  

Für eine Beerdigung hat Nora ohnehin keine Zeit: Nachts wecken sie Panikattacken, sie muss sich um eine Schildkröte kümmern und ihre einst so progressive Beziehung zu viert droht auseinanderzubrechen. Und dann fährt auch noch ihr Therapeut in Urlaub.

Bis zu seiner Rückkehr soll Nora ihre Tage in einem Tagebuch dokumentieren. Also berichtet sie, wie sie sich mit Karl, Leonie, Jonas und einem schweigenden Kind ans Meer flüchtet, um das Verschworene zwischen ihnen zu retten. Doch statt hoffnungsvoller Zukunft drängt sich immer mehr Noras Vergangenheit in den Vordergrund.

Es muss doch etwas geben, denken die Vier, das sie wieder zusammenzuschweißen vermag, ein großes Fest etwa. Oder ein Mord.

Nach dem Roman von Ronja von Rönne.
Regie: Lea Ralfs.
Es spielen: Malene Becker, Anuschka Tochtermann, Nicolas Wolf, Franz-Xaver Zeller.

ONLINE-KARTENKAUF MIT SAALPLAN

Foto: Zentraltheater München




Großes Pionier-Projekt INNsieme

Mit dem gestern im Rosenheimer Inn-Museum feierlich eröffneten Interreg-Projekt INNsieme startet eine bisher beispiellose grenz- und sektorenübergreifende Flussschutz-Initiative. Bis 2022 soll im Rahmen von INNsieme ein grenzüberschreitender Aktionsplan für den Habitat- und Artenschutz des Inn hervorgehen, damit der Dreiländerfluss bis zum Jahr 2030 wieder seine Funktion als Lebensader für Pflanzen, Tiere und Menschen voll entfalten kann.

Unser Foto: Blick auf den Inn in Wasserburg …

Wie die Mehrheit der europäischen Flüsse weise der Inn auf weiten Teilen einen schlechten ökologischen Zustand auf, der jedoch durch effektive Schutzmaßnahmen wieder verbessert werden könne, so die Experten gestern.

Dazu zählen Renaturierungen von Seitenbachmündungen, um Flussfischen wieder einen intakten Lebensraum zu sichern, die Schaffung sicherer Brutplätze auf Schotterbänken, sowie die Wiederansiedelung von heimischen Arten, um Auwälder naturnäher zu gestalten.

Mit INNsieme soll nun erstmals konkret auf diese grenzüberschreitenden Besonderheiten und Anforderungen im Gewässerschutz reagiert werden. Dafür haben sich das Land Tirol, die Universität Innsbruck, der Verbund Innkraftwerke GmbH, der Innwerk AG und der Österreichisch-Bayerischen Kraftwerke AG mit dem WWF Österreich zusammengeschlossen, um in Umsetzung der Europäischen Strategie für den Alpenraum (EUSALP) gemeinsam Lösungen für einen nachhaltigen Schutz des Inns zu erarbeiten, die auch durch die Schweiz und den Tiroler Fischereiverband unterstützt werden.

Die vorgesehenen Projektaktivitäten konzentrieren sich auf vier wesentliche Bereiche:

Erarbeitung eines grenzüberschreitenden Aktionsplans für Schutzmaßnahmen am Inn von der Quelle bis zur Mündung

Umsetzung des Aktionsplans als langfristige Grundlage für die Stärkung der biologischen Vielfalt am Inn, um seltenen Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum zu sichern

Umsetzung von Umweltbildungsmaßnahmen mit dem Ziel lokales Wissen und die regionale Akzeptanz von Schutzmaßnahmen zu stärken

Öffentlichkeitsarbeit und Stakeholder-Dialog sollen eine Vernetzung der Fachdisziplinen und eine breite Unterstützung durch die Öffentlichkeit ermöglichen
 

Der Inn zählt zu den längsten und mächtigsten Alpenflüssen, der allerdings durch vielfältige Raum- und Nutzungsinteressen kanalisiert, eingezwängt und gestaut wurde. Dadurch seien heute nur noch vereinzelte Flussstrecken ökologisch intakt oder naturnah. Ein zentrales Merkmal des Inns sei sein grenzüberschreitender Charakter, der als Dreiländerfluss eine natürliche Verbindung zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bildet.

INNsieme habe es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die notwendigen Schutzmaßnahmen nicht durch Ländergrenzen zu beschränken, damit auch Flüsse mit ähnlichem Charakter von den neu gewonnenen Projekterkenntnissen langfristig profitieren können.

Quelle: wwf – at




Was macht die alte Socke da?

Verkehrsteilnehmer meldeten am gestrigen Mittag bei der Polizei, dass auf der Einschleifung von der Innsbrucker Straße in die Miesbacher Straße in Rosenheim ein Gegenstand auf der Straße liege. Es solle sich um ein größeres Stück Draht handeln. Weitere Autofahrer meldeten dann aber, dass dort ein lebloses Tier auf der Straße liege …

Als die Polizei vor Ort eintraf, war es weder ein Draht, noch ein Tier. Es war ein Gegenstand, von dem keine Gefahr ausging –  es war einfach nur eine alte Socke.

Trotz intensiver Suchmaßnahmen vor Ort  konnte die Streife keinen Sockenträger mehr feststellen, deshalb wurde der Strumpf der Verwertung zugeführt.




Babensham: Das tut gut!

Spannung in der Fußball-Kreisklasse: Während Amerang ohne Makel bislang mit sechs Siegen bei sechs Spielen an der Spitze thront, bleiben die Verfolger auf der Spur. Allen voran Edling, das Ramerberg zuletzt mit 3:1 in die Schranken wies und auch Rückkehrer Eiselfing sowie die Maitenbether! Babensham gehört aktuell nicht gerade dazu, aber immerhin gab’s endlich den zweiten Sieg der Saison – daheim gegen die in der letzten halben Stunde dann arg dezimierten Pittenharter. Unser Spielbericht …

Bei strahlendem Sonnenschein und bestem Fußballwetter konnten die Vorzeichen nicht entgegengesetzter sein: Während Pittenhart mit drei Siegen in Folge im Gepäck anreiste, so hatte Babensham die letzten drei Partien allesamt 1:2 verloren.

Doch davon war das ganze Spiel über wenig zu spüren. Babensham begann druckvoll und so stand Jonas Hintermayr nach einer Huber-Ecke goldrichtig und konnte bereits in der vierten Minute zum 1:0 einköpfen.

Der Voigas-Modus wurde prompt in der 16. Minute erneut belohnt: Nach feinem Zuspiel in den Strafraum vom umtriebigen Andi Schlosser konnte Stefan Fink den Ball ins lange Eck schieben und das 2:0 markieren.

Von Pittenhart war bis dato eher wenig zu sehen. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte war Babensham die dominante Mannschaft. So hätte Fink bereits für die Vorentscheidung sorgen können, doch der Fernschuss traf nur das Aluminium.

Es ging mit einer beruhigenden 2:0-Führung aus Sicht der Babenshamer in die Pause.

Im zweiten Durchgang flachte die Partie zunehmend ab, so kam es weder auf Seiten der Gäste, noch auf Seiten der Babenshamer zu nennenswerten Chancen.

Doch in der 71. Spielminute entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen Vodermaier und Babenshams Keeper Frank auf Straßstoß für die Gäste. Philipp Linner ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verkürzte auf 1:2.

Von einer Minute zur nächsten war wieder Feuer in der Partie und die Heimelf begann kurz zu wanken. So hätte Erb auf Seiten Pittenharts durchaus noch das 2:2 erzielen können, er vergab jedoch und schob am Tor vorbei.

In der restlichen Spielzeit schlugen sich die Pittenharter dann selbst, nachdem sowohl Heider (68.), als auch Bichler (80.) mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurden. Letzterer verursachte dabei auch noch einen Elfmeter, den Lamprecht souverän zum 3:1 Endstand für die sich freuenden Babenshamer verwandelte.

sf

 




Mit Eisenstange jungen Polen attackiert

Gestern gegen Mitternacht gingen bei der Polizei mehrere Notrufe über eine Schlägerei auf der Loretowiese in Rosenheim ein. Vor Ort stellte sich folgender Sachverhalt heraus: Mehrere Arbeiter von Schausteller-Betrieben, die aufgrund des Herbstfestes noch zum Abbau in Rosenheim waren, ließen offenbar die Festwochen ausklingen. Hierzu sei reichlich Alkohol konsumiert worden. Es kam dabei zu einem Streit zwischen acht polnischen und drei rumänischen Arbeitern, sagt am heutigen Mittwoch die Polizei – mit Festnahmen …

Zunächst habe ein 26-jähriger Rumäne mit der flachen Hand einen 23-jährigen Polen geschlagen. Anschließend nahmen zwei rumänische Arbeiter Eisenstangen und versuchten die polnischen Arbeiter zu vertreiben.

Ein 30-jähriger Rumäne schlug anschließend jedoch unvermittelt auf einen jungen, polnischen Arbeiter (22) mit einer Eisenstange ein. Anschließend setzte der 30-Jährige zudem nach und attackierte den am Boden liegenden jungen Polen mit seinen Fäusten.

Durch das schnelle Eintreffen der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden, da die Täter bereits das Martinshorn aus einiger Entfernung hörten.

Die zwei Täter aus Rumänien wurden festgenommen. Da es sich um Hilfsarbeiter des Schaustellergewerbes handelte und diese keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, stellte die Staatsanwaltschaft Traunstein noch in der Tatnacht Antrag auf Haftbefehl gegen beide Täter.

Am nächsten Tag wurden beide dem Ermittlungsrichter vorgeführt, gegen beide Täter erging Haftbefehl. Die Rumänen wurden jeweils in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Gegen Beide wird nun wegen gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 18. September, der 261. Tag des Jahres. Es läuft die 38. Woche. Das Wetter heute: Meist sonnig, bis 16 Grad. Sonnenaufgang: 6.52 Uhr. Sonnenuntergang: 19.17 Uhr. Namenstag haben heute …

 

… Lambert, Herlinde, Rica.

 

 

 




Die Fehler des Universums …

Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums: Im Wasserburger Kino-Programm für die Jugend läuft dieser Film nachmittags am kommenden Wochenende. In der Kinderbuch-Verfilmung lockt ein Bub seine Familie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in einen Urlaub nach Finnland …

Darum geht’s:

Das Universum muss jede Menge Fehler haben, findet der zehnjährige Matti. Sonst wären die Menschen doch viel glücklicher! Sein Vater Sulo wäre kein Busfahrer, sondern Computerspiel-Entwickler, so wie er es sich erträumt. Seine Mutter müsste sich nicht länger über ihren cholerischen Chef in der Arztpraxis ärgern. Und Matti selbst wäre schon längst einmal mit seiner Familie in Sulos Heimat Finnland im Urlaub gewesen …

Also beschließt Matti, dem Glück ein wenig nachzuhelfen und erfindet einen Lotteriegewinn. Es gelingt ihm tatsächlich, Mama, Papa und seinen kleinen Bruder Sami nach Finnland zu locken. Doch weil faustdicke Lügen meistens unvorhergesehene Konsequenzen haben, steht die Familie plötzlich ohne Geld, ohne Dach über dem Kopf und ohne Autoschlüssel da, mitten in der finnischen Pampa. Nun braucht Matti ganz dringend ein Wunder. Aber ob das Universum auch für so etwas zuständig ist?

Deutschland/Finnland

2018

FILMREIHE Kinder – und JugendKino

REGIE Stefan Westerwelle

DARSTELLER Mikke Emil Rasch, Nick Holaschke, Sabine Timoteo, Tommi Korpela, Roy Peter Link, Eero Milonoff, Eeva Soivio, Bendix Hansen

KAMERA Julia Daschner

MUSIK Timo Hietala

AB 0 JAHRE

LÄNGE 94 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Dienstag 17.09
17.45 UHRFrau Stern
18.00 UHRInna de Yard – The Soul of Jamaica
20.00 UHROnce Upon a Time in… Hollywood – O.m.U.
20.15 UHRLa paranza dei bambini – Paranza – Der Clan der Kinder – O.m.U.
Mittwoch 18.09
17.45 UHRLeberkäsjunkie
18.00 UHRFrau Stern
20.00 UHRFrau Stern
20.15 UHROnce Upon a Time… in Hollywood
Donnerstag 19.09
18.00 UHRGolden Twenties
18.15 UHRFrau Stern
20.15 UHRPrélude
20.30 UHRDer unverhoffte Charme des Geldes




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 17. September, der 260. Tag des Jahres. Es läuft die 38. Woche. Das Wetter heute: Bedeckt, bis 18 Grad. Sonnenaufgang: 6.50 Uhr. Sonnenuntergang: 19.20 Uhr. Unser Zitat zum Tage …

Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut.

Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.

Marc Aurel (121 – 180), rönischer Kaiser und Philosoph

Namenstag haben heute …

… Hildegard, Robert, Ariane.

 

 

 




Die Taschen voller Geld

Der unverhoffte Charme des Geldes: So heißt ein neuer Auslesefilm aus Kanada, den das Wasserburger Utopia ab dem kommenden Donnerstag zeigt. Regisseur Denys Arcand macht aus dem Komödienstoff einen sehenswerten Film mit Thrill und Witz – ein modernes, intelligentes Ganovenmärchen, in dem sich Robin Hood und „Pretty Woman“ treffen.

Darum geht’s:

Der hochintelligente, gebildete Pierre-Paul schlägt sich mit einem miesen, unterbezahlten Job durch. Als er vor einer Bank parkt, in der gerade ein Überfall stattfindet und die Beute quasi vor seinen Füßen landet, greift er zu.

Doch was soll er mit Taschen voller Geld anfangen? Er holt sich einen Ex-Knacki als Berater. Ein größeres, ja existenzgefährdendes Problem ist, dass die Gangster, die hinter dem Überfall stehen, ihren Besitz wiederhaben wollen. Und natürlich ist auch die Polizei hinter dem Geld her. 

Kanada

2018

FILMREIHE Auslesefilm

REGIE Denys Arcand

DARSTELLER Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Pierre Curzi, Louis Morissette

KAMERA Van Royko

MUSIK Louis Dufort, Mathieu Lussier

AB 12 JAHRE

LÄNGE 128 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Montag 16.09
17.45 UHRLeberkäsjunkie
18.00 UHRFrau Stern
20.00 UHRLeberkäsjunkie
20.15 UHROnce Upon a Time… in Hollywood
Dienstag 17.09
17.45 UHRFrau Stern
18.00 UHRInna de Yard – The Soul of Jamaica
20.00 UHROnce Upon a Time in… Hollywood – O.m.U.
20.15 UHRLa paranza dei bambini – Paranza – Der Clan der Kinder – O.m.U.
Mittwoch 18.09
17.45 UHRLeberkäsjunkie
18.00 UHRFrau Stern
20.00 UHRFrau Stern
20.15 UHROnce Upon a Time… in Hollywood




Ein Hattrick, wie er besser gar nicht geht!

Strahlend an Nachmittagen wie diesen: Überragend spielte Christian Pfeiffer von der Reichertsheimer Zweiten – sechs Minuten reichten ihm gestern gegen Albaching in der zweiten Halbzeit für gleich drei Tore! Ein Hattrick, wie er besser gar nicht geht … In der Fußball-A-Klasse bleibt nach diesem Wochenende nunmehr der SV Waldhausen das einzige noch ungeschlagene Team. Dank seines 2:1-Erfolges im Nachbarschafts-Derby in Schnaitsee. Erwischt hat es gestern nämlich die Albachinger …

… die zwar nach 19 Minuten schon mit 2:1 führten beim Gastgeber, der Reichertsheimer Zweiten – sich aber am Ende dann doch mit 3:5 erstmals in dieser Saison geschlagen geben mussten!

Spieler des Tages war der Reichertsheimer Christian Pfeiffer, der mit seinem lupenreinen Hattrick für die Wende des Heim-Teams gesorgt hatte – und der SG RRG II weiterhin eine starke Tabellen-Position weit oben beschert …

Bereits in der zweiten Spielminute war die SG RRG II mit 1:0 in Führung gegangen – durch Lukas Buchner, der eine maßgenaue Flanke von dem höherklassig-erfahrenen Markus Eisenauer reaktionsschnell einköpfte. Der SV Albaching ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und zeigte in der Folgezeit die reifere Spielanlage.

Simon Gschwendtner mit einem Flachschuss aus 16 Metern (12.) und Torjäger Matthias Bareuther mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern (19.) drehten die Partie zum 2:1-Stand für Albaching, da stand noch nicht jeder Fan wirklich auf seinem Platz …

Das Spiel der SG RRG II war dann von vielen Fehlpässen geprägt und doch hatten sie in der 35. Minute die Ausgleichsmöglichkeit. Markus Eisenauer setzte aber alleine vor dem Torwart den Ball aus 14 Meter über die Latte.

Im zweiten Durchgang zeigte die SG RRG II ihr zweites Gesicht. Man ging energischer in die Zweikämpfe und übernahm das Spielgeschehen.

Hier bleibt Albachings Keeper Michael Kranzeder noch der Sieger gegen Christian Pfeiffer …

Aber dann kam der große Auftritt des Youngsters (rechts im Bild), der die SG RRG II mit 4:2 in Front brachte – siehe oben:

Nach einem weiten Pass von Marcus Plattner nahm Christian Pfeiffer die Kugel direkt und über den Innenpfosten landete der Ball zum 2:2-Ausgleich im Tor (57.).

Drei Minuten später staubte er eine Hereingabe von Tobias Heider zum 3:2 ab (60.).

In der 63. Minute machte er mit einem Kunstschuss aus 14 Metern seinen besonderen Fußball-Nachmittag perfekt …

Reichertsheim schöpft aus dem Vollen: Ein Freistoß von Alex Baumgartner aus 24 Metern ins Kreuzeck sorgte für das 5:2 (68.)

Der mit gelb vorbelastete Reichertsheimer Tobias Heider musste wegen Ballwegschlagens mit gelb-rot vom Platz (79.). Der SV Albaching konnte eine Minute  später durch einen Kopfball von Michael Frühm auf 3:5 verkürzen, änderte aber nichts mehr am verdienten Sieg der SG RRG II (Foto unten weißes Dress).

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Wild- und Heilkräuter mitten in der Stadt

Ein Foto, das für sich spricht: Auch die Stadt kann eine Vielfalt an essbaren Wild- und Heilkräutern bieten. Bei der Wanderung am Fuße der Burg entlang des Innufers entdecken die Teilnehmer diese und erfahren nützliche Tipps zur Anwendung in der Küche und fürs Wohlergehen. Zum Schluss gibt’s zudem Schmankerl der Wild- und Naturküche zum Probieren …

Die Führung am Samstag, 28. September, beginnt um 14 Uhr an der Schmidzeile vor der Burg. Pro Person kostet der Rundgang neun Euro.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf Personen. Maximal zehn können teilnehmen. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden.

Es besteht kein Anspruch auf das Abhalten der Veranstaltung, insbesondere bei einer zu geringen Teilnehmerzahl.

Touristinfo Wasserburg

Marienplatz 2 in Wasserburg

Telefon: 08071 105-22




Auf der Walz

Überraschenden und angenehmen Besuch erhielt jetzt der Wastlhof von Elperting im Landkreis von diesen drei feschen – sich auf der Walz befindlichen – Zimmerer-Leuten! Das Trio setzte sich zusammen aus jungen Männern aus dem Schwarzwald und aus dem hohen Norden Deutschlands … 

Foto: hö




Zelt-Flohmarkt: Wer zuerst da ist

Schon traditionsgemäß fester Bestandteil des Attler Kulturkalenders ist der jährliche Zelt-Flohmarkt am kommenden Samstag, 21. September. Der Aufbau ist wie immer ab sechs Uhr morgens möglich, die Standgebühr beträgt acht Euro pro Breite Biertischgarnitur. Es werden keine Reservierungen entgegen genommen: Wer zuerst da ist, sucht sich seinen Platz aus.

Weitere Infos bei Ulrich Huber, Leiter Freizeit und Kultur, unter der E-Mail: ulrich.huber@stiftung.attl.de

 

 




Der FC Grünthal vom Pech verfolgt

„Es läuft im Moment einfach nicht!“ So kann man die Situation im Grünthaler Lager aktuell zusammenfassen. Nach der unglücklichen Niederlage am letzten Wochenende gegen den ASV Großholzhausen nun eine nächste Last-Minute Pleite in Kolbermoor. Nach einem 0:2 Pausenrückstand holte der FCG in einer guten zweiten Hälfte den Rückstand wieder auf – um mit dem Schlusspfiff höchstbitter doch noch das 2:3 zu kassieren.

Auch wenn das Team um Coach Hannes Huber eine tolle Moral bewies, so ist man letztendlich selber schuld an dieser Niederlage: Gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner ließ man sich dreimal düpieren und schenkte sich die Gegentore fast selber ein. Über die gesamten 90 Minuten hatte der FCG die Oberhand über die Partie, schaffte es jedoch nicht etwas Zählbares mitzunehmen.

Bereits in der dritten Spielminute ging der DJK-SV Kolbermoor in Führung. Eine flache Hereingabe verteidigten die Grünthaler nicht konsequent genug, so dass Robert Eppler keine Mühe hatte aus zehn Metern zu vollenden. Von da an spielte eigentlich nur der FCG und hätte nur fünf Minuten später den Ausgleich erzielen können, doch Jakob Obermayer traf den Ball aus sieben Meter freistehend vor dem Kasten nicht richtig.

Die Heimelf stand hinten gut und versuchte sich im Konterspiel, das auch immer wieder ganz gut funktionierte. Der FCG biss sich an der vielbeinigen Abwehr fest und verteidigte hinten zu fahrlässig, so dass sich dies kurz vor dem Seitenwechsel abermals rächen sollte. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau vollstreckte Michael Bruckschlegl eiskalt zur 2:0 Führung.

Nach der Halbzeitpause drückten weiterhin die Gäste aus Grünthal – in der 78. Minute kamen sie zum verdienten Anschlusstreffer durch den eingewechselten Patrick Strohmaier. Nur zehn Minuten später glich Raimund Asenbeck zum viel umjubelten 2:2 aus.

Der FCG war nun drauf und dran die Partie noch komplett zu drehen, doch genau in dieser rasanten Schlussphase schlug die Heimelf nochmal eiskalt zu:

Nach einer Ecke herrschte im Grünthaler Strafraum Unordnung – der Kolbermoorer Daniel Bartel kam freistehend an den Ball und mit einem trockenen Schuss traf er genau unter die Latte. Das 3:2 für Kolbermoor! Daraufhin pfiff der Schiedsrichter ab und machte die bittere Pleite für die sichtlich konsternierten Grünthaler klar …

ps




Schlafend vor der Polizei-Dienststelle

Beamte der Rosenheimer Polizei trafen gestern gegen 1.45 Uhr direkt vor der Eingangstür der Dienststelle auf einen schlafenden 27-Jährigen aus Vogtareuth. Die Polizisten weckten den stark alkoholisierten, jungen Mann. Er konnte sich nur schwer auf den Beinen halten und er meinte, er wolle eigentlich nur jetzt und hier und sofort schlafen. Die Beamten entgegneten, dass der Asphalt nicht so richtig bequem sei. Da der Mann kein Handy dabei hatte …

… war es der Polizei nicht möglich, Verwandte oder Freunde zu verständigen, die ihn abholen konnten –  der 27-Jährige konnte auswendig keine vernünftige und „anrufbare“ Telefonnummer nennen.

Die Polizei bot dem Mann an, die restliche Nacht in einer Ausnüchterungszelle zu verbringen. Dies war zwar nicht unbedingt ein 5-Sterne-Zimmer, doch wesentlich bequemer als der harte Untergrund der Straße vor dem Dienststellenareal.




Edling: Wer kandidiert für die UBG?

Bei der UBG in Edling nehmen die Vorbereitungen auf die Kommunalwahl im März 2020 Fahrt auf. So findet am kommenden Donnerstag, 19. September, um 19.30 Uhr die öffentliche Vorstellung der Person statt, die sich um das Amt  der Bürgermeisterin / des Bürgermeisters bewirbt, meldet die UBG aktuell. In zahlreichen, intensiven Vorgesprächen und Sitzungen der Vorstandschaft (Foto) sei die Überlegung gereift, eine eigene Kandidatin oder einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken …

Foto: Die Vorstandschaft der UBG Edling auf einen Blick: Von links Therese Hargasser, Tobias Purainer, Reinhold Graf, Helmut Hammerbacher, Sandra Waldherr, Gudrun Kiefer, Florian Prietz.

Es gehe um wichtige Themen für Edling – wie eine planvolle, allgemeinverträgliche, vorausschauende Ortsentwicklung, die Themen Energie, Umwelt und Wasserversorgung, die Verkehrssicherheit sowie den Zusammenhalt und die Lebensqualität im Ort …

Die Antwort auf die Kandidaten-Frage gibt es am Donnerstag im Krippnerhaus in Edling. Alle interessierten Bürger sind eingeladen.

Foto: UBG

 




Wasserburg II souverän in Soyen

Das Ziel ist klar für die Zweite aus Wasserburg: Der Aufstieg in die Kreisklasse! Die Reserve des Fußball-Bayernligisten TSV Wasserburg will raus aus der A-Klasse. Am gestrigen Sonntag wurde Team Soyen auf dessen Platz mit 7:0 abgefertigt, bitter vor allem für den Soyener Keeper Markus Stangl (Foto). Dabei hatte sich die Heim-Mannschaft eigentlich viel vorgenommen – man trat zumindest recht offensiv auf. Wasserburg II aber gelang dank des höherklassig-erfahrenen Albert Schaberl gleich mal ein Traumeinstand in die Partie: Schon nach sechs Minuten zappelte der Ball im Soyener Tor.

Schnell war erkennbar: Wasserburg war technisch den Soyenern klar überlegen. Soyen versuchte, engagiert dagegen zu halten. Die Partie nahm Tempo auf. In der 30. Minute dann zog der Bayernliga-erprobte Adrian Krasniqi von rechts außen rein und setzte das 2:0 für den Gast.

Soyen kämpfte weiter – und kam in der 36. Minute auch zu einer Großchance: Zuerst scheitert Probst am starken Wasserburger Keeper Andreas Bioschner – der Abpraller kam zu Ganslmeier, dieser wiederum setzte das Leder an die Latte – der Ball kam wieder zurück diesmal zu Proksch, doch das Glück fehlte Soyen …

Der direkte Gegenstoß von Wasserburg führte prompt erneut durch Albert Schaberl zum 3:0. Soyens Keeper Stangl hatte zwar den ersten Schuss noch glänzend abwehren können, jedoch war auch er beim Nachschuss machtlos.

In der 45.+2 Minute dann auch noch das 4:0 vom Wasserburger Kevin Mayr. So ging’s in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff wollte der bislang ohnehin noch sieglose TSV Soyen wenigstens seinen ersten Treffer der Begegnung: Mats Redenböck setzte sich durch ein schönes Dribbling durch, jedoch schoss er das Leder rechts am Tor vorbei. In der 54. Minute erhöhte Phillip Mandel dafür für Wasserburg II mal eben auf 5:0.

Und wenn du schon kein Glück hast, kommt ja bekanntlich auch noch Pech hinzu: In der 71. Minute köpfte der Soyener Tom Schiller selbst zum 6:0 des Gastes ein.

Der Schlusspunkt der Partie war dann dem Wasserburger Fabio Ostermeier vorbehalten: Dieser nutzte einen Abpraller vom Pfosten – das 7:0.

Macht nun Rang zwei der Tabelle für Wasserburg II – mit 23 Toren in nur fünf Partien – und der TSV Soyen muss die rote Laterne ganz am Ende der Liga übernehmen …

jn

 

 

 




Mal eine positive Nachricht

Mal eine positive Nachricht vom Polizei-Wochenende im Raum Wasserburg: Die Beamten freuten sich gestern, dass bei ihrer Motorrad-Kontrollaktion keine gravierenden Mängel festgestellt werden mussten – und alle Fahrer mit Verständnis reagiert haben! Gestern hatte die Polizei Wasserburg mit der Unterstützung der Polizei Waldkraiburg erneut Kontrollen von Krafträdern durchgeführt. Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Verkehrssicherheit der Fahrzeuge.

Zunächst wurde in der Gemeinde Unterreit kontrolliert, anschließend ging es weiter zur bekannten Kesselseestrecke in der Gemeinde Edling. Insgesamt wurden 60 Krafträder kontrolliert und es gab zehn Beanstandungen einiger Details:

Vom vergessenen Führerschein bis hin zu fehlenden Fahrzeugunterlagen und Teilegutachten musste auch eine Anzeige geschrieben werden: Die Profiltiefe war unterschritten worden, jedoch wurde die Fahrt bis nach Hause wegen des guten Wetters gestattet.

 

 

 




Diebstahl am Bahnhof Reitmehring

Wer hat etwas beobachtet? Zwischen dem vergangenen Mittwoch, 11. September, und dem gestrigen Sonntag wurden am Bahnhof in Reitmehring von einem auf dem Pendlerparkplatz abgestellten VW UP die amtlichen Kennzeichen entwendet. Das meldet die Polizei am heutigen Montagvormittag. Das hintere Kennzeichen wurde samt Halterung abgeschraubt, das vordere Kennzeichen aus der Halterung herausgebrochen.

Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sie bei der Polizei Wasserburg unter 0807191770 zu melden.




Wasserburg: DNA-Spur gesichert

Die Polizei fahndet in Wasserburg: In der Nacht auf den gestrigen Sonntag wurden in der Köbingerbergstraße mehrere geparkte Pkw durch Unbekannte beschädigt. Die Polizei geht bei jetzigem Ermittlungsstand von mehreren Tätern aus. Zudem war es möglich, eine DNA-Spur des Täters zu sichern.

Augenzeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg zu melden – unter der 08071/91770.

 




Junger Motorradfahrer schwer verletzt

Hier der Polizeibericht zu dem schweren Unfall am gestrigen Sonntagabend gegen 18.30 Uhr auf der B15 bei Rott (wir berichteten bereits kurz): An der Kreuzung zur Bundesstraße hat ein Autofahrer aus München – von Griesstätt kommend – beim Einbiegen mit seinem Auto nach links in Richtung Rott einen vorfahrtsberechtigten 28-jährigen Kradfahrer übersehen. Dieser war auf der B15 gerade in Richtung Wasserburg unterwegs. Der junge Mann stürzte mit seiner Maschine und wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen werden musste …

Der Fahrer und die Beifahrerin im Pkw blieben unverletzt.

Sach-Schaden 13.000 Euro.

 

 




Mit Alkohol und unbelehrbar

Vermutlich wird dieser Sonntag-Abend ein sehr teurer für eine 34-Jährige in Rosenheim werden: Gestern gegen 20 Uhr übersah die Frau mit ihrem BMW erst eine rote Ampel an der Happinger Kreuzung und fuhr daher mit dem Pkw auf den vor ihr fahrenden Jeep eines 43-jährigen Familienvaters aus Neubeuern auf. Durch den heftigen Aufprall wurden der Mann sowie seine 41-jährige Beifahrerin und die auf der Rücksitzbank sitzenden zwölf und neun Jahre alten Kinder leicht verletzt. Die Kinder kamen vorsorglich zur weiteren Abklärung mit dem Rettungswagen ins Klinikum Rosenheim.

Der BMW wurde im Frontbereich komplett zerstört, da beide Airbags aufgingen, wurden die beiden Insassen jedoch nicht verletzt. Mit im Fahrzeug der Unfallverursacherin war deren Hund, der offenbar von dem Ereignis so geschockt war, dass er weglief.

Der Jeep wurde im Heckbereich beschädigt,

Der Gesamtschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme wurde bei der 34-jährigen Unfallverursacherin starker Alkoholgeruch festgestellt, ein Alco-Test ergab etwa 1,7 Promille.

Sie musste daher mit zur Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrlässiger Körperverletzung, ihren Führerschein wird sie zudem abgeben müssen.

Da an der Unfallstelle Öl auslief, musste die Feuerwehr ausrücken, der BMW musste zudem abgeschleppt werden.

Allerdings erwies sich die Frau als unbelehrbar. Nur drei Stunden nach dem Unfall setzte sie sich auf einen Roller und fuhr durch Rosenheim. Dabei geriet sie in der Kufsteiner Straße in eine Verkehrskontrolle der Polizei. Die Beamten erkannten die Frau natürlich gleich wieder, ein Alco-Test ergab nun immerhin noch 1,4 Promille. Die Dame musste wieder mit zur Dienststelle, wo erneut eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Aufgrund ihrer immer noch starken Alkoholisierung wurde sie anschließend in Gewahrsam genommen.

 

 

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 16. September, der 259. Tag des Jahres. Es beginnt die 38. Woche. Das Wetter heute: Wolkig, bis warme 25 Grad! Sonnenaufgang: 6.48 Uhr. Sonnenuntergang: 19.22 Uhr. Unser Zitat zum Wochenstart …

„Ich gebe immer 100 Prozent.“

Wladimir Klitschko – eigentlich Wolodymyr Wolodymyrowytsch Klytschko

(geboren 1976) – ehemaliger Box-Weltmeister im Schwergewicht

Namenstag haben heute …

… Ludmilla, Cornelius.

 

 

 




Soyener mit Herzattacke am Steuer

Eine Gruppe der österreichischen Wasserrettung – gerade auf dem Weg zum Herbstfest – beobachtete den Unfall zufällig und kam zum Glück schnell zu Hilfe: Ein 59-Jähriger aus dem Raum Soyen hat mitten in Rosenheim offenbar eine Herzattacke am Steuer seines Autos bei der Fahrt erlitten! Das meldet am heutigen Sonntag die Polizei. Der Mann war am gestrigen Samstagnachmittag gegen 16 Uhr in Rosenheim mit seinem Pkw unterwegs. In der Königstraße kam der Wagen plötzlich von der Fahrbahn nach rechts ab und überfuhr zunächst ein Verkehrsschild. Anschließend wurde der Pkw wieder auf die Fahrbahn zurückgesteuert. Von dort aus kam der Mazda dann von der Fahrbahn nach links ab, überfuhr einen Bordstein und stieß anschließend gegen mehrere, am Fahrbahnrand geparkte Autos …

Regungs- und bewusstlos blieb der Autofahrer in seinem Auto zurück. Der Verkehrsunfall wurde von einer Gruppe der österreichischen Wasserrettung beobachtet, die gerade auf dem Weg zum Rosenheimer Herbstfest waren. Sie hielten sofort an und leisteten Erste-Hilfe mit einer Reanimation – bis zum Eintreffen des Notarztes. Der Mann wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Rosenheim verbracht.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Unfallursache medizinische Gründe gehabt haben, es bestand der Verdacht auf ein Herzleiden, sagt die Polizei.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft sollen nun klären, ob zweifelsfrei ein medizinscher Grund ursächlich für den Unfall war.

Insgesamt wurden drei Pkw beschädigt, der Gesamtschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Kaiserstraße und der Ludwigsplatz waren für die Unfallaufnahme rund zwei Stunden gesperrt.




Sechs Spiele – sechs Siege – Amerang!

Genau da lang, Richtung Kreisliga: Amerangs Trainer Slaven Jokic deutet es an … Gleich 200 Zuschauer kamen gestern zum Spitzen-Match der Fußball-Kreisklasse im Altlandkreis zwischen den Amerangern und den Nachbarn aus Obing! Nach einer Stunde stand es noch unentschieden 2:2 – Soungo Diakite und Florian Grulke hatten die Hausherren jeweils in Führung gebracht, doch Obing wusste sich da noch zu wehren …

Der Bann brach für Amerang nach dem 3:2 durch erneut Florian Grulke – obwohl Team Amerang ab der 78. Minute in Unterzahl agieren musste. Torschütze Diakite hatte gelb-rot gesehen in der emotionalen Partie.

Das Team um Coach Slaven Jokic krönte seinen sechsten Sieg im sechsten Spiel der Saison am Ende mit einem Doppel-Pack von Neuzugang Alexander Spielvogel in der 89. und 90. Minute!

Ameranger Fußball-Herz, was willst du mehr?

Foto: Renate Drax

 

 

 

 




Vivien und David sind da …

Das ist die jüngste Neubürgerin von Griesstätt: Vivien Tököly kam mit 4.460 Gramm und stolzen 56 Zentimetern Größe vor genau einer Woche im RoMed-Klinikum in Wasserburg zur Welt. Frantisek und Patricia Tököly mit Frantisek junior sind überglücklich. Groß ist auch die Freude im Hause Woller in Tegernau

David Frederik ist da! Der junge Mann wurde mit 3.250 Gramm und 52 Zentimetern geboren. Andreas und Naomi Woller schließen ihren Buben glücklich in die Arme …

Und weitere, liebe Neugeborene:

Schön ist es, auf der Welt zu sein: Schmunzelnd Kilian Lipp aus Ramerberg – geboren mit 3.490 g und 54 cm – Josef und Johanna Lipp mit Brüderchen Lorenz freuen sich so sehr …

Du hast die Haare schön: Johanna Wapler aus Steinhöring – geboren mit 4.280 g und 54 cm – Überglücklich: Jakob und Sandra Wapler.

Das Nesthäkchen im Drei-Buben-Haus: Julian Neidhardt aus Schnaitsee – geboren mit 3.550 g und 52 cm – Marcel und Kathrin Neidhardt sind die stolzen Eltern mit den beiden Brüdern Niclas und Leon, die schon sehr auf ihren neuen Spielkameraden gespannt sind …

Fotos: Elisabeth Lohmair

Telefon: 0 80 76/8 893 852 oder 01 62/9 62 81 54




Fünf Jugendliche attackieren Polizisten

Vorausgegangen war ein Streit in der Nacht zum gestrigen Samstag mit mehreren Personen im Rosenheimer Stadtteil Endorfer-Au: Die Gruppe bestand aus zwei 16-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim, einem 20-Jährigen und 21-Jährigen aus Rosenheim sowie einer 17-Jährigen aus einer Gemeinde Nahe des Chiemsees. Anwohner hatten sich über die jungen Leute auf der Straße beschwert, da ihr Streitgespräch so laut war, sie nur noch herumgeschrien hätten und wohl auch kurz davor waren, sich gegenseitig zu schlagen …

… meldet die Polizei. Als diese dann vor Ort eintraf, gab’s bereits eine Rangelei innerhalb der Gruppe. Einer der 16-Jährigen erkannte die Polizei und wollte davonlaufen. Die Beamten hielten den Jugendlichen fest, um ihn an der Flucht zu hindern.

Der Jugendliche schlug daraufhin mit der Faust in den Brust-/Bauchbereich des Beamten und schrie dabei wüste Beschimpfungen und Beleidigungen den Einsatzkräften gegenüber. Die Streife konnte den Randalierer von weiteren Angriffen nur mit Mühe abhalten, fixierten und legten ihm Handschellen an.

Plötzlich fingen nun die beiden Rosenheimer an, die Beamten zu attackieren. Beide griffen in die Schutzwesten der Beamten, zogen sie an den Armen, schupsten die Einsatzkräfte, um den 16-Jährigen aus dem Gewahrsam der Beamten befreien zu können. Auch die 17-Jährige und der andere 16-Jährige mischten sich in der Folge ein und versuchten den Festgenommenen zu befreien und gingen weiter auf die Beamten los.

Nur durch Hinzuziehung von mehreren Streifenwagen-Besatzungen konnten weitere Übergriffe auf die Beamten verhindert und unterbunden werden. Alle Beteiligten wurden zur Dienststelle verbracht.

Im Nachgang konnte nicht geklärt werden, warum die Gruppe zunächst untereinander in Streit geriet, sich ihr Aggressionen später aber gegen die Beamten wendete.

Gegen die fünf Personen wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchte Gefangenenbefreiung und Beleidigung eingeleitet.

Keiner der Einsatzkräfte wurde verletzt.

Der Vorfall wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand durch Handys der Jugendlichen aufgenommen. Zu Beweiszwecken erfolgte die Sicherstellung aller Handys, auch die BodyCam der Polizeibeamten wurde zur Dokumentation eingesetzt.




Reichertsheim bärenstark

Riesenjubel der Reichertsheimer Fans und große Freude bei den Spielern! Am frühen Abend duften sie beim Bezirksliga-Hitin Freislassing – der Zweitplatzierte gegen den Drittplatzierten – die Arme zum Himmel reißen: In der 85. Minute gelang Matthias Vital das Siegtor zum 1:0. Erneut war eine bärenstarke Defensivleistung der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars der Grundstock für den Erfolg in Freilassing. Matthias Vital veredelte dann mit seinem Tor des Tages den Reichertsheimer Auftritt in der Fremde.

Unser Foto oben: Trainer Michael Ostermaier, Kapitän Christian Bauer, Alex Baumgartner und Matthias Neumaier, der eine überragende Partie in Freilassing ablieferte …

Die SG RRG begann stark, doch nach zehn Minuten war der ESV auch auf Betriebstemperatur und erspielte sich in der Folgezeit ein optisches Übergewicht.

Sie versuchten meist über ihre dribbelstarken Außenstürmer in den Strafraum zu kommen. In der Mitte erwartete sie aber eine vielbeinige Abwehr, die alle Angriffsbemühungen im ersten Durchgang klären konnte. In der 14. Minute verfehlte Bruno Kovac nur knapp das Gehäuse.

Die beste Möglichkeit auf der Gegenseite hatte Michael Vital, der den Ball aus 16 Metern über die Latte setzte. Kurz vor der Pause konnte die SG RRG eine brenzlige Situation nach eine kurzen Eck im letzten Moment noch klären (40.)

Dann bekamen die Zuschauer neben einer weiterhin intensiven Partie, doch noch hochkarätige Chancen zu sehen. Freilassing weiter überlegen und ein Freistoß Denis Krojer aus 18 Meter landete in der Mauer (56.). Mario Markovic brachte im Strafraum den Ball nicht richtig unter Kontrolle und sein Schuss ging ans Außennetz (65.).

In der Folgezeit konnte die SG RRG in der Offensive stark agieren: Sebastian Bockmaier kam am Sechzehner frei zum Schuss, doch ESV-Keeper Oliver Haufthaler war auf dem Posten (66.). Einen Freistoß von Michael Vital hielt er im Nachfassen (73.).

Dann hatten die Freislassinger Fans zweimal den Torschrei auf den Lippen. Der durchgebrochene Mario Markovic scheiterte aus kurzer Distanz an SG-Torwart Matthias Löw, der per Fußabwehr klärte (77.).

Anschließend war es wieder Markovic, der aus spitzem Winkel abzog. SG-Innenverteidiger Matthias Neumaier klärte den Ball noch auf der Linie (83.).

Zwei Minuten später wurde Freilassing dann kalt erwischt. Nach einem weiten Freistoß von Stefan Sperr bediente Korbinian Klein per Kopf Matthias Vital, der sich noch gegen zwei Verteidiger durchsetzte und aus acht Metern das 1:0 für SG RRG erzielte (85.).

Der ESV Freilassing warf nun alles nach vorne, doch SG-Goalie Matthias Löw hielt schließlich die  Führung  fest. Einen abgefälschten Schuss von Simon Schlosser faustete er aus dem Kreuzeck (86) und auch beim Freistoß von Simon Schlosser war bei ihm Endstation (90+1). Als schließlich noch Enis Kuka die Kugel aus kurzer Distanz über die Latte jagte (92.), stand der 1:0-Sieg für die SG RRG fest.

SG-Trainer Michael Ostermaier: „Wir wollten zu Null spielen, das haben wir gegen eine sehr spielstarke Freilassinger Elf geschafft. Wir haben heute eine starke Mannschaftsleistung abgeliefert, in der Innenverteidiger Matthias Neumaier herausragte!”

sem

SG RRG: Löw, Neumaier, Bauer, Klein, Pichlmeier, Bockmaier (79. Eisenauer), Matthias Vital, Hundschell, Hubl, Michael Vital (80. Sperr), Rauscher

Schiedsrichter: Alexander Hölscher (Waakirchen)

Zuschauer: 200




Fesch, die Herren!

Fesch, die Herren – mal die etwas andere Farb-Kombi: Die Zweite der Fußballer des SC66 Rechtmehring möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Firma Dimpflmeier Tiefbau GmbH für eine großzügige Trikotspende bedanken. Stellvertretend für die beiden Geschäftsführer – Jakob und Christian Dimpflmeier – kamen im Rahmen des jüngsten Heimspiels Stefan Dimpflmeier (mittlere Reihe ganz links) und Josef Dimpflmeier (hintere Reihe ganz rechts) gerne zur Trikotübergabe.

Vorstand Richard Achatz (mittlere Reihe stehend rechts) bedankte sich im Namen der ganzen Mannschaft für die großzügige Spende.

Foto: sm

 




Neue Gruppe Zwergerlmusik

Wer kleine Kinder hat, denen Musik Spaß macht, kann sich anmelden: Am Montag, 30. September, startet eine neue Gruppe Zwergerlmusik mit Diplom-Musiklehrerin Alexandra Herzinger beim Kinderschutzbund auf der Burg in Wasserburg. Zehnmal lädt sie anderthalb- bis dreieinhalb-jährige Kinder in Begleitung eines Erwachsenen ein zum gemeinsamen Singen und Musikzieren – von 10.15 bis 11 Uhr eine Dreiviertelstunde lang. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro …

Die Gruppengröße ist mit bis zu zehn Kindern angesetzt.
Singen, Tanzen, Kniereiter, Fingerspiele und einfache Reime – Alexandra Herzinger begleitet auf ihrer Gitarre und vermittelt spielerisch ihre eigene Freude an der Musik. Die Kinder werden erste Instrumente kennen lernen und ausprobieren dürfen. Nach jeder Stunde sollen die Kleinen mit neuen Melodien und Texten nach Hause gehen und dort weiter singen, summen oder klatschen.

Veranstaltungsort ist der Kinderschutzbund auf der Burg 11 in Wasserburg.
Informationen und Anmeldung bei Alexandra Herzinger unter 01577/ 1984319 oder alexandra.herzinger@gmx.de. 




Kreisklasse mit Derby-Schmankerl

Emotionen pur: Für den Edlinger Rückhalt – Torwart Mat Artemiak (Foto) – wird die Partie mit Sicherheit eine Besonderheit, da er ja zuvor jahrelang für die Gäste aus Ramerberg aktiv war! Lange musste man warten, bis diese Partie endlich wieder im Ligabetrieb auftaucht – doch nach dem Abstieg des DJK-SV Edling in der vergangenen Saison heißt es zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder Edling gegen Ramerberg! Dabei haben beide Mannschaften in der Fußball-Kreisklasse eine englische Woche hinter sich. Während Edling weiter Selbstvertrauen tanken konnte und …

Ob es dem Mat gelingt, gegen seine ehemaligen Kollegen den Kasten sauber zu halten, wird sich am kommenden Sonntag um 15 Uhr im Edlinger Ebrachstadion zeigen.

… den SV Seeon-Seebruck mit 5:2 in die Schranken wies, musste sich der SV Ramerberg nach aufopferungsvollem Kampf dem SV Amerang mit 3:5 geschlagen geben! Obwohl man sogar mit einer 3:2-Führung in die Halbzeitpause gegangen war –  jedoch war der Ameranger Johannes Linhuber mit seinem Viererpack am Dienstag einfach nicht zu bremsen (wir berichteten).

Für beide Mannschaften ist die Partie an diesem Sonntag nun von großer Bedeutung, denn sie kann die Richtung für die Saison vorgeben. Edling kann durch einen Sieg einen weiteren Schritt in die Spitzengruppe machen, doch auch der SV Ramerberg könnte den Sieg gut gebrauchen, um vorerst im sicheren Mittelfeld zu sein.

Der DJK-SV baut dabei auf seine Heimstärke, denn die beiden Partien im heimischen Ebrachstadion / Lindenpark konnte man jeweils mit drei Toren Vorsprung für sich entscheiden. Als Torschützen glänzten in beiden Partien Rico Altmann und Till Schindler, die in den letzten Partien ordentlich für Furore sorgten und auch gegen den SV Ramerberg wieder glänzen wollen.

Die weiteren Begegnungen der Kreisklasse:

Am Samstag:

Maitenbeth – Söchtenau um 14 Uhr

Amerang – Obing um 16 Uhr

Am Sonntag:

Eiselfing – Rott um 14 Uhr

Oberndorf – Griesstätt um 14.30 Uhr

Babensham – Pittenhart um 15 Uhr

Edling – Ramerberg um 15 Uhr

 

 

 




Vorsicht! Das ist NICHT die Kripo!

Eine dringende Warnmeldung des Polizeipräsidiums am heutigen Freitagnachmittag: Aktuell kommt es in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein wieder vermehrt zu betrügerischen Anrufen! Unbekannte Personen meldeten sich bei mehreren Mitbürgern und gaben sich als „Herr Becker von der Kripo Rosenheim“ aus.

Sie behaupteten, dass Straftäter festgenommen worden wären, bei denen ein Zettel mit dem Namen des Mitteilers aufgefunden wurde. Nun müsse ein Zusammenhang geprüft werden.

Um das Misstrauen abzubauen, wurden die Angerufenen aufgefordert, in der Leitung zu bleiben und auf ein Freizeichen zu warten, danach sollten sie die „110“ wählen, um sich vom Wahrheitsgehalt des Anrufes zu vergewissern.

Die Angerufenen wurden natürlich nicht mit dem „echten Polizeinotruf“ verbunden, sondern blieben in der Leitung der Betrüger.

Glücklicherweise reagierten bislang alle Angerufenen souverän und gingen auf keinerlei Forderungen ein, so dass es noch zu keinem Schaden kam. Es muss aber von weiteren Betrugsversuchen ausgegangen werden!

Die Polizei rät deshalb dringend:

  • Setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis!
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse!
  • Wenn Sie aufgefordert werden, in der Leitung zu bleiben und nach einem Freizeichen die „110“ zu wählen, legen Sie sofort auf! Beenden Sie das Gespräch bewusst, in dem Sie den Hörer auflegen! Wählen Sie erst dann den Polizeinotruf „110“, nachdem Sie zuvor das Gespräch wirklich beendet haben!
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den Polizeinotruf „110“! Haben Sie keine Angst anzurufen! Lieber einmal zu oft den Notruf genutzt, als Opfer eines Betrügers zu werden!



Jeder Zehnte durfte nicht weiterfahren!

Gestern fand bundesweit die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben – Brummis im Blick“ statt, an der sich auch die Verkehrsdienststellen des Polizeipräsidiums von Rosenheim beteiligten. Hier am heutigen Freitagnachmittag die Bilanz der Polizei: An insgesamt zehn verschiedenen Kontrollstellen wurden in der Zeit von 6 und 22 Uhr Lkw-Kontrollen durchgeführt und hierbei leider auch zahlreiche Verstöße festgestellt, heißt es …

27 Beamtinnen und Beamte der Verkehrspolizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd waren gestern am länderübergreifenden Aktionstag beteiligt. Insgesamt wurden von ihnen 143 Fahrzeuge und Fahrzeuggespanne kontrolliert.

Bei 14 Lastern wurde den Fahrzeugführern gleich mal die Weiterfahrt untersagt.

Acht Lkw-Fahrer wurden angezeigt, da sie den erforderlichen Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht einhielten. Bei neun Fahrzeugen war die Ladung so schlecht gesichert, dass dies ebenfalls eine Anzeige zur Folge hatte. 14 Fahrer verstießen gegen die Sozialvorschriften. Zur Sicherung der Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden insgesamt 2500 Euro als Sicherheitsleistung erhoben.

Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein führte beispielhaft im Bereich der Bundesstraße 306 bei Siegsdorf eine Kontrollstelle durch. Gegen 15.30 Uhr wurde ein 33-jähriger Lkw-Fahrer samt Fahrzeuggespann einer Kontrolle unterzogen. Hierbei fielen den geschulten Augen der Verkehrspolizisten schnell etliche Ungereimtheiten auf.

Der Fahrer händigte den Kontrollkräften einen bulgarischen Reisepass und Führerschein aus. Die Beamten stellten jedoch schnell fest, dass sowohl der Reisepass, als auch der Führerschein Totalfälschungen waren.

Letztlich konnte der 33-Jährige dann doch noch seine Originaldokumente finden, so dass seine „echte“ Identität festgestellt werden konnte. Der Mann war nämlich gar kein bulgarischer, sondern türkischer Staatsangehöriger. Einen erforderlichen Aufenthaltstitel konnte er nicht vorweisen. Somit wurde die Weiterfahrt zunächst unterbunden und der 33-Jährige musste die Beamten zur Wache begleiten. Hier wurden gegen ihn mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Vergehen nach dem Aufenthalts- und dem Fahrpersonalgesetz, erstattet.

Eine weitere Kontrollstelle der Verkehrspolizei Traunstein mit Unterstützungskräften des BPFI Ainring befand sich auf der Bundesstraße 20 bei Piding. Hier wurde gegen 17 Uhr ein ungarischer Lkw-Fahrer mit seinem Gespann aus dem Verkehr gezogen.

Am Fahrzeug konnten schnell erhebliche technische Mängel festgestellt werden. So waren unter anderem am Lkw mehrere Rahmenschrauben gerissen und der rechte Außenspiegel lediglich mit Klebeband fixiert, welches jedoch quer über das Spiegelglas geklebt worden war.

Bei der Begutachtung des Anhängers verschlimmerte sich der erste Eindruck noch mehr. Sämtliche Befestigungseinrichtungen für den aufgeladenen Container waren beschädigt, eine Containerstütze war zudem nicht in Fahrtstellung eingerastet.

Auf Grund dessen und da zudem noch weitere Mängel festgestellt werden mussten, war die Fahrt für den 29-jährigen Fahrer an der Kontrollstelle beendet. Er und der Fahrzeughalter wurden angezeigt.




Die Gemeinde der Zukunft

Das dürfte auch die Gemeinde-Vertreter aus dem Altlandkreis interessieren: Experten präsentieren in Rosenheim ihre Lösungen für eine zukunftsfähige Gestaltung und Bewirtschaftung von öffentlichen Flächen in Städten und Gemeinden. Neben Grünflächen und versiegelten Bereichen gehe es dabei auch um Gebäude. Am nächsten Donnerstag, 19. September, findet – ab 10 Uhr im Rosenheimer Ballhaus – im Rahmen eines nationalen Forschungsprojekts unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik das Fachsymposium „Gestaltung urbaner Oberflächen“ statt. 

Forschungsgegenstand sind Siedlungs-, Verkehrs-, Grün- und Gebäudeoberflächen. Projektziel ist die dauerhafte Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität. Es werden Lösungen erarbeitet, wie die Flächen in Städten und Gemeinden unter Einbeziehung der Folgen des Klimawandels nachhaltig bewirtschaftet werden können.

„Ob es um städtische Hitzeinseln geht, wie man Starkregenereignisse bewältigen kann oder ganz einfach darum, wie man Straßen und Plätze zu vertretbaren Kosten sauber hält, das alles sind Themen, die für uns relevant sind“, so Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Das Rosenheimer Umwelt- und Grünflächenamt, das an diesem Projekt beteiligt ist, arbeitet am Aufbau eines Grünflächenkatasters für die städtischen Flächen. Damit werden die Voraussetzungen für eine optimierte Bewirtschaftung dieser Grünflächen geschaffen.

Als Projektpartner ist die Optigrün International AG bei der Errichtung des Gründachs auf dem neuen Fahrradparkhaus am Bahnhof eingebunden. Ihre Aufgabe umfasst die wissenschaftliche Beobachtung des Pflanzenwachstums, um so von den Erkenntnissen bei späteren Vorhaben zu profitieren.

Ein weiterer Projektpartner, die virtualcitySYSTEMS GmbH, hat zwischenzeitlich ein 3D-Stadtmodell für Rosenheim aufgesetzt. Die Stadtverwaltung kann im Rahmen des Projekts die Einsatzmöglichkeiten eines 3D-Stadtmodells ausgiebig testen und hat damit ein weiteres zukunftsfähiges Instrument zur Hand, um die städtebauliche Entwicklung zu gestalten.

Das Forschungsprojekt wurde im April 2018 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Für die Durchführung erhält die Stadt Rosenheim Fördermittel des Bundes in Höhe von 173.000 Euro.

Foto / Grafik: Fraunhofer Institut




Zu viel Energie vorm Glückshafen …

Zum traditionellen Feuerwerk war das Rosenheimer Festgelände auch in diesem Jahr sehr gut besucht. Bei bestem Wetter erstrahlte der Himmel gestern gegen 21 Uhr in den schönsten Farben, brachte die unzähligen Besucher zum Staunen und läutete gleichzeitig den „Wiesnendspurt“ für die letzten Tage ein. Für die Beamten der Wiesnwache gab es im Laufe des Abends dann leider auch noch den ein oder anderen Einsatz …

Vermeintlich unsichtbar fühlten sich zwei 22- und 23-jährige Burschen aus dem Landkreis. Die Beiden wurden gegen 19.15 Uhr von den Beamten der Wiesnwache ganz offen vor einem Fahrgeschäft dabei beobachtet, wie sie genüsslich einen „Joint“ rauchten. Die Folge war eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Wiesnverbot für beide.

Ein 16-Jähriger entlud um 23.15 Uhr seine überschüssige Energie an einem Hinweisschild direkt vor dem Glückshafen. Das „Kräftemessen“ ging zwar zum Nachteil des Schildes aus, brachte dem jungen Mann allerdings eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, ein Wiesnverbot und in naher Zukunft sehr wahrscheinlich eine Rechnung für das beschädigte Schild ein.

Besser zu Fuß hätte wohl ein 34-jähriger Rosenheimer seinen Nachhauseweg angetreten. Kurz vor 23.30 Uhr stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim im Rahmen einer Kontrollstelle auf der Aisinger Straße in Rosenheim einen „schlangenlinien-fahrenden Radlfahrer“ fest. Der Mann konnte sich nach dem Abstieg von seinem „Drahtesel“ kaum noch auf den Beinen halten. Da ein Alkotest über zwei Promille ergab, erscheint das jedoch nachvollziehbar. Die Fahrt war logischerweise beendet und nach erfolgter Blutentnahme erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.




Das erste Mal

„Die Meisterschaft wird zwischen Schwaig und Grafing entschieden“, so oder so ähnlich haben sich die meisten Trainer der Zweitligisten vor Saisonbeginn geäußert – klar jeder will die Favoritenrolle von sich wegschieben und den Druck auf die anderen erhöhen. In der Bärenstadt reagieren die Verantwortlichen gelassen. Trainer Alexander Hezareh meint: „Ja, das habe ich auch gelesen, aber da hat keiner gewusst, dass wir so viele Veränderungen im Kader haben und mitten im Verjüngungsprozess stecken. Wir können aber mit der Erwartungshaltung der Gegner durchaus gut leben.“

Manager Johannes Oswald ergänzt: „Wir haben uns unsere eigenen Ziele gesetzt und werden uns daran messen. Jetzt heißt es aber erstmal gut in die Saison starten, den ersten Heimspieltag über die Bühne bringen und dann schauen wir mal was sich bei den anderen Teams alles getan hat. Aus meiner Sicht ist die Liga extrem ausgeglichen und an vielen Standorten gab es einige Änderungen im Kader und Umfeld.“

Änderungen gab und gibt es auch in Grafing. Diesen Samstag ist das erste Heimspiel mit Liveübertragung auf sporttotal.tv – einem kostenlosen Streaminganbieter und Partner der Volleyball Bundesliga.

„Mein Dank gilt der Stadt Grafing, dem Hausmeister und sporttotal – die haben in den Ferien alles geregelt und so gibt es ab jetzt die Möglichkeit die Spiele im Internet zu verfolgen und sie sich auch mal im Re-Live anzuschauen“, freut sich Oswald und gibt einen kurzen Einblick in die Arbeit der Saisonvorbereitung.

Der Aufbau rund um das Spielfeld muss angepasst werden und so bekommt die Halle insgesamt einen neuen Look, außerdem wurde die Beleuchtung nachgerüstet. „Der erste Spieltag ist immer eine Herausforderung, dieses Mal sogar noch mehr – aber wir helfen alle zusammen und spätestens am zweiten Spieltag läuft alles wie gewohnt.“, so Oswald.

Nachdem alle U23 Spieler, welche Regionalliga und Bundesliga spielen sollen, erst ab dem dritten Spieltag eingesetzt werden können, zwei Spieler noch Trainingsrückstand haben und ein Leistungsträger verhindert ist, ist es für sie nicht das erste Mal. Aber auch so wird ein gutes Team auf dem Feld stehen und alles in die Waagschale werfen, um die ersten Punkte der Saison einzufahren. Die Bärenstädter wollen den ersten Sieg und freuen sich auf einen starken Gegner.

Die Mainzer, im letzten Jahr lange Titelkonkurrent und schlussendlich Drittplatzierte, kommen mit neuem Trainer und einigen neuen Spielern nach Oberbayern. Ihre Marschroute ist klar zu erkennen: Underdog-Rolle äußern, frei und mutig aufspielen und Spaß am Spiel haben. Gästecoach Lohmann: „Wenn wir präsent sind und die Nervosität ablegen, können wir überraschen:“

Alle Beteiligten freuen sich auf den Saisonstart in einer gut gefüllten Grafinger Jahnsporthalle …