„Gut gewappnet für das, was kommt”

Aufenthaltsräume werden zu Hochsicherheitstrakten, Notausgänge zu wichtigen Verbindungsstücken zwischen den Stationen: Die Corona-Pandemie stellt auch die RoMed-Klinik in Wasserburg vor eine große Herausforderung. Durch Änderungen der personellen und räumlichen Strukturen sowie der strategischen Abläufe wurde in Wasserburg jedoch alles in die Wege geleitet, um die bestmögliche Behandlung von COVID-19-Patienten gewährleisten zu können. Ein Blick hinter die Kulissen des aktuellen Krankenhausgeschehens:

Allein schon wegen ihrer geografischen Lage ist die RoMed-Klinik in Wasserburg ein wichtiger Standort für die COVID-19-Behandlung. „Rosenheim ist da einfach zu weit weg. Wir versuchen, den nördlichen Landkreis so gut es geht abzudecken“, erklärt Dr. Gordon Hoffmann, Chefarzt der Anästhesie und ärztlicher Direktor in Wasserburg. Natürlich forderte die Ausbreitung des Corona-Virus auch zahlreiche Anpassungen des üblichen Krankenhausbetriebs.

 

Normalerweise ist der Wartebereich im ambulanten OP nur in seltensten Fällen so leer…

 

Was den Ärzten und Pflegenden aktuell sehr zugute kommt, ist ein auffälliger Rückgang der Behandlungen im herkömmlichen Notfallbetrieb. „Blinddarmentzündungen, Knochenbrüche, alles, was wir sonst so machen, ist viel weniger geworden“, so Dr. Hoffmann. Dies könne man zum Teil darauf zurückführen, dass die Leute überwiegend zu Hause blieben, wo das Risiko für äußere Verletzungen niedriger sei. Dies sei aber lediglich ein „praktischer Nebeneffekt“. Viel gravierender sei die Umstrukturierung von Arbeitsabläufen gewesen.

Die Stationen helfen sich gegenseitig aus

Auf Anweisung des Bayerischen Innenministeriums wurden zahlreiche Behandlungen, sofern medizinisch vertretbar, zeitlich nach hinten verschoben. Dadurch konnte man personelle Kapazitäten für COVID-19-Patienten schaffen und beispielsweise auch die im OP verwendeten Narkosebeatmungsgeräte dem Intensivbereich zur Verfügung stellen. Letzterer ist in den vergangenen Wochen zudem komplett umorganisiert worden. „Durch das hohe Infektionsrisiko bei der Behandlung von Corona-Patienten ist aus dem Intensivbereich ein absoluter Risikobereich geworden, der nur mit Schutzkleidung betreten werden darf“, so Dr. Hoffmann (Foto).

Für einen idealen Schutz der Schleimhäute im Gesicht hat ein 3D-Druck-Experte aus der Umgebung solche Visiermasken angefertigt.

 

Mit Ganzkörperanzug, doppelt getragenen Handschuhen, Mund-, Nasen- und Augenschutz müssen sich Ärzte und Pflegende über einen speziellen Raum „einschleusen“. Vor Verlassen des Intensivbereichs wird die Ausrüstung in einem weiteren Zwischenraum abgelegt. So wird verhindert, dass Viren in die anderen Krankenhausbereiche getragen werden.

Die intensivmedizinische Betreuung von COVID-19-Patienten ist nur unter strenger Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich.

 

Die weniger schwer erkrankten COVID-19-Patienten, die nicht durchgehend im Intensivbereich überwacht werden müssen, sind nun unter anderem in den Zimmern der eigentlich chirurgischen Station untergebracht, die durch den Rückgang der OPs freigehalten werden können. Vor den Zimmern stehen Wagen mit Schutzkleidung für das Personal bereit und wer die Bereiche verlassen will, muss sich im Labyrinth aus Notausgängen und Seitenwegen zurechtfinden, die kurzerhand zu Verbindungsstücken umfunktioniert wurden, um eine Übertragung von Viren in andere Bereiche zu vermeiden. Internistische, chirurgische und geburtshilfliche Patienten ohne COVID-19 kommen also durch eine strikte räumliche Trennung zu keinem Zeitpunkt mit COVID-19-Infizierten in Kontakt.

 

Behandlung auf höchstem medizinischen Niveau

Auch beim Personal gab es durch die strengen Sicherheitsvorkehrungen noch keine Corona- bedingten Krankheitsfälle. Dies sei erfreulich, da man derzeit natürlich jeden und jede brauche. „Es melden sich auch immer wieder Ärzte aus anderen Fachbereichen oder Ärzte, die eigentlich schon im Ruhestand sind, und fragen, ob sie helfen können“, so Dr. Hoffmann. Da nun vermehrt auch Ärzte mit intensivmedizinischer Qualifikation, die normalerweise in anderen Bereichen tätig sind, die Behandlung von Corona-Patienten unterstützen, könne man personell gesehen sogar mit den Unikliniken mithalten. Die reguläre Beatmungskapazität habe fast verdreifacht werden können. So sei es möglich, bis zu acht COVID-19-Patienten gleichzeitig intensivmedizinisch zu versorgen. Momentan sind es fünf. Chefarzt Dr. Hoffmann bleibt optimistisch: „Wir sind noch nicht an unserer Belastungsgrenze, aber wer weiß, was noch kommt. Wir sind auf alle Fälle gut gewappnet.“  MP




Es schmeckt schon mal!

Auch 2020 wird die Eröffnung der Faschingssaison in der stilvoll dekorierten Badria-Halle mit dem „Badriazzo“, dem Schwarz-Weiß-Ball, gefeiert. Am Samstag, 11. Januar, bittet die Stadt wieder zum Tanz. Der Ball soll sowohl zum geselligen Beisammensein und Tanzen einladen, als auch die kulinarischen Sinne ansprechen. Außerdem wird  den Besuchern ein Drei-Gänge-Menü kredenzt. Gestern Abend wurde im Rathaussaal in bewährter Tradition vorgekostet …

Catering-Profi Klaus Schlaipfer und sein Team kredenzen diesmal:

 

Weitere Details zum Programm des Balls folgen in Kürze.

 

 




Bayerisch, lustig, derb!

Als YouTube-Star und als angetrunkener Feuerwehrkommandant „Brandlhuber Muck” ebnete sich Robert Ehlis alias „Da Bobbe“ den Weg in die bayerische Humoristenszene. Auf Kleinkunstbühnen oder in großen Festzelten ist er mit seiner Steirischen und seinem brachialen Mundwerk ein Garant für deftigen, bayerischen Humor. „Da Bobbe“, Träger des Publikumspreises beim Oberpfälzer Kabarettpreis und Gewinner des ostbayerischen Kabarettpreises 2015, kommt morgen Abend nach Albaching.

„Bayronman”, so heißt sein neues und drittes Programm-
„Da Bobbe” ist ein Bayronman, ein Urbayer wie er im Buche steht mit vielen Facetten: In einer Hymne singt er von den Dingen, die ein echter Bayer erlebt haben muss, er löst zusammen mit dem Publikum ein bayerisches Kreuzworträtsel, er nimmt die lustigsten und schrägsten Ortsnamen Bayerns auf die Schippe und er erklärt warum fünf Maß weniger sind als acht Halbe!
Er erzählt, singt und spielt auf seiner Steirischen, umgeben von bayerischer Bühnenkulisse mit Maibaum und bayerischem Stuhl.
Wenn der Bayronman – zwei Meter urige, deftige und heftige Bayernkraft – losgelassen wird, bebt nicht nur die Bühne!

Ticket’s gibt es ab sofort im Wirtshaus Kalteneck, in allen Zweigstellen der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg sowie in allen Geschäftsstellen von Inn Salzach Ticket oder online.
Einlass ab 18 Uhr, Beginn 20 Uhr

Weitere Infos auf www.b-entertain.de




Das Benefizkonzert ein Besuchermagnet

Einen unterhaltsamen und fröhlichen Musikabend erlebten über 200 Besucher beim Benefizkonzert für den Verein „Silberstreifen“ im vollbesetzten Albachinger Bürgersaal. Die Bands „Ramasuri” und „New Age” überzeugten mit einem Repertoire, das von STS über Rod Stewart bis hin zu modernen Klassikern wie „Don’t stop believing” reichte.

Den musikalischen Auftakt machte „Ramasuri“, eine Gruppe von Albachinger Musikern, die sich erst vor Kurzem in dieser Konstellation zusammengefunden hat. Die Musiker verbanden ihre Stile aus den verschiedensten Richtungen zu einem harmonischen und mitreißenden Gesamtauftritt – mit dem Fokus auf Oldies.

Den musikalischen Hauptteil bestritt dann die 18-köpfige Chorformation „New Age“, die sich vor fünf Jahren gründete und aus 18 bis 24-jährigen Hobbymusikern aus Albaching und näherer Umgebung besteht. Mit feinem Chorgesang und gefühlvoller Instrumentierung nahm „New Age“ die Besucher mit auf eine bunte musikalische Reise von „Don’t stop believing“ von Journey bis zu einem Abba-Medley zum Abschluss. Von der Bühne gelassen wurde der Chor aber noch nicht gleich, denn der begeisterte Applaus verlängerte den Auftritt um mehrere Zugaben. Auch für den Verein Silberstreifen, an der der Erlös gespendet wird, wurde der Abend ein voller Erfolg: Insgesamt 2320 Euro kamen für die gute Sache zusammen.

Peter Beer und Sabine Waldvogel von „Silberstreifen e.V.“ waren selbst anwesend und erklärten den Besuchern die Ziele ihrer Vereinsarbeit. Der Verein unterstütze seit zwanzig Jahren die Förderung und Betreuung neurologisch kranker Kinder in den Schön-Kliniken Vogtareuth, so Sabine Waldvogel. Laut Silberstreifen-Vorstandsmitglied Peter Beer ist der Verein bei seiner Arbeit ausschließlich auf Spenden angewiesen und führe Projekte wie den Klinik-Clown, Hundetherapie, Entlastungsangebote für Eltern und besondere Ausflüge für die Kinder durch. Beide zeigten sich begeistert und dankbar vom Engagement der jungen Musiker, deren Spenden bei ihnen in guten Händen sein werden.

Fotos: Dietze




Sammler im Portrait

Briefmarkensammler gibt es wie Sand am Meer, aber Schildkröten, Äxte oder gelbe Schuhe sammeln? Elisabeth Friesinger aus Albaching hat für ihr Studium der „Digitalen Medien” an der Hochschule Ulm im Rahmen eines Fotoprojekts Sammler porträtiert – wir berichteten. Dabei kamen die kuriosesten Objekte und faszinierendsten Geschichten zum Vorschein. Die Fotos und Hintergründe zu den Sammlern aus dem Raum Wasserburg werden ab kommenden Donnerstag, 3. Oktober, in der Bar Helmut ausgestellt.

Das Thema des Fotokurses, den die junge Albachingerin belegte, lautete „Jäger und Sammler”. Die Vorgaben: Keine Retusche mit Photoshop oder dergleichen, nur Aufhellen und Abdunkeln war erlaubt, fast wie bei der analogen Fotografie. Jagdbegeisterte wusste sie auf Anhieb einige und so fiel die Entscheidung recht schnell, sich darauf konzentrieren zu wollen.

Sie traf sich mit Albachings ehemaligem Bürgermeister und Jäger August Seidinger. „Beim Ratschen kam dann raus, dass er eigentlich total viel sammelt. Der hat 2000 Meterstäbe und dann hab ich ihn gleich als Sammler porträtiert.” Da „Seidinger Gustl” habe ihr dann auch noch einige andere Albachinger Sammler verraten, wie zum Beispiel Ludwig Ettmüller, der eine Sammlung aus stolzen 12.000 Schafkopfkarten-Sets besäße. So kam Elisabeth von einem zum anderen und ihre Sammler-Sammlung erweitere sich auf den ganzen Wasserburger Altlandkreis.

 

Schildkröten, Äxte, Kronkorken, Kuscheltiere, gelbe Schuhe – die skurrilsten Dinge häufen die Leute, die sie vor der Linse hatte, an. „Bei dem Projekt geht’s um die Menschen, um die Sammler selbst”, erklärt Elisabeth, „ich habe mir wirklich viel Zeit genommen, die Leute kennen zu lernen.” Zu den Fotos soll es dann auch noch die Geschichten zum Durchlesen geben, die hinter der Sammelleidenschaft stecken. „Da war ich teilweise selbst überrascht, mit wie viel Herzblut die Leute das machen.”

Eigentlich wären die Fotos nach der Abgabe an der Uni in der Schreibtischschublade verschwunden, aber die Geschichten haben die Albachinger Studentin so gefesselt, dass sie ihre Faszination unbedingt teilen wollte. „Dann war ich mal in der Bar Helmut und hatte sofort das Gefühl, dass das der perfekte Ort für eine Ausstellung meiner Fotos wäre.” Die Inhaber – selbst junge, kreative Köpfe – waren sofort begeistert und so werden ab 3. Oktober die Sammlerfotos samt den Geschichten dahinter in der Bar Helmut in der Salzburgerstraße ausgestellt.

 

 

Zum Auftakt wird es eine Vernissage geben, die sich auch an die Porträtierten richten soll, damit diese sich gegenseitig kennen lernen. Bis 20. Oktober können sich alle  Interessenten von den Sammlern und deren Leidenschaft ein Bild machen. Der Eintritt ist frei.

 

 




Wasserburgerinnen im Radio

„Huraxdax! Aus Kindern werden Musikanten …” – so heißt die Radiosendung, die heute Abend ab 19.05 Uhr auf BR-Heimat ausgestrahlt wird. Mit dabei: Die Mozart-Dobler-Dirndl aus Wasserburg. Die vier jungen Mädels sind schon ganz aufgeregt und haben die letzten Wochen fleißig geprobt – immerhin wird es eine Live-Übertragung mit Zuschauern und da muss alles sitzen.

Magdalena Geiger (19) an der Harfe, Daniela Geiger und Ann-Kathrin Huber (beide 17) an der Flöte und Anja Geiger (15) am Hackbrett – das sind die Mozart-Dobler-Dirndl. Der Name kommt übrigens, wie manch einer vielleicht schon ahnt, von der Wasserburger Mozartstraße und der Siedlung am Dobl, wo die vier Mädels aufgewachsen sind. Sie machen schon seit fast zehn Jahren zusammen Musik und waren bereits einmal beim BR eingeladen. „Das ist diesmal ein Programm, wo sie Gruppen, die schon Mal im Radio gespielt haben, nochmal einladen und quasi schauen, was aus denen geworden ist”, erklärt Magdalena Geiger.

Älter sind sie auf alle Fälle geworden, das werden auch die Moderatoren Traudi Siferlinger und Stefan Semoff feststellen, aber bei so viel Fleiß sind sie mit Sicherheit auch eines der Highlights der Sendung.

Die Übertragung dauert von 19.05 Uhr bis gegen 19.50 Uhr und kann von allen Digitalradios aus oder via Internet empfangen werden.

 




Spielerisch „Ernährung” lernen

Probieren, tasten, riechen, Spaß an gesunder Ernährung haben – das ist der Leitgedanke von Diana Bauer aus Soyen. Sie führt gerade im Rahmen ihrer Ausbildung zur Hauswirtschaftsmeisterin ein Projekt durch. Der Titel: „Mehrtägige Ernährungsaktion in Vorschule und Grundschule”. Ihr Projekt hat sie gewählt, weil sie ausprobieren wollte, ob sich daraus ein Betriebszweig entwickeln ließe.

Die Aktion geht über mehrere Tage, an denen sie mit den Kindern über Ernährung spricht. Dabei gibt es sowohl etwas Theorie, wobei die Kinder schon anfassen, riechen, schmecken können. Dann kleben die Kinder etwas in ein vorbereitetes Lapbook und
abschließend wird gemeinsam ein gesunder Pausensnack zubereitet.

„Da darf geschnippelt, gequetscht und gerührt werden. Bei der Auswahl der Rezepte
habe ich mich an der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert und darauf geachtet, dass die Rezepte auch zuhause gut nachgemacht werden können”, so die angehende Hauswirtschaftsmeisterin. Denn alle Kinder bekommen zum Schluss der Aktion eine bebilderte Rezeptbroschüre mit nach Hause.

„Mir ist wichtig, dass die Kinder mit allen Sinnen erfahren, was für sie gesund ist”, so Bauer. „Sie sollen auch wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Regionalität finde ich ein
wichtiges Thema, für das man auch relativ junge Kinder schon begeistern kann.”

Vergangene Woche führte die Soyenerin das Projekt bereits an der Grundschule in Steinhöring durch, diese Woche ist sie im Integrationskindergarten. Die ersten Resonanzen sind durchweg positiv. „Ich finde toll, wie interessiert und begeistert die Kinder, Betreuer und Eltern sind!”, freut sich die 40-Jährige.




Singen für den guten Zweck

Popsongs, Balladen und Klassiker der letzten Jahrzehnte gibt’s am kommenden Samstag, 28. September, im Albachinger Bürgersaal zu hören. Die Musikgruppen „New Age” und „Ramasuri” laden ein zum Benefizkonzert, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Der Spendenerlös soll dem Verein „Silberstreifen” aus Vogtareuth zugute kommen, der Familien mit neurologisch kranken Kindern unterstützt.

Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 




Meilenstein für die Gleichbehandlung

In ganz Bayern gibt es derzeit kein Krankenhaus-Bauprojekt, das größer ist. Satte 240 Millionen Euro von Freistaat, Bezirk und Landkreis werden in die Verschmelzung der RoMed- und der kbo-Inn-Salzach-Klinik fließen und es soll ein Meilenstein werden. Dahingehend, psychiatrische und körperliche Erkrankungen auf gleicher Stufe zu behandeln. Für die Grundsteinlegung dieses zukunftsträchtigen Projekts kamen Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml höchst persönlich aus München angereist – wir berichteten bereits kurz …

 

„Wir setzen hier ein wichtiges Zeichen für die Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen”, so Dr. Theodor Danzl, Geschäftsführer des kbo-Inn-Salzach-Klinikums, gleich zu Beginn. Es sei daher eine besondere Ehre, dass Ministerpräsident Markus Söder zusammen mit Gesundheitsministerin Melanie Huml der Grundsteinlegung für dieses zukunftsträchtige Bauprojekt beiwohnen.

Auch viele weitere Vertreter aus Geistlichkeit und Politik, Beteiligte am Bauprojekt und zahlreiche Funktionäre und Mitarbeiter der Kliniken, die am Standort in Gabersee verschmolzen werden sollen, waren anwesend.

„Hier wird etwas Mustergültiges im ganzen Freistaat auf die Beine gestellt”, schloss sich Dr. Jens Deerberg-Wittram (Foto unten), Geschäftsführer des RoMed-Klinikums Wasserburg, an. Er richtete sich in seiner Rede auch ganz dezidiert an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Pflegekräfte, Therapeuten und Ärzte, die durch ihre Tatkraft die Zusammenführung von somatischer und psychiatrischer Medizin an einem Standort erst möglich machen würden.

Im Anschluss an die Begrüßungen durch die beiden Klinik-Geschäftsführer wurde dann die Grundsteinkartusche eingemauert. Darin: Erinnerungen an die Kliniken in Form von Zeitungsartikeln, Broschüren und Fotos, um künftige Generationen an das Bauprojekt zu erinnern. Natürlich hoffe man aber, dass die Kapsel nicht so bald gefunden werde, weil das ja einen Einsturz oder Abriss des Gebäudes bedeuten würde. Von den voraussichtlich investierten 240 Mio Euro wolle man auch „lange was haben”, betonte Danzl.

Mit Spatel und Hammer wurde die Kapsel in den großen runden Grundstein gelegt und mit Beton und Ziegeln versiegelt. Da erforderte es auch einiges an handwerklichem Geschick. Der Ministerpräsident packte kräftig mit an, scherzte jedoch, dass das wahrscheinlich keine gute Idee sei. „Mein Vater hat immer gesagt, ich hab’ zwei linke Hände. Mit dieser Begabung kann ich bestenfalls Pfarrer oder Politiker werden”.

 

In seiner Rede bekräftigte er, es sei ihm eine Freude, bei diesem Anlass gemeinsam mit Melanie Huml nach Gabersee eingeladen worden zu sein – immerhin sei dies das derzeit größte Krankenhausvorhaben, das der Freistaat mit auf den Weg bringe. Die Idee somatisch und psychiatrische Medizin miteinander zu verbinden, finde er besonders faszinierend und wichtig. Dementsprechend fördere der Freistaat das Bauprojekt auch mit 100 Millionen Euro. „Wir setzen damit auch ein Zeichen für die Stärkung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Das ist eine unserer Schlüsselaufgaben, denn es muss nicht immer alles um die Großstädte gehen”, so Markus Söder.

Gesundheitsministerin Melanie Huml schloss sich Söder weitestgehend an und machte zudem deutlich, wie symbolträchtig die Zusammenlegung der beiden Kliniken – sogar mit einem gemeinsamen Eingangsbereich – zugunsten einer Enttabuisierung psychischer Krankheiten ist. „Wenn jemand eine Operation hat, das erzählt man leichter mal im Bekanntenkreis, aber wenn die Tochter magersüchtig ist, der Papa Depressionen hat, das ist dann schon schwieriger.” So sei das neue Klinikgebäude ein Meilenstein in Richtung Gleichbehandlung von psychischen und körperlichen Erkrankungen.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer gab einen kleinen historischen Rückblick auf die erste „Irrenkreisanstalt”, die 1883 in Gabersee entstand und zu ihrer Zeit schon ein wegweisend gewesen sei. Jetzt wolle man an selber Stelle wieder Vorreiter sein und hoffe, viele Nachahmer zu finden. Finanziell sei der Bau ohne die Unterstützung des Ministeriums nicht möglich gewesen. „Es war schon eine deutliche Positionierung des Ministeriums für diese Lösung, aber wir haben’s uns auch erkämpft.”

Stellvertretender Landrat Josef Huber unterstrich die hohe Beteiligung des verhältnismäßig „armen” Landkreises Rosenheim, der das Projekt mit 31 Millionen aus dem Kreishaushalt unterstütze. Anfänglich sei er zwar skeptisch gewesen, jedoch habe er gemerkt, dass man tätig werden müsse. „Jeder Euro, der hier investiert wird, dient der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger und ich bin auch ein bisschen stolz, dass hier sowas Tolles entsteht”. 

Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl gab den Abschluss der Reden und freute sich, dass die Stadt bei dem Bauvorhaben finanziell betrachtet der „lachende Vierte” sei. Man könne es nicht hoch genug einschätzen, dass man diesen Standort erhalte, aber gleichzeitig nicht mitzahlen müsse, da sich Freistaat, Bezirk und Landkreis die Kosten aufteilen.

Zuletzt richtete er sich noch mit einer Bitte an Söder. Der letzte offizielle Besuch eines Ministerpräsidenten sei 1988 gewesen, als Franz Josef Straß anlässlich der 850-Jahrfeier der Stadt nach Wasserburg kam. Nun werde es Zeit für eine neue Unterschrift im Goldenen Buch der Stadt. Diesem Wunsch kam Markus Söder selbstverständlich nach und auch Gesundheitsministerin Melanie Huml verewigte sich mit ihrem Autogramm noch schnell auf den weißen Seiten, bevor der straffe Zeitplan die Ministerin und den Ministerpräsidenten wieder zurück nach München schickte.

 

MP




Der Grundstein ist gelegt

Ein zukunftsträchtiges Projekt sei das Bauvorhaben in Gabersee, dass das RoMed-und das kbo-Klinikum örtlich verschmelzen soll. Da waren sich alle Anwesenden einig. Ministerpräsident Markus Söder kam eigens für die Grundsteinlegung des neuen Krankenhauszentrums aus München angereist, in Begleitung von Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Gemeinsam mit weiteren Politikern aus Stadt, Bezirk und Landkreis gaben sie dem Bauvorhaben, dessen Baukosten auf rund 250 Millionen Euro geschätzt werden, ihre besten Wünsche mit auf den Weg.

Ein ausführlicher Bericht folgt …




Kabarett in Kalteneck

Als YouTube-Star „Brandlhuber Muck” ebnete sich Robert Ehlis alias „Da Bobbe“ den Weg in die bayerische Humoristenszene. Auf Kleinkunstbühnen oder in großen Festzelten ist er mit seiner Steirischen und seinem brachialen Mundwerk ein Garant für deftigen, bayerischen Humor. „Da Bobbe“, Träger des Publikumspreises beim Oberpfälzer Kabarettpreis und Gewinner des ostbayerischen Kabarettpreises 2015, gastiert nun am 2. Oktober mit seinem neuen Programm in Albaching.

Kurz nach der Premiere Mitte September im Münchner Schlachthof wird er am 2. Oktober auf der Kulturbühne im Wirtshaus Kalteneck sein neues Programm vorstellen.
„Bayronman”, so heißt sein neues und drittes Programm-
„Da Bobbe” ist ein Bayronman, ein Urbayer wie er im Buche steht mit vielen Facetten: In einer Hymne singt er von den Dingen, die ein echter Bayer erlebt haben muss, er löst zusammen mit dem Publikum ein bayerisches Kreuzworträtsel, er nimmt die lustigsten und schrägsten Ortsnamen Bayerns auf die Schippe und er erklärt warum fünf Maß weniger sind als acht Halbe!
Er erzählt, singt und spielt auf seiner Steirischen, umgeben von bayerischer Bühnenkulisse mit Maibaum und bayerischem Stuhl.
Wenn der Bayronman – zwei Meter urige, deftige und heftige Bayernkraft – losgelassen wird, bebt nicht nur die Bühne!

Ticket’s gibt es ab sofort im Wirtshaus Kalteneck, in allen Zweigstellen der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg sowie in allen Geschäftsstellen von Inn Salzach Ticket oder online.
Einlass ab 18 Uhr, Beginn 20 Uhr

Weitere Infos auf www.b-entertain.de




„Altes mit Charme”

PR – Ab heute, Freitag, lockt der große Herbst-Flohmarkt von Thomas Hoeft wieder Antiquitäten-Liebhaber, Nostalgiker und Schnäppchenjäger nach Evenhausen. Antike Möbel, Gebrauchsgegenstände, Dekoartikel und vieles mehr gibt’s dort zum Durchstöbern und Kaufen. Hauptsache schön und alt!

Die Türen seines angemieteten Hofes in Evenhausen (Hochfeldstraße 1) öffnet er heute, Freitag, von 12 bis 18 Uhr und am Samstag, 21. September, von 9.30 bis 18 Uhr.

„Es gibt eigentlich nix, wo’s bei mir ned gibt”, schmunzelt Hoeft.

Weitere Informationen zum Flohmarkt gibt’s hier.




Jed’s Jahr im September …

„Das Haager Herbstfest fällt heuer aus” – Diese Nachricht sorgte nicht nur für Verwunderung im Altlandkreis, manche traf es besonders hart. Tom Fellner zum Beispiel hat letztes Jahr eigens fürs Haager Herbstfest ein Lied geschrieben, das mit der Zeile „Jed’s Jahr im September um de seube Zeit” beginnt. Damit das auch künftig noch behauptet werden kann, dachte sich Fellner kurzerhand: Mach ma doch selber a kloans Herbstfest!

„Ein Herbstfest hat einfach nicht auszufallen! Das ist ein Traditionsfest und Traditionen müssen gewahrt werden!”, betont Fellner. So traf sich am vergangenen Freitag um 16 Uhr – wo normalerweise der Festeinzug stattgefunden hätte – eine Delegation aus treuen Herbstfest-Freunden am eigentlichen Zeltplatz.

Unter anderem dabei waren: Karl-Heinz Zaulig (Schäffler und mit der Fischbraterei jedes Jahr am Herbstfest), Albine Koerber vom Herbstfest-Organisationsteam, Vertreter des Küchenpersonals, Florian Huber von der Feuerwehr, Martin Sax von Haag Aktiv, Festwirtfamilie Furch (vetreten durch Maria und Sohn Andreas) und Alois Unertl jun.

Auch die Burschen aus Ramsau machten ihr eigenes kleines Herbstfest am Samstag.

 

Alois Unertl war selbst sehr enttäuscht, als ihn die Hiobs-Botschaft im Mai erreichte. „Vor allem für die Kinder und Stammgäste tut es mir sakrisch Leid. Über die Umsatzverluste reden wir jetzt gar nicht, es gibt Wichtigeres als Geld im Leben”. Beim Blick auf das Wetter sei er aber schon ein wenig verärgert, hätte doch das Herbstfest heuer offensichtlich endlich mal ohne Regen und Sturm über die Bühne gehen können.

Zuerst sei er skeptisch gewesen, ob er bei dem kleinen Alternativ-Festl mitmachen wolle, „aber dann ist mir bewusst geworden, was wir für treue, tolle und pfundige Herbstfest-Fans haben und dann wollte ich sie nicht hängen lassen. Traurig und trotzdem schee wars”, so Alois Unertl junior.

Nach ein paar Bier und viel Ratschen löste sich die Gruppe dann wieder auf. „Ohne Schlägereien, keine Ausfälle, wunderbar alles”, scherzte Fellner. Was er aber mit ernster Stimme betonte, war, dass es sich bei der Aktion um kein Politikum gehandelt habe. „Da soll nicht mehr reininterpretiert werden, als es zum Reininterpretieren gibt. Bevor wir uns da traurig in den Keller hocken und ein Kerzerl anzünden, wollten wir zumindest ein bisschen für Heiterkeit sorgen, sodass man halt sagen kann ,es hat stattgefunden’. Nur ein kleiner Spaß, mehr nicht.”

Auch Alois Unertl unterstrich die Gaudi, um die es dabei ausschließlich ging. „Nachdem wir ein halbes Jahr getrenzt haben, narrisch waren und Schuldige gesucht, aber ned gefundn haben, war’s jetzt einfach Zeit, nach vorn zum schaun.”

 

Worüber sich alle Beteiligten einig waren, ist die Vorfreunde auf das Kirtafest, das anstelle des Herbstfests im Oktober stattfinden wird. Dazu Alois Unertl: „Gebt’s derweil bitte dem Kirtafest eine Chance und helft’s zam, damit’s 2020 wieder des guade oide HAAGER HERBSTFEST gibt!”

 

Haager Kirta: Fünf tolle Tage im Oktober

 

Das Herbstfestlied von Tom Fellner und Daniel Grandl und unser Interview dazu: 




Eine besondere Wertschätzung

Das Schäfflerlied im September? Gestern Abend hallte es noch einmal durch das Foyer des Wasserburger Rathauses. Die Stadtkapelle gab es zum Besten anlässlich der Ausstellungseröffnung von Werner Gartners Fotocollagen über die Schäffler. Der zweite Bürgermeister ist nämlich nicht nur Politiker, sondern auch leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Er begleitete die Traditionstänzer heuer bei ihren 139 Auftritten und ergatterte so manchen besonderen Schnappschuss.

Bereits vor sieben Jahren begleitete Gartner die Schäffler mit seiner Kamera und so packte ihn auch dieses Mal wieder die Leidenschaft, tolle Bilder zu schießen. „Ich konnte einfach nicht nicht fotografieren, weil mir diese ganze Tradition und die Tänze selbst so gut gefallen”. Dabei habe er sich auf die Bewegung, die Details, die Gesichter konzentriert. Mit seinen Fotos und der Ausstellung wolle er die Beteiligten wertschätzen für ihr großes Engagement, das der ganzen Region zugute gekommen sei.

Von links:. „Oberskaschperl” Helmut Samer, Werner Gartner, Michael Kölbl und der letzte „echte” Schäffler: Max Holbl

 

In seiner Funktion als Schäffler-Chef und Oberkaschperl richtete auch Helmut Samer ein paar Worte an die Besucher – wie gewohnt in Kaschperl-Manier. So scherzte er zum Beispiel, dass die Schäffler wesentlich mehr Auftritte gehabt hätten, wenn sie der Fotograf nicht immer so ausgebremst hätte. Was Samer aber merkbar ernst meinte, war das „Dankeschön” an Gartner für die ausdrucksstarken Fotos und die Zeit, die er sich genommen habe, mit den Schäfflern mitzureisen. „Der Werner gehört mittlerweile genauso zur Schäfflertanzgruppe wie die die Stadtkapelle oder die Wagerlbuam”, so Samer.

Zahlreiche Interessierte kamen zur Eröffnung der Ausstellung, darunter natürlich auch viele aus der Schäfflertruppe.

 

Wasserburgs erster Bürgermeister Michael Kölbl eröffnete die Ausstellung und hob noch einmal das gute Auge, dass sein Stellvertreter für besondere Momente habe, hervor. „Der Werner hat die Liebe zum Detail, da kommt man schon auch manchmal zum schmunzeln, wenn man die Bilder anschaut.”

 

Ab heute, 18. September, bis Dienstag, 22. Oktober, können die Fotos im Foyer des Rathauses zu dessen Öffnungszeiten angeschaut werden. 




Hauptsache schön und alt!

PR – Ab kommenden Freitag, 20. September, lockt der große Herbst-Flohmarkt von Thomas Hoeft wieder Antiquitäten-Liebhaber, Nostalgiker und Schnäppchenjäger nach Evenhausen. Antike Möbel, Gebrauchsgegenstände, Dekoartikel und vieles mehr gibt’s dort zum Durchstöbern und Kaufen. Hauptsache schön und alt!

Die Türen seines angemieteten Hofes in Evenhausen (Hochfeldstraße 1) öffnet er am  Freitag, 20. September, von 12 bis 18 Uhr und am Samstag, 21. September, von 9.30 bis 18 Uhr.

„Es gibt eigentlich nix, wo’s bei mir ned gibt”, schmunzelt Hoeft.

Weitere Informationen zum Flohmarkt gibt’s hier.




„Eine gute Einrichtung geschaffen”

Am 1. September 1996, vor rund 23 Jahren, hat Ralph Hölting einen Meilenstein in der Jugendarbeit Wasserburgs gelegt: Die Gründung des Jugendtreffs „iNNSEKT” in der Altstadt. Bald darauf folgte das Jugendbüro in der Burgau. Die Angebote der offenen Jugendarbeit reichen von gemeinsamem Basteln und gemütlichem Beisammensein bis hin zu politischen Aktionen wie der Jugendwahl. Zum Jahresende soll es nun einen Wechsel an der Spitze geben.

Es gebe mehrere Gründe, die den 49-Jährigen dazu bewogen hätten, sein Amt abzugeben. Zum einen wollte er sich vor dem Rentenalter noch einmal beruflich umorientieren, immerhin werde er nächstes Jahr 50. Zum anderen habe es auch Differenzen zwischen ihm und der Geschäftsleitung gegeben. Diese seien aber letztlich nur der Auslöser gewesen, sich nach etwas Neuem umzuschauen, erklärt Hölting.

Rückblickend sei er schon ein wenig stolz auf das, was er in Wasserburg erreicht habe. „Vorher gab’s hier nichts, was mit offener Jugendarbeit zu tun hatte und jetzt haben wir ein recht stabiles Angebot. Das ist schon etwas, was nicht selbstverständlich ist”, so Hölting.

Was ihm besonders gefallen habe, sei die Unterschiedlichkeit der zahlreichen Angebote gewesen. So gibt es immer wieder aktive Kulturgruppen, die zu Konzerten ins iNNSEKT einladen, aber auch mit den neusten Innovationen versuche man stets mitzugehen. So habe man Ende der 90er-Jahre zum Beispiel das erste Internetcafè Wasserburgs eröffnet. „Bei solchen Dingen waren und sind wir immer vorne dabei, damit die Jugendlichen uns auch als Angebot anerkennen und sich gerne an uns wenden.”

In den letzen drei Monaten Amtszeit gebe es noch ein paar Wünsche, die er gemeinsam mit den Jugendlichen realisieren wolle: Räumliche Umgestaltung und ein Graffiti-Projekt. Ab dem kommenden Jahr liege es dann in der Hand der Jüngeren, dies weiterzuführen und in die richtigen Bahnen zu lenken.

Interessenten gebe es schon ein paar, aber man könne sich immer noch bewerben. „Was wir brauchen ist jemand, der sich das mittel- oder langfristig vorstellen kann, weil pädagogische Arbeit dann Früchte trägt, wenn sie auf einen längeren Zeitraum angelegt ist”, so Hölting. Eigenverantwortung und Selbständigkeit seien ebenso essentiell. Auch solle man selbst kreative Ideen haben und den nötigen Elan, diese auch in Eigenregie umzusetzen.

Interessenten können sich bei Klaus Schindler vom AWO Kreisverband Rosenheim (Tel.: 08031/35 702 45 oder Mail:  klaus.schindler@awo-rosenheim.de) melden.

Höltings Wunsch für die Zukunft der Wasserburger Jugendarbeit formulierte er klar und deutlich: „Ich wünsche mir, dass die Grundlagen, die ich gelegt habe, eine vernünftige Basis sind für die Kollegen, die das fortführen.”

 

MP




Ein Zimmer voller Schafkopfkarten

Briefmarkensammler gibt es wie Sand am Meer, aber Schildkröten, Äxte oder gelbe Schuhe sammeln? Elisabeth Friesinger aus Albaching hat für ihr Studium der „Digitalen Medien” an der Hochschule Ulm im Rahmen eines Fotoprojekts Sammler porträtiert. Dabei kamen die kuriosesten Objekte und faszinierendsten Geschichten zum Vorschein. Die Fotos und Hintergründe zu den Sammlern aus dem Raum Wasserburg werden ab 3. Oktober in der Bar Helmut ausgestellt.

Das Thema des Fotokurses, den die junge Albachingerin belegte, lautete „Jäger und Sammler”. Die Vorgaben: Keine Retusche mit Photoshop oder dergleichen, nur Aufhellen und Abdunkeln war erlaubt, fast wie bei der analogen Fotografie. Jagdbegeisterte wusste sie auf Anhieb einige und so fiel die Entscheidung recht schnell, sich darauf konzentrieren zu wollen.

Sie traf sich mit Albachings ehemaligem Bürgermeister und Jäger August Seidinger. „Beim Ratschen kam dann raus, dass er eigentlich total viel sammelt. Der hat 2000 Meterstäbe und dann hab ich ihn gleich als Sammler porträtiert.” Da „Seidinger Gustl” habe ihr dann auch noch einige andere Albachinger Sammler verraten, wie zum Beispiel Ludwig Ettmüller, der eine Sammlung aus stolzen 12.000 Schafkopfkarten-Sets besäße. So kam Elisabeth von einem zum anderen und ihre Sammler-Sammlung erweitere sich auf den ganzen Wasserburger Altlandkreis.

 

Schildkröten, Äxte, Kronkorken, Kuscheltiere, gelbe Schuhe – die skurrilsten Dinge häufen die Leute, die sie vor der Linse hatte, an. „Bei dem Projekt geht’s um die Menschen, um die Sammler selbst”, erklärt Elisabeth, „ich habe mir wirklich viel Zeit genommen, die Leute kennen zu lernen.” Zu den Fotos soll es dann auch noch die Geschichten zum Durchlesen geben, die hinter der Sammelleidenschaft stecken. „Da war ich teilweise selbst überrascht, mit wie viel Herzblut die Leute das machen.”

Eigentlich wären die Fotos nach der Abgabe an der Uni in der Schreibtischschublade verschwunden, aber die Geschichten haben die Albachinger Studentin so gefesselt, dass sie ihre Faszination unbedingt teilen wollte. „Dann war ich mal in der Bar Helmut und hatte sofort das Gefühl, dass das der perfekte Ort für eine Ausstellung meiner Fotos wäre.” Die Inhaber – selbst junge, kreative Köpfe – waren sofort begeistert und so werden ab 3. Oktober die Sammlerfotos samt den Geschichten dahinter in der Bar Helmut in der Salzburgerstraße ausgestellt.

 

 

Zum Auftakt wird es eine Vernissage geben, die sich auch an die Porträtierten richten soll, damit diese sich gegenseitig kennen lernen. Bis 20. Oktober können sich alle  Interessenten von den Sammlern und deren Leidenschaft ein Bild machen. Der Eintritt ist frei.

 

 




„Da Bobbe“ kommt nach Kalteneck!

Als YouTube-Star und als angetrunkener Feuerwehrkommandant „Brandlhuber Muck” ebnete sich Robert Ehlis alias „Da Bobbe“ den Weg in die bayerische Humoristenszene. Auf Kleinkunstbühnen oder in großen Festzelten ist er mit seiner Steirischen und seinem brachialen Mundwerk ein Garant für deftigen, bayerischen Humor. „Da Bobbe“, Träger des Publikumspreises beim Oberpfälzer Kabarettpreis und Gewinner des ostbayerischen Kabarettpreises 2015, gastiert  nun mit seinem neuen Programm in Albaching.
 

Kurz nach der Premiere Mitte September im Münchner Schlachthof wird er am 2. Oktober auf der Kulturbühne im Wirtshaus Kalteneck sein neues Programm vorstellen.
„Bayronman”, so heißt sein neues und drittes Programm-
„Da Bobbe” ist ein Bayronman, ein Urbayer wie er im Buche steht mit vielen Facetten: In einer Hymne singt er von den Dingen, die ein echter Bayer erlebt haben muss, er löst zusammen mit dem Publikum ein bayerisches Kreuzworträtsel, er nimmt die lustigsten und schrägsten Ortsnamen Bayerns auf die Schippe und er erklärt warum fünf Maß weniger sind als acht Halbe!
Er erzählt, singt und spielt auf seiner Steirischen, umgeben von bayerischer Bühnenkulisse mit Maibaum und bayerischem Stuhl.
Wenn der Bayronman – zwei Meter urige, deftige und heftige Bayernkraft – losgelassen wird, bebt nicht nur die Bühne!
Ticket’s gibt es ab sofort im Wirtshaus Kalteneck, in allen Zweigstellen der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg sowie in allen Geschäftsstellen von Inn Salzach Ticket oder online
Einlass ab 18 Uhr, Beginn 20 Uhr

Weitere Infos auf www.b-entertain.de




Rock Wave heizte im Zelt ein

Nach dem Spielenachmittag am Samstag für die Kleinen stand am gestrigen Abend die Party im Bierzelt an. Die Griesstätter Band „RockWave“ sorgte für ordentlich Stimmung und zog die Gäste zum Tanzen auf die Bierbänke. Für die Band war es der erste Auftritt in Attel. „Wir freuen uns total, das ist fast ein Heimspiel. Lassen wir’s krachen!“, sagte Sängerin Raphaela Neumeier gleich zu Beginn.

Ihr Versprechen haben sie wahr gemacht. Sie ließen es krachen! Die Stimmung war bestens! Bei Hits von Spider Murphy Gang über Andreas Gabalier bis hin zu aktuellen Songs von Macklemore und Co. war für jeden Gast das Passende dabei …




Spielenachmittag trotzt dem Wetter

Der Spiele- und Begegnungsnachmittag ist ein Publikumsmagnet für die ganz kleinen und die kleineren Besucher beim Attler Herbstfest. Immer am Herbstfestsamstag lockt die Traditionsveranstaltung zahlreiche Besucher an. Diesmal mussten die Veranstalter allerdings wegen des unbeständigen Wetters auf das Gelände der Förderschule mit Turnhalle, Aula und Pausenhof ausweichen. Das tat dem Erfolg des Nachmittags aber keineswegs Abbruch.

„Wir haben uns am Donnerstag kurzfristig zum Umzug entschlossen“, erzählt Organisator Heinz Neugebauer (Foto links). „Zwar gab es diesmal weder Bobbycar-Parcour noch Menschenkicker, aber die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer haben das Gelände der Förderschule optimal genutzt und konnten vor allem auch den Eltern viele Nischen zum Ausruhen bieten.“

Die abwechslungsreiche Gestaltung kam bei den Besuchern gut an. So fanden sich auf dem Pausenhof die meisten Kreativ- und Bastelangebote und in der Aula spielte das  Kasperltheater, während sich die Bewegungsangebote wie Bauecke, Zielscheiben-Fußball und Hüpfburg in der Sporthalle versammelten. Auch das Ponyreiten konnten die Veranstalter wieder als Highlight realisieren, außerdem standen noch Alpakas zum Streicheln bereit.

Bei der Eisenbahn und dem Kinderschminken sprangen erneut 16 Ehrenamtliche der LfA-Förderbank München ein, die schon seit Jahren zum Attler Familienfest kommen. „Wir schätzen die lockere Atmosphäre und den familiären Charakter“, sagt der Generalbevollmächtige Bernhard Schwab. Und Personalchef Helmuth Barth ergänzt. „Es macht uns allen Spaß hier, nicht zuletzt, weil wir in Attel immer herzlich empfangen werden. Und im Vergleich zur Arbeit in der Bank erdet unser Einsatz hier ungemein.“

Der Spielenachmittag mit den gut 20 Stationen wird überwiegend von den Mitarbeitern aus dem Bereich Wohnen organisiert. Neu in diesem Jahr war die Malwerkstatt auf Holzschablonen und der Fühlparcour, bei dem die Besucher barfuß und mit der Hand verschiedene Materialien ertasten konnten. Als Bezahlung kamen erneut die Attel-Taler zum Einsatz, die auch für die Rundfahrten mit dem Traktor gültig waren.

Nicht zuletzt war für auch das leibliche Wohl bestens gesorgt. Um Kaffee und Kuchen kümmerten sich die Mitarbeiter der Rotter Wohngruppen Valentin und Martinus, die einen Großteil der Torten und Kuchen in den vergangenen Tagen zusammen mit den Bewohnern gebacken haben.




Hoch die Krüge in Attel!

Oans, zwoa, drei – mehr Schläge brauchte Bierkönigin Vroni Ettstaller nicht, um das erste Fass Festbier auf dem diesjährigen Attler Herbstfest anzustechen. Schirmherrin Johanna Bittenbinder überließ ihr den Vortritt beim Anstich. Feierlich übergab ihr anschließend Festwirt Anderl Palmberger den Schirmherrenkrug mit dem frischen Gerstensaft, den sie sich dann gemeinsam mit den Vorständen Franz Hartl und Jonas Glonnegger sowie mit den weiteren Attler Festwirten schmecken ließ.

Unser Foto zeigt Bierkönigin Vroni Ettstaller mit (von links) Vorstand Franz Hartl, Bürgermeister Michael Kölbl, Schirmherrin Johanna Bittenbinder (im Hintergrund) und 2. Bürgermeister Werner Gartner.

Den feierlichen Einzug ins Festzelt flankierten zuvor die Edlinger Böllerschützen mit einer Triade und boten der Schirmherrin, die im Beiwagen einer orangen Vespa ins Zelt fuhr, der Musikkapelle Neubeuern und den Vorständen ein würdiges Geleit.

Zusammen mit den Besuchern feiern die Mitarbeiter und Betreuten der Stiftung insgesamt vier Tage lang auf dem größten Inklusions-Volksfest in der Region. Die Organisatoren erwarten bis zum Montagabend etwa 15.000 Besucher.

Weitere Höhepunkte auf dem Attler Herbstfest sind der Spiele- und Bewegungsnachmittag sowie die Zeltparty am Samstag, Festgottesdienst, Oldtimer- und Bulldogtreffen und der Bayerische Abend am Sonntag sowie der Seniorennachmittag am Montag. Zum Abschluss wird noch die Attler Bio-Sau verlost.

Bild von links: Vorstand Franz Hartl, 2. Bürgermeister Werner Gartner, Schirmherrin Johanna Bittenbinder, Vorstand Jonas Glonnegger, Bürgermeister Michael Kölbl, Bezirkstagsabgeordneter (CSU) Otto Lederer, Bierkönigin Vroni Ettstaller, Festwirt Konrad Stemmer, Bräu Eugen Münch, Sebastian Friesinger (Bezirkstagsabgeordneter CSU) und Festwirt Florian Ott.

Attler Herbstfest 2019: Programm im Festzelt im Überblick

Samstag, 7. September:

ab 12 Uhr Bewirtung

14 bis 16.30 Uhr: Danzlmusi der Stadt Wasserburg, Spiele- und Begegnungsnachmittag

19 Uhr: Festzelt-Party mit der Band Rock Wave

Sonntag, 8. September:

9 Uhr: Festgottesdienst mit Pfarrer Augustinus Bauer

9 Uhr: Oldtimer- und Bulldogtreffen

10 Uhr: Frühschoppen mit der Wasserburger Stadtkapelle

12 Uhr: Mittagstisch mit Attler Ochsenbraten

ab 17.30 Uhr: Bayrischer Abend und Tanz im Zelt mit den Rouda Blechblosn und Rieder Goaßlschnalzer

Montag, 9. September:

11.30 Uhr: Zeltöffnung

ab 12 Uhr: Mittagstisch

13 bis 16 Uhr: Seniorennachmittag, es gilt ein verbilligter Bierpreis, Musikkapelle Vogtareuth (auch abends)

15 Uhr: Ehrung der ältesten Herbstfestbesucher

ab 16.30 Uhr: Kesselfleischessen

19.45 Uhr: Ehrung der langjährigen Herbstfest-Mitarbeiter

20 Uhr: Schultüten für die Attler Azubis

22 Uhr: Verlosung der Attler Bio-Sau

Freitag, 13. September:

Brettl-Spitzen, 18 Uhr Einlass und Bewirtung,

Beginn 19 Uhr; Vorverkauf beim Ticketservice der Sparkasse Wasserburg und im Attler Markt.

Samstag, 21. September:

Ab 6 Uhr: Zeltflohmarkt




„Eine Schule mit Geschichte”

Recht karg ist es noch, das Büro von Verena Grillhösl. Am Dienstag beginnt das neue Schuljahr und für sie heißt es jetzt noch: Ankommen. Die Umgestaltung des Schulleiter-Zimmers ist das eine, das Zurechtfinden im Haus und das Kennenlernen der Kollegen das andere. Beides klappt bisher sehr gut, verrät die künftige Schulleiterin des Wasserburger Luitpold-Gymnasiums im Interview. Klare Ziele hat sie sich auch schon gesteckt und so manche Anregung ihrerseits wurde sogar schon in die Tat umgesetzt …

Die künftige Schulleiterin des Wasserburger Luitpold-Gymnasiums wohnt selbst in Rimsting. Nach Wasserburg ziehen ist erstmal keine Option, auch wenn es ihr bisher sehr gut in der Innstadt gefällt. Die 58-Jährige hat zwar selbst keine Kinder, aber dafür jetzt 774 Schüler in 22 Klassen unter ihren Fittichen. Und so langsam gewöhnt sie sich auch an ihre neue Arbeitsumgebung.

 

Ein Gespräch mit der neuen Schulleiterin:

Frau Grillhösl, gemütlich sieht Ihr Büro ja noch nicht wirklich aus. Wie läuft’s denn mit dem Einrichten?

Ja, langsam aber sicher geht’s voran. Das Büro ist noch recht leer und es riecht auch noch ziemlich nach Baustelle, aber am Montag kann ich dann an meinen Schreibtisch, auch wenn’s drum herum noch ein bisschen provisorisch ist. Das kommt dann schon mit der Zeit.

 

Und wie ist ihr erster Eindruck von den Kollegen? Kennen Sie schon alle?

Nein (lacht), ich kenn’ bei weitem noch nicht alle. Ich versuch’ jetzt, Namen mit Bildern zu lernen, damit ich mich bei der ersten Konferenz am Montag nicht blamiere. Die, die unmittelbar mit mir zusammenarbeiten, kenn’ ich natürlich. Und von denen habe ich einen sehr sehr positiven Eindruck bisher.

 

Haben Sie schon die ersten Unterschiede zwischen dem Luitpold-Gymnasium und ihrer vorherigen Schule in Prien festgestellt?

Das erste, was mir aufgefallen ist, als ich hier angekommen bin, war erst mal das Gebäude. Es ist schon was besonderes, in einem denkmalgeschützten Haus zu arbeiten. Ich hab jetzt sogar eine Villa (lacht). Das LGW ist einfach eine Schule mit Geschichte, das merkt man.

Das Angebot an Wahlunterricht finde ich auch bemerkenswert. Man kann hier imkern oder den Schulgarten pflegen. Da sind wir gerade jetzt, wo viel um Artenschutz diskutiert wird, am Zahn der Zeit. Ich hab sogar schon einen Honig probieren dürfen, der war vorzüglich (lacht).

Was mich auch unglaublich beeindruckt, sind die Schülerkonzerte. Das gibt’s natürlich in Prien auch, aber dieses Ambiente im Rathaussaal, das ist schon echt toll. Ich bin auch selbst recht musikalisch und da muss ich sagen, freu’ ich mich jetzt schon drauf.

 

Wie ist denn die Schlüsselübergabe mit Herrn Rink gelaufen? Hat er Ihnen noch ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben?

Ja, wir haben uns zwei, drei Mal getroffen. Was er mir da genau gesagt hat, bleibt jetzt mein Geheimnis (lacht). Da hab ich gemerkt, dass ihm wirklich viel an der Schule liegt. Er hat auch immer wieder betont, ich solle seine Schule gut weiterführen. Und da werd’ ich mich mit allen Kräften drum bemühen.

 

Eine der ersten Amtshandlungen von Herrn Rink war ja damals das Erarbeiten einer Schulverfassung. Haben Sie auch schon konkrete Ideen, die Sie umsetzen wollen?

Ja, die habe ich. Eine ist sogar schon umgesetzt worden. Es gibt ab dem kommenden Schuljahr eine zusätzliche individuelle Förderung für Schüler außerhalb des Pflichtunterrichts in den Kernfächern Mathe, Deutsch, Englisch, Latein und Französisch. Das ist zum einen natürlich für die Schüler, die durchgefallen sind aber auch die, die versetzungsgefährdet waren, bekommen dann ein Schreiben an die Eltern. Die müssten dann gegebenenfalls unterschreiben, wenn ihr Kind das Angebot nicht wahrnimmt. Also da ist schon auch eine gewisse Verbindlichkeit dahinter.

Ich hab auch noch ein paar andere Pläne, aber die muss ich natürlich erst noch mit den Kollegen besprechen. Viele Ideen kommen dann aber wahrscheinlich auch erst im Laufe der Zeit.

 

Die Vorbereitungen fürs kommende Schuljahr laufen bestimmt auch schon auf Hochtouren. Sind Sie da gut im Zeitplan?

Wir sind gut dabei, ja. Wir haben eine gute Unterrichtsversorgung hinbekommen durch die Planungen von Herrn Strobl und Herrn Brandl. Auch Herr Siller und Frau Heindl haben da ganz viel Arbeit geleistet und nicht zuletzt auch die Damen im Sekretariat, der Hausmeister … Da möchte ich mich jetzt schon Mal bedanken, dass das alles so reibungslos läuft.

 

Was erhoffen Sie sich denn grundsätzlich von Ihrer Zeit am LGW? Gibt es da ein Credo, das Sie verfolgen?

Mir ist es wichtig, dass wir die Bedingungen schaffen, dass sich die Schüler zu reifen, gebildeten, selbstständigen Menschen entwickeln können.  Das ist ja auch das, was ich an der Arbeit als Gymnasiallehrerin so schön finde. Dass man einfach die Schüler neun bis zehn Jahre begleitet, vom Kind bis zum mündigen Erwachsenen. Der Anteil, den wir  da leisten, ist wirklich groß. Im Kern davon steht natürlich erstmal ein guter Unterricht. Und da geht’s mir immer darum, dass wir nicht nur Schüler heranziehen, die gut Wissen anhäufen können, sondern ihnen auch eine gute Allgemeinbildung und eine solidarische Wertvorstellung mit auf ihren Weg geben können.

Grundsätzlich möchte ich ein lebendiges Schulleben mit fördern, wo sich die Leute mit Wertschätzung entgegen treten. Das klingt immer so hochgestochen, aber ich denke, genau das trifft es auf den Punkt.

 

Magdalena Pfitzmaier




Mit allen Sinnen erleben

Augen zumachen, alle am Seil festhalten und langsam hintereinander in den Kuhstall tippeln. „Jetzt atmet mal tief ein und achtet auf die Geräusche hier drin”, sagt Maria Barth zu den zwölf Kindern, die das Ferienprogramm bei ihr auf dem Grasweger-Hof bei Albaching besuchen. „Und jetzt Augen auf!” – Die Kinder staunen und gehen neugierig aber mit Respekt ein paar Schritte näher zu den Kühen. Für ihre Meisterprüfung zur Hauswirtschaftsmeisterin hat sich Maria Barth etwas ganz Besonderes überlegt …

Neben dem Haushalt, einem Hof mit 70 Milchkühen und ihren drei Kindern besucht die 29-Jährige seit einem Jahr in Teilzeit die Meisterschule für Hauswirtschaft in Rosenheim. Um diese erfolgreich zu „meistern”, gilt es für alle Absolventinnen ein Praxisprojekt durchzuführen. Maria wusste schnell, dass es was mit Kindern sein soll.

Sie ist als Älteste von acht Geschwistern auf einem Bauernhof bei Glonn groß geworden und hat schon früh den Jüngeren das Leben und die Arbeit rund ums Haus und den Hof beigebracht. Selbst hat sie von der Mama, auch Hauswirtschaftsmeisterin, viel gelernt. Jetzt gibt sie ihr Wissen an ihre eigenen drei Kinder weiter. So kam auch die Idee, ihr Arbeitsprojekt erlebnispädagogisch auszurichten. „Manche aus meiner Klasse entwickeln Reinigungskonzepte, stellen eigene Produkte her und vermarkten die, führen Kochkurse durch, also das ist wirklich ganz unterschiedlich.” 

Was alle gemeinsam haben: Jeder Arbeitsschritt muss genau dokumentiert werden. Ihrem Projekt gab sie den Namen „Rund um die Milch” und sie machte daraus ein zweitägiges Ferienerlebnis für Kinder mit einem Bauernhoftag am ersten und einem Kochkurs am zweiten Tag.

Am vergangenen Montag und am gestrigen Dienstag fand der erste Durchlauf statt. Die Kinder lernten dabei etwas über die Regeln auf dem Bauernhof, das Füttern, Melken und Pflegen der Kühe, aber vor allem stand das Selber-Erleben im Vordergrund. Riechen, Sehen, Fühlen und Ausprobieren. Mal eine Schaufel in die Hand nehmen, eine Kuh füttern, am Modell melken oder ein Glas frische Milch probieren. „Ich wollte nicht, dass die Kinder kommen und ich ihnen einen stink-langweiligen Vortrag halte. Sie sollen das wirklich erleben und selbst aktiv sein”, so das Credo der Wahl-Albachingerin, die 2011 zu ihrem Mann auf den Grasweger-Hof gezogen ist.

Wie kommt denn die Milch da in das Euter rein? Wie viel frisst eine Kuh? Warum schmeckt die Milch ganz anders wie die aus dem Supermarkt? Maria Barth ging auf alle Fragen der Kinder ein. „Ich dachte mir, ich will kein Theater vorspielen, sondern den Kindern zeigen und erklären, wie das bei uns ist.”

Am gestrigen Dienstag gab’s dann darauf aufbauend den Kochkurs im Mehrzweckraum in Albaching. Milchshake, Kräuterquark, Kaspressknödel oder eine Joghurt-Nachspeise: Alles rund um die Milch. „Sie waren interessiert, haben angepackt und es hat ihnen allen geschmeckt”, zeigt sich Maria Barth zufrieden.

Jetzt heißt es: Überlegen, was sie noch besser machen kann, damit dann in der zweiten Runde am kommenden Donnerstag und Freitag alles perfekt ist. Recht groß werden die Änderungen aber nicht ausfallen, weil alles reibungslos verlaufen sei, wie auch das erste durchweg positive Feedback der Kinder und Eltern nahelege, freut sich die angehende Hauswirtschaftsmeisterin.

„Ich könnte mir auch vorstellen, das im Rahmen eines Ferienprogramms oder für Schulklassen in Zukunft auch weiter zu führen, aber erst, wenn ich mit der Schule fertig bin.” Für sie sei es völlig normal gewesen, auf einem Hof aufzuwachsen, aber wenn man älter und „gscheider” werde, merke man oft erst, wie schön das eigentlich ist.

 

Die Faszination für den Bauernhof weiterzugeben, liegt ihr dabei sehr am Herzen. Gerade in Zeiten der Tierwohl-Skandale finde sie es wichtig, Öffentlichkeitsarbeit für die Bauernhöfe zu leisten. „Das kann doch nicht sein, dass die Leute teilweise so ein schlechtes Bild von der Landwirtschaft haben. Wir geben unser Bestes, dass es den Tieren gut geht. Die Landwirtschaft ist ja nicht nur unser Beruf, sondern unser Leben. Wir machen das, weil wir das lieben.”

Nach der Meisterprüfung möchte Maria Barth auch noch die Qualifikation zur „Erlebnisbäuerin” machen, immerhin sieht sie sich auch ein bisschen in der Verantwortung für die Zukunft der Bauernhöfe. „Die Kinder sind die Verbraucher von morgen und wenn ich denen schon erkläre, wo das Essen herkommt, wie viel das wert ist und sie schon so weit bringe, dass sie keine Lebensmittel verschwenden und bewusst essen, glaube ich, dass ich da viel erreichen kann.”

Für den zweiten Durchgang am kommenden Donnerstag und Freitag, 5. und 6. September, sind übrigens noch zwei Plätze frei. Die Erlebnistage werden im Rahmen des Albachinger Ferienprogramms angeboten. Anmeldungen und weitere Informationen gibt’s unter 0173/4963398 oder unter maria-theresia.barth@gmail.com.

 




Die Bahn ist am Zug

Über ein Jahr ist es her, dass eine junge Autofahrerin am gefährlichen Bahnübergang in Viehhausen ihr Leben verlor. Bereits fünf Jahre zuvor schon war dort eine 20-Jährige tödlich verunglückt. Schon damals wurden die Forderungen nach einer Schranke laut. Auch der Wasserburger Stadtrat beschäftigte sich intensiv mit dem Thema. Jetzt, im Sommer 2019, liege eine Entwurfsplanung vor, jedoch warte man noch auf die Deutsche Bahn, so die Zuständigen des Bauamts auf Nachfrage der Wasserburger Stimme.

Bevor die Pläne in die Tat umgesetzt werden könnten, brauche es noch die Zustimmung durch die Deutsche Bahn. Dieses „eisenbahnrechtliche Genehmigungsverfahren” sei aber noch nicht eingeleitet. Die Bahn müsse die Entwürfe erst durcharbeiten.

„Auf jeden Fall wurde nichts im Zeitplan nach hinten verschoben, also es wird nicht länger dauern als gedacht”, hieß es heute.

So sei der Baubeginn 2021 immer noch vorgesehen und definitiv realisierbar, insofern die Deutsche Bahn kein Veto einlege.

Da der Bahnübergang in Viehhausen technisch mit den Übergängen in Au und Roßhart verbunden ist, seien auch dort jeweils eine Schranke geplant.

Die Kosten für die Beschrankung der drei Bahnübergänge bezifferte Wasserburgs Bürgermeister zuletzt auf rund 2,7 Millionen Euro, wobei sich die Stadt zu einem Drittel an der Maßnahme in Viehhausen beteiligen müsse.




„Einfach a scheens Festl”

Rund geht’s um die Brauerei in Forsting! Auf dem Programm beim traditionellen„Bräu-Kirta” steht heute neben dem gschmackigen Ochsenbraten und dem süffigen Nass der Brauerei, begleitet von den Klängen der Isener Blasmusik, auch ein buntes Rahmenprogramm. Eine große Tombola, eine Kinderhüpfburg, das Glücksrad, die Eisenbahn der FG Ebersberg und ein besonderes Highlight: Das Pichen von Holzfässern der Brauerei Forsting, wie in alten Zeiten.

Auch wenn die Halle schön beleuchtet und dekoriert wurde, bei dem schönen Wetter zieht es die zahlreichen Besucher dann doch nach draußen unter den Sonnenschirm.

Das traditionelle Pichen lockt viele Interessenten an …

Brauereichef Georg Lettl beäugt das Pichen genau. Er ist rundum zufrieden mit dem Bräu-Kirta. Es sei jedes Jahr wieder schön, zumal man nicht auf mords Profit angewiesen sei, sondern „einfach a scheens Festl” veranstalten wolle.

Die Isener Blaskapelle sorgt für die passende musikalische Umrahmung.

Für die Kinder gibt’s auch allerhand. Zum Beispiel ein Glücksrad …

 

Am morgigen Montag, 26. August, findet ab 18.30 Uhr das Kesselfleischessen statt. Für zünftige Unterhaltung sorgt dann zum Festausklang die „Feldroaner Musi“.

 

Unsere Fotos:




Bulldogtreffen ein Besuchermagnet

Herrlichstes Sommerwetter lockt am heutigen Sonntag Jung und Alt nach Amerang. Beim Landgasthaus Suranger geht zum 28. Mal das traditionelle Oldtimer- und Bulldogtreffen der Ameranger Bulldogfreunde über die Bühne. Aus dem ganzen Altlandkreis und den Nachbarlandkreisen machten sich die Teilnehmer schon morgens in Richtung Suranger auf. Dort gab’s zunächst ein zünftiges Weißwurstfrühstück und bis Mittag trudelten immer noch neue Fahrzeuge ein. Das Bulldogtreffen dauert noch bis zirka 15 Uhr. Unsere Fotos:




Tausende beim Flohmarkt

Die Schattenplätze waren heiß begehrt, Eisverkäufer sorgten für eine willkommene Abkühlung. Und so war es kein Wunder, dass schon morgens und vormittags tausende Besucher das Flohmarkt-Areal rund um die Brauerei bevölkerten. So mancher ergatterte ein echtes Schnäppchen. Der Flohmarkt in Forsting eröffnet traditionell das Bräu-Kirta-Wochenende, das morgen ab 11 Uhr zünftig fortgesetzt wird. Unsere Fotos:




Freude pur beim Inndammfest

Perfektes Wetter und fröhliche Gesichter: Das traditionelle Inndammfest in Wasserburg war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Tausende Besucher erfreuten sich gestern an kulinarischen Schmankerln, musikalischen Darbietungen und zahlreichen weiteren Attraktionen rund um die Innschleife. Die beteiligten Vereine und Gruppierungen hatten dabei stets alle Hände voll zu tun.

Von Kinderschminken und kostenlosen Bootsfahrten für die jüngeren Gäste bis zur Beach Bar und entspannenter Musik für die Erwachsenen: Beim Inndammfest kamen alle Besucher voll auf ihre Kosten.

mp

Unsere Fotos:




Wo miteinander g’feiert werd …

Das traditionelle Attler Herbstfest gilt als fünfte Jahreszeit in der Stiftung Attl. Bei der größten Inklusionsveranstaltung im gesamten Landkreis Rosenheim feiern an vier Tagen über 15.000 Menschen mit und ohne Behinderung in einer unvergleichlichen Atmosphäre. Ozapft wird am Freitag, 6. September, um 18 Uhr durch die Schirmherrin Johanna Bittenbinder, bekannt aus der BR-Serie „Hindafing”.

Zum Einzug am Freitagabend sowie anschließend im Festzelt gibt es wie gewohnt beste musikalische Unterhaltung mit der Musikkapelle Neubeuern. Seit vielen Jahren begleiten sie schon den Tag der Vereine, Betriebe, Politiker, Behörden und der Nachbarschaft.

Der Attler Chefkoch Stefan Sihon und seinem Team sorgen kulinarisch für alles, was das Herbstfestherz begehrt. Verdursten musst heuer erst recht niemand, denn zusätzlich zum Bier vom Bräu im Moos gibt’s heuer erstmals auch süffiges Unertl-Weißbier.

 

Auch die kleinen Besucher kommen bei den vielen Angeboten am Samstag auf ihre Kosten. Mit Ponyreiten, Kinderschminken, Hüpfburg und vielen weiteren Spiele- und Bastelstationen, kommt gewiss keine Langeweile auf.

Am Samstag ist dann im Festzelt Party angesagt. „Rock Wave” wird den Gästen ab 19 Uhr mit ihrem brandheißen Bühnenprogramm einheizen. Neben den aktuellsten Charthits dürfen natürlich auch die guten alten Rock-Klassiker der vergangenen Jahrzehnte nicht fehlen.

Der Festgottesdienst eröffnet den Herbstfest-Sonntag, bevor es mit dem Festzug, angeführt von der Stadtkapelle Wasserburg und dem nimmermüden Attler Dirigenten Anderl Palmberger (Startfoto), zum Frühschoppen ins Festzelt geht. Auf dem Gelände des Attler Hofs findet zeitgleich wieder das große Oldtimer- und Bulldogtreffen des Vereins „Freunde alter Fahrzeuge Rott am Inn” statt.

Für Interessierte bieten der Attler Hof (14 Uhr, Treffpunkt: Backhäusl) und die Gärtnerei (16 Uhr, Treffpunkt: Zierpflanzenhaus) wieder ihre beliebten Führungen an.

Der Sonntagabend lädt mit der „Rouder Blechblosn” ab 17.30 Uhr zum Tanz ins Festzelt ein. Bayerisches Brauchtum, ein Tanzboden, zünftige Musik sowie traditionelle Einlagen wie beispielsweise die Rieder Goaßlschnalzer sorgen für ein authentisches Herbstfest-Feeling.

 

Der vierte Tag steht dann ganz im Zeichen der älteren Generation. Beim Seniorennachmittag am Montag werden gegen 15 Uhr die ältesten Herbstfestbesucher mit einem Geschenkkorb geehrt. Anschließend gibt’s bestes Kesselfleisch, bevor am Abend die neuen Azubis der Stiftung Attl mit Schultüten begrüßt werden. Zudem wird wieder um 22 Uhr die Attler-Biosau verlost.

Freitag, Samstag und Montag hat außerdem die Planters-Bar bis 2 Uhr geöffnet und lässt die Herzen der Cocktailfreunde höherschlagen.

Mehr Informationen zum Attler Herbstfest gibt’s hier.

 

 




Gestern der Festival-Hit in Moos!

Open Air-Bühne, Main Area, Electrostage, zwölf DJs und „Rock Wave”: Die Gäste tanzten sich den Sommer gestern nach Albaching. Bei der „Summer-Day&Night-Party“ blieb kein Wunsch des hiesigen Partyvolks offen und auch von weiter her strömten zahlreiche Besucher auf das Festivalgelände. Dieses war – zum Glück – ausreichend überdacht, sodass auch bei kurzen Schauern alle Gäste trocken blieben. Unsere Fotos:




Kaputtes gemeinsam reparieren

Einmal im Monat organisiert das Team der Arbeiterwohlfahrt Wasserburg um Anne von Loewenfeld ein „Repair Cafè”. Die Idee: Dinge, die zu schade sind zum Wegschmeißen und zu wenig wertvoll für eine teure Reparatur von ehrenamtlichen Experten begutachten lassen. Wenn man’s richten kann, dann wird das zusammen gemacht, quasi „learning by doing” und Kaffee und Kuchen gibt’s auch dazu. Unser Video:

Das nächste Repair-Cafè ist nach der Sommerpause am 14. September von 14 bis 17 Uhr im Willi-Ernst-Ring 27.




Die Feuerwehr im Feierfieber

Es ist zwar noch fast ein Jahr hin, bis die Rotter Feuerwehrler im Juli 2020 zu ihrer großen 150-Jahrfeier einladen, die Vorbereitungen laufen aber schon sein Monaten. Programmideen sammeln, Show-Acts organisieren, Plakate drucken – gestern ging’s dann zur Einweihung auf die Festwiese, wo mit Vorständen, Schirmherrn und Brauereivertretern schon mal auf ein erfolgreiches Fest angestoßen wurde.

Nach den ersten Schlucken des Flötzinger Festbieres gab es von Feuerwehrkommandant Manfred Lunghammer noch ein paar Dankesworte. Diese richteten sich insbesondere an die Grundstücksbesitzer, die ihre Wiese für das Fest zur Verfügung stellen werden. „Die Lage direkt neben dem Bauhof ist für uns natürlich super, weil wir da alles unterbringen können und alle Anschlüsse haben, die wir brauchen”, so der Kommandant.

 

Von rechts: Bürgermeister Marinus Schaber, Flötzinger-Geschäftsführerin Marisa Steegmüller, Flötzinger-Verkaufsleiter Matthäus Wallner, Feuerwehrkommandant Manfred Lunghammer und am Zapfhahn: Feuerwehr-Vorstand Herbert Lunghammer.

 

Auch sei man sehr froh über die sofortige Kooperationsbereitschaft der Brauerei Flötzinger, vertreten durch Verkaufsleiter Matthäus Wallner und Geschäftsführerin Marisa Steegmüller. Letztere bedankte sich ausdrücklich fürcdas ehrenamtliche Engagement der Rotter Feuerwehr. „Ohne euch würd’s uns allen schlecht gehen”, so Steegmüller, die die ganze Truppe im selben Atemzug zu einer Brauereiführung einlud.

Der Schirmherr des Festes wird übrigens kein Geringerer als Rotts Bürgermeister Marinus Schaber. „I wünsch eich a guads Wetter und hoff, dass i den Schirm ois Schirmherr ned brauch”, scherzte er. Auch die Anwohner hob er hervor und betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, solch ein großes Fest direkt vor der Haustür zu dulden.

Nach dem offiziellen Teil lud der Vorsitzende der Feuerwehr Herbert Lunghammer alle Beteiligten zu einer kleinen Brotzeit am Bauhof ein, um die Einweihung der Festwiese und die erste Verkostung des Bieres gebührend zu feiern.

Die Rotter Feuerwehrler mit allen Beteiligten des Festes. Im Hintergrund: Die große Festwiese am Ortsausgang von Meiling Richtung Unterlohen.

 

Im nächsten Schritt werden sich die Rotter Floriansjünger um die Ausarbeitung einer Festschrift kümmern und ordentlich die Werbetrommel rühren, damit das Zelt im Juli 2020 auch richtig voll wird.

Das Programm steht schon:

Weitere Infos zur großen Festwoche gibt’s auf der Homepage der Feuerwehr.




In Wasserburg auf Schnäppchenjagd

Ein lauer Sommerabend, Essens- und Getränkestände, tolle Stimmung in der Altstadt und natürlich – hunderte Verkaufsstände. Das zeichnet ihn aus, den Wasserburger Nachtflohmarkt. Um 19 Uhr ging er zwar erst offiziell los, aber schon einige Stunden vorher drängten die ersten Schnäppchenjäger an die frisch aufgebauten Stände, um die ersten Teile abzustauben. 

Unsere Fotos:

 




A Glaserl hier, a Flascherl do

Petrus hat’s dann doch noch gut gemeint! Ab halb zehn konnten die Regenschirme ein- und die gute Laune endgültig ausgepackt werden. Bei letztendlich traumhaftem Sommernachtswetter war das Wasserburger Weinfest mit dem WFV als neuem Organisator heuer wieder ein absoluter Publikumsmagnet. Auf den Straßen und in den Gassen der Altstadt wurde ausgelassen getanzt, getrunken und gefeiert. 

Los ging’s um 19 Uhr mit dem Einzug der Stadtkapelle vom Gries herauf vors Rathaus, wo es nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Michael Kölbl ein 45-minütiges Standkonzert gab.

Ab dann startete das Weinfest in der gesamten Altstadt. Fünf Live-Bands und ein DJ am Marienplatz, in der Herrengasse, in der Schustergasse, in der Hofstatt und im Henagassl sorgten für unzählige tanzende Besucher. Unsere Fotos:

 

Fotos: John Cater

Fotos: MP

 




Ein Quadratmeter Wasserburg

Hinter der Frauenkirche wird gerade fleißig mit der Planierwalze gefahren, aber nicht aus Straßenbauzwecken, sondern im Zeichen der Kunst. Als Einstimmung auf die große Kunstausstellung des AK 68, die morgen eröffnet wird, sollen heute Abdrücke des Wasserburger Bodens gemacht werden, genau auf einen Quadratmeter. Der zugrunde liegende Sinn der schönen Kunstwerke ist auch ein kritischer …

„Wir wollten eine Arbeit machen, die einerseits den Boden direkt abbildet, aber auch die Preisentwicklung”, so Susanne von Bülow (Foto unten rechts), die die Planierwalzen-Performance zusammen mit Ruppe Kosseleck durchführt. Es geht ihnen dabei in erster Linie darum, auf die rasant in die Höhe sprießenden Grundstückspreise aufmerksam zu machen. Dass die Drucke am Ende einzigartig und dazu auch schön anzusehen sind, macht die Idee in doppelter Hinsicht besonders.

Die bunten Farben werden auf prägnanten Stellen des Wasserburger Bodens aufgetragen, zum Beispiel auf Gullideckeln, und dann per 2,3 Tonnen schwerer Planierwalze auf exakt einen Quadratmeter Büttenpapier gedruckt. Der Wert der Prägedrucke soll dann analog zum in Wasserburg üblichen Bodenrichtwertpreis ermittelt werden. Die fertigen Drucke werden dann bei der Ausstellung gezeigt und stehen selbstverständlich auch zum Verkauf.

Gedruckt wird heute noch bis 16 Uhr. Wer Glück hat, darf sich auch selber mal mit auf die Walze setzen …

Ein Video dazu gibt’s auf unserer Instagram-Seite.

 




Die Leben in Wasserburg unter Hitler

Wie gestaltete sich der Alltag von Wasserburgern während des NS-Regimes? Wie wirkte sich Hitlers Politik insbesondere auf die jungen Leute aus? Mit diesen Fragen beschäftigten sich sieben Schülerinnen und Schüler des Wasserburger Luitpold Gymnasiums im Rahmen ihres P-Seminars unter der Leitung von Rektor Peter Rink. Für ihr besonderes Projekt wurden sie heute im Rathaus von Bürgermeister Michael Kölbl mit dem ersten Platz beim Geschichts- und Heimatkunde-Wettbewerb der Stadt belohnt.

Die Grundidee des städtischen Wettbewerbes, den es seit dem Schuljahr 2003/04 gibt, ist es, geschichtliche Quellen aus dem Museum und dem Stadtarchiv auszuwerten und somit die Geschichte wieder lebendig zu machen. Von diesen beiden Einrichtungen werden den Schulen immer wieder auch Themenvorschläge unterbreitet sowie Projekte im Rahmen der Archiv- und Museumspädagogik fachlich begleitet und unterstützt.

So entstand auch das P-Seminar des Luitpold-Gymnasiums „Wasserburg zwischen 1933 und 1938“ unter Leitung von Peter Rink. Über einen Zeitraum von zwei Jahren trafen sich sieben Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich in der Schule oder im Stadtarchiv mit Matthias Haupt, um etwas über das Leben in Wasserburg, insbesondere das der Jugend, unter der Diktatur Hitlers zu lernen. „Geschichte hat uns alle schon immer interessiert, vor allem auch das, was direkt vor unserer Haustür passiert ist”, so Clara Wohlschläger stellvertretend für die SeminarteilnehmerInnen. Dass sie ihren thematischen Schwerpunkt unter anderem auf die Wasserburger Jugend legen wollten, suchten sich die Schülerinnen und Schüler dabei selbst aus. Sie beschäftigten sich beispielsweise mit der Hitlerjugend, dem Schulleben oder der Erziehung.

Eine der Bildquellen: Eine Schießübungsszene der Hitlerjugend in Wasserburg. Quelle: Stadtarchiv.

 

Unter Anleitung von Peter Rink und Matthias Haupt wurden sie nach und nach an das Arbeiten mit historischen Quellen herangeführt. Sie mussten lernen, wie man alte Schriften liest, wie man mit Quellenbeschreibungen umgeht und diese korrekt auswertet. „Die Quellen überhaupt lesen zu können war schon eine große Hürde, aber zum Glück hat man in den P-Seminaren ja zwei Jahre Zeit, um die erlernten Kompetenzen dann auch wirklich anzuwenden”, so Stadtarchivar Matthias Haupt.

Das Ergebnis – eine Ausstellung – wurde schließlich in der kleinen Aula des Luitpold-Gymnasiums vom 17. bis 29. Januar öffentlich präsentiert. Über die Ausstellung hinaus boten die Schülerinnen und Schüler schulinterne wie auch öffentliche Führungen an, die sie selbst organisierten und durchführten. „Es sind mehr Leute gekommen als erwartet, da waren wir wirklich überrascht”, freute sich Wohlschläger.

 

Foto: Matthias Haupt

Die Jury des Geschichts- bzw. heimatkundlichen Wettbewerbs – bestehend aus Bürgermeister Michael Kölbl, Museumsleiterin Sonja Fehler, Heimatvereinsvorsitzendem Peter Rink und Stadtarchivar Matthias Haupt – war sich einig, den ersten Preis für diese Gruppenarbeit zu vergeben. „Besonders gelang den Schülern die Facetten des Unrechtsstaates im Kleinen, im vermeintlich Alltäglichen und Belanglosen aufzuspüren und somit aufzuzeigen, wie tiefgreifend der Willkürstaat in den Alltag der Menschen hineinregierte”, zitierte Kölbl die Bewertung der Jury. Auch sei das besondere Engagement der Schüler hervorzuheben, da sie sich auch außerhalb des regulären Unterrichts Zeit nahmen für die Besucherführungen.

Das Preisgeld in Höhe von 200 Euro wollen die frisch gebackenen AbiturientInnen an die Björn-Schulz-Stiftung am Chiemsee spenden.

 




„Zum ersten Mal daheim gefühlt”

Die Turnhalle des Wasserburger Luitpold Gymnasiums war feierlich hergerichtet und am heutigen Vormittag besonders gut besucht. Repräsentanten der Kommunalpolitik, örtlicher Institutionen und Vereine, die Rektoren umliegender Schulen, Lehrerkollegen, Schüler, seine Familie und enge Freunde – alle waren gekommen, um Peter Rink nach 14 Jahren als Schulleiter Lebewohl zu sagen.

Zu Beginn zeigten die Schüler einen Film, ein Interview, das sie mit ihrem Schulleiter geführt hatten. Sie fragten ihn nach seinem schulischen, akademischen und beruflichen Werdegang, der den gebürtigen Berliner in die verschiedensten Teile Deutschlands und der Welt brachte. Besonders die Zeit in Ägypten und im Libanon habe ihn geprägt, doch in Wasserburg habe er sich „zum ersten Mal daheim gefühlt. Die Menschen, die hier wohnen und die Offenheit, die sie an den Tag legen, haben mich von Anfang an beeindruckt”, so Rink im Video.

Wie gut er sich in Wasserburg eingelebt hat, wurde auch bei den Dankesreden deutlich, die einige Politiker und Vertreter des Gymnasiums selbst an ihn richteten. Die meisten waren mit ihm nach all den Jahren per Du, spickten ihre Erzählungen mit privaten Anekdoten und lobten seine immerwährende Kollegialität.

 

So auch stellvertretender Landrat Josef Huber, der Rink sogar scherzhaft das größte Lob aussprach, das man von einem Bayern erwarten kann: „Ned olle Preißn san verkehrt.” Er habe das Luitpold Gymnasium durch seine Arbeit geprägt und den Schülern und Lehrern neue Impulse und Möglichkeiten gegeben, ihr Potenzial zu entfalten. So habe er beispielsweise den Italienischunterricht, die Theatergruppe und zahlreiche Schülerwettbewerbe initiiert und zusammen mit dem Kollegium zu Beginn seines Amts eine Schulverfassung erarbeitet für ein aufrichtiges und freundliches Miteinander unter allen, die Teil des LGWs sind. Auch einen Schulleiterstammtisch habe er ins Leben gerufen.

 

„Das alles zeigt, dass du keine angehobene Berührungsangst hast, sondern, dass du Lehrer und Schulleiter aus Überzeugung bist”, so Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl.

 

Den bleibenden Eindruck, den Peter Rink am Gymnasium hinterlassen werde, hob auch der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer hervor. Rink habe dem Luitpold Gymnasium zu einem äußerst guten Ruf verholfen, was nicht zuletzt auch den engagierten Lehrkräften zu verdanken sei, und seiner Nachfolgerin, Verena Grillhösl, ein „würdiges Erbe” hinterlassen. „Ich bin überzeugt, dass Sie hier die besten Voraussetzungen vorfinden werden, damit auch in Zukunft hier Bildung groß geschrieben wird”, so Lederer.

Auch die Schüler, der Elternbeirat und nicht zuletzt seine Kollegen traten Rink mit größter Wertschätzung und Dankbarkeit entgegen. So betonte die Schülersprecherin Alina Neukam, dass man mit ihm immer „auf Augenhöhe reden konnte” und er stets ein offenes Ohr für die Belange der Schüler gehabt habe.

 

Der Elternbeirat plauderte per Drehorgel-Lied aus dem Nähkästchen. „Dazwischenreden ist dem Peter ein echter, großer Graus. Da wennst ned aufhörst, wird er zwieder und schimpft dich richtig aus. Ja, das ist unser Peter, der Chef vom LGW”, dableckten sie ihn mit einem großen Augenzwinkern. Rink nahm’s mit Humor und genau den wussten insbesondere seine Lehrerkollegen stets zu schätzen.

 

 

Rudi Kreiner, der Vorsitzende des Personalrats, erzählte anekdotisch, wie sich das Lehrerkollegium 2005 „dem Neuen” annäherte. Zu Beginn habe man ihn genaustens beäugt und dabei schnell gemerkt, dass sich Rink nicht durch Strenge und Autorität auszeichnen wolle, sondern durch ein kollegiales und vor allem auch humorvolles Miteinander. „Wahrscheinlich blädlt er gern”, waren sich die Lehrer bald in ihrer Einschätzung einig. Diese Eigenschaft habe nicht nur zur Erheiterung im Lehrerzimmer oder auf Betriebsausflügen geführt, sondern auch über weniger erfreuliche Ereignisse hinweggeholfen.

Peter Rink selbst war sichtlich gerührt von den vielen lieben Worten und Geschenken, die ihm entgegen gebracht wurden. Er hielt bei seiner Abschlussrede immer wieder kurz Inne und rang um Worte, seine Dankbarkeit gegenüber seiner Familie, den Lehrerkollegen und allen anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft zum Ausdruck zu bringen. „Ihr alle habt mir geholfen, dem Luitpold Gymnasium zu dem zu verhelfen, was es heute ist: Eine traditionsverbundene, aber moderne Schule, die ein Auge hat auf die seelische Gesundheit ihrer Menschen.”

Auch wenn er ein lachendes und ein weinendes Auge habe, auf seine Zeit im Ruhestand freue er sich nun. „Weniger Termine, mehr Zeit für mich selbst und vielleicht auch das ein oder andere ehrenamtliche Projekt, aber bitte nicht zu viel.” Ein Satz, den er zu Beginn im Video sagte und der immer wieder aufgegriffen wurde, bringt es vermutlich am besten auf den Punkt: „Ich möchte zwar keinen Tag an dieser Schule missen, aber ich hoffe dass ich auch die Schule keinen Tag vermissen werde.”

 




Ja, es schmeckt!

Groß war das Interesse und folglich auch der Andrang bei der diesjährigen Bierprobe zum bevorstehenden 47. Attler Herbstfest. Auch die Prominenz ließ sich nicht missen. Schirmherrin Johanna Bittenbinder – bekannt aus der Fernsehserie „Hindafing” – kam mit Ehemann Hein-Josef Braun, ebenfalls Schauspieler, und der wohl bekannteste Pfarrer Bayerns, Rainer Maria Schießler, eröffnete den Abend mit einem Gottesdienst.

Nach dem fast schon traditionellen Gottesdienst mit Pfarrer Rainer Maria Schießler füllte sich der Platz vor der Kirche schnell mit zahlreichen Besuchern aus Pfarrgemeinde und Einrichtung.

Schirmherrin Johanna Bittenbinder überließ das Anzapfen sicherheitshalber dem geübteren früheren Schirmherrn Pfarrer Schießler.

Die Herbstfest-Prominenz (hinten von links nach rechts): Vorstand Jonas Glonnegger, Pfarrer Rainer Maria Schießler, die Herbstfest-Ikone, da Anderl, Brauereichef Alois Unertl, Schauspieler Hein-Josef Braun, Heinrich Stadler („Bräu im Moos”), Eugen Münch („Bräu im Moos”), Vorstand Franz Hartl und Schirmherrin Johanna Bittenbinder. (Vorne von links nach rechts): Die Festwirte Florian Ott, Konrad Stemmer und Herbert Prantl-Küssel.

 

Fürs leibliche Wohl gab’s zum frisch gezapften Freibier reichlich Obazd’n und die Attler Volkstanzgruppe sorgte für eine feierliche Eröffnung der diesjährigen Attler Herbstfestsaison.

 




Ein Burgfest wie aus dem Bilderbuch

Bei tollem Wetten und mit vielen Programmpunkten feierten die Bewohner, Mitarbeiter und Freunde des Senioren- und Pflegeheims Maria Stern ihr jährliches Burgfest. Historische Darbietungen vom „Wasserburger Haufen”, Tanzeinlagen, eine Führung durch die Burg und vieles mehr machten das Fest auch dieses Jahr wieder zu einem Highlight im Veranstaltungskalender der Stiftung Attl.

Zur Einstimmung luden Pastoralreferentin Elisabeth Sax und Pfarrer Willibald Mittermaier (Foto unten) zu einer Andacht in den historischen Rittersaal. Dort segneten sie Aufkleber mit dem Emblem des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden und der Fahrzeuge. Diese wurden dann an alle Gehhilfen und Rollstühle angebracht. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit ihren Hilfsmitteln gut ankommen”, so Sax.

Im Anschluss begrüßten Heimleiterin Brigitta Zahorsky und Vorstand Jonas Glonnegger die Besucher im Burghof. Bei deftigen Schmankerln und Kaffee und Kuchen genossen die vielen Gäste dann das schöne Wetter und die entspannte Atmosphäre auf der Burg. Für die musikalische Umrahmung sorgte in bewährter Manier Hans Thaler.

Der Wasserburger Haufen, der mit Soldaten, Frauen und Kindern die Burg einnahm, weckte großes Interesse bei den Gästen. In seinen Darbietungen erinnerten die mittelalterlich gekleideten Frauen und Männer an eine Schlacht um Wasserburg während des Dreißigjährigen Krieges. In verschiedenen Szenen zeigten die Historiendarsteller Waffen und Kampfformationen. Auch Medicus Carl-Heinz Hartmann öffnete mit seiner Frau Sigrid einen zeitgemäßen „Erste-Hilfe-Koffer”, der statt sterilen Kompressen und Stethoskop mit Sägen, Zangen und mit dem gängigsten Desinfektions- und Betäubungsmittel der Zeit – Schnaps – ausgestattet war.

Das Brauchtum hielt schließlich noch die Attler Volkstanzgruppe lebendig. Als besonderes Highlight führte Stadtführerin Traudl Inninger alle Interessierten rückwärts durch die Geschichte der Wasserburger Burg, deren Grundmauern bis ins elfte Jahrhundert reichen. Im Laufe der Zeit war sie nicht nur Wohnsitz von Grafen und im Besitz der Wittelsbacher, sondern auch Hauswirtschaftsschule, Knabenerziehungsanstalt, Frauenzuchthaus und Lazarett, bevor die Schwestern des Augsburger Ordens Maria Stern dort ein Seniorenheim errichteten. Im Jahr 2006 übernahm die Stiftung Attl die Einrichtung. Damals kaufte auch die Kreishandwerkerschaft Rosenheim das historische Gebäude und vermietet es seither an die Stiftung Attl.

 

Weitere Fotos:

 




Wieder die Kesselsee-Strecke

Samstag, 16 Uhr: Alarm für die Einsatzkräfte wegen eines Unfalls auf der Kesselseestraße. Von der B304 in Richtung Albaching fahrend kam ein Pkw aus bisher ungeklärten Gründen auf Höhe der Kiesgrube bei Untersteppach von der Straße ab und erst im Wald zum Stehen. Eine Person wurde dabei schwer verletzt, die andere schwerst, so dass ein Rettungshubschrauber alarmiert werden musste.

Die Feuerwehren Steppach, Attel-Reitmehring und Edling waren im Einsatz sowie Rettungskräfte und die Polizei.

Der Verkehr wird derzeit umgeleitet.

Der Polizeibericht folgt.




Ein Fest am See

Die Dirndlschaft Albertaich hat heuer allen Grund zum Feiern. Das 15. Jubiläum steht an und dafür ließen sich die Mädels aus der Gemeinde Obing ein tolles Programm für das kommende Wochenende einfallen. Am morgigen Freitag startet das Festwochenende mit einem Weinfest am See ab 19 Uhr mit Live-Musik von den „DorBins”. Am Samstag geht’s weiter mit …… einem Open-Air-Kino. Der Kassenschlager „Eine ganz heiße Nummer” wird ab 21 Uhr gezeigt. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt!

Am Festsonntag geht’s um halb neun los mit Frühschoppen. Um 9.30 Uhr wird sich zum Kirchenzug aufgestellt und um 10 Uhr wird dann der Festgottesdienst begangen. Das Mittagessen im Festzelt wird von der Obinger Blaskapelle begleitet und ab 15 Uhr wird das Fest mit Barbetrieb ausklingen.

 

Hier nochmal das ganze Programm in der Übersicht:

 




Jakobi steht vor der Tür!

Wie jedes Jahr um den Namenstag des Heiligen Jakobus am 25. Juli herum wird auch heuer wieder gefeiert im beschaulichen St. Christoph zwischen Albaching und Steinhöring. Am Samstagabend beginnt das Festwochenende um 19 Uhr mit einem Gottesdienst samt Pferde- und Traktorenweihe. Anschließend findet das traditionelle Weinfest am Feuerwehrhaus statt. 
Der Sonntag wird ab 9 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück begonnen. Um 10 Uhr folgt dann nochmal ein großer Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung für Pkw und Lkw. Danach gibt es Mittagessen beim Gartenfest, das ebenfalls am  Feuerwehrhaus stattfindet. Für Kaffee und selbstgemachte Kuchen ist auch gesorgt!
Am Montag wird das Festwochenende mit einem gemütlichem Kesselfleischessen ab 19 Uhr ausklingen.




,,Keine Sterbe- sondern Lebensbegleitung”

Immer mehr Familien mit schwerst- und lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen brauchen professionelle Unterstützung und Betreuung. Für die Region Südostoberbayern wurde deshalb kürzlich ein Versorgungszentrum in Rosenheim eingerichtet, um nun auch Familien in Stadt und Landkreis Rosenheim ausreichend versorgen zu können. Träger ist die „Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München“ (AKM).

Dieses Angebot gibt es bereits seit 2018 für die Landkreise Rosenheim, Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein. Anfang diesen Monats fand nun die offizielle und feierliche Eröffnung statt. Neben Christine Bronner (Dritte von rechts), Gründerin der Stiftung AKM und geschäftsführender Vorstand, war auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (am Pult) anwesend.

Das Zentrum Südostoberbayern in Rosenheim ist eines von insgesamt drei regionalen Zentren der Stiftung AKM. Hinzu kommen das Zentrum Südwestoberbayern in Inning am Ammersee und das Zentrum Niederbayern in Landshut.

Die angebotenen Leistungen umfassen familienbegleitenden Kinderhospizdienst, wobei Familien mit schwerstkranken Kindern durch ein Erstgespräch mit einer Koordinatorin die Vielzahl an Möglichkeiten der Unterstützung aufgezeigt wird. In dieser Beratung werden psychosoziale und andere Belastungssituationen gemeinsam durchgesprochen. Nach Bedarf werden die eigens geschulten ehrenamtlichen Familienbegleiter in der Familie zur Unterstützung und Entlastung eingesetzt.

Zudem wird auch sozialmedizinische Nachsorge (SMN) angeboten mit dem Ziel, die Krankenhausaufenthalte für die Patienten zu verkürzen oder zu vermeiden, die anschließende ambulante Behandlung sicherzustellen und den Übergang ins häusliche Umfeld reibungslos zu gestalten.

Weitere Dienstleistungen im Spektrum des Zentrums Südostoberbayern sind Angehörigenberatung, 24-Stunden-Krisendienst, therapeutische Kurzintervention durch PsychologInnen und TherapeutInnen und teilhabeorientierte Nachsorge, die die Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe der betroffenen Familien fördern soll.

Neun Mitarbeiter aus den Bereichen Kinderpflege, Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Sozialpädagogik, Seelsorge und Pflegeberatung arbeiten dabei eng mit der Rosenheimer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Hinzu kommen viele ehrenamtliche Helfer, ohne die die Arbeit der Stiftung AKM nicht möglich wäre.

„Ganz wichtig ist für uns auch die Aufklärungsarbeit, denn bei dem Thema ,Kinderhospizarbeit’ schrecken viele Menschen zurück. Wir sind aber keine Sterbebegleitung, sondern eine Lebensbegleitung”, so Elisabeth Nützel, die Leiterin des Zentrums Südostoberbayern (Foto oben). Es gehe vielmehr um eine Betreuung der gesamten Familie, wenn ein Kind schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankt ist – und das ab der Diagnose.

Ein großer Teil der erkrankten Kinder leidet an Krebs, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen. Im Bereich des Nachsorgeangebots „Bunter Kreis Rosenheim“, das nun zum Zentrum Südostoberbayern gehört, liegt der Schwerpunkt auf Familien mit Frühgeborenen und chronisch kranken Kindern, zum Beispiel DiabetikerInnen.

„Im Bereich Südostoberbayern gibt es noch einige Regionen, die im Hinblick auf unsere Zielgruppe zu wenige ambulante Angebote haben. Gerade Familien mit schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankten Kindern haben es schwer, da sie häufig aus dem sozialen Netz fallen”, erklärt Nützel. Da die Erkrankungen oft über einen längeren Zeitraum gingen, ziehe sich das soziale Umfeld irgendwann zurück und die Familien seien häufig auf sich alleine gestellt. Zur schwierigen Gesamtsituation kämen dann oft noch finanzielle Belastungen und die schwierigen Abstimmungen mit Krankenkassen und Behörden hinzu. Da dies für Familien häufig überfordernd sei, wolle das Zentrum in Rosenheim diese Familien durch die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten stabilisieren. „Unser Ziel ist es, das ,System Familie’ in dieser belastenden Situation zu erhalten.”

Grundsätzlich kann jede Familie mit einem schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen die Angebote in Anspruch nehmen. Zudem werden auch lebenslimitierend erkrankte Erwachsene mit minderjährigen Kindern im Haushalt unterstützt. „Wir klären dann in einem persönlichen Erstgespräch im Zentrum, wie wir weiterhelfen können und welcher Fachbereich zuständig ist”, so Nützel. Bei Bedarf werden die Familien auch an andere Einrichtungen vermittelt.

Für Eltern mit Frühchen soll es demnächst auch ein Angebot geben, wo sich Betroffene in der Gruppe austauschen können. Weitere Informationen dazu gibt’s auf unserer Plakatwand.

Für Fragen rund um das Angebot stehe das Zentrum Südostoberbayern jederzeit zur Verfügung. Telefonisch unter 08031 / 39 11 660 oder per Mail an Leiterin Elisabeth Nützel.

 

 

 

 

 

 

 

 




Ungeschlagen Meister!

Die Herren 40 der SV Forsting-Pfaffing-Tennisabteilung hatten vergangenes Wochenende ordentlich Grund zum Feiern! Mit 35:19 gewonnenen Matches an sechs Spieltagen setzten sich die Pfaffinger ungeschlagen in der Gesamtwertung ganz an die Spitze und sicherten sich somit den Aufstieg von der Bezirksklasse II in die Bezirksklasse I. Dabei blieb es bis zur letzten Partie spannend …

Das finale Spiel – ausgerechnet ein Derby gegen Zellereit – am vergangenen Sonntag konnten die Pfaffinger mit 5:4 für sich entscheiden. Hätten die Tennisherren verloren, wären sie als Zweitplatzierte am Aufstieg vorbeigeschrammt. Es hieß also kämpfen bis zum letzten Ball …

Quelle: BTV.de

Die Aufsteiger-Mannschaft (von links nach rechts): Jörg Pottrick, Peter Meyer, Tobi Rieder, Georg Haneberg, Michael Stelzmüllner, Wilhelm Würth, Andi Fieber
Nicht auf dem Foto, aber auch im Einsatz waren Christian Hartl und Mathias Machl

Rückblickend sind die Herren mit der Saison natürlich höchst zufrieden, zumal sie ohne Verletzungen der Spieler über die Bühne ging. Für das kommende Tennisjahr ist ein Trainingslager auf der heimischen Anlage in Pfaffing geplant, um bestens für die Gegner der höheren Klasse gerüstet zu sein. „Das wird für alle eine große Herausforderung, da die Leistungsklassen in dieser Liga deutlich besser sind, aber wir freuen uns schon”, so das Herrenteam optimistisch.




„Das Miteinander klappt hervorragend”

Bereits zum zehnten Mal schnupperten die Azubis der Thansauer Firma „Schattdecor” heute in die Inntal-Werkstätten der Stiftung Attl, um die Betreuten und ihre Arbeit dort besser kennenzulernen. „Da entsteht jedesmal sehr schnell ein Wir-Denken”, so Ruth Röder (Foto, rotes T-Shirt) , die mit Kurt Hiebl (vorne Mitte) den Austausch organisiert.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde am Morgen schauten die Auszubildenden den Attlern drei Stunden lang bei der Arbeit über die Schulter, bekamen Informationen über die Stiftung und eine Führung durch die Werkstätten. Beim gemeinsamen Essen blieb auch genug Zeit, über Privates zu ratschen und sich weiter auszutauschen. „Das Miteinander klappt immer hervorragend.”

Für viele der Jungs und Mädels ist es der erste Kontakt mit Menschen mit Behinderung. „Sie merken dadurch einfach, dass unsere Betreuten genauso so ‘normale Menschen’ sind wie sie selbst, mit den gleichen Bedürfnissen.”

Am Abend wird zum Abschluss noch eine Gesprächsrunde stattfinden, wo die Azubis und Betreuten gemeinsam mit den Organisatoren ihre Erfahrungen reflektieren. Am Donnerstag werden die Attler dann den Gegenbesuch in Thansau antreten und lernen, wie die Azubis in einer leistungsorientierten Firma arbeiten.

 

 

 




Regnerischer Rosensommer

Ein RosenSOMMER in den Gassen der Altstadt hätte es werden sollen, aber mit manchen Dingen kann man nun mal nicht rechnen. Eine Rosenlieferung aus Norddeutschland, die wegen eins Unfalls nicht ankam und dann auch noch der Wettergott, der es nicht so gut mit den Veranstaltern meinte. Aber nichtsdestotrotz kamen am heutigen Samstag schon einige Besucher in die Stadt, um die Stände des Töpfermarktes und die riesige Auswahl an Rosenprodukten zu durchstöbern.

„Immerhin verdursten die Rosen nicht”, scherzte ein Standbesitzer, der sich von dem wechselhaften Wetter nicht unterkriegen lässt. Und ein Hingucker sind die schönen Blumen auch trotz des Regens. Die Angebote im Rahmen des Rosensommers erweitern heuer den seit nunmehr schon 25 Jahren bestehenden und beliebten Wasserburger Töpfermarkt, der dieses Wochenende stattfindet.

Begleitend zum Themenmarkt stellt sich nun jedes Jahr ein Rosen produzierendes Land vor, sowohl kulturell, musikalisch, touristisch, als auch kulinarisch und mit landestypischen Produkten- heuer ist das Zypern.

Auch einiges an Kultur ist dieses Wochenende geboten.
Herzstück sind zwei Konzerte am Samstag- und Sonntagabend, die durch zyprische Musik geprägt sind. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im historischen Rathaussaal.

Am heutigen Samstag spielen Nicolas Kyriakou (Konzertgitarre) & John Arthur Westerdoll (Violine).
Am Sonntag die Musiker und Komponisten Aris Aristofanous & Friends.
Der Eintritt ist frei. Sponsor ist die Botschaft der Republik Zypern.

Die Karten gibt’s am Stand von „Venus Rose Rosennaturprodukte”.

Morgen ist ab 9 Uhr auch wieder einiges geboten. Mehr Infos dazu gibt’s hier.

Unsere Fotos:




Wasserburg ist wieder Filmkulisse

Wasserburg ist heute mal wieder Filmkulisse. Diesmal dreht der heimische Filmemacher und Schauspieler Christian Lerch seinen neuesten Streifen. In Kooperation mit dem ZDF entsteht ein Kinofilm mit dem Arbeitstitel „Das Glaszimmer“. Der Film spielt in der Zeit des Dritten Reiches, im Jahr 1945. Gedreht wird auf dem Kirchhofplatz in Wasserburg noch bis zirka 22 Uhr. Deshalb wurden einige Straßenzüge komplett oder zeitweise gesperrt:

Auf der Burg, Schmidzeile – Färbergasse – Schustergasse und Herrengasse.

 

 

 

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Christian Lerch dreht in Wasserburg

 




Übung unter Realbedingungen

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, fand auf dem Gelände der Stiftung Attl kürzlich eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Attel-Reitmehring statt. Dabei wurde ein Brand in der Malerwerkstatt mit der Bergung von drei Personen simuliert. Mit einer Nebelmaschine ahmte man eine starke Rauchentwicklung nach, die den Einsatz sichtlich erschwerte und den Einsatz von Sicht- und Atemschutzgeräten erforderte.

Eine knappe halbe Stunde dauerte es, bis die Feuerwehrleute unter der Einsatzleitung von Andreas Glitzner alle vermissten Personen geborgen hatten. Am angrenzenden Klostergebäude teste derweil Michael Löw, Zugführer für die Wasserversorgung, die ausreichende Zufuhr des Löschwassers.

„Für die Feuerwehr ist es wichtig, unter realen Bedingungen üben zu können“, meinte Thomas Freiberger von der Stiftung Attl, der die Übung organisiert hatte. „Insgesamt sind alle Beteiligten mit dem Ablauf des Einsatzes zufrieden.“

Die Übung wurde vom ersten Kommandanten Josef Rahm (Foto unten, weißes Hemd) genauestens beobachtet.

 




Den Spaß im Fokus

Am Morgen ein Weißwurstfrühstück zur Stärkung für die zwölf Mannschaften, eine Hüpfburg für die Kinder, Schmankerl vom Grill, Eis und vor allem: Kühle Getränke. Der SV Ramerberg hat für alles gesorgt, was das Gaudifußballer-Herz begehrt. Am Ende konnte sich unter allen Teams, die kreuz und quer aus dem ganzen Altlandkreis kamen, ,,Baller das da rein Istanbul” durchsetzen.

,,Die Zellerreither Ponyrider”, ,,Die Wadlbeisser”, ,,Die Knaller” – bei der Namensvergabe waren die Teams äußerst kreativ. Dass es neben der Gaudi, um die es hauptsächlich ging, natürlich auch das ein oder andere Bier gab, spiegelte sich auf dem Spielplan wieder. Die ,,Apachen Trinksportler” spielten gegen die ,,Schluckies” und der ,,FC Bierzeps” gegen die ,,Franziskaner”.

Am Ende konnten sich ,,Baller das da rein Istanbul” gegen die ,,Rappers” im Finale durchsetzen.

Die Veranstalter zeigten sich auch durchweg zufrieden. Es kam zu keinen Verletzungen, das Wetter war optimal und die Stimmung ausgelassen und gut – auch zwischen den Teams.

Die Einnahmen des Turniers kommen alle der Jugendarbeit des SV Ramerberg zugute.




Weil i di mog …

Beste Freunde, Verwandte, Paare, ganz egal. Wer sich lieb hat, der gibt sich auch mal ein Bussi. Und gut ist es auch noch. Küssen hilft gegen Stress, weil da Hormone ausgeschüttet werden, die uns gut tun. Also auf geht’s! Gschmust ghead! Heute am „Tag des Kusses” wird auch in Wasserburg gschmust. Unsere Video-Collage:




Ein 5:0 für die Stiftung Attl

Trotz hochsommerlicher Temperaturen von weit über 30 Grad zog es am vergangenen Sonntag zahlreiche Fußballfans auf den Sportplatz nach Eiselfing. Dort erwartete sie ein hochklassiges Fußballspiel zwischen der SpVgg Unterhaching aus der dritten Fußballbundesliga und dem 1860 Rosenheim, Regionalligist. Im Fokus stand dabei vor allem der Benefizgedanke, denn die Einnahmen des Spiels kommen allesamt dem Kinder- und Jugendbereich der Stiftung Attl zugute.


Es wurden fleißig Kuchen gebacken, Wurstsemmeln belegt, gegrillt und die
Zuschauer mit kalten Getränken versorgt. Viele fleißige Helfer waren im Einsatz,
organisiert vom 60er Jugendkoordinator Andi Kubik (Foto links), der selbst aus Eiselfing kommt und in den Kinder- und Jugendwohngruppen der Stiftung Attl tätig ist.

Haching und Rosenheim verbindet eine enge Kooperation im sportlichen Bereich und
bestritten nun bereits zum zweiten Mal hintereinander ein Benefizspiel im Rahmen ihrer Vorbereitung.

Für die Attler Kinder war es ein ereignisreicher Nachmittag. Einlaufen mit den
Profis, ein Mannschaftsbild mit allen Beteiligten und viel tolle Erinnerungen, die die
Kinder mitnehmen.

Zwischen der SpVgg Unterhaching und der Stiftung Attl gibt es bereits seit vielen Jahren einen Kooperationsvertrag. So unterstützte der Sportverein schon mehrfach die Einrichtung. Ein weiteres Zuckerl gab’s von den befreundeten Sportlern noch obendrauf. Unterhachings Präsident und Ex-Bayernspieler Manni Schwabl war auch mitangereist – mit zwei Trikots im Handgepäck – beide handsigniert mit Autogrammen der Spieler. Eine Versteigerung der Shirts ist geplant, Infos folgen in Kürze …

Auch die Rosenheimer 60er stellen mit Aktionen immer wieder ihre soziale Verantwortung unter Beweis, seien es die Einnahmen aus selbst veranstalteten Jugendturnieren oder ein gemeinsames Training der Jugendmannschaften vor einigen Wochen mit den Kindern, die in der Stiftung Attl betreut werden.

Im eigentlichen Spiel war die SpVgg Unterhaching klar überlegen. Zur Halbzeit stand es bereits 4:0. In der zweiten Hälfte konnten die Rosenheimer Sechzger aber gut dagegenhalten. Sie hatten sogar die Chance auf einen Kopfball-Anschlusstreffer. Jedoch erhöhte Haching dann nochmals auf den finalen Spielstand von 5:0. Die wahren Gewinner waren jedoch die Kinder der Stiftung Attl. Den Erlös werden sie wahrscheinlich für ihren Sommerurlaub mit den Kindern verwenden. „Einmal im Jahr geht’s nach Caorle. Das ist immer das absolute Highlight für sie“, so Kubik.

Hier geht’s zum Video:

Benefizspiel Rosenheim gg. Unterhaching

⚽️ 0:5 unterlag der TSV 1860 Rosenheim am Sonntag der SpVgg Unterhaching auf dem Sportplatz in Eiselfing, aber die Gewinner waren eh die Kinder der Stiftung Attl. Der Erlös des Benefizspiels kommt zu 100% den Attler Kinder- und Jugendwohngruppen zugute. Andi Kubik 👇🏼, sportlicher Leiter bei den Rosenheimer Sechzgern, arbeitet selbst mit den Kindern in Attl und hat das Benefizspiel organisiert.Zum Beitrag: ➡️ https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/ein-50-fuer-die-stiftung-attl/2019/07/02/

Gepostet von Wasserburger Stimme am Dienstag, 2. Juli 2019

 

 

 




Wasserburg ist bunt!

Menschen aus aller Welt feiern heute gemeinsam in den Gassen Wasserburgs. Infostände, Aktionen für Kinder, zahlreiche Bands und noch zahlreichere Köstlichkeiten aus aller Herren Länder warten auf die etlichen Besucher, die bei bestem Sommerwetter durch die Stadt schlendern. 90 verschiedene Nationalitäten leben in Wasserburg und einige davon präsentieren sich heute am Nationenfest. Unsere Fotos und Videos:

Das Video dazu gibt’s hier:

Nationenfest 2019

Wasserburg ist bunt! 🏳️‍🌈Das beweist die schönste Stadt der Welt heute mal wieder am Nationenfest. Die Fotos dazu gibt's hier 👇https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/wasserburg-ist-bunt/2019/06/29/Bis um 23 Uhr kann man heute noch in Wasserburg durch die ganze Welt schlendern 🌍

Gepostet von Wasserburger Stimme am Samstag, 29. Juni 2019

 




Sommerfeeling pur in der Hofstatt

Sommer, Sonne, Musik. In der Hofstatt ist gerade Genuss pur angesagt. Die beliebte Wasserburger Band „Just Duty Free” spielt im Trio bekannte Hits, aber nicht wie sonst in rockigen Partyversionen, sondern mit sanften, harmonischen Tönen, die perfekt zu einem gemütlichen Sommervormittag passen. Der „musikalische Samstag”, wie die Aktion des WFV heißt, geht noch bis 13 Uhr. In der Backstube wird gefrühstückt, gegenüber laden etliche Verkaufsstände zum Schnabulieren ein. So lässt sich der Sommer in Wasserburg aushalten …




Die Arbeit der anderen

Auch in diesem Jahr fand der Azubi-Austausch zwischen der Firma Alpma und den Inntal-Werkstätten in Rott statt. Bereits zum fünften Mal besuchten Auszubildende der Firma Alpma die Inntal-Werkstätten, die zur Stiftung Attl gehören, und luden umgekehrt einige Beschäftigte zu einem Gegenbesuch in ihren Betrieb ein. Viele der jungen Menschen hatten bei dieser Aktion zum ersten Mal Kontakt mit Menschen mit Behinderung.

Bei dem Austausch sahen sie, wie die Menschen mit Handicap in den Werkstätten einem geregelten Job nachgehen und wirtschaftlich arbeiten. „Was den Austausch so wertvoll macht, ist die schnelle, herzliche und unkomplizierte Kontaktaufnahme unserer Beschäftigten mit den Azubis der Inntal-Werkstätten”, so Kurt Hiebl (Mitte), der zusammen mit Ruth Röder von der Stiftung Attl sowie Manfred Knauer und Andreas Schmiddunser (links) von der Firma Alpma den Austausch koordiniert.

Durch die jahrelange Zusammenarbeit schuf Alpma im vergangenen Jahr sogar einen Außenarbeitsplatz für einen Angestellten mit Handicap. Franz Gottbrecht (Foto oben rechts) arbeitet an mehreren Vormittagen bei Alpma, wo er Kleinteile für die Konstruktion von Großmaschinen bereitstellt. „Diese Aufgabe konnten wir für Franz mit den entsprechenden Hilfsmitteln entwickeln, so dass er diese kleine, aber doch sehr wichtige Arbeit seither selbstständig übernimmt”, sagt Alpma-Ausbildungsleiter Manfred Knauer.

In dem Bestreben, Menschen mit Behinderung über die Inntal-Werkstätten einen ersten Weg auf den Arbeitsmarkt zu weisen, ist dies ein wichtiger Schritt, in einem Unternehmen Fuß zu fassen.

 




Profis kicken für die Stiftung Attl

Am kommenden Sonntag, 30. Juni, gibt’s Profifußball in Eiselfing! Der Regionalligist TSV 1860 Rosenheim trifft auf die SpVgg Unterhaching aus der dritten Fußballbundesliga. Die Zuschauer erwartet eine hochklassige Partie und dabei steht sogar noch der gute Zweck im Vordergrund. Die Einnahmen kommen dem Kinder- und Jugendbereich der Stiftung Attl zugute. Beginn ist um 16 Uhr am Sportgelände in Eiselfing.

Die Kinder- und Jugendwohngruppen der Stiftung Attl werden am Spieltag den Essens- und Getränkeverkauf übernehmen und einige junge Attler Fußballfans werden mit den Spielern zu Beginn einlaufen.

Parkplätze sind rund um das Sportgelände vorhanden. Der Eintritt kostet 7 Euro, der ermäßigte Preis liegt bei 5 Euro.

Die Tageskasse hat ab 14.30 Uhr geöffnet. Wer ein Ticket erwirbt, hat freie Platzwahl.

 




Aus is und schee war’s!

,,Ein lachendes und ein weinendes Auge” haben alle Beteiligten, so die einhellige Meinung. Die Tische leeren sich, die Fahrgeschäfte laufen noch ein letztes Mal auf Hochbetrieb und das Feuerwerk wartet darauf, zum Grande-Finale gezündet zu werden. Auch die Feuerwehr hängt schon die Daferl im Zelt ab …

 

 

Die Garderoben-Buam baggan aa scho zam …

 

D’Blosmusik bespaßt nur mehr die hinteren Plätze. Das Partyvolk ist wohl schon im Ruhemodus …

 

Beim Glückshafen war schon am Nachmittag Schicht im Schacht, weil alle Lose gezogen waren …

 

In der Wiesn Alm genießen die letzten Besucher nochmal das kühle Nass mit einer Musik (fast) für sich allein …

 

Und am Badria warten die Raketen-Fans schon aufs Feuerwerk-Finale …

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