Freude pur beim Inndammfest

Perfektes Wetter und fröhliche Gesichter: Das traditionelle Inndammfest in Wasserburg war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Tausende Besucher erfreuten sich gestern an kulinarischen Schmankerln, musikalischen Darbietungen und zahlreichen weiteren Attraktionen rund um die Innschleife. Die beteiligten Vereine und Gruppierungen hatten dabei stets alle Hände voll zu tun.

Von Kinderschminken und kostenlosen Bootsfahrten für die jüngeren Gäste bis zur Beach Bar und entspannenter Musik für die Erwachsenen: Beim Inndammfest kamen alle Besucher voll auf ihre Kosten.

mp

Unsere Fotos:




Wo miteinander g’feiert werd …

Das traditionelle Attler Herbstfest gilt als fünfte Jahreszeit in der Stiftung Attl. Bei der größten Inklusionsveranstaltung im gesamten Landkreis Rosenheim feiern an vier Tagen über 15.000 Menschen mit und ohne Behinderung in einer unvergleichlichen Atmosphäre. Ozapft wird am Freitag, 6. September, um 18 Uhr durch die Schirmherrin Johanna Bittenbinder, bekannt aus der BR-Serie „Hindafing”.

Zum Einzug am Freitagabend sowie anschließend im Festzelt gibt es wie gewohnt beste musikalische Unterhaltung mit der Musikkapelle Neubeuern. Seit vielen Jahren begleiten sie schon den Tag der Vereine, Betriebe, Politiker, Behörden und der Nachbarschaft.

Der Attler Chefkoch Stefan Sihon und seinem Team sorgen kulinarisch für alles, was das Herbstfestherz begehrt. Verdursten musst heuer erst recht niemand, denn zusätzlich zum Bier vom Bräu im Moos gibt’s heuer erstmals auch süffiges Unertl-Weißbier.

 

Auch die kleinen Besucher kommen bei den vielen Angeboten am Samstag auf ihre Kosten. Mit Ponyreiten, Kinderschminken, Hüpfburg und vielen weiteren Spiele- und Bastelstationen, kommt gewiss keine Langeweile auf.

Am Samstag ist dann im Festzelt Party angesagt. „Rock Wave” wird den Gästen ab 19 Uhr mit ihrem brandheißen Bühnenprogramm einheizen. Neben den aktuellsten Charthits dürfen natürlich auch die guten alten Rock-Klassiker der vergangenen Jahrzehnte nicht fehlen.

Der Festgottesdienst eröffnet den Herbstfest-Sonntag, bevor es mit dem Festzug, angeführt von der Stadtkapelle Wasserburg und dem nimmermüden Attler Dirigenten Anderl Palmberger (Startfoto), zum Frühschoppen ins Festzelt geht. Auf dem Gelände des Attler Hofs findet zeitgleich wieder das große Oldtimer- und Bulldogtreffen des Vereins „Freunde alter Fahrzeuge Rott am Inn” statt.

Für Interessierte bieten der Attler Hof (14 Uhr, Treffpunkt: Backhäusl) und die Gärtnerei (16 Uhr, Treffpunkt: Zierpflanzenhaus) wieder ihre beliebten Führungen an.

Der Sonntagabend lädt mit der „Rouder Blechblosn” ab 17.30 Uhr zum Tanz ins Festzelt ein. Bayerisches Brauchtum, ein Tanzboden, zünftige Musik sowie traditionelle Einlagen wie beispielsweise die Rieder Goaßlschnalzer sorgen für ein authentisches Herbstfest-Feeling.

 

Der vierte Tag steht dann ganz im Zeichen der älteren Generation. Beim Seniorennachmittag am Montag werden gegen 15 Uhr die ältesten Herbstfestbesucher mit einem Geschenkkorb geehrt. Anschließend gibt’s bestes Kesselfleisch, bevor am Abend die neuen Azubis der Stiftung Attl mit Schultüten begrüßt werden. Zudem wird wieder um 22 Uhr die Attler-Biosau verlost.

Freitag, Samstag und Montag hat außerdem die Planters-Bar bis 2 Uhr geöffnet und lässt die Herzen der Cocktailfreunde höherschlagen.

Mehr Informationen zum Attler Herbstfest gibt’s hier.

 

 




Gestern der Festival-Hit in Moos!

Open Air-Bühne, Main Area, Electrostage, zwölf DJs und „Rock Wave”: Die Gäste tanzten sich den Sommer gestern nach Albaching. Bei der „Summer-Day&Night-Party“ blieb kein Wunsch des hiesigen Partyvolks offen und auch von weiter her strömten zahlreiche Besucher auf das Festivalgelände. Dieses war – zum Glück – ausreichend überdacht, sodass auch bei kurzen Schauern alle Gäste trocken blieben. Unsere Fotos:




Kaputtes gemeinsam reparieren

Einmal im Monat organisiert das Team der Arbeiterwohlfahrt Wasserburg um Anne von Loewenfeld ein „Repair Cafè”. Die Idee: Dinge, die zu schade sind zum Wegschmeißen und zu wenig wertvoll für eine teure Reparatur von ehrenamtlichen Experten begutachten lassen. Wenn man’s richten kann, dann wird das zusammen gemacht, quasi „learning by doing” und Kaffee und Kuchen gibt’s auch dazu. Unser Video:

Das nächste Repair-Cafè ist nach der Sommerpause am 14. September von 14 bis 17 Uhr im Willi-Ernst-Ring 27.




Die Feuerwehr im Feierfieber

Es ist zwar noch fast ein Jahr hin, bis die Rotter Feuerwehrler im Juli 2020 zu ihrer großen 150-Jahrfeier einladen, die Vorbereitungen laufen aber schon sein Monaten. Programmideen sammeln, Show-Acts organisieren, Plakate drucken – gestern ging’s dann zur Einweihung auf die Festwiese, wo mit Vorständen, Schirmherrn und Brauereivertretern schon mal auf ein erfolgreiches Fest angestoßen wurde.

Nach den ersten Schlucken des Flötzinger Festbieres gab es von Feuerwehrkommandant Manfred Lunghammer noch ein paar Dankesworte. Diese richteten sich insbesondere an die Grundstücksbesitzer, die ihre Wiese für das Fest zur Verfügung stellen werden. „Die Lage direkt neben dem Bauhof ist für uns natürlich super, weil wir da alles unterbringen können und alle Anschlüsse haben, die wir brauchen”, so der Kommandant.

 

Von rechts: Bürgermeister Marinus Schaber, Flötzinger-Geschäftsführerin Marisa Steegmüller, Flötzinger-Verkaufsleiter Matthäus Wallner, Feuerwehrkommandant Manfred Lunghammer und am Zapfhahn: Feuerwehr-Vorstand Herbert Lunghammer.

 

Auch sei man sehr froh über die sofortige Kooperationsbereitschaft der Brauerei Flötzinger, vertreten durch Verkaufsleiter Matthäus Wallner und Geschäftsführerin Marisa Steegmüller. Letztere bedankte sich ausdrücklich fürcdas ehrenamtliche Engagement der Rotter Feuerwehr. „Ohne euch würd’s uns allen schlecht gehen”, so Steegmüller, die die ganze Truppe im selben Atemzug zu einer Brauereiführung einlud.

Der Schirmherr des Festes wird übrigens kein Geringerer als Rotts Bürgermeister Marinus Schaber. „I wünsch eich a guads Wetter und hoff, dass i den Schirm ois Schirmherr ned brauch”, scherzte er. Auch die Anwohner hob er hervor und betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, solch ein großes Fest direkt vor der Haustür zu dulden.

Nach dem offiziellen Teil lud der Vorsitzende der Feuerwehr Herbert Lunghammer alle Beteiligten zu einer kleinen Brotzeit am Bauhof ein, um die Einweihung der Festwiese und die erste Verkostung des Bieres gebührend zu feiern.

Die Rotter Feuerwehrler mit allen Beteiligten des Festes. Im Hintergrund: Die große Festwiese am Ortsausgang von Meiling Richtung Unterlohen.

 

Im nächsten Schritt werden sich die Rotter Floriansjünger um die Ausarbeitung einer Festschrift kümmern und ordentlich die Werbetrommel rühren, damit das Zelt im Juli 2020 auch richtig voll wird.

Das Programm steht schon:

Weitere Infos zur großen Festwoche gibt’s auf der Homepage der Feuerwehr.




In Wasserburg auf Schnäppchenjagd

Ein lauer Sommerabend, Essens- und Getränkestände, tolle Stimmung in der Altstadt und natürlich – hunderte Verkaufsstände. Das zeichnet ihn aus, den Wasserburger Nachtflohmarkt. Um 19 Uhr ging er zwar erst offiziell los, aber schon einige Stunden vorher drängten die ersten Schnäppchenjäger an die frisch aufgebauten Stände, um die ersten Teile abzustauben. 

Unsere Fotos:

 




A Glaserl hier, a Flascherl do

Petrus hat’s dann doch noch gut gemeint! Ab halb zehn konnten die Regenschirme ein- und die gute Laune endgültig ausgepackt werden. Bei letztendlich traumhaftem Sommernachtswetter war das Wasserburger Weinfest mit dem WFV als neuem Organisator heuer wieder ein absoluter Publikumsmagnet. Auf den Straßen und in den Gassen der Altstadt wurde ausgelassen getanzt, getrunken und gefeiert. 

Los ging’s um 19 Uhr mit dem Einzug der Stadtkapelle vom Gries herauf vors Rathaus, wo es nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Michael Kölbl ein 45-minütiges Standkonzert gab.

Ab dann startete das Weinfest in der gesamten Altstadt. Fünf Live-Bands und ein DJ am Marienplatz, in der Herrengasse, in der Schustergasse, in der Hofstatt und im Henagassl sorgten für unzählige tanzende Besucher. Unsere Fotos:

 

Fotos: John Cater

Fotos: MP

 




Ein Quadratmeter Wasserburg

Hinter der Frauenkirche wird gerade fleißig mit der Planierwalze gefahren, aber nicht aus Straßenbauzwecken, sondern im Zeichen der Kunst. Als Einstimmung auf die große Kunstausstellung des AK 68, die morgen eröffnet wird, sollen heute Abdrücke des Wasserburger Bodens gemacht werden, genau auf einen Quadratmeter. Der zugrunde liegende Sinn der schönen Kunstwerke ist auch ein kritischer …

„Wir wollten eine Arbeit machen, die einerseits den Boden direkt abbildet, aber auch die Preisentwicklung”, so Susanne von Bülow (Foto unten rechts), die die Planierwalzen-Performance zusammen mit Ruppe Kosseleck durchführt. Es geht ihnen dabei in erster Linie darum, auf die rasant in die Höhe sprießenden Grundstückspreise aufmerksam zu machen. Dass die Drucke am Ende einzigartig und dazu auch schön anzusehen sind, macht die Idee in doppelter Hinsicht besonders.

Die bunten Farben werden auf prägnanten Stellen des Wasserburger Bodens aufgetragen, zum Beispiel auf Gullideckeln, und dann per 2,3 Tonnen schwerer Planierwalze auf exakt einen Quadratmeter Büttenpapier gedruckt. Der Wert der Prägedrucke soll dann analog zum in Wasserburg üblichen Bodenrichtwertpreis ermittelt werden. Die fertigen Drucke werden dann bei der Ausstellung gezeigt und stehen selbstverständlich auch zum Verkauf.

Gedruckt wird heute noch bis 16 Uhr. Wer Glück hat, darf sich auch selber mal mit auf die Walze setzen …

Ein Video dazu gibt’s auf unserer Instagram-Seite.

 




Die Leben in Wasserburg unter Hitler

Wie gestaltete sich der Alltag von Wasserburgern während des NS-Regimes? Wie wirkte sich Hitlers Politik insbesondere auf die jungen Leute aus? Mit diesen Fragen beschäftigten sich sieben Schülerinnen und Schüler des Wasserburger Luitpold Gymnasiums im Rahmen ihres P-Seminars unter der Leitung von Rektor Peter Rink. Für ihr besonderes Projekt wurden sie heute im Rathaus von Bürgermeister Michael Kölbl mit dem ersten Platz beim Geschichts- und Heimatkunde-Wettbewerb der Stadt belohnt.

Die Grundidee des städtischen Wettbewerbes, den es seit dem Schuljahr 2003/04 gibt, ist es, geschichtliche Quellen aus dem Museum und dem Stadtarchiv auszuwerten und somit die Geschichte wieder lebendig zu machen. Von diesen beiden Einrichtungen werden den Schulen immer wieder auch Themenvorschläge unterbreitet sowie Projekte im Rahmen der Archiv- und Museumspädagogik fachlich begleitet und unterstützt.

So entstand auch das P-Seminar des Luitpold-Gymnasiums „Wasserburg zwischen 1933 und 1938“ unter Leitung von Peter Rink. Über einen Zeitraum von zwei Jahren trafen sich sieben Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich in der Schule oder im Stadtarchiv mit Matthias Haupt, um etwas über das Leben in Wasserburg, insbesondere das der Jugend, unter der Diktatur Hitlers zu lernen. „Geschichte hat uns alle schon immer interessiert, vor allem auch das, was direkt vor unserer Haustür passiert ist”, so Clara Wohlschläger stellvertretend für die SeminarteilnehmerInnen. Dass sie ihren thematischen Schwerpunkt unter anderem auf die Wasserburger Jugend legen wollten, suchten sich die Schülerinnen und Schüler dabei selbst aus. Sie beschäftigten sich beispielsweise mit der Hitlerjugend, dem Schulleben oder der Erziehung.

Eine der Bildquellen: Eine Schießübungsszene der Hitlerjugend in Wasserburg. Quelle: Stadtarchiv.

 

Unter Anleitung von Peter Rink und Matthias Haupt wurden sie nach und nach an das Arbeiten mit historischen Quellen herangeführt. Sie mussten lernen, wie man alte Schriften liest, wie man mit Quellenbeschreibungen umgeht und diese korrekt auswertet. „Die Quellen überhaupt lesen zu können war schon eine große Hürde, aber zum Glück hat man in den P-Seminaren ja zwei Jahre Zeit, um die erlernten Kompetenzen dann auch wirklich anzuwenden”, so Stadtarchivar Matthias Haupt.

Das Ergebnis – eine Ausstellung – wurde schließlich in der kleinen Aula des Luitpold-Gymnasiums vom 17. bis 29. Januar öffentlich präsentiert. Über die Ausstellung hinaus boten die Schülerinnen und Schüler schulinterne wie auch öffentliche Führungen an, die sie selbst organisierten und durchführten. „Es sind mehr Leute gekommen als erwartet, da waren wir wirklich überrascht”, freute sich Wohlschläger.

 

Foto: Matthias Haupt

Die Jury des Geschichts- bzw. heimatkundlichen Wettbewerbs – bestehend aus Bürgermeister Michael Kölbl, Museumsleiterin Sonja Fehler, Heimatvereinsvorsitzendem Peter Rink und Stadtarchivar Matthias Haupt – war sich einig, den ersten Preis für diese Gruppenarbeit zu vergeben. „Besonders gelang den Schülern die Facetten des Unrechtsstaates im Kleinen, im vermeintlich Alltäglichen und Belanglosen aufzuspüren und somit aufzuzeigen, wie tiefgreifend der Willkürstaat in den Alltag der Menschen hineinregierte”, zitierte Kölbl die Bewertung der Jury. Auch sei das besondere Engagement der Schüler hervorzuheben, da sie sich auch außerhalb des regulären Unterrichts Zeit nahmen für die Besucherführungen.

Das Preisgeld in Höhe von 200 Euro wollen die frisch gebackenen AbiturientInnen an die Björn-Schulz-Stiftung am Chiemsee spenden.

 




„Zum ersten Mal daheim gefühlt”

Die Turnhalle des Wasserburger Luitpold Gymnasiums war feierlich hergerichtet und am heutigen Vormittag besonders gut besucht. Repräsentanten der Kommunalpolitik, örtlicher Institutionen und Vereine, die Rektoren umliegender Schulen, Lehrerkollegen, Schüler, seine Familie und enge Freunde – alle waren gekommen, um Peter Rink nach 14 Jahren als Schulleiter Lebewohl zu sagen.

Zu Beginn zeigten die Schüler einen Film, ein Interview, das sie mit ihrem Schulleiter geführt hatten. Sie fragten ihn nach seinem schulischen, akademischen und beruflichen Werdegang, der den gebürtigen Berliner in die verschiedensten Teile Deutschlands und der Welt brachte. Besonders die Zeit in Ägypten und im Libanon habe ihn geprägt, doch in Wasserburg habe er sich „zum ersten Mal daheim gefühlt. Die Menschen, die hier wohnen und die Offenheit, die sie an den Tag legen, haben mich von Anfang an beeindruckt”, so Rink im Video.

Wie gut er sich in Wasserburg eingelebt hat, wurde auch bei den Dankesreden deutlich, die einige Politiker und Vertreter des Gymnasiums selbst an ihn richteten. Die meisten waren mit ihm nach all den Jahren per Du, spickten ihre Erzählungen mit privaten Anekdoten und lobten seine immerwährende Kollegialität.

 

So auch stellvertretender Landrat Josef Huber, der Rink sogar scherzhaft das größte Lob aussprach, das man von einem Bayern erwarten kann: „Ned olle Preißn san verkehrt.” Er habe das Luitpold Gymnasium durch seine Arbeit geprägt und den Schülern und Lehrern neue Impulse und Möglichkeiten gegeben, ihr Potenzial zu entfalten. So habe er beispielsweise den Italienischunterricht, die Theatergruppe und zahlreiche Schülerwettbewerbe initiiert und zusammen mit dem Kollegium zu Beginn seines Amts eine Schulverfassung erarbeitet für ein aufrichtiges und freundliches Miteinander unter allen, die Teil des LGWs sind. Auch einen Schulleiterstammtisch habe er ins Leben gerufen.

 

„Das alles zeigt, dass du keine angehobene Berührungsangst hast, sondern, dass du Lehrer und Schulleiter aus Überzeugung bist”, so Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl.

 

Den bleibenden Eindruck, den Peter Rink am Gymnasium hinterlassen werde, hob auch der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer hervor. Rink habe dem Luitpold Gymnasium zu einem äußerst guten Ruf verholfen, was nicht zuletzt auch den engagierten Lehrkräften zu verdanken sei, und seiner Nachfolgerin, Verena Grillhösl, ein „würdiges Erbe” hinterlassen. „Ich bin überzeugt, dass Sie hier die besten Voraussetzungen vorfinden werden, damit auch in Zukunft hier Bildung groß geschrieben wird”, so Lederer.

Auch die Schüler, der Elternbeirat und nicht zuletzt seine Kollegen traten Rink mit größter Wertschätzung und Dankbarkeit entgegen. So betonte die Schülersprecherin Alina Neukam, dass man mit ihm immer „auf Augenhöhe reden konnte” und er stets ein offenes Ohr für die Belange der Schüler gehabt habe.

 

Der Elternbeirat plauderte per Drehorgel-Lied aus dem Nähkästchen. „Dazwischenreden ist dem Peter ein echter, großer Graus. Da wennst ned aufhörst, wird er zwieder und schimpft dich richtig aus. Ja, das ist unser Peter, der Chef vom LGW”, dableckten sie ihn mit einem großen Augenzwinkern. Rink nahm’s mit Humor und genau den wussten insbesondere seine Lehrerkollegen stets zu schätzen.

 

 

Rudi Kreiner, der Vorsitzende des Personalrats, erzählte anekdotisch, wie sich das Lehrerkollegium 2005 „dem Neuen” annäherte. Zu Beginn habe man ihn genaustens beäugt und dabei schnell gemerkt, dass sich Rink nicht durch Strenge und Autorität auszeichnen wolle, sondern durch ein kollegiales und vor allem auch humorvolles Miteinander. „Wahrscheinlich blädlt er gern”, waren sich die Lehrer bald in ihrer Einschätzung einig. Diese Eigenschaft habe nicht nur zur Erheiterung im Lehrerzimmer oder auf Betriebsausflügen geführt, sondern auch über weniger erfreuliche Ereignisse hinweggeholfen.

Peter Rink selbst war sichtlich gerührt von den vielen lieben Worten und Geschenken, die ihm entgegen gebracht wurden. Er hielt bei seiner Abschlussrede immer wieder kurz Inne und rang um Worte, seine Dankbarkeit gegenüber seiner Familie, den Lehrerkollegen und allen anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft zum Ausdruck zu bringen. „Ihr alle habt mir geholfen, dem Luitpold Gymnasium zu dem zu verhelfen, was es heute ist: Eine traditionsverbundene, aber moderne Schule, die ein Auge hat auf die seelische Gesundheit ihrer Menschen.”

Auch wenn er ein lachendes und ein weinendes Auge habe, auf seine Zeit im Ruhestand freue er sich nun. „Weniger Termine, mehr Zeit für mich selbst und vielleicht auch das ein oder andere ehrenamtliche Projekt, aber bitte nicht zu viel.” Ein Satz, den er zu Beginn im Video sagte und der immer wieder aufgegriffen wurde, bringt es vermutlich am besten auf den Punkt: „Ich möchte zwar keinen Tag an dieser Schule missen, aber ich hoffe dass ich auch die Schule keinen Tag vermissen werde.”

 




Ja, es schmeckt!

Groß war das Interesse und folglich auch der Andrang bei der diesjährigen Bierprobe zum bevorstehenden 47. Attler Herbstfest. Auch die Prominenz ließ sich nicht missen. Schirmherrin Johanna Bittenbinder – bekannt aus der Fernsehserie „Hindafing” – kam mit Ehemann Hein-Josef Braun, ebenfalls Schauspieler, und der wohl bekannteste Pfarrer Bayerns, Rainer Maria Schießler, eröffnete den Abend mit einem Gottesdienst.

Nach dem fast schon traditionellen Gottesdienst mit Pfarrer Rainer Maria Schießler füllte sich der Platz vor der Kirche schnell mit zahlreichen Besuchern aus Pfarrgemeinde und Einrichtung.

Schirmherrin Johanna Bittenbinder überließ das Anzapfen sicherheitshalber dem geübteren früheren Schirmherrn Pfarrer Schießler.

Die Herbstfest-Prominenz (hinten von links nach rechts): Vorstand Jonas Glonnegger, Pfarrer Rainer Maria Schießler, die Herbstfest-Ikone, da Anderl, Brauereichef Alois Unertl, Schauspieler Hein-Josef Braun, Heinrich Stadler („Bräu im Moos”), Eugen Münch („Bräu im Moos”), Vorstand Franz Hartl und Schirmherrin Johanna Bittenbinder. (Vorne von links nach rechts): Die Festwirte Florian Ott, Konrad Stemmer und Herbert Prantl-Küssel.

 

Fürs leibliche Wohl gab’s zum frisch gezapften Freibier reichlich Obazd’n und die Attler Volkstanzgruppe sorgte für eine feierliche Eröffnung der diesjährigen Attler Herbstfestsaison.

 




Ein Burgfest wie aus dem Bilderbuch

Bei tollem Wetten und mit vielen Programmpunkten feierten die Bewohner, Mitarbeiter und Freunde des Senioren- und Pflegeheims Maria Stern ihr jährliches Burgfest. Historische Darbietungen vom „Wasserburger Haufen”, Tanzeinlagen, eine Führung durch die Burg und vieles mehr machten das Fest auch dieses Jahr wieder zu einem Highlight im Veranstaltungskalender der Stiftung Attl.

Zur Einstimmung luden Pastoralreferentin Elisabeth Sax und Pfarrer Willibald Mittermaier (Foto unten) zu einer Andacht in den historischen Rittersaal. Dort segneten sie Aufkleber mit dem Emblem des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden und der Fahrzeuge. Diese wurden dann an alle Gehhilfen und Rollstühle angebracht. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit ihren Hilfsmitteln gut ankommen”, so Sax.

Im Anschluss begrüßten Heimleiterin Brigitta Zahorsky und Vorstand Jonas Glonnegger die Besucher im Burghof. Bei deftigen Schmankerln und Kaffee und Kuchen genossen die vielen Gäste dann das schöne Wetter und die entspannte Atmosphäre auf der Burg. Für die musikalische Umrahmung sorgte in bewährter Manier Hans Thaler.

Der Wasserburger Haufen, der mit Soldaten, Frauen und Kindern die Burg einnahm, weckte großes Interesse bei den Gästen. In seinen Darbietungen erinnerten die mittelalterlich gekleideten Frauen und Männer an eine Schlacht um Wasserburg während des Dreißigjährigen Krieges. In verschiedenen Szenen zeigten die Historiendarsteller Waffen und Kampfformationen. Auch Medicus Carl-Heinz Hartmann öffnete mit seiner Frau Sigrid einen zeitgemäßen „Erste-Hilfe-Koffer”, der statt sterilen Kompressen und Stethoskop mit Sägen, Zangen und mit dem gängigsten Desinfektions- und Betäubungsmittel der Zeit – Schnaps – ausgestattet war.

Das Brauchtum hielt schließlich noch die Attler Volkstanzgruppe lebendig. Als besonderes Highlight führte Stadtführerin Traudl Inninger alle Interessierten rückwärts durch die Geschichte der Wasserburger Burg, deren Grundmauern bis ins elfte Jahrhundert reichen. Im Laufe der Zeit war sie nicht nur Wohnsitz von Grafen und im Besitz der Wittelsbacher, sondern auch Hauswirtschaftsschule, Knabenerziehungsanstalt, Frauenzuchthaus und Lazarett, bevor die Schwestern des Augsburger Ordens Maria Stern dort ein Seniorenheim errichteten. Im Jahr 2006 übernahm die Stiftung Attl die Einrichtung. Damals kaufte auch die Kreishandwerkerschaft Rosenheim das historische Gebäude und vermietet es seither an die Stiftung Attl.

 

Weitere Fotos:

 




Wieder die Kesselsee-Strecke

Samstag, 16 Uhr: Alarm für die Einsatzkräfte wegen eines Unfalls auf der Kesselseestraße. Von der B304 in Richtung Albaching fahrend kam ein Pkw aus bisher ungeklärten Gründen auf Höhe der Kiesgrube bei Untersteppach von der Straße ab und erst im Wald zum Stehen. Eine Person wurde dabei schwer verletzt, die andere schwerst, so dass ein Rettungshubschrauber alarmiert werden musste.

Die Feuerwehren Steppach, Attel-Reitmehring und Edling waren im Einsatz sowie Rettungskräfte und die Polizei.

Der Verkehr wird derzeit umgeleitet.

Der Polizeibericht folgt.




Ein Fest am See

Die Dirndlschaft Albertaich hat heuer allen Grund zum Feiern. Das 15. Jubiläum steht an und dafür ließen sich die Mädels aus der Gemeinde Obing ein tolles Programm für das kommende Wochenende einfallen. Am morgigen Freitag startet das Festwochenende mit einem Weinfest am See ab 19 Uhr mit Live-Musik von den „DorBins”. Am Samstag geht’s weiter mit …… einem Open-Air-Kino. Der Kassenschlager „Eine ganz heiße Nummer” wird ab 21 Uhr gezeigt. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt!

Am Festsonntag geht’s um halb neun los mit Frühschoppen. Um 9.30 Uhr wird sich zum Kirchenzug aufgestellt und um 10 Uhr wird dann der Festgottesdienst begangen. Das Mittagessen im Festzelt wird von der Obinger Blaskapelle begleitet und ab 15 Uhr wird das Fest mit Barbetrieb ausklingen.

 

Hier nochmal das ganze Programm in der Übersicht:

 




Jakobi steht vor der Tür!

Wie jedes Jahr um den Namenstag des Heiligen Jakobus am 25. Juli herum wird auch heuer wieder gefeiert im beschaulichen St. Christoph zwischen Albaching und Steinhöring. Am Samstagabend beginnt das Festwochenende um 19 Uhr mit einem Gottesdienst samt Pferde- und Traktorenweihe. Anschließend findet das traditionelle Weinfest am Feuerwehrhaus statt. 
Der Sonntag wird ab 9 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück begonnen. Um 10 Uhr folgt dann nochmal ein großer Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung für Pkw und Lkw. Danach gibt es Mittagessen beim Gartenfest, das ebenfalls am  Feuerwehrhaus stattfindet. Für Kaffee und selbstgemachte Kuchen ist auch gesorgt!
Am Montag wird das Festwochenende mit einem gemütlichem Kesselfleischessen ab 19 Uhr ausklingen.




,,Keine Sterbe- sondern Lebensbegleitung”

Immer mehr Familien mit schwerst- und lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen brauchen professionelle Unterstützung und Betreuung. Für die Region Südostoberbayern wurde deshalb kürzlich ein Versorgungszentrum in Rosenheim eingerichtet, um nun auch Familien in Stadt und Landkreis Rosenheim ausreichend versorgen zu können. Träger ist die „Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München“ (AKM).

Dieses Angebot gibt es bereits seit 2018 für die Landkreise Rosenheim, Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein. Anfang diesen Monats fand nun die offizielle und feierliche Eröffnung statt. Neben Christine Bronner (Dritte von rechts), Gründerin der Stiftung AKM und geschäftsführender Vorstand, war auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (am Pult) anwesend.

Das Zentrum Südostoberbayern in Rosenheim ist eines von insgesamt drei regionalen Zentren der Stiftung AKM. Hinzu kommen das Zentrum Südwestoberbayern in Inning am Ammersee und das Zentrum Niederbayern in Landshut.

Die angebotenen Leistungen umfassen familienbegleitenden Kinderhospizdienst, wobei Familien mit schwerstkranken Kindern durch ein Erstgespräch mit einer Koordinatorin die Vielzahl an Möglichkeiten der Unterstützung aufgezeigt wird. In dieser Beratung werden psychosoziale und andere Belastungssituationen gemeinsam durchgesprochen. Nach Bedarf werden die eigens geschulten ehrenamtlichen Familienbegleiter in der Familie zur Unterstützung und Entlastung eingesetzt.

Zudem wird auch sozialmedizinische Nachsorge (SMN) angeboten mit dem Ziel, die Krankenhausaufenthalte für die Patienten zu verkürzen oder zu vermeiden, die anschließende ambulante Behandlung sicherzustellen und den Übergang ins häusliche Umfeld reibungslos zu gestalten.

Weitere Dienstleistungen im Spektrum des Zentrums Südostoberbayern sind Angehörigenberatung, 24-Stunden-Krisendienst, therapeutische Kurzintervention durch PsychologInnen und TherapeutInnen und teilhabeorientierte Nachsorge, die die Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe der betroffenen Familien fördern soll.

Neun Mitarbeiter aus den Bereichen Kinderpflege, Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Sozialpädagogik, Seelsorge und Pflegeberatung arbeiten dabei eng mit der Rosenheimer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Hinzu kommen viele ehrenamtliche Helfer, ohne die die Arbeit der Stiftung AKM nicht möglich wäre.

„Ganz wichtig ist für uns auch die Aufklärungsarbeit, denn bei dem Thema ,Kinderhospizarbeit’ schrecken viele Menschen zurück. Wir sind aber keine Sterbebegleitung, sondern eine Lebensbegleitung”, so Elisabeth Nützel, die Leiterin des Zentrums Südostoberbayern (Foto oben). Es gehe vielmehr um eine Betreuung der gesamten Familie, wenn ein Kind schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankt ist – und das ab der Diagnose.

Ein großer Teil der erkrankten Kinder leidet an Krebs, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen. Im Bereich des Nachsorgeangebots „Bunter Kreis Rosenheim“, das nun zum Zentrum Südostoberbayern gehört, liegt der Schwerpunkt auf Familien mit Frühgeborenen und chronisch kranken Kindern, zum Beispiel DiabetikerInnen.

„Im Bereich Südostoberbayern gibt es noch einige Regionen, die im Hinblick auf unsere Zielgruppe zu wenige ambulante Angebote haben. Gerade Familien mit schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankten Kindern haben es schwer, da sie häufig aus dem sozialen Netz fallen”, erklärt Nützel. Da die Erkrankungen oft über einen längeren Zeitraum gingen, ziehe sich das soziale Umfeld irgendwann zurück und die Familien seien häufig auf sich alleine gestellt. Zur schwierigen Gesamtsituation kämen dann oft noch finanzielle Belastungen und die schwierigen Abstimmungen mit Krankenkassen und Behörden hinzu. Da dies für Familien häufig überfordernd sei, wolle das Zentrum in Rosenheim diese Familien durch die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten stabilisieren. „Unser Ziel ist es, das ,System Familie’ in dieser belastenden Situation zu erhalten.”

Grundsätzlich kann jede Familie mit einem schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen die Angebote in Anspruch nehmen. Zudem werden auch lebenslimitierend erkrankte Erwachsene mit minderjährigen Kindern im Haushalt unterstützt. „Wir klären dann in einem persönlichen Erstgespräch im Zentrum, wie wir weiterhelfen können und welcher Fachbereich zuständig ist”, so Nützel. Bei Bedarf werden die Familien auch an andere Einrichtungen vermittelt.

Für Eltern mit Frühchen soll es demnächst auch ein Angebot geben, wo sich Betroffene in der Gruppe austauschen können. Weitere Informationen dazu gibt’s auf unserer Plakatwand.

Für Fragen rund um das Angebot stehe das Zentrum Südostoberbayern jederzeit zur Verfügung. Telefonisch unter 08031 / 39 11 660 oder per Mail an Leiterin Elisabeth Nützel.

 

 

 

 

 

 

 

 




Ungeschlagen Meister!

Die Herren 40 der SV Forsting-Pfaffing-Tennisabteilung hatten vergangenes Wochenende ordentlich Grund zum Feiern! Mit 35:19 gewonnenen Matches an sechs Spieltagen setzten sich die Pfaffinger ungeschlagen in der Gesamtwertung ganz an die Spitze und sicherten sich somit den Aufstieg von der Bezirksklasse II in die Bezirksklasse I. Dabei blieb es bis zur letzten Partie spannend …

Das finale Spiel – ausgerechnet ein Derby gegen Zellereit – am vergangenen Sonntag konnten die Pfaffinger mit 5:4 für sich entscheiden. Hätten die Tennisherren verloren, wären sie als Zweitplatzierte am Aufstieg vorbeigeschrammt. Es hieß also kämpfen bis zum letzten Ball …

Quelle: BTV.de

Die Aufsteiger-Mannschaft (von links nach rechts): Jörg Pottrick, Peter Meyer, Tobi Rieder, Georg Haneberg, Michael Stelzmüllner, Wilhelm Würth, Andi Fieber
Nicht auf dem Foto, aber auch im Einsatz waren Christian Hartl und Mathias Machl

Rückblickend sind die Herren mit der Saison natürlich höchst zufrieden, zumal sie ohne Verletzungen der Spieler über die Bühne ging. Für das kommende Tennisjahr ist ein Trainingslager auf der heimischen Anlage in Pfaffing geplant, um bestens für die Gegner der höheren Klasse gerüstet zu sein. „Das wird für alle eine große Herausforderung, da die Leistungsklassen in dieser Liga deutlich besser sind, aber wir freuen uns schon”, so das Herrenteam optimistisch.




„Das Miteinander klappt hervorragend”

Bereits zum zehnten Mal schnupperten die Azubis der Thansauer Firma „Schattdecor” heute in die Inntal-Werkstätten der Stiftung Attl, um die Betreuten und ihre Arbeit dort besser kennenzulernen. „Da entsteht jedesmal sehr schnell ein Wir-Denken”, so Ruth Röder (Foto, rotes T-Shirt) , die mit Kurt Hiebl (vorne Mitte) den Austausch organisiert.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde am Morgen schauten die Auszubildenden den Attlern drei Stunden lang bei der Arbeit über die Schulter, bekamen Informationen über die Stiftung und eine Führung durch die Werkstätten. Beim gemeinsamen Essen blieb auch genug Zeit, über Privates zu ratschen und sich weiter auszutauschen. „Das Miteinander klappt immer hervorragend.”

Für viele der Jungs und Mädels ist es der erste Kontakt mit Menschen mit Behinderung. „Sie merken dadurch einfach, dass unsere Betreuten genauso so ‘normale Menschen’ sind wie sie selbst, mit den gleichen Bedürfnissen.”

Am Abend wird zum Abschluss noch eine Gesprächsrunde stattfinden, wo die Azubis und Betreuten gemeinsam mit den Organisatoren ihre Erfahrungen reflektieren. Am Donnerstag werden die Attler dann den Gegenbesuch in Thansau antreten und lernen, wie die Azubis in einer leistungsorientierten Firma arbeiten.

 

 

 




Regnerischer Rosensommer

Ein RosenSOMMER in den Gassen der Altstadt hätte es werden sollen, aber mit manchen Dingen kann man nun mal nicht rechnen. Eine Rosenlieferung aus Norddeutschland, die wegen eins Unfalls nicht ankam und dann auch noch der Wettergott, der es nicht so gut mit den Veranstaltern meinte. Aber nichtsdestotrotz kamen am heutigen Samstag schon einige Besucher in die Stadt, um die Stände des Töpfermarktes und die riesige Auswahl an Rosenprodukten zu durchstöbern.

„Immerhin verdursten die Rosen nicht”, scherzte ein Standbesitzer, der sich von dem wechselhaften Wetter nicht unterkriegen lässt. Und ein Hingucker sind die schönen Blumen auch trotz des Regens. Die Angebote im Rahmen des Rosensommers erweitern heuer den seit nunmehr schon 25 Jahren bestehenden und beliebten Wasserburger Töpfermarkt, der dieses Wochenende stattfindet.

Begleitend zum Themenmarkt stellt sich nun jedes Jahr ein Rosen produzierendes Land vor, sowohl kulturell, musikalisch, touristisch, als auch kulinarisch und mit landestypischen Produkten- heuer ist das Zypern.

Auch einiges an Kultur ist dieses Wochenende geboten.
Herzstück sind zwei Konzerte am Samstag- und Sonntagabend, die durch zyprische Musik geprägt sind. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im historischen Rathaussaal.

Am heutigen Samstag spielen Nicolas Kyriakou (Konzertgitarre) & John Arthur Westerdoll (Violine).
Am Sonntag die Musiker und Komponisten Aris Aristofanous & Friends.
Der Eintritt ist frei. Sponsor ist die Botschaft der Republik Zypern.

Die Karten gibt’s am Stand von „Venus Rose Rosennaturprodukte”.

Morgen ist ab 9 Uhr auch wieder einiges geboten. Mehr Infos dazu gibt’s hier.

Unsere Fotos:




Wasserburg ist wieder Filmkulisse

Wasserburg ist heute mal wieder Filmkulisse. Diesmal dreht der heimische Filmemacher und Schauspieler Christian Lerch seinen neuesten Streifen. In Kooperation mit dem ZDF entsteht ein Kinofilm mit dem Arbeitstitel „Das Glaszimmer“. Der Film spielt in der Zeit des Dritten Reiches, im Jahr 1945. Gedreht wird auf dem Kirchhofplatz in Wasserburg noch bis zirka 22 Uhr. Deshalb wurden einige Straßenzüge komplett oder zeitweise gesperrt:

Auf der Burg, Schmidzeile – Färbergasse – Schustergasse und Herrengasse.

 

 

 

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Christian Lerch dreht in Wasserburg

 




Übung unter Realbedingungen

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, fand auf dem Gelände der Stiftung Attl kürzlich eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Attel-Reitmehring statt. Dabei wurde ein Brand in der Malerwerkstatt mit der Bergung von drei Personen simuliert. Mit einer Nebelmaschine ahmte man eine starke Rauchentwicklung nach, die den Einsatz sichtlich erschwerte und den Einsatz von Sicht- und Atemschutzgeräten erforderte.

Eine knappe halbe Stunde dauerte es, bis die Feuerwehrleute unter der Einsatzleitung von Andreas Glitzner alle vermissten Personen geborgen hatten. Am angrenzenden Klostergebäude teste derweil Michael Löw, Zugführer für die Wasserversorgung, die ausreichende Zufuhr des Löschwassers.

„Für die Feuerwehr ist es wichtig, unter realen Bedingungen üben zu können“, meinte Thomas Freiberger von der Stiftung Attl, der die Übung organisiert hatte. „Insgesamt sind alle Beteiligten mit dem Ablauf des Einsatzes zufrieden.“

Die Übung wurde vom ersten Kommandanten Josef Rahm (Foto unten, weißes Hemd) genauestens beobachtet.

 




Den Spaß im Fokus

Am Morgen ein Weißwurstfrühstück zur Stärkung für die zwölf Mannschaften, eine Hüpfburg für die Kinder, Schmankerl vom Grill, Eis und vor allem: Kühle Getränke. Der SV Ramerberg hat für alles gesorgt, was das Gaudifußballer-Herz begehrt. Am Ende konnte sich unter allen Teams, die kreuz und quer aus dem ganzen Altlandkreis kamen, ,,Baller das da rein Istanbul” durchsetzen.

,,Die Zellerreither Ponyrider”, ,,Die Wadlbeisser”, ,,Die Knaller” – bei der Namensvergabe waren die Teams äußerst kreativ. Dass es neben der Gaudi, um die es hauptsächlich ging, natürlich auch das ein oder andere Bier gab, spiegelte sich auf dem Spielplan wieder. Die ,,Apachen Trinksportler” spielten gegen die ,,Schluckies” und der ,,FC Bierzeps” gegen die ,,Franziskaner”.

Am Ende konnten sich ,,Baller das da rein Istanbul” gegen die ,,Rappers” im Finale durchsetzen.

Die Veranstalter zeigten sich auch durchweg zufrieden. Es kam zu keinen Verletzungen, das Wetter war optimal und die Stimmung ausgelassen und gut – auch zwischen den Teams.

Die Einnahmen des Turniers kommen alle der Jugendarbeit des SV Ramerberg zugute.




Weil i di mog …

Beste Freunde, Verwandte, Paare, ganz egal. Wer sich lieb hat, der gibt sich auch mal ein Bussi. Und gut ist es auch noch. Küssen hilft gegen Stress, weil da Hormone ausgeschüttet werden, die uns gut tun. Also auf geht’s! Gschmust ghead! Heute am „Tag des Kusses” wird auch in Wasserburg gschmust. Unsere Video-Collage:




Ein 5:0 für die Stiftung Attl

Trotz hochsommerlicher Temperaturen von weit über 30 Grad zog es am vergangenen Sonntag zahlreiche Fußballfans auf den Sportplatz nach Eiselfing. Dort erwartete sie ein hochklassiges Fußballspiel zwischen der SpVgg Unterhaching aus der dritten Fußballbundesliga und dem 1860 Rosenheim, Regionalligist. Im Fokus stand dabei vor allem der Benefizgedanke, denn die Einnahmen des Spiels kommen allesamt dem Kinder- und Jugendbereich der Stiftung Attl zugute.


Es wurden fleißig Kuchen gebacken, Wurstsemmeln belegt, gegrillt und die
Zuschauer mit kalten Getränken versorgt. Viele fleißige Helfer waren im Einsatz,
organisiert vom 60er Jugendkoordinator Andi Kubik (Foto links), der selbst aus Eiselfing kommt und in den Kinder- und Jugendwohngruppen der Stiftung Attl tätig ist.

Haching und Rosenheim verbindet eine enge Kooperation im sportlichen Bereich und
bestritten nun bereits zum zweiten Mal hintereinander ein Benefizspiel im Rahmen ihrer Vorbereitung.

Für die Attler Kinder war es ein ereignisreicher Nachmittag. Einlaufen mit den
Profis, ein Mannschaftsbild mit allen Beteiligten und viel tolle Erinnerungen, die die
Kinder mitnehmen.

Zwischen der SpVgg Unterhaching und der Stiftung Attl gibt es bereits seit vielen Jahren einen Kooperationsvertrag. So unterstützte der Sportverein schon mehrfach die Einrichtung. Ein weiteres Zuckerl gab’s von den befreundeten Sportlern noch obendrauf. Unterhachings Präsident und Ex-Bayernspieler Manni Schwabl war auch mitangereist – mit zwei Trikots im Handgepäck – beide handsigniert mit Autogrammen der Spieler. Eine Versteigerung der Shirts ist geplant, Infos folgen in Kürze …

Auch die Rosenheimer 60er stellen mit Aktionen immer wieder ihre soziale Verantwortung unter Beweis, seien es die Einnahmen aus selbst veranstalteten Jugendturnieren oder ein gemeinsames Training der Jugendmannschaften vor einigen Wochen mit den Kindern, die in der Stiftung Attl betreut werden.

Im eigentlichen Spiel war die SpVgg Unterhaching klar überlegen. Zur Halbzeit stand es bereits 4:0. In der zweiten Hälfte konnten die Rosenheimer Sechzger aber gut dagegenhalten. Sie hatten sogar die Chance auf einen Kopfball-Anschlusstreffer. Jedoch erhöhte Haching dann nochmals auf den finalen Spielstand von 5:0. Die wahren Gewinner waren jedoch die Kinder der Stiftung Attl. Den Erlös werden sie wahrscheinlich für ihren Sommerurlaub mit den Kindern verwenden. „Einmal im Jahr geht’s nach Caorle. Das ist immer das absolute Highlight für sie“, so Kubik.

Hier geht’s zum Video:

Benefizspiel Rosenheim gg. Unterhaching

⚽️ 0:5 unterlag der TSV 1860 Rosenheim am Sonntag der SpVgg Unterhaching auf dem Sportplatz in Eiselfing, aber die Gewinner waren eh die Kinder der Stiftung Attl. Der Erlös des Benefizspiels kommt zu 100% den Attler Kinder- und Jugendwohngruppen zugute. Andi Kubik 👇🏼, sportlicher Leiter bei den Rosenheimer Sechzgern, arbeitet selbst mit den Kindern in Attl und hat das Benefizspiel organisiert.Zum Beitrag: ➡️ https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/ein-50-fuer-die-stiftung-attl/2019/07/02/

Gepostet von Wasserburger Stimme am Dienstag, 2. Juli 2019

 

 

 




Wasserburg ist bunt!

Menschen aus aller Welt feiern heute gemeinsam in den Gassen Wasserburgs. Infostände, Aktionen für Kinder, zahlreiche Bands und noch zahlreichere Köstlichkeiten aus aller Herren Länder warten auf die etlichen Besucher, die bei bestem Sommerwetter durch die Stadt schlendern. 90 verschiedene Nationalitäten leben in Wasserburg und einige davon präsentieren sich heute am Nationenfest. Unsere Fotos und Videos:

Das Video dazu gibt’s hier:

Nationenfest 2019

Wasserburg ist bunt! 🏳️‍🌈Das beweist die schönste Stadt der Welt heute mal wieder am Nationenfest. Die Fotos dazu gibt's hier 👇https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/wasserburg-ist-bunt/2019/06/29/Bis um 23 Uhr kann man heute noch in Wasserburg durch die ganze Welt schlendern 🌍

Gepostet von Wasserburger Stimme am Samstag, 29. Juni 2019

 




Sommerfeeling pur in der Hofstatt

Sommer, Sonne, Musik. In der Hofstatt ist gerade Genuss pur angesagt. Die beliebte Wasserburger Band „Just Duty Free” spielt im Trio bekannte Hits, aber nicht wie sonst in rockigen Partyversionen, sondern mit sanften, harmonischen Tönen, die perfekt zu einem gemütlichen Sommervormittag passen. Der „musikalische Samstag”, wie die Aktion des WFV heißt, geht noch bis 13 Uhr. In der Backstube wird gefrühstückt, gegenüber laden etliche Verkaufsstände zum Schnabulieren ein. So lässt sich der Sommer in Wasserburg aushalten …




Die Arbeit der anderen

Auch in diesem Jahr fand der Azubi-Austausch zwischen der Firma Alpma und den Inntal-Werkstätten in Rott statt. Bereits zum fünften Mal besuchten Auszubildende der Firma Alpma die Inntal-Werkstätten, die zur Stiftung Attl gehören, und luden umgekehrt einige Beschäftigte zu einem Gegenbesuch in ihren Betrieb ein. Viele der jungen Menschen hatten bei dieser Aktion zum ersten Mal Kontakt mit Menschen mit Behinderung.

Bei dem Austausch sahen sie, wie die Menschen mit Handicap in den Werkstätten einem geregelten Job nachgehen und wirtschaftlich arbeiten. „Was den Austausch so wertvoll macht, ist die schnelle, herzliche und unkomplizierte Kontaktaufnahme unserer Beschäftigten mit den Azubis der Inntal-Werkstätten”, so Kurt Hiebl (Mitte), der zusammen mit Ruth Röder von der Stiftung Attl sowie Manfred Knauer und Andreas Schmiddunser (links) von der Firma Alpma den Austausch koordiniert.

Durch die jahrelange Zusammenarbeit schuf Alpma im vergangenen Jahr sogar einen Außenarbeitsplatz für einen Angestellten mit Handicap. Franz Gottbrecht (Foto oben rechts) arbeitet an mehreren Vormittagen bei Alpma, wo er Kleinteile für die Konstruktion von Großmaschinen bereitstellt. „Diese Aufgabe konnten wir für Franz mit den entsprechenden Hilfsmitteln entwickeln, so dass er diese kleine, aber doch sehr wichtige Arbeit seither selbstständig übernimmt”, sagt Alpma-Ausbildungsleiter Manfred Knauer.

In dem Bestreben, Menschen mit Behinderung über die Inntal-Werkstätten einen ersten Weg auf den Arbeitsmarkt zu weisen, ist dies ein wichtiger Schritt, in einem Unternehmen Fuß zu fassen.

 




Profis kicken für die Stiftung Attl

Am kommenden Sonntag, 30. Juni, gibt’s Profifußball in Eiselfing! Der Regionalligist TSV 1860 Rosenheim trifft auf die SpVgg Unterhaching aus der dritten Fußballbundesliga. Die Zuschauer erwartet eine hochklassige Partie und dabei steht sogar noch der gute Zweck im Vordergrund. Die Einnahmen kommen dem Kinder- und Jugendbereich der Stiftung Attl zugute. Beginn ist um 16 Uhr am Sportgelände in Eiselfing.

Die Kinder- und Jugendwohngruppen der Stiftung Attl werden am Spieltag den Essens- und Getränkeverkauf übernehmen und einige junge Attler Fußballfans werden mit den Spielern zu Beginn einlaufen.

Parkplätze sind rund um das Sportgelände vorhanden. Der Eintritt kostet 7 Euro, der ermäßigte Preis liegt bei 5 Euro.

Die Tageskasse hat ab 14.30 Uhr geöffnet. Wer ein Ticket erwirbt, hat freie Platzwahl.

 




Aus is und schee war’s!

,,Ein lachendes und ein weinendes Auge” haben alle Beteiligten, so die einhellige Meinung. Die Tische leeren sich, die Fahrgeschäfte laufen noch ein letztes Mal auf Hochbetrieb und das Feuerwerk wartet darauf, zum Grande-Finale gezündet zu werden. Auch die Feuerwehr hängt schon die Daferl im Zelt ab …

 

 

Die Garderoben-Buam baggan aa scho zam …

 

D’Blosmusik bespaßt nur mehr die hinteren Plätze. Das Partyvolk ist wohl schon im Ruhemodus …

 

Beim Glückshafen war schon am Nachmittag Schicht im Schacht, weil alle Lose gezogen waren …

 

In der Wiesn Alm genießen die letzten Besucher nochmal das kühle Nass mit einer Musik (fast) für sich allein …

 

Und am Badria warten die Raketen-Fans schon aufs Feuerwerk-Finale …

… davon gibt’s übrigens gleich ein paar Ausschnitte auf unserer Facebookseite und auf Instagram!




Feiern bis zum Schluss

Das Wetter war herrlich, die Stimmung kochte. Sowohl im Festzelt bei den Moosnern, als auch in der Wiesn Alm bei Rock Wave. Einmal noch Party, einmal noch die Sau raus lassen! Hier ein paar eingefangene Eindrücke in unserem Video:




Nummoi richtig Voigas!

Beste Laune bei bestem Wiesn-Wetter in Wasserburg. Der  Frühlingsfest-Endspurt hat am gestrigen Freitag begonnen. Am „Tag der Betriebe“ sorgte die „Glonner Musi“ im Festzelt für die passende Stimmung. In der Wiesn-Alm brachten die „i Düpferl“ die Gäste zum Tanzen und die milden Temperaturen lockten die Besucher raus auf den Vergnügungspark und ans Weißbierkarussell. Unsere Fotos …

 

Fotos Stefan Pfuhl:




Taktik, Technik, Teamarbeit …

Sechs Dirndl- und sechs Burschenvereine kämpften gestern Abend um den Wanderpokal und um 500 Euro beim vierten Dirndl- und Burschentag auf dem Wasserburger Frühlingsfest. Bizeps war gefragt, Technik und Taktik. Die Maßkrüge haben gerade so gespritzt … Zum Schluss wurde es beim Auslosen der Sieger nochmal richtig spannend. 

Witgar Neumaier, Stadionsprecher des TSV Wasserburg, und Brigitte Voglsammer aus Albaching führten als Moderatoren durch den Abend und erklärten die drei Wettkämpfe, die es für die Dirndl und Burschen zu bestreiten galt.

Erst ging es um Kraft und Durchhaltevermögen beim Klassiker: Maßkrugstemmen, aber auf einem Bein! Da mussten die Mädels gleich zweimal ran, weil in der ersten Runde einige der Teilnehmerinnen eine andere „Hebetaktik” angewandt hatten.

Dann stand Tauziehen auf dem Plan. Dabei mussten sich die Dirndl und Burschen zu zweit hintereinander auf gegenüberliegende Biertische setzen und kräftig am Seil ziehen. Wer zuerst auf dem Boden war, verlor. Die Partien waren alle in Windeseile entschieden. Do ham’s a Schmoiz!

Als dritte und letzte Disziplin stand das Skifahren an. Vier Teilnehmer in vier Paaren Gummistiefel auf zwei Holzbrettern befestigt, zwei rückwärts, zwei vorwärts. So musste Wasser vom einen Ende der Bühne geholt und in einer Tower auf der anderen Seite gebracht werden. Da ging schon mal der ein oder andere Spritzer daneben …

Die Oberndorfer Dirndl hatten am Ende die Nase vorn und gewannen 500 Euro. „Michi’s Stüberl ” landete auf dem zweiten Platz und durfte sich über 300 Euro freuen. 200 Euro bekamen die Dirndl der Maibaumfreunde Albaching.

Bei den Männern setzte sich das Kellner-Team „Festzelt Lettl” gegen die Beerhunter und Maibaumfreunde Albaching durch. Dabei hatten alle drei Teams (auch die Wasserburger Löwen) dieselbe Punktzahl und mussten um den Sieg spekulieren.

Festwirt Georg Lettl (Foto unten), der die Preise sponserte und die Teilnehmer mit ausreichend Biermarkerl belohnte, ließ am Ende Bierdeckel schätzen, immerhin waren bei den Mädels zwei Teams punktgleich und bei den Burschen gleich vier! Die Altstadt-Fußballer verpassten das Podium dabei knapp.

Die Albachinger gewannen auch in diesem Jahr wieder das 30 Liter-Fass Bier für die größte angereiste Fangemeinde.

Unter allen Mannschaften wurde am Ende des Abends noch eine Führung durch die Wasserburger Bierkatakomben für 20 Personen verlost. Dabei hatten die Burschen aus Oberndorf das Glück auf ihrer Seite.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch die Stadtkapelle Wasserburg, die in den Pausen für beste Stimmung sorgte.




Karussell statt Bierzelt!

Als Erwachsenen zieht’s einen auf dem Frühlingsfest meistens ins Bierzelt oder in die Wiesn Alm. Das Lieblingsfahrgeschäft: Weißbierkarussell! Bei den Kleinen schaut das aber ganz anders aus. Bier: Pfui! – Kinderkarussel: Hui! Wir waren mit Emily (7) aus Soyen auf dem Vergnügungspark unterwegs und sie hat uns verraten, was ihr auf dem Frühlingsfest am besten gefällt. 

Morgen ist übrigens Kindertag! Da gibt’s ermäßigte Fahrpreise, reduzierte Artikel an den Verkaufsständen, Getränke für einen Euro und ein Paar Wiener oder Pommes für 1,99€. 

 




Bestes Wetter, beste Stimmung

Die Harthauser Musi im Festzelt, „Power” in der Wiesn Alm und eine riesige Portion Gaudi auf dem ganzen Festgelände. Das herrliche Sommerwetter tat sein Übriges am ersten Samstag auf dem Frühlingsfest … Unsere Fotos:

 

Fotos/Video: Stefan Pfuhl

 

https://www.wasserburger-stimme.de/storage/2019/06/WhatsApp-Video-2019-06-09-at-13.18.07.mp4

 




Geht scho, gemma Voigas!

Beste Laune bei bestem Wiesn-Wetter in Wasserburg. Am ersten Frühlingsfest-Freitag sorgte die Band „Tetrapack“ im Festzelt für die passende Stimmung. In der Wiesn-Alm brachte RockWave die Gäste zum Tanzen und die milden Temperaturen lockten zahlreiche Besucher raus an Weißbierkarussel oder auf den Vergnügungspark. Unsere Fotos …

Fotos: SP

Fotos: MP

 




Nachhaltig und am Puls der Zeit

PR – Seit dem vergangenen Wochenende gibt’s eine neue Adresse für Kindermode in Wasserburg. „PAULI” heißt der Laden von Lisa Polk, direkt neben dem Biomarkt. Klamotten für Kinder von 0 bis 12 Jahren, Spielsachen, Kuscheltiere, Accessoires. Das Sortiment ist vielfältig, wobei die Inhaberin viel Wert auf Nachhaltigkeit, gute Qualität und besondere Designs legt. Mit ihrem ganz eigenen Konzept ermöglicht sie auch schmaleren Geldbeuteln hier und da ein hochwertiges Schnäppchen.

Lisa Polk kommt ursprünglich aus Wasserburg, hat Modedesign studiert und zehn Jahre in München gelebt und gearbeitet. Nach der Geburt ihrer zwei Jungs zog es die Familie wieder zurück an den Inn. Die Idee, einen eigenen Laden zu gründen, hatte sie schon länger. „Ich hab einfach ein Fabel für Kindermode und als dann dieser Laden frei stand, wusste ich, dass das genau mein Ding ist.”

Bei ihrem Sortiment legt sie viel Wert auf nachhaltige und hochwertige Produktion, gleichzeitig soll auch das Design stimmen. „Mir ist schon wichtig, dass die Sachen dann nicht so klischeehaft nach ‘öko’ ausschauen, sondern am Puls der Zeit sind.”

Im „PAULI” gibt’s auch ein besonderes Konzept, um Kunden mit allen Budgets eine große Auswahl an hochwertigen Klamotten bieten zu können. Einige Teile sind mit einem „Nächste Runde”-Label versehen, wurden also schon Mal getragen und können deshalb als Schnäppchen wieder erworben werden. „Grade in der Kindermode passen sie Sachen oft nur kurz und sind dann noch in super Zustand.”

Auch da achtet die 34-Jährige auf die Designs und natürlich die Qualität. Woher sie diese Second-Hand-Schätze hat, bleibt aber ihr Geheimnis. „Ich hab ein gutes Instagram-Netzwerk und Connections zu ganz vielen Modemärkten”, verrät sie schmunzelnd.

Die Eröffnung am Wochenende sei ein voller Erfolg gewesen. „Es waren echt viele Leute da und die haben auch schon richtig geshoppt”, freut sich die Inhaberin. „Jetzt schau ich einfach mal wie’s kommt. Die erste Woche hat mir auf alle Fälle schon viel Spaß gemacht und ich freu mich auf den Ladenalltag.”

 

 

 

 




Auf a scheene und friedliche Wiesn!

Der Zug war am Festplatz angekommen, das Zelt füllte sich nach und nach und dann war es soweit: Bürgermeister Michael Kölbl (Mitte) zapfte wieder gekonnt mit drei Schlägen das erste Faßl des Forstinger Festbiers an. „A scheene und friedliche Wiesn!“, wünschte er beim Anstoßen mit der ersten Maß. Georg Lettl eröffnete das Frühlingsfest mit den Worten „Mach ma Party, dann basst des scho!“

Natürlich gehörte auch in diesem Jahr ein gemeinsames Singen der Bayern-Hymne dazu, die alle vier Blaskapellen, die beim Festzug den Marsch vorgaben, zusammen durchs Festzelt schallen ließen. Danach hieß es zum ersten Mal: „Prost, beinand!”

 

 

 

 




Der Wettergott hat’s gut gemeint

Als hätte jemand da oben es so gewollt: Bedeckt wars, aber auch der letzte Zugteilnehmer kam trocken im Festzelt an, bevor’s den „Duscherer” tat. Vom Busbahnhof in der Altstadt gings übers die Brücke und durchs Burgerfeld bis zum Festzelt. Begleitet vom Salut der Böllerschützen wurde so der Auftakt zum Frühlingsfest gebührend gefeiert. Unsere Bilder …

 




„Stabil und zufriedenstellend”

Vorstände, Aufsichtsräte und Genossen der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG (GWG) trafen sich jetzt im Gasthaus Sanftl in Eiselfing zur 70. ordentlichen Generalversammlung. Vorsitzender Martin Hintermayer (Foto) konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und untermauerte, dass man alles dafür tun wolle, dem Motto „Gut und sicher wohnen” auch weiterhin gerecht zu werden.

Er legte zu Beginn die Zahlen des vergangenen Genossenschaftsjahres dar. So habe man aktuell eine Wohn- und Gewerbefläche von 97.000 Quadratmetern an insgesamt zehn Standorten zwischen München und dem Chiemsee.

Wasserburg sei dabei mit 392 Einheiten der zweitgrößte Standort nach Rosenheim, wobei aktuell noch ein Bauprojekt mit 33 Wohneinheiten in der Hermann-Schlittgen-Straße in der Burgau im Gange sei.

Die Mietpreise seien durch die genossenschaftliche Finanzierung jährlich 500 Euro günstiger als der Durchschnitt, was sich auch positiv auf die Zufriedenheit der Mieter auswirke, so Hintermayer. Nicht zuletzt liege das auch an der gut überlegten Zuteilung der Mieter auf die Wohnungen. „Wir schauen, dass die Größe und die Lage zum Mieter passen und es liegt uns am Herzen, dass die Mieter auch untereinander gut auskommen.”

Aufsichtsrat Wolfgang Fischer (Foto oben) betonte die Wohnsicherheit, die die GWG den Mietern geben könne. „Bei uns muss man keine Angst haben, dass ein Miethai kommt und einen herausekeln will.”

Auch habe man sich in den vergangenen Jahren immer mehr in Richtung erneuerbarer Energien und seniorengerechten Bauens entwickelt, jedoch gebe es auch Erschwernisse, wie zum Beispiel immer strengere Brandschutzauflagen, die günstiges Bauen und somit auch günstiges Wohnen zunehmend schwieriger gestalten.

Mit der finanziellen Lage zeigte sich Hintermayer äußerst zufrieden. Der Bilanzgewinn von 160.000 Euro solle in die Rücklagen überführt werden und für weiterhin für Bauvorhaben und Renovierungsarbeiten verwendet werden. „Die Ertragslage der Genossenschaft ist stabil und zufriedenstellend. Für 2019 erwarten wir wieder ein positives Ergebnis”, so der Vorsitzende.

Abschließend wurde unter der Leitung von Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl, Vorsitzender des Aufsichtsrats der GWG, die Vorstandschaft einstimmig entlastet und auch einstimmig wiedergewählt. Auch beim Aufsichtsrat ergaben sich keine personellen Änderungen.

Martin Hintermayer bedankte sich abschließend bei allen Anwesenden für ihre Mitgliedschaft, insbesondere bei Georg Hepp aus Rosenheim, der seit 50 Jahren zu den Genossen der GWG gehört.

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 5. Juni, der 156. Tag des Jahres. Es läuft die 23. Woche. Das Wetter heute: sonnig, bis 29 Grad. Sonnenaufgang: 5.14 Uhr. Sonnenuntergang: 21.04 Uhr. Namenstag haben heute …


… Winfried Bonifatius, Erika.

 

Am 5. Juni ist Welt-Umwelttag.

 

Termine heute:

  • Theatertage Wasserburg: Das Theater „Cabaret des Grauens” Burghausen ist mit “Indien” zu Gast auf den 15. Wasserburger Theatertagen., 20 Uhr.



Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 4. Juni, der 154. Tag des Jahres. Es läuft die 23. Woche. Das Wetter heute: sonnig, teils bewölkt, bis 28 Grad. Sonnenaufgang: 5.15 Uhr. Sonnenuntergang: 21.03 Uhr. Namenstag haben heute …


… Christa, Klothilde, Iona, Eva.

 

Am 4. Juni ist der internationale Tag der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind. Bereits vor über 30 Jahren waren die Abgesandten in der UN entsetzt von den schrecklich vielen palästinensischen und libanesischen Kindern, die in Israels Krieg im Gazastreifen und gegen Palästina verkrüppelt wurden oder starben.

 

Termine heute:

  • Wegen einer Personalschulung öffnet der Wertstoffhof der Stadt Wasserburg am heutigen Dienstag erst um 10 Uhr.
  • Theatertage Wasserburg: Das Spiel.Werk Ansbach, Preisträger der 14. Wasserburger Theatertage, ist in diesem Jahr erneut zu Gast, diesmal mit einer Performance frei nach Charlie Chaplin, 20 Uhr.



Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 3. Juni, der 153. Tag des Jahres. Es läuft die 23. Woche. Das Wetter heute: sonnig, bis 28 Grad. Sonnenaufgang: 5.15 Uhr. Sonnenuntergang: 21.02 Uhr. Namenstag haben heute …


… Lydia, August, Nikodemus.

Heute ist Tag des Cholesterins … also viele Eier essen …

 

Termine heute:

  • Die UBG Edling lädt alle interessierten Bürger sowie alle Mitglieder ab 19:30 Uhr zur Jahreshauptversammlung ins Krippnerhaus ein.
  • Rotter Bierfest, ab 15 Uhr Kindertag, ab 18 Uhr Kesselfleischessen.
  • Theatertage Wasserburg: Das Theaterkollektiv EICK (Erste Internationale Kommedia Kompanie) aus Burghausen ist mit einer Produktion nach William Shakespeare zu Gast, 20 Uhr.



Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Freitag, der 31. Mai, der 150. Tag des Jahres. Es läuft die 22. Woche. Das Wetter heute: Überwiegend sonnig, leicht bewölkt, bis 12 Grad. Sonnenaufgang: 5.17 Uhr. Sonnenuntergang: 21 Uhr. Namenstag haben heute …


… Petra, Mechthild, Helma.

Heute ist Weltnichtrauchertag.

 

Termine heute:

  • Sprayday beim Innkaufhaus, 12 bis 18 Uhr.
  • Theatertage Wasserburg: Das „Theater … und so fort” aus München ist mit dem Stück „Am Ende beginnt” zu Gast, 20 Uhr.



Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 29. Mai, der 148. Tag des Jahres. Ein Mittwoch, der wie Freitag ist – morgen ist Feiertag. Es läuft die 22. Woche. Das Wetter heute: Dauerregen mit Unwetterwarnung, nur noch bis 12 Grad. Sonnenaufgang: 5.19 Uhr. Sonnenuntergang: 20.58 Uhr. Namenstag haben heute …


… Erwin, Irmtraud, Maximin.

 

Termine heute:

  • Tauschkreis im Bürgerbahnhof, 19.30 Uhr.
  • Eröffnung Theatertage Wasserburg, 20 Uhr, Theater Wasserburg

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 28. Mai, der 148. Tag des Jahres. Es läuft die 22. Woche. Das Wetter heute: Dauerregen mit Unwetterwarnung, nur noch bis 13 Grad. Sonnenaufgang: 5.20 Uhr. Sonnenuntergang: 20.57 Uhr. Namenstag haben heute …


… Wilhelm und German.

 

Termine heute:

  • Resi-Schmelz-Combo heute in Gabersee beim Budenzauber.
  • Ein Infovortrag zum Thema „Die Gemeinwohl-Ökonomie – Ein ethisches Wirtschaftsmodell” findet heute um 19 Uhr  im Saal der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinschaft Wasserburg, Kaspar-Aiblinger-Platz, statt.

 

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 27. Mai, der 147. Tag des Jahres. Es läuft die 22. Woche. Das Wetter heute: Jetzt kommt der große Dauerregen mit Unwetterwarnung, bis 21 Grad. Sonnenaufgang: 5.20 Uhr. Sonnenuntergang: 20.56 Uhr. Namenstag haben heute …


… August, Bruno, Randolph.

 

Heute ist Welttag des Purzelbaums …