„Capoeira Angola”: Workshop startet

Brasilianische Klänge, anmutige Rhythmen, gleitende Bewegungen und hohe körperliche Disziplin. Im Rahmen der Kultreihe „Lustbarkeit” konnten die Wasserburger einen Einblick in die afrobrasilianische Kampfkunst „Capoeira Angola” gewinnen, als Mestre Pé de Chumbo aus Bahia und Manuela P. Dias einen Vorgeschmack zu ihrem Workshop gaben.

„Die afrikanischen Sklaven in Brasilien nutzten die in Tanz getarnte Kampfkunst für ihren Widerstand. Capoeira Angola entstand im 18. Jahrhundert, der Gesang stammt aus dem Portugiesischen,“ sagte der Mestre und hinweisend auf die politische Situation „Ich schäme mich für mein Land, die dort herrschende Korruption, die Politik, den brennenden Regenwald.“

Mit glänzenden Augen erzählte die Wasserburgerin Manuela P. von ihrer Leidenschaft. „Als ich den Kampftanz zum ersten Mal sah, war’s Liebe auf den ersten Blick, ich wusste, das muss ich erlernen – in Brasilien – und es hat mein Leben verändert! Der gute Capoeirista muss singen, tanzen und die Instrumente der Capoeira spielen können. Das fordert die Motorik und Koordination heraus.“

Angriff, Verteidigung, Täuschung – das Zwiegespräch der Spieler ohne Worte aber in Bewegung und mit Gesang, in Zeitlupe und mit höchster Genauigkeit, begeisterte auch die Zuschauer. „Das ist das Schönste, was ich je gesehen habe!“, meinte ein sichtlich berührter Mann und die jüngste Zuschauerin machte einfach spontan mit.

Wer also Lust hat den friedlichen Kämpfer in sich zu entdecken, bekommt dieses Wochenende die Gelegenheit dazu. Ein Workshop findet vom 20. bis 22. September statt. Regelmäßiges Training gibt es jeden Mittwoch von 20 bis 22 Uhr in der Kampfsportschule, Ledererzeile 31. Anmeldung unter: unamela17@yahoo.de,

Telefon: 0178/4135465

Facebook: capoeirawasserburgaminn




Bilder, die den Atem rauben

Unter dem Titel „China – von Shanghai bis Tibet” zeigt der Fotoclub Haag am Sonntag, 22. September, im Haager Bürgersaal um 20 Uhr eine Foto-Präsentation von Andreas Proeve. China ist einzigartig, voller Widersprüche und Überraschungen.  Pröve setzt sich ein hohes Ziel: 6000 Kilometer im Rollstuhl von Shanghai zu den Quellen des Jangtsekiang in Tibet.

Mit Bildern, die den Atem rauben, mit Herzblut, unerschöpflichem Humor und Leidenschaft fesselt er sein Publikum. Es leidet, lacht, kämpft mit ihm, und erlebt sein großes Glück als er sein Ziel erreicht.

Der Weg dorthin ist gepflastert mit bewegenden Momenten großer Hilfsbereitschaft.

Unüberwindliche Widerstände bedrohen seinen Traum und zwingen ihn zu immer neuen Umwegen. Er durchquert Wüsten und Megastädte, Welten aus riesigen Felssäulen, aus Terrassenfeldern, und Gebirgen, die in allen Regenbogenfarben leuchten. Doch am Ende sind es aufwühlende Begegnungen mit den Menschen, die anrühren und hinreißen. Ihre Lebensgeschichten und Portraits, ihr Glaube und unerschütterlicher Optimismus, verleihen seiner spannenden Reise die Faszination.




Zukunfts-Werkstatt ein voller Erfolg

Wie im ersten Regionaltreffen im Sommer beschlossen, fand in Edling im Krippnerhaus  die erste Zukunfts-Werkstatt der Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie im Altlandkreis Wasserburg statt. Ziel der Veranstaltung war es, alle interessierten der Gemeinwohl-Ökonomie an einen Tisch zu bekommen, um die einzelnen Herzenswünsche und Themen aufzuzeigen und anschließend über die Umsetzung dieser Themen zu diskutieren.

Das Kennenlernen startete mit einem Frühstück, an dem die Teilnehmer ihre Beweggründe, in die Zukunfts-Werkstatt zu kommen, vorstellten. Diese waren vielfältig: Vom Informieren über die Gemeinwohl-Ökonomie, bis hin zu konkreten Projekten, um ins Tun zu kommen.

Im anschließenden, zweistündigen Workshop wurden eine Vielzahl von Themen, wie zum Beispiel ein Gemeinschaftsgarten, Informationsveranstaltungen für Kommunen und Unternehmen, „Enkeltauglich leben”-Kurse und mehr erarbeitet, die in der Zukunft konkretisiert und durchgeführt werden sollen.

Sich dem Wandel öffnen, nicht nur über Themen reden, sondern auch konkret was umsetzen wollen – das war der Tenor. Im Rahmen einer positiven Atmosphäre mit Gleichgesinnten, erklärten sich alle Beteiligten bereit, gemeinsam weiterzuarbeiten, um aus Themen konkrete Projekte werden zu lassen.

Es wurde vereinbart, dass sich die Regionalgruppe alle sechs Wochen trifft, um die Planungen vorwärts und Projekte in die Umsetzung zu bringen sowie neue Interessenten zu gewinnen.

Sollten im Altlandkreis Wasserburg Bürger in ihren Gemeinden und Städten einen Vortrag zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie organisieren wollen, sind die Regionalsprecher Werner Furtner und Albert Bernstetter gerne bereit, als Referenten aufzutreten.

 

Koordinatoren der Regionalgruppe Altlandkreis Wasserburg: Albert Bernstetter und Werner Furtner (Telefon  08071/95264 oder08071/ 5263065), albert.bernstetter@ecogood.org, werner.furtner@ecogood.org

 

Über die Gemeinwohl-Ökonomie

Die weltweit agierende Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung wurde 2010 ins Leben gerufen. Sie basiert auf den Ideen des österreichischen Publizisten Christian Felber. Aktuell umfasst sie weltweit rund 11.000 Unterstützer, mehr als etwa 4.000 Aktive in über 150 Regionalgruppen, 31 GWÖ-Vereine, 500 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen, knapp 60 Gemeinden und Städte sowie 200 Hochschulen weltweit, die die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie verbreiten, umsetzen und weiterentwickeln — Tendenz steigend! Seit Ende 2018 gibt es den Internationalen GWÖ-Verband, in dem sich die neun nationalen Vereine abstimmen und ihre Ressourcen bündeln.

Weitere Informationen unter: www.ecogood.org




Falsche Bescheide nicht einfach hinnehmen

PR – „Dem eigenen Steuerbescheid sollte man besondere Aufmerksamkeit schenken. Enthält der Bescheid Fehler, kann dies zu einer unnötigen Steuerbelastung führen. Die Gesetzgebung kennt einige Vorschriften, mit welchen der Steuerpflichtige sich widersetzen kann. Die einfachste Möglichkeit einen Bescheid ändern zu lassen ist der Einspruch”, weiß Martin Reiss von der gleichnamigen Szeuerkanzlei in Wasserburg. Hier sein nächster Steuertipp:

>>Ein Einspruch kann grundsätzlich nur innerhalb eines Monats, nachdem der Bescheid bekannt wurde, eingelegt werden. Wurde schuldlos diese Frist versäumt, kann diese mit einem weiteren Antrag wiedereingesetzt werden. Auch ein Antrag auf „schlichte Änderung” des Bescheids zu Gunsten des Steuerpflichtigen ist innerhalb eines Monats möglich.

Wenn die Einspruchsfrist durch eigenes Verschulden versäumt wird, oder Fehler erst später bemerkt werden, gibt es unter Umständen dennoch Möglichkeiten, Bescheide nachträglich korrigieren zu lassen. Vorrausetzung ist jedoch, dass die Änderung vor Ablauf der Festsetzungsverjährung, dass bedeutet innerhalb von vier Jahren nach Fristbeginn, beantragt wird.

 

Nicht endgültige Steuerfestsetzung

Steht ein Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung oder ergeht ein vorläufiger Steuerbescheid, bedeutet dies, dass der Steuerfall noch nicht abschließend geprüft wurde. Eine Änderung zu Gunsten oder zu Ungunsten des Steuerpflichtigen ist jederzeit mühelos möglich, solange das Finanzamt den Vorbehalt der Nachprüfung nicht aufgehoben oder die Steuerfestsetzung noch nicht für endgültig erklärt hat.

 

Schreib- und Rechenfehler

Unterläuft dem Steuerpflichtigen bei der Erstellung der Steuererklärung ein Schreib- oder Rechenfehler, welcher für das Finanzamt bei der Bearbeitung nicht ersichtlich aber bei der Offenlegung des Fehlers eindeutig ist, muss der Bescheid geändert werden. Die Beweislast trägt der Steuerpflichtige, die eine Änderung zu seinen Gunsten ermöglicht. Für eine Änderung zu Ungunsten des Steuerpflichtigen hat die Finanzbehörde die Beweislast.

Ebenso sind Schreib- und Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten, welche das Finanzamt verschuldet hat, zu berichtigen. Unterläuft dem zuständigen Sachbearbeiter beim Finanzamt beispielsweise ein Tippfehler, Rechenfehler oder Zahlendreher so ist eine nachträgliche Änderung aufgrund offenbarer Unrichtigkeit möglich. Dies gilt auch dann, wenn der Fehler dem Steuerpflichtigen selbst unterlaufen ist und dieser vom Finanzamt übernommen wurde, obwohl dieser bei sorgfältiger Bearbeitung erkennbar gewesen wäre.

 

Nachträgliches Bekanntwerden

Werden Tatsachen oder Beweismittel dem Finanzamt erst nach Bearbeitung der Steuererklärung bekannt ist eine Änderung des Bescheids aufgrund neuer Tatsachen möglich. Wichtig hierbei ist, dass eine Änderung zu Gunsten des Steuerpflichtigen nur möglich ist, wenn dem Steuerpflichtigen kein grobes Verschulden angelastet werden kann. Grobes Verschulden liegt unter anderem vor, wenn keine Steuererklärung abgegeben wurde oder Angaben aus Unwissenheit unterlassen wurden, welche laut Steuererklärungsvordruck eindeutig steuerlich absetzbar sind.

 

Widerstreitende Festsetzung

Ist ein bestimmter Sachverhalt in mehreren Steuerbescheiden enthalten, ist es möglich die inhaltlich widersprüchlichen Bescheide zu ändern. Widersprüchlich in diesem Sinne ist beispielsweise eine Mehrfachberücksichtigung oder Nichtberücksichtigung eines Sachverhalts, obwohl dieser genau einmal hätte berücksichtigt werden dürfen bzw. müssen.

 

Sonstige Änderungsvorschriften

Weiterhin ist eine Änderung von Bescheiden bei einem neuen oder geänderten Grundlagenbescheid, beispielsweise einem Feststellungs- oder Steuermessbescheid, möglich. Wurden Daten von einer mitteilungspflichtigen Stelle an die Finanzbehörde übermittelt, jedoch in der Steuerveranlagung falsch oder gar nicht berücksichtigt, oder existiert ein steuerliches Ereignis mit Wirkung für die Vergangenheit, kann der Bescheid ebenfalls geändert werden.

 

Schätzungsbescheide

Werden Steuererklärungen nicht erstellt, schätzt das Finanzamt regelmäßig die Besteuerungsgrundlagen, was zu hohen Steuernachzahlungen führt. Gegen einen solchen Bescheid sollte stets Einspruch eingelegt und die Erstellung der Steuererklärung nachgeholt werden. Ausnahmeweise genügt ein Änderungsantrag, steht der Schätzungsbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung. Mit Hilfe eines Einspruchs kann gleichzeitig die Aussetzung der Vollziehung beantragt werden, sodass die Steuerzahlung zunächst nicht zu leisten ist. Wurde die Einspruchsfrist nicht eingehalten, besteht in absoluten Ausnahmefällen, die Möglichkeit eines Antrags auf Feststellung der Nichtigkeit.<<

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de




Was wird denn hier gespielt?

Ganz verspielt geht es im Museum Wasserburg in den nächsten Monaten zu. Gestern war offizielle Eröffnung der neuen Sonderausstellung mit dem Titel „Was wird denn hier gespielt? Zur Geschichte der Gesellschaftsspiele“.  Wie immer stellte Museumsleiterin Sonja Fehler Entstehung und Intention der Ausstellung dem Publikum vor. „Diese Ausstellung ist nicht nur zum Anschauen, sondern vor allem auch zum Mitmachen.”

Dem theoretischen Zugang zur neuen Ausstellung sei bei der Installation schnell ein ganz praktischer gefolgt, so Fehler. Man müsse einfach das eine oder andere Spiel selber ausprobieren.

Fehler zur Seite stand diesmal bei der Eröffnung Zweiter Bürgermeister Werner Gartner, der Bürgermeister Kölbl vertrat. Kölbl eröffnete zeitgleich die Foto-Ausstellung von Werner Gartner im Rathaus. „Kleine, ungewollte Terminüberschneidung”, wie Gartner lächelnd bestätigte. Er bedankte sich ausrücklich bei allen Leihgebern, Helfern und dem Museumsteam, ohne deren Engagement die Ausstellung nicht möglich gewesen wäre.

 

Und um das geht’s die nächsten Monate:

Nervenaufreibende Kartenpartien, ein glückliches Händchen beim Würfeln oder ein unterhaltsamer Spieleabend mit Freunden – gespielt wird gerne, egal, ob Jung oder Alt. Das Museum Wasserburg zeigt bis zum 6. Januar Spiele aus vielen Jahrhunderten und bietet natürlich auch die Möglichkeit, selbst das Ein oder Andere auszuprobieren.

 

 

Ein paar Eindrücke von der Eröffnung gestern Abend (Fotos: AS):

 

 

Zur Ausstellung wird auch ein umfangreiches museumspädagogisches Programm angeboten.

Bereits die Römer kannten unterhaltsame Würfel- und Geschicklichkeitsspiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Über die Jahrhunderte entwickelten sich immer komplexere Spiele, kunstvolle Spielkarten und amüsante Brettspiele. Bald zog das Glücksspiel in die Wirtshäuser ein. Mit der Industrialisierung wurde das Spiel eine Ware und Familienspiele überschwemmten in ungeheurer Vielzahl den Weltmarkt.

 

Ganz verspielt
An verschiedenen Stationen der Ausstellung können Spiele angespielt und ausprobiert werden. Daneben gibt es eine Spielwiese und einen Spieltisch, für alle, die tiefer einsteigen wollen.

 

Zur Sonderausstellung gibt es dieses Programm:

FÜHRUNGEN

Mit von der Partie sein: Ausstellungsführung
Sonntag, 29.9., 20.10.2019 und Montag, 6.1.2020 jeweils um 14.30 Uhr

Der historische Bogen spannt sich von den ersten römischen Spielsteinen über die kunstvoll gearbeiteten Brettspiele der alten Wasserburger Handelsherren bis zu den bunten, vielfältigen Spielewelten des 20. Jahrhunderts. Die Teilnehmer erfahren woher der „Puff“ seinen Namen hat, was die Wissenschaft unter „Spielen“ versteht und wer eigentlich das Monopoly erfand.

Komm, spiel mit mir! Familienführung
Mittwoch 30.10., Sonntag, 24.11.2019 und Sonntag, 5.1.2020 jeweils um 14.30 Uhr

Gemeinsam erkunden wir die Ausstellung. Wir entdecken neben den Spielen der Römer und Menschen im Mittelalter auch, womit Oma, Opa, Mama und Papa gerne gespielt haben. Im Anschluss bleibt Zeit, das ein oder andere Spiel auszuprobieren.

Führungen können auch gebucht werden unter 08071 / 92 52 90.

 

VERANSTALTUNGEN

Wir lassen uns in die Karten schauen! Schafkopfen lernen …

Sonntag, 17. November, um 14.30 Uhr, Gasthof Paulanerstuben, Marienplatz 9, Wasserburg

Franziska Honer führt in das Regelwerk des Schafkopfens ein, gibt Tipps für Anfänger und verrät auch den ein oder anderen Trick. Um Partien für vier Personen zusammenstellen zu können, wird um Anmeldung gebeten.

Anmeldung bis 14. November unter 08071 / 92 52 90

 

Mitspieler gesucht! Spieleabend mit alten und neuen Spielen …

Dienstag, 15. Oktober, um 19 Uhr, Gasthof Paulanerstuben, Marienplatz 9, Wasserburg

Neben den altbekannten Spielen wie Mühle, Dame und Kniffel, gibt es auch alte Spiele, die neu entdeckt werden wollen. Hierzu zählen das altägyptische Senet-Spiel, das Würfeln mit Astragalen oder die verbotenen Karten- und Glücksspiele, mit denen sich die alten Wasserburger die Zeit vertrieben. Gemeinsam mit den Wasserburger Spuiratzn werden wir sie einen Abend lang wieder auf den Tisch bringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Das ist doch ein Kinderspiel! Schulklassen und Kindergruppen …

Gemeinsam durch die Ausstellung.

Raten, puzzeln, würfeln und erfahren, womit die alten Römer spielten, welche Spiele im Mittelalter beliebt waren und lernen, warum wir eigentlich so gerne spielen, zocken und gewinnen wollen. Natürlich entdecken alle auch Spiele, die man selbst gut kennt, und hören ihre Geschichte. Im Anschluss gestalten alle als Erinnerung unser eigenes Memory.

Zwei Euro pro Kind für Führung und Workshop, Anmeldung unter: 08071 / 92 52 90

 

Ins Spiel bringen. Ein eigenes Spiel erschaffen!

In den letzten Jahrzehnten hat es kein neues Wasserburg-Spiel mehr gegeben. Wie wäre es mit einem Memory, Quartett, Quiz oder einem Brettspiel, das die Innstadt aufgreifen würde? Die innovativsten, schönsten und kreativsten Entwürfe schaffen es in die Ausstellung. Sollte das Siegerspiel finanziell und technisch reproduzierbar sein, kommt es ins Weihnachtsgeschäft. Einreichung bis 11. November 2019 im Museum Wasserburg




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Anna Krauss (13. Januar 1928 – 14. September 2019). Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Samstag, 21. September, um 10 Uhr in Griesstätt.

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Lukas Fuchs fährt nach München

Die Glücksfee hat ihres Amtes gewaltet: Zur Mittagszeit wurde Lukas Fuchs aus Reitmehring als Gewinner unserer Champions-League-Verlosung gezogen. Er erhält eine 100-Euro-Eintrittskarte und die Busfahrt zum heutigen Spiel des FC Bayern gegen Roter Stern Belgrad. Für alle, die heute dabei sind: Der Bus fährt um 17.30 Uhr am Gries ab.




Karaokeabend im Innkaufhaus

Karaoke macht einfach nur Spaß. Gemeinsam singen, sich zum Affen machen oder die ganz großen Gefühle auspacken – da ist alles dabei. Und das alles ist am Freitag, 20. September, beim Karaoke-Abend im Innkaufhaus möglich. Dazu gibt’s dann noch ein paar Drinks und man hat einen ganz wunderbaren Abend, den man so schnell nicht vergisst.

Gerne werden auch im Voraus bereits Anmeldungen von Sängern und Sängerinnen entgegengenommen: events@innkaufhaus.de

Durch den Abend führt Carl Heinz Demuss

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Innkaufhaus, Ebene 3

Eintritt: Acht Euro




Es geht um Griesstätt

Die „Bürger für Griesstätt” laden alle Interessierten zu einer „Impulsveranstaltung” am Freitag, 20. September, um 19.30 Uhr bei Kanalservice Braunen im Gewerbegebiet am Leitenfeld ein. Die Bürgerinitiative möchte gemeinsam mit den Teilnehmern in den Kommunalwahlkampf starten und sie dafür gewinnen, diesen mitzugestalten.

Diskutiert und vorgestellt sollen auch die ersten Leitthemen werden:

  1. Transparenz und Bürgerbeteiligung
  2. Ökologische Nachhaltigkeit & Verbesserung
  3. Sozialer Wohnungsbau
  4. Nahverkehr erweitern & verbessern
  5. Plattform für Bürgerfragen

 

Weitere Infos gibt’s unter: www.buerger-fuer-griesstaett.de




Zwei neue Spielgeräte

Die Raiffeisenbank Rosenheim spendierte den Fußballern des ASV Rott zwei neue Spielbälle. Die beiden Bälle wurden vom Rotter Filialleiter Max Meier übergeben und sollen möglichst viele Punkte einfahren. Die Abteilung Fußball bedankte sich recht herzlich bei der Raiffeisenbank Rosenheim und hier im speziellen bei der Filiale Rott für die Spende.

Foto (von links): Trainer Edin Burek, Filialleiter Max Meier und Spieler Sebastian Baranowski.




Immer mit dem richtigen Licht

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. Heute geht es darum, wann welche Beleuchtungseinrichtungen bei der Fahrt zu benutzen sind.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >>Die Tage werden kürzer und am Morgen und Abend breiten sich immer dichtere Nebelfelder aus. Umso wichtiger ist in der jetzigen Jahreszeit eine korrekte und ausreichende Beleuchtung am Fahrzeug. Die StVO stellt dazu eine einfache Grundregel auf: „Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, sind die vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen zu benutzen.“ (StVO §17 Abs. 1). Das bedeutet konkret, dass bei schlechter Sicht mindestens das Abblendlicht eingeschaltet werden muss. Dabei sollten Sie stets bedenken, dass das Abblendlicht, wie auch andere Beleuchtungseinrichtungen, nicht nur für Ihre eigene Sicht wichtig ist. Insbesondere werden auch Sie von anderen Fahrern besser gesehen, wenn Sie mit Licht fahren! Deshalb ist es oft auch am Tag bei normaler Witterung empfehlenswert, mit Abblendlicht zu fahren, beispielsweise bei der Fahrt durch einen Wald oder eine dunkle Allee. Nur weil Sie Andere gut sehen, heißt das nicht, dass auch Sie selbst gut gesehen werden! Genau aus diesem Grund sind Kraftradfahrer dazu verpflichtet, stets mit Abblend- oder Tagfahrlicht zu fahren. Auch das Tagfahrlicht, mit dem mittlerweile viele PKW ausgestattet sind, erfüllt genau diese Funktion des „Gesehenwerdens“. Wann immer das Abblendlicht vorgeschrieben ist, kann es allerdings nicht durch das Tagfahrlicht ersetzt werden.

Konkret schreibt die StVO vor, dass bei Nebel, Schneefall oder Regen auch bei Tag mit Abblendlicht gefahren werden muss, falls die Sicht erheblich beeinträchtigt ist. Bei einer solchen Witterung dürfen auch die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden. Etwas strenger ist die Regelung zur Nebelschlussleuchte. Diese darf nur bei Nebel eingesetzt werden, wenn die Sicht weniger als 50 Meter beträgt.

Eine Frage, die häufig gestellt wird, lautet, wann mit Fernlicht gefahren werden darf und wann nicht. Klar ist, dass das Fernlicht nicht benutzt werden darf, wenn andere Fahrzeugführer davon geblendet werden. Ein Irrtum besteht allerdings häufig darin, dass die Benutzung des Fernlichts innerorts generell verboten wäre. Sollte es nötig sein, darf auch innerhalb geschlossener Ortschaften mit Fernlicht gefahren werden. Allerdings sollte der Einsatz hier möglichst sparsam erfolgen, um Andere durch das helle Licht nicht unnötig zu belästigen. Verboten ist die Benutzung tatsächlich nur auf Straßen mit einer durchgehenden und ausreichenden Laternenbeleuchtung. Diese kann sowohl außerorts als auch innerorts zu finden sein. 

Unser Tipp: mit dem Einschalten des Abblendlichts liegen sie niemals falsch. Egal ob am Tag, bei schlechter Witterung oder in angehender Dämmerung: auch wenn es Ihre eigene Sicht nicht zwangsläufig verbessert, werden Sie von anderen Fahrern früher und zuverlässiger gesehen. So lassen sich viele gefährliche Situationen ohne jeglichen Aufwand vermeiden.<<

 

Fahrschule Eggerl:

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Kurzentschlossen in die Allianz-Arena?

Bayern-Fans aufgepasst! Für das Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Roter Stern Belgrad verlost die Wasserburger Stimme heute Mittag ein Komplettpaket im Wert von insgesamt 110 Euro. Enthalten: Die Busfahrt zum Spiel (Abfahrt um 17.30 Uhr am Gries mit dem Wasserburger FC Bayern-Fanclub) sowie eine Eintrittskarte für einen Platz direkt am Spielfeldrand. Und so nimmt man teil:

Bis 12 Uhr eine Mail mit dem Stichwort „Roter Stern” an

verlosung@wasserburger-stimme.de

senden.

Bitte Name und Wohnort angeben.
Unsere Glücksfee zieht den Gewinner
um 12.05 Uhr!

Der Gewinner wird dann umgehend per Mail benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.




Für kleine und große Sportler

Der 9. Rechtmehringer Gemeindelauf findet am Donnerstag, 3. Oktober (Feiertag), statt. Start und Ziel sind am Sportheim Rechtmehring. Gestartet wird um 10, um 10.15 und um 10.45 Uhr. Die Strecken betragen 300 Meter,  zwei und 7,5 Kilometer. Es gibt einen Zwergerllauf (bis einschließlich Jahrgang 2014), einen Schülerlauf und einen Gemeindelauf (Laufen/Walken).


Die Startgebühr (fünf Euro) ist bei der Startnummernabholung zu bezahlen.

Startnummernausgabe am Sportheim:

Duschmöglichkeiten sind am Sportheim vorhanden. Beim Gemeindelauf befindet sich eine Getränkestation auf der Strecke.

Infos und Anmeldung: lauf10@sc66rechtmehring.de, Telefon 08076/1612.

Nachmeldungen: 9. bis 10.30 Uhr.




An der Grenze war Endstation

Die Bundespolizei in Rosenheim ermittelt gegen drei türkische Staatsangehörige. Sie werden beschuldigt, am gestrigen Montag beziehungsweise am heutigen Dienstag mehrere Landsleute illegal über die Grenze gebracht zu haben. Die beiden Männer und die Frau werden sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die geschleusten Migranten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden.

Im Rahmen der Grenzkontrollen stoppten die Bundespolizisten auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden am frühen Dienstagmorgen einen in Belgien zugelassenen Pkw. Im Wagen befanden sich fünf Männer. Die Überprüfung des Fahrers ergab, dass er türkischer Staatsangehöriger ist. Der 32-Jährige hat für Frankreich, wo er auch gemeldet ist, eine Aufenthaltsgenehmigung. Seine vier Begleiter konnten sich nicht ausweisen. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei ihnen um Türken kurdischer Abstammung. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei stiegen sie offenbar in Italien in das Auto, das sie bis nach Deutschland gebracht hat. Schon vor Wochen sollen sie gemeinsam aus ihrer Heimat geflohen sein.

 

Nur einen Tag zuvor wurde eine vierköpfige Gruppe, ebenfalls mit kurdischem Hintergrund, von zwei Türken mit einem Pkw über die Grenze gebracht. Raublinger Schleierfahnder hielten den Pkw an der A8 kurz nach der Anschlussstelle Bad Aibling an. Am Steuer des Wagens saß eine 23-jährige Türkin. Beifahrer war ihr 25 Jahre alter Ehemann. Wie sich herausgestellt hat, wohnen beide in Niedersachsen. Sie haben in der Bundesrepublik ein Aufenthaltsrecht. Die von ihnen beförderten zwei Männer und zwei Minderjährigen führten keine Papiere mit. Wie einer der Erwachsenen erläuterte, hätten sie zunächst tagelang auf der Ladefläche eines Lastwagens zugebracht. Für ihre etappenweise Tour von der Türkei bis nach Deutschland mussten sie insgesamt 12.000 Euro an einen Schleuser zahlen.




174 starten ins Studium

Am gestrigen Montag trafen 174 Nachwuchskräfte der Sozialverwaltung
aus ganz Bayern in Wasserburg ein. Zum Vergleich: Im vergangen Jahr waren
es nur 123 gewesen. Im Rahmen Ihres dreijährigen Studiums (dritte
Qualifikationsebene) oder ihrer zweijährigen dualen Ausbildung (zweite
Qualifikationsebene) werden die Beamtenanwärter jeweils ihre theoretischen
Lernabschnitte am Bildungszentrum Sozialverwaltung absolvieren.

Die hohen Einstellungszahlen waren eine große organisatorische Herausforderung, weil in den eigenen und bereits bisher angemieteten Gebäuden zunächst nicht genügend Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung standen. Eine geplante Anmietung auf den Gebäuden der Burg war erst im Juli gescheitert, und so wurde die Zeit äußerst knapp. Es wurde deshalb auch geprüft, ob es möglich ist, die Unterbringung durch die Aufstellung sogenannter Hotelcontainern kurzfristig zu ermöglichen. Sowohl die Stadt Wasserburg als auch das Landratsamt Rosenheim wurden in die Planungen involviert und es
wurde geprüft, welche Standorte für die Aufstellung der Container in Frage kämen. Schließlich ergaben sich aber doch noch brauchbare Lösungen durchdie Anmietung einer Wohnung sowie einiger Ferienwohnungen in Wasserburg und der näheren Umgebung.

Auch das Lehrpersonal wurde verstärkt. Für die Dauer der Fachlehrgänge mit
den hohen Anwärterzahlen konnte vorübergehend eine neue Lehrkraft aus
Landshut gewonnen werden.

Um 10 Uhr versammelten sich alle neuen Nachwuchskräfte im Foyer und
wurden dort von den Leitern der beiden Einrichtungen, Brigitte Schulan,
Akademie der Sozialverwaltung (Akademie) und Rainer Schmid, Hochschule
für den öffentlichen Dienst, Fachbereich Sozialverwaltung (HföD) ganz herzlich
begrüßt. Schulan blickte dabei schon gleich in die Zukunft und wies
darauf hin, dass in zwei beziehungsweise drei Jahren der Abschied von Wasserburg dann schwerfallen werde, wenn die Neuen folgendes beachteten: Erstens sei es
wichtig, einander im Bildungszentrum mit Respekt zu begegnen und
aufeinander Rücksicht zu nehmen, das gelte aber auch ausdrücklich für das
Zusammenleben mit den Wasserburger Bürgern. Zweitens sollten sie das
Lernen nicht auf die lange Bank schieben, um den Anschluss nicht zu
verpassen.

Die Akademie-Leiterin wies auch auf die großen Herausforderungen bei der
Unterbringung hin und bat um Verständnis, dass nun vielleicht nicht alles
perfekt, unter den gegebenen Umständen aber sicher optimal organisiert sei.

Auch Rainer Schmid hieß die Nachwuchskräfte herzlich willkommen und
unterstrich die Anforderungen, die auf die Neuen warten. Er betonte, dass es
auf jeden Fall eine gute Entscheidung war, sich für das Studium in Wasserburg
zu entscheiden, denn der Fachbereich Sozialverwaltung biete beste
Voraussetzungen.

Anschließend wurden die Anwärter und Studierenden der einzelnen
Qualifikationsebenen und Fachrichtungen bunt gemischt, um sich auch
außerhalb der späteren Klassenverbände kennen zu lernen. Mit verschiedenen
Arbeitsaufträgen waren die Neuen dann im gesamten Bildungszentrum
unterwegs, um mit dem Lehr- und Verwaltungspersonal Interviews zu führen
und so das neues Umfeld intensiv zu erkunden. Abschließend wurden die
Ergebnisse präsentiert, so dass alle Anwärter und Studierende nach dem
Besuch der verschiedenen „Marktstände” viele Informationen von der
Mülltrennung im Bildungszentrum über die Studieninhalte und Lehrkräfte bis
hin zu den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in Wasserburg sammeln konnten.

Die Anwärter der zweiten Qualifikationsebene (70 Neuanfänger) werden im
Rahmen einer insgesamt zweijährigen Ausbildung auf die Tätigkeit bei den
Arbeits- und Sozialgerichten oder beim Zentrum Bayern Familie und Soziales
(ZBFS) vorbereitet, die fachtheoretische Ausbildung findet an der Akademie
statt.

Die Anwärter der dritten Qualifikationsebene (80 Neuanfänger) werden im
Rahmen eines insgesamt dreijährigen Studiums auf die Tätigkeit beim ZBFS,
einem Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung oder bei der
Bayerischen Versorgungskammer vorbereitet. Das Studium wird an der HföD
absolviert.




Nach Südtirol ins neue Belvedere

Eines der beliebtesten Urlaubsdomizile Südtirols befindet sich auf einem felsigen, sonnenverwöhnten Höhenzug in Jenesien. Das Hotel Belvedere blickt auf eine lange Geschichte zurück. Es ist mit der Zeit gegangen und mit ihr gewachsen. Umgeben von der faszinierenden Ursprünglichkeit des Salten und einer Berg- und Talkulisse, die ihresgleichen sucht, wird hier seit Jahrzehnten geurlaubt, entspannt und abgeschaltet. Was einst – 1965 – als kleines Gästehaus begann, ist heute ein Viersterne Superior-Hotel, das über all die Jahre behutsam weiterentwickelt, umgebaut und den Ansprüchen seiner Gäste angepasst wurde. Wir verlosen für unsere Leser eine Verwöhnwochenende in dem traumhaften Hotel.

Im März 2019 wurden die vorerst letzten Umbauarbeiten nach viereinhalb Monaten erfolgreich abgeschlossen und nicht nur die Gäste der neuen Saison zeigten sich begeistert. Bereits im Mai folgte die Auszeichnung mit dem begehrten Award des Hotel- und Design-Fachmagazins für Architektur und Design in der gehobenen Hotellerie: Das Belvedere ist Sieger in der Kategorie Wellness und Spa. Prämiert wurde die neue Panorama-Outdoor Sauna, der Außen-Whirlpool und die feinfühlige Erweiterung der Spa- und Ruheräume. Zusammen mit dem atemberaubenden Infinity-Pool, dem Genussgarten und den neuen Räumlichkeiten für Yoga und Workout ist der Belvedere Wellness- und Spa-Bereich eins der wichtigsten Urlaubs-Highlights für Entspannungssuchende.

Aber damit nicht genug: Das Belvedere und somit das federführende Architekturbüro bergmeisterwolf darf sich darüber hinaus über einen weiteren renommierten Architekturpreis in diesem Jahr freuen: Bei den „best architects 20 awards” wird das Belvedere zum „gold winner” preisgekrönt und für die Detailgenauigkeit, die konsequente Umsetzung des architektonischen Konzepts und die sensible Auseinandersetzung mit dem Umfeld gelobt.

Nach dem Umbau und der Erweiterung mit den neuen Hangsuiten „Amira“ und der vergrößerten Panoramaterrasse passt sich das Refugium mehr denn je seiner natürlichen Umgebung an und wird ein Teil von ihr. Es ist ein Weiterbauen und Weiterführen der Landschaft: Außen wie innen, haben die beiden Architekten schlichtes Design und edle Akzente kombiniert und Tradition mit Moderne, alpin mit urban, in Einklang gebracht. Und was die Gäste stets begleitet, vom Aufstehen bis zum zu Bett gehen, ist die fantastische Weitsicht, die sich überall genießen lässt.

„Das Hauptaugenmerk des Hotel Belvedere ist und bleibt die Landschaft, der Blick hinaus und das Hineinpositionieren der neuen Räumlichkeiten in diese. Großzügige, lichtdurchflutete Räume verknüpfen sich mit der Natur und schenken magische Ausblicke…“ (Prof. Dr. Michaela Wolf und Dr. Gerd Bergmeister)

 

Das Belvedere ist aber noch mehr. Das atemberaubende Panorama, die herausragende Architektur und der großzügige Wellness-Bereich werden durch ein nicht weniger eindrucksvolles Gourmet-Angebot abgerundet. Der junge Sarner Küchenchef Armin Tobanelli und seine Crew zaubern täglich raffinierte wie bodenständige Gerichte geprägt von der kulinarischen Vielfalt Südtirols. Und so lässt es sich im Belvedere herrlich schlemmen und genießen bei Gourmet-Diner für Feinschmecker in Frieda’s Stube, ebenso wie bei einem spritzigen Cocktail auf der Panoramaterrasse mit köstlichen Antipasti oder einem guten Grappa an der neugestalteten Bar.

 

In jedem Winkel des Hauses fühlt man die familiäre Gastfreundschaft von Renate Winkler und Hans Leonhardy. Der Sprung zwischen Wellness- und Genussurlaub ist dem Belvedere perfekt gelungen. Und, wer neben all dem Abschalten, Entspannen und Genießen auch aktiv werden möchte, der kann wöchentlich an fünf geführten Wanderungen mit Chefin und Wanderführerin Renate teilnehmen oder mit Hans bei einer geführten Mountainbike-Tour den Salten erkunden.

 

Tipps für Locals, Nachbarn und Südtirol-Fans:

Fine Dining & Wellness

Frieda’s – über den Dingen stehen – Architecture Awards

Ausgezeichnet essen und trinken, ruhen, bewegen, das Panorama genießen, sich treiben lassen. Das hört sich verlockend an? Dann freuen wir uns, Sie im Belvedere zu Ihrer ganz persönlichen Feinschmecker-Auszeit willkommen zu heißen. Ab Ende Oktober!

 

·       1 Übernachtung mit Frühstück und besonderem Vier-Gänge-Gourmet-Menü: ab 175 Euro pro Person

·       1 Übernachtung mit Frühstück und besonderem Acht-Gänge-Gourmet-Menü: ab 215 Euro pro Person

·       Nutzung des Belessere SPA

 

Midweek Special

Urlaub statt Arbeit – einfach mal raus – Wellness & Natur pur

Bleiben Sie doch ein bisschen länger und genießen Sie unser Midweek Special:

Vier Nächte buchen und drei Nächte zahlen! Anreise Sonntag oder Montag.

 

·       Vier Übernachtungen mit Halbpension für Genießer

·       Nutzung des Belessere SPA

 

Das Belvedere hat bis Mitte Januar geöffnet.

Direkt-Kontakt:
Hotel Belvedere
Familie Reichhalter-Leonhardy
39050 Jenesien / Südtirol
Tel. +39 0471 354127
www.belvedere-hotel.it

 

Fotos: Alex Filz (Bar & Weinkeller), Günther Standl (Rest)

 

Unsere Hotel-Verlosung wird präsentiert von: Adelheid Wanninger

 

Wir verlosen zwei Übernachtungen inklusive Wohlfühlpension!
Und so kann man bei uns gewinnen:
Wer bis Freitag, 11. Oktober 2019, 24 Uhr,
eine Mail mit dem Stichwort
„Belvedere“
an verlosung@wasserburger-stimme.de gesendet hat,
nimmt an der Verlosung teil.
Bitte Name und Wohnort angeben.
Unsere Glücksfee zieht den Gewinner
am Montag, 14. Oktober 2019, 12 Uhr.
Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

 

 




Eine Hommage an C.A.Wasserburger

Mit einer spektakulären Eröffnung startet am Samstag, 28. September, in Wasserburg eine Ausstellung mit dem Titel „Hinterlassenschaft” – eine Hommage an C.A. Wasserburger. Um 17.30 Uhr zieht man in einer Prozession von der Plätte am Skulpturenweg zum Marienplatz herauf. Dort ist um 18 Uhr ein Konzert mit Bernd Kremling (Percussion) und Silvia Hatzl (Kreissäge). Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Galerie im Ganserhaus. Begrüßung: Katrin Meindl.

Die Ausstellung ist dann bis 27. Oktober im Ganserhaus zu sehen.

 

 




Räuber verprügelt zwei Burschen

Ein 24-jähriger Mann, der am Samstagabend in der Rosenheimer Innenstadt drei junge Männer durch Schläge verletzte, mit einem Messer bedrohte und so einen Rucksack und ein Fahrrad raubte, konnte unmittelbar nach den Taten festgenommen werden. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Rosenheim. 

Am Samstagabend verließ ein 23-jähriger Mitarbeiter gegen 19.15 Uhr ein Ladengeschäft in der Klepperstraße. Noch im Nahbereich des Geschäfts soll er von einem 24-jährigen Mann angesprochen worden sein, der von ihm Bargeld forderte. Nachdem der 23-jährige Geschädigte dies ablehnte, wurde er von dem Täter unvermittelt angegriffen und verletzt. Letztendlich entriss er dem 23-Jährigen dessen Rucksack, wobei er ihn auch mit einem Messer bedroht haben soll. Der 23-jährige Geschädigte verständigte, nachdem der Tatverdächtige zu Fuß in Richtung Bahnhof flüchtete, umgehend den Notruf, beobachtete den Mann jedoch weiter und gab so wertvolle Hinweise für die sofort eingeleitete Fahndung.

Er konnte es jedoch auch nicht verhindern, dass der Tatverdächtige wenig später zwei 13-jährige Fahrradfahrer stoppte. Beide Jugendlichen wurden sofort von dem 24-Jährigen angegriffen. Nach einem heftigen Gerangel, bei dem der Tatverdächtige wiederum mit seinem Messer gedroht haben soll, brachten sich die Jugendlichen in Sicherheit, in dem sie zu Fuß in Richtung Bahnhof rannten. Der Tatverdächtige nahm sich eines der Fahrräder der Geschädigten und fuhr damit in Richtung Innenstadt. Im Rahmen der Sofortfahndung wurde der 24-Jährige von einer Streife der Polizeiinspektion Rosenheim kontrolliert und vorläufig festgenommen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 24-jährigen Deutschen, der zur Tatzeit ohne festen Wohnsitz war. Noch in der Nacht übernahm das Fachkommissariat 2 der Kripo Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zu dem Vorfall. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 24-jährge einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der 24-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die beiden 13-Jährigen wurden durch den Angriff nicht unerheblich verletzt, einer der beiden musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Wieso der 24-Jährige so „ausrastete“, ist nun Teil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.




Die ersten Jahre mit Kind

Durchwachte Nächte, Zahnen, Geschwistereifersucht, Trotzphase – die erste Zeit mit Baby kann sehr herausfordernd sein. Mit dem Elternkurs „Geburt bis drei Jahre“ des Kinderschutzbundes finden Eltern Entlastung, Unterstützung und Anregungen. Am 5. November startet von 9 bis 11 Uhr beim Kinderschutzbund auf der Burg in Wasserburg ein neuer Kurs mit Elternkursleiterin Andrea Schedel.

Die Kinder können mitgebracht werden. Bei den zehn zweistündigen Treffen geht es unter anderem um folgende Themen: „Was brauchen Kinder, was Eltern? Wo bleibe ich mit meinen Bedürfnissen? Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um – Schlafrhythmus, Geschwisterstreit, Trotz und vieles mehr“.

Die Eltern können ihre Erfahrungen untereinander austauschen und erhalten hilfreiche Informationen zu den ersten Jahren mit Kind. Der Kurs umfasst zehn zweistündige Treffen immer dienstags, außer in den Ferien, und kostet 100 Euro, für Paare 160 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Andrea Schedel, unter Telefon 0176-20166225 und per Mail unter a.schedel@kinderschutzbund-rosenheim.de sowie beim Kinderschutzbund Rosenheim unter www.kinderschutzbund-rosenheim.de.

 

Foto: DKSB/Susanne Tessa Müller




Autofahrer schlägt spielende Kinder

Gegen 18.55 Uhr forderte am Sonntag ein bisher unbekannter Autofahrer in der Pernauerstraße in Rosenheim spielende Kinder von seinem Auto aus auf, dass sie sich ruhiger verhalten sollten. Vermutlich wollte er verhindern, dass eines der Kinder aus Unachtsamkeit auf die Straße fällt. Als die Kinder dennoch weiter spielten, stieg der Fahrzeugführer aus, schlug einem 14-jährigen Burschen mit der flachen Hand ins Gesicht, beleidigte ein zwölfjähriges Mädchen als „scheiß Ausländerin“ und fuhr daraufhin mit einem blauen BMW (älteres Baujahr) mit Kufsteiner Kennzeichen in Richtung Ebersberger Straße weg.

Die Personenbeschreibung des aggressiven Fahrzeugführers: Zirka 45 Jahre alt,
1,75 Meter groß, dunkle, kurze Haare mit leichten Geheimratsecken. In dem Fahrzeug befanden sich noch weitere Personen. Zu diesen liegen jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine näheren Informationen vor.

Die Polizeiinspektion Rosenheim erbittet sachdienliche Hinweise auf den Fahrzeugführer, die weiteren Fahrzeuginsassen oder den blauen BMW mit Kufsteiner Kennzeichen unter der Telefonnummer 08031/200-2200.




Von Äpfeln und Birnen…

„In den sauren Apfel muss man beißen“, weiß schon ein bekanntes Sprichwort, doch im Anschluss kann man die Frucht genießen. Das schmackhafte Kernobst steht am Sonntag, 22. September, ab 13 Uhr im Mittelpunkt des großen Apfel- und Erntetages im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern.

Die Pomologen Maria Seidinger und Jürgen Pompe präsentieren mehr als 70 verschiedene historische Obstsorten. Heuer liegt ein Schwerpunkt auf alten Birnen, wie der „Guten Luise“ oder „Clapps Liebling“. Außerdem bestimmen die Experten Äpfel und Birnen der Besucher. Dazu sollten drei bis fünf gesunde Früchte pro Sorte – samt Stielansatz und Blättern – mitgebracht werden.

Groß und Klein sammeln, gemeinsam mit Carsten Voigt vom Landschaftspflegeverband Traunstein, Fallobst auf den Museumswiesen und pressen im Anschluss daraus mit eigener Muskelkraft frischen naturtrüben Apfelsaft. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: süße Schmankerl, wie Bratäpfel oder Apfel-Schmand-Flecken kommen frisch aus dem Rohr. Eine abwechslungsreiche Saftverkostung erfrischt durstige Kehlen.

Am Getreidefeld können Interessierte ab 14 Uhr eine besondere Vorführung miterleben. Robert Hiebl zeigt mit seinen Kaltblutpferden wie einst die Felder umgebrochen wurden. Kühe, Ochsen und Rösser waren bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die kostbarsten und wichtigsten Arbeitstiere auf den Bauernhöfen. Ohne ihre Muskelkraft wären viele landwirtschaftliche Arbeiten nicht möglich gewesen.

Spiel und Spaß verspricht das zusätzliche Kinderprogramm die „große Apfelolympiade“. Sie startet um 14 Uhr am Holzmannhof. Dabei sind drei spannende Disziplinen zu meistern. Dem Sieger winkt die begehrte Apfelmedaille. Weitere Informationen zum Apfel- und Erntetag im Internet: www.bhm-amerang.de oder telefonisch unter 08075 / 91 509 11.

 

Foto: © Bezirk Oberbayern, Archiv Bauernhausmuseum Amerang, Fotografie Gerhard Nixdorf.




Ebrach: „Vielfalt verbindet“

Petrus meinte es gut mit den Ebrachern. Das Sommerfest der „Einrichtung Dr. Loew” fand an einem herrlichem Septembertag bei strahlendem Sonnenschein statt. Das Wetter war beim Motto der Party „Vielfalt verbindet“ jedoch fast schon nebensächlich. Die Einrichtung hob in diesem Jahr besonders ihre multikulturelle Vielfalt hervor.

Mit internationalen und authentischen Spezialitäten – ob indisches Curry oder syrische sowie karibische Grillspezialitätenkamen – kamen die Besucher und die Bewohner auf ihre Kosten. Abgerundet wurde das Programm mit diversen musikalischen Einlagen aus aller Herren Ländern. Das Festkomitee freute sich besonders über die zahlreichen Besucher. Neben vielen Familienangehörigen und den Betreuern nahmen auch eine Vielzahl an Besuchern aus der Gemeinde am Fest der Einrichtung teil. Dank der Unterstützung und Teilnahme aller Beteiligten wurde das Sommerfest zu einem bunten Inklusionsfest.

 

Monika Beer, stellvertretende Einrichtungsleitung, bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Spendern: Kloster Apotheke Rott, Brauerei Gut Forsting, Baumarkt Eder Wasserburg , Autohaus MKM Huber Wasserburg, Badria Wasserburg, Wirtshaus Kalteneck, Straßenmeisterei- Street Food & Events, Edeka Janisch Haag,
Eder Landtechnik.




„Wir feiern Bayern”

Die Fotografen der Fotogruppe Wasserburg hatten sich von der Feierlaune des Freistaates anstecken lassen und haben sich dem Thema „100 Jahre Freistaat Bayern – 200 Jahre Verfassungsstaat“ angenommen. Es waren zwei große Jubiläen, die Bayern im letzten Jahr feierte und viel Spielraum boten um dieses Jubiläum fotografisch umzusetzen. Die Werke sind jetzt in der Backstube Deliano in der Hofstatt zu sehen.

Es ist eine Ausstellung von besonderer Vielfalt und Experimentierfreudigkeit. Immer wieder wird der Besucher von der unterschiedlichen Herangehensweise an dieses Thema überrascht.

Es ist ein bisschen wie Bayern erleben, wenn man die Arbeiten betrachtet. Die Verfassung zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. So stehen auf der einen Seite Portraits bekannter Persönlichkeiten für die einzelnen Paragraphen. Auf der anderen Seite werden Brauchtum, bayerische Lebensfreude und der Freistaat im Wandel der Zeit thematisiert. Das Recht auf Bildung ist ebenso wie das Recht auf freien Zugang zu Bergen, Seen und Flüssen in der Verfassung verbrieft und bietet den Fotografen die Gelegenheit zur Interpretation.

Bayern wurde bis zur Novemberrevolution 1918 von König Ludwig III. regiert. Der Monarchie wurde durch den ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner ein jähes Ende gesetzt und Bayern ist seitdem ein Freistaat. Wenn auch Eisners Amtszeit nur 100 Tage währte, so hat er mit dem Ausspruch „Jedes Menschenleben soll heilig sein“, einen Satz geprägt, der nie an Gültigkeit, Aktualität und Aussagekraft verliert.

Die Ausstellung der Fotogruppe Wasserburg ist ein Gang durch Geschichte, Politik und Tradition. Bayerns Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit sind aus den verschiedensten Blickwinkeln interpretiert und werden damit ein kurzweiliger Genuss, sich mit unserer Heimat auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung ist bis 30. September jeweils montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr, samstags von 6.30 bis 18 Uhr und sonntags von 7 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.




Kein Pfand für Diebesgut

Gegen 15.45 Uhr entwendete gestern in der Hofmillerstraße in Rosenheim in einem Verbrauchermarkt ein junger Mann zwei Bierflaschen. Eine Verkäuferin bemerkte, wie der Mann die Flaschen einsteckte und in Richtung Ausgang ging. Bevor die Verkäuferin den Mann ansprechen konnte, verließ er, ohne zu bezahlen, den Kassenbereich und fuhr mit einem Fahrrad davon. Als der Mann kurze Zeit später die Flaschen leergetrunken hatte, wollte er die Pfandflaschen wieder zurückgeben. Die Verkäuferin erkannte den Dieb und rief die Polizei.

Gegen den 20-jährigen Rosenheimer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.




„Lebensrettende Minuten“

Im Notfall sind die ersten fünf Minuten oft die „entscheidenden Minuten“ für den Ausgang des Geschehens. „Wir können beliebig viel in Rettungsdienste, Ausrüstung, Notaufnahme und Klinik investieren, es bleibt wirkungslos, wenn im Falle eines plötzlichen Herztods nicht beherzte Bürger, Freunde oder Angehörige mit der Reanimation beginnen”, heißt es aus dem Landratsamt. Deshalb gibt es in Haag jetzt einen Schulungsabend.

Dazu möchten das Gesundheitsamt Mühldorf und die „Gesundheitsregion-Plus” in Kooperation mit der leitenden Notärztin Dr. Brigitte Schön, den Kreiskliniken Mühldorfund dem Träger des Rettungsdienstes, dem BRK, einen Beitrag leisten.

Der Schnellkurs zum Führerschein liegt lang zurück, die Angst etwas falsch zu machen ist groß, das Wissen um eine effektive Reanimation gering. So kommt es, dass der Rettungsdienst zwar oft in optimaler Hilfsfrist von zehn Minuten vor Ort eintrifft – dies aber für den Patienten viel zu spät ist, wenn nicht vorher aus dem direkten Uumfeld wenigstens eine Herzdruckmassage erfolgt ist.

 

„Hier wollen wir ansetzen. Das Projekt soll Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Reanimation lenken und durch Aufklärung Wissen und Sicherheit schaffen, sodass in Zukunft jeder einen Lebensretter in den entscheidenden Minuten in seiner Nähe hat“, so Verena Büchner, die neue Geschäftsstellenleitung der „Gesundheitsregion-Plus” am Gesundheitsamt. Es sollen mehr Patienten eine Überlebenschance haben und die gesundheitlichen Rahmenbedingungen in der Region sich verbessern. Jeder Bürger kann selbst dazu einen Beitrag leisten.

Der Schulungsabend findet am 30. September um 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Haager Rathauses statt. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Kenntnisse zu den „lebensrettenden Minuten“ an diesem Abend auffrischen zu lassen.

 

Die leitende Notärztin im Landkreis Mühldorf a. Inn, Brigitte Schön, beantwortet in ihrem Vortrag die Fragen

Wann liegt ein Notfall vor? Wie erkenne ich das?

Welche Hilfe brauche ich? Was ist zu tun?

 

„Es ist mir als mehrmals wöchentlich im Notarztdienst tätige Ärztin ein großes und auch persönliches Anliegen, dass dann, wenn nötig, zügig der Rettungsdienst gerufen wird und bei dessen Eintreffen bereits eine Reanimation läuft! Dies erhöht die Überlebenschancen des Patienten erheblich. Manchmal ist es nur ein kleiner Herzinfarkt, der zur lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung führt und ohne sofortige Hilfe das Schicksal des Patienten besiegelt“, erklärt Brigitte Schön.

 

Damit es nicht bei der Theorie bleibt, ist das Bayerische Rote Kreuz mit im Boot.

Im Anschluss an den Vortrag kann jeder Teilnehmer seine praktischen Kenntnisse auffrischen und unter Anleitung erfahrener Rettungssanitäter die nötigen Handgriffe am Übungsobjekt erproben.

 

„Sich hier ausbilden zu lassen und die Reanimation praktisch zu üben, ist ein Akt der Nächstenliebe, ist soziales Engagement, in der stillen Hoffnung, dass im Notfall auch einer für mich bereit steht“, fasst Cornelia Erat, Ärztin am Gesundheitsamt, zusammen.




Elektromobilitätstag in Haag

Zum Elektromobilitätstag lädt der Fachberater Hans Urban am Samstag, 12. Oktober, von 14 bis 17 auf den Haager Marktplatz ein. Interessierte können sich dort über Praxistauglichkeit und Reichweite, zu Kaufpreis und Betriebskosten von E-Fahrzeugen oder zur notwendigen Ladeinfrastruktur informieren. Die Gemeinde Haag und auch Haager Gewerbebetriebe berichten, wie sich die Fahrzeuge in ihrem Einsatz bewähren und auch die Frage „Kann ich mein E-Fahrzeug mit der eigenen Photovoltaikanlage laden?“ wird dort kompetent beantwortet.

Informationen zu PV-Anlagen auf dem eigenen Hausdach gibt es vor Ort von den Haager Kraftwerken, es kann sogar eine komplette 2kW-Anlage im Betrieb  besichtigt werden.  Bike-Service Gruber bietet Beratung rund ums E-Bike an.

Besonders willkommen sind auch E-Fahrzeugbesitzer, die gerne ihr Fahrzeug zeigen und ihre Erfahrungen weitergeben. Mit einer kurzen Anmeldung an buero@urban-hans.de können sie bereits am Vormittag an einer exklusiven Schlossturmführung teilnehmen und sich dann zum gemeinsamen Mittagessen am Haager Kirtafest treffen, bevor es um 14 dann am Marktplatz offiziell losgeht.

 




Bundesliga-Profis zum Anfassen

Am Sonntagnachmittag fand in der Badria-Halle die Teamvorstellung der Basketball Damen des TSV 1880 Wasserburg statt. Trotz des schönen Wetters fanden viele Zuschauer den Weg in die Halle und erlebten einen Nachmittag Basketball pur mit Bundesliga-Profis zum Anfassen.

Die Verantwortlichen hatten sich einiges ausgedacht. Hauptaktion war natürlich das Spiel der Damen vom Inn gegen Jezica Ljubljana, ein Team aus Slowenien, das kurzfristig seine Zusage erteilt hatte, nachdem der TS Jahn München abgesagt hatte. Am Ende gab es einen deutlichen Sieg für die Wasserburgerinnen, aber man konnte auch sehen, dass noch an ein paar Dingen gearbeitet werden muss, bevor es in knapp einer Woche zum Season-Opening nach Hannover geht.

 

„Wir konnten das erste Mal vor heimischen Publikum zeigen, was wir können und aber auch sehen, woran wir noch arbeiten müssen in der verbleibenden Woche bis zum Season-Opening”, so Sidney Parsons, Trainerin der Wasserburgerinnen. „Vor allem Transition Defense und Rebounding müssen wir in den verbleibenden Trainingseinheiten verbessern.“

 

Nach dem Spiel gab es Prosecco für die Erwachsenen und O-Saft für die Kids, die Spielerinnen standen für Fragen zur Verfügung und es gab noch eine Autogrammstunde.

 

„Wir hoffen, den Fans hat der Nachmittag gefallen. Die Verantwortlichen haben ein ziemlich gutes Team zusammengestellt. Das ist genau der Weg den wir gehen wollen, um wieder mehr Leute in die Halle zu bekommen und Wasserburg wieder zu dem zu machen, was es einmal war. Bis dahin ist es noch ein langer Weg aber der Nachmittag heute war ein Schritt in die richtige Richtun!”, so Svenja Brunckhorst. „Viele Spielerinnen sind noch Trainerin eines oder mehrerer Jugendteams und das ist das was wir zeigen wollen: Es soll keine Lücke mehr zwischen Jugend und Profis geben. Wir sind alle eine Abteilung, ein Team, das Zusammenhalten soll, damit sie Saison ein voller Erfolg wird.“

 

SCHO

 




Eigwachsn!

Ein besonderes „Naturdenkmal” findet sich derzeit in der Brückenstraße in Rosenheim. Ein Kleinwagen ist offenbar von seinen Besitzern längere Zeit nicht mehr bewegt worden. Die Natur hat das Gefährt mittlerweile zur Rankhilfe umfunktioniert. Grün frisst Rot…




EHC gewinnt Vorbereitungs-Krimi

Ein durchaus interessantes und spannendes Spiel entwickelte sich am vergangenen Sonntag zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem TSV Erding. Wie zwei Tage zuvor gingen die Waldkraiburger Löwen dabei als Sieger vom Eis. Dieses Mal allerdings mit allem, was das Fan-Herz höherschlagen lässt.

Das erste Drittel war geprägt von Angriffen des EHC. Nach dem Schlagabtausch zwei Tage zuvor, wirkten die Löwen frischer und agiler als die Gladiatoren. Somit war der erste Spielabschnitt, obgleich kein Tor fiel, in der Hand der Hausherren. Vor allem der Kontingentspieler Tomas Rousek schaffte es, mit seiner quirligen und unberechenbaren Art, immer wieder Räume für einen Vorstoß der Mannschaft des Trainergespanns Piskunov zu schaffen. Erding konnte sich nicht sehr oft durch Entlastungsangriffe eine Verschnaufpause holen und falls sie doch einmal in das Drittel der Löwen vorstießen, taten die Verteidigung aber spätestens Kevin Yeingst ihren Job hervorragend. Trotz dieser Dominanz und einer einmaligen 5-gegen-3-Überzahl blieb das erste Drittel unterhaltsam, aber torlos.

Das zweite Drittel wurde eingeläutet vom ersten und verdienten Treffer des Abends. Nach einem Pass von Josef Straka in die Tiefe setzte sich Lukas Wagner an der Bande hinter dem Tor durch und konnte Richtung Bully-Punkt und auf die Kelle des heranfahrenden Christof Hradek passen. Diese Chance ließ sich die Nummer 15 nicht nehmen und netzte zum 1:0 ein. Rund zwei Minuten später, Michael Trox musste gerade eine Strafe absitzen, konnte auch Erding punkten. Kevin Yeingst konnte nach einem Weitschuss und ein wenig Gestochere vor seinem Kasten die Scheibe nicht festhalten. Das Spielgerät kam zum mitgelaufenen Daniel Krzizok und dieser hatte ein leichtes Spiel, die Scheibe im Tor unterzubringen.

Auch dieses Mal ließ eine Antwort nicht lange auf sich warten. Der eingangs bereits erwähnte Tomas Rousek wirbelte mit der Scheibe in das Drittel der Erdinger und hatte das Auge für Michael Trox. Der frischgebackene Kapitän des EHC nahm diesen Pass dankend an und verwandelt ihn zum 2:1.

 

Ob es an der abnehmenden Kraft der Löwen lag oder daran, dass Erdings Coach Thomas Vogl seine Mannen wachgerüttelt hat, im dritten Drittel schienen die Erdinger deutlich besser auf dem Eis zu agieren. Es gab Torschüsse auf beiden Seiten gab, was nach etwas mehr als vier Minuten dazu führte, dass Erding ausgleichen konnte. Wieder war es Daniel Krzizok der nach einem Schlenzer von Martin Dürr abstauben konnte, hier sah die Löwen-Abwehr noch nicht vollends abgestimmt aus – auch wenn es ein Tor in Unterzahl war.

Nur drei Minuten später gab es einen Aufreger vor und letztendlich auch im Löwen-Tor. Martin Dürr, Erdings Nummer 17, lief in das Waldkraiburger Drittel und schoss beherzt auf den Kasten. Fabian Birk konnte den Schuss parieren, jedoch aber nicht festhalten. Der heraneilende Thomas Rott kam zur Hilfe und versuchte den Puck abzuschirmen. Auch in diesem Fall gab es wieder eine Stocherei, einen Pfiff des Schiedsrichters und einen jubelnden Martin Dürr.

Die verbleibenden knapp 13 Minuten waren von Kampf geprägt. In der letzten Spielminute spielte Erding in Unterzahl. Der EHC konnte sogar für sechs verbleibende Sekunden mit einer 6-gegen-3-Überzahl spielen. Diese Sekunden nutzen die Löwen auf die effizienteste Weise – durch ein Tor von Josef Straka, mit nur noch einer verbleibenden Sekunde auf der Uhr.

Im anschließenden Penaltyschießen verwandelten auf Waldkraiburger Seite Tomas Rousek ebenso wie Josef Straka ihre Versuche. Michael Trox verschoss. Dies macht in der Summe allerdings nichts aus, denn ein hervorragend haltender Fabian Birk im Tor der Waldkraiburger Löwen entschärft zwei der drei Penalties von Erding und die Löwen können ihren zweiten Sieg in der Vorbereitung einfahren.

In der nächsten Woche geht es am 20 September zum Oberligisten Star Bulls Rosenheim, bevor die Grün-Weißen am darauffolgenden Sonntag in Waldkraiburg gastieren. Erfahrungsgemäß bringt Rosenheim immer sehr viel Anhang nach Waldkraiburg, weshalb alle EHC-Fans ihrerseits ebenfalls aufgerufen sind ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen.




Eine lange Nacht in der VHS

Eine lange Nacht der Volkshochschulen – die gibt es auch in Wasserburg am Freitag, 20. September, zum 100-jährigen Bestehen der Einrichtung. Ab 18 Uhr öffnet die VHS in der Salzburger Straße 19 ihre Türen. Alle sind herzlich eingeladen, mit zu feiern und sich kostenlos über die Angebote zu informieren – und viele interessante Schnupperkurse zu besuchen. Die Lange Nacht bietet Late-Night-Learning für alle. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Zum 100-jährigen Bestehen wollen die Volkshochschulen und ihre Verbände mit dieser besonderen Aktion bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen, ein Zeichen setzen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Bildung für alle. Zahlreiche Volkshochschulen beteiligen sich an der bundesweit ersten langen Nacht.




Junglöwen gesucht

Die Jugend des TSV 1880 Wasserburg sucht für die nun beginnende Saison insbesondere für den Bereich der Bambinis (fünf bis sieben Jahre) Kinder, die das Fussballspielen im Verein erlernen wollen. Der Trainer und Ansprechpartner der Bambinis, Hans Bichler (Telefon 0151/27150854), freut sich auf neue Spieler. Das Training findet immer montags von 16.45 Uhr bis 18 Uhr auf dem Platz in der Altstadt, Landwehrstraße, statt.

Wer Lust hat, soll einfach zum Training kommen oder den Trainer telefonisch kontaktieren.

Auch die anderen Altersgruppen der Fussballjugend des TSV 1880 Wasserburg freuen sich auf Neuzugänge. Die jeweiligen Ansprechpartner finden sich auf der Homepage der Fussballabteilung unter www.fussball-wasserburg.de unter „Teams”.




Spannende Wettkämpfe

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden am Wochenende die Endspiele der Vereinsmeisterschaft der Tennisabteilung des ASV Rott statt. Die Vorrundenspiele wurden bereits in der Woche davor gespielt. So blieben zum Finale bei der U16 männlich noch fünf Teilnehmer, bei der U18 weiblich ebenfalls fünf Teilnehmerinnen und bei den Herren acht Teilnehmer, die  um den ersten Platz kämpften. 

Bei der U16 männlich konnte sich Marcel Thalhammer den Meistertitel vor Lucas Simmer sichern. Bei der U18 weiblich siegte Emily Fuchs im Familienduell gegen ihre Schwester Alina. Bei den Herren konnte sich Clemens Schreyer im Finale gegen Jannik Einzinger durchsetzen. Claudia Walter spielte als einzige Dame bei den Herren die Vereinsmeisterschaft mit und holte sich den fünften Platz in der Tabelle.

Als Preise stellte die Tennisabteilung Kinogutscheine für die Jugend und Sachpreise zur Verfügung. Im Anschluss wurde in geselliger Runde gegrillt und ein gelungener Saisonabschluss gefeiert.

 




Bauernherbst geht in die nächste Runde

„Der Rosenheimer Bauernherbst ist nach 17 Jahren kurz vor dem Erwachsenwerden”, wie Annemarie Biechl als Schirmherrin dieser Aktion bei der Eröffnung im Hofcafé „Finkennest” in Zillham in der Gemeinde Schonstett sagte. Man habe in all den bisherigen Jahren viel dazugelernt und dazugewonnen. Rechtzeitig zum Start gab es heuer noch eine weitere Neuerung, die nach den Ausführungen von Sebastian Friesinger, Vorsitzender des Vereis Regionalentwicklung im Raum Rosenheim (RegRo), einen Traum von ihm erfüllt: Der Rosenheimer Bauernherbst ist erstmals auf der  Direktvermarkter-App „Frisch vom Hof“ zu finden.

Mit dieser vor fünf Jahren gestarteten App finden Verbraucher alle Direktvermarkter in ihrer Nähe und dies schnell und einfach mit dem Smartphone. „Für heuer haben wir dieses Angebot aktualisiert und erweitert, unter anderem findet sich jetzt auch Schaffleisch von der Krautinsel im Chiemsee. Zu verdanken haben wir diesen Service unserem Hauptsponsor, den Volksbanken Raiffeisenbanken Rosenheim und Umgebung und dessen Agrardirektor und Ideengeber Christian Bürger“, so Sebastian Friesinger, der unter den Ehrengästen viele weitere Sponsoren, Förderer und Partner begrüßen konnte.

Besonders begrüßt wurden die stellvertretende Landesbäuerin und Bezirksbäuerin Christine Singer aus Garmisch-Partenkirchen, die Kreisbäuerin Katharina Kern sowie die Vertreter des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland, des Amtes für Landwirtschaft und des Bayerischen Bauernverbandes. „Die Landkreise Rosenheim und Traunstein Hand in Hand“.

Die stellvertretende Traunsteiner Landrätin Resi Schmidhuber und der stellvertretende Landrat von Rosenheim, Dieter Kannengießer, sprachen ein gemeinsames Grußwort. Dabei erinnerten sie daran, dass erst vor wenigen Tagen beide Landkreise einen ganzen Tag lang zum Thema Direktvermarktung erfolgreich unterwegs waren („Region on Tour“) und dass es in der Direktvermarktung und im Tourismus keine Grenzen gebe.

Im Mittelpunkt der heurigen Bauernherbst-Produkte sind eine Bauernherbst-Salami und ein Bauernherbst-Brot. Die magere, würzige und mit Buchenholz geräucherte Kochsalami ist nach den Worten von Theresa Albrecht (DEHOGA-Kreisvorsitzende von Rosenheim) bestens geeignet, um sie ungekühlt bei Wanderungen in den heimischen Bergen im Rucksack mitzunehmen. Gleiches gelte auch für das 17. Bauernherbst-Brot, das Innungsmeister Wolfgang Sattelberger vorstellte. Das handwerklich hergestellte Brot ist noch mit Dinkel-Vollkorn verarbeitet, das Korn wird in der Gemeinde Rohrdorf angebaut. „Für jeden Geschmack ist etwas dabei!“ – so fasste Sebastian Friesinger den Rosenheimer Bauernherbst 2019 zusammen.

Dieser findet sich komplett zusammengestellt im neuen, kostenlos bei allen Gemeinden sowie Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlichen Kalender wieder. Darin sind zwölf Bauernhof-Märkte, 17 Bauernhof-Wirte, zehn Hof-Cafés, 18 Wochenmärkte sowie eine große Auswahl von rund 600 Einzel- und Mehrfachveranstaltungen übersichtlich dargestellt. Eigene Veranstaltungsrubriken gelten der Erntedankzeit, den Kirchweih-Ereignissen und den Leonhardiritt-Terminen. Weitere Informationen gibt es unter www.bauernherbst.de.

 

Foto (von links): Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber (Traunstein), stellvertretender Landrat Dieter Kannengießer (Rosenheim), Wolfgang Sattelberger (Innungsmeister Bäcker), Sebastian Friesinger (RegRo-Vorsitzender), Simon Fink (Hofcafé in Zillham) mit Lebensgefährtin Anna und Theresia Albrecht (Metzger-Innung und DEHOGA-Kreisvorsitzende).

Text und Fotos: Anton Hötzelsperger




Anpacker mit Tradition

Auch in diesem Jahr hat Inhaber und Geschäftsführer Michael Köhldorfner wieder drei neue Auszubildende zum Zimmerer in seinem Team von Köhldorfner Holzbau in Stangern bei Schnaitsee begrüßt. Er freut sich über den engagierten Nachwuchs, denn der traditionsreiche Beruf gewinnt im modernen Hausbau zunehmend an Bedeutung.

Mit Holz und anderen ökologischen Werkstoffen bauen Zimmerer energiesparende Häuser mit einem natürlichen Raumklima. Bei aller Tradition: Zimmerer sind schon lange nicht mehr nur mit Hammer, Säge oder Senklot unterwegs. Zum Berufsbild gehören heute auch CNC-gesteuerte Maschinen, die Planung am Computer sowie Kenntnisse zur Statik und Bauphysik.

Wichtiger Bestandteil der Ausbildung zum Zimmerer ist das Zurichten verschiedener Bauteile sowie das Erstellen ganzer Elemente für den Hausbau. Im modernen Holzhausbau werden Wand- und Deckenelemente im Betrieb präzise und wetterunabhängig vorgefertigt. Dadurch kann das Haus auf der Baustelle in nur wenigen Tagen aufgestellt werden. Gleiches gilt für An- und Umbauten. „Unsere Auszubildenden lernen jeden Schritt in der Fertigung und Montage kennen“, sagt Geschäftsführer Michael Köhldorfner. Selbstverständlich gehören auch Dachstühle und Dachausbauten zu den klassischen Tätigkeitsfeldern, welche die Auszubildenden erlernen.

Als Geselle haben Zimmerer vielfältige Wege, sich weiterzuentwickeln. Möglich ist eine Meisterausbildung, die Spezialisierung auf den Treppenbau oder auf die Restauration historischer Gebäude. Der Weg in den Ingenieurholzbau steht einem Zimmerer genauso offen wie ein Studium der Holztechnik, des Ingenieurwesens oder der Architektur – Hochschulreife vorausgesetzt.

Bis heute hat der Zimmerer unter Handwerkern eine besondere Stellung. Dazu trägt auch die Walz bei, die noch heute freiwilliger Bestandteil der Gesellenzeit ist. „In welchem Beruf gibt es schon die einmalige Gelegenheit, die Welt ohne Geldsorgen zu erkunden und unvergessliche Momente zu erleben“, sagt Köhldorfner. Als Lohn gibt es Unterkunft und Verpflegung. Gereist wird per Anhalter und zu Fuß. „Man reift als Handwerker und als Mensch“, so Köhldorfner weiter. Die Walz ist heute für junge Menschen eine gern genutzte Chance, ein Auslandsjahr zu verbringen – nicht als Weltenbummler oder Au-Pair, sondern in seinem erlernten Beruf als Handwerker.

Für Michael Köhldorfner verbindet der Beruf des Zimmerers Tradition, moderne Arbeitsformen und ein zukunftsfähiges Produkt. Gerne gibt er seine Leidenschaft an junge Menschen weiter, die diesen Beruf weiterentwickeln und mit neuen Ideen bereichern werden. Denn die Zukunft ist für diese jungen Handwerker sicher. Zwei weitere Zimmerer bildet Köhldorfner Holzbau aktuell noch aus. Vier Auszubildende haben im Juli ihre Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen – eine davon sogar mit der Abschlussnote 1,0 und ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatspreis.

Schülerinnen und Schüler, die Interesse haben, den Beruf des Zimmerers kennenzulernen, lädt Köhldorfner zu einem Praktikum ein. Dank wachsender Nachfrage nach ökologischen Häusern aus Holz sucht Köhldorfner Holzbau auch handwerklich begabte Mitarbeiter als Facharbeiter (Zimmerer oder Schreiner). Mehr zum Unternehmen auf www.koehldorfner.de.

 




Jazzcafé im Innkaufhaus

Ein Jazzcafé veranstalten die Sängerin Andrea Merlau, die Pianistin Andrea Wittmann sowie Viviana Wittmann,  Saxophon, am Sonntag, 6. Oktober, um 15.30 Uhr, auf der Event-Etage des Wasserburger Innkaufhauses. Der Eintritt: 15 Euro (inklusive Wein, Sekt, Kuchen).




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Franz Görlich (18. Januar 1954 – 14. September 2019). Seelengottesdienst ist morgen, Dienstag, um 13 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob mit anschließender Beerdigung
auf dem Altstadtfriedhof Wasserburg.

Josef Dinner, Lampertsham (5. Mai 1970 – 10. September 2019). Die Beisetzung mit anschließendem Rosenkranz findet am morgigen Dienstag um 18.30 Uhr in Schnaitsee statt. Der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Mittwoch, 18. September, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Schnaitsee.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Der Sommer ist noch nicht vorbei

„Gestern wurden in Deutschland bis zu 29,8 Grad gemessen. Damit wurde fast das Kriterium für einen Hitzetag erreicht. Das liegt bei 30 Grad. Heute kommt aus Norden eine Kaltfront. Die bringt uns etwas kühlere Luft, im Süden wird es aber nochmal warm. Im Rest der Woche wird es dann zwar überall kühler, doch ein neues Hoch bringt dann schon wieder viel Sonnenschein und am Wochenende kehrt der Sommer besonders am Sonntag schon wieder voll zurück”, verspricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Jung weiter: „Den Herbst spüren wir vor allen Dingen nachts. Da werden manchmal nur 5 Grad erreicht. Und morgen kann es im Norden sogar einen kleinen Sturm geben. Der Wind frischt merklich auf. Es sind einzelne Sturmböen dabei. Die großen Regenmengen sind in den kommenden 7 Tagen nicht in Sicht. Die Trockenheit geht in vielen Regionen weiter.”

Der Experte: „Der Sommer 2019 hat noch lange nicht fertig. Gestern wurden knapp 30 Grad erreicht, am kommenden Sonntag sind wieder bis zu 28 Grad möglich. Da ist noch einiges an Wärme vorhanden. Auch der nächste Montag könnte noch einmal sehr hohe Temperaturen bringen. Insgesamt fällt bis dahin weiterhin wenig Regen und die längerfristigen Wettertrends gehen sogar im Oktober und im November von viel zu wenig Niederschlag aus. Ein Dürre-Herbst ist sehr wahrscheinlich“, erklärt Jung.

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Montag: im Norden 12 bis 16 Grad, im Süden 24 bis 28 Grad, von Norden etwas Regen
Dienstag: 13 bis 24 Grad, die höheren Werte im Südwesten, im Norden noch ein bisschen Regen, dort auch stürmisch
Mittwoch: 11 bis 18 Grad, freundlich und trocken
Donnerstag: 14 bis 17 Grad, meist sonnig
Freitag: 14 bis 21 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, trocken
Samstag: 17 bis 24 Grad, meist sonnig
Sonntag: 21 bis 28 Grad, freundliches Spätsommerwetter, trocken
Montag: 21 bis 28 Grad, vielfach freundlich und trocken

Trotz der Wetterumstellung und der aufziehenden Kaltfront am heutigen Montag, kann sich im Verlauf der Woche schnell wieder die Sonne durchsetzen. Besonders nachts ist es aber recht kühl, stellenweise ist Bodenfrost möglich. Am Wochenende dürfen wir uns dann schon wieder über schönes Ausflugswetter freuen. Da kann der Grill wieder angeschmissen werden. Der Herbst lässt sich scheinbar noch etwas Zeit.

Frühwerte am Mittwochmorgen: Lokal werden die Temperaturen unter 10 Grad rutschen, teilweise sogar auf unter 5 Grad, www.wetterdata.de.




Volkssänger begeistern Publikum

Die BR-Brettl-Spitzen sind auf Erfolgskurs. Nicht zuletzt deswegen erhöht der Bayerische Rundfunk im kommenden Jahr die Anzahl der Ausstrahlungen auf vier Sendungen. Erstmalig gastierten am vergangenen Freitag die BR-Brettl-Spitzen im Festzelt der Stiftung Attl vor über 750 begeisterten Zuschauern.

Jürgen Kirner, Moderator und Volkssänger der CoupletAG (Foto), ist in Attel längst kein Unbekannter mehr. Im vergangenen Jahr hatte er die Schirmherrschaft des Attler Herbstfests übernommen und bereits ein erfolgreiches Gastspiel mit seiner Volkssänger Truppe, der CoupletAG, absolviert. Seitdem zog es ihn, infiziert vom „Attl-Virus“, schon mehrfach in die Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Ein weiteres Gastspiel, diesmal zusammen mit den BR-Brettl-Spitzen, lag da nicht fern.

Mit von der Partie war auch die Schauspielerin Gitti Walbrun, bekannt aus der Fernsehserie „Dahoam is Dahoam“. Auch sie war bereits Schirmherrin des Attler Herbstfests. Mit ihren Interpretationen alter Schlager wie zum Beispiel Trude Herrs „Weil ich so sexy bin“ oder „Ach Egon,“ bestritt sie den überaus kurzweiligen Abend zusammen mit dem Trio Schleudergang und Volkssängerin und Musik-Kabarettistin Barbara Preis.

Unvergleichlich präsentierte die CoupletAG einige ihrer Klassiker aus ihrem Bühnenprogramm, wie beispielsweise die „Bofrost-Kinder“, „Nur a Bier möcht i ham“ oder von Bernhard Gruber mit neuen Melodien versehene Lieder aus der literarischen Feder Karl Valentins. Derber ging es bei Liedern des Trio Schleudergang zu. Mit Stücken wie „A Tröpferl geht oiwei danebn“ oder „pudelnackert“ trafen sie beim gut gelaunten Publikum in Attel aber trotzdem den richtigen Nerv.

Viel Applaus und jede Menge Lacher erhielt auch Nachwuchstalent Barbara Preis, die selbstironisch nicht selten auf ihre Figur anspielte („I hab a mordstrum Wampen“) oder mit ihrem Lied vom „Bosd-Frosch“ dem Publikum die Lachtränen in die Augen trieb.

Frontmann und Moderator Jürgen Kirner bezeichnet die BR-Brettl-Spitzen als Talentschmiede. Volkssänger liegen derzeit voll im Trend, was auch der Andrang aufs Attler Festzelt belegt. Und auch nach diesem durchwegs gelungenen Abend kann sich der beliebte Volkssänger und Moderator durchaus eine Neuauflage dieser Veranstaltung in Attel vorstellen. MJV

 

 




Fahrt zum FC Bayern

Der FC Bayern-Fanclub „Roter Turm” Wasserburg fährt am Mittwoch, 18. September, zum Champions-League-Spiel der Bayern nach München. Abfahrt des Busses ist um 17.30 Uhr am Gries. Für Mitgleider gibt noch Restkarten zum …

… Preis von 100 Euro (Top-Plätze, Reihe 3) zu haben. Die Busfahrt (inklusive Brotzeit) kostet zehn Euro. Auch Nichtmitglieder können den Bus nutzen. Interessenten können sich an Kassier Wolfgang Helmdach, Telefon 151/239 523 47, wenden.




„Find mich da, wo Liebe ist …”

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula und den Redakteuren der Stimme. Und wir verlosen jede Woche ein Buch aus einer großen Auswahl. Heute geht’s um einen Roman …

Buchtipp 131        

Roman
Titel: Find mich da wo Liebe ist
                                           

Empfohlen von Christina Pemsl  

Autor: Anstey Harris
Verlag: Ullstein

Preis: 12,99 Euro

Für
+ junge Frauen

+ Liebhaber romantischer Geschichten

Fazit vorneweg:
Eine emotionale, warmherzige Geschichte, die durch ihre liebenswürdigen Charaktere ein absolutes Lesevergnügen ist.

Ein Auszug:
„„Noch mal!“, ruft Nadia mir zu, als wir uns den letzten acht Takten nähern. Ich lächle und nicke heftig. Wir spielen den Tango noch einmal, nur schneller. Die Leute jubeln und stoßen Schreie aus, klatschen und stampfen. Hierfür ist der Libertango geschrieben worden. Für den Wiederstand. Für die heiße Luft, die durchdringende Sonne. Für verlorene Liebende, die sich wieder begegnen.“

Inhalt:
Grace sieht in David ihre große Liebe. Jedoch ist dieser bereits verheiratet und so sehen sie sich nur gelegentlich. Als Grace von Davids Frau eine E-Mail erhält, beginnt sich einiges in ihrem Leben zu verändern. Doch ihre Freunde, der 80jährige Mr. Williams und die 18jährige Teenagerin Nadia, unterstützen sie und helfen ihr einen Neuanfang zu wagen.

 

Zudem der Link zum Buchkauf (einfach klicken) …

Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:
 Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

eine Mail senden an: verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort diesmal:

Liebe

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert und kommenden Montag bekannt gegeben. Viel Glück!

Unser nächster Gewinner ist: 

Christine Komorek aus Wasserburg

Der Gewinner / die Gewinnerin erhält das Buch zum Buchtipp oder – bei anderem Buchgeschmack – ein gleichwertiges Buch aus der Gewinn-Kiste.

Wir speichern keine personenbezogenen Daten oder geben solche weiter. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.
Siehe auch Datenschutzerklärung*




Ein Blick hinter die Kulissen

Einen Blick hinter die Kulissen warfen Wasserburger Unternehmer beim BNI-Abend in der Anton-Woger-Straße in der Burgau. Dorthin hatten der Ge-Service, die GeMoBau, die FF Performance und Keramik Designs eingeladen. Einer eingehenden Betriebsbesichtigung folgte eine gemütliches Beisammensein. 

Die BNI-Unternehmer treffen sich wöchentlich zum Austausch von Geschäftsempfehlungen. Sie sind stets  auf der Suche nach engagierten Unternehmern, die von Geschäftsempfehlungen profitieren wollen und selbst nach unserer Philosophie „Wer gibt, gewinnt!” leben und arbeiten möchten.

Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Ge-Geschäftsführer Christian Platzer (rechts).

 

Fotos: Rainer Dachs




Die Wasserburger Schäffler

Am 6. Januar ging es los: Nach der traditionellen Pause von sieben Jahren tanzten die Wasserburger Schäffler heuer wieder in ihren Haferlschuhen. Von Anfang Oktober 2018 an war der Schäfflertanz intensiv einstudiert worden. Am 6. März fand dann nach fast 140 Tänzen das grandiose Finale vor dem Rathaus statt. Bei Fackelschein zeigten die Beteiligten zum letzten Mal für die nächsten sieben Jahre vor Hunderten von begeisterten Zuschauern diese ganz besondere bayerische Tradition.
Begleitet wurden die Schäffler in dieser Zeit von dem Hobbyfotografen Werner Gartner, der dabei zahlreiche Schnappschüsse mit seiner Kamera gemacht hat.

Intensive Aufnahmen um den letzten echten Schäffler Max Holbl und dem Oberkasperl Helmut Samer sind dabei entstanden, von denen nun ein kleiner Teil ausgestellt wird. Faszinierend ist immer wieder, wie die Tänzer diese, ihre Choreographie umgesetzt haben und wie dies auf den Bildern festgehalten worden ist.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am morgigen Dienstag um 20 Uhr in der Ein-gangshalle des Wasserburger Rathauses statt. Dauern wird diese Ausstellung bis zum Dienstag, 22. Oktober, zu den Öffnungszeiten des Rathauses.




Inntalautobahn kurzfristig gesperrt

Zwischen den Rastanlagen Inntal und der Bundesgrenze führt eine stillgelegte Starkstromleitung über die Inntalautobahn, die am Mittwoch, 18. September, ab 10 Uhr abgebaut werden soll. Dazu muss der Verkehr auf der A93 in beide Fahrtrichtungen im Zeitraum von 10 bis maximal 14 Uhr viermal für jeweils zirka zehn Minuten zwischen den Rastanlagen Inntal und der Bundesgrenze angehalten werden.

In Fahrtrichtung Kufstein ist dann auch ein Auffahren auf die Autobahn an der Anschlussstelle Kiefersfelden nicht möglich, ebenso kann aus der Rastanlage Inntal- West nicht auf die Autobahn eingefahren werden.

Auch die Kranzhornstraße im Gemeindegebiet von Kiefersfelden sowie die Betriebszufahrten zu den Rastanlagen Inntal-Ost und -West werden jeweils kurzzeitig gesperrt.

Nach aktuellem Stand wird mit einer Gesamtdauer der Aktion von zirka zwei Stunden gerechnet, meldet die Polizei.




Junge Löwentruppe siegt 4:3

Waldkraiburg im Eishockeyfieber und das schon nach dem ersten Vorbereitungsspiel. Wie im Laufe der vergangenen Woche angekündigt, ließen die Löwentrainer Alex und Sergej Piskunov die Mannschaft im ersten Vorbereitungsspiel mit ganzen vier Reihen antreten. Die junge Löwentruppe, motiviert wie sie zu sein scheint, konnte den taktischen Vorgaben folgen und sie im ersten Spiel der Saison auch auf das Erdinger Eis zaubern. Nach anfänglichem stottern im Motor der Löwen, konnten diese das Spiel am Ende noch mit 3:4 an sich reißen und bei den „Gladiators“ aus dem Nachbarlandkreis, eine erste Duftmarke im ersten Spiel der Vorbereitung setzen. Doch der Reihe nach:

Das erste Drittel lief für unsere Löwen in etwa so an, wie man sich ein erstes Drittel nach einer Sommerpause vorstellen kann. Die Automatismen greifen noch nicht ganz ineinander, hier und da kann die Position des Mitspielers noch nicht vorausgesehen werden. In der elften Minute dann allerdings die Doppelstrafe auf der Seite der Erdinger. Sebastian Lachner und Mark Waldhausen mussten sich auf die Strafbank verabschieden.

Diese 5-gegen-3-Überzahl ließ sich der EHC nicht entgehen und ging in der 12. Spielminute durch ein Tor von Chris Hradek in Führung. Vorlagengeber für dieses erste Tor der Saison waren Michael Trox und Philip Seifert. Nur rund dreieinhalb Minuten durfte man sich über diese Führung freuen, in Minute 15 nämlich glich Erding durch Christian Poetzel aus. Es sollte noch schlimmer kommen für den König der Tiere. In der 19. Minute fing sich Alex Kanzelsberger eine zweiminütige Strafe, die er, dank des Tores des Gladiators mit der Nummer 15, Phillip Spindler nur 30 Sekunden lang absitzen musste. Mit dem Stand von 2:1 ging es dann auch in die Pause.

Auch im zweiten Drittel wusste das Team des ehemaligen Löwen-Coaches Thomas Vogl zuerst wo sich das Tor befindet. Nach einem Scheibenverlust vom Torschützen Hradek und einer eher ausbaufähigen Verteidigungsleistung in dieser Situation, erhöhte der Erdinger Daniel Krzizok durch das Umfahren von Kevin Yeingst den Spielstand vorerst auf 3:1. Die Löwen-Antwort folgte allerdings nur gute drei Minuten später und sie kam in Person von Nico Vogl.

Nach einer kleinen Ping-Pong-Einlage mit dem Erdinger Keeper Christoph Schedlbauer, landete die Scheibe dennoch im Tor und es stand nur noch 3:2. Dies sollte aber nicht das letzte Mal sein, dass der Erdinger Keeper im zweiten Drittel hinter sich greifen musste. Nachdem die Löwen planmäßig nach 30 Minuten Kevin Yeingst im Tor gegen den jungen Christoph Lode wechselten und das Duo Rousek/Straka eine Zwei-gegen-eins-Situation nicht für sich nutzen konnten, schlug es erneut im Erdinger Gehäuse ein. Wobei „einschlagen“ hier wohl das falsche Wort sein dürfte. Vielmehr wurde die Scheibe von Michael Trox, mithilfe des „Bauerntricks“ sanft hinter die Torlinie geschubst. Gleich wie es passierte, beide Mannschaften gingen ausgeglichen, mit einem 3:3 in die zweite Pause.

Den dritten Durchgang wollen wir mit einer, wohl nicht komplett überraschenden Erkenntnis beginnen. Der EHC muss, gerade in der Verteidigung, noch etwas an Selbstvertrauen gewinnen. Ein wenig wackelt es hier und da noch und man hat das Gefühl, dass sich die Löwen gleich wieder „eins fangen“. Dies passierte jedoch nicht in diesem letzten Spielabschnitt. Ganz im Gegenteil. Michael Trox sah die Chance und nutzte diese mit einem schön gespielten Solo und erhöhte den Spielstand auf 3:4. Vorlagengeber war Fabian Kanzelsberger. Nun hieß es die Verteidigung aufrecht zu erhalten. In der 55. Minute dann die schlechte Nachricht, 2+10 Minuten für den Neuzugang aus Tschechien Josef Straka. Nichtsdestotrotz hielt die Verteidigung auch beim Spiel in Unterzahl und die Löwen beendeten ihr erstes Spiel in der Saison 2019/2020 mit einem 3:4 Sieg.

PDG




TSV Haag holt glanzloses 4:0

Die Kicker des TSV Haag setzten am Wochenende ihre Siegesserie in der Fußball-C-Klasse auch gegen die Spielvereinigung aus Zangberg/Ampfing mit einem glanzlosen 4:0-Sieg fort. Dem Tabellenführer gelang damit der fünfte Erfolg im fünften Spiel der Saison! Bei herrlichstem Fußballwetter begannen die Mannschaften stark. Die Gastgeber näherten sich mit der Zeit immer mehr dem gegnerischen Tor an. Die erste Möglichkeit in der hatte in der neunten Minute Lim Gashi, der im letzten Moment aus sieben Metern Torentfernung geblockt wurde.

Drei Minuten später folgte ein Überraschungsschuss von Simon Gruber aus gut 30 Metern, aber der Haager Schlussmann Thomas Witt war zur Stelle. Die Heimmannschaft wirkte zu dieser Zeit ein wenig unkonzentriert. Diese Phase dauerte allerdings nur bis Spielminute 15. Hasan Sinani zog aus 14 Metern halb linker Position ab. Der Torhüter der Gastmannschaft Daniel Busse konnte sich mit einer Glanzparade auszeichnen.

Eine Minute später folgte ein Freistoßflanke von links. Lim Gashi schoss aber freistehend am zweiten Pfosten vorbei. Danach tat sich vor beiden Toren wenig. Auch nach einer halben Stunde dasselbe Bild: Haag war spielbestimmend, stand sich aber leider immer wieder selbst im Weg. Es gab fast nur Einzelaktionen. Die Gäste blieben ansatzweise gefährlich. Symptomatisch für die Ungeduld der Gastgeber war beispielsweise die Aktion in der 34. Minute von Daniel Huber, der mit dem Ball am Fuß über das halbe Spielfeld marschierte, dabei vier Gegenspieler aussteigen ließ, allerdings dann aus 15 Metern zentral links vorbeischoss.

Dann folgte aber doch die die Erlösung. Mike Thunn passte von rechts vor das Tor und Marco Schemmer schoss in Spielminute 38 zum 1:0 ein. Natürlich war die Führung verdient. Haag hatte die Partie nun endgültig im Grifft. In der 45. Minute marschierte Lim Gashi aus der eigenen Hälfte los, spielte zentral auf Thunn, der leitete am Strafraum auf Schemmer weiter und dieser zirkelte das Spielgerät flach rechts zum 2:0 in das Tor. Dies war der Schlusspunkt der ersten Halbzeit.

Anfangs der zweiten Spielhälfte versuchte die Spielgemeinschaft Druck aufzubauen, dies scheiterte allerdings an den sehr kompakt stehenden Haagern, welche die Partie nach wie vor dominierten.  In der 55. Minute scheiterte erst Schemmer aus sieben Metern an Busse, aber Lim Gashi war zur Stelle und staubte zum 3:0 ab. Dieses Tor war für die Spielvereinigung merklich ein Dämpfer.

Die Gäste bekamen noch einmal Luft. Damit weckten sie allerdings nur die Haager wieder auf. In der 87. Minute war endgültig der Deckel auf der Begegnung. Bernhard schickte in zentraler Position Thunn und der schloss überlegt zum 4:0 ab. Zwei Minuten später köpfte Schemmer eine Rechtsflanke noch an die Latte.

Haag siegte am Ende absolut verdient, wenn auch schmucklos. Es ist das vierte von fünf Spielen, das der TSV mit zu null gewinnt.

Die nächsten Spiele:

Sonntag, 22. September 2019, 13 Uhr SV Schwindegg II – TSV Haag

Donnerstag, 03. Oktober 2019, 15.30 Uhr TSV Haag – FC Welling




Vor dem Wirtshaus hat’s gekracht

Am Samstag wurde gegen 22.30 Uhr die Polizei über einen Rangierunfall mit zwei beteiligten Pkw vor einem Gasthaus in Haag  informiert. Eine Pkw-Fahrerin hatte mit ihrem Wagen beim Rückwärtsfahren ein anderes, noch geparktes Fahrzeug beschädigt. Beim Eintreffen der Streife stellten die Beamten Alkoholgeruch bei der 61-jährigen Unfallverursacherin aus dem Landkreis Mühldorf fest.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte dann den Verdacht. Der Alkoholwert lag zwar „nur“ im Bereich einer Verkehrsordnungswidrigkeit, aufgrund des Verkehrsunfalls und dem damit verbundenen Sachschaden ermittelt die Polizei nun aber wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs. Dies kann möglicherweise dann auch zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Die Fahrzeuglenkerin wurde nach einer Blutentnahme im Krankenhaus und nach Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels entlassen.