Viele Erfahrungen gesammelt

Mindestens 70 Stunden ehrenamtlicher Einsatz liegen hinter sechs Schülern der Mittelschule Wasserburg, die gestern vom Ersten Bürgermeister Michael Kölbl für die Teilnahme am „Freiwilligen Sozialen Schuljahr” im Rathausssaal ihr Zertifikat erhalten haben. Begleitet wird das Projekt durch die Leiterin des „BürgerBahnhofs” Wasserburg Ethel D. Kafka, die sich auch während des Schuljahres mit den Schülern immer wieder zum Erfahrungsaustausch trifft.

Der Bürgermeister betonte, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist und lobte die Schüler als Vorbilder und Multiplikatoren für deren Einsatz.

Die Schüler, die teilweise schon vorher ehrenamtlich aktiv in Feuerwehr oder Kirchengemeinde waren und teilweise auch bleiben werden, berichteten dem Bürgermeister und den anwesenden Eltern und Vertretern der Einsatzeinrichtungen ebenfalls von ihren positiven Erfahrungen, die sie im Rahmen des „Freiwilligen Sozialen Schuljahrs” gemacht haben. Sie hätten viel für sich während des Jahres dazugelernt und würden das Jahr auch jederzeit auch anderen Gleichaltrigen weiterempfehlen.




Ein Kracher zum Auftakt

Auch für die Mannschaften der Bezirksliga-Ost beginnt am kommenden Wochenende die neue Saison. Dann erwartet die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars mit dem SVN München ein echtes Schwergewicht der Liga – nämlich den Vizemeister der letztjährigen Bezirksliga-Süd! Das Spiel beginnt am Samstag um 17 Uhr auf der Sportanlage in Reichertsheim.

Die Spielgemeinschaft aus Reichertsheim-Ramsau-Gars setzte wie in den vergangenen Jahren auf Kontinuität in der Vorbereitung. Auf große Neuverpflichtungen verzichteten die Verantwortlichen der SG.

Stattdessen wurde der Kader mit vielen Spielern der eigenen Jugend erweitert …

Zudem verstärkt Andreas Hundschell das Team. Der Allrounder kehrt nach einem Jahr beim TSV Wasserburg zu seinem Heimatverein zurück. Zusammen mit den wiedergenesenen Langzeitverletzten Andreas Wieser und Markus Eisenauer steht dem SG-Trainerteam Ostermaier und Nurikic ein breiter Kader zur Verfügung.

Die Mannschaft präsentierte sich bereits stark und ausgeglichen. So absolvierte die SG RRG insgesamt fünf Testspiele und erzielte dabei gute Ergebnisse gegen höherklassige Teams wie Kastl und Ampfing. Darüber hinaus blieb die SG weitestgehend verletzungsfrei. Lediglich Stefan Sperr kämpft derzeit mit Problemen im Knie.

Der erste Gegner, der SVN aus München, ist für die Reichertsheimer weitestgehend unbekannt.

Das Team wechselte durch eine Umgruppierung von der Bezirksliga-Süd in die Bezirksliga-Ost zur neuen Saison. Daher gab es bislang noch keine Duelle mit der Spielgemeinschaft. Vergangene Spielzeit belegten die Münchner den zweiten Tabellenplatz und scheiterten erst in der Relegation am Aufstieg in die Landesliga.

Trotz der vielen Zu- und Abgänge (insgesamt zwölf neue Spieler) und einem neuen Headcoach (Florain Lanz) zählt der SVN auch in der neuen Saison zu den Favoriten auf den Meistertitel in der Bezirksliga-Ost.

GE




Auf Diebestour in Bad Feilnbach

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen bislang unbekannte Täter in mehrere Objekte in Bad Feilnbach ein und entwendeten neben einem VW-Transporter des Typs T5, zahlreiche Fahrräder und Arbeitsmaschinen. Der VW-Bus konnte wenige Stunden nach der Tat in Tschechien sichergestellt werden. Die Kripo Rosenheim sucht nun nach Zeugen.

In der Nacht von 16. auf 17. Juli wurde zunächst ein Geschäftshaus in der Wendelsteinstraße von bislang unbekannten Tätern angegangen. Diese brachen in eine darin befindliche Kaffeerösterei und in ein Fahrradgeschäft ein und entwendeten mehrere hochwertige Fahrräder, Fahrradrahmen und Bargeld. Alleine hier beläuft sich der Stehlschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Im Mühlweg wurde in der gleichen Nacht ein weißer VW-Transporter des Typs T5 von einem Privatanwesen entwendet. In dem Transporter befanden sich hochwertige Arbeitsmaschinen, so dass sich auch hier der Gesamtstehlschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beläuft. Zudem wurden vom selben Hof zwei Fahrräder entwendet, wobei ein Rad durch die Besitzer in unmittelbarer Nähe wieder aufgefunden werden konnte.

Durch die Polizeiinspektion Brannenburg wurde nach Bekanntwerden des Diebstahls des VW-Transporters umgehend eine Fahndung gesteuert, welche innerhalb kürzester Zeit zum Erfolg führte. Im Laufe des Mittwochs konnte der Transporter durch Beamte der tschechischen Polizei aufgehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Transporter wurde umgehend sichergestellt und der Fahrer, ein 29-jähriger Litauer, festgenommen.

In wie weit dieser auch für die Einbrüche verantwortlich ist und wo die Beute geblieben ist, wird nun Gegenstand der Ermittlungen sein, die das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim, übernommen hat. Die Beamten sind zur Klärung des Sachverhalts auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen und suchen nun nach Zeugen.

 




Sommernachtstraum in der Altstadt

Wenn es Petrus wieder gut meint, dann wird’s wohl auch heuer ein Sommernachtstraum: Zum 51. Wasserburger Weinfest lädt am Samstag, 27. Juli, der Wirtschafts-Förderungs-Verband der Stadt ein. Los geht’s um 19 Uhr. Die Stadtkapelle zieht vom Gries herauf vors Rathaus und gibt dort nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Michael Kölbl ein 45-minütiges Standkonzert. Gleichzeitig …

… startet das Fest in der ganzen Altstadt. Insgesamt sind heuer fünf Live-Bands und ein DJ am Marienplatz, in der Herrengasse, in der Schustergasse, in der Hofstatt und im Hennagassl zu hören.

Natürlich darf auch heuer der Festwein nicht fehlen. Der kommt diesmal aus der Pfalz. Ein spritziger Riesling (16 Euro pro Flaschen, 5,70 Euro für das Vierterl) und ein Spätburgunder (17 Euro, 6,10 Euro) warten auf die Gäste. Alle Wirte dürfen aber auch andere Weine anbieten.

Die Musik spielt in der Altstadt bis Mitternacht, bis 2 Uhr morgens ist buntes Treiben in den Gassen und auf den Plätzen erlaubt.

„Nachdem der WFV das Weinfest heuer zum ersten Mal ausrichtet, haben wir auf Experimente verzichtet. Das Weinfest geht in Zusammenarbeit mit den Wirten wie gewohnt über die Bühne”, sagte heute Wolfgang Helmdach vom WFV-Büro.

 




„Selbsthelfer” wieder im Einsatz

Derzeit produzieren die Näherinnen des Vereins „Selbsthelfer” aus gebrauchten Gardinenstoffen wiederverwendbare Obst- und Gemüsesäckchen für den täglichen Einkauf. Mit großer Freude wurden 50 Stück an Jeanette Kampshoff von der Tafel Wasserburg übergeben. Loses Obst und Gemüse wird zukünftig in diesen Beuteln an die Tafelkunden ausgegeben.

Ziel des Vereins ist die Integration durch gemeinsames Arbeiten. Für die Initiatorinnen, Barbara Otte-Mayer und Heike Maas, stand das ehrenamtliche Engagement der neuen Nachbarn, auf dessen Fundament unsere Gesellschaft aufbaut, im Zentrum.

Zum Einsatz kommen gebrauchte Geräte, Nähutensilien und Stoffspenden von Privatpersonen sowie Produktionsreste aus der Wirtschaft.

 

Foto: Jeanette Kampshoff von der Tafel Wasserburg (Bildmitte) mit einigen Selbsthelfer-Näherinnen.




„Krönungsmesse” zum Patrozinium

Beim Festgottesdienst anlässlich des Patroziniums St. Jakob erklingt in der Stadtpfarrkirche Wasserburg am kommenden Sonntag um 10.15 Uhr die berühmte „Krönungsmesse” von Wolfgang Amadeus Mozart. Solisten, Kirchenchor, Männerschola und Orchester musizieren unter der Leitung von Kirchenmusikerin Anja Zwiefelhofer und verleihen dem Gottesdienst somit gesteigerte Festlichkeit. Als Solisten sind dabei zu hören:

Barbara Baier, Katharina Gruber-Trenker, Markus Kotschenreuther und Hubert Dobl.




Burg Falkenstein soll belebt sein

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten soll die Bevölkerung die Gelegenheit erhalten, sich die Burg Falkenstein anschauen zu können. Einen konkreten Termin für den Tag der offenen Tür gibt es noch nicht. Geplant ist aber, die Arbeiten noch heuer zu beenden, berichtete Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher in der Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Erforschung, Entwicklung und Erhaltung der Burg Falkenstein.

Eine Million Euro wird die Sanierung am Ende gekostet haben. Darin enthalten sind die umfassenden archäologischen Arbeiten, die Sanierung der an vielen Stellen porösen und vom Einsturz gefährdeten Mauern, die Freilegung einer jahrhundertealten Zugangsstraße sowie der Ersatzbau einer eingestürzten Brücke.

 

Ein großes Thema in der Mitgliederversammlung war die zukünftige Nutzung der Burg. Die ursprünglichen Ideen wurden nicht aus den Augen verloren. Lederwascher, der den erkrankten Vorsitzenden, Landrat Wolfgang Berthaler vertrat sagte: „Ziel ist nach wie vor, Räumlichkeiten für kleine Festivitäten oder ein Standesamt zu schaffen.“ Auch den Zeltlagerplatz für die Jugendarbeit des Landkreises oder Möglichkeiten für Vereinsveranstaltungen habe man weiterhin im Hinterkopf.

 

Lederwascher wies allerdings mehrfach darauf hin, dass die Schaffung einer Infrastruktur Voraussetzung für die Verwirklichung der Ideen ist und die ist Aufgabe der Gemeinde Flintsbach. „Wie müssen uns entscheiden, aber wenn etwas weitergehen soll, dann brauchen wir Wasser, Kanal und Strom.“ Die Kosten für diese Infrastrukturmaßnahme sollen sich laut Lederwascher auf etwa 150.000 Euro belaufen. Für die Umsetzung der Ideen sind zudem weitere Investitionen notwendig. Letztlich werden die Kosten insgesamt höher ausfallen als für die bisherige Sanierung der Burg.

 

Viele Mitglieder des Fördervereins wollen sich stärker einbringen und beispielsweise beim geplanten Tag der offenen Tür Präsenz zeigen. Auch ein Flyer mit Informationen zur Burg sowie einer Beitrittserklärung zum Förderverein soll entstehen. In den zahlreichen Wortbeiträgen wurde deutlich, dass die Mitglieder des Fördervereins eine belebte Burg sehen wollen, dass sie Konzepte entwickeln wollen, einschließlich ihrer Finanzierung.

 

Konkret finanziert der Förderverein zunächst die Anbringung mehrerer Scheinwerfer, damit die Burg abends beleuchtet werden kann. Zudem sollen mehrere Schilder interessiertes Publikum und zufällig vorbeikommende Wanderer informieren.

 

Architekt Johannes Fischer berichtete der Versammlung den Stand der Sanierungsmaßnahmen: „Ich bin guter Dinge, dass wir die Baustelle in diesem Jahr abschließen können.“ Mit Hilfe von Bildern zeigte er die vorgefundenen Probleme. Lose Steine, immer größer werdende Löcher und zerstörerische Baumwurzeln in der Burgmauer sowie die in der Vergangenheit meist nicht sehr professionellen Versuche, die Mauer zu sichern. „Wir haben es geschafft, dass die Bevölkerung in den Häusern darunter nicht mehr gefährdet ist“, sagte Fischer. „Jede Öffnung, jeder Ausbruch in der Burgmauer wurde als Einzelproblem betrachtet und eine eigenständige Lösung gesucht. Wir arbeiten nicht mit High Tec, das ist alles Handarbeit.“ Zudem stellte der Architekt fest, dass es nie das Ziel war, viel zu verändern: „Wir wollen nur, dass sie die nächsten 200 Jahre hält.“




Benefizkonzert der Staatsoper

Tragischer Schicksalsschlag für die 19-jährigen Katharina aus Hohenlinden: Eine schwere Meningokokken-Infektion hatte eine Blutvergiftung mit lebensbedrohlichem Ausmaß zur Folge. Um das Leben von Kathi zu retten, mussten ihr beide Unterschenkel und vier Finger der rechten Hand amputiert werden. Freunde der Familie von Katharina haben den Arbeitgeber des Vaters gewinnen können, mit einem Benefizkonzert Kathi zu unterstützen – die Bayerische Staatsoper.

In der Pfarrkirche „St. Josef“ zu Hohenlinden sind am Sonntag, 21. Juli, 15.30 Uhr, ein Orchester und der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper zu Gast.

 

Das Programm:

Werke von Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart und vielen anderen

 

Mitwirkende:

Solist: Andreas Schablas, Soloklarinettist des Bayerischen Staatsorchesters

Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters

Die Blechbläser der Bayerischen Staatsoper

Die Schlagzeuger des Bayerischen Staatsorchesters und der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper (Einstudierung: Stellario Fagone)

 

Der Eintritt für dieses Konzert-Highlight ist frei, doch wird gebeten, die Möglichkeit an den Eingängen zu nutzen und großzügig zu spenden. Es findet kein Vorverkauf statt. Einlass in die Pfarrkirche ist ab 14.30 Uhr.

Die Spendeneinnahmen aus diesem einmaligen Event gehen zu 100 Prozent zweckgebunden  an Katharina, um diese bei der Reha und Mobilisierung bestmöglich zu unterstützen.

Weitere Informationen auf der Internetseite www.HohenlindenHilft.de.




Burgfest in Wasserburg

Das Senioren- und Pflegeheim Maria Stern in Wasserburg lädt alle Bürger am Samstag, 20. Juli, zum traditionellen Burgfest ein. Es beginnt um 13 Uhr mit einer Andacht im historischen Rittersaal. Anschließend serviert das Festteam um Leiterin Brigitta Zahorsky vor der malerischen Kulisse von Wasserburgs Wahrzeichen hoch über dem Inn bis 18 Uhr wieder Kaffee und Kuchen. Für den deftigen Hunger stehen herzhafte Schmankerl bereit.

Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. So treten die Volkstanzgruppe Attl und der Wasserburger Haufen auf. Diese Historiengruppe lässt die Zeit des 30-jährigen Krieges in Wasserburg aufleben. Neben musikalischer Begleitung und einer Tombola sowie dem Bazar der Attler Förderstätte besteht auch in diesem Jahr die Möglichkeit, bei einer Burgführung die bewegte Geschichte des historischen Gebäudes kennenzulernen. Für die kleinen Gäste gibt es wieder eine Hüpfburg zum Austoben.

Als besonderen Service für die Besucher pendelt wieder ein Shuttle-Bus zwischen dem Parkplatz an der Rampe beim Bürgerbahnhof und Maria Stern. Abfahrt ist jeweils zur vollen Stunde am Bürgerbahnhof. Der erste Bus startet bereits um 12.45 Uhr am Bürgerbahnhof und ist rechtzeitig zur Begrüßungsandacht auf der Burg.

Auf viele Gäste freuen sich die Bewohner und Mitarbeiter des Pflege- und Seniorenheims Maria Stern.




Ferienspaß im Badria

Zwei spezielle Veranstaltungen für die kleinen Wasserratten veranstaltet das Badria in den Sommerferien. Los geht es mit dem Piraten-Tag am Dienstag, 6. August, 14 bis 16 Uhr. Bei Spiel und Spaß kann man ein „Badriat”  werden. Außerdem gibt’s eine Kinderdisco. Am Dienstag, 27. August, folgt dann der „Family Day”. Von 11 bis 12 Uhr gibt es wieder ein Unterwassershooting.

Von 14 bis 16 Uhr ist an diesem Tag eine Familien-Olympiade geplant.

An beiden Tagen ist von 10 bis 18 Uhr bei jeder Witterung Programm geplant.
natürlich gibt’s auch eine Hüpfburg und das beliebte Kinderschminken. Für
Bewirtung ist gesorgt.

Mehr Infos unter www.badria.de.




Radwegenetz soll ausgebaut werden

Für den Landkreis Rosenheim soll ein landkreisweites Radwegenetz erstellt werden. Der Kreisausschuss beauftragte die Landkreisverwaltung, zusammen mit einer kleinen Arbeitsgruppe von Kreisräten bis zur nächsten Sitzung des Kreisausschusses ein geeignetes Ingenieurbüro auszusuchen und zur Beauftragung vorzuschlagen.

Der Antrag für ein solches Konzepts war im November 2017 von der Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen eingereicht worden. Im Januar 2018 hatte der Kreisausschuss beschlossen, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einzubeziehen. Inzwischen steht fest, eine große Mehrheit von ihnen begrüßt ein landkreisweites Radwegenetz.

 

Wie der Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim Gerhard Kippes sagte, solle das Planungsbüro herausfinden, wo es noch Lücken im Landkreis Rosenheim gibt und wie dieses geschlossen werden können. Vorrangig soll vor allem bereits vorhandene Verkehrsinfrastruktur genutzt werden. Dazu gehören Radwege an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen, touristische Radwege, schwach befahrene Gemeinde- und Gemeindeverbindungsstraßen sowie geeignete öffentliche Feld- und Waldwege. Neue Radwege sollen nur gebaut werden, um beispielsweise Lücken zwischen vorhandenen Radwegen zu schließen. Sollten Neubauten nötig und möglich sein, so werde der Landkreis dies natürlich tun, sagte der stellvertretende Landrat Josef Huber. „Der Landkreis ist hier sehr bemüht“, so Huber. Zudem sollen Verknüpfung zum Öffentlichen Personennahverkehr beachtet und mögliche Anbindungen mit den Nachbarlandkreisen abgestimmt werden.

 

Das zu findende Ingenieurbüro soll sich neben der Planung des Radwegenetzes auch um eine optimale Beschilderung sowie die digitale Aufbereitung im Internet kümmern.

 

Nutznießer des Radwegenetzes sollen vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rosenheim sein und nicht der touristische Bereich. Wie Gerhard Kippes sagte, gebe es inzwischen viele Berufspendler die mit dem Rad in die Arbeit fahren.




Wanderung zu den Salamandern

Dr. Andreas Zahn lädt am Sonntag, 14 Uhr, Interessierte zu einer zirka zweistündigen Wanderung zu den Salamandern ein und erzählt dabei Wissenswertes über diese Tiere.
Treffpunkt ist am Klärwerk unterhalb der Innbrücke. Zufahrt über Odelsham Richtung Blaufeld.




„UG Rett“ hat sich etabliert

Um die medizinische Notfallversorgung  in diesen Spitzenzeiten sicher zu stellen, hat sich in den letzten zwei Jahren die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst, kurz „UG Rett“ genannt, der BRK-Bereitschaft Haag etabliert.  Hierbei handelt es sich um eine Gruppe ehrenamtlicher Sanitäter, Rettungssanitäter und -assistenten sowie Notfallsanitäter, die alle entsprechend ausgebildet sind, sich regelmäßig fortbilden und auch im regulären Rettungsdienst eingesetzt sind.

Während die Besatzung des regulären Rettungsdienstes an der Rettungswache stationiert ist, erfolgt die Alarmierung dieser Bereitschaftsmitglieder ähnlich wie bei der Feuerwehr: Über Piepser werden die Helfer in Ihrer Freizeit, zu Hause oder im Beruf alarmiert. Schnellstmöglich eilen sie zum BRK-Depot in der Haager Heimgartenstraße und besetzen den Rettungswagen der Bereitschaft.

Mit Blaulicht und Martinshorn geht es dann zum Patienten, um Diesem kompetente und schnelle medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Bei mehreren Hilfsbedürftigen, zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall, kann sogar noch ein weiterer Reserve-Rettungswagen in Betrieb genommen werden.

Alle Ehrenamtlichen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst eint das Ziel, der Bevölkerung in und um Haag in Notfällen schnell zur Seite zu stehen, um helfen zu können. Dieses Engagement ist absolut unentgeltlich und wird rein ehrenamtlich erbracht.

Die Einsatzzahlen belegen die Notwendigkeit: Allein im ersten Halbjahr 2019 konnte die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst bereits über 60 Einsätze verzeichnen– alleine in der Hitze des letzten Juniwochenendes kam der Rettungswagen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst in 24 Stunden auf sieben Einsätze.

Im Vergleich, letztes Jahr waren es insgesamt 49 Einsätze am Jahresende. Ohne diesen weitgehend unbekannten Hintergrunddienst müssten die Betroffenen auf Hilfe von anderen Wachen in Wasserburg, Dorfen oder Waldkraiburg warten. „Die Ausrückzeiten der Haager Bereitschaft zeigen, dass hier häufig wertvolle Zeit gespart werden kann.  Man kommt nach den ehrenamtlich geleisteten Stunden nach dem Einsatz oftmals erschöpft nach Hause, jedoch immer mit dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Ohne dem engagierten, 15 köpfigem Team der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst könnte man die vielen Einsätze des frequentierten Rettungswagens der Unterstützungsgruppe nicht absolvieren“, so Niklas Nitsche, einer der aktiven Mitglieder der Einsatzgruppe.

Hilmar Zinke

 




EHC startet Vorverkauf

Alle Fans der Waldkraiburger Löwen aufgepasst: Der EHC startet am Montag, 22. Juli, den Vorverkauf der VIP-, Saison- und Zehner-Karten. Als kleinen Anreiz hat sich das Präsidium diesmal ein paar tolle Aktionen einfallen lassen. Beim Kauf einer Saisonkarte, diese gilt für alle Vorbereitungs-, Vorrunden- und Zwischenrundenspiele (nicht für Play-Off oder -Down), erhalten Mitglieder 20 und Nichtmitglieder zehn Prozent Vorverkaufsrabatt, zusätzlich gibt es noch den legendären 50-Jahre-Jubilämsschal dazu.

Außerdem kommen alle Saisonkarten aus dem Vorverkauf in einen Lostopf und beim ersten Heimspiel der Punkterunde werden drei Gewinner gezogen, die ein original und handsigniertes Spielertrikot der neuen Saison bekommen. Alle Käufer einer Zehnerkarte erhalten nicht nur ein elftes Spiel gratis, sondern zusätzlich noch ein Vorbereitungsspiel ihrer Wahl dazu. Die Karte im Vorverkauf gibt es bis 31. August.

Auch dieses Jahr ist eine unserer Vorverkaufsstellen wieder die ARAL-Tankstelle Leicht in der Teplitzer-Straße (Karten aber nur vormittags erhältlich). Neu dazu kommt die Buchhorn-Parcel-Service Geschäftsstelle, kurz BPS, in der Geretsrieder Straße 28, Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr.




Dreijährige sorgt für Feuerwehreinsatz

Große Aufregung in Gabersee: Die Feuerwehr Attel-Reitmehring musste heute gegen 18 Uhr aufs Gelände des Inn-Salzach-Klinikums ausrücken – gefolgt von der Feuerwehr Wasserburg, die mit der Drehleiter an den Einsatzort angerollt kam. Auslöser für den Einsatz, an dem auch der Rettungsdienst beteiligt war, war die missliche Lage einer Dreijährigen. Das kleine Mädchen war im wohlbehüteten Garten der Mutter-Kindgruppe in einem unbeobachteten Augenblick …

… auf einen 15 Meter hohen Baum geklettert. Das Problem: Auf dem Weg nach unten verließ das Mädchen der Mut. Die Feuerwehr musste helfen. Die Dreijährige durfte mit dem Korb der Drehleiter nach unten fahren. Sie blieb bei der gesamten Aktion unverletzt.   Feuerwehr und Rettungsdienst rückten nach getaner Arbeit erleichtert wieder ab.

Fotos: © WS




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Irmi Buchner (2.2.1949 – 11.07.2019). Gottesdienst am Samstag, 20. Juli, um 11 Uhr in der Pfarrkirche Haag, anschließend Urnenbestattung.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Das Wichtigste zum Überholen (II)

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. Heute folgt Teil 2 zum Überholen – welche Strafen beim Rechtsüberholen drohen und unter welchen Umständen es sogar erlaubt ist.

 

Die Experten der Fahrschule Eggerl:

>>Die Grundregel zum Überholen ist eindeutig: nach §5 der StVO ist immer links zu überholen. Vor allem auf der Autobahn lässt sich jedoch immer wieder beobachten, dass verbotswidrig rechts überholt wird. Häufig geschieht das dann, wenn ein Fahrer auf dem linken oder mittleren Fahrstreifen das Rechtsfahrgebot nicht beachtet und dauerhaft links fährt. Doch auch das rechtfertigt nicht das oft gefährliche Überholen auf der rechten Seite. Deshalb droht hier ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister.

Es gibt allerdings auch Situationen, in denen das Rechtsüberholen erlaubt ist. Dies ist immer innerorts der Fall, wenn es mehrere markierte Fahrstreifen für eine Richtung gibt. Als Beispiel wäre in Rosenheim der Abschnitt zwischen Brückenberg und Aicherpark zu nennen.

Außerorts darf im Bereich der breiten Leitlinie rechts schneller gefahren werden als links. Dies wäre zum Beispiel im Bereich von Einfädelungsstreifen oder bei abgehenden Fahrbahnen auf der Autobahn der Fall. Auch wenn Fahrstreifen mit Richtungspfeilen markiert sind, darf in diesem Bereich rechts überholt werden.

Außerdem sind in der StVO zwei Ausnahmen, die das Rechtsüberholen erlauben, formuliert: „Ist der Verkehr so dicht, dass sich auf den Fahrsteifen für eine Richtung Fahrzeugschlangen gebildet haben, darf rechts schneller gefahren werden als links.“ (StVO §7 Abs. 2) Damit darf beispielsweise auf der Autobahn rechts schneller gefahren werden, wenn sich eine Fahrzeugkolonne an der anderen vorbeischiebt.

„Wenn sich auf der Fahrbahn für eine Richtung eine Fahrzeugschlange auf dem jeweils linken Fahrstreifen steht oder langsam fährt, dürfen Fahrzeuge diese mit geringfügig höherer Geschwindigkeit und mit äußerster Vorsicht rechts überholen.“ (StVO §7 Abs. 2a) Wenn sich Stau bildet, darf also vorsichtig rechts überholt werden.

Die linke Fahrzeugschlange darf dabei nicht schneller 60 km/h fahren. Das überholende Fahrzeug darf sich mit maximal 20 km/h Geschwindigkeitsdifferenz vorbeibewegen, also maximal 80 km/h fahren. Doch auch dann ist noch immer höchste Vorsicht geboten, denn es ist stets damit zu rechnen, dass Fahrzeuge wieder auf den rechten Fahrstreifen wechseln.<<

 

 

Fahrschule Eggerl:

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Gaudi-Baz in Schonstett

Der SV Schonstett veranstaltet am Samstag, 20. Juli, Schonstetts 1. Schlamm- und Hindernislauf für jedes Fitnesslevel. Die Laufstrecke ist zirka fünf Kilometer lang und gespickt mit spaßigen und schlammigen Team-Hindernissen. Ob Laufen, Joggen oder Gehen, ob Jung oder Alt – egal, wer auf die Strecke geht. Am besten aber nicht alleine.

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt den Bewohnern des Schonstetter Caritasheims (Medikamentenauszahlung), dem Verein Silberstreifen und der Jugendarbeit des SV Schonstett zugute.

Der SV Schonstett bittet alle Bürger von Schonstett um Verständnis dafür, dass es während der Veranstaltung zu Verkehrsbehinderungen im Gemeindegebiet kommen kann.

Alle weiteren Infos auf der Homepage des SV Schonstett –

www.svschonstett.de.




„Chiemgau Brass“ begeistert Zuhörer

Auch heuer machte der „Musiksommer zwischen Inn und Salzach“ in Haag Station. Die elfköpfige Gruppe „Chiemgau Brass“ begeisterte die Zuhörer mit Bläsermusik in ungewöhnlichen Bearbeitung. Die Haager Pfarrkirche bildete als Ausweichort für den Schlosshof einen schönen Rahmen für berühmte Kompositionen, zum Beispiel die „Music fort he royal fireworks“ von Georg Friedrich Händel.

„Fröhlich blechelnd“, so beschreiben sich die Musiker selbst, wurden auch schwungvolle Stücke wie „Tänze aus der Terpsichore“ oder der Gospelsong „Battle of Jericho“ präsentiert. Da das Wetter an diesem Tag immer wieder mit Regenschauern aufwartete, wünschten die Musiker mit „I´ m singin in the rain“ einen guten Heimweg.




Weiß-Cup zugunsten der Fußballjugend

Nach einem Jahr Pause findet heuer wieder der Weiß-Cup statt. Das Fußball-Kleinfeldturnier für Hobby- und Firmenteams wird vom DJK-SV Edling organisiert und geht am Freitag, 19. Juli, ab 18 Uhr im Lindenpark über die Bühne.

Acht Teams und der gesellige Ausklang bei Speis und Trank sollen auch heuer wieder für ein sportlich-gemütliches Miteinander sorgen. Fans sind willkommen, wenn die „Wadlbeißer” die „Bichler Buam” per Fußball „bekriegen” und die Schechtl-Kicker gegen den FC Lieberampool antreten. Weiter bekommen es die interessierten Beobachter mit einer Trainerauswahl sowie einem Alt-Herrenteam des DJK-SV Edling zu tun.

Der Gewinn dieser Veranstaltung kommt unmittelbar der Fußballjugend des Edlinger Sportvereins zugute.”




Das Finanzamt als Follower

PR – „Das Internet bietet die Möglichkeit als Streamer, Blogger, Influencer oder YouTuber erfolgreich zu werden und damit Geld zu verdienen. Zu den üblichen Einnahmequellen zählen kostenpflichtige Abos, gesponserte Beiträge, Werbeeinnahmen sowie die Einnahmen aus Produktplatzierungen”, weiß Martin Reiss von der gleichnamigen Kanzlei in Wasserburg. Hier sein nächster Steuertipp:

„Wer sich überwiegend auf Plattformen wie Facebook oder Instagram bewegt, wird hauptsächlich Einnahmen durch Werbepartner erzielen, die Influencer oder Blogger dafür bezahlen, bestimmte Produkte zu testen und über diese zu berichten.

YouTuber verdienen in der Regel durch Werbeanzeigen in ihren Videos oder auf ihren Kanälen. Hierzu muss jedoch bereits eine Partnerschaft mit YouTube vorliegen, welche man erst ab einer bestimmten Anzahl an Abonnenten und Videoaufrufen erhält.

Auch Streamer schalten Werbung in ihren Kanälen. Haupteinnahmequelle sind jedoch meist kostenpflichtige Abos oder sogenannte Spenden die Streamer von Ihren Zuschauern erhalten.

Die generierten Einnahmen sind grundsätzlich steuerpflichtig. Ob tatsächlich Steuern gezahlt werden müssen hängt jedoch von den einzelnen Steuergesetzten ab.

Einkommensteuer wird festgesetzt, wenn der erzielte Gewinn den jährlichen Grundfreibetrag von derzeit 9.168 Euro überschreitet. Erst dann ist die Abgabe der Einkommensteuererklärung verpflichtend. Wer jedoch diese Tätigkeit neben einem Anstellungsverhältnis ausübt, muss bereits eine Einkommensteuererklärung abgaben, wenn der Gewinn aus dem Social-Media-Kanal 410 Euro übersteigt.

Zu den steuerpflichtigen Einnahmen können, neben den üblichen Geldeingängen, auch kostenlos erhaltenen Produkte zählen, welche getestet und danach möglichst verkaufsfördernd online dargestellt werden. Darf ein Produkt im Wert von über zehn Euro behalten werden, liegt eine steuerpflichtige Sacheinnahme vor. Das gilt auch für Dienstleistungen, die nicht selbst bezahlt werden, beispielsweise das Hotelzimmer für den Reiseblog .

Die so bezeichneten Spenden, die ein Streamer von Zuschauern erhält, sind ebenfalls steuerpflichtig. Steuerfreie Spenden können nur Organisationen erhalten, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Beim Streamer dürfte das regelmäßig nicht der Fall sein.

Zu den häufigsten Ausgaben zählen Kosten für Kameras, Computer oder Smartphones. Hinzu kommen in Anspruch genommene Dienstleistungen von Fotografen, Video-Cuttern oder auch Aufwendungen für ein Arbeitszimmer. Auch alle Arten von Reisekosten können als Betriebsausgaben abzugsfähig sein. Problematisch ist der Ansatz von Reisekosten, wenn eine private Mitveranlassung einer Reise vorliegt. In diesem Fall müssen die Kosten für die Reise in einen privaten und einen betrieblichen Teil aufgeteilt werden.

Die erzielten Einnahmen sind grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Wer jedoch im vorangegangen Jahr nicht mehr als 17.500 Euro Umsatz erzielt hat und im laufenden Jahr die Umsatzgrenze von 50.000 Euro voraussichtlich nicht überschreitet, kann von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, wonach keine Umsatzsteuer abgeführt werden muss.

Ein Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung kann jedoch von Vorteil sein, wenn hohe Investitionen getätigt werden, da dann ein Vorsteuerabzug möglich ist und das Finanzamt die Umsatzsteuerbeträge der bezahlten Rechnungen erstattet. Wer die Umsatzgrenzen überschreitet oder auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet ist dazu verpflichtet Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen und die dafür erforderlichen Meldungen zu erstellen. Für die generierten Umsätze gilt der Regelsteuersatz von 19%.

Bei den Einkünften von Influencern, Bloggern, YouTubern und Streamern handelt es sich meist um Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Diese unterliegen grundsätzlich auch der Gewerbesteuer. Wenn der Gewinn jedoch den Freibetrag von 24.500 Euro nicht übersteigt, fällt keine Gewerbesteuer an.”

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de




Unterhaltung, Spiel und Information

Für ihren 17. Familien-Erlebnis-Tag hat sich die Familie Köhldorfner mit ihrem Team wieder viele Attraktionen und einige Besonderheiten einfallen lassen. Ab 10.30 Uhr erwartet die Besucher auf dem Firmengelände von Köhldorfner-Holzbau in Stangern bei Schnaitsee ein abwechslungsreiches, spannendes und informatives Programm für die ganze Familie. Der große Blickfang wird sicher wieder das Baumhaus im Hof der Firma sein.

In spektakulärer Bauweise wurde das Baumhaus auf einem Eichenstamm errichtet. Es bietet viel Platz für die verschiedenen Veranstaltungen von Köhldorfner-Holzbau. Speziell beim Erlebnistag öffnet das neue Musterholzhaus seine Haustür zwischen 12 und 14 Uhr für die Öffentlichkeit zur Besichtigung – nun fertig ausgebaut mit kompletter Inneneinrichtung.

Das Haus verkörpert ein einzigartiges, ganzheitliches Konzept wohngesunder Lebensräume in Form eines Mehrgenerationen-Hauses und ist Vorzeigebeispiel umweltfreundlichen, nachhaltigen Holzbaus. Wieder mit dabei beim Familien-Erlebnis-Tag ist die seit rund einem Jahr auf dem Köhldorfner-Betriebsgelände eingemietete Schreinerei Martin Lampersberger.

Los geht es traditionell mit einem zünftigen Weißwurstfrühschoppen. Unterstützt wird die Familie Köhldorfner tatkräftig durch den Schnaitseer Trachtenverein „D`Schneebergler“, der zum Kaffee auch ein ansehnliches Kuchenbüffet anbietet.

Natürlich ist den ganzen Tag über für eine perfekte Verpflegung  an der Grilltheke oder mit Rehragout und Steckerlfischen gesorgt. Auch die raffinierten Pizzavariationen aus dem Spezial-Holzofen gibt es heuer wieder. Außerdem stehen die Popcorn-Maschine sowie der Eismann mit hausgemachtem Eis bereit. Der Erlös des Familientages kommt der Nachwuchsarbeit des Trachtenvereins zugute.

Das beliebte Wildmobil  gibt es wieder zu besichtigen. Es ist mit einer Vielzahl verschiedener heimischer Tierpräparate und Schautafeln ausgestattet und soll vor allem Kindern die heimische Natur näher bringen. Die Palette reicht von zahlreichen Vogelarten über Reh und Wildschwein bis hin zu Fuchs und Dachs. Ab 14.30 Uhr können die lebendigen Greifvögel begutachtet und der Baumlehrpfad besichtigt werden.

Im weiteren Rahmenprogramm treten um 14 Uhr die Kindergruppe des Schnaitseer Trachtenvereins „D´Schneebergler“ mit ihren schneidigen Tänzen  auf. Wie auch schon in den letzten Jahren, ziehen die Mini-Truck Freunde mit ihrem Parcours der ferngesteuerten Baumaschinen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen alle Besucher magnetisch an. Weiter im Programm sind die beliebte Kletterwand und das Kinderschminken.

Für die kleinsten Gäste gibt es wieder eine Hüpfburg. Beim Kasperltheater um 12 und 13 Uhr warten spannende Abenteuer rund um den Kasperl und seine Freunde. Um 15 Uhr kommt wieder die Hundestaffel. Erstmals kommt die Familie Jell mit ihren Alpakas zum Familientag. Diese stehen auf der Eselweide, wo auch ein junger, erst an Ostern geborener kleiner Esel auf seine kleinen Liebhaber wartet.

Zu den beliebtesten Anlaufpunkten, schon seit Jahren, gehört das Trapperlager des Haager Western-Clubs, wobei sich die Kinder im Bogenschießen üben und Schlüsselanhänger basteln können. Weiteres Bastelangebot für Groß und Klein gibt es bei der Schreinerei Lampersberger. Bei letzterer können auch Mini-Trapperstühle gefertigt werden.

Für Firmeninhaber Michael Köhldorfner und seine Familie steckt hinter dem Familien-Erlebnis-Tag auch ein ideeller Gedanke. „Wir wollen Menschen begeistern. Egal ob in der Freizeit, bei der Planung und Umsetzung des Traumhauses oder bei der Modernisierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Heimes. Unser Motto ist: Holzbau mit Perfektion und Begeisterung.“

 




Triathlon in Schnaitsee

Am Samstag, 20. Juli, findet der 19. Schnaitseer Triathlon im Rahmen der „Sparkassen-Trophy“ statt. Beginn ist um 14.30 Uhr. Um 14.45 Uhr wird ein Wettbewerb in der kürzeren Strecke gestartet. Besonders auf der Radstrecke vom See über Schnaitsee, Garting, Lampertsham, Waldhausen, Stangern, Bergham und durch Schnaitsee zurück ins Sportzentrum wird um Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer für die Radsportler gebeten.

Obwohl an allen neuralgischen Stellen Streckenposten aufgestellt sind, könnte es zu gefährlichen Situationen kommen. Die gesamte Strecke ist nicht kreuzungsfrei und etwa 13,7 Kilometer lang. Dabei wird die Radstrecke heuer aus Sicherheitsgründen wieder im Uhrzeigersinn gefahren. Die Organisatoren weisen die Sportler auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und auf die Helmpflicht hin. Die Beeinträchtigungen für den regulären Verkehr werden sich auf etwa eine halbe Stunde rund um 15 Uhr beschränken. Um so einen hochkarätigen Wettbewerb in Schnaitsee erhalten zu können, bittet der TSV um die Unterstützung aller Schnaitseer.

Mit dem Schwimmwettbewerb, bei dem besonders am Start spektakuläre Szenen zu erwarten sind, und der vorgenannten Radstrecke folgt zum Abschluss noch der Lauf durch das Schnaitseer Seengebiet. Die Sportler freuen sich auf Anfeuerung auf allen Streckenteilen.

Die Schirmherrschaft für den Sparkassen-Triathlon hat Bürgermeister Thomas Schmidinger übernommen Treffpunkt für alle Sportler ist um 12 Uhr am Sportplatz des TSV. Die Siegerehrung im Sportzentrum findet für den Kurzwettbewerb um 16.45 Uhr und für den regulären Triathlon um 17.15 Uhr statt.  JU

Foto: Besonders auf der Radstrecke wird um Rücksicht auf die Sportler gebeten




MVV: Wie ist der Anschluss möglich?

Der Landkreis Rosenheim will prüfen lassen, welche Auswirkungen es hätte, den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) um den Landkreis zu erweitern. Der Kreisausschuss beschloss einstimmig, dass sich der Landkreis über die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft an einer Grundlagenstudie beteiligt. Diese Studie soll klären, …

… welche verkehrsrechtlichen Verflechtungen es gibt, wo Handlungsbedarf besteht, welche rechtlichen und organisatorischen Schritte für eine Verbunderweiterung nötige wären und welchen Kosten bei einer Integration des Öffentlichen Personennahverkehrs in den MVV-Tarifraum entstehen.

Wie Alexandra Burgmaier von der SPD sagte, wäre es ein großer Vorteil für alle Pendler, wenn der Landkreis bei diesem Verbund dabei wäre. Auch Felix Schwaller, CSU, befürwortete den Antrag. „Der Verkehr auf der Autobahn bricht fast zusammen. Es gibt kaum Parkplätze. Darum gibt es keine Alternative als auf die Schiene“, so Schwaller.

Hintergrund ist die Zielsetzung der Bayerischen Staatsregierung, den gesamten Freistaat mit Verkehrsverbünden abzudecken. Letztlich soll es landesweit nicht mehr als zehn bis zwölf Verbünde geben. Da es diese Anzahl bereits heute in etwa gibt, wird eine Erweiterung der bestehenden Verbünde angestrebt.

Eine Anbindung an dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund ist auch deshalb naheliegend, weil viele Bürger aus dem Landkreis täglich nach München pendeln sowie viele Münchner ihren Arbeitsplatz in der Region haben.

Bereits vor zehn Jahren wurden die Auswirkungen einer Übernahme des MVV-Tarifs auf die Bahnstrecken im Landkreis Rosenheim abgeschätzt. Damals wurde errechnet, dass die so genannten Durchtarifierung- und Harmonisierungsverluste jährlich mit vier Millionen Euro ausgeglichen werden müssten.

Da der Freistaat Ausgleichszahlungen für den Schienenbereich bisher immer ablehnte, setzte der Landkreis Rosenheim nur die Einbindung des „Filzen-Express“, also der Zugstrecke Wasserburg-Ebersberg-Grafing, in den MVV-Tarif um. Nur diese eine Strecke kostet den Landkreis jährlich rund 200.000 Euro.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Öffentlichen Personennahverkehrs scheint der Freistaat jetzt bereit zu sein, erstmals einen Ausgleich für den Schienenverkehr zumindest in Erwägung zu ziehen. Um herauszufinden, von welchen Summen die Rede ist, unterstützt auch das Bayerische Bauministerium die Grundlagenstudie.

Eine Vorentscheidung über die künftige Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs ist mit der Beteiligung an der Grundlagenstudie nicht verbunden. Neben dem Beitritt in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund bleiben dem Landkreis alternativ regionale Lösungen im eigenen Nahverkehrsraum oder im Verbund mit den Nachbarlandkreisen.




„Aufstehen gegen Rassismus“

Das Bündnis „wasserburg.bunt” meldet sich nach längerer Zeit zurück und lädt alle Interessierten zum „Stammtischkämpfer”-Seminar mit Judith Amler vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ herzlich ein. Das Seminar findet am Samstag, 27.Juli, von 10 bis 17 Uhr (inklusive Pausen) im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Wasserburg, Surauerstraße, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, das Bündnis freut sich aber über eine Spende. 

Viele kennen die Situation: In Diskussionen mit Arbeitskolleg oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen rassistische oder hetzerische Sprüche, die einem die Sprache verschlagen. Später ärgert man sich, denkt, da hätte man gerne den Mund aufgemacht. Im „Stammtischkämpfer”-Seminar werden Strategien aufgezeigt, die es ermöglichen, rassistischen und hetzerischen Parolen etwas entgegen zu halten. Gängige rechtsextreme Positionen werden untersucht und es wird geübt, Hemmschwellen abzubauen, um in Zukunft öfter und gezielter kontern zu können.

Das Bündnis „wasserburg.bunt” lädt alle Interessierten zu diesem Seminar mit Judith Amler vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ herzlich ein.

Mitbringen sollte man:

Brotzeit und Getränk,
Spende (etwa zehn Euro) für das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“

Verbindliche Anmeldung zur Teilnahme bis zum 24. Juli an: wasserburg.bunt@gmx.de




Auf zu neuen Abenteuern

Für 18 Auszubildende und Studenten fiel kürzlich der Startschuss in den neuen Lebensabschnitt. Die Privatmolkerei Bauer hieß den neuen Azubi-Jahrgang, der offiziell zum 1. September startet, und die dazugehörigen Familien beim jährlichen Kennenlernnachmittag herzlich willkommen. Während sich die angehenden Azubis einen ersten Eindruck vom umfangreichen Ausbildungsprogramm verschaffen konnten, bekamen ihre Eltern Einblicke in den künftigen Berufsalltag ihrer Kinder.

Ab September werden neue kaufmännische Angestellte, Lageristen, Milchtechnologen, Industriemechaniker, milchwirtschaftliche Laboranten, Fachinformatiker und Mechatroniker ihre Ausbildung bis 2022 absolvieren. Der Studiengang BWL-Industrie wird im Rahmen eines dualen Studiums von drei Studenten absolviert und der duale
Studiengang Lebensmitteltechnologie startet ab August mit seinem ersten Studenten der Privatmolkerei Bauer.

Einblicke in das Ausbildungsprogramm

Das Duo aus Sabine Wieland und Manuela Wimmer stand zusammen mit den Ausbildungsbeauftragten der Fachbereiche während der gesamten Veranstaltung für Fragen von Eltern und „Neu“ Azubis bereit. Die Auszubildenden, die schon länger bei Bauer tätig sind, gaben ihren neuen Kollegen einen tieferen Einblick in ihre Aufgaben und Tätigkeiten. Die stellvertretende Personalleiterin Sabine Wieland führte durch den Kennenlernnachmittag. Sie ist seit fast zwei Jahrzehnten für die Privatmolkerei Bauer tätig.

Neu im Team ist Manuela Wimmer als Assistentin und Ausbildungsleiterin der Personalabteilung, die die Koordination der Azubis übernimmt. Wimmer ist seit 2014 im Unternehmen und hat ihr duales Studium bei der Privatmolkerei absolviert. Daher weiß sie genau, was es heißt, seine Ausbildung bei Bauer zu machen und dort die Feinheiten der kaufmännisch orientierten Ausbildung zu lernen: „Ich freue mich sehr darauf, die neuen Azubis im Rahmen ihrer Ausbildung zu begleiten und gleichzeitig diese anspruchs- und verantwortungsvolle Rolle zu übernehmen sowie viele neue Ideen einzubringen“, so Wimmer. Zum Schluss bot sich beim Buffet die Möglichkeit zum Austausch in lockerer Atmosphäre.

 

Hohe Erwartungen, noch höhere Möglichkeiten

Die dreijährige Ausbildung im Unternehmen bietet viele Chancen und Annehmlichkeiten sowie jede Menge Abwechslung. „Unsere Azubis zeigen ein großes Engagement, sind teamfähig und offen für Neues – darauf sind wir sehr stolz“, so Ausbildungsleiterin Wimmer. Im Gegenzug bietet Bauer seinen Auszubildenden viele Vorteile. Neben regelmäßigen Azubi-Ausflügen und Exkursionen unterstützt Bauer seinen Nachwuchs in der Prüfungsvorbereitung, hilft mit Workshops beim stressfreien Lernen oder mit Gedächtnistrainings und stellt kostenlose Arbeitskleidung.

Im Rahmen von freiwilligen Austauschprogrammen mit deutschen Tochterunternehmen können Azubis ab dem zweiten Lehrjahr auch Einblicke in andere Abteilungen oder Firmen werfen und neue Abläufe kennenlernen. Die Inhalte des Austausches sind dabei immer an die Inhalte des Ausbildungsberufs angepasst. Für Absolventen des dualen Studiums ist ein Auslandssemester in der Theoriephase möglich. So können Sprachkenntnisse und der lokale Umgang mit Milchprodukten beispielsweise in Finnland, Spanien oder Thailand gelernt und studiert werden. Beide Programme sollen das Miteinander stärken und den kollegialen Austausch fördern.

 

Starke Perspektive zum Start in die Berufswelt

Die Privatmolkerei Bauer ist für ihr attraktives Ausbildungsangebot bekannt und daher ein gefragtes Familienunternehmen für Berufseinsteiger. Es werden rund 90 Prozent der Azubis von Bauer übernommen. Auch Absolventen, die nach der Ausbildung eine weiterführende Schule besuchen, halten den Kontakt und kommen später sehr gern zurück ins Unternehmen. So wird die familiäre Athmosphäre im Unternehmen weiter geprägt. Auch in diesem Jahr gab es eine sehr positive Bilanz der Anfragen auf die Ausbildungsplätze. Die Privatmolkerei Bauer freut sich, jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen.




Druckknöpfe von Ampel gestohlen

Ein bisher unbekannter Täter hat in der Wasserburger Straße in Haag die Fußgängerampel beschädigt und drei rote Druckknöpfe entwendet. Ein Stromkabel wurde ebenfalls abgerissen. Der Sach- und Diebstahlsschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Wer hat in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht?

Hinweise dazu nimmt die Polizeistation Haag, Telefon 08072/9182-0, entgegen.

 

 




Instrumenten-Rallye für Kinder

Am Samstag gibt es im Probenraum der Trachtenblaskapelle Ramsau ab 13 Uhr ein tolles Angebot: Ob Querflöte oder Tuba, Fagott oder Waldhorn, Schlagzeug oder Trompete – jedes Instrument wird ausgestellt und kann von allen Kids ab sieben Jahren
entdeckt und getestet werden.

„In eine Tuba wollte ich schon immer mal reinblasen!“ – einmal im Jahr öffnet die Blaskapelle Ramsau ihre Proberaumtüren und bietet ein spielerisches Kennenlernen von Instrumenten. Der Proberaum befindet sich in Ramsau hinter der Kirche, im Keller des
Feuerwehrhauses.

Die Trachtenblaskapelle Ramsau besteht bereits seit fast 50 Jahren und freut sich über musikalischen Nachwuchs. „Wir bieten eine hochqualitative und ganzheitliche Ausbildung, denn zusätzlich zum wöchentlichen Einzelunterricht wird auch das Zusammenspiel in der großen Gruppe geübt“, so Vorstand Martin Lohmaier.

Ein Trompeter erklärt, wie durch Luft im Instrument der Ton entsteht Ein Instrument zu lernen, verbindet vieles: Hören, Zuschauen, Fühlen, Bewegung, Koordination, Erinnerung, Erwartung und Emotionen. „Und das Ganze wird verbunden mit Freundschaft, Gemeinschaft und unvergesslichen Erlebnissen“, ergänzt die Jugendleiterin Anna-Maria
Schloifer und lädt damit herzlich zum musikalischen Nachmittag ein.




Jubiläum beim Kinderschutzbund

Wer im Krankenhaus liegt, freut sich über Besuch und besonders Kinder sehnen sich nach Aufmunterung und Ablenkung. In den Fachzentren für Kinderorthopädie sowie für pädiatrische Neurologie, Neurorehabilitation und Epileptologie der Schön Klinik Vogtareuth müssen die kleinen Patienten oft monatelang bleiben, kommen aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland. Eltern, Geschwistern und anderen Besuchern fällt es da oft schwer, das Kind dauerhaft und regelmäßig besuchen zu können. Schon seit 1998 unterstützt deshalb der ehrenamtliche „Besuchsdienst Kind im Krankenhaus“ …

… des Kinderschutzbundes Rosenheim Eltern und Kinder in der Vogtareuther Klinik.

 

Die Kinder in der auf Neuropädiatrie und Kinderorthopädie hochspezialisierten Klinik sind meist schwer erkrankt, leiden an Unfallfolgen, starken orthopädischen Einschränkungen oder verschiedensten Gehirnschädigungen. Während sich die Fachkräfte kompetent um das medizinisch-therapeutische Wohl der kleinen Patienten kümmern, unterstützen die Damen des Besuchsdienstes durch ihre Zuwendung den Behandlungserfolg und bieten somit eine willkommene Entlastung der Familienangehörigen und eine sinnvolle Ergänzung der intensiven Betreuung durch die Klinikmitarbeiter.

 

Zeit als wichtigste Aufgabe

„Die wichtigste Aufgabe beim Besuchsdienst ist das Zuhören, Spielen und Zeit miteinander verbringen. Durch unsere Besuche schenken wir den Kindern nicht nur diese Zeit, sondern entlasten Eltern und auch das Pflegepersonal. Dabei können wir auf eine langjährige gelungene Kooperation mit der Schön Klinik zurückschauen, die durch regelmäßige Absprachen mit dem Pflegepersonal und mit Susanne Ziegler, Psychologin der Schön Klinik, gewährleistet wird“, erzählt Gerdi Heitmair, die seit 1995 selbst im Besuchsdienst aktiv ist und dessen Leitung im Jahr 2000 übernahm – alles ehrenamtlich.

 

Rundum ehrenamtlich

Jedes Jahr verbringen die sechs Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes mehr als 700 Stunden an der Schön Klinik Vogtareuth, die Zeit für Supervision, kollegialen Austausch und die Fahrten zur Klinik gar nicht eingerechnet. „Das Schicksal dieser Kinder und Familien, die mit so massiven Einschränkungen und Behinderungen fertig werden müssen, geht mir schon zu Herzen. Das ist eine der großen Herausforderungen in diesem Ehrenamt, die Balance zwischen Anteilnahme und emotionaler Überforderung zu wahren. Deshalb ist die fachliche Begleitung bei diesem Dienst so wichtig“, so Heitmair weiter.

 

Stabwechsel beim Besuchsdienst Kind im Krankenhaus

Nach fast 20 Jahren in der Leitung des Vogtareuther Besuchsdienstes übergab sie nun den Stab an Rosa Opperer, die ebenfalls schon seit 2009 im Besuchsdienst mitwirkt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Kinderschutzbundes Rosenheim wurde Heitmair noch einmal für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet und Opperer als neue Leiterin vorgestellt. „Wir möchten den Kindern den Aufenthalt im Krankenhaus erleichtern und haben mit dem Besuchsdienst eine erfüllende Aufgabe gefunden, für die wir unsere Freizeit gerne investieren. Dabei unterstützt uns die wohlwollende Kooperation von Kinderschutzbund und Schön Klinik sehr“, fasst Opperer zusammen.




Die Kleinsten zeigten ihr Können

Am vergangenen Wochenende fand wieder die Turnierserie für die Kleinfeldmannschaften von der G- bis zur E-Jugend beim SV Schonstett statt.  Heuer erstmals in einem größeren Format – mit insgesamt 26 Teams aus der Umgebung, verteilt auf drei Turniere.

Beginn war am Samstag der E-Junioren. Hier trotzten zehn Mannschaften dem immer wieder einsetzenden Regen und zeigten tollen Jugendfußball. Schlussendlich setzte sich verdient der Patenverein aus Griesstätt, der wie die gastgebende E-Jugend mit zwei Mannschaften angetreten war, durch. Im Finale siegte man mit 2:0 gegen den Nachwuchs des FC Maitenbeth. Den dritten Platz schnappten sich die Jungs vom SV Forsting-Pfaffing.

Tags darauf war der viel zitierte Wettergott dann glücklicherweise größtenteils auf der Seite der Veranstalter und brachte nur wenige kurze Regenergüsse bei angenehmen Temperaturen.

Das Turnier der F-Jugend, ebenfalls mit zehn Mannschaften, gewann am Ende der TSV Rimsting. Diese setzten sich in einem spannenden Finale mit 1:0 gegen die heimischen Kids vom SV Schonstett durch. Den dritten Platz sicherte sich der ASV Rott.

Den Abschluss bildetete dann bei herrlichem Sonnenschein das Turnier der Jüngsten. Beim G-Jugendturnier wurde von jeglichen Platzierungen abgesehen. Die Mannschaften aus Griesttätt, Eiselfing, Babensham, Schechen, Eggstätt und des Gastgebers bekamen neben der obligatorischen Medaille eine ordentliche Box Gummibärchen, was für viele strahlende Gesichter sorgte.

Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass sich der teils enorme Aufwand definitiv gelohnt habe und die Jugendturnierserie mal wieder ein voller Erfolg war.

Der SV Schonstett bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen und einen reibungslosen Verlauf trotz des Wetters sichergestellt hatten.




In Wasserburg von Polizei gestoppt

Gegen 7.30 Uhr ging gestern bei der Polizei Wasserburg die Mitteilung eines aufmerksamen Verkehrsteilnehmers ein, dass auf der B304 in Fahrtrichtung München ein Motorroller mit Versicherungskennzeichen mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit unterwegs sei. Der Zeuge konnte beobachten, dass der Rollerfahrer sogar einen Lkw auf der Bundesstraße überholte – mit geschätzten 80 Sachen. Der Roller verließ die B304 an der Abfahrt Wasserburg-Ost.

Mit Hilfe des Zeugen gelang einer Streife der Polizei Wasserburg, das schnelle Zweirad im Stadtgebiet anzutreffen und zu kontrollieren. Wie zu erwarten war, hatte der 36-jährige Obinger an seinem Motorroller, der für eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h zugelassen ist, manipuliert. Die passende Fahrerlaubnis konnte der 36-Jährige nicht vorweisen. Die vorgezeigte Prüfbescheinigung zum Führen von Mofas bis 25 km/h reicht bei weitem nicht aus.

 

Das  Fahrzeug wurde zur weiteren Begutachtung, insbesondere der korrekten Feststellung der Höchstgeschwindigkeit, sichergestellt. Des Weiteren erhält der Rollerfahrer eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

 




Ins Feriencamp mit den Löwen

Nach dem gelungenen Saisonauftakt der Wasserburger Fußballer in der Bayernliga-Süd ist die Fußballbegeisterung in der Innstadt überall spürbar. In den Cafés der Stadt sind die Löwen ein gern besprochenes Thema und pro Heimspiel pilgern im Schnitt knapp 400 Zuschauer an den Sportplatz an der Landwehrstraße – so viel wie nirgendwo sonst im Landkreis Rosenheim. Unter den Zuschauern sind Woche für Woche auch viele Kinder, die die Spiele begeistert verfolgen. Für diese jungen Fußballer aus Wasserburg und Umgebung wartet …

… am 5. August das nächste Highlight. Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Wasserburg bietet der TSV 1880 Wasserburg, wie auch in den vergangenen Jahren, ein eintägiges Fußballcamp für Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren. Die Löwen stellen ideale Trainingsbedingungen und unterstreichen dadurch ihre Ambitionen, die Jugendarbeit weiter auszubauen. Das Training leiten nämlich ehemalige Juniorennationalspieler, Regionalliga- und 2. Ligaspieler wie die Brüder Leo, Dominik und Matthias Haas sowie Hannes Hain. Zudem werden weitere Spieler der Ersten Mannschaft sowie ehemalige Camp-Teilnehmer aus der A-Jugend, die mittlerweile zu alt sind, aber weiterhin mithelfen wollen, das Trainerteam erweitern.

Darüber hinaus bietet das neue Vereinsheim das bestmögliche Umfeld für die jungen Sportler. Wie im Vorjahr kochen die Mütter und Frauen der Spieler der Ersten Mannschaft für die Campteilnehmer und versorgen die jungen Fußballer zwischen den Übungen mit Obst und Getränken, die von den Wasserburger Markthallen und der Sparkasse Wasserburg bezuschusst werden.

 

Veranstalter: TSV 1880 Wasserburg, Abteilung Fußball

Beginn/Treffpunkt: 5. August, 9 Uhr, am Fußballplatz in der Altstadt

Ende: 16 Uhr

Alter der Teilnehmer: 7 – 15 Jahre

Teilnehmerzahl: maximal 60 Kinder

Anmeldung: Online-Anmeldung unter www.ferienprogramm.wasserburg.de oder persönliche Anmeldung bei der Stadtverwaltung, Rathaus, Zimmer 14, Telefon: 08071/10514

Kosten: 25 Euro (bei Anmeldung zu entrichten)

Sonstiges: Verpflegung und Getränke sind im Preis inbegriffen, außerdem bekommt jedes Kind ein hochwertiges Trainingsshirt. Mitzubringen sind Fußballschuhe/Sportschuhe und Sportbekleidung, bei schlechter Witterung Regenkleidung

Auskunft: F. Reiser, Telefon: 08071/1696

 

JAH

 




„Der Nullnulleins sperrt alles”

14 Jahre lang leitete er die Geschicke des Wasserburger Gymnasiums – Ende des Monats geht Peter Rink in den Ruhestand (wir berichteten). Bis zum 31. Juli, an diesem Tag übergibt er offiziell den General-Schlüssel des Luitpold-Gymnasiums mit der Nummer 001 (Foto) an seine Nachfolgerin, ist allerdings noch einiges zu erledigen. Wie funktioniert die Übergabe einer Schule? Wir haben Peter Rink dazu befragt und ihn in seinem Büro besucht …

… und dort sieht es jetzt schon ein bisschen nach Umzug aus. Leere Kisten stehen im Raum, alles scheint nicht mehr so aufgeräumt wie sonst.

„Am Samstag packe ich meine privaten Sachen zusammen. Es sammelt sich über die Jahre ja doch einiges an”, sagt Rink und er sieht dabei auch ein wenig wehmütig aus. „Mit der Zeit wird man offenbar ein bisserl gefühlsduselig”, lächelt der scheidende Schulleiter.

Kommende Woche wird es für ihn nochmals einen großen Bahnhof geben. „Wir haben bei der offiziellen Verabschiedung am Mittwoch 250 geladene Gäste, die von außerhalb der Schule kommen. Zur Verabschiedung ist eigentlich schulfrei. Ich freue mich aber über jeden Schüler, der freiwillig mit dabei ist.”

Am vorletzten Schultag vor den großen Ferien gibt es dann nochmal ein „Bye bye-Szenario”, wie es Rink nennt. Alle Schüler und Lehrkräfte treffen sich in der Turnhalle. „Danach ist wirklich Schluss. Ab 1. August verabschiede ich mich in den Urlaub und gleichzeitig in den Ruhestand.”

Den General-Schlüssel „Nullnulleins”, den nur er, sein Stellvertreter und der Hausmeister haben und der alle Türen am Luitpold-Gymnasium sperrt, wird er dann an seine Nachfolgerin Verena Grillhösl bereits übergeben haben. „Meine Nachfolgerin hat schon mit allen wichtigen Stellen, mit dem Kollegium, dem Elternbeirat gesprochen. Sie war bereits mehrmals zu Besuch und wir haben uns über alles Wichtige ausgetauscht.” Das sei übrigens nicht immer bei Übergaben so der Fall. „Als ich 2005 kam, gab’s ein einstündiges Gespräch mit meinem Vorgänger. Das war’s dann.”

Insgesamt sei das Luitpold-Gymnasium eine bestens funktionierende Schule. Das zeige alleine schon die Tatsache, dass es in den vergangenen 51 Jahren nur vier Schulleiter gegeben habe. „Man ist hier einfach gerne Chef. Und man bleibt auch gerne.” Bis zum Ruhestand …

HC

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Viel Spaß bei den Nachwuchskickern

Die Saison der C-Jugend des TSV 1880 Wasserburg verlief nicht so erfolgreich wie bei den Aufsteigern der A- und D-Jugend. Nachdem eine Spielzeit davor die C-Jugend sogar vom Spielbetrieb abgemeldet worden war, ging 2018 die U15 hauptsächlich mit dem jüngeren Jahrgang an den Start. Schloss man die Hinrunde noch als Zweiter mit Aufstiegschancen ab, so musste das Team der beiden Trainer Jörg Herwegh und Jean-Philippe Stephan in der Rückrunde viel Lehrgeld zahlen.

Herwegh: „Charakterlich war das Team schwer in Ordnung, spielerisch durchaus ansprechend, doch defensiv waren wir nicht mehr stabil und clever. Aber der 2005- Jahrgang hat viel gelernt und zusammen mit etlichen Talenten des nachrückenden 2006-Jahrgangs werden wir in der kommenden Saison mit der alles andere als pflegeleichten C-Jugend einen wichtigen Schritt nach vorne gehen.”

Wie intakt und verbunden das C-Team der Wasseburger Löwen ist, zeigte der vergangene Sonntag im Badria-Stadion, als 30 Spieler der alten und neuen C mit Trainern und Vätern vier Teams bilden konnten und ein durchaus ehrgeiziges, aber vor allem dem Spaß dienendes Turnier absolvierten. Danach feierten Spieler, Betreuer, Geschwister und Eltern ein Sommerfest, zu dessen Grill-Büffet alle Eltern etwas beisteuerten.

Die Jugendleitung stiftete sowohl für den Trainingsfleißigsten als auch für den wichtigsten Spieler der abgelaufenen Saison DFB-Trainingsjacken. Bei allem Ehrgeiz, der von der Fußball-Jugend des TSV 1880 Wasserburg erwartet wird, werden auch in Zukunft verschiedene Freizeit-Aktivitäten zusätzlich zum Trainings- und Spielbetrieb den Team Spirit stärken.

 




Trotz Wetterkapriolen gelungener Start

Die Hoffnungen auf gutes Wetter wurden beim ersten Familienfest des TSV Haag nicht ganz erfüllt. Das hielt die vielen Besucher jedoch nicht davon ab, einen neugierigen Blick auf das Veranstaltungsgelände zu werfen. Schon vormittags ging es los rund ums Vereinsheim am Bergkopf in Haag.

Die Abteilung Fußball sorgte mit Schmankerl vom Grill für die notwendige Stärkung, damit die Besucher genügend Kraft sammeln konnten für die zahlreichen Stationen und Attraktionen, die sich auf dem weitläufigen Gelände des TSV-Sportplatzes befanden. Unterstützt wurden die Fußballer dabei von den professionellen Pizzabäckern des Ristorante „Il Caminetto” aus Haag, die vor allem die jungen Gäste in den siebten Pizza-Himmel beförderten.

Obwohl sich mittags ein Schauer über den Veranstaltungsplatz ergoss, ließen sich vor allem die Kinder nicht davon abbringen, die Hüpfburg ausgiebig zu testen. Ebenso fanden die von der Turnabteilung kreierten Aktionsplätze guten Zuspruch. Hier durfte man Dosenwerfen, „Schleim” selbst basteln, Hürdenlaufen, Fische angeln und vieles mehr ausprobieren, um die Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

Jede Abteilung wartete mit individuellen Attraktionen auf und so genossen alle Gäste bei Stockschützen-Turnieren, Tischtennis, Basketball, Karate, Parkour, Torwandschießen und Kinderschminken einen bunten Nachmittag. Wer zwischendurch eine Stärkung benötigte, konnte die Energiespeicher wieder mit Kaffee und Kuchen, Popkorn oder Eis auffüllen.

„Auch wenn es dem Wetter geschuldet dieses Jahr noch etwas weniger Besucher waren, sind wir recht zufrieden“, versicherte Roderich Tilke, Vorstand des TSV. „In jedem Fall wird es nächstes Jahr wieder ein solches Fest geben. Unser Dank gilt allen Unterstützern, Sponsoren und Helfern.“ BF




Im Schlossturm hoch hinaus

Der Markt Haag  bietet ab sofort regelmäßige Schlossturmführungen an. Die vorgesehenen Zeiten sind: Jeden Samstag um 14, 15 und 16 Uhr ohne Voranmeldung, unter der Woche Dienstag und  Donnerstag: Gruppen nach Voranmeldung, Anmeldung möglich unter Telefon 08072/9199-30.

Man sollte sich mindestens eine Woche vorher anmelden. Die Eintrittspreise:

• Erwachsene  3 Euro

• Kinder  1,50 Euro

• Gruppen 40,00 Euro

• Schulklassen/Kindergruppen 20,00 Euro.

Für die Besichtigung des Schlossturms sind Trittsicherheit und eine gute Kondition erforderlich. Für Kinder ist die Besteigung des Turms ab dem Schulalter geeignet. Hunde dürfen nicht mitgenommen werden. Die Bereiche des Schlosshofes, in denen keine Bauarbeiten stattfinden, können ebenfalls besichtigt werden.




Europapark war ein lohnendes Ziel

Vor gut einem Jahr kam in einer Besprechung der Aktivengruppe des Trachtenvereins Griesstätt der Vorschlag eines Dirndls, doch mal nach Rust in den Europapark zu fahren. Nachdem es terminlich im letzten Jahr nicht geklappt hatte, war es heuer soweit. Am Samstag ging es pünktlich um zwei Uhr morgens los. Sehr verschlafen schauten die Jugendlichen und ihre Begleiter bei der Ankunft am Hotel „El Andaluz” im Europapark drein. Dies änderte sich aber schnell, als…

… bei der ersten Fahrt im Park im Alpenexpress allen ein frischer Wind ins Gesicht blies. Sehr beliebt war auch die Fahrt auf der Poseidon-Bahn. Das spritzendes Wasser war eine Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen und endlich waren auch alle danach richtig wach.

Der Nervenkitzel im Silver-Star gefiel allen sehr gut und wurde besonders von den jungen Trachtlern mehrfach getestet. Da nicht jeder in der Gruppe sich überall mitfahren traute, wurde besonders auf die Gemeinschaft geachtet. Bei den wilderen Bahnen passten einige auf die Rücksäcke auf. Bei den Bahnen und Aktivitäten, bei denen alle beisammen waren, nahm man die Dinge einfach in die Bahn mit.

Am Abend besuchte man gemeinsam den Pool und anschließend ging es mit der Verkostung der alkoholfreien Cocktails an der Hotelbar weiiter. Am Sonntagmorgen ging es dann natürlich wieder zeitig in den Park. Die beliebtesten Bahnen wurden nochmals aufgesucht und teilweise mehrfach befahren. So bemerkte die Gruppe beim Rückweg zum Hotel vor der Abfahrt, dass doch tatsächlich im großen Park ein paar Bahnen nicht gefunden worden waren. Das schreit natürlich nach einen weiteren Besuch im Park.

Nach einem Gruppenfoto für dem Hotel ging es am Spätnachmittag dann wieder nach Hause. Mit zwei Filmen im Bus, Gaudi und ein bisschen Ratschen und einen Halt zum Abendessen in Merklingen war es noch eine schöne Heimfahrt. Alle Trachtler waren wich einig: Trachtenverein ist mehr als nur die Erfüllung des Satzungszwecks „Sitt und Tracht der Alten, wollen wir erhalten.“ Der Trachtenverein bedeutet Freundschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Jeder ist willkommen und jeder hat seinen Platz im Verein. So wurden in den Gedanken an die Freunde, die wegen anderen Terminen nicht mitfahren konnten, regelmäßig Nachrichten und Bilder nach Hause geschickt.

SF




An der Grenze war die Reise beendet

Am Wochenende hat die Rosenheimer Bundespolizei einen europaweit gesuchten Rumänen hinter Gitter gebracht. Die Reise eines jungen Italieners endete ebenfalls im Gefängnis. Beide waren bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn gefasst worden.

In der Kontrollstelle auf der A93 konnten sich alle Insassen eines Kleinbusses mit italienischen Kennzeichen ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Überprüfung der Personalien eines 34-Jährigen stellten die Bundespolizisten jedoch fest, dass er mit einem europäischen Untersuchungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Rottweil (Baden-Württemberg) gesucht wird. Bereits 2014 soll der Rumäne bei einem Wohnungseinbruch Bargeld in Höhe von rund 3.500 Euro sowie Schmuck und mehrere Uhren entwendet haben. Außerdem nahm er offenbar einen Fahrzeugschlüssel an sich und fuhr vorliegenden Erkenntnissen zufolge mit dem in der Garage geparkten Wagen davon. Die Beamten brachten den rumänischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft.

 

Eine 330-tägige Freiheitsstrafe hat ein italienischer Staatsangehöriger zu verbüßen. Der 21-jährige Mitfahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens wurde in der Grenzkontrollstelle verhaftet. Gesucht wurde der junge Mann vom Amtsgericht Erlangen. 2015 war er wegen Körperverletzung zu einer Einheitsjugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Der Aufforderung, seine Reststrafe zu verbüßen, war der Verurteilte bis zu seiner Festnahme jedoch nicht gefolgt. Deshalb lieferten Bundespolizisten den Italiener am Sonntag ins Gefängnis in Bernau ein.

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Günter Weitzenkorn (23. 2. 1923 – 6. 7. 2019), Soyen.

Amalie Wittmann (13. 4. 1932 – 15. 6. 2019), Bachmehring. Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Freitag, 19. Juli, um 11 Uhr in Eiselfing.

Pauline Borst (20.12.1921 – 12.07.2019). Beisetzung mit anschließendem Sterberosenkranz heute Montag, um 19 Uhr in Maitenbeth. Seelengottesdienst morgen Dienstag, 10 Uhr, in Maitenbeth, anschließend Beerdigung im Gemeindefriedhof.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Weinfest am Krippnerhaus

Die Junge Union Edling veranstaltet beim Edlinger Krippnerhaus
am Samstag, 20. Juli, ab 18 Uhr ein Weinfest. Es gibt Feines vom Grill und herzhafte Brotzeiten – frisch aus der Region. Ein Teil des Erlöses kommt dem Kloster St. Franziska zu Gute.




Wie kann man enkeltauglich leben?

Die Regionalgruppe „Gemeinwohl-Ökonomie Altlandkreis Wasserburg” hat den nächsten Schritt hin zu einer bürgerlichen Bewegung gemacht. Nach der Einführungsveranstaltung und der Unternehmensveranstaltung (wir berichteten) war dies die dritte Veranstaltung zur Gemeinwohl-Ökonomie mit dem Ziel, die Bürger über die Gemeinwohl-Ökonomie zu informieren und Mitstreiter für dieses Thema zu finden. Zu diesem ersten Regionalgruppentreffen kamen die Teilnehmer aus dem Altlandkreis Wasserburg, die sich für die Thematik Gemeinwohl-Ökonomie interessieren.

Im Rahmen einer Vorstellungsrunde nannten die Teilnehmer ihre Beweggründe an der Veranstaltung teilzunehmen. Allen sagten klar, dass ein Wandel hin zu einem enkeltauglichen Leben erforderlich sei.

Anschließend wurde die Gemeinwohl-Ökonomie vorgestellt: ihre Werte Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Mitbestimmung und Transparenz, ebenso wie Gemeinwohl-Ökonomie als Bewegung insgesamt organisiert ist.

Ein wichtiger Punkt für die Gemeinwohl-Bewegung ist die „Enkeltauglichkeit des eigenen Handels“, das bezieht nicht nur das Wohl der eigenen Enkel, sondern aller Menschen und der Umwelt ein.

 

Bei der anschließenden Feedbackrunde überlegten die Teilnehmer, weilche Themen man im Rahmen der Gemeinwohl-Ökonomie angehen könnte. Dabei wurden die Themen Verkehr, Energie, enkeltauglich Leben und viele weiter Punkte genannt. Die klare Aussage aller war, nicht nur zu diskutieren, sondern ins Tun zu kommen.

Das bedeutet, Themen auszusuchen, diese bis hin zu einer Lösung umzusetzen und sich im Rahmen dieser Aktivitäten in allen drei Gemeinwohl-Ökonomie Gruppen – Bürger, Kommunen und Unternehmer – Partner für Kooperationen zu suchen.

 

Alle Teilnehmer sind an einer weiteren Mitarbeit interessiert und beschlossen, im September eine Zukunfts-Werkstatt mit allen Interessierten und denen, die es noch gerne werden wollen, zu veranstalten. Der genaue Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.

 

Zur Zukunfts-Werkstatt ist jeder eingeladen, der nicht nur reden, sondern auch konkret handeln möchte. Es ist an der Zeit, die Themen anzugehen und im Wandel die positive Energie zu sehen, die sie bringen wird. Wir alle sind aufgefordert, schnell einen Wandel einzuleiten.

 

Wer die Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie Altlandkreis Wasserburg kennenlernen und mitarbeiten will, kann die Koordinatoren kontaktieren:

Werner Furtner, Telefon 08071/5263065, werner.furtner@ecogood.org

Albert Bernstetter,  Telefon 08071/95264,  albert.bernstetter@ecogood.org                     

 




Lomelinos Eis

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula und den Redakteuren der Stimme. Und wir verlosen jede Woche ein Buch aus einer großen Auswahl. Heute geht’s um ein Kochbuch …

Buchtipp 122         

Kochbuch
Titel: Lomelinos Eis                                             
Empfohlen von Alexandra Stawski

Autor: Linda Lomelino

Verlag: at Verlag
Preis: 19,90€

Für
+ die Süßen unter uns

+ für alle, die bei dieser Hitze nur noch an das eine denken können

Fazit vorneweg:
Neben dem Verlangen nach einer kalten Dusche rotiert bei diesem wunderbar heißen Wetter ständig der Gedanke an ein kühles Eis in meinem Kopf. Passenderweise fand ich in unserem Kochbuchregal das Buch von Linda Lomelino. Schon beim Durchblättern dieses schönen Buches fühlte ich mich erfrischt. Das Wasser lief mir im Mund zusammen, bei Rezepten für Espresso-Semifredo mit Schoko-Toffee oder Himbeer-Cheescake-Eis. Dankbar stellt ich auch fest, dass das Rezept für ein „Speckeis“, das von einer jungen Freundin der Autorin vorgeschlagen wurde, keinen Eingang in dies Buch gefunden hat. Mich hat überrascht, dass es so einfach und unkompliziert ist, Eis herzustellen. Das könnte man doch mal versuchen.

Ein Auszug:

„Eis ist eine der größten Köstlichkeiten, die ich kenne, und es schmeckt einfach immer. Man kann sich damit den Alltag versüßen, Kinder auf einem Geburtstagsfest beglücken oder es als edles Dessert reichen. Sie werden sich wundern wie einfach es im Grunde ist, eisige Hochgenüsse zuzubereiten. Lassen Sie sich verführen!“

Inhalt:
Die schwedische Rezeptautorin und Fotografin Linda Lomelino hat ein großartiges „Eis-Koch-buch“ geschrieben. Der kurzen Einführung über alles Wissenswerte rund um die Eisherstellung folgen Rezepte über Rahmeis, Sorbets, Eis am Stiel, Eistorten, Eisdesserts, Getränke, selbstgemachte Waffeln und Saucen. Lomelino verwendet nur wenige Zutaten, die Zubereitungszeit ist denkbar kurz, die Herstellung einfach. Allerdings empfiehlt sie die Anschaffung einer Eismaschine.

 

 

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Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:
 Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

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Stichwort diesmal:

Eis

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Der Gewinner wird per Mail informiert und kommenden Montag bekannt gegeben. Viel Glück!

Unsere nächste Gewinnerin ist: 

Lisa Stangl aus Soyen

Sie kann sich im Fabula aus einer großen Auswahl ein Buch aussuchen.

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