So sehen Aufsteiger aus

Freibier, Jubel und Gesänge: Beste Stimmung herrschte am Samstag bei der Meisterfeier der Wasserburger Löwen, die den fünften Aufstieg in Folge bejubeln konnten. Dass das letzte Spiel knapp verloren ging, tat der guten Laune keinen Abbruch. Hier unsere Bilder und das Video zur Meisterfeier 2019. Die Wasserburger Stimme gratuliert!

 

 

Hier geht’s zum Video …

 

Simon Stürmlinger/Magdalena Pfitzmaier




Von Dali bis Picasso

40 Arbeiten von jungen Künstlern sind noch bis zum 2. Juni im Foyer des Rosenheimer Landratsamtes zu sehen. Bei der Vernissage konnten die Organisatorin Lenka Kargol von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim und Kulturreferent Christoph Maier-Gehring viele von ihnen begrüßen.

Da es keine Vorgaben bezüglich Thema und Technik gab, sind verschiedene Kunstformen zu sehen wie Fotografie, Collagen, Acrylbilder oder Skulpturen aus Speckstein und Serpentin, ein etwas härterer Stein als Speckstein. Mit einem bearbeiteten und wiederverwerteten Hocker ist auch ein Upcycling-Kunstwerk  dabei.

Die Idee, jungen Menschen eine Bühne zu bieten, wird gerne angenommen. Für „Junge Kunst“ und „Die Kinder von Dali bis Picasso“ wurden von 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 92 Arbeiten eingereicht. „Wir haben auswählen müssen“, sagte Lenka Kargol. Diese Aufgabe übernahmen Kulturreferent Maier-Gehring und die Grafikerin Renate Ruedel aus Bad Feilnbach. Die jüngste Künstlerin ist gerade einmal zwei Jahre alt und niemand ist älter als 18 Jahre.

Zu sehen sind ihre Kunstwerke zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes, also Montag bis Freitag von 8.15 Uhr bis 12 Uhr sowie am Donnerstagnachmittag von 14 Uhr bis 17 Uhr. 




Knappe Niederlage im letzten Spiel

In  einem mittelmäßigen Spiel unterlag die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars durch zwei späte Tore von Daniel Maier mit 0:2 in Schönau. Die SG RRG hatte ja schon vor dem Spiel den Klassenerhalt gesichert. Die SG Schönau muss trotz des Sieges in die Relegation, da der vor ihr liegende  VfL Waldkraiburg sein Match mit 4:0 gegen Forstinning gewann.

Die SG RR wirkte zu Beginn gefährlicher. Felix Wieser verzog knapp (15) und Sebastian Pichlmeier verfehlte aus  12 Meter ebenfalls den Kasten (20). Mitte des ersten Durchgangs wurden die Schönauer mutiger und kamen zu zwei guten Möglichkeiten. Stefan Weinbuch prüfte SG-Keeper Matthias Löw aus 18 Meter (28) und Daniel Winter konnte Torwart Löw aus kurzer Distanz nicht überwinden (32.)

In der zweiten Hälfte zwei investierte Schönau mehr in die Begegnung, während die SG RRG im Spiel nach vorne viel vermissen ließ. Schönau kombinierte sich öfters schön durch, doch beim Reichertsheimer Torwart Löw war Schluss. Gegen Ende der Begegnung konnte sich die SG wieder befreien und kam zu guten Möglichkeiten, so lenkte Schönaus Keeper Christian Thurner eine Freistoßflanke von Michael Vital über die Latte (78). Nach einem schnellen Konter von Schönau wurde Wessels im Strafraum zu Fall gebracht und Daniel Maier verwandelte den fälligen Elfer zum 1:0 (85). In der Nachspiel machte wiederum Daniel Maier aus abseitsverdächtiger Position mit seinem Treffer zum 2.0 alles klar für die SG Schönau.

Trotz der Niederlage zog SG-Trainer Michael Ostermaier eine positives Saisonfazit: „Wir haben in der Saison vieles richtig gemacht. Wir wussten von Anfang an, um was es ging und haben das konsequent durchgezogen. Auch Verletzungen konnten uns nicht umwerfen, da die Mannschaft voll mitgezogen hat. Unsere Konstanz war in der Summe entscheidend.“ WS

SG RRG:Löw, Neumaier, Baumgartner (86. Huber), Bauer, Schaberl, Klein, Sperr, Felix Wieser,  Matthias Vital, Max Wieser (67. Hubl), Pichlmeier (67. Michael Vital)

Tore: 1:0 Maier (85. Elfmeter), 2:0 Maier (90+1)

Schiedsrichter: Gian-Luca Frino (München)

Zuschauer: 105

 




Mit weit über einem Promille am Steuer

In den frühen Morgenstunden des Samstags führte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim in der Reichenbachstraße eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein 22-jähriger Kroate mit seinem Audi A4 angehalten. Da es in dem vollbesetzen Pkw stark nach Alkohol roch und der Geruch keiner bestimmten Person zugewiesen werden konnte, wurde ein Atemalkoholtest mit einem Ergebnis von über 1,4 Promille durchgeführt.

Im Anschluss wurde der Kroate zur Durchführung einer Blutentnahme zur Polizei Rosenheim gebracht. Sein Führerschein wurde sofort einbehalten und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

Ein weiterer Atemalkoholtest bei einem Mitfahrer des 22-Jährigen ergab, dass dieser fahrtüchtig und zum Fahren befugt gewesen wäre.




Löwen feiern Meisterschaft

Trotz 0:2-Niederliga, der ersten Niederlage an der Landwehrstraße seit fünf Jahren, wird am Samstagnachmittag in Wasserburg eine überragend Landesligasaison mir der Meisterschaft gefeiert. Schon vor dem Spiel wurden verdiente Spieler in den fußballerischen Ruhestand verabschiedet. Mit Torwart Georg Haas und Michael Pointvogel verlassen zwei unglaublich wichtige Spieler, die einen großen Anteil am Wasserburger Erfolg haben, die Fußballbühne. Beide Spieler werden dem Verein in einer anderen Position erhalten bleiben.


Die Löwen mussten beim letzten Spiel der Landesligasaison mit Dominik und Matthias Haas, Hannes Hain, Albert Schaberl und Sebastian Weber auf die halbe Startformation verzichten. Dafür kam Routinier Walter Kern, der kurz vor Anpfiff in den Kader berufen wurde, seine ersten Landesligaminuten.

Die Tore beim 0:2 gegen Grünwald erzielten Alexander Rojek und Ersatztorwart Reto Heller, der kurz zuvor als Stürmer eingewechselt worden ist.

Trotz der Niederlage ist die Laune bei besten Biergartenwetter am Altstadtsportplatz hervorragend. In wenigen Minuten wird „Inn-Kognito“ die Stimmung mit Livemusik weiter einheizen und die Meisterschaft wird bis tief in die Nacht gefeiert werden. STÜ

 




Der erste Blick auf die neue Alm

Die Vorfreude wächst: Noch knapp drei Wochen, dann öffnet das 71. Wasserburger Frühlingsfest seine Pforten. Am Donnerstag, 6. Juni, geht’s los. Derzeit laufen die Aufbauarbeiten auf vollen Touren. Das Forstinger Festzelt steht bereits und auch die neue, doppelstöckige Wiesn Alm nimmt bereits Formen an. Einen besonderen Blick auf Alm und Festzelt hat WFV-Fotograf Stefan Pfuhl geworfen …

 




Kleintransporter landet auf dem Dach

Unfall auf der Priener Straße in Wasserburg: Dort sind am Samstagnachmittag an einer Kreuzung zwei Fahrzeuge zusammengeprallt. Ein Kleintransporter überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Ein Fahrzeuginsasse wurde dabei so erheblich verletzt, dass er mit dem Rettungswagen abtransportiert werden musste. Die anderen Beteiligten hatten – ersten Meldungen nach – großes Glück. Fotos: WS




Hausnummern können Leben retten

Funken sprühen, es brennt – und die Feuerwehr lässt auf sich warten. Die Schmerzen sind stark, Blut fließt – und die Sanitäter wollen einfach nicht ankommen. Die Situation ist bedrohlich, die Angst groß – und die Polizei trifft einfach nicht ein. Könnte es vielleicht daran liegen, dass man keine Hausnummern angebracht hat? Helfer möchten helfen – schnell und professionell. Darum haben die meisten Angehörigen von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei oder anderer „Blaulichtorganisationen“ diesen Beruf oder diese Berufung gewählt. Nur manchmal machen ihnen die Hilfesuchenden das Leben unnötig schwer.

Egal ob Sanitäter, Notärzte, Feuerwehrangehörige oder Polizeibeamte: Einsatzörtlichkeiten nicht oder nicht rechtzeitig zu finden, sorgt für ordentlich Stress.

Der Grund für die Schwierigkeiten liegt meist in den nicht beziehungsweise falsch angebrachten oder eingewachsenen,  unleserlichen Hausnummern und der damit einhergehenden Orientierungslosigkeit der Retter und Helfer. Nicht nur die am Einsatzort selbst fehlende Nummer, sondern auch fehlende Hausnummern nebenstehender Gebäude sorgen für Schwierigkeiten. Nicht selten treffen Helfer mehrere nebeneinander stehende Häuser ohne jegliche Nummerierung an und können nicht mal ansatzweise erkennen, ob sie der Einsatzörtlichkeit schon nahe gekommen sind. Moderne Navigationsgeräte bieten hier zwar Unterstützung, jedoch sind die gespeicherten Hausnummernangaben oft falsch und stiften noch mehr Verwirrung.

Darum die Bitte der Polizei: „Bringen Sie Ihre Hausnummer gut leserlich an vorgesehener Stelle an! Denn: #Hausnummern #Retten #Leben.”

Nebenbei: Gemäß dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz, des Baugesetzbuches und der Gemeindeverordnungen ist es das deutlich sichtbare Anbringen von Hausnummern vorgeschrieben.




Gastronomie als zentrales Thema

Der Tourismusverein Wasserburg lud dieser Tage seine Mitglieder sowie weitere Interessenten zu einer informativen Veranstaltung im Bereich Gastronomie und Hotellerie ein. Zu Beginn begrüßte die erste Vorsitzende Claudia Rahlf die zahlreichen Teilnehmer und dankte den eigens angereisten Referenten aus den verschiedenen Fachbereichen.

Mario Klajic vom Informations- und Reservierungssystem der Region 18 (Landkreis Rosenheim, Traunstein, Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf) stellte den Verein „IRS18″ vor und richtete den Vortrag an Vermieter beziehungsweise Unterkunftsbetriebe. Das System bietet die Möglichkeit der Online-Buchbarkeit und Vernetzung der wichtigsten Plattformen. Dabei wies er auf die Wichtigkeit der Sichtbarkeit der einzelnen Betriebe hin. Ein potenzieller Gast erwartet einen einladenden Webauftritt sowie ein gewisses Maß an Qualität und guten Bewertungen. Besonders letzteres sei nicht mehr zu unterschätzen.

Anschließend stellte Alex Rieger aus Wasserburg sein innovatives Reservierungssystem für die Gastronomie namens „Herr Ober“ vor. Ein örtlicher Betrieb ist bereits im Testlauf. Dort wird das System seit Beginn gut angenommen und auch seitens des Gastes bereits erfolgreich genutzt. Bis dato gilt es für den Gastronomen verschiedene Kanäle zu pflegen und alle Reservierungen im altbekannten Reservierungsbuch handschriftlich zu aktualisieren. Ab sofort gibt es eine nutzerfreundliche Möglichkeit, Sitzplätze zu reservieren, die den Wälzer Reservierungsbuch überflüssig macht.

Für die BTG (Bayern Tourist GmbH) sprach anschließend Sarah Zorin (Foto). Sie stellte die vier Säulen der BTG vor: Klassifizierung, Partnerschaften, Beratungsservice und Seminare. Klassifizierte Betriebe vermitteln dem Gast Sicherheit und bieten Differenzierung in Zeiten von unzähligen Bewertungen. Sei es die „ausgezeichnete bayerische Küche“, die „IMarke“ oder die „Motorradfreundlichen Betriebe“ – fast jede touristische Branche wird abgedeckt. Die BTG bietet darüber hinaus laufend Seminare, sowie Beratungsleistungen zu unterschiedlichen Themenfeldern. Von der Partnerschaft zwischen der BTG bzw. der DEHOGA Bayern und 140 Partnerfirmen profitieren alle Mitglieder.

Anschließend präsentierte Felix Raufeisen (Foto) das Startup-Unternehmen „Pro-Order“ – ebenfalls als Teil der DEHOGA Bayern. Mit dem System hinter „Pro-Order“ wird der Lebensmitteleinkauf für Betriebe digitalisiert und damit vereinfacht. In fixen Intervallen werden von den Mitarbeitern Einkaufspreise bei den Lieferanten ausgehandelt. Diese Preise sind für die Betriebe ein wahrer monetärer Vorteil. Über „Pro-Order“ werden nicht nur Einkaufspreise verhandelt, sondern diese auch geprüft sowie Rechnungen kontrolliert. Im digitalen Zeitalter wird gerne auf der dazugehörigen Bestellplattform geordert und verwaltet.

Als fünfte und letzte Referentin brachte Elisabeth Baur den Teilnehmern die Idee des Feng-Shui näher. Wie ist die Harmonielehre für Gastronomie, Hotellerie und jeden Einzelnen in Wasserburg greifbar und nutzbar? „FengShui“ erklärt die Gesetzmäßigkeiten, die einen direkten Einfluss auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden haben. Ein zentraler Punkt ist der Energiefluss, der auf Gebäude, Räume und sogar Landschaften übertragen werden kann. Wir fühlen uns am wohlsten, wenn ein ausgewogenes Gleichgewicht aus Energiefluss, Farben- und Formenspiel und Sicherheit geboten wird. Und dieses ist von Ort zu Ort, von Raum zu Raum unterschiedlich – was diese Lehre so spannend macht.

Nach diesem Vortrag sowie einigen Fragerunden bedankte sich Claudia Rahlf für die Aufmerksamkeit und für das zahlreiche Erscheinen.




Halbe Million Brennhaare pro Raupe

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen Jahren in der Region unübersehbar ausgebreitet. 2018 wurde die einheimische Insektenart, deren Härchen gesundheitsschädlich für den Menschen sind, in der Stadt Rosenheim sowie in 14 Gemeinden des Landkreises Rosenheim festgestellt. So viele waren es zuvor noch nie und es ist gut möglich, dass heuer weitere Gemeinden hinzukommen werden. Auf Einladung der Gartenfachberater im Landratsamt Rosenheim trafen sich Fachleute und Vertreter der betroffenen Kommunen zum Informationsaustausch. 

Im großen Sitzungssaal wurde sehr deutlich, dass die Sachlage kompliziert ist. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts sind Massenvermehrungen des Eichenprozessionsspinners dokumentiert, ohne dass man weiß, wie es dazu kommt und was die Population wieder zusammenbrechen lässt. Unklar ist, ob aktuell der Höhepunkt der Massenvermehrung bereits erreicht ist. Kreisfachberater Harald Lorenz wollte so recht nicht daran glauben. Er ging eher von einer weiteren Vermehrung aus. Eine kleine Hoffnung könnte laut Lorenz der Kälteeinbruch am vergangenen Tage gewesen sein, dem möglicherweise viele der kleinen Larven zum Opfer fielen.

In der Dämmerung machen sich die Raupen in einer Art Prozession auf dem Weg aus ihrem Gespinst zu den Blättern des Eichenbaumes. Vom Wipfel abwärts werden die Bäume kahl gefressen. Die Eichen werden dadurch geschwächt, aber nicht abgetötet. Weil das Überleben der Eichen gesichert ist, sieht man im Amt für Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim keine Zuständigkeit für Bekämpfungsmaßnahmen.

Allerdings lösen die mit einem Widerhaken versehenen Härchen der Raupe, so genannte Brennhaare, auf der Haut oder Schleimhaut von Menschen toxische oder allergische Reaktionen aus. Wie der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl ausführte, sind unter anderem Juckreiz, Entzündungen oder allergische Reaktionen möglich. Geraten die Brennhaare ins Auge, sind Bindehautentzündungen möglich. Werden sie eingeatmet, kann dies auch zu asthmatischen Beschwerden führen. In der Regel können die körperlichen Beschwerden bis zu zwei Wochen andauern.

Gefährdet sind vor allem Forstarbeiter oder Landschaftspfleger in befallenen Waldgebieten. Ihnen empfahl Dr. Hierl, die Eichen vor einer forstwirtschaftlichen Tätigkeit zu kontrollieren. Aber auch Erholungssuchende und hier vor allem Kinder in Freizeitanlagen mit befallenen Eichen können bei Berühren von Raupen, Gespinstnestern oder Faltern gesundheitliche Beschwerden bekommen. Dr. Hierl riet dringend dazu, Warnhinweise zu beachten und Abstand zu befallenen Bäumen zu halten. Grundstückseigentümer mit befallenen Eichen sollten keinesfalls selbst Hand anlegen, sondern Fachfirmen mit der Entfernung der Raupen und Gespinste beauftragen.

Hat dennoch ein Kontakt stattgefunden, sollte laut Gesundheitsamt die Kleidung, die mit den Brennhaaren in Berührung kam, mit mindestens 60 Grad gewaschen werden, damit das Gift inaktiv wird. Die Personen selbst sollten ein Duschbad mit Haarwäsche durchführen und bei Augenbeteiligung diese auch spülen. Bei Symptomen soll laut Dr. Hierl der Hausarzt aufgesucht werden. Zur Behandlung stehen wirkungsvolle antientzündliche und antiallergische Medikamente zur Verfügung.

Was also tun? Den Einsatz von Pflanzenschutzmittel sieht Gartenfachberater Lorenz problematisch, weil durch sie auch andere Bewohner eines Baumes betroffen werden. Allein in Deutschland nutzen 366 Arten von Schmetterlingsraupen Eichen direkt oder indirekt als Lebensraum und Nahrungsgrundlage. Aus diesem Grund entschied sich der Landkreis Rosenheim in seinem Zuständigkeitsbereich auf das Absaugen der Gespinste und Larven zu setzen.

Wenn eine betroffene Eiche auf einem Privatgrundstück steht, kann der Eigentümer gefordert sein. In der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass jeder Fall einzeln beurteilt werden muss. Weil es beim Eichenprozessionsspinner nicht um den Schutz von Pflanzen sondern um den Schutz der Gesundheit geht, können Gemeinden und Landkreis auf das Ordnungsrecht zurückgreifen.

Die Vertreter des Landratsamtes empfahlen ein Vorgehen, abhängig vom Risiko. Steht eine Eiche beispielsweise abseits und stellen die Raupen deshalb keine Gefahr für den Menschen dar, braucht es keine Behandlung des Baumes. In diesem Fall kann ein Warnschild reichen und/oder eine Flatterleine. Völlig anders stellt sich die Situation dar, wenn die befallene Eiche auf einem Privatgrundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Kindergarten steht. Um die Kinder nicht zu gefährden, müsste der Privateigentümer tätig werden. Tut er dies nicht, kann die Ordnungsbehörde, also Gemeinde oder Landkreis, eine Ersatzvornahme anordnen. Das heißt, sie wird für den Privateigentümer tätig und stellt ihm die Kosten in Rechnung.

In keinem Fall aber wird es möglich sein, den Eichenprozessionsspinner so zu bekämpfen, dass es ihn nicht mehr gibt, sagte Kreisfachberater Lorenz. Welche Gemeinde heuer mit den Raupen des Falters betroffen sein werden ist genauso offen, wie die finanziellen Aufwendungen, die auf die Kommunen zukommen. Vertreter mehrerer Gemeinden beklagten fehlende Unterstützung, auch in finanzieller Hinsicht. Anwesende Baumwarte forderten die Schaffung von Planstellen, damit sich Spezialisten dem Problem annehmen können. Die Kreisfachberater im Landratsamt Rosenheim wollen ein Merkblatt mit Handlungsempfehlungen für Privateigentümer und Gemeinden entwerfen.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Kreisfachberater Roman Pröll den Eichenprozessionsspinner vorgestellt. Seit Anfang April schlüpfen die Raupen. Ab dem dritten Larvenstadium werden die Brennhaare gefährlich für den Menschen. Bis Juli dauert die Fresszeit der Raupen, danach beginnt der Flug des Falters. Weil er Wärme liebt, geht Pröll davon aus, dass die steigenden Temperaturen bzw. der Klimawandel die Entwicklung der Population fördern. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl ergänzte in seinem Vortrag, dass große Gespinste in den Eichen mehrere Tausend Raupen umfassen. Eine Altraupe hat bis zu einer halben Million Brennhaare. Und Kreisfachberater Pröll schloss: „Die Probleme werden zunehmen.“

 




Nico Vogl bleibt ein Löwe

Die ersten Schritte sind bereits gemacht für die Bayernliga-Kaderbildung 2019/20. Nun gelang es den Verantwortlichen den einheimischen und talentierten Stürmer Nico Vogl für zwei weitere Jahre an den EHC Waldkraiburg zu binden. Trotz seiner erst 22 Jahren, gehört Nico Vogl schon zu den festen Größen im Kader des EHC Waldkraiburg und geht nun schon in seine 7. Saison.

Er durchlief den kompletten Nachwuchs des EHC, lediglich in der Saison 2009/10 machte er einen kurzen Abstecher nach Rosenheim und spielte viermal in der Schüler-Bundesliga für die Star Bulls. Mit zarten 16 Jahren schnupperte er erstmals Luft im Seniorenteam der Löwen.

Seit der Saison 2013/14 ist er fest im Kader und absolvierte inzwischen 239 Spiele im Löwendress. Dabei erzielte er 70 Tore und war 63-maliger Vorlagengeber. Gerade zuletzt in der Verzahnungsrunde überzeugte er mit 16 Scorerpunkten (10 Tore/6 Vorlage) in 14 Spielen und belegte in der internen Statistik den 3. Platz. Auch Nico Vogl ist glücklich über diese schnelle Einigung: „Ich bin Waldkraiburger und freue mich hier in meiner Heimat spielen zu können. Die Stimmung im Stadion ist toll und meine Familie und Freunde sind auch immer dabei, das motiviert mich zusätzlich. Aber auch das ganze Umfeld ist in Waldkraiburg echt super, das Betreuerteam kümmert sich um wirklich alles und wir haben in der Kabine auch immer was zu lachen. Trotz der letzten schwierigen Saison, halte ich den Löwen meine Treue, denn es macht einfach Spaß hier zu spielen.“

Es gibt aber auch einen weiteren Abgang, der 20-jährige Michail Sokolov, der vor Jahren von der Eishockey-Akademie Salzburg kam, sieht seine Zukunft höherklassig zu spielen. Er absolvierte 77 Spiele für die Löwen und kam auf 33 Scorerpunkte (15 Tore/18 Assists). Der EHC bedankt sich für seine Leistungen und wünscht dem jungen, talentierten Spieler viel Glück und Erfolg für seine sportliche Zukunft. Mischa verabschiedete sich mit den Worten: „Ich bedanke mich bei allen, die mir einen erfolgreichen Start ins Profieishockey ermöglicht haben und wünsche dem EHC weiterhin viel Glück und Erfolg. Das familiäre Umfeld hat mir sehr geholfen und ich habe gelernt, Löwen geben niemals auf!“

Dirk Gümpel 




Musterküchen zu tollen Preisen

PR – Traditionell am dritten Sonntag im Mai ist Jahrmarkt in Obing. Auch heuer bieten wieder zahlreiche Fieranten und das örtliche Gewerbe, Waren und Dienstleistungen für jedermann an. Die Mischung aus gesellschaftlichem Ereignis und buntem Warensortiment ist seit 1854 Markenzeichen des „Obinger Markts“. Ein besonderes Angebot hält Roland Liegl – der Experte für Küche, Bad und Innenarchitkektur – für die Besucher bereit:

Von 13 bis 17 Uhr findet in der Wasserburger Straße 1 ein Abverkauf von Musterküchen statt. Elektroküchengeräte und Einrichtungsobjekte sind zu tollen Preisen zu haben.

Mehr Infos: www.rolandliegl.de

 




„Gankino Circus” verschoben

Das Konzert der Band „Gankino Circus” am morgigen Samstag in Fichters Kulturladen in Ramsau muss verschoben werden. Der Grund ist ein schöner: Der Gitarrist ist Vater geworden. Daher wird das Konzert auf Donnerstag, 23. Mai, verlegt. Beginn ist um 20 Uhr und Einlass ab 18.30 Uhr. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Gäste, die den neuen Termin nicht wahrnehmen können, melden sich bitte unter 0176/70326089. 




Picknick in Zell

Die Familiengruppe vom  BUND Naturschutz unternimmt am Sonntag einen Ausflug nach Zell.Die Wanderung beginnt um 13 Uhr am Altstadtbahnhof und geht am Inn entlang, vorbei an der Waldkapelle. Der Weg ist für Kinderwagen und Handwagerl geeignet. Unterwegs gibt es immer wieder Gelegenheit zu spielen. Am Ziel breitet man die Decken für ein gemeinsames Picknick aus.

Jede Familie bringt Essen und Trinken selbst mit.

Anmeldung und Info unter 0170/8860793 (Mobil/ Whatsapp/SMS)




Cajon-Baukurs und viele Vorträge

Die Volkshochschule Wasserburg bietet ein breitgefächertes Angebot an Kursen und Info-Veranstaltungen. Ob Sprachen, Gesundheit, Gesellschaft oder Kunst – bei der VHS kann man sich auf nahezu allen Gebieten informieren und fortbilden. Unter anderem starten in den kommenden Wochen wieder zahlreiche Kurse. Hier eine kleine Auswahl für die Zeit vom 22. bis 31. Mai:

ab Mi., 22.05.19
Apple iPhone für Teilnehmer mit Vorkenntnissen
VORTRAG: Die Geburt des Osmanischen Reiches und die islamische Rückeroberung Europas

 

 

ab Do., 23.05.19
Lieblingskeramik selbst gestalten mit Stempeln und Siebdruckschablonen

 

ab Fr., 24.05.19
FÜHRUNG: Die Bayerische Staatsbibliothek München
Kräuterkammerl: Sommersonnwende – Rituale & Kräuter

 

ab Sa., 25.05.19
Open Office

 

ab Mo., 27.05.19
VORTRAG/VORTRAGSKARTE: Die Institutionen der Europäischen Union und die Rechtsquellen des Unionsrechts

 

ab Mi., 29.05.19
VORTRAG: Die Türkenkriege der Barockzeit, der kulturelle Einfluss “alla turca” und die Integration der Beutetürken

 

ab Fr., 31.05.19
Qigong der vier Jahreszeiten
Smartphone und Tablet
Cajon – Baukurs
Cajon – Spielkurs




Rauschender Jubiläums-Abend

Es war ein rauschendes Jubiläums-Fest: Zusammen mit Freunden und Geschäftspartnern feierte die Wasserburger Hoteliers-Familie Steinbacher „Fünf Jahre Fletzinger”. Marianne, Anna und Stefan Steinbacher begrüßten die Gäste im Foyer des Hotels, ehe es in den verschiedenen Räumlichkeiten und in der Hotel-Bar stimmungsvoll weiterging. Natürlich kam auch das Kulinarische nicht zu kurz. Anna Steinbacher …

… berichtete den Gästen kurz, wie sie und ihre Eltern zum Hotel Fletzinger gekommen waren. „Der Start vor fünf Jahren war wirklich nicht ganz einfach. Wir hatten sehr viel um die Ohren, deshalb gab’s auch keine klassische Eröffnungsfeier. Das holen wir heute nach.” Die Gastgeberin vergaß auch nicht, sich bei ihren Mitarbeitern zu bedanken. „Ohne unser tolles Team gäbe es das Fletzinger nicht.”

Für beste Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden sorgte dann DJ Wamsi.

 




Heimnimbus soll bewahrt werden

Vor der großen Meisterfeier am morgigen Samstag möchten sich die Wasserburger Löwen mit einer Topleistung von ihren zahlreichen Fans aus der Landesliga verabschieden. Trainer Leo Haas stehen allerdings einige Leistungsträger nicht zur Verfügung. Auf dem Programm steht außerdem eine zünftige Meisterfeier mit Musik, Freibier und Popcorn.

Wenn ab gegen 16 Uhr die beliebte Wasserburger Band „Innkognito“ in die Saiten greifen wird, ist die Landesligasaison 2018/19 Geschichte. Die Löwen haben dann die so überaus erfolgreiche Saison mit dem Heimspiel gegen den TSV Grünwald beendet.

 

Für Grünwald, mit 54 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, läuft mit Alexander Rojek einer der Toptorjäger der Liga auf (3. Platz, 24 Tore). Auch sonst hat die Mannschaft mit dem 6. Tabellenplatz die Erwartungen erfüllt. Am letzten Wochenende gab es ein 1:1-Heimunentschieden gegen den FC Töging. Das Hinspiel konnte der TSV Grünwald mit 3:1 für sich entscheiden.

 

Wasserburg möchte natürlich unbedingt seinen Heimnimbus bewahren. Hat man doch in dieser Spielzeit von den bisherigen 16 Spielen 15-mal gewonnen. Lediglich der FC Moosinning konnte mit einem 0:0 Punkte aus Wasserburg mitnehmen.

Saisonübergreifend ist man seit über fünf Jahren in der Altstadt ungeschlagen! Für das Abschlussspiel stehen Trainer Leo Haas einige wichtige Leistungsträger nicht zur Verfügung. Er ist sich aber sicher, dass auch ohne seine Brüder Dominik und Matthias sowie Hain, Schaberl, Funkenhauser und eventuell auch Weber, eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz stehen wird.

 

Feier mit „Innkognito und Popcorn

Nach dem Spiel ist dann vor der großen Meisterfeier. Gegen 16 Uhr wird bei Biergartenbetrieb und Biergartenwetter die Band „Innkognito“ auftreten. Bei Vollbewirtung vom „Kurbe“, der auch zuvor schon seine beliebten Bratensemmeln verkaufen wird und einem großen Fass Freibier, wollen die Fußballer zusammen mit den Verantwortlichen und Fans die abgelaufene Saison Revue passieren lassen und einen Ausblick in die bevorstehende Bayernligasaison wagen.

Außerdem: Auch eine verlorene Wette soll noch eingelöst werden. Robert Zeislmeier wird die für den Bayernligaaufstieg versprochene Popcornmaschine installieren und bereits während des Spiels gibt’s frisches Popcorn.

MS

 

Ein Blick in die Kabine des Landesliga-Meisters …

https://www.wasserburger-stimme.de/storage/2019/05/WhatsApp-Video-2019-05-16-at-18.08.53.mp4

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Siegfried Ruhe (20. Juli 1929 – 29. April 2019). Trauerfeier am Montag, 20. Mai,
um 13 Uhr in der Pfarrkirche in Rott, anschließend Urnenbeisetzung.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Schafkopf heute beim Huberwirt

Heute Abend geht die Stadtmeisterschaft im Schafkopf in die dritte Runde. Austragungsort ist dieses mal der Huberwirt bei der schönen Aussicht. Los geht‘s um 19 Uhr. Der Einstieg ist weiterhin möglich (wir berichteten). Die Wasserburger Fußballabteilung, Veranstalter des Turniers, freut sich auf zahlreiche Teilnehmer.




Am Sonntag: Internationaler Museumstag

Am Sonntag, 19. Mai, ist Internationaler Museumstag. An diesem besonderen Tag sind Jung und Alt bei freiem Eintritt eingeladen, das Museum Wasserburg oder die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ zu entdecken. Dazu gibt es ein umfangreiches Programm mit Führungen in beiden Einrichtungen sowie einem Suchspiel für Kinder und einem Kreativ-Workshop im Museum Wasserburg.

Beide Institutionen sind von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

In der Austellung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ sind als Neuerwerbung Werke des Wasserburger Künstlers Fritz Köll zu sehen (Foto: Ein Aquarell, das die ehemaligen Bierschänken in der Kellerstraße zeigt). Der Kunsterzieher und Maler ist wenig bekannt. Er verkaufte seine Bilder nicht. Zu sehen sind die Werke von Köll am Sonntag in der Sammlung im Brucktor. Um 14 gibt dazu Bernd Joa eine 30-minütige Führung.

Die gesamte Sammlung ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr findet eine Führung mit Gerd Riedmeier statt. Treffpunkt ist im Foyer im Brucktor. 




Bekommt die Altstadt eine Eislaufbahn?

Mit einem Antrag zum Christkindlmarkt 2019 hatte sich der Hauptausschuss der Stadt Wasserburg bei seiner gestrigen Sitzung zu beschäftigen. Der Wirtschafts-Förderungs-Verband plant vom ersten Adventswochenende bis zum Heilig-Drei-König-Tag eine Eislaufbahn in der Altstadt, die jeweils von Donnerstag bis Sonntag geöffnet haben soll. Der Ausschuss gab mit großer Mehrheit grünes Licht für das Projekt.

Die Bahn soll zirka 250 bis 300 Quadrameter groß sein. Der WFV sieht drei mögliche Standorte: Vor dem Rathaus, in der Frauengasse und in der Herrengasse. Derzeitiger Favorit ist der Standort vor dem Städtischen Museum. Über Details soll aber eine Arbeitsgruppe beraten, die aus Vertretern der Stadt, des WFV, des Betreibers und der Sparkasse Wasserburg besteht. Letztere ist Hauptsponsor für die „Sparkassen-Eislauf-Arena”, wie die Bahn heißen soll.

Die Eislaufbahn soll die Attraktivität des Wasserburger Christkindlmarktes, der heuer ein ganz neues Aussehen bekommen wird, weiter steigern. Das finanzielle Risiko, das nicht unerheblich ist, wird alleine vom WFV und vom Betreiber getragen. Ein Teil der nicht unerheblichen Betriebskosten soll durch eine Vorsilvester-Party in der Altstadt rund ums Rathaus gedeckt werden. Auch dafür gab der Hauptausschuss – gegen die Stimmem von Armin Sinzinger (Wasserburger Block) – grünes Licht.

Bürgermeister Michael Kölbl: „Um Mitternacht wird aber Schluss sein mit der Party. Außerdem achten wir darauf, dass die Lärmbelästigung für die Anwohner nicht zu groß wird.”

Zur Eisbahn sagte das Stadtoberhaupt, man werde damit sicher viele Besucher in die Stadt locken. „Voraussichtlich wird sie in der Herrengasse installiert. Der genaue Standort steht aber noch nicht fest.” Die Verkehrsführung sei mit dem Bauamt noch abzustimmen. Um all diese Dinge kümmere sich dann aber in der Hauptsache die Arbeitsgruppe, in der die Stadt ja vertreten sei.

Werner Gartner (SPD) hält die Eislaufbahn für eine „hochinteressante Idee”. Früher habe es eine solche Eislauffläche schon mal am Gries gegeben. „Das war damals der Treffpunkt für Alt und Jung.” Er fände den Standort vor dem Rathaus noch attraktiver, das Projekt an sich aber für absolut unterstützenswert. „Ich bin schon sehr neugierig.”

Bürgermeister Kölbl ergänzte dazu, dass die Errichtung der Infrastruktur für die Eislaufbahn vor dem Rathaus schwierig sein könnte. „Da braucht’s einiges an Versorgungshütten. Wir wissen nicht, ob der Platz ausreicht.” Derzeit werde die Herrengasse favorisiert. Die Bahn sei übrigens energetisch sehr niedrig ausgelegt und werde mit Ökostrom betrieben.

Auch Edith Stürmlinger (Bürgerforum) befürwortete das Projekt: „Für Familien ist das eine ganz tolle Attraktion. Wir freuen uns, dass der WFV da so aktiv ist. Und ich persönlich freue mich auch für die Jugend auf die Vorsilvester-Party.”

Mit Letzterer konnte sich Armin Sinzinger nicht anfreunden. „Die Eisfläche finde ich toll. Die Party kann ich aber nicht befürworten. Da bekommen wir bestimmt wieder ein Sicherheitsproblem.” Darauf Bürgermeister Kölbl: „Wir fordern natürlich ein Sicherheitskonzept, der WFV hat als Veranstalter großer Feste bisher alles eingehalten, was gefordert war.” Außerdem werde eine Freiluft-Veranstaltung im Winter sicher nicht ewig die Besucher auf der Straße halten.

Markus Bauer (CSU) freute sich: „Das wird eine tolle, neue Attraktion für Wasserburg. Vielleicht können wir da mal mit dem Stadtrat zum Stockschießen antreten. Auch eine Stadtmeisterschaft wäre eine prima Sache.”

Wolfgang Janeczka (SPD) stieß ins gleiche Horn: „Beide Ideen sind sehr charmant. Eine Eislaufbahn hat was Nostalgisches. Die Bedenken gegen die Vorsilvester-Party teile ich nicht. Wir sollten uns erstmal das Konzept anschauen. Ich bin dafür, beide Ideen zu unterstützen.” Was wiederum sein Stadtratskollegen Markus Hoeft (Grüne) anders sah: „Ich bin für die Party. Die Herrengasse als Standort für die Eisflächen halte ich aber für ungeeignet.” Eine Begründung dafür lieferte Hoeft aber nicht.

Gegen die Stimme von Markus Hoeft wurde dem Projekt „Sparkassen-Eislauf-Arena” mit großer Mehrheit zugestimmt, ebenso der Vorsilvester-Party, gegen die nur Armin Sinzinger stimmte.

Symbol-Foto: Ben Kerckx/Pixabay




Aktionstag gegen Leukämie

Die größte Typisierungsaktion Bayerns findet am kommenden Mittwoch, 22. Mai, statt. Zum „Aktionstag Bayern gegen Leukämie“ rufen die Stiftung Knochenmarkspende Bayern (AKB) und der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes auf. Schirmherrin der Aktion ist die frühere Landtagspräsidentin Barbara Stamm und das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim beteiligt sich.

Dessen Leiter Dr. Wolfgang Hierl appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, mitzumachen: „Lassen Sie sich typisieren und schenken dadurch einem schwerkranken Menschen die Chance auf ein gesundes Leben.“ In Deutschland erkranken nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts in Berlin rund 13.000 Menschen jedes Jahr neu an der Blutkrebserkrankung Leukämie. Obwohl sich bereits mehr als 33 Millionen Menschen weltweit in ein vernetztes Spendenregister aufnehmen ließen, gibt es für jeden siebten Patienten immer noch keinen passenden Spender.

Typisieren ist ganz einfach: Für Gesunde sind nur wenige Tropfen Blut oder einige Zellen der Mundschleimhaut und ein paar Minuten Zeit notwendig. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Die Blutabnahme oder der Abstrich an der Wangenschleimhaut ist im Gesundheitsamt Rosenheim möglich. Danach nimmt jeder seine Probe in der Lebensretter-Set-Versandbox mit, lässt sich anschließend mit der Probennummer online unter www.akb.de registrieren und sendet das Lebensretter-Set an die Stiftung Knochenmarkspende Bayern. Alle Interessierten können am Mittwoch, 22. Mai, zwischen 8 Uhr und 12 Uhr zur Blutabnahme oder zum Abstrich der Wangenschleimhaut in das Gesundheitsamt in der Prinzregentenstraße 19 in Rosenheim kommen.

Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern ist mit fast 320.000 registrierten Stammzellspendern eine der größten Spenderdateien weltweit. Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut oder aus einem Wangenabstrich die Gewebemerkmale eines möglichen Spenders analysiert. Die Ergebnisse werden in pseudonymer Form, also ohne Rückverfolgbarkeit der persönlichen Daten, von der Datenbank weltweit für Suchzentren und Transplanteure zur Verfügung gestellt. Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärztinnen und Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung Knochenmarkspende Bayern in Gauting bei München oder beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes in München statt. Auf der Internetseite www.akb.de gibt es zudem weitere Informationen zur Stammzellenspende.




Ladysflohmarkt in Rechtmehring

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Ladysflohmarkt in Rechtmehring. Dieser findet am 1. Juni von 14 bis 17 Uhr im Pfarrheim in Rechtmehring statt. Verkauft werden Frauenkleider, Schuhe, Handtaschen und Accessoires und vieles mehr – alles für die Frau. Für Essen und Trinken ist natürlich auch gesorgt. Wer etwas verkaufen will:   

Einfach eine E-Mail an dirndlschaft.rechtmehring@gmail.com schicken

Die Dirndlschaft Rechmehring freut sich auf zahlreiche Käufer und Verkäufer.




1,9 Millionen für Wasserburgs Polizei

Das wird die heimischen Beamten freuen: Für den Neubau der Polizeiinspektion Wasserburg hat der Bayerische Landtag am heutigen Donnerstag einen Meilenstein gesetzt. „Mit Abschluss der Haushaltsverhandlungen 2019/2020 wurden jetzt rund 1,9 Millionen Euro für den Neubau eingestellt und beschlossen“, meldete der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer am heutigen Abend.

Mit den Geldern, die sich in 350.000 Euro für die Planung und 1,5 Millionen Euro für den Baubeginn unterteilen, könne das Arbeitsumfeld für die Polizisten vor Ort an die modernen Arbeitsanforderungen und Sicherheitsstandards angepasst werden, so Lederer. Der Baubeginn für die neuen Inspektion wird im Jahr 2020 angestrebt, Fertigstellung des Gebäudes wäre dann Ende 2021.

Der Landtagsabgeordnete Lederer hatte sich bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für einen Neubau der Inspektion Wasserburg beim Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, persönlich eingesetzt.

Die Beamten sind derzeit in einem stark in die Jahre gekommenen Gebäudekomplex am Heisererplatz untergebracht (Foto oben).

 




Bagger versinkt im Innkanal

Gegen 15.45 Uhr wurde gestern die Wasserrettung Waldkraiburg, der Rettungsdienst Waldkraiburg und die Schnell-Einsatz-Gruppe Haag, die Feuerwehr Waldkraiburg und Pürten sowie das THW und das Landratsamt Mühldorf zu einem ungewöhnlichen Bergeeinsatz in der Nähe der Waldkraiburger Kläranlage gerufen. Bei Bauarbeiten an der Innkanalböschung, wo gerade Beton aufgespritzt wird, hatte ein Kleinbagger im unwegsamen Gelände den Halt verloren und war von der Böschung in den Innkanal gerutscht.

Der Fahrer konnte sich in letzter Minute noch aus dem Bagger retten, der Minibagger versank fünf Meter tief im Innkanal.

Die Feuerwehr Pürten und Waldkraiburg, sowie die Wasserwacht Waldkraiburg versuchten mit schwerem Gerät und Tauchern den Bagger zu fixieren und ihn anschließend aus dem Wasser zu bergen. Unter Hinzuziehung von Fachberatern vom THW und Mitarbeitern vom Verbund mussten die Arbeiten gegen 19 Uhr eingestellt werden, weil mit dem vorhandenen Gerät eine gefahrlose Bergung nicht möglich war.

Am heutigen Donnerstag, wurde  dann gegen 8.15 Uhr die Bergung wieder aufgenommen. Hierbei kamen die Bergungstaucher vom THW (Landshut, Mühldorf) mit schwerem Gerät zum Einsatz. Von einer Fachfirma wurde ein Schwerlastkran angefordert, um den Minibagger mit einem Gewicht von vier Tonnen zu bergen. Die Feuerwehr Pürten unterstützte die Bergung mit Einsatzkräften sowie mit Sicherungsmaßnahmen.

Gegen 11 Uhr war der Bagger aus dem Innkanal geborgen. Nach Überprüfung des Gewässers durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim konnte keine Kontamination durch Diesel bzw. Ölgemisch festgestellt werden. Der Bagger wurde durch die Fachfirma abtransportiert.

Zu keiner Zeit der Bergung gab es eine Umweltgefährdung durch austretende Betriebsstoffe.

Bei der Bergung  waren elf Einsatzkräfte des THW (Landshut, Mühldorf) einschließlich Bergungstauchern, schwerem Gerät und einem Boot beteiligt. Die Feuerwehr Pürten war zur Absicherung mit sieben Mann im Einsatz. Die Polizei Waldkraiburg war mit zwei Streifen und drei Beamten vor Ort. Ein Mitarbeiter vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sowie zehn Mitarbeiter vom Verbund waren ebenfalls im Einsatz. Geleitet wurde die Aktion vom THW, Ortsverband Mühldorf sowie dem Katastrophenschutz des Landratsamtes Mühldorf.




„I hoff’, dass’s richtig kracht”

Heute in 14 Tagen kracht’s! Am Donnerstag, 6. Juni, startet Wasserburg in die fünfte Jahreszeit. Mit dem großen Festzug durch die Stadt beginnt um 18.15 Uhr das 71. Wasserburger Frühlingsfest. Beim Festzug mit dabei sind auch diesmal über 200 Böllerschützen aus dem Schützengau Wasserburg-Haag, die das Frühlingsfest gegenüber der Altstadt am Innufer anschießen. Die Kommandos dazu gibt Ludwig Bürger aus Griesstätt, der von der Burg herab …

… mit Flaggen die verschiedenen Feuerarten für die Schützen freigibt. Welche das sind, verrät er in diesem Video. Und er hat auch gleich noch einen Appell für seine Böllerschützen parat …




Arien und Duette von Bach bis Verdi

Ein Konzert mit geistlichen Arien und Duetten von Bach bis Verdi unter dem Titel „Von deiner Güt“ findet am kommenden Samstag, 18. Mai, um 19.30 Uhr in der Heilig-Geist-Spital-Kirche  am Brucktor statt. Zu hören ist das  Ensemble „Dolce Vita“. Es fand bei einem Kirchenkonzert zusammen. Bariton Wilfried Michl (Foto), der in Wasserburg tief verwurzelt ist und hier an den Wochenenden auch privat häufig mit seiner Frau anzutreffen ist, tritt zusammen mit den Musikerinen von „Tre fiamme“ zum ersten Mal in seiner zweiten Heimat Wasserburg auf. 

Das Kammermusikensemble „Tre fiamme“, bestehend aus Monika Lichtenegger (Sopran), Ivana Jovanovic (Querflöte) und Hanna Obermeier Liebl (Gitarre), blickt seit seiner Gründung 2015 auf einige Jahre erfolgreicher Konzerte zurück. Nun freuen sich die Musikerinnen durch Bariton Wilfried Michl auf neue Möglichkeiten in der Programmwahl: Zu den Instrumentalstücken, Arien und Liedern können nun Duette aufgenommen werden. Die glückliche Fügung, dass sich sowohl Hanna Obermeier als auch Wilfried Michl auf die Kunst des Arrangierens verstehen, setzt dem Ensemble dabei (fast) keine Grenzen mehr: Die beiden Musiker bringen die Orchester- oder Klavierparts in raffinierte kammermusikalische Form für Gitarre und Querflöte. Neben einem großen Repertoire an geistlichen Werken, widmet sich das Ensemble ansonsten besonders gerne der weltlichen Musik aus Oper und Operette, der Salonmusik, sowie italienischen Canzonen und Duetten.

Die Wasserburger Markthallen werden das geschätzte Publikum mit bewährtem Catering im Eingangsbereich des Brucktor-Museums empfangen.

Die Eintrittskarten (Vorverkauf: 14 Euro, Abendkasse 16 Euro) sind ab Dienstag sowohl in den Wasserburger Markthallen am Marienplatz 17 wie bei allen Filialen der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg, telefonisch unter 08071/101-129 oder online unter ticketservice.sparkasse-wasserburg.de  und an der Abendkasse erhältlich.




Musterküchen zu tollen Preisen

PR – Traditionell am dritten Sonntag im Mai ist Jahrmarkt in Obing. Auch heuer bieten wieder zahlreiche Fieranten und das örtliche Gewerbe, Waren und Dienstleistungen für jedermann an. Die Mischung aus gesellschaftlichem Ereignis und buntem Warensortiment ist seit 1854 Markenzeichen des „Obinger Markts“. Ein besonderes Angebot hält Roland Liegl – der Experte für Küche, Bad und Innenarchitkektur – für die Besucher bereit:

Von 13 bis 17 Uhr findet in der Wasserburger Straße 1 ein Abverkauf von Musterküchen statt. Elektroküchengeräte und Einrichtungsobjekte sind zu tollen Preisen zu haben.

Mehr Infos: www.rolandliegl.de

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Elisabeth Brühler (3. November 1930 – 12. Mai 2019). Seelengottesdienst am morgigen Freitag um 14 Uhr in der Pfarrkirche in Edling. Die Urnenbeisetzung findet auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis statt.

Fritz Linke (30.01.1931 – 05.05.2019). Trauerfeier am Montag, 20. Mai, 14.30 Uhr, im Bürgerheim St. Kunigund Haag, anschließend Urnenbestattung auf dem Friedhof Haag.

Ottmar Wiefarn (15. 7. 1932 – 14. 5. 2019). Beisetzung mit Sterberosenkranz ist heute Donnerstag, 16. Mai, um 18.15 Uhr in Amerang. Seelengottesdienst mit Beerdigung ist am Montag, 20. Mai, um 14 Uhr in Amerang.

Irmingard Dietz (10. 7. 1917 † 14. 5. 2019). Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung auf dem Altstadtfriedhof Wasserburg ist am morgigen Freitag um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob. Sterberosenkranz ist am Samstag, 18. Mai, um 18.15 Uhr in St. Jakob.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Nach Südtirol ins neue Belvedere

Jenesien – allein der Name dieses Ortes verzaubert. Genau dort, auf 1.080 Metern Höhe, macht das traumhaft gelegene Hotel „Belvedere” seinem Namen alle Ehre: Mit dem herrlichsten Blick auf die gegenüberliegende Dolomitenkette mit Schlern, Rosengarten und Latemar und gleichzeitig auf Bozen, das einem förmlich „zu Füßen liegt“, kann man hier die Strapazen des Alltags hinter sich lassen. Bei unserer Mai-Verlosung können unsere Leser einen Kurzurlaub für Zwei im „Belvedere” gewinnen.

Durchatmen, entspannen, weiter blicken: Im Hotel „Belvedere” schafft das harmonische Zusammenspiel aus Licht und Farben aus der Natur ein einzigartiges Wohlfühl-Ambiente für unvergessliche Ferientage. Die wohltuende Kraft der Natur bringt Gäste zur Ruhe und verschafft Entspannung inmitten alpiner Bergwelt und den herrlichen „Saltner“-Lärchen.

 

Das neue „Belvedere”

Immer bestrebt, seinen Gästen höchste Qualität zu bieten, befindet sich das Haus im steten, sanften Wandel. So entwickelte sich der einstige kleine Gasthof Schönblick zum heutigen Vier-Sterne-Hotel „Belvedere”.

Auch diese Saison startet im Hotel „Belvedere” mit ganz viel Neuem.

 

Über den Winter wurde eine neuen Außensauna, zehn neue Hangsuiten, eine neue, vergrößerte Panoramaterrasse, eine neue große Bar mit vergrößerter Lounge und neue Restaurant-Bereiche geschaffen. Ein Highlight dabei ist sicher der Wintergartenbereich von dem aus man auf das tief unter sich liegende Bozen blicken kann.

Aber auch Bereiche, die man auf den ersten Blick nicht sofort wahrnimmt, wie die neue Tiefgarage und die erweiterte Küche sorgen für  mehr Komfort und mehr Luxus.

Wer sich ein Stück weit „selbst erneuern” möchte, findet im neuen Yoga-Raum bei Kursen die Gelegenheit gestärkt in den Frühling zu starten.

Und sicher wird auch der neue Genussgarten mit Naturteich und atemberaubendem Ausblick dazu verhelfen, einen Zustand vollkommener Entspannung zu erreichen.

Wer den schönen Salten im Frühjahr und Frühsommer mit seinen frischen, satten Farben in seiner ganzen Pracht erleben möchte, tut dies am besten per Pedes oder per Pedales. Und natürlich wurde im Hotel Belvedere auch an die Bedürfnisse der Radfahrer gedacht. Der neue MTB-Raum bietet noch mehr Komfort für  Aktiv-Urlauber!

Entspannung und Erholung findet man im neuen Raum für Bäderanwendungen und Massagen – gerne auch zu Zweit.

 

 

Wenn Körper und Geist in Einklang sind, kann der Mensch seine innere Ruhe finden. Dafür tut das Hotel Belvedere auf jeder Ebene alles, um diese Harmonie beim Gast entstehen zu lassen. Seien es die freundlichen Mitarbeiter, das herrliche Ambiente des Hauses,  die großartige Kulinarik der Küche oder die entspannende Wirkung der Wohlfühl-Anwendungen.

Genießen Sie ab jetzt ein noch besseres Belvedere! 

Übrigens: Die Seilbahn, die Jenesien mit Bozen verbindet, liegt nur fünf Gehminuten vom Hotel entfernt. In weiteren neun Minuten schwebt man hinunter in die Stadt, um dort nach Herzenslust bummeln zu gehen.

Direkt-Kontakt:

Hotel Belvedere

Familie Reichhalter-Leonhardy

39050 Jenesien / Südtirol

Tel. +39 0471 354127

www.belvedere-hotel.it

 

Unsere Hotel-Verlosung wird präsentiert von: Adelheid Wanninger

 

Wir verlosen zwei Übernachtungen inklusive Wohlfühlpension!
Und so kann man bei uns gewinnen:
Wer bis Freitag, 24. Mai 2019, 24 Uhr,
eine Mail mit dem Stichwort

„Belvedere“

an verlosung@wasserburger-stimme.de gesendet hat,
nimmt an der Verlosung teil.

Bitte Name und Wohnort angeben.
Unsere Glücksfee zieht den Gewinner
am Montag, 27. Mai 2019, 12 Uhr.
Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

 

 




Wem gehört der goldene Ring?

Eine Wasserburgerin hat am gestrigen Mittwoch diesen goldenen Ring am Parkplatz am Gries in der Altstadt gefunden. Der Ring trägt eine Gravur. Der Eigentümer kann sich bei der Wasserburger Stimme unter Telefon 08071/52 42 088 melden.




Flohmarkt im Burgerfeld

Ein Straßen-Flohmarkt mit Nachbarschaftstreff findet am Samstag, 18. Mai, von 9 bis 15 Uhr im unteren Burgerfeld in Wasserburg statt. Die Teilnahme am Flohmarkt ist kostenlos. Es gibt keine Standgebühr. Telefonische Anmeldung und Reservierung sind aber notwendig. Der Klosterweg wird zwischen Unterauerweg und FOS/BOS für den Flohmarkt von 7 bis  16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Erlös aus dem Verkauf geht als Spende an den Verein „Hilfe für Rumänische Waisenkinder “ in Edling.Kuchenspenden für den Verkauf sind willkommen.
Anmeldung und weitere Infos bei Arne Schenk, Telefon 08071/597 74 74.

 




Eine unverwüstliche Gemeinschaft

Der Fanclub und Sechzger-Stammtisch „Innstadt-Löwen 85″ organisierte Anfang der Woche  in Kooperation mit dem Café Central und dem Kino Utopia eine Vorführung des Dokumentationsfilmes „Ein Leben ohne 60 ist möglich, aber wozu?“ Dieser selbstironische Titel des Hobbyfilmemachers Hubert Pöhlmann, der auch die Hauptrolle in der Doku übernimmt, zeigt auf einfache Weise die Hintergründe und Lebensart eines lebendigen Anhängers des Münchner Traditionsverein 1860.

Teils witzig, teils selbstbemitleidend, aber nie ohne positiver Lebensgrundeinstellung versucht der Regisseur in seinem zweiten Film die Zeit des Vereins von 2014  bis 2018 inklusive Doppelabstieg und Wiederaufstieg in die dritte Liga zu dokumentieren. Aus Sicht zweier Löwenfreunde und mit viel privater Eigendarstellung als Fan mit Kontakten nach China, um seinem geliebten Verein neue Sponsoren aufzutun, waren es kurzweilige 90 Minuten für die  45 anwesenden Innstadt-Löwen.

Auch als Erinnerung an den wunderbaren Frühling 2018 mit dem Wiederaufstieg wie an die weiterhin aktuelle Problematik mit den Gesellschaffterstreitereien, die für die vielen treuen Löwenfans eigentlich kaum zumutbar bleiben. Aber getreu dem Motto „Einmal Löwe, immer Löwe“ steigen sogar die Mitgliederzahlen seit der Rückkehr ins sogenannte  Sechzger-Stadion auf Giesings Höhen (derzeit knapp 24.000 Vereinsmitglieder, gegenüber 18.500 im Jahr 2017 vor dem Doppelabstieg). Eine von der Stadt München in Auftrag gegebene professionelle Machbarkeitsstudie des renommierten Architekturbüros „Speer&Partner” aus Frankfurt
soll bis Ende Juni zur Mitgliederversammlung mit Präsidiums-Wiederwahl aufzeigen, wie man das Grünwalder Stadion doch noch bundesligagerecht  ausbauen und gegebenenfalls für verbesserten Lärmschutz voll überdachen wie modernisieren kann. Das Kapazitätsziel soll dann bei 20.000 bis 25.000 liegen und viele weitere Löwenanhänger glücklich machen, denn derzeit ist kaum an Karten zu kommen, weil jedes Heimspiel am Giesinger Berg ausverkauft ist.

Die  Doku zeigte einmal mehr, wie sehr dieser leidgeprüfte Verein zusammen mit seinen treuen Fans unzerstörbar scheint.

Ein herzliches Danke ging an Jürgen Petri als Organisator (auf dem Foto mit Hubert Pöhlmann ) und allen anwesenden Besuchern, die sich danach noch lange im Central austauschten und gemeinsam auf die kommende Drittligasaison einschworen.

Richard Ostermeier




Spitzenteams gaben sich keine Blöße

Etwas mühevoll holte sich Tabellenführer Gars in der Senioren WS-Altlandkreisliga in der heimischen Stockhalle gegen Zellerreit durch einen starken Endspurt mit 4:2 den „Punkte-Dreier”. Die Gäste vergaben nämlich eine mögliche Punkteteilung, als sie praktisch ein bereits gewonnenes Spiel noch aus der Hand gaben.

Amerang erwies sich im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Babensham erneut als unangenehmer Gegner. In einer umkämpften Partie standen sie allerdings zum Schluss erneut mit leeren Händen da – Endstand von 2:4. Mit dem gleichen Ergebnis mussten die Griesstätter Stockschützen die Heimfahrt antreten. In einem durch Regen unterbrochenen Spiel gaben sich die heimstarken Harpfinger keine Blöße und siegten letztlich verdient.

Das Spiel Rott gegen Albaching wurde kurzfristig abgesagt. Wegen akuter Krankheitsfälle konnte der Gastgeber keine Mannschaft mehr auf die Beine stellen. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Tabelle nach der 5. Spielrunde:

Spiele                Punkte
1. Gars                        15,5 :  8,5                    12
2. Babensham           18,5 : 11,5                   10
3. Albaching               11,5 : 6,5                      7
4. Harpfing                 14,0 : 16,0                    7
5. Rott                         12,0 : 12,0                    5
6. Schonstett              10,5 : 13,5                   4
7. Zellerreith               12,0 : 18,0                    3
8. Griesstätt                10,5 : 13,5                    2
9. Amerang                 10,0 : 14,0                    2

 

Nächste Spiele (6. Spielrunde): Albaching-Amerang; Gars-Griesstätt; Schonstett-Rott; Zellerreith-Babensham; spielfrei: Harpfing.




Stelldichein der Modellbahnfreunde

Am Sonntag, 19. Mai, veranstaltet der Eisenbahnclub Rosenheim von 9 bis 12 Uhr in der alten ASV-Turnhalle am Bahnhof in Rott eine große Modellbahnbörse. Der Verein will damit allen Modellbahnfreunden die Möglichkeit geben, ihre Anlage zu ergänzen oder ihre Sammlung zu vergrößern. Als besonderen Service, einmalig im oberbayerischen Raum, führen erfahrene Clubmitglieder wieder Reparaturen an Fahrzeugen (auch digital) kostenlos durch.

Nur Ersatzteile müssen bezahlt werden. Auf der aufgebauten Testanlage können Analog- und Digitalfahrzeuge auf Funktionsfähigkeit geprüft werden.

Mit den Einnahmen aus den Tauschbörsen finanziert der Club den Unterhalt sowie den Ausbau seiner Clubanlage in Großkarolinenfeld und unterstützt die Nachwuchsarbeit. Weitere Informationen unter www.eisenbahnclub- rosenheim.de.




Tolle Ergebnisse am Schießstand

Eine sehr gute Schießsaison der Eiselfinger Schützen wurde jetzt mit der Ehrung der Vereinsmeister beendet. Die zehn besten Schießergebnisse eines jeden Schützen wren dafür in den fünf Klassen für die Wertung herangezogen worden. Schützenmeister Hans Eicher und Sportleiter Lorenz Freiberger beglückwünschten die Vereinsmeister zu ihren hervorragenden Ergebnissen und überreichten Ehrennadeln und Urkunden. 

Bei den Luftgewehrschützen in der Schülerklasse erreichte Anna Freiberger den ersten Platz vor Sabrina Harwalik und Julian Gartner. In der Jugendklasse sicherte sich Carmen Stemmer den Titel vor Christina Fischer und Andreas Brunner. Irina Stemmer ist schon seit Jahren ungeschlagen und konnte sich erneut den Titel vor ihrer Schwester Carolin Stemmer bei den Damen sichern.

Bei den Herren hingegen lieferten sich dieses Jahr Andreas Fischer und Raphael Fischer mit dem Luftgewehr einen engen Zweikampf, den Andreas Fischer letztlich für sich entscheiden konnte. Er wurde zugleich auch Meister aller Klassen, da er den besten Schnitt der zehn gewerteten Ergebnisse hatte. Martin Pfaffenberger wurde in dieser Klasse Dritter. Mit der Luftpistole sicherte sich mit großem Vorsprung erneut Johannes Fischer vor Elias Graf und Hans Fischer den Vereinsmeistertitel.

Ein neuer Rekord wurde dieses Jahr von Raphael Fischer aufgestellt, denn er hatte in der Vereinsmeistersaison über 40 mal geschossen. Sportleiter Lorenz Freiberger wünschte sich zum Abschluss des Abends von allen Schützen genau soviel Ehrgeiz für die nächste Saison, die nach der Sommerpause im September wieder beginnt.

 

Foto (von links): Johannes Fischer, Carmen Stemmer, Anna Freiberger, Irina Stemmer, Andreas Fischer.




Finanzspritze für „Essen auf Rädern“

Seit 2015 beliefert der Menüservice „Essen auf Rädern“ des Roten Kreuzes die Bürgerinnen und Bürger von Wasserburg und Umgebung. Das BRK hatte Anfang des Jahres Kunden der Caritas übernommen, die sich aus dem Essensdienst zurückgezogen hatte. Es musste dringend ein neues Fahrzeug beschafft werden, auch um die zusätzlichen Essen pünktlich ausliefern zu können. Für die Finanzierung startete das Rote Kreuz einen Spendenaufruf und freut sich nun über eine Spende der Sparkasse in Höhe von 10.000 Euro. Jetzt wurde das neue Fahrzeug in Betrieb genommen.

Die Spende der Sparkasse kommt aus dem Zweckertrag des PS-Sparens – der Sparlotterie der Sparkassen. Aus diesem Spendentopf stehen der Sparkasse jedes Jahr Mittel für soziale Projekte in der Region zur Verfügung. „Der PS-Zweckertrag bietet uns die Gelegenheit, gemeinsam mit unseren Kunden etwas Gutes zu tun. Das Geld aus dem Zweckertrag bleibt in der Region. Wir unterstützen damit viele verschiedene Vereine und Institutionen. Das macht unsere Förderung sehr vielfältig, so dass wir unseren öffentlichen Auftrag voll erfüllen können“, sagt Peter Schwertberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wasserburg.

 

Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK Kreisverband Rosenheim ist begeistert von der großzügigen Unterstützung. „Die Finanzierung von neuen Fahrzeugen erfordert immer einen erheblichen Kraftakt für unsere Organisation, umso mehr wissen wir die Spenden von Firmen und aus der Bevölkerung sehr zu schätzen“, so Schmidt. „Ohne diese Unterstützung könnten wir einige unserer sozialen Dienste nicht anbieten.“

 

Ab sofort werden auch die Gemeinden Edling, Soyen, Eiselfing und Babensham mit warmem Mittagessen beliefert. Das Essen ist bereits zubereitet, so dass sich die Kunden nicht mehr selbst an den Herd stellen müssen. Als positiver Nebeneffekt gibt der tägliche Kontakt den Kunden und deren Angehörigen Sicherheit, dass gesundheitliche Veränderungen oder Auffälligkeiten durch die Mitarbeiter des Roten Kreuzes unverzüglich mitgeteilt werden können.

 

Weitere Informationen zu „Essen auf Rädern“ gibt es für den Wasserburger Raum unter 08071/ 914414 oder in der Kreisgeschäftsstelle unter Tel. 08031/ 3019-13.

 

Foto (von links): Joachim Jell, Fahrer für den BRK-Dienst „Essen auf Rädern”; Andreas Maurer, Teamleiter Mobile Dienste BRK Rosenheim; Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer BRK Rosenheim; Stefan Müller, stellvertretender Kreisgeschäftsführer und Leiter Soziale Dienste BRK Rosenheim; Peter Schwertberger, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Wasserburg; Freddy Eisner, stellvertretender Vorsitzender BRK Rosenheim und Mischa Schubert, Vorstandsmitglied Sparkasse Wasserburg.

 




Blaulicht ist keine eingebaute Vorfahrt

Zusammen mit der Versicherungskammer Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern bietet der Landesfeuerwehrverband seit 2013 den Maschinisten der bayerischen Feuerwehren ein Verhaltenstraining durch einen eigens für diesen Bedarf entwickelten „Sondersignal-Fahrt-Simulator” an. Und diese Fahrten haben’s in sich. Denn: Auch wenn die Autofahrer rechtlich vorgeschrieben den Einsatzkräften Vorrang geben müssen, „Blaulicht ist keine eingebaute Vorfahrt”, wie Trainerin Sandra Reichert erklärt, „sondern nur eine dringende Bitte.”

„Diese Woche stand dieser Trainer den Feuerwehren in und um Wasserburg zur Verfügung. Was uns sehr gefreut hat. Insgesamt konnten 36 Maschinisten von 7 unterschiedlichen Feuerwehren die Gelegenheit bekommen am Training teilzunehmen“, berichtet Kreisbrandmeister Stephan Hangl.

Foto (oben): Der Pressesprecher der Wasserburger Feuerwehr, Stefan Gartner, im Simulator.

Da Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn in der Regel mit einem höheren Unfallrisiko verbunden sind, sind wir dankbar, dass mit dem Sondersignal-Fahrt-Trainer ein weiteres Übungsobjekt für die Maschinisten bereitgestellt wird. Das Verhaltenstraining trägt zur besseren Sicherheit für die Einsatzfahrer bei. Die wesentlichen Inhalte des Lehrganges sind kontrolliertes Verhalten in Stresssituationen, das Wissen um die rechtlichen Grundlagen zu Sonder- und Wegerechten, die Entwicklung von Fahrstrategien und damit einhergehend die Verminderung des Unfall- und Schadensrisikos.

 

Der Sondersignal-Fahrt-Trainer simuliert die unterschiedlichen Verkehrsräume (Stadtverkehr, Landstraße, Bundesstraße, Autobahn), unvorhersehbares Verhalten von Verkehrsteilnehmern, Überholmanöver und Vorbeifahren unter verschiedenen Sichtbedingungen, Gassenbildung in unterschiedlichen Verkehrssituationen, Annähern und Überqueren von Kreuzungen mit verschiedenen Vorfahrtregelungen, plötzliche Ereignisse und Gefahrenwahrnehmung.

Das Fazit der Übungsteilnehmer fiel durchweg positiv aus. Dass die Sonder- und Wegerechte explizit behandelt wurden, sprach die Teilnehmer ganz besonders an, ebenso wie die Videoanalyse des eigenen Fahrverhaltens. Für den Einsatzdienst nahmen alle Teilnehmer neue Erfahrung mit und wissen nun, worauf sie im Ernstfall ganz besonders achten müssen.

 

Den Feuerwehren in Bayern steht dieser Sondersignal-Fahrt-Trainer jährlich 44 Wochen kostenfrei zur Verfügung. Im letzten Jahr haben sich ca. 2.300 Feuerwehrdienstleistende an diesem Verhaltenstraining beteiligt. Die Finanzierung der gesamten Ausstattung und des Trainings teilen sich Versicherungskammer Bayern und der Freistaat Bayern mit jeweils rund 180.000 Euro jährlich.

 

Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass das Hotel Fletzinger in Wasserburg mit der kostengünstigen Beherbergung der Trainerin einen nicht unerheblichen Teil zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat.

Übrigens: In den letzten drei Jahrzehnten hatten die Wasserburger Wehren großes Glück. Auf Einsatzfahrten passierten keine schwereren Unfälle, wie der Kreisbrandmeister bestätigte.

 

 

 

Lesen Sie auch, was man als Autofahrer beachten muss:

Wenn das Martinshorn zu hören ist




Der Mai fällt heuer ins Wasser

„Der Mai 2019 hat wirklich wenig mit dem Mai 2018 zu tun. Damals gab es einen echten Maisommer. Die Freibäder waren voll und hatten den besten Monat Mai seit Jahrzehnten. Dieses Jahr ist das alles anders. Wenn es denn mal sonnig ist, dann ist’s sehr kalt. Wir hatten schon viele Tage mit Luft- und Bodenfrost. Heute Morgen wurden in Berlin direkt über dem Erdboden minus sieben Grad gemessen und das am 15. Mai. Das ist ja noch kälter als am vergangenen Weihnachtsfest”, so erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Jung weiter: „Aktuell ist der Mai rund 3,5 Grad kälter als im langjährigen Durchschnitt. Damit ist es derzeit einer der kältesten Mai-Monate seit 1881.”

Grafik oben: Die Wetterlage am Samstag – Gewitterluft herrschte vor allem im Südwesten (rote Zacken).

Der Wetterexperte: „Jetzt gibt es ab heute auch für den Osten mal Dauerregen. Am Wochenende wird es dann überall wärmer, aber auch wechselhafter. Stellenweise kommt es zu Gewittern. Da diese nur langsam ziehen, droht Starkregen und daraus resultierend sogar Sturzfluten. Kleine Bäche und Flüsse können dabei binnen Minuten über die Ufer treten. Passen Sie am Wochenende gut auf und behalten Sie die Unwetterwarnungen gut im Blick.”

„Das kommende Wochenende bringt uns Wärme, teilweise werden bis zu 27 oder 28 Grad erreicht, am Montag könnten im Osten fast 30 Grad erreicht werden. Allerdings geht das Ganze mit feuchter Luft von statten und die bringen ab Freitagnachmittag bis zum Montag teils kräftige Gewitter. Teilweise sind auch Unwetter mit dabei. Die Gewitter ziehen nur ganz langsam weiter, da die Höhenströmung nur sehr gering ist bzw. teilweise ganz aus bleibt. Daher drohen lokale Starkregenereignisse. Da ist der Landregen der sich ab heute bis Donnerstagabend über dem Osten des Landes ergießt schon deutlich sinnvoller. Nun wird auch die Dürre im Nordosten deutlich gedämpft. Unterm Strich geht es dann bis Monatsende wechselhaft weiter. In den letzten Maitagen droht sogar noch einmal ein Kaltlufteinbruch aus Nordwesten“, so Jung.

 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Mittwoch: 8 bis 17 Grad, im Osten aufkommender Regen, sonst recht freundlich

Donnerstag: 7 bis 15 Grad, nach Norden viele Wolken und wie im Osten Regen, sonst kaum Regen, ab und zu Sonne

Freitag: 13 bis 22 Grad, erst freundlich, später erste Schauer und Gewitter

Samstag: 20 bis 25 Grad, lokale Gewitter, dazwischen auch mal Sonnenschein

Sonntag: 18 bis 28 Grad, schwül-warm und gewittrig

Montag: 17 bis 30 Grad, Sonne, Wolken und teils Gewitter

 




Flensburg und sein Punktesystem

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. Heute geht es um das „neue“ Punktesystem – wofür es wie viele Punkte gibt, wann diese verjähren und was man gegen zu viele Punkte in Flensburg tun kann.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >> Im Jahr 2014 wurde das bis dahin gültige Punktesystem reformiert und im Zuge dessen stark vereinfacht. Ziel des „Fahreignungsbewertungssystem“ ist es nicht, wie viele vermuten, Verkehrssünder zusätzlich zu bestrafen. Vielmehr sollen Wiederholungstäter ausfindig gemacht und, wie der Name schon sagt, hinsichtlich ihrer allgemeinen Fahreignung bewertet werden.

Im neuen Punktesystem werden für verkehrssicherheitsgefährdende Verstöße 1 bis maximal 3 Punkte pro Vergehen fällig. Als Faustregel kann gelten: werden für einen Verstoß 60 Euro oder mehr an Bußgeld fällig, ist meist auch mit Punkten zu rechnen. Ausnahme wäre das Befahren einer Umweltzone ohne passende Plakette, da dies die Verkehrssicherheit eben nicht beeinträchtigt. Hier einige mögliche Verstöße im Überblick:

Mit einem Punkt werden verkehrssicherheitsbeeinträchtigende Ordnungswidrigkeiten bewertet. Dazu zählen beispielsweise Geschwindigkeitsverstöße mit 20 km/h zu viel auf dem Tacho, Fehler bei der Ladungssicherung oder falsches Verhalten an öffentlichen Verkehrsmitteln und Schulbussen.

Mit zwei Punkten werden besonders verkehrssicherheitsbeeinträchtigende Ordnungswidrigkeiten und Straftaten erfasst. Dazu zählt beispielsweise das Führen von Kraftfahrzeugen mit mehr als 0,5 Promille, soweit noch von Fahrtüchtigkeit ausgegangen wird, oder auch das Überfahren einer roten Ampel.

Mit drei Punkten werden Straftaten bewertet, die den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge haben. Dazu kann das unerlaubte Entfernen vom Unfallort, das Führen von Kraftfahrzeugen bei Trunkenheit oder auch eine Nötigung zählen.

Je nach Punktestand werden verschiedene Maßnahmen ergriffen:

·       1 bis 3 Punkte: Vormerkung im Register. Der Verkehrsteilnehmer wird durch das Kraftfahrtbundesamt nicht gesondert über die Registrierung der Punkte unterrichtet.

·       4 bis 5 Punkte: Ermahnung per Brief. Der Verkehrsteilnehmer wird über den Punktestand informiert.

·       6 bis 7 Punkte: Eine Verwarnung wird erteilt. Außerdem wird auf die freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar hingewiesen.

·       8 Punkte: Entzug der Fahrerlaubnis.

Der Punktestand im Fahreignungsregister kann über zwei Wege reduziert werden: Verjährung und Punkteabbau. Für die einzelnen Punkte gelten verschiedene Verjährungsfristen, je nachdem wie viele Punkte pro Verstoß erteilt wurden:

·       Vergehen mit 1 Punkt: Verjährung nach 2,5 Jahren

·       Vergehen mit 2 Punkten: Verjährung nach 5 Jahren

·       Vergehen mit 3 Punkten: Verjährung nach 10 Jahren.

Anders als im alten System, beeinflussen neue Punkte nicht die Verjährung der alten Punkte! Jede Registrierung verjährt also für sich und damit unabhängig von weiteren Verstößen.

Mit einem Fahreignungsseminar kann zusätzlich alle 5 Jahre ein Punkt abgebaut werden. Voraussetzung ist, dass der Verkehrsteilnehmer nicht mehr als 5 Punkte auf dem Konto hat. Das Seminar umfasst einen verkehrspädagogischen und einen verkehrspsychologischen Teil. Zum einen sollen dabei wichtige Verkehrsregeln geschult, zum anderen die Bereitschaft zu korrektem Verhalten im Straßenverkehr gefördert werden.

Unser Tipp: korrektes Verhalten im Straßenverkehr bewahrt Sie zuverlässig vor unangenehmen Maßnahmen durch die Behörden. Sollte doch einmal etwas vorgefallen sein und Sie nicht sicher sein, wie hoch Ihr Punktestand ist, können Sie diesen jederzeit kostenlos über das Kraftfahrtbundesamt abfragen. Informationen und das Onlineformular finden Sie unter folgendem Link:

https://www.kba.de/DE/ZentraleRegister/FAER/Auskunft/faer_auskunft_node.html

PS: Auch die Fahrschule Eggerl bietet Fahreignungsseminare zum möglichen Punkteabbau an. Informationen dazu gibt’s unter 08071/9206819 oder im Büro in der Hofstatt in Wasserburg.<<

 

Fahrschule Eggerl:

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de




Wohin mit den Akten?

PR – Das ist die Lösung, für alle, die Zuhause oder im Geschäft, in der Kanzlei oder in der Praxis zu wenig Platz haben: Bei „Deine Lagerbox“ in Eiselfing können ab sofort nagelneue „MiniBoxen“ mit einem Lagervolumen von einem Kubikmeter (100x100x100 Zentimeter) für 28 Euro im Monat gemietet werden. „Deine Lagerbox“ hat wegen der großen Nachfrage jetzt nochmals 50 solcher Boxen neu eingerichtet.

Wer trockene, sauber Lagerräume für die Archivierung von Akten im Großraum Rosenheim und München sucht, ist hier genau richtig. Die „MiniBoxen“ in Eiselfing sind dafür die perfekte Lösung.

Ganz besonders interessant sind die Lagerräume für Gewerbebetriebe, die einen Self-Storage-Partner im Großraum Rosenheim-Chiemgau suchen. Für Rechtsanwaltskanzleien und Steuerkanzleien bietet „Deine Lagerbox“ eine Akteneinlagerungen mit hohem Sicherheitsstandard an.

 

Aber damit nicht genug: „Deine Lagerbox“ bietet Lagermöglichkeiten für praktisch jede Anforderung – ob 2m², 3m², 4m² oder 5m². Jeder Lagerraum ist möglich und das bis zu 440m².

Direktkontakt:

Deine Lagerbox GmbH

Ziegeleistraße 7

83549 Eiselfing

Telefon 08071-90 33 83

www.deinelagerbox.de




Oldtimer: Noch Plätze frei

Sechs Musikkapellen, 1200 Teilnehmer und jede Menge Pferdegespanne – der Festzug 2019 zum Frühlingsfest ist quasi marschbereit. Allerdings sind in Zug 6, dort wo wie immer die Oldtimer mitfahren, einige Plätze aus technischen Gründen frei geworden. Nachmeldungen sind bei Norbert Port, Telefon 08071/505 99 oder per Mail an info@kfz-pul.de möglich. Treffpunkt ist am Donnerstag, 6. Juni, um 17.45 Uhr am Altstadtbahnhof/Rampe, für die Oldtimer wie immer am Schiffsmühlenweg. Abfahrt ist gegen 18.15 Uhr durch die Altstadt. Jeder Fahrer und Beifahrer (nur Vordersitze) …

… erhält eine Freimaß!




Zwölf neue Helfer für das THW

Seit September 2018 übten und trainierten die neuen ehrenamtlichen Helferanwärter des THW Rosenheim intensiv, um die Grundlagen der technischen Hilfeleistung zu erlernen und sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Zu den Ausbildungsinhalten gehörten Holz-, Gesteins-, und Metallbearbeitung, die Grundlagen der Rettung und Bergung, Arbeiten am Wasser, Verhalten im Einsatz, Erste Hilfe, und vieles mehr. 

Die Abschlussprüfung der Rosenheimer Helfer fand gemeinsam mit 16 weiteren Prüflingen aus dem Regionalstellenbereich Bad Tölz in Rosenheim statt, wo sie unter der Aufsicht zahlreicher Prüfer verschiedenste Aufgaben aus dem breiten Spektrum des Technischen Hilfswerks zu lösen hatten. Nach sieben  Stunden praktischer  und theoretischer Prüfungen konnte allen neuen Helfern zum Bestehen der Prüfung gratuliert werden.

Die Neuhelfer wurden im Anschluss auf verschiedene Fachgruppen im THW Rosenheim verteilt und stehen ab sofort als einsatzbefähigte Helfer für den Dienst am nächsten zur Verfügung.




Am Sonntag: Internationaler Museumstag

Am Sonntag, 19. Mai, ist Internationaler Museumstag. An diesem besonderen Tag sind Jung und Alt bei freiem Eintritt eingeladen, das Museum Wasserburg oder die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ zu entdecken. Dazu gibt es ein umfangreiches Programm mit Führungen in beiden Einrichtungen sowie einem Suchspiel für Kinder und einem Kreativ-Workshop im Museum Wasserburg.

Beide Institutionen sind von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

 




Zauberhafte Natur

Am kommenden Samstag, 18. Mai, eröffnet die Ausstellung „Zauberhafte Natur“ von Willy Reichert in den Galerieräumen auf der Burg. Der Wasserburger Maler präsentiert Gegenwartskunst mit stimmungsvollen Landschaftsbildern und farbenprächtigen Darstellungen aus Flora und Fauna. Passend zur Jahreszeit spiegelt sich in den Arbeiten auch die heitere Stimmung des Frühlings wider.

Die Ölgemälde und Aquarelle thematisieren die Wunder der Natur in ihrer beinahe unendlich erscheinenden Farbigkeit und Formenvielfalt. Vielen gilt der Mai die schönste Zeit im Jahr. Willy Reichert hat die Freude über die Natur und ihre jedes Jahr aufs Neue wiederkehrende Lebensenergie in seinen Bildern eingefangen.

Willy Reichert, Jahrgang 1937, stammt ursprünglich aus München. Mehr als ein halbes Jahrhundert lebt und arbeitet der Künstler in Wasserburg. Er ist Gründungsmitglied der Wasserburger Künstlergemeinschaft Arbeitskreis 68 und hat die Kunstszene bis weit über die Region hinaus geprägt.

Charakteristisch für seinen Malstil ist die Verschmelzung von Form und Farbe sowie Licht und Schatten zu einer Einheit aus Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. 2013 bekam der Künstler in Würdigung und besonderer Anerkennung seiner Verdienste um das Ansehen der Stadt Wasserburg am Inn und das Allgemeinwohl von der Stadt die Joseph-Heiserer-Medaille verliehen.

Wolfgang Janeczka

Ausstellung „Zauberhafte Natur“ in den Galerieräumen
Auf der Burg 8 in Wasserburg

Vernissage am Samstag, 18. Mai, um 15 Uhr,

Ausstellungsdauer: 18. Mai bis 23. Juni, geöffnet jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 08071/3263, weitere Informationen unter www.willyreichert.de.

 

 




Eine gut funktionierende Rettungskette

Wenn ein Badegast in Not ist, zählt jede Sekunde. Dann muss ein perfekter Rettungsablauf stattfinden, damit der Ertrinkende gerettet und bestens medizinisch versorgt werden kann. Das trainiert die Wasserwacht immer wieder. Doch wenn das Opfer weitere medizinische Betreuung braucht, muss die Wasserwacht einen Notruf absetzen. Dieser Notruf kommt über die Rettungsleitstelle Rosenheim rein, die dann Notarzt und Rettungssanitäter alarmieren.

Sind wie in Rott First Responder vor Ort, werden die gleichfalls verständigt, weil sie schneller am Unfallgeschehen sein können, als ein Rettungsteam aus Wasserburg oder Rosenheim. Eine Gemeinschaftsübung der Wasserwacht und den First Responder von der Feuerwehr soll helfen, die Zusammenarbeit zu vertiefen und beide besser miteinander zu verzahnen.

Die Übungssituation stellt einen möglichen Vorfall dar: Einem Schwimmer verlassen die Kräfte und er kann sich nicht mehr über Wasser halten. Die Wachmannschaft hört seine Hilferufe. Zwei Retter stürzen in das Wasser, während von der verbliebenen Wachmannschaft einer den Notruf abgibt.

Bei den First Responder erfolgt die Übungsalarmierung im Feuerwehrhaus mit genauem Datum und Uhrzeit sowie mit dem Schlagwort „Hilfelose Person“ im Wasser am Rotter Ausee. Die First Responder rücken daraufhin aus und fahren mit Blaulicht zum Einsatzort. Währenddessen greift sich der erste Wasserwachtler am See das bereit liegende Schwimmbrett und bewegt sich schnellstens zum Verunglückten. Der zweite Retter krault mit der Rettungsboje nach. Das Opfer wird mit einer Drehbewegung des Brettes auf das Brett gehoben, dort stabilisiert und an Land gebracht. Dort wird das Opfer von zwei Helfern in Empfang genommen, ordnungsgemäß gelagert und die Atem- und Bewusstseinskontrolle durchgeführt. In dem Übungsfall war das Opfer bewusstlos und eine Wiederbelebung mit Defibrillator, Beatmungsbeutel und Kompressionen wurde nötig. Weitere Helfer schirmen mit Decken das Opfer vor den Schaulustigen ab.

Zwischenzeitlich sind die First Responder vor Ort, die dann Schritt für Schritt die Aktiven der Wasserwacht ablösen. Das ist auch gut so, eine Wasserrettung und die darauf folgende Herz-Lungen-Wiederbelebung ist sehr kräftezehrend. Die Übung wurde so realistisch wie möglich gestaltet. Eingebaut wurde die hysterische Freundin des Opfers, die vom Kiosk zurück kam und nun panisch nach ihrem Freund, dem Opfer schrie. Hier galt es, sie einfühlsam zu beruhigen.

Für die Stützpunktleiterin Gitti Wühr und Ortsvorsitzender Jakob Ametsbichler von der Rotter Wasserwacht sowie für den Gruppenleiter Daniel Helmbrecht von den First Responder und Kommandant Manfred Lunghammer von der Rotter Feuerwehr war es eine Genugtuung zu sehen, wie schnell das Opfer an Land gebracht und medizinisch versorgt wurde und wie gut die beiden Dienste sich ergänzten. Sie sehen sich für den Notfall bestens gerüstet.

Im realen Leben sieht ein wenig anders aus, es sind in der Regel nur zwei Wasserwachtler im Wachdienst, weitere Helfer werden dann aus den Reihen der Badegäste gebeten mitzuhelfen. Umso dankbarer werden dann die Wasserwachtler sein, wenn sie von den First Responder unterstützt werden.

Bei der Nachbesprechung und Reflektion der Einsatzübung konnten die Beteiligten ihre Erlebnisse schildern. Mit einer von der Gemeinde spendierten Brotzeit klang der Übungsabend aus. Für alle war die gemeinsame Übung eine Bereicherung und die Aktiven beider Organisationen im Dienste für den Nächsten sind sich näher gekommen. RH