Feuer richtet Millionen-Schaden an

Mehrere Millionen Euro Sachschaden entstanden gestern Abend beim Brand einer Schreinerei im Weiler Persdorf in der Gemeinde Riedering (wie kurz berichtet). Das Werkstattgebäude brannte vollständig nieder. Auch benachbarte Gebäude wurden teilweise beschädigt. Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen. 

Das Feuer war gegen 20.15 Uhr durch Nachbarn bemerkt worden, die einen Notruf absetzten. Dabei stand das Werkstattgebäude bereits in Vollbrand. Dem alarmierten Großaufgebot der Feuerwehren gelang es teilweise, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Das Dach des angrenzenden Bürogebäudes wurde durch übergreifende Flammen und durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Das hauptsächlich betroffene Werkstattgebäude brannte samt Einrichtung vollständig nieder. Außerdem lief Löschwasser in den Keller eines benachbarten Gastronomiebetriebs und richtete dort einen bislang unbestimmten Schaden an.

Noch in der Nacht übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen am Brandort. Die erste Spurensicherung wurde vom Kriminaldauerdienst vorgenommen. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache führt im Anschluss das zuständige Fachkommissariat 1.

Zur Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden, die Ermittlungen hierzu dauern in den kommenden Tagen an. Die Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig beziffert werden. Diese wird jedoch im Bereich von mehreren Millionen Euro vermutet. Verletzt wurde niemand.

Die regionalen Feuerwehren und das Bayerische Rote Kreuz waren mit etwa 150 Kräften im Einsatz.




Abschied nach 63 Jahren

Bereits bei seiner Ankunft wurde der scheidende Jagdpächter Toni Meggle von den Soyener Jagdhornbläsern begrüßt, die von den Schlichter Jagdgenossen für die musikalische Umrahmung dieses besonderen Abends gewonnen werden konnten. Toni Meggle hat seit 63 Jahren sein Jagdrevier in der Schlicht gepachtet, wird den auslaufenden Pachtvertrag jedoch nicht verlängern. Deswegen war er beim diesjährigen Rehessen in Rieden das letzte Mal einer der Gastgeber.

Die 63 Jahre währende Zusammenarbeit zwischen Jägern und Jagdgenossen war geprägt von Freundschaft und einem verständnisvollen Verhältnis zueinander. Da eine so lange Pachtzeit und das gute Miteinander für die Schlichter Jagdgenossen etwas Besonderes und Einmaliges war, wollten sie Toni Meggle einen besonderen Abschied bereiten und diese Gelegenheit nutzen, sich bei ihm nach dem Essen mit einigen Ständchen der Soyener Jagdhornbläser zu bedanken.

Davor würdigte Peter Seidinger die zurückliegende Zeit mit Toni Meggle, erzählte Anekdoten und Begebenheiten aus der langen Pachtzeit und ging in seiner Ansprache auf den geschichtlichen Verlauf der Schlichter Jagd seit dem Krieg ein.

Auch Toni Meggle bedankte sich bei den Anwesenden für die gemeinsame Zeit und betonte, in der Schlicht eine Heimat gefunden zu haben. Er wünschte allen eine gute und erfolgreiche Zukunft und fügte hinzu, dass er sicherlich noch das ein oder andere Mal in die Schlicht kommen werde.

Auch ein Vertreter der Gemeinde Soyen überreichte Toni Meggle Geschenke.

Neben dem Abschied von Toni Meggle gab es ein weiteres Ereignis für die Jagdgenossen zu würdigen. Koloman Wagenstetter, der auf 30 Jahre als ehrenamtlicher Erster Vorstand der Jagdgenossen Schlicht zurückblickt, wird dieses Amt bei der nächsten Vollversammlung abgeben.

Der Zweite Vorstand Martin Krieg bedankte sich bei Wagenstetter und hob dessen Leistungen sowie sein jahrelanges Engagement als Vorstand hervor. Der Vorstand und die Jagdgenossen bedankten sich bei Wagenstetter mit einer Urkunde und einem Geschenk. Sie wünschten ihm für die Zukunft alles Gute.

Ein herzlicher Dank ging an die Wirtsleute Häuslmann. Sie bereiteten wieder ein sehr leckeres Rehessen zu. Nach einem schönen Abend, in dessen Verlauf Toni Meggle seine Freude über das Aufspielen der Jagdhornbläser zum Ausdruck brachte, ging man mit Wehmut auseinander.

Die Jagdgenossen Schlicht würden sich sehr freuen, wenn Toni Meggle und seine Frau Marina bei gegebenen Anlässen die Jagdgenossen besuchen würden. Beide sind jederzeit gern gesehene Gäste in der Schlicht, denen man für die Zukunft Gesundheit und alles Gute wünscht.

MARTIN KRIEG




Unglückliche 3:5-Niederlage

Mit einer 3:5-Niederlage kehrt der EHC Waldkraiburg aus Grafing zurück. Nachdem Klostersee ein wenig rasanter ins Spiel startete und bereits nach 20 Sekunden durch Matthias Baumhackl den erneut starken Kevin Yeingst prüfte, waren die Löwen auf dem Eis überlegen und erarbeiteten sich ihrerseits Chancen. Trotzdem war es der EHC Klosterseer, der das erste Tor des Abends erzielte: Philipp Quinlan auf Zuspiel von Gennaro Hördt eröffnet den Torreigen und erzielt das einzige 5-gegen-5-Tor für Klostersee an diesem Abend.

Keine vier Minuten nach dieser 1:0-Führung trat das Duo Decker-Zimmermann in Erscheinung. Auf Zuspiel von Patrick Zimmermann erzielte Decker den Ausgleich zum 1:1. Auch wenn dies den Pausenstand markiert, gab es trotzdem noch den ein oder anderen „Hochkaräter“ auf Seiten der Löwen zu bestaunen, doch weder Hradek noch Jeske oder Straka konnten den Führungstreffer, so verdient er auch gewesen wäre, erzielen.

Auch das zweite Drittel begann vielversprechend für die Löwen. iBereits in der ersten Minute taucht hat Lukas Wagner vor dem Tor von Dominik Gräubig die Chance den Spielstand zu erhöhen. Nur eine Minute später tut Vogl es ihm gleich und verpasst vor dem Tor seine Möglichkeit. An der Einstellung des Teams lag es nicht, dass es nur wenige Sekunden später 2:1 für die Hausherren hieß. Vielmehr lag es am Handgelenksschuss von Philipp Quinlan, der ansatzlos auf der linken Seite des Tores einschlug und Yeingst keine Chance ließ. Auch der zweite Treffer dieses Durchgangs fiel in Grafinger Überzahl. Felix Kaller, bedient von Bob Wren und Baumhackl, erzielte den 3:1-Pausenstand der, aufgrund der Zahl der Möglichkeiten aus Sicht der Löwen zu hoch ausfiel.

Von Müdigkeit oder gebrochenem Willen war auch im dritten Spielabschnitt nichts zu verspüren. Bereits in der zweiten Minute darf sich Kapitän Trox vor dem Tor an einem Treffer versuchen, bevor in der dritten Minute Judt, bedient von Jeske seinerseits einen guten Versuch anbringt. Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten befindet sich der EHC Klostersee in Unterzahl und die Löwen spielen, wie man das aus einer Überzahl kennt. Als der Puck am Schläger des schmerzlich vermissten Mathias Jeske landet, unterstreicht dieser mit einem Hammer von der blauen Linie nochmal, warum er zu den punktstärksten Verteidigern der Liga gehört und trifft zum 3:2.

In der 54. Minute ist es jedoch erneut Klostersee, dieses Mal mit zwei Mann mehr auf dem Eis, die durch den starken Philipp Quinlan den nächsten Treffer markieren können. 4:2 ist der neue Spielstand und es sind noch sieben Minuten zu spielen. Ebenfalls in Überzahl fällt auch der erneute Anschlusstreffer des EHC Waldkraiburg. Wieder ist es Mathias Jeske und wieder ist es ein strammer Schuss von der blauen Linie, der die Hoffnung aufkeimen lässt. Vorlagengeber waren Thomas und Tomáš – Rott und Rousek.

In der letzten Spielminute, die Löwen drückten und drängten auf den Ausgleichstreffer, der nächste Pfostentreffer des EHC Waldkraiburg, diesmal ist es Hradek dem nur Zentimeter zum Glück fehlen. Vor dem darauffolgenden Bully nehmen die Löwen die obligatorische Auszeit und Torwart Yeingst für einen sechsten Feldspieler vom Feld. Das darauffolgende Bully gewinnt Klostersee. Es folgt ein langer Puck aus dem eigenen Drittel von Felix Kaller in Richtung des Tores der Löwen, der Puck passiert die Torlinie und der 5:3-Endstand war besiegelt. AHA/Foto: PDG




Drei Brände zur gleichen Stunde

Großalarm für zahlreiche Feuerwehren im Landkreis Rosenheim: Am Samstagabend laufen drei Einsätze gleichzeitig. In Persdorf bei Riedering steht ein Sägewerk in Flammen. Gleichzeitig rücken die Floriansjünger zum Schloßberg bei Rosenheim aus. Dort wurde ein Kellerbrand gemeldet. Die Feuerwehren im südlichen Landkreis helfen derweil ihren Kameraden im Nachbarlandkreis Miesbach. In Hundham steht ein Gebäude in Flammen.




Auf einen Meter Höhe gegen Baum

Riesenglück hatte eine Autofahrerin heute gegen 15.30 Uhr bei einem schweren Unfall auf der Staatsstraße zwischen Alteiselfing und Halfing. Nahe der Abzweigung nach Schonstett krachte sie mit ihrem Opel-Corsa gegen einen Baum. Der Aufprall, der in einem Meter Höhe geschah, war so gewaltig, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen wurde. Die Fahrgastzelle blieb zum Glück aber nahezu unbeschädigt.

Die Fahrerin, sie konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, kam ins Krankenhaus, über die Schwere ihrer Verletzungen ist noch nichts bekannt.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Schonstett, der Notarzt, der Rettungsdienst und die Wasserburger Polizei.

Fotos: WS

 




Stadt und Landkreis präsentieren sich

Stadt und Landkreis Rosenheim haben zum zehnten Mal den großen Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche, organisiert von Chiemsee-Alpenland Tourismus. Landwirtschaftliche Produkte und Direktvermarkter und heimisches Handwerk präsentieren sich derzeit unter der Dachmarke Chiemsee-Alpenland in Berlin und geben somit ein Schaubild der heimischen Landwirtschaft und der Genussregion.

Jedes Jahr gibt es etwas Neues am Stand zu entdecken, viele Unteraussteller sind aber bereits seit 10 Jahren dabei. Neben Verkostungen können die Besucher auch viel erleben und gewinnen: Chiemsee-Alpenland präsentiert ein ganz besonderes Gewinnspiel „Die Liebe zur Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland soll nicht nur durch den Magen gehen, sondern auch durch die Nase. Unsere Region steht für Urlaubsgenuss für alle Sinne“, so Christina Pfaffinger zum „duften“ Gewinnspiel.

Neben Urlaubsinformationen stehen insbesondere kulinarische Spezialitäten im Vordergrund des großen Messestandes. So gibt es Natur-Eis, Schokoladen- und Pralinenspezialitäten, Joghurt, Schnäpse, Edelbrände und Liköre, Senf und Soßen, Öle, Essig, Marmeladen und Gewürze. Aber auch Handwerkliches wird angeboten wie beispielsweise Hirschhornschnitzereien sowie Produkte aus Zirbenholz.

Noch viel mehr Regionales präsentiert der Entenwirt vom Samerberg mit den drei Brauereien Auer, Flötzinger und Maxlrainer aus Stadt und Landkreis Rosenheim sowie ORO-Säften im Biergarten der Bayernhalle. Und auch das von Toni Hötzelsperger organisierte Kulturprogramm auf der Bühne in der Bayernhalle ist heimischer Genuss für Augen und Ohren. Als Besonderheit werden heuer zum 230. Jubiläum des Volkstheaters Bad Endorf Schauspieler auftreten.




Nach Unfall einfach weitergefahren

Am Freitagmorgen ereignete sich gegen 7.50 Uhr eine Verkehrsunfallflucht im Gemeindebereich Unterreit. Auf der Staatstraße 2092 im Waldstück zwischen Irlham und Schmalzöd kam einem Babenshamer, der mit einem blauen Fiat in Richtung Kraiburg unterwegs war, ein dunkler Pkw entgegen. Da dessen Fahrer sich nicht an das Rechtsfahrgebot hielt, musste der Babenshamer rechts auf den Fahrbahnrand ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Trotz des Ausweichmanövers wurden die beiden linken Außenspiegel der beteiligten Pkw beschädigt. Der Babenshamer blieb mit seinem Pkw längere Zeit stehen und wartete vergeblich auf den Unfallgegner, um den Schaden zu regulieren. Dessen Fahrer machte sich aber aus dem Staub. Nun wird nach dem dunklen Pkw und dessen Fahrzeugführer, der in Richtung Babensham unterwegs war gefahndet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallverursacher oder zu dessen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/91770 zu melden.




Schwerer Unfall auf der B12

Gegen 18 Uhr ereignete sich gestern auf der B12 bei Hohenlinden ein schwerer Unfall. Ein 35-jähriger moldawischer Staatsangehöriger bog mit seinem Sattelschlepper vom Rastplatz B12 auf die Bundesstraße ein. Er wollte in Richtung München weiterfahren. Hierbei übersah er das Fahrzeug eines 86-Jährigen aus dem südlichen Landkreis Ebersberg. Der 86-Jährige fuhr mit seinem Wagen von hinten auf den Anhänger auf. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und kam neben einem Baum zum Stehen.

Durch die Feuerwehr musste der Autofahrer aus seinem Pkw befreit werden. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum Rechts der Isar gebracht, so die Polizei.

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurde er entlassen.

Der Pkw wurde durch den Unfall an der Front sowie an der rechten Fahrzeugseite komplett deformiert.

Die Bundesstraße war für die Unfallaufnahme für zirka drei Stunden halbseitig gesperrt.

Fotos: Georg Barth

 




Neuausrichtung schreitet voran

Die Neuausrichtung des Wasserburger Traditionsunternehmens MEGGLE nimmt weiter konkrete Formen an. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird die MEGGLE-Gruppe die Großbäckerei M-Back GmbH in Gebesee (Thüringen) zu 100 Prozent übernehmen.

„Mit dem vollständigen Erwerb der M-Back setzen wir unsere strategische Neuausrichtung fort und stärken unseren Bereich Backwaren nachhaltig. MEGGLE ist der führende Anbieter von gefüllten, gekühlten Baguettes. Durch eine optimale Sortimentspflege, innovative neue Produkte und dank der Qualitätsführerschaft konnten wir in diesem Segment ein im Vergleich zum Markt überdurchschnittliches Wachstum erzielen. Mit der Übernahme aller M-Back-Anteile werden wir diese hervorragende Entwicklung konsequent vorantreiben“, erläutert Matthias Oettel, Vorsitzender der MEGGLE-Geschäftsführung.

2009 wurde M-Back von den Unternehmern Toni Meggle und Karlheinz Bindewald am Standort Gebesee gegründet und seitdem partnerschaftlich geführt und gezielt weiterentwickelt. MEGGLE hielt zuletzt knapp 67 Prozent der Anteile und war somit Hauptanteilseigner. Die Übernahme aller Unternehmensanteile ist für Ende des ersten Quartals 2020 geplant. In diesem Zuge trennt sich die M-Back auch von den Anteilen des EDEKA-Backbetriebes Panem.




Iraker schleust Landsleute ein

Nicht einmal 24 Stunden, nachdem fünf Iraker von der Rosenheimer Bundespolizei nach Österreich zurückgewiesen worden waren, haben diese erneut versucht, illegal einzureisen. Beim ersten Einreiseversuch wurden sie in einem Zug zwischen Kufstein und Kiefersfelden angetroffen. Für den zweiten Versuch haben sie sich offenkundig der Dienste eines Schleusers aus der Steiermark bedient. Bundespolizisten beendeten die mutmaßliche Schleusertour am gestrigen Donnerstag auf einer Landstraße bei Kiefersfelden. Gegen den Fahrer wird unter anderem wegen Schleuserei ermittelt.

Donnerstagfrüh stoppte die Bundespolizei gegen 2 Uhr im Rahmen der Grenzkontrollen auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden einen Pkw mit österreichischen Kennzeichen. Am Steuer des Wagens saß ein irakischer Staatsangehöriger, der sich mit einem österreichischen Flüchtlingspass ausweisen konnte. Seine fünf Mitfahrer hingegen hatten keine Reisedokumente dabei. Sie führten lediglich ein Schreiben der österreichischen Asylbehörde mit.

Den Kontrollbeamten war rasch klar, dass die fünfköpfige Gruppe sich bereits tags zuvor im Gewahrsam der Bundespolizei befunden hatte. Mittwochmorgen waren die fünf Iraker mit einem Regionalzug in Richtung München unterwegs. Schon zu diesem Zeitpunkt hatten sie sich bei der grenzpolizeilichen Kontrolle auf Höhe Kiefersfelden nicht ausweisen können. Daher waren sie wegen ihres illegalen Einreiseversuchs angezeigt und Mittwochnachmittag nach Österreich zurückgewiesen worden. Offenbar gelang es ihnen dort, für sich eine Beförderungsmöglichkeit mittels Pkw zu organisieren.

 

Eigenen Angaben zufolge ließ der irakische Fahrzeugführer seine Landsleute in Kufstein für die vorgesehene Fahrt nach München zusteigen. Der in der Steiermark gemeldete 50-Jährige erklärte, dass er die Gruppe rein zufällig getroffen hätte, machte jedoch hinsichtlich Fahrtzweck und Reiseroute widersprüchliche Angaben. Wie sich herausstellte, verfügt der Mann noch nicht einmal über einen gültigen Führerschein.

Die Bundespolizei in Rosenheim zeigte ihn wegen Einschleusens von Ausländern und Fahrens ohne Fahrerlaubnis an. Sein Auto wurde sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann – ohne seinen Wagen – die Rückreise nach Österreich antreten. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen der ihm vorgeworfenen Delikte verantworten müssen. Die von ihm über die Grenze gebrachten Iraker wurden wegen ihres wiederholten illegalen Einreiseversuchs angezeigt und anschließend der österreichischen Polizei überstellt.




Viele Jugendteams unterwegs

Fünf Spiele stehen für den Wasserburger Nachwuchs-Basketballer am Wochenende an – drei davon zuhause. Den Anfang macht am Samstag die U14w. Die Mädels müssen um 13 Uhr auswärts beim FV Jahn München ran und wollen nun endlich einen Sieg einfahren und zeigen, woran sie nach dem letzten Spiel alles gearbeitet haben.


Weiter geht es dann mit der U18m, die ebenfalls auswärts ran müssen, allerdings um 14.30 beim TuS Bad Aibling. Nach der Weihnachtspause wollen die Jungs in den verbleibenden Spielen für die ein oder andere Überraschung sorgen und am Samstag hoffentlich mit einem Sieg anfangen.

Den Abschluss am Samstag macht dann die Damen 2. Zuhause geht es um 16 Uhr im Badria gegen den TSV München-Ost. Vor zwei Wochen konnte man im Bayernpokal gegen selbiges Team gewinnen. Das Team will versuchen, die gleiche Leistung erneut abzurufen und den Sieg einzufahren.

Am Sonntag spielt lediglich die U16w um 16.45 Uhr zuhause im Luitpold-Gymnasium gegen den SV Wacker Burghausen. Das Hinspiel konnten die Mädels deutlich gewinnen. An dieser Leistung wollen sie anknüpfen und damit im oberen Tabellenfeld bleiben.

Das letzte Spiel findet dann ebenfalls für die U16w statt – allerdings zu ungewohnter Zeit am Montagabend um 17.30 Uhr am Gymnasium. Gegner ist der ebenfalls noch ungeschlagene ASV Rott am Inn. Dem Sieger der Partie am Montag gehört die Tabellenspitze.

Heimspiele am Wochenende:

Samstag, 18.01.2020

Damen 2 gegen München Ost um 16 Uhr im BADRIA

Sonntag, 19.01.2020

U16w gegen Burghausen um 16.45 Uhr im Luitpold Gymnasium Wasserburg

Montag, 20.01.2020

U16w gegen Rott um 17.30 Uhr im Luitpold Gymnasium Wasserburg




SPD-Kandidaten stellen sich vor

Die erste Vorstellungsrunde der von der Wasserburger SPD für den neuen Stadtrat nominierten Bewerber beginnt am kommenden Dienstag um 19 Uhr im Hotel Fletzinger, nicht wie zunächst gemeldet in den Paulanerstuben.


Der Ortsverein der Wasserburger SPD lädt am 21. Januar zur öffentlichen Vorstellung seiner Stadtratskandidatinnen und -kandidaten für die Kommunalwahlen Mitte März ein.

Ende November wurden zehn Frauen und 14  Männer für die Kandidatur zur Stadtrats- und Bürgermeisterwahl nominiert. Der amtierende Bürgermeister Michael Kölbl führt die Liste an. Insgesamt sind vier Vorstellungsrunden in den einzelnen Stadtteilen geplant. Dort werden sich die Bewerber jeweils persönlich vorstellen und auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Auftaktveranstaltung startet in der Altstadt. Weiter geht’s dann am 6. Februar in der Burgau, am 17. Februar in Reitmehring und zuletzt im Burgerfeld am 3. März.




Neuer Familienchor „Querbeet”

Der neue Familienchor „Querbeet” nimmt jetzt seine Probenarbeit in Wasserburg auf. Mit dem Ziel, dass mehrere Generationen – von Urgroßeltern bis hin zu Enkelkindern – gemeinsam und fröhlich zusammen singen und musizieren und beispielsweise auch Familiengottesdienste musikalisch mitgestalten. Die Proben finden samstags nur einmal pro Monat statt, sodass es für niemanden zur Dauerverpflichtung wird und die Musik ausschließlich zur Freude aller sein wird.

„Schön wäre es natürlich, wenn die Chorgemeinschaft über das gemeinsame Singen und der Freude an der Musik hinausginge, und zu einer echten Begegnung werden würde”, so Kirchenmusikerin und Chorleiterin Anja Zwiefelhofer.

„Wünschenswert wäre, wenn Teilnehmer Instrumente mitbringen würden und so auch beim Begleiten eine bunte Mischung entstehen könnte. Ideal wären natürlich Gitarre, Flöte oder andere Melodieinstrumente oder auch Rhythmusinstrumente.  Musikalisch wird sich der Familienchor viel mit dem neuen geistlichen Liedgut beschäftigen, für jede Stimme bezwingbar und für den Gottesdienst bestens geeignet. Aber auch weltliche Kinderlieder sowie auch Kanons, oder zwischendurch mal fremdsprachige Lieder, Altes und Neues, sollen Teil des Repertoires dieses Chores sein, von einstimmig bis mehrstimmig.”

Eine bunte Mischung – querbeet – nach innen und nach außen, der Name soll zugleich  Programm sein.

Eine erste Probe findet am 25. Januar um 15 Uhr im Pfarrsaal St. Konrad statt.




Wieder Treffen der Vereine

Die Stadt Wasserburg veranstaltet auch heuer ein Treffen der Vereine. Es findet am Montag, 3. Februar, um 19 Uhr im Feuerwehrhaus, Im Hag 3, statt. Auch heuer wird mehreren Personen, die sich ehrenamtlich besonders engagieren oder eingesetzt haben, ein Dank ausgesprochen. Namentliche Vorschläge sind jederzeit möglich. Außerdem werden sich wieder zwei Vereine präsentieren und ihre Aktivitäten ausführlich vorstellen.

Im Mittelpunkt steht der „gesellige“ Teil mit Informationsaustausch in betont lockerer Atmosphäre im Rahmen einer Brotzeit. „Wir freuen uns, wenn wieder möglichst viele Vereine und Organisationen mit einem oder mehreren Vertretern kommen”, heißt es aus dem Rathaus.




Thomas Weber kandidiert in Soyen

Das ist der Kandidat der Gemeinsamen Wählerliste Soyen (GWS) für die Kommunalwahlen im März: Thomas Weber, 45, gebürtiger Soyener, ist den meisten Wählern persönlich bekannt, ob als Gemeinderat, Feuerwehrler, aus verschiedenen Vereinen, als Krampus, aus der Landjugendzeiten, als Nachbar, Bekannter, Freund, Vater oder einfach nur als Mensch. Sein beruflicher Werdegang …

… zeigt Ehrgeiz und Zielstrebigkeit: Einem erfolgreichen Abschluss der Mittleren Reife folgte die Ausbildung zum Kommunikationselektroniker bei einem namhaften Antennenhersteller in Rosenheim. Dort war er 25 Jahre in verschiedenen Bereichen und Funktionen tätig und absolvierte während dieser Zeit mehrere berufsbegleitende Fortbildungen: Staatlich geprüfter Elektrotechniker, Ausbilderbescheinigung IHK, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Projektmanager IHK. Seit einigen Jahren ist er als Techniker in einem marktführenden Unternehmen für Steckverbindungssysteme in Mühldorf beschäftigt.

Die Entscheidung, sich als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung zu stellen, reifte mit den mittlerweile bereits 18 Jahren Erfahrungen, die Thomas Weber als Gemeinderat, in den letzten sechs Jahren als Dritter Bürgermeister und zudem in den verschiedenen Ausschüssen sammeln konnte. Er beschreibt sie als wohl überlegt und im Bewusstsein um die große Verantwortung und Verpflichtung, die er den Wählern gegenüber hat.

Es stecke nicht zuletzt auch eine gewisse Leidenschaft dahinter, eine Herzensangelegenheit, für alles, was ihn mit seinem Heimatort verbinde, was er hier schon miterleben durfte: „Ich weiß, dass es durchaus schwierige Zeiten in der Verwaltung und Entwicklung einer Gemeinde gibt, dass man es nicht immer allen Bürgerinnen und Bürgern recht machen kann, auch wenn man es gerne möchte. Aber ich weiß auch, dass wir in einer liebenswerten und lebenswerten Gemeinde leben, die es in dieser Art zu erhalten und fortzuführen gilt. Und hier hat Soyen für mich ein Riesenpotential mit seiner gesellschaftlichen und geografischen Infrastruktur und den Menschen, die diese Gemeinschaft – diese Gemeinde- ausmachen“, so Thomas Weber.

Und weiter: „Kommunalpolitik ist zudem nicht nur die Aufgabe des Bürgermeisters und des Gemeinderates, sie kann nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern mittels Kommunikation, Offenheit, Vertrauen und Verlässlichkeit zu guten Ergebnissen führen.“

Thomas Weber hat sich viele und vielfältige Aufgaben und Ziele gesetzt: Ausweisung von Gewerbeflächen, Wohnbebauungen für Familien, Singles, Senioren und sozialer Wohnungsbau, Anpassungen der gemeindlichen Infrastruktur, Kindergarten, Schule an die steigende Einwohnerzahl, Radwegeausbau, Straßensanierungen, Dorferneuerungskonzept, Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrsnetzes, Jugend- und Seniorenarbeit und Bürgernähe.

„Es kann viel bewegt werden, geben Sie mir Ihre Stimme und lassen Sie mich diese Herausforderungen annehmen, verantwortungsbewusst und mit der notwendigen Freude und Leidenschaft an diesem Amt.“




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Francesco Tricoli (28. März 1940 – 15. Januar 2020). Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung auf dem Altstadtfriedhof ist am Dienstag,  21. Januar, um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Wasserburg.

 




John Cater darf nicht auf CSU-Liste

„Das ich nicht kandidieren darf, das ist nicht so schlimm. Wir haben bei der CSU viele gute Kandidaten. Aber, dass ich mein Kreuz nicht machen darf, das trifft mich hart.” Der bekannte Fotograf John Cater (54), er hat mittlerweile in der Stadt schon Kultstatus, ist das erste Brexit-Opfer. Vorgestern teilte das Landratsamt der Stadt mit, dass der gebürtige Engländer wegen des EU-Austritts seines Heimatlandes nicht zur Kommunalwahl am 15. März antreten darf. Er stand auf der CSU-Liste auf Platz 21.

„Da bist du 27 Jahre in Deutschland, fühlst Dich durch und durch als Wasserburger – und dann das. Ich bin sehr enttäuscht. In erster Linie von der unsäglichen Brexit-Entscheidung in meinem Geburtsland, aber auch von der deutschen Bürokratie, die wieder einmal alles sehr genau nimmt. Ich bin Wasserburger und Mensch und mag das Wort Brite gar nicht.”

Auch Wasserburgs CSU-Vorsitzender Wolfgang Schmid fiel vorgestern aus allen Wolken, als er die offizielle Mitteilung bekam: „Das ist wirklich sehr schade. Der John wäre ein echtes Zugpferd gewesen.”

Man habe von Seiten der CSU noch geprüft, ob eine Einbürgerung John Caters möglich sei. „Er ist doch schon viel mehr Wasserburger als Engländer. Wir mussten aber leider feststellen, dass das Einbürgerungsverfahren viel zu lange dauern würde. Für die Wahl wird das nichts mehr.”

„Wir haben zwar drei wirklich hervorragende Ersatzkandidaten, von denen jetzt Martin Rahm nachrückt“, kommentiert die Listenführerin und CSU-Bürgermeisterkandidatin Heike Maas die Situation, „aber das ist schon echt ärgerlich, nicht zuletzt weil ich John auch persönlich sehr schätze. Außerdem kommt das äußerst kurzfristig, bereits fertige Drucksachen müssen zum Bespiel neu erstellt werden. Wir haben bei der Zusammenstellung der Kandidaten sehr viel Wert darauf gelegt, Erfahrungen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die Wasserburg mit prägen, in unserem Wahlvorschlag widerzuspiegeln. Wir empfinden es alle als große Bereicherung, dass sich Frauen und Männer mit rumänischer, russischer, italienischer und eben britischer Abstammung bereit erklärt haben, für die CSU in Wasserburg anzutreten. Da sind wir nun um eine Facette ärmer geworden, wenngleich uns John natürlich auch ohne Wahlrecht weiterhin unterstützt.“

Für John Cater rückt jetzt Martin Rahm in der CSU-Liste nach. Er kommt auf Listenplatz 24. Und die Kandidaten von ehemals Platz 24, 23 und 22 rücken einen Platz weiter nach oben.

 

 




Utopia: Alte Sessel kommen raus

Kino-Betreiber Rainer Gottwald saniert den kleinen Kinosaal im Utopia in Wasserburg. Auch die alten Kino-Sessel kommen raus. Wer Interesse an den außergewöhnlichen Sitzmöbeln hat, kann diese ab Dienstag, 21. Januar, 9 Uhr, im Utopia in der Herrengasse gegen eine kleine Spende für einen sozialen Zweck abholen. Nähere Infos beim Utopia unter Telefon: 08071/62 06.




Auf dem Weg zur Umweltschule

Die Anton-Heilingbrunner-Realschule Wasserburg hat sich als Umweltschule beworben. Zahlreiche Projekten und Aktionen sind für dieses Schuljahr geplant. Im Rahmen des Jahresprojekts „Klima, Umwelt, Ernährung“ nahmen so jetzt auch gleich zehn Klassen der Realschule an einem Vortrag von Stefanie Frisch (Foto) zum Thema „Plastikfrei leben“ teil.

Seit mehreren Jahren versucht die Referentin, möglichst plastikfrei zu leben. Als Chemikerin weiß sie sehr wohl, dass Kunststoff in vielen Bereichen ein sehr nützliches Material ist, als Biologin aber auch, dass Plastik sehr viele schädliche Stoffe …

… vor allem Mikroplastik enthält, was für Mensch, Tier und Umwelt sehr ungesund sei.

So haben bereits 90 Prozent der Bevölkerung gesundheitsschädliche Weichmacher im Blut, sagt die Referentin – in den Meeren befinde sich inzwischen sechs Mal mehr Plastik als Plankton, eine Plastikflasche benötige 450 Jahre, um zu verrotten.

Nach einer kurzen Einführung wurden die Schüler aufgefordert, sich einen beliebigen Tag vorzustellen und zu überlegen, wie oft sie vom Aufstehen bis zum Schlafengehen mit Plastik in Kontakt kommen und wie sie Plastik unter Umständen ersetzen könnten.

Eindrucksvolle Fotos von Badezimmern mit unzähligen Plastikflaschen, aber auch von Badezimmern, in denen festes Shampoo und Haarspülung, Deo in fester Form, Zahnputztabletten und Zahnseide im Glas und Holzzahnbürsten Plastik verdrängt hatten, zeigten den Schülern, welche Alternativen es zum Plastik gebe.

Im Bereich „Plastik im Schulalltag“ und „Plastik beim Einkaufen“ hatten die Schüler viele gute Ideen. Die Verwendung von Trinkflaschen, Brotzeitbehältern, umweltfreundlichen Einbänden und Schreibmaterial waren nur einige davon.

Frau Frisch betonte immer wieder, dass man Sachen, die man bereits besitze, auch wenn sie aus Plastik seien, aber möglichst lange verwenden sollte.

Denn es mache keinen Sinn, Plastik einfach wegzuwerfen und es durch neue, umweltfreundliche Dinge zu ersetzen.

Im Übrigen gab sie zu bedenken, dass man nicht von heute auf morgen vollständig auf Plastik verzichten könne und müsse. Sie selbst habe immer wieder Neues ausprobiert und auf diese Weise ihren Haushalt nach und nach „plastikfreier“ organisiert.

So stellt sie inzwischen Waschmittel aus Kastanien oder aus Kernseife her, plant ihre Einkäufe besser, indem sie Säckchen und Gläser als Verpackungshilfen mitnimmt und benutzt Bienenwachstücher als Folienersatz. Ein Schritt müsse dem anderen folgen.

Besonders erfreulich war, dass viele Schüler darüber berichteten, auf welch vielfältige Weise sie bereits zu Hause Plastik immer mehr reduzieren, einige scheinen schon richtige Experten zu sein.

Nach dem 60minütigen Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Ideen, wie sie selbst oder auch ihre Eltern das Leben „plastikfreier“ gestalten können.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass die einzelnen Klassen die eine oder andere Idee auch praktisch umsetzen.

Monika Dirschl




Galaball in Zellerreit

Die „Hot Socks” des SV Ramerberg veranstalten am heutigen Freitag anlässlich des 25-jährigen Bestehens einen Galaball. Die Faschingsgilde Aschau, die Faschingsgilde Prutting, die Bavarian Dreamboy” und natürlich die drei Gruppen der „Hot Socks” präsentieren ihre Showprogramme 2020.

Die James Band wird durch den Abend begleiten und die Tanzfläche in den Tanzrunden mit Musik für Jung und Alt einheizen.

Anschließend lässt man den Abend in der beliebten Bar ausklingen.

Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Weitere Termine im Fasching 2020:

25.02.2020                 Kinderfasching im Gasthaus Esterer, Zellereith
Beginn 13.30 Uhr (Einlass ab 12.30 Uhr)

29.02.2020                Showtanzfestival im Gemeindesaal Pfaffing
Beginn: 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr)
Karten gibt es nur an der Abendkasse




Kampf gegen Blutkrebs

Nach einer gemeinsamen Sammelaktion der Mitgliedsfeuerwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Rosenheim ist in den vergangenen Wochen eine Spendensumme von mehr als 6.000 Euro zusammengekommen. Insgesamt 38 heimische Feuerwehren sowie mehrere Privatspender hätten zu diesem großartigen Erfolg beigetragen, wie Kreisbrandrat Richard Schrank (Foto) betont.

Das Spendengeld wurde nun an die DKMS gemeinnützige GmbH (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) überwiesen und kommt der Hilfe für an Blutkrebs erkrankten Patienten zugute. „Es freut uns sehr, dass sich so viele Feuerwehren aus dem Umkreis beteiligt haben und uns damit im Kampf gegen Blutkrebs unterstützen“, erklärt Mario Scherb von der DKMS.

 

Anlass für die Sammelaktion war die Blutkrebserkrankung eines Mitglieds der Feuerwehr Bernau am Chiemsee. Im vergangenen November fand deshalb auch eine große Typisierungsaktion mit rund 1.600 Teilnehmer in dessen Heimatgemeinde statt.

 




Beste Wünsche von den Glücksbringern

Traditionsreicher Besuch im Wasserburger Rathaus: Die Kaminkehrer des Altlandkreises Wasserburg wünschten den Bürgermeistern, den Fraktionssprechern , der Verwaltung und der gesamten Bürgerschaft heute alles Gute zum Jahreswechsel und für das Jahr 2020. Im Gepäck hatten sie wie immer ein Präsent für das Stadtoberhaupt. Mit dabei waren …

… von links: Dietrich Söll, Felix Kaiser, Zweiter Bürgermeister Werner Gartner, Christian Zeilinger, Florian Wener, Max Kern, Thomas Ober, Marius Regler (Leiter der Stadtwerke), Liegenschaftsverwalter Robert Mayerhofer,  Bürgermeister Michael Kölbl, Geschäftsleiter Thomas Rothmaier, Bastian Staudenhöchtl, Stefan Breitreiner, Hanko Mißner, Stadtrat Markus Pöhmerer und Stadtrat Wolfgang Janeczka.




Das sind die Fotos vom Täter

Mit der Veröffentlichung eines Fotos aus einer Überwachungskamera erhofft sich die Polizeiinspektion Wasserburg Hinweise in einem Fall aus dem August 2019. Ein Unbekannter hatte versucht, mit einer gestohlenen EC-Karte Geld an einem Automat bei einer Bank in Edling abzuheben. 

Am 13. August kam es in einem Supermarkt im Staudhamer Feld in Wasserburg zu einem Diebstahl. Einer 73 Jahre alten Frau wurde damals die Geldbörse von einem bislang unbekannten Täter aus einer Tasche entwendet (wir berichteten).

Im Anschluss versuchte ein Mann, mutmaßlich der Dieb des Geldbeutels, mit der erbeuteten EC-Karte an einem Geldautomaten in einer Bank in Edling an Bargeld zu gelangen. Der Unbekannte wurde dabei von der Videoüberwachung der Bank aufgenommen.

Nachdem die polizeilichen Ermittlungen bislang nicht zur Klärung des Falles führten, kann die Polizei sich nun mit einem richterlichen Beschluss durch die Veröffentlichung eines Täterfotos an die Öffentlichkeit wenden.

Zeugen, die der Polizei Hinweise zur Identität des Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08071/91770 bei der Polizeiinspektion Wasserburg zu melden.

Fotos: Polizei




Stadt der Bagger und der Kräne

An allen Ecken wird gebaut: Wasserburg ist derzeit die Stadt der Bagger und der Kräne. Drei der wichtigsten und gleichzeitig größten Projekte führt die öffentliche Hand aus. Die teuerste Baustelle ist in Gabersee. Dort entsteht für 250 Millionen Euro ein neues Großklinikum. Das Inn-Salzach-Klinikum und die Ro-Med-Klinik kommen unter ein Dach (wir berichteten). Die für die Altstadt wichtigste Baustelle ist …

… wohl am Inndamm. Dort ertüchtigt die Stadt das alte Schöpfwerk und baut gleichzeitig ein neues. Das Schöpfwerk sorgt dafür, dass die Altstadt bei Hochwasser nicht absäuft und dass das Abwasser durch den Inn zur Kläranlage in der Odelshamer Au gepumpt werden kann. Kosten: 4,3 Millionen Euro. Die Baustelle am Inndamm ist zwar nicht die kostenintensivste, dafür auf auf jeden Fall die lauteste. Spezialgerät bohrt 20 Meter tiefe Löcher, die später zum Schutz gegen Wassereinbruch an der Baugrube mit Beton ausgegossen werden:

 

 

Für eine der wichtigsten Baustellen wird derzeit am Altstadtbahnhof Platz gemacht. Dort entsteht in den nächsten Jahren das neue Feuerwehrgerätehaus. Kosten: voraussichtlich 15 Millionen Euro.

 




Fälschung im Geldbeutel

Am gestrigen Mittwoch hat die Rosenheimer Bundespolizei in einem Fernzug aus Italien ein nigerianisches Pärchen festgenommen. Der Afrikaner wird nicht nur beschuldigt, seiner Partnerin beim illegalen Einreiseversuch behilflich gewesen zu sein. Er führte außerdem ein gefälschtes Dokument mit. Auch die Frau wurde nicht nur deshalb festgenommen, weil sie nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügte.

Im grenzüberschreitenden Eurocity kontrollierten die Bundespolizisten zwei Reisende. Der Nigerianer konnte sich mit seinem Reisepass und einer deutschen Aufenthaltserlaubnis ordnungsgemäß ausweisen.

Seine Begleiterin hatte allerdings nicht die erforderlichen Dokumente für den geplanten Aufenthalt dabei. Die genauere Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten gegen sie vorlag.

Wegen Missbrauchs von Ausweispapieren hatte die 36-Jährige noch rund 380 Euro in die Justizkasse zu zahlen. Im Geldbeutel des 44-jährigen Mannes fanden die Beamten einen gefälschten Führerschein, den er sich offenbar in seinem Heimatland beschafft hatte.

Er wurde unter anderem wegen Verschaffens falscher, amtlicher Ausweise angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Nigerianer die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei wieder verlassen.

Der nigerianischen Staatsangehörigen hingegen wurde die Einreise verweigert. Nachdem sie ihre Justizschulden beglichen hatte, musste sie das Land wieder in Richtung Österreich verlassen.




Ami und Wally Warning in Ramsau

Zwei Generationen Warning gemeinsam auf der Bühne, das verspricht Reggae und Soul vom Allerfeinsten. Wally Warning bringt die gute Laune Laune direkt in die Köpfe seiner Zuhörer – seine Tochter, eher im Singer-Songwriter-Genre zuhause, bringt ihre eigene Note mit ein. Das Konzert findet am morgigen Freitag, 17. Januar, in Fichters Kulturladen in Ramsau statt. Beginn: 20 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, Stehplätze 20 Euro,  ermäßigt 16 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

 




Denkmal kurz vor Fertigstellung

Die Stadt Wasserburg wird am 27. Januar um 16 Uhr das Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus einweihen. Im Anschluss wird die Ausstellung „In Memoriam“ im Museum Wasserburg eröffnet. Der Errichtung des Denkmals war ein Gestaltungswettbewerb in den Jahren 2018 und 2019 vorausgegangen (wir berichteten).

Grundgedanke des Denkmals ist, an all jene „Wasserburgerinnen und Wasserburger“ zu erinnern, die Opfer des nationalsozialistischen Unrechtsregimes geworden sind. Hierzu wurde auf der Rasenfläche des Heisererplatzes ein Denkmal errichtet, welches aus 62 Stelen mit trapezförmigem Querschnitt besteht. In unterschiedlichen Höhen verdichten sich diese in loser Anordnung und beschreiben so einen ovalen Raum.

 

Zentral platzierte Sitzgelegenheiten im Inneren bieten die Möglichkeit zum Verweilen, zur stillen Einkehr und um sich eingehender zu den Geschehnissen zu informieren. Die Stelen sind gekennzeichnet durch zwei unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten. Auf der nach innen gerichteten, breiten Seite sind Informationstexte zu den verschiedenen Opfergruppen und die Namen der NS-„Euthanasie“-Opfer der damaligen Heil- und Pflegeanstalten Gabersee und Attl angebracht.

Auf der dem Park zugewandten, schmalen Seite der Trapezform ist die Oberfläche spiegelpoliert. Diese reflektiert fragmentarisch die Umgebung, das heutige Wasserburg. Beim Näherkommen des Besuchers mischt sich zudem ein Ausschnitt seines Spiegelbildes in die Ansicht. Eingerahmt wird diese Spiegelfläche von den dunklen Seiten des sich öffnenden Trapezes. Das Gedenken zeigt so ebenfalls zwei Aspekte: Das stille und in sich gekehrte Andenken an die historischen Personen, Schicksale und Ereignisse zum einen.

Zum anderen ist es auch Teil einer reflektierten Erinnerungskultur, historische Geschehnisse nicht nur als Teil der Vergangenheit zu betrachten, sondern als geschichtliches Wissen in den heutigen Alltag zu integrieren. So soll dieses Denkmal Raum zum Gedenken bieten und durch die optische Einbeziehung des heutigen Wasserburg einen aktuellen Bezugspunkt für die Besucher schaffen.

Das Denkmal wird begleitet von einer Internetseite (www.gedenken.wasserburg.de), welche mit weiterführenden Informationen zum Eröffnungstag freigeschaltet wird.
Im direkten Anschluss an die Eröffnung des Denkmals wird die Sonderausstellung „In Memoriam“ von Prof. Dr. Michael von Cranach im Museum Wasserburg eröffnet. Die Wanderausstellung, die schon an vielen Orten gezeigt wurde, thematisiert die Patientenmorde in der NS-Zeit. Eine lokale Ergänzung bildet die Geschichte der Einrichtungen Gabersee und Attl.

Zur Einweihung des Denkmals und zur Eröffnung der Sonderausstellung ist die
Bevölkerung aus Stadt und Region herzlich eingeladen.

Ablauf der Veranstaltung:

  • Beginn 16 Uhr am Heisererplatz in Wasserburg
  • Musikalische Begleitung durch die Stadtkapelle Wasserburg
  • Begrüßung durch den 1. Bürgermeister Michael Kölbl
  • Grußwort des stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Rainer Schneider
  • Grußwort des Ärztlichen Direktors des kbo-Inn-Salzach-Klinikums Wasserburg
  • Prof. Dr. Peter Zwanzger
  • Grußwort des Vorstands der Stiftung Attl Franz Hartl
  • Grußwort der Künstler Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper
  • Grußwort im Namen der Opferangehörigen durch Frau Helene Leitner,
  • Gedenkinitiative für die »Euthanasie«-Opfer
  • Ökumenischer Segen durch Pfarrer Dr. Paul Schinagl und Pfarrerin Cordula
    Zellfelder
  • Betrachtung des Denkmals
  • Weg ins Museum
  • Kurzes Grußwort durch Museumsleiterin Sonja Fehler im Museum
  • Einführende Worte von Prof. Dr. Michael von Cranach, Kurator
  • Betrachtung der Ausstellung

 

Alles zum Denkmal …




90 Firmen geben Einblick

Die Anton-Heilingbrunner-Realschule lädt am Mittwoch, 29. Januar, von 18 bis gegen 20.30 Uhr zur alljährlich stattfindenden Berufsinformationsmesse ein. Etwa 90 Firmen, Behörden und Institutionen informieren an Messeständen Schülerinnen und Schüler, vor allem aus den 9. und 10. Klassen, aber auch Schüler aus den umliegenden Schulen (Gymnasium und Mittelschulen) über Ausbildungsberufe in unterschiedlichsten Berufsfeldern.




„Zukunft der Mobilität ist elektrisch”

PR – Zu teuer, zu gefährlich, klimaschädlich in der Produktion – nur wenige Autotrends polarisieren so wie Elektroautos. Gegen sie gibt es zahlreiche Mythen und eine Menge Bedenken. Im Eiselfinger Autohaus Gartner ist man sich indessen einig: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Und die E-Mobilität ist wichtig für das Erreichen der Klimaziele Wir befragen Automobilverkäufer Peter Ramke im Autohaus Gartner unter anderem zum Thema „Sind Elektroautos zu teuer?“

„Wir bei Volkswagen arbeiten immer mehr an erschwinglichen Volumenmodellen für unsere Kunden, wie zum Beispiel in der aktuellen ID-Reihe. Mit dem ID.3 beginnt eine ganz neue Ära der Elektromobilität. Hier trifft wegweisendes Design auf alltagstaugliche Reichweiten…und das zu einem absolut attraktiven Preis“, so Peter Ramke.

Auch die Politik gibt dem Verbraucher Hilfestellung mit der Verlängerung und Erhöhung der Kaufprämie für neue und auch junge gebrauchte Autos. „Vor allem aber sollte man bei dieser Frage einen Gesamtkostenvergleich (Anschaffung, Kraftstoff, Service, Wartung, Versicherung etc.) anstellen. Da sind einige Elektroautos schon jetzt günstiger als adäquate Fahrzeuge mit Verbrennermotor“, so Ramke weiter.

Wer an einem fachmännischen Faktencheck interessiert ist, der kann ab sofort unter der Telefonnummer 08071/92030 einen Termin im Eiselfinger Autohaus Gartner vereinbaren. „Wir haben uns mit allen gängigen Vorurteilen auseinandergesetzt und stehen unseren Kunden und Interessenten Rede und Antwort.“

NB

 




Ungar fährt Schlangenlinien

Gegen 22 Uhr wurde der Polizeiinspektion Rosenheim gestern ein betrunkener Autofahrer gemeldet. Der Fahrzeugführer fuhr mit seinem Mercedes E-Klasse deutliche Schlangenlinien. Er konnte wenig später durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim gesichtet und auf der Staatsstraße 2095 angehalten werden. Der 60-jährige Fahrer aus Ungarn, der in Österreich lebt, wurde daraufhin einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Während der Kontrolle konnte deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden und dem Mann fiel es schwer, sich auf den Beinen zu halten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille.

Der Ungar wurde infolgedessen auf die Polizeiinspektion Rosenheim gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt wurde. Den 60-Jährigen  erwarten nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, eine empfindliche Geldstrafe und eine Sperre zum Führen von Fahrzeugen in Deutschland.

 




SPD-Kandidaten stellen sich vor

Die erste Vorstellungsrunde der von der Wasserburger SPD für den neuen Stadtrat nominierten Bewerber beginnt am kommenden Dienstag um 19 Uhr im Hotelgasthof Paulanerstuben.


Der Ortsverein der Wasserburger SPD lädt am 21. Januar zur öffentlichen Vorstellung seiner Stadtratskandidatinnen und -kandidaten für die Kommunalwahlen Mitte März ein.

Ende November wurden zehn Frauen und 14  Männer für die Kandidatur zur Stadtrats- und Bürgermeisterwahl nominiert. Der amtierende Bürgermeister Michael Kölbl führt die Liste an. Insgesamt sind vier Vorstellungsrunden in den einzelnen Stadtteilen geplant. Dort werden sich die Bewerber jeweils persönlich vorstellen und auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Auftaktveranstaltung startet in der Altstadt. Weiter geht’s dann am 6. Februar in der Burgau, am 17. Februar in Reitmehring und zuletzt im Burgerfeld am 3. März.




Manfred Lunghammer bleibt Kommandant

Zum Ende der sechsjährigen Amtszeit der jetzigen Führungsriege waren alle aktiven Diensthabenden der Feuerwehr Rott von der Gemeinde zur Neuwahl des Kommandanten und seines Stellvertreters eingeladen. Die Wahl fand jetzt im Gerätehaus statt. Anwesend waren neben dem ersten Bürgermeister Marinus Schaber die Vertretung der Inspektion, darunter Kreisbrandrat Richard Schrank, Kreisbrandinspektor Georg Wimmer sowie Kreisbrandmeister Stephan Hangl.

Auf unserem Foto von links: Kreisbrandmeister Stephan Hangl, Kreisbrandrat Richard Schrank, Marinus Schaber, Marcus Huber, Christian Schaber, Manfred Lunghammer, Kreisbrandinspektor Georg Wimmer.

 

Nach kurzer Erläuterung zum Wahlverfahren wurden alle anwesenden Wahlberechtigten zur Abstimmung gebeten. Manfred Lunghammer wurde für weitere sechs Jahre ohne Gegenstimme zum ersten Kommandanten wiedergewählt.

Marcus Huber stellte sich aufgrund seines Wechsels zum Amt des Kreisbrandmeisters ab kommenden März nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger als stellvertretender Kommandant wurde Christian Schaber gewählt.

Beide Kandidaten nahmen die Wahl dankend an und freuen sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Ein aufregendes Jahr steht bevor: Intensive Ausbildungen an zwei neuen Einsatzfahrzeugen sowie die große Festwoche zum 150-jährigen Jubiläum im Juli …

Und am kommenden Samstag nun steigt aber erst einmal der große Rotter Feuerwehr-Ball! Ab 20 Uhr beim Stechl … mit Connection Five!

JZ/Fotos: Bernd Klemmer / Plakate FFW Rott




Mehr Entscheidungen direkt vor Ort

Dr. Max von Holleben ist seit Jahresbeginn als Kaufmännischer Leiter für das RoMed-Klinikum Rosenheim verantwortlich. Um den Standort Rosenheim weiter zu strukturieren und gleichzeitig die Zusammenarbeit innerhalb des RoMed-Verbundes, zudem auch die Klinik in Wasserburg gehört, voran zu bringen, soll auch im größten RoMed-Haus eine Klinikleitung etabliert werden, die sich – wie an den anderen RoMed-Klinikstandorten auch – aus Führungskräften des kaufmännischen, ärztlichen und pflegerischen Bereiches zusammensetzt.

„Die Entscheidungen des täglichen Klinikbetriebes sollen zukünftig primär vor Ort getroffen werden. Die Geschäftsleitung konzentriert sich vorrangig auf übergeordnete und strategische Angelegenheiten. Auf diese Art und Weise werden wir die Versorgung der Region am besten weiterentwickeln können“, ist Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram überzeugt.

 

„Mit Dr. Max von Holleben haben wir einen sehr erfahrenen langjährigen Klinikleiter in zentraler wie klinischer Leitung gewinnen können. Als promovierter Immunologe und Biologe ist er auch in medizinischen Themen sehr versiert und in besonderer Weise kompetent“, so der RoMed-Geschäftsführer.

 

„Im RoMed-Klinikum Rosenheim bin ich sehr herzlich empfangen worden. Gerne bringe ich mein Wissen und meine Erfahrungen mit vollem Einsatz für RoMed ein. Auf die kommenden Aufgaben bin ich gespannt und freue ich mich sehr auf eine kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Dr. Max von Holleben.

 

Foto (von links): Gleich bei der Begrüßung des Kaufmännischen Leiters, Dr. Max von Holleben (Mitte), durchÄrztlichen Direktor Dr. Hanns Lohner, Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, Stellvertrtenden Pflegedirektor Hans Albert und Stellvertretende Pflegedirektorin Andrea Rosner wurden Baupläne des RoMed-Klinikums Rosenheim diskutiert.

 

 




Thomas Nuss verlässt den EHC

Ein wenig überraschend erreichte gestern den Vorstand des EHC Waldkraiburg die Anfrage um Freigabe des Spielerpasses von Thomas Nuss, des erst 16-jährigen Verteidigers im Löwenrudel. Um den Ambitionen und den Karrierewünschen von Thomas nicht im Weg zu stehen, entsprach der Vorstand der Bitte. Somit war das Spiel gegen Landsberg das vorerst letzte von Thomas Nuss für den EHC Waldkraiburg, zukünftig wird er für das DNL-Team des Augsburger EV auflaufen.

Der EHC Waldkraiburg wünscht Thomas alles erdenklich Gute auf seinem weiteren persönlichen und sportlichen Werdegang. aha




Die öffentlichen Finanzen im Fokus

Eine beeindruckend große Besucherzahl stellte der Landratskandidat der CSU, Landtagsabgeordneter Otto Lederer (Foto), bei einem Info- und Diskussionsabend in Wasserburg fest. Und das, obwohl doch eigentlich wenig populäre Themen wie öffentliche Finanzen und Steuern behandelt wurden. Auf Einladung des Bundes der Steuerzahler Bayern in Zusammenarbeit mit der CSU Wasserburg und der Jungen Union des Kreises und der Region waren 70 Zuhörer zum Vortrag „Nur was verdient wird, kann ausgegeben werden“ des Präsidenten des bayerischen Steuerzahlerbundes, Rolf von Hohenhau, zum Huberwirt am Kellerberg gekommen und hatten intensiv mitdiskutiert.

Moderiert wurde der Abend durch die CSU-Bürgermeisterkandidatin für Wasserburg, Heike Maas.

Maas stellte dann auch die kommunalpolitische Perspektive des Themas in den Mittelpunkt ihrer leidenschaftlichen Einleitung. Mit dem Bild der offenen Rathaustür betonte sie die Notwendigkeit, dass sich eine Kommune um alle Unternehmen – unabhängig von Größe und Art – intensiv kümmern müsse. „Wir müssen die Unternehmen, ob Handel, Dienstleistung, Handwerk, Industrie oder Landwirtschaft, fördern und mit diesen partnerschaftlich zusammenarbeiten, wir müssen deren Bedürfnisse kennen und uns um diese kümmern, damit die Firmen auch weiterhin bereit und in der Lage sind, Arbeitsplätze und Gewerbesteuer zur Verfügung zu stellen.“ Nur wenn Unternehmen Gewinne erzielen und Arbeitsplätze bereitstellen, stünden der Kommune über Gewerbesteuer und Einkommensteuer-Umlage Einnahmen zur Verfügung, die dann „investiert oder in Wohltaten umgemünzt werden“ könnten.

Weiterhin mahnte Maas auch bei den Ausgaben mehr Vorsicht an. Die jahrelang sprudelnden Steuereinnahmen hätten viel Einfallsreichtum des Geldausgebens bei der öffentlichen Hand hervorgebracht, teilweise mit langfristigen Folgekosten, die künftige Investitionsspielräume einschränken. Sie forderte eine Kultur ressourcensparender, kreativer Denkansätze für die städtischen Herausforderungen. Als Beispiel für Wasserburg nannte sie das „Nette WC“ und die „Mitfahrbankerl“, die nun bald aufgestellt werden. Damit würden „ohne große Investitionen, ohne großen Aufwand bestehende Ressourcen, zum Vorteil aller genutzt“. Natürlich könnten nicht alle Probleme so behoben werden, aber es wäre wichtig, dass stets auch überlegt wird, wie „Bestehendes und Vorhandenes neu und anders gedachten werden kann, statt immer sofort aus dem Vollen zu schöpfen“.

 

Im Anschluss lieferte Rolf von Hohenhau einen genauso faktenreichen wie kurzweiligen, mit Anekdoten gespickten Parforceritt durch aktuelle Themen der Steuer- und Finanzpolitik. Wichtig war es ihm, als Geburtsjahrgang 1944, am Anfang zu betonen, dass es uns in der Vergangenheit „immer besser gegangen ist“. Doch das sei keine Garantie für die Zukunft und daher müssten die derzeit auf allen Ebenen sprudelnden Steuereinnahmen zukunftsträchtig angelegt werden. Eben dafür verstehe sich der Bund der Steuerzahler als Interessenvertretung: faire Besteuerung, verantwortungsbewusster Einsatz der Steuermittel und nachhaltige Verschuldung inklusive deren Rückzahlung.

In diesem Zusammenhang betonte von Hohenhau auch die enge Verzahnung der kommunalen Ebene mit der Europapolitik. Deswegen ist der bayerische Steuerzahlerbund auch in Brüssel stark präsent, nicht zuletzt da von Hohenhau zugleich Präsident der „Taxpayers Association of Europe” ist. Mit dem europäischen Binnenmarkt nehme zudem der Steuerwettbewerb zwischen den Ländern zu. Deutschland belastet dabei seine Unternehmen und Bürger mit am stärksten. Bei den privaten Haushalten liegen wir auf dem zweiten Platz der höchsten Belastungen – für Singles hinter Belgien, für Familien hinter Griechenland.

Bei der Einkommensteuer zahlt man heute bereits beim 1,3-fachen des Durchschnittseinkommens den Spitzensteuersatz, 1958 musste man dazu noch das 20-fache des Durchschnitts verdienen. Seit Anfang der 2000er-Jahre hat sich die Zahl der Spitzensteuersatzzahler mehr als verdreifacht. Dabei gelte es nach von Hohenhau auch zu bedenken, dass für gut 80 Prozent aller Unternehmen die Einkommensteuer auch die Unternehmenssteuer ist. Dass nun gerade die sogenannten Spitzenverdiener von der Abschaffung des Soli ausgenommen werden sollen, empfindet von Hohenhau als „Sauerei“. „Es ist unmoralisch, dass gerade die zehn Prozent, die mit ihrem Solidaritätszuschlag mehr als die Hälfte des Aufbau Ost übernommen haben, jetzt weiterzahlen sollen – dieser Bundesfinanzminister gehört auf die Straße gesetzt.“ Das Publikum quittierte das mit geradezu donnerndem Applaus.

Genauso wie die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlages forderte von Hohenhau auch die Abschaffung der Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer wurde ursprünglich als Infrastruktur-Steuer konzipiert, um den höheren Ansprüchen der Gewerbetreibenden an die Infrastruktur Rechnung zu tragen. Deswegen wird hier auch zwischen freien beziehungsweise beratenden Berufen und Gewerbebetrieben unterschieden. Von Hohenhau meinte, das wäre nicht mehr zeitgemäß. Heute würde die breite Masse der Bürger die Infrastrukturkosten verursachen. Während für die Kommunen bei der Abschaffung der Gewerbesteuer selbstverständlich Ausgleiche über die Einkommens- und Körperschaftssteuer-Umlage notwendig wären, würde es für die Betriebe dringend benötigte Entlastungen bringen.

Insbesondere die kleinen und mittelständischen Betriebe tragen durch Ausbildung und Arbeitsplätze die Gesellschaft. Aber auch diese Betriebe sind heutzutage immer mehr internationaler Konkurrenz ausgesetzt – nicht zuletzt, weil Deutschland an viele europäische Nachbarn angrenzt. Von Hohenhau zeigte an Beispielen von Estland über Bulgarien bis zur Slowakischen Republik wie allerorts in Europa Unternehmenssteuern gesenkt werden und dabei meist rasch positive Effekte für den öffentlichen Haushalt erzielt werden. Durch diese Entwicklung ist Deutschland inzwischen auf dem vierten Platz der höchsten Unternehmenssteuern in Europa und das wirkt sich mehr und mehr auf die Wettbewerbsfähigkeit aus.

Damit schloss von Hohenhau auch an die Einleitung der Wasserburger Bürgermeisterkandidatin Heike Maas an und unterstrich die Mitverantwortung der Kommunalpolitik für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Nicht zuletzt auch durch den sparsamen Umgang mit Haushaltsmitteln: In seinem Schwarzbuch stellt der Bund der Steuerzahler alljährlich plakativ Fälle der Steuerverschwendung an den Pranger. Von Hohenhau berichtete beispielhaft von bayerischen Fällen wie zum Beispiel verschiedene teure, aber ungenutzte Tierquerungen über und unter Straßen oder die Straßenbahnunterführung am Augsburger Hauptbahnhof, deren Kosten von ursprünglich geplant rund 70 Millionen Euro auf inzwischen erwartete Endkosten von 230 bis 250 Millionen gestiegen sind. Der Bund der Steuerzahler setzt sich in diesem Zusammenhang seit langen für einen Straftatbestand der Steuergeldverschwendung ein. „Wer bewusst oder grob fahrlässig Steuern zum Fenster hinauswirft, muss genauso bestraft werden wie ein Steuerhinterzieher“, forderte von Hohenhau und bekam abermals dafür reichlich Beifall.

In einem kurzen Schlusswort knüpfte der CSU-Landratskandidat Otto Lederer an eine Mahnung von Hohenhaus zur Vorsicht beim Schuldenmachen der öffentlichen Hand an. Lederer betonte, dass über Kredite ganz gezielt wichtige Weichenstellungen für die Zukunft gemacht werden könnten und dass man „manchmal ganz bewusst Schulden machen muss“. Als Beispiele nannte er die hohen Investitionen des Landeskreises Rosenheim in Schulen und Bildungseinrichtungen, was zur guten Wirtschaftslage und niedrigen Arbeitslosigkeit beigetragen hätte. Dazu gehöre dann aber auch unbedingt, dass die Schulden wieder zurückgezahlt werden.

 

Als kleines Dankeschön gab’s für den Referenten ein Vogelhäuschen, gefertigt in der Forensik des kbo Inn-Salzach-Klinikums. Von links: CSU-Ortsvorsitzender Wolfgang Schmid, CSU Bürgermeister-Kandidatin Heike Maas, Rolf von Hohenhau.

 

Referent Rolf von Hohenhau (rechts) und die Moderatorin Heike Maas (Zweite von rechts) mit Vertretern der Jungen Union Rosenheim Land (Vorsitzender Matthias Eggerl, Dritter von rechts) und der Jungen Union Wasserburger Land (Vorsitzender Wasti Friesinger, links).

 




Franzi auf Platz 14

Stark beim Schießen, noch etwas geschwächt beim Laufen:  Einen soliden 14. Platz holte Franzi Preuß heute beim Auftakt zum Heim-Weltcup in Ruhpolding. Beim 7,5- Kilometer-Sprint wurde sie hinter Vanessa Hinz (Platz 8) zweitbeste Deutsche. Denise Herrmann kam auf Platz 18. Für die Albachinger Biathletin Franzi Preuß bedeutet der 14. Rang keine herausragende, aber eine gute Basis für das Verfolger-Rennen am Sonntag.




Regierung verlagert 500 Stellen

500 Stellen der Regierung von Oberbayern sollen nach Rosenheim verlagert werden. Wie die CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner (rechts) erklären, handelt es sich hier um fast ein Drittel der Arbeitsplätze der Regierung von Oberbayern, die derzeit in München angesiedelt sind und in den nächsten zehn Jahren nach Rosenheim verlegt werden sollen. „Dies ist eine enorme Aufwertung unserer Region. Aber vor allem freuen wir uns für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die bisher jeden Tag nach München pendeln und jetzt vielleicht die Chance bekommen, am Heimatort nicht nur zu leben, sondern auch zu arbeiten“, so Stöttner und Lederer.

Die nun zweite große Behördenverlagerung nach 2015 dient dazu, den Großraum München in den Bereichen Wohnen und Verkehr weiter zu entlasten. Bayerns Ministerpräsident, Dr. Markus Söder, hat diese heute bei seiner Grundsatzrede auf der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Seeon angekündigt.

 

216 zusätzliche Studienplätze an der TH Rosenheim

Des Weiteren wurden im Rahmen der Hightech Agenda insgesamt 10.000 neue Studienplätze angekündigt. Auch die Technische Hochschule Rosenheim profitiert davon mit 216 zusätzlichen Studienplätzen von 2020 bis 2023. „Wir sind sehr froh, dass die Anzahl der Studienplätze erhöht wird, weil auch akademische Fachkräfte im Raum Rosenheim fehlen“, so die CSU-Landtagsabgeordneten Lederer und Stöttner.

 




„Farbenspiel” im Klinikum

Die Künstlergruppe „Farbenspiel” stellt auch in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung ihrer selbstgemalten Bilder im kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg aus. Die Ausstellung kann ab sofort bis 15. März täglich bis 17 Uhr im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes (Haus 7) in Gabersee besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 




Radfahrer flüchtet von Unfallort

Gegen 20.30 Uhr fuhr gestern eine 28-Jährige aus Eggstätt mit ihrem  Citroen auf der Gemeindeverbindungsstraße von Ginzing in Richtung Frabertsham. Im Waldstück bei Schnaitsee kam ihr ein unbeleuchteter Radfahrer in der Fahrbahnmitte entgegen. Die Pkw-Fahrerin wich nach links aus, kam auf das Bankett und schleuderte anschließend nach rechts gegen einen Baum.

Der Pkw wurde dabei an der Fahrzeugfront erheblich beschädigt.  Verletzt wurde die Fahrerin glücklicherweise nicht. Der Radfahrer entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Trostberg, Tel. 08621/98420.




Nachts Schleuserin aus Verkehr gezogen

Am gestrigen Dienstag hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden eine türkische Staatsangehörige festgenommen. Die Frau wird beschuldigt, eine fünfköpfige irakische Personengruppe in die Bundesrepublik geschleust zu haben. Alle fünf mutmaßlich Geschleusten mussten das Land noch am selben Tag verlassen.

Die Türkin saß am Steuer des in Österreich zugelassenen Wagens, der in der Nacht auf Höhe Kiefersfelden gestoppt wurde. Bei der Kontrolle konnte sich die Fahrzeugführerin mit ihrem türkischen Pass und einer österreichischen Aufenthaltsgenehmigung ordnungsgemäß ausweisen. Ihre irakischen Begleiter hatten hingegen lediglich österreichische Asylkarten dabei. Sie wurden wegen ihres illegalen Einreiseversuchs angezeigt.

Anschließend überstellten die Rosenheimer Bundespolizisten die fünf Personen unmittelbar der österreichischen Polizei. Gegen die Fahrerin, die in Niederösterreich gemeldet ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte sie die Heimreise antreten.




Auf geht’s – zur Oberbayerischen!

In der Eiselfinger Turnhalle war kürzlich wieder einiges geboten: Die sechs besten weiblichen Volleyballmannschaften aus dem Chiemgau in der Altersklasse U14 (das heißt: Jahrgang 2007 und jünger) traten zur Kreismeisterschaft an. Und Eiselfing holte souverän den Meistertitel.

In der Vorbereitung auf dieses Event konnten die Kleeblätter bereits einen Achtungserfolg verbuchen, als sie Anfang Januar den Ammersee-Jugend-Cup gewannen. Aufgrund ihrer guten Leistungen in der Vorrunde waren die Gastgeber nun gleich mit zwei Mannschaften in der heimischen Halle vertreten: Eiselfing II zeigte eine tolle Leistung und verpasste im Spiel um Platz 3 gegen den MTV Rosenheim nur knapp den Einzug zur Oberbayerischen Meisterschaft.

Die Eiselfing-I-Mädels lieferten bei der Kreismeisterschaft in allen Spielen eine souveräne Vorstellung. So gewannen sie auch das Finale gegen den TSV Mühldorf klar und ohne Satzverlust.

Die Mädels freuen sich nun auf die Oberbayerische Meisterschaft, die am 25./26. Januar n München-Neuaubing stattfinden wird. Dabei gilt es, sich für das nächste Ziel – die Südbayerische Meisterschaft – zu qualifizieren.

NC




Training über den Tellerrand hinaus

Ab sofort können sich Kursteilnehmer von COROX bei Friedl in Edling über die Trainingsform Yoga freuen. Denkt man an Yoga, denkt man an Klischees: Yoga sei meditatives, spirituelles, fernöstliches, entspanntes Training – vornehmlich für Frauen. Wer in derlei Schubladen denkt, wird weder im Sport und erst recht nicht in der Gesellschaft erfolgreich sein. Auf beiden Gebieten ist nämlich ein Blick über den Tellerrand des Gewohnten hinaus erforderlich. 

Für allem für Aktive ist Yoga, die Lehre geistiger und körperlicher Praktiken, eine ideale Ergänzung zum Trainings- oder Berufsalltag. Unser Tipp: Schuhblade schließen und COROX Yoga ausprobieren.

 

Mehr Beweglichkeit und Flexibilität für Sportler

Sportler verbringen etliche Stunden auf dem Fußballplatz, dem Basketballcourt, dem Fahrrad oder in ihren Laufschuhen – dies führt zu einseitigen, ausnahmslos sportartspezifischen Bewegungen. Durch diese antrainierten Bewegungsautomatismen fehlt es häufig an Beweglichkeit. Und eben jener Verlust von Flexibilität des Muskel-Gelenkapparates führt zwangsläufig zu einem deutlich erhöhtem Verletzungsrisiko. Mit Yoga kann dieses Risiko gesenkt werden. Verhärtete, beanspruchte Muskeln werden wieder weich, die Flexibilität verbessert.

 

Mehr Kraft durch ganzheitliches Training

Yoga ist jedoch nicht nur wegen seiner Upgrade-Funktion für unsere Beweglichkeit ein wichtiges Add-on für Sportler – auch die Stärkung der Muskulatur ist von Bedeutung. Regelmäßige Trainingsroutine verändern das Zusammenspiel der Muskulatur nachhaltig. Während einer 30-, 45- oder 60-minütigen Yoga-Session befindet sich das komplette Körpergewicht zumeist in einer gehaltenen Position. Verglichen mit einem Workout im Fitnessstudio, wo nur eine spezifische Körperregion für kurze Zeit beansprucht wird, verlangt Yoga dem Sportlerkörper doch einiges mehr ab.

 

Mehr mentale Stärke für Sportler

Sportler wie auch Privatpersonen sehen sich in ihrem Alltag immer häufiger mit Stress bzw. Stresssymptomen konfrontiert. Ein Elfmeter in der Nachspielzeit, ein Freiwurf in den Schlusssekunden oder die Situation einer Präsentation am Arbeitsplatz – diese Stresssituationen sind emotionale Grenzgänge. Privater oder beruflicher Stress sind häufig Auslöser für negative Gedanken, diese wirken sich nicht nur negativ auf die Lebensqualität aus, sondern auch auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Yoga kann Sportler effektiv lehren, Gedanken zu bündeln, Stressmomente zu
vermeiden und sich auf ein Ziel zu fokussieren – es wirkt sich also auch mental positiv auf Sportler aus.

Mittlerweile ist Yoga auch im Leistungssport salonfähig geworden. Warum? Weil der Schlüssel zu einem kräftigen, athletischen und verletzungsfreien Körper Kraft, Flexibilität/Beweglichkeit, Balance und mentale Stärke ist. Yoga versorgt Körper und Geist mit alldem – deshalb ist Yoga ab sofort fester Bestandteil der COROX-Kurse.
Organisiert wird das Training in einer Mitgliedschaft – jedoch ohne Knebelvertrag. Kündigungen oder Stilllegungen der Teilnahme sind jederzeit möglich. Auch die Preise sind fair: bereits ab 40 beziehungsweise 29 Euro für Studenten kann man kontinuierlich mit den erfahrenen Trainern von COROX trainieren.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Werner Thaler (16. März 1944 – 12. Januar 2020). Seelengottesdienst am Freitag, 17. Januar, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Haag, anschließend Beerdigung.

Alfred Schuhbeck (7. Mai 1949 – 14. Januar 2020). Seelengottesdienst mit Beerdigung auf dem Altstadtfriedhof ist am Freitag, 17. Januar, um 9 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Wasserburg. NACHRUF

 




Mit Schusswaffe hantiert

Gegen 15.30 Uhr lösten gestern zwei Männer einen Großeinsatz der Polizeiinspektion Ebersberg aus. Zeugen hatten berichtet, dass die beiden Männer auf den Bahngleisen in Aßling mit einer Schusswaffe hantierten. Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften mehrerer Dienststellen aus. Die beiden Männer, ein 25-jähriger Deutscher und ein 30-jähriger Iraker, beide aus dem Raum München, konnten nach kurzer Zeit festgenommen werden.

Bei ihnen wurden eine Schreckschusswaffe, ein Schlagring sowie Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wollten sich die beiden Männer mit der Schreckschusswaffe posierend fotografieren.

Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verstöße nach dem Waffen- und Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

 




Acht Kandidaten gehen ins Rennen

Die parteilose Wählerliste „Wir für Haag“ kombiniert frische, junge Kräfte mit langjähriger Erfahrung und stellt eine bunt gemischte Liste für die Kommunalwahl 2020 in Haag in Oberbayern. Die acht Kandidaten der Wählerliste konnten zahlreiche Haager Bürger jeden Alters im Gasthaus Unertl zur Aufstellungsversammlung willkommen heißen. Der Vorsitzende Herbert Zeilinger (links) bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und blickte kurz auf die Ergebnisse der vergangenen Wahlperiode zurück.

Die parteilose Wählergruppe wurde 2013 gegründet und erhielt damals schon zwei Sitze im Gemeinderat. Seither wurde stets versucht, dem Namen treu zu bleiben und die Wünsche der Haager Bürger im Gemeinderat zu berücksichtigen. Es solle um die Wünsche und Anliegen der Bürger gehen und nicht um politische Machtkämpfe auf kommunaler Ebene. So sollen auch in Zukunft die Interessen der Haager durch die Wählerliste „Wir für Haag“ im Gemeinderat Anklang finden.

 

„Unser Team für die Kommunalwahl steht“, kommentiert Herbert Zeilinger zufrieden das Ergebnis der Aufstellungsversammlung. Was die Wahlberechtigten in der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Unertl absegneten, war eine Liste, die in vielen Gesprächen bis unmittelbar vor Versammlungsbeginn entstand. Für die Listenplätze konnten ausschließlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen gefunden werden, die in ihrer Gesamtheit einen hervorragenden Querschnitt der Gemeinde Haag repräsentieren. „Wir haben alle Altersgruppen, viele verschiedene Berufe und starke ehrenamtliche Verwurzlung als unser Angebot für die Bürgerinnen und Bürger“, betont Zeilinger. Bemerkenswert ist neben der erfreulichen Altersstruktur mit jungen Gesichtern, auch der Anteil an weiblichen Bewerberinnen.

Es war daher keine Überraschung, dass sich einstimmig folgende Listenreihenfolge ergab:

 

1. Zeilinger Herbert, aus Haag strebt eine starke Zusammenarbeit im Gemeinderat an und setzt sich für ein produktives Miteinander ein. Er rief dazu auf, dass im Gemeinderat alle an einem Strang ziehen sollen.

 

2. Benedikt Schätz, aus Haag macht sich für den Ausbau des ÖPNV-Netzes sowie die Kinder-und Jugendarbeit in der Gemeinde stark. Dem 24-Jährigen ist es ein Anliegen, dass junge Erwachsene gerne in Haag wohnen und leben sollen. So müsse bezahlbarer Wohnraum geschaffen und auch der Ortskern attraktiv gestaltet werden.

 

3. Karin Lipp, aus Winden möchte aktiv den Markt Haag in seiner Attraktivität für alle Altersgruppen sowie Vereine und das Ehrenamt unterstützen. Ebenso ist ihr die Belebung des Ortskerns und ein breites Angebot an Veranstaltungen in Haag sehr wichtig.

 

4. Petra Reimann, aus Oberndorf bringt sich besonders für die Gemeindeteile von Haag ein. Es sollen weitere Rad- und Fußwege, aber auch das ÖPNV-Netz zur besseren Anbindung führen.  Ebenso müsse bessere Werbung zur Stärkung des Tourismus in Haag gemacht werden.

 

5. Herrmann Thomas, aus Haag macht sich für die Gewerbetreibenden in Haag stark. Ebenso möchte er neue Ansiedlungsmodelle schnell verwirklichen und sich für die Neugestaltung des Ortskern einsetzen.

 

6. Christopher Laudenbach, aus Haag setzt sich ebenfalls für die Kinder- Jugendarbeit in Haag ein. Auch die Attraktivität und Gestaltung der Gemeinde sind ihm ein großes Anliegen.

 

7. Alexander Stein, aus Haag konnte aus beruflichen Gründen leider nicht an der Versammlung teilnehmen. Er ließ es sich aber nicht nehmen, sich von Benedikt Schätz vertreten zu lassen. Alexander Stein steht für die schnelle Verwirklichung der Ansiedlungsmodelle sowie die Attraktivität des Markt Haags.

 

8. Thomas Elsner, aus Haag möchte sich für vor allem für die Gewerbetreibenden in Haag einsetzen. So sind ihm unter anderem die Senkung des Gewerbesteuer Hebesatzes und die Ausweisung von weiteren Gewerbeflächen ein Anliegen.




Wissenswertes zum Halteverbot

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. In dieser Woche stellen wir Ihnen die Regeln zu den Haltverbotsschildern vor und was bei Verstößen droht.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >>Neben vielen situationsbedingten Halt- oder Parkverboten (vgl. Verkehrstipp der Woche Nr. 10) können Haltverbote bekanntermaßen auch durch Verkehrszeichen angeordnet werden. Eine einfache Regelung beinhaltet das Verkehrszeichen „Absolutes Haltverbot“ (oben). In dessen Geltungsbereich ist jede freiwillige Fahrtunterbrechung verboten. Darunter würde bereits das Aussteigenlassen von Mitfahrern fallen. Bei Verstößen droht im besten Fall eine mündliche Verwarnung, in der Regel jedoch werden Bußgelder zwischen 10 Euro und 35 Euro fällig. Für die Höhe des Bußgeldes spielt es unter anderem eine Rolle, wie lange verbotswidrig geparkt wurde und ob andere Verkehrsteilnehmer dadurch behindert wurden.

Das Verkehrszeichen „Eingeschränktes Haltverbot“ (rechts) erlaubt grundsätzlich das Halten bis zu 3 Minuten. In dieser Zeit darf das Fahrzeug sogar verlassen werden, der kurze Gang zum Bäcker ist demnach also erlaubt. Zum Zwecke des Be- und Entladens oder des Ein- und Aussteigenlassens darf sogar länger als drei Minuten gehalten werden. Lieferwägen, Reisebusse oder Umzugs-Lkw dürfen hier also theoretisch auch eine halbe Stunde oder länger halten, soweit die Ladetätigkeiten ohne Verzögerungen durchgeführt werden. Ein typischer Fall für einen Bereich mit eingeschränktem Haltverbot findet sich am Weberzipfel in Wasserburg. Bei Verstößen gegen die Vorschriften werden Bußgelder zwischen 15 Euro und 35 Euro fällig.

Die Haltverbote gelten immer für die Straßenseite, an der die Schilder aufgestellt sind. Sind wie bei den gezeigten Schildern Pfeile darauf zu sehen, markieren diese Anfang und Ende eines Haltverbots oder weisen darauf hin, dass das Verbot in beide Richtungen gilt (wie bei Beispielschild 1). Die Verbote enden an der nächsten Kreuzung oder Einmündung. Durch Zusatzschilder können die Verbote zeitlich beschränkt, für bestimmte Personengruppen aufgehoben, auf den Seitenstreifen erweitert werden und vieles mehr.

Im Zuge von Baumaßnahmen, aber auch für kulturelle Veranstaltungen und ähnliches werden häufig mobile Haltverbote aufgestellt. Diese werden vor Inkrafttreten rechtzeitig angekündigt, meist durch ein Zusatzschild, auf dem der Geltungszeitraum angegeben wird. Stellt man sein Fahrzeug für mehrere Tage am Fahrbahnrand ab, kann es also passieren, dass es sich plötzlich in einem Haltverbot befindet. Schlimmstenfalls droht das Abschleppen, das Kosten von mehreren hundert Euro für den Halter verursachen kann. Laut Rechtsprechung ist eine Vorlaufzeit von drei Tagen dafür ausreichend.

Deshalb unser Tipp: Auch wenn Haltverbote oft schon früher angekündigt werden, sollte man ein abgestelltes Auto lieber regelmäßig kontrollieren, um keine unangenehme Überraschung zu erleben.<<

Fotos: FE

 

Fahrschule Eggerl:

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Um 3.30 Uhr in Polizeikontrolle

Gegen 3.30 Uhr morgens wurde heute ein 31-jähriger Fahrzeugführer aus Rosenheim mit seinem Nissan-Qashqai einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Westerndorfer Straße in Rosenheim unterzogen. Bei der Kontrolle konnte durch die Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille.

Der Fahrer wurde infolgedessen auf die Polizeiinspektion Rosenheim verbracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt wurde.

Gegen den 31-jährigen Rosenheimer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Ihn erwartet nun eine empfindliche Geldstrafe und der Führerscheinentzug.




Informationen für werdende Eltern

Ein Kind verändert das Leben von Grund auf. Werdende Eltern haben in der Regel viele Fragen. Antworten darauf gibt es am Samstag, 25. Januar, um 14 Uhr bei einem kostenlosen Informationsnachmittag in den Räumen der Beratungsstelle im Gesundheitsamt Rosenheim in der Prinzregentenstraße 19.

Die Beraterinnen der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des Landratsamtes Rosenheim informieren über die wichtigsten finanziellen und sozialen Hilfen sowie gesetzlichen Ansprüche im Zusammenhang mit der Geburt eines Babys. Ein Schwerpunkt wird das Elterngeld sein. Außerdem erfahren werdende Eltern, welche Unterstützung die Beratungsstelle während und auch nach der Schwangerschaft bietet.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 08031/392 6205.

 




1000 Euro für den Kindergarten

Mit einem besonderen Geschenk überraschten die Familie Haunolder und die Firma SAS-Veranstaltungstechnik den Kindergarten Rechtmehring. Sie überreichten eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Beim diesjährigen Barthlfest (wir berichteten) hatten viele fleißige Bäckerinnen dazu beigetragen, dass dieser Betrag zustande kamt. Die Leiterin des Kindergartens, Veronika Flurer, freute sich über den Scheck und bedankte sich ganz herzlich. 




Sportler trauern um Alfred Schuhbeck

Man hat ihn gar nicht sehen müssen. Man hat es gespürt und meistens auch gleich gehört, wenn er den Sportplatz betreten hat. Ein großer Mann, mit einem ordentlich großen Bauch, einer tiefen Stimme, die auf oberbayrisch seinen Athleten, nun ja, motivierte. Nicht selten waren seine Athleten, die laut ihm oft „ein Tempo in den Füßen hatten, wie eine müde Klofliege“, deutsche Spitze in ihren Disziplinen.  Die Rede ist von Alfred Schuhbeck. Der erfolgreiche Wasserburger Leichtathletik-Trainer ist jetzt im Alter von 70 Jahren verstorben.

Alfred hat über 50 Jahre neben seiner Trainertätigkeit weitere wichtige Positionen übernommen. So war er jahrelang Kreisvorsitzender im Leichtathletik-Kreis Wendelstein – in den 80-er Jahren parallel dazu noch Schülerwart im Bezirk Oberbayern, zweiter Vorsitzender im TSV und Abteilungsleiter der Leichtathletik Abteilung.

Zu seinen besten Zeiten legte Alfred mehrere 10.000 Kilometer pro Jahr zurück. Er verbrachte jedes Wochenende mindestens auf einem Wettkampf. Und das nicht nur in der Region, sondern bayern- und deutschlandweit. Seine Athleten kamen aus Mühldorf, Isen, Halfing, Haag, Ramsau und vielen anderen Orten in der Umgebung. Kein Leichtathletik-Talent war vor Alfred sicher. Er prägte viele Generationen von Athleten.

Bereits am Anfang seiner Trainertätigkeit hatte er mit Gerd Kramer als Deutscher Jugendmeister über 1500-Meter-Hindernis (1972) und Fünfter bei den Junioren-Europameisterschaften über 2000-Meter-Hindernis einen nationalen und internationalen Erfolg.

Sein größter sportlicher Erfolg jedoch, war der Gewinn der Junioren Weltmeisterschaft im Zehn-Kampf mit Eric Kaiser 1990 und die Teilnahmen von Bernhard Kelm bei internationalen Meisterschaften (Weltmeisterschaft in Stuttgart). Alfred hatte über die Jahrzehnte eine Unmenge an Bundeskader-Athleten geformt. Seine Leidenschaft war der Wurf und dort insbesondere Kugel und Diskus. Er hatte aber in allen Bereichen (Sprung, Lauf, Sprint und Wurf) Athleten in verschiedenen Landes- und Bundeskadern.

In Erinnerung bei vielen Sportlern bleiben seine legendären Trainingslager in Schielleiten in Österreich. Dort verbrachte Alfred über 25 Jahre lang einen Teil seiner Osterferien. Zu seinen besten Zeiten wurden die Athleten mit Bussen nach Schielleiten gefahren. Es waren nicht nur Wasserburger Leichtathleten, sondern auch Sportler aus anderen Vereinen im Umkreis. Dort „quälte” er sie mit seinem speziellen Medizinball-Programm und seinen Lauf-Einheiten.

Alfred hat nicht nur in Wasserburg und der Region tiefe Spuren hinterlassen. Durch seine spezielle Art war er deutschlandweit bekannt. In den letzten Jahren, als er krankheitsbedingt nicht mehr so mobil war, wurden die Wasserburger Trainer in den abgelegensten Orten in Deutschland auf ihn angesprochen.

Er hat in Wasserburg eine große Leichtathletik-Familie geschaffen. Viele Athleten haben mit Alfred Schuhbeck sehr viel Zeit auf und neben dem Sportplatz verbracht. Viele Dinge aus dieser Zeit haben ihnen auch für ihr weiteres Leben geholfen und es sind auch viele Kontakte und Freundschaften entstanden. Das ist mit Abstand Alfred Schuhbecks größter Erfolg.

Walter Kurzbuch

Der Heilige Seelengottesdienst ist am kommenden Freitag, 17. Januar, um 9 Uhr in Wasserburg in der St. Jakob-Kirche mit anschließender Beerdigung.

 

 




Starkes Bier und starke Sprüche

Zwei Wochenenden mit bayerischer Gemütlichkeit, Brotzeit, Bier und bester Unterhaltung stehen bei den Haager Starkbierfreunden wieder ins Haus. Und heuer geht es natürlich um den Kommunalwahlkampf. Das traditionelle Stakbierfest findet an folgenden Tagen statt:

Donnerstag, 5. März (offizielle Eröffnung)
Freitag, 6. März
Samstag, 7. März
Freitag, 13. März
Samstag, 14. März

Einlass ist jeweils ab 18 Uhr, Beginn um 19:30 mit Begrüßung, Rede und Singspiel.

Der Kartenvorverkauf beginnt in diesem Jahr am 22. Januar. Karten können bei Grandls Hofcafe unter Telefon 08072/744 immer mittwochs und donnerstags vor 18 Uhr bestellt beziehungsweise direkt abgeholt werden.

Eine ganze Menge haben sich die Haager Starkbierfreunde in den letzten Jahren einfallen lassen, die Höhepunkte der letzten Jahre waren sicherlich die Haager Polizeistation, das „königlich Haager Amtsgericht“ und im letzten Jahr der Blick auf Haag vom Bayrischen Himmel aus. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Termine von Jahr zu Jahr schneller ausverkauft sind. Aus diesem Grunde gibt es in diesem Jahr fünf Aufführungen und die offizielle Eröffnung wird schon am Donnerstag, 5. März, stattfinden. Dann heißt es wieder: Ozapft is zum Starkbierfest 2020!

Natürlich wird in diesem Jahr alles ganz im Zeichen der anstehenden Kommunalwahlen stehen, sowohl die zünftige Starkbierrede von Florian Haas, aber auch das kurzweilige Singspiel von Tom Göschl und Hans Urban, das mittlerweile nicht nur in Haag, sondern auch in den Umlandgemeinden schon fast als Geheimtip gilt.

Aber nicht nur um den Kommunalwahlkampf soll es gehen, auch Haager Bürger und Originale werden natürlich wieder in bewährter Weise mit eingebaut, diesmal aber nicht „im Himmel“, sondern in ganz gewohnter Haager Umgebung. Aber mehr wird – wie immer – noch nicht verraten.

Den „harten Kern“ der musikalischen Gestaltung bildet in bewährter Weise wieder der Haager Viergesang. Veranstalter des Starkbierfestes ist wie alle Jahre Matthias Bachmaier mit seinem gemütlichen Hochzeitsstadel.

Der Eintrittspreis beträgt wieder acjt Euro.

Wie schon in den letzten Jahren wird das Team vom Haager Starkbierfest mit dem Erlös sinnvolle Projekte unterstützen: So kann sich in diesem Jahr das Haager Bürgerheim über eine Unterstützung von 1000 Euro für die Bastelgruppen freuen, mit weiteren 1000 Euro wird die Sternsingeraktion der katholische Pfarrei Haag unterstützt.

Für die offizielle Eröffnung und auch für die weiteren Termine freuen sich die Aktiven wieder auf viele Ehrengäste, allen voran auf die Haager Bürgermeister, Gemeinderäte, Firmenvertreter und die Geistlichkeit, die Nachbarbürgermeister des Haager Landes, die Vertreter des Landkreises und der überregionalen Politik und natürlich auf alle Gäste aus dem Haager Land und darüber hinaus.

Alle Kandidaten der Kommunalwahlen 2020 sind uns natürlich ganz besonders herzlich willkommen …

 

Die Aktiven beim Haager Starkbierfest 2020 (Änderungen vorbehalten):

Starkbierrede: Florian Haas und seine Ministranten

Die Akteure des Singspiels:
Anna und Ewald Wegerer, Christiane Jahna, Doris Noller, Christa Torres, Tom Göschl, Laura Spinnler, Matthias Bach-maier, Bernd Furch

Die musikalischen Akteure des Singspiels:
Der Haager Viergesang mit Barbara und Walter Glück, Christiane und Hans Urban
Weitere Instrumente: Hans Furch, Lukas Zellner

Idee und Text:
Tom Göschl und Hans Urban

Lieder:
Hans Urban und der Haager Viergesang

Bühnenbild:
Tom Göschl und Ewald Wegerer

Tontechnik und Video:
Bernhard Schmid und Bernhard Zellner

An der Abendkasse:
Anna Wegerer und Andrea Concalves

 




Die Nummer 9 bleibt

Es ist die nächste erfreuliche Nachricht aus dem Lager des EHC Waldkraiburg: Mathias Jeske, seines Zeichens Verteidiger und Träger der Nummer 9 beim EHC Waldkraiburg, verlängert seinen laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr.

„Es wäre ein großer Fehler, einen solch großartigen Spieler nicht frühzeitig länger an den Verein zu binden. Wir sind mit Mathias‘ Leistung über die bisherige Saison weit mehr als nur zufrieden“, kommentiert Wolfgang Klose, Präsident des EHC Waldkraiburg die Verlängerung.

Mit 27 Scorerpunkten ist Jeske drittstärkster Verteidiger der Vorrunde, wenn man hierbei nur auf die Punkte blickt. Aber auch die Qualitäten die einen Verteidiger ausmachen, das ist die Verhinderung von Toren oder gar von Spielsituationen die gefährlich für das eigene Tor werden können, meistert der 196 Zentimeter große Spieler „spielend“, was ihn zu einem sehr guten Gesamtpaket macht.

Zur Verlängerung von Jeske, gibt es noch weitere Neuigkeiten die Spielerverträge betreffend. Bereits vor dem Start der laufenden Saison haben mit dem gebürtigen Rosenheimer Philipp Seifert, Daniel Schmidt, Alex Kanzelsberger und Fabian Kanzelsberger vier der erfahrensten Verteidiger im Team der Löwen für zwei Jahre unterschrieben. Als einziger Stürmer gesellt sich in diese Reihe der Verteidiger auch Publikumsliebling Nico Vogl der vor dem Start der Saison ebenfalls für zwei Jahre unterzeichnete und den Löwen also mindestens noch nächste Saison auf dem Eis erhalten bleibt. AHA/Foto: PDG




In vier Wochen zehn Zentimeter weniger

PR – Im Sportpark Fit&Fun in Wasserburg gibt es ein Figurkonzept, mit dem man deutlich sichtbare und messbare Ergebnisse erzielen kann. Und das bereits nach kurzer Zeit. Das Geheimnis heißt „Airpressure Bodyforming”. Mit dieser patentierten Methode trainiert man besonders clever. Das Einzigartige daran ist …

… die Kombination aus der Wechseldruckmassage des „Slim Belly”-Bauchgurtes während dem effektivem Fettabbautraining im chipkartengesteuerten Zirkeltraining und einfach umsetzbaren Ernährungstipps.

Weitere Einzelheiten zum Figurkonzept und ein tolles Infovideo, darüber wie man in vier  Wochen zehn Zentimeter Bauchumfang verlieren kann, gibt’s unter https://sportpark-fit-fun.de/wasserburg-slimbelly/

 




Bushäuschen mit Hakenkreuz beschmiert

Ein bisher unbekannter Täter hat das gläserne Bushäuschen an der B 15, Abzweigung Oed im Gemeindebereich St. Wolfgang, mit schwarzer Lackfarbe beschmiert. Das Motiv war ein Hakenkreuz in einer Größe von etwa 30 mal 30 Zentimetern. Die Schmiererei fiel einer aufmerksamen Frau aus dem Gemeindebereich St. Wolfgang auf und wurde durch die zuständigen Bauhofmitarbeiter bereits rückstandslos entfernt.

Sachdienliche Hinweise zum Verursacher erbittet die Polizei Dorfen unter 08081/93050.

 

 




Über 30 Jahre in der Kommunalpolitik

Wasserburgs Dritter Bürgermeister Otto Zwiefelhofer (Bildmitte) ist mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze geehrt worden. Im Auftrag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann überreichte der stellvertretende Landrat Josef Huber (links) Urkunde, Medaille und eine Anstecknadel. Zwiefelhofer ist seit über 30 Jahren in der Kommunalpolitik tätig.

Wie Huber sagte, sei es für ihn eine persönliche Ehre, diese Verleihung vornehmen zu dürfen. Er lobte Zwiefelhofer für sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik.

Auch Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl (rechts) war voll des Lobes. Er habe Zwiefelhofer aus fester Überzeugung für diese Auszeichnung vorgeschlagen. „Er ist immer präsent – egal, wo man ist. Als erster Bürgermeister kann ich mir keinen besseren Stellvertreter vorstellen.“ In seinem Amt als Dritter Bürgermeister sei er immer da und loyal.

Zwiefelhofer bedankte sich für die Auszeichnung. Er nahm sie stellvertretend für alle Ehrenamtlichen in Wasserburg entgegen. „Ohne Ehrenamt geht es nicht”, sagte er. Außerdem bedankte er sich bei seiner Frau für die Unterstützung über all die Jahre.

1971 wurde Zwiefelhofer erstmals in den Gemeinderat in Gars gewählt. Hier war er bis 1978 aktiv. Seit 1996 gehört er zu den Mitgliedern des Stadtrates in Wasserburg. Bis 2008 füllte er zusätzlich das Amt des Zweiten Bürgermeisters aus.

Im Anschluss übernahm er die Aufgabe als Dritter Bürgermeister in Wasserburg, die er bis dato innehat. Zudem sitzt der 75-Jährige seit über 25 Jahren im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg.

Er war 1999 Gründungsmitglied im Vincennes-Komitee zur Pflege der Städtepartnerschaft mit der gleichnamigen Stadt im US-Bundesstaat Indiana.

Auch bei der Gründung der „Wasserburger Bierkellerführungen“ im Heimatverein Wasserburg war Zwiefelhofer dabei und führt diese Führungen seit über 20 Jahren durch.

Außerdem war er vor 40 Jahren Gründungsmitglied der Abteilung Breitensport des TSV 1880 Wasserburg. Er engagiert sich als Betreuer des Aktivenprogramms der Senioren der Sparkasse Wasserburg und im Chor der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Wasserburg.

Mit der Kommunalen Verdienstmedaille werden vor allem Personen geehrt, die sich durch ihre langjährige Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Karolina Pfisterer (27. September 1926 – 12. Januar 2020), Frabertsham, Schnaitsee. Rosenkranz heute, Dienstag, um 19 Uhr in der Filialkirche in Albertaich. Seelengottesdienst am Donnerstag, 16. Januar, um 14 Uhr in der Filialkirche in Albertaich mit anschließender Beerdigung.