Hilfe für soziale Einrichtungen

Mit fast 87.000 Euro wird der Landkreis Rosenheim die Arbeit von sechs verschiedenen sozialen Einrichtungen unterstützen. Die finanziellen Hilfen wurden vom Jugendhilfeausschuss in seiner heutigen Sitzung gebilligt. 

Das Bildungswerk Rosenheim erhält für die Familienbildungsarbeit einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Mit 3.700 Euro für den Kreisverband Rosenheim des Deutschen Kinderschutzbundes werden der Besuchsdienst Kind im Krankenhaus, das Kinder- und Jugendtelefon, das Elterntelefon, Internetberatung, die Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“ und das Mütter-Väter-Zentrum in Rosenheim gefördert. Zudem erhält der Kinderschutzbund 1.200 Euro für die therapeutische Gruppenarbeit mit Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien. 10.000 Euro gibt es für den Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim für die geleistete Informations- und Präventionsarbeit zum Thema „sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen“.

Mehr als 660 Frauen und Männer aus dem Landkreis Rosenheim nahmen im vergangenen Jahr das Beratungsangebot der Ehe, Familien- und Lebensberatungsstelle München in Anspruch. In der Beratungsstelle in Rosenheim wurden mehr als 3.400 Beratungsstunden geleistet. Die Zahlen belegen die hohe Akzeptanz der Eheberatung im Landkreis. Der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle wurde ein Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro gewährt.

30.000 Euro gehen an die Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern. Damit soll ein Defizit ausgeglichen werden, das beim Um- und Abbau der Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer in Pullach entstanden war. Der Umbau war nötig, da die Zahl der Aufgriffe stark zurückgegangen war. Insgesamt 100 Betreuungsplätze wurden abgebaut oder umstrukturiert. Die Diakonie – Jugendhilfe hat im Zuge der Umstrukturierung die Einrichtung in Pullach zum Juli 20118 geschlossen. Die verbliebenen Jugendlichen wurden in das Sozialpädagogische Jugendhaus Hinrichssegen/Bruckmühl verlegt. Da der Mietvertrag nicht vorzeitig gekündigt werden konnte, stand das Gebäude acht Monate leer. Die aufgelaufenen Kosten für Miete und Gebäudeerhalt summierten sich auf rund 58.000 Euro. Einen Teil des Defizites übernimmt nun der Landkreis. Seit April dieses Jahres wird das Gebäude als Einrichtung der Wohnungslosenhilfe genutzt.

Auch die Stiftung Attl musste aufgrund der Umstrukturierung ihre Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer schließen. Der letzte Bewohner zog Mitte April dieses Jahres aus. Die Kosten für das Betreuungspersonal mussten noch bis Ende April weitergezahlt werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 11.800 Euro und werden nun vom Landkreis übernommen.




Infos für die Anlieger

„Am Fröschlanger” in Wasserburg sind umfangreiche Kanal- und Straßenbaumaßnahmen geplant. Alle Anlieger sind deshalb zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Diese findet am Mittwoch, 11. Dezember, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

 




Ein starker Verein für das Herbstfest

Das Haager Herbstfest soll künftig von einem starken Verein, der das gesamte Haager Land umfasst, getragen werden. Dieses Konzept stellte bei der gestrigen Sitzung des Marktgemeinderates Bernd Furch vor (wie bereits kurz berichtet). Der Organisator und Festwirt des Haager Herbstfestes will damit die wachsenden organisatorischen, finanziellen und bürokratischen Lasten auf mehrere Schultern verteilen. Eine dieser Schultern wird auch die Marktgemeinde sein. Einstimmig stellten sich die Räte gestern hinter Furchs Konzept. Nur zwei Räte stimmten dagegen, als es um die Finanzierung des neuen Vereins ging.

In einem über einstündigen Vortrag hatte Furch vor der eingehenden Diskussion durch den Marktgemeinderat die Entwicklung des Haager Herbstfestes in den vergangenen zehn Jahren sowie die allgemeine Entwicklung von Volksfesten dargelegt.

Für eine erfolgreiche Weiterführung des Festes seien alle Voraussetzungen gegeben: „Wir haben mit unserer 111-jährigen Geschichte ein historisch gewachsenes Fest, das in einer historisch begründeten Region stattfindet. Wir haben mittlerweile eine große Vielfalt an modernen und traditionellen Schaustellern und ein breites Angebot an Gastronomiebetrieben.” Dies alles sei eine hervorragende Ausgangsbasis. Allerdings: „Uns fehlt die nötige Größe, um wirklich erfolgreich zu sein.”

Der Schaustellerverband habe in einer Studie aufgezeigt, dass die kleineren Feste mehr und mehr von der Landkarte verschwinden. Erst ab zirka 50 Betrieben auf dem Festplatz sei Rentabilität zu erzielen. Haag habe mit 32 Betrieben in 2018 bereits einen Schritt in die richtige Richtung unternommen. „2020 können wir vielleicht sogar schon 38 Betriebe aufwarten.” Ziel sei dann mittelfristig die Zahl 50.

Der Herbstfestorganisator: „Wir hatten jetzt um die 80.000 Besucher. Das müssen wir noch um einiges steigern, nur dann schaffen wir es, dauerhaft schwarze Zahlen zu schreiben.” Dafür müsse aber das ganze Konzept umgekrempelt werden.

Auch für sich und seine Familie zog Furch gestern ein Fazit: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren aus unserer Tasche so viel Geld reingesteckt, dass man davon ein schönes Haus bauen könnte. Wir können und wollen den stark gestiegenen finanziellen, bürokratischen und organisatorischen Aufwand nicht mehr alleine stemmen.” Deshalb habe man die Idee mit dem Herbstfestverein entwickelt.

Furch nannte auch weitere Probleme, die er ohne die Marktgemeinde und den Verein künftig nicht lösen könne. So hätten bisher die nötigen Parkflächen gefehlt. Positive Gespräche mit der Firma Fliegl hätten hier bereits stattgefunden. „Wir sehen ein kleines Licht am Ende des Tunnels.”

Ein weiteres Problem sei die mangelhafte Befestigung des Festplatzes, was enorme Kosten beim Aufbau der Zelte nach sich ziehe. Kanal- und Wasserleitungen seien unzureichend, ein weiterer Ausbau der Energieversorgung unbedingt nötig. Und man müsse auch den ohnehin schon erfolgreichen Bustransfer noch weiter ausbauen.

Geduldig und interessiert hörten sich die Gemeinderäte und die außergewöhnlich vielen Zuhörer im Sitzungsraum Furchs Ausführungen an, der am Ende sein neues Konzept vorstellte:

„Wir gründen einen Herbstfestverein, versuchen schnellstmöglich auf 1.000 oder 2.000 Mitglieder zu kommen. In dem Verein sollten an maßgeblicher Stelle die Gemeinden des Haager Landes, die Marktgemeinde Haag, die Vertreter der Brauereien und der Wirte sitzen.” Er habe bereits an zwei Abenden mit rund 40 potenziellen Verantwortungsträgern und Helfern Vorgespräche geführt und praktisch von allen Unterstützung zugesagt bekommen.”

Für das soll der neue Verein in der Hauptsache zuständig sein: Die Organisation aller kulturellen und kirchlichen Rahmenveranstaltungen, die Festzüge und den Erntedank, das Oldtimertreffen, das Ochsenrennen, den Rosserertag, für die Veranstaltungen von Musik- und Trachtengruppen, für das Jugend- und Kinderprogramm sowie die Werbung für das gesamte Fest.

Und das haben die Mitglieder von ihrem Engagement und ihrem Mitgliedsbeitrag (36 Euro im Jahr):

 

Furch nannte zur Finanzierung auch einige Zahlen. So wird seinen Berechnungen nach eine finanzielle Belastung von rund 170.000 Euro auf den Herbstfestverein pro Jahr zukommen.

Man werde schnellstmöglich versuchen, einen Großteil davon aus den Mitgliedsbeiträgen und aus Sponsoren-Geldern zu generieren. „Das funktioniert aber sicher noch nicht im ersten Jahr. Deshalb braucht der Herbstfestverein einen Zuschuss von der Gemeinde. Die muss sich jetzt entscheiden: Will man das Herbstfest oder will man es nicht.”

Und Furch nannte dann auch konkrete Voraussetzungen für eine Fortführung des Herbstfestes:

  • Furch Veranstaltungs GmbH übernimmt die Organisation des Festes, des Festplatzes und der Festwirte und Schausteller
  • Volksfestverein wird als gemeinnützig anerkannt, da er nicht wirtschaftlich tätig
    wird, er organisiert das Rahmenprogramm
  • Grundstückbesitzer und Pächter bestreiten Festwiesenausbau
  • Förderverein kann Spenden empfangen
  • Der Markt Haag kann den Verein fördern
  • Der Markt Haag regelt die mangelhafte Parkplatzsituation

 

Natürlich führten Furchs Ausführungen zu einigem Diskussionsstoff im Marktgemeinderat, der sich aber von Anfang an einig war: Das Haager Herbstfest ist wichtig und soll erhalten werden.

Hier einige Wortbeiträge der  Marktgemeinderäte:

Peter Bauer (SPD): „Natürlich wissen wir jetzt nicht genau, was da finanziell auf uns zukommt. Wenn wir aber das Herbstfest wollen, müssen wir auch dem Zuschuss zustimmen. Nichts im Leben ist ohne Risiko. Ich würde dies aber auf drei Jahre beschränken.”

Wolfgang Obermaier (FWG): „Ich mache mir da keine Sorgen. Das Haager Herbstfest ist so beliebt, dass ich mir in einer gewissen Zeit sogar 5000 Mitglieder vorstellen kann. Unsere Zusage in Sachen Zuschuss sehe ich für einen begrenzten Zeitraum.”

Stefan Ott (Parteifreie Wählergemeinschaft): „Wenn da ein Defizit da ist bei dem Verein, muss es ohnehin die Gemeinde zahlen. Wer denn sonst?”

Rosmarie Heimann (Parteifreie Wählergemeinschaft): „Ich frage mich, ob alles immer noch größer werden muss. Warum müssen wir da Besucher aus 100 Kilometer Entfernung nach Haag herankarren. Wir sollten auch an die Leute denken, denen das Herbstfest nichts gibt.”

Hans Urban (CSU): „Wir sollten nicht nur schauen, was uns das Herbstfest kostet, sondern auch, wie viel es uns zurückgibt. Außerdem sollten wir uns mal überlegen, wie das bei Bauprojekten oft so ist. Da können wir nur abnicken, wenn die Kosten wieder explodieren. Beim Herbstfest könnten wir da aber im Folgejahr einen Riegel vorschieben.”

Konrad Lipp (WFH): „Wir sollten beim Zuschuss darauf achten, dass wir auch die anderen kulturellen Veranstaltungen noch bedenken können. Das Herbstfest darf nicht die Hälfte unseres Kultur-Budgets verschlingen.”

 

Die Räte stimmten abschließend über zwei Punkte zum Haager Herbstfest ab:

1. Der Marktgemeinderat nimmt das Konzept für die Durchführung des Haager Herbstfestes 2020 zur Kenntnis. Er beschließt, dass für die Durchführung des Herbstfestes 2020, die vom Markt Haag bisher erbrachten Hilfestellungen (Bauhof, Verwaltung) weiterhin gewährleistet werden.

Dafür stimmten alle Räte.

2. Der Gemeinderat beschließt weiter, einen Zuschuss an den Förderverein mit Nachweis der tatsächlichen Kosten zu gewähren. Der Zuschuss soll für nachgewiesene Kosten des kulturellen Programms bewilligt werden. Er ist auf drei Jahre begrenzt.

Dagegen stimmten nur Rosmarie Heimann (PWG) und Stefan Ott (PWG). 

Herbert Zeilinger und Ludwig Schletter waren von der Abstimmung ausgeschlossen, weil sie persönlich am Herbstfest beteiligt sind.

 

 

 




Am Montag kommt die Eisbahn

Die Vorbereitungen für den „Wasserburger Eiszauber” laufen auf vollen Touren. Mit dem Bau der Sparkassen-Eislauf-Arena in der Herrengasse wird am kommenden Montag, 18. November, begonnen. Dafür sind umfangreiche Ladetätigkeiten nötig. Die Herrengasse wird deshalb ab dem städtischen Museum für den Verkehr am Montag und am Mittwoch jeweils vormittags gesperrt. „Wir versuchen die Sperrung so kurz wie möglich zu halten”, so Wolfgang Helmdach vom WFV-Büro. Der Verkehr …

… aus Richtung Hofstatt und Färbergasse wird während der Sperrung über die Schustergasse in Richtung Schmidzeile (Gewandhaus Gruber) abgeleitet. Die Herrengasse ist ab 18. November komplett Einbahnstraße. Sie wird nur abends nach Geschäftsschluss und an den Sonntagen für den Verkehr gesperrt.




„Pension Schöller“ am Theater

Carl Laufs und Wilhelm Jacoby, zwei gebürtige Mainzer, waren begeisterte Karnevalisten. 1889 taten sich die beiden Schwänke-Schreiber zusammen und entwickelten die Posse „Pension Schöller“. Seit der Uraufführung 1890 in Berlin sind unzählige Bühnenversionen und Verfilmungen entstanden. Im Theater Wasserburg hat das Stück am Freitag, 15. November, um 20 Uhr Premiere.

Im Mittelpunkt steht Philipp Klapproth, ein vermögender Provinzler, der nach einem außerordentlichen Erlebnis giert, um einmal kräftig prahlen zu können. Er findet, dass sein Neffe Alfred, den er finanziell unterstützt, ihm ohnehin einen Gefallen schuldet. Er konfrontiert Alfred kurzerhand mit der Bitte, ihn mit Geisteskranken in einer Nervenheilanstalt zusammen zu bringen. Alfred, etwas überfordert mit diesem Wunsch, greift in seiner Not auf die Pension Schöller zurück. Sensationshungrig begibt sich Klapproth in die vermeintliche Klapsmühle und hält alle zum Narren. Dass es im Nachgang sein Nervenkostüm sein wird, an dem gezerrt wird, ist ihm an dieser Stelle noch nicht klar …

Ein Seelenspiel über den kleingeistigen, spießbürgerlichen Bodensatz, aus dem heraus es singt und lacht.

Regie führt Nik Mayr. Es spielen: Es spielen: Uwe Bertram, Mario Eick, Susan Hecker, Hilmar Henjes, Manuel Kandler, Carsten Klemm, Rosalie Schlagheck, Annett Segerer und Regina Alma Semmler.

Premiere ist am Freitag, 15. November, um 20 Uhr. Weitere Spieltermine: 16., 23., 24., 29. und 30. November, 1., 6., 7., 8., 27., 28. und 29. Dezember, 24., 25. und 26. Januar, 7., 8., 21. und 22. Februar. Beginn ist freitags und samstags um 20 Uhr, sonntags um 19 Uhr.

Mehr Informationen sowie Karten und tagesaktuelle Hinweise zu Spielplanänderungen gibt es über www.theaterwasserburg.de. Karten im Vorverkauf sind in der Gäste-Information, im Innkaufhaus und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg sowie beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Foto: Christian Flamm




„Die ganze Welt ist duster”

„Klabuster, Klabuster, die ganze Welt ist duster!“ –  mit diesen Worten startete der Gemeindekindergarten den Laternenumzug am Rathaus. Höhepunkt war der Einzug in den romantischen Schlosshof mit der Aufführung der St. Martinslegende und das gemütliche Beisammensein bei Punsch und Würsteln.

Natürlich wurde die Tradition des Martinsgänse-Teilen nicht vergessen.

Ein Dank ging an die  Gemeinde, allen Eltern, den Elternbeirat und der Haager Feuerwehr für ihre tatkräftige Unterstützung, damit dieses Fest stattfinden konnte.




Unfall bei erstem Schneefall

Auf regennasser Straße und bei leichtem Schneefall krachten gestern gegen 19 Uhr im Kreuzungsbereich der B15 und der Verbindungsstraße nach Soyen zwei Pkw zusammen. Die Feuerwehren aus Soyen und Schleefeld sowie Polizei, Rettungsdienst und der Notarzt waren bei Schratzlsee im Einsatz. Der Polizeibericht …

Der 49-jährige Fahrer eines Pkw VW aus dem Bereich Soyen übersah einen Pkw Dodge, den ein 50-Jähriger aus Haag steuerte, so die Polizei. Der VW kam aus Richtung Soyen und wollte gerade in die B15 einbiegen, als sich der Zusammenprall ereignete.

Beide beteiligten Fahrer wurden zum Glück ‘nur’ leicht verletzt und durch die hinzugezogenen Rettungswagen (aus Bad Endorf und Ebersberg!) ins Krankenhaus nach Wasserburg gebracht.

Die beiden Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 16.000 Euro.

Insgesamt kümmerten sich rund 50 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Schleefeld und Soyen um die Verkehrsregelung sowie die Säuberung der Unfallstelle.

  Fotos: Georg Barth




Klares Bekenntnis zum Herbstfest

Gute Nachrichten für alle Freunde, Besucher und Verantwortlichen des Haager Herbstfestes: Der Marktgemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig, sich für den Fortbestand des Herbstfestes stark zu machen. Um 20.50 Uhr gingen alle Hände in die Höhe, als Bürgermeisterin Sissi Schätz zur Abstimmung bat. Schon fürs Herbstfest 2020 soll jetzt ein Verein gegründet werden. Dessen zu erwartendes Defizit will die Gemeinde in derzeit noch unklarer Höhe bezuschussen. Auch für die Bezuschussung war ein Großteil der Gemeinderäte. Nur Rosmarie Heimann (PWG) und Stefan Ott (PWG) stimmten dagegen.

Zuvor hatte Bernd Furch (Organisator, Festwirt, Herz und Seele des Haager Herbstfestes) in einer über einstündigen Präsentation dargelegt, warum er eine Zukunft für das große regionale Fest sieht und warum er und seine Familie den stark gestiegenen finanziellen, bürokratischen und organisatorischen Aufwand nicht mehr alleine stemmen können und wollen. Er war es auch, der den zu gründenden „Haager Herbstfestverein” ins Spiel brachte – eine Idee, die das Herbstfest auf viele Jahre sichern könnte.

Ausführlicher Bericht folgt … 

 




Mit Blaulicht in die Altstadt

Es hat rund 300 PS, kann eine ganze Gruppe an Feuerwehrleuten transportieren und auch noch 1200 Liter Löschwasser an Bord: Das neue Fahrzeug mit dem Kürzel LF10 der Wasserburger Wehr wurde am frühen Dienstagabend standesgemäß in der Altstadt begrüßt. Mit Blaulicht ging’s zum Feuerwehrhaus. Am Steuer: Zweiter Kommandant Rudi Göpfert. Das 345.000 Euro teure Löschfahrzeug ersetzt ein 31 Jahre altes Gefährt.

Die Floriansjünger holten das neue LF10 heute in Hohenlinden beim Hersteller ab. Heute hatte es noch Ebersberger Überführungskennzeichen. „Das neue Fahrzeug wird wohl Ende nächster Woche in Dienst gestellt, nachdem der Kreisbrandrat die Gerätschaften überprüft hat und es ordnungsgemäß angemeldet ist”, sagte Kommandant Georg Schmaderer.

Die Floriansjünger feiern die Ankunft heute mit einem kleine Umtrunk im Feuerwehrhaus, zu dem später auch noch Bürgermeister Michael Kölbl stoßen will – nach der vierten Bürgerversammlung, die heute im Burgerfeld stattfindet.

Auch Günther Bauer testete schon mal den Fahrersitz.

 




„Faszination Insekten”

In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl der Insekten um etwa drei Viertel reduziert. Das haben niederländische, deutsche und britische Wissenschaftler erst vor wenigen Wochen öffentlich gemacht. Vor diesem Hintergrund zeigt eine Ausstellung im Foyer des Rosenheimer Landratsamtes beispielhaft, was Insekten brauchen und was Gärten und öffentliche Flächen zur Insektenvielfalt beitragen können. Konzipiert wurde die Ausstellung mit dem Titel „Faszination Insekten – Insekten einfach unverzichtbar“ von der BUND Naturschutz Kreisgruppe Rosenheim.

Die Menge der verschiedenen Arten, die Vielfalt der Lebensweisen, der Anpassungen und die zahlreichen Formen und Farben machen die Faszination der Insekten aus. Aber nicht nur die auffälligen oder direkt für den Menschen nützlichen Insekten wie die Honigbiene sind wichtig, sondern gerade auch die Masse an unscheinbaren und unauffälligen Insekten bildet ein wichtiges Glied im ökologischen Netz. Zum Beispiel als Nahrungsbasis vieler anderer Tiere wie Vögel.

 

Gerade jetzt im Herbst kann noch viel für Insekten getan werden. Sie brauchen nicht nur ein ausreichendes Nahrungsangebot, sondern ebenso Plätze, wo sie überwintern können. Und zwar die Insekten selbst, aber auch ihre Larven, ihre Puppen und ihre Eier. Wenn alle Pflanzen im Herbst abgeschnitten werden, alles Laub ordentlich entfernt ist, nirgendwo Halme stehen, Äste liegen oder Versteckmöglichkeiten sind, haben sie keinen Raum zum Überwintern. „Wilde Ecken“ mit unterschiedlichen Strukturen sind wichtig für Insekten ebenso wie für Igel und andere Tiere, sei es in städtischen oder ländlichen Gärten oder in der Landschaft.

 

Die Insektenbilder in der Ausstellung stammen aus einem Garten in Rosenheim. Die zehn Schautafeln sind bis 13. Dezember zu sehen und zwar zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes, Montag bis Freitag von 8:15 Uhr bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr.

Foto: Pixabay

 




Die ersten Schritte zum Mahnmal

Wasserburg bekommt im nächsten Jahr ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in der Stadt (wir berichteten). 60 beschriftete Stelen werden an die Namen der Opfer erinnern. Für das Mahnmal, das im Frühjahr oder spätestens Sommer eingeweiht werden soll, haben jetzt die Bauarbeiten am Heisererplatz begonnen.

Alles zum „Denkmal, das lebt”  …

 

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Christa Fischer (2. November 1939 – 7.  November 2019). Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Donnerstag, 14. November, um
14 Uhr auf dem Altstadtfriedhof Wasserburg.

Mathilde Feuerer (18. Dezember 1931 – 10. November 2019). Beisetzung mit Sterberosenkranz am heutigen Dienstag um 14 Uhr im Pfarrzentrum Soyen, anschließend Beerdigung auf dem Kirchenfriedhof Soyen.

Georg Huber (10. Oktober 1929 – 10. November 2019). Aussegnung mit Sterberosenkranz heute, Dienstag, um 18.15 Uhr in Griesstätt. Seelengottesdienst mit Beerdigung morgen, Mittwoch, um 14 Uhr in Griesstätt.

Franz Pimpl  (21. Mai 1932 – 10. November 2019).  Beisetzung und Rosenkranz am Mittwoch, 13. November, um 18.30 Uhr in Schnaitsee, Requiem am Donnerstag, 14. November, um 14 Uhr; anschließend Urnenbeisetzung auf dem Kirchenfriedhof.

Theodor Spiel (20. Februar 1938 – 10. November 2019), Reitmehring. Die Urnenbeisetzung findet auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familienkreis
statt.

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Spielzeugmarkt in Amerang

Am Samstag, 23. November, findet in der Gemeindehalle Amerang wieder ein Spielzeugmarkt statt. Annahme ist am 22. November von 18 bis 20.30 Uhr, Verkauf am 23. November von 10 bis 12 Uhr und Rückgabe am selben Tag von 14.30 bis 15.30 Uhr. Veranstalter ist die Elterninitiative Kleidermarkt.

Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Kuchen gibt es auch zum Mitnehmen.

Infos bei:

• Maria Riemer  08075 / 914291
• Elke Meyer  08075 / 1010




„Cäcilienmesse“ in St. Jakob

Die „Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile“, im Deutschen meist kurz „Cäcilienmesse“ genannt, ist eine Messe von Charles Gounod für drei Solostimmen, vier- bis sechsstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Sie ist der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, gewidmet. Ihr zu Ehren sowie zum Lobe Gottes, wird sie nun nach mehr als 25 Jahren wieder in Wasserburg erklingen. Die Aufführung findet am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob statt.

Die Solisten dieses Konzertes sind Barbara Baier, Markus Kotschenreuther und Martin Hörberg. Gemeinsam mit der Männerschola und dem Kirchenchor und einem großem Orchester musizieren sie unter der Leitung von Kirchenmusikerin Anja Zwiefelhofer.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um Spenden zur Deckung der Unkosten wird jedoch gebeten.

Die Cäcilienmesse ist wohl das bekannteste, kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Er komponierte sie im Alter von 37 Jahren und er benötigte dafür ganze fünf Jahre. Sie ragt aus seinen übrigen Messen durch ihre ausgesprochen üppige Orchesterbegleitung hervor, während die meisten anderen Messen Gounods neben den Sängern höchstens eine Orgel benötigen.

Die Cäcilienmesse wurde am 22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, in St-Eustache de Paris uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später:

„Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war … glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus … zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt.“

Noch zu Lebzeiten Gounods erschienen zahlreiche Ausgaben und Bearbeitungen der Messe, was ein Hinweis auf die große Popularität des Werkes ist.




Wieder Christbaumtag in Stangern

Mittlerweile kann man vom Köhldorfner Christbaumtag als beliebte Tradition sprechen, denn die Veranstaltung findet bereits im zehnten Jahr auf dem Betriebsgelände der Köhldorfner Holzbau GmbH statt – diesmal am 1. Dezember von 13 bis 16 Uhr. Und wieder ist ein schönes, vorweihnachtliches Programm geboten.

Der Christbaumtag soll auf eine besinnliche Vorweihnachtszeit einstimmen. Als Holzbauunternehmen mit Schwerpunkt Fertigung von Holzhäusern versteht sich Köhldorfner Holzbau als Komplettanbieter für wohngesunde Lebensräume. Von daher hat das Unternehmen einen besonderen Bezug zu natürlichem, unbehandelten Holz und dessen Beitrag zu einer behaglichen Wohnatmosphäre. Um diese Jahreszeit spielt natürlich der Christbaum eine besondere Rolle. So entwickelte Geschäftsführer Michael Köhldorfner vor rund zehn Jahren die Idee zum Christbaumtag. Dabei wird die ganze Familie angesprochen, vom Kleinkind bis hin zu den Großeltern.

Es steht eine große Auswahl heimischer Christbäume zur Verfügung. Da sollte für jeden Geschmack ein passender Baum dabei sein. Zwischendurch können sich Groß und Klein mit Deftigem, Süßem und Punsch stärken. Vielleicht findet sich auch die ein oder andere Dekorations- oder Geschenkidee zu Weihnachten bei dem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt mit Produkten aus der Region.

Aber auch die Kinder kommen nicht zu kurz und dürfen auf den Besuch des Nikolaus um 14.30 Uhr gespannt sein.

Zudem kann bei der Gelegenheit das neue Musterhaus auf dem Betriebsgelände besichtigt werden.

Ein Teil des Erlöses dieser Veranstaltung wird, wie seit Jahren, wieder dem gemeinnützigen „Verein Schellen Sau” gespendet, der hauptsächlich bedürftige Kinder aus der Region Wasserburg unterstützt.

Mehr dazu auf www.koehldorfner.de.




Heute geht es um das Herbstfest

Am heutigen Dienstag findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Haag  eine Sitzung des Marktgemeinderates statt. Unter anderem geht es um den Fortbestand des Haager Herbstfestes. Dazu wird Festorganisator Bernd Furch Stellung beziehen und sein Konzept vorstellen. Die Tagesordnung der heutigen Sitzung:

1. Genehmigung der Niederschrift der vergangenen Sitzungen
2. Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse
3. Haager Herbstfest; Vorstellung Konzept 2020; finanzielle Beteiligung der Gemeinde
4. Bauleitplanung; Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes;




Digitalisierung im Dienste der Menschen

Am Mittwoch, 20. November, findet um 19.30 Uhr im „Queens” in Wasserburg ein Blick in die Zukunft statt. Das Schlagwort Digitalisierung ist in aller Munde und überall präsent. Digitalisierung verändert die Arbeitswelt, das Wirtschaftsleben und die Gesellschaft. Aber bei aller Begeisterung für die neuen technischen Möglichkeiten hat die Digitalisierung keinen Selbstzweck, sondern sie soll als modernes Werkzeug den Menschen dienen.

Mit der Vorstellung konkreter Praxisanwendungen soll das Thema Digitalisierung greifbar gemacht werden. So wird der Geschäftsführer des Startups „Nui-Care“, Markus C. Müller, die Einsatzmöglichkeiten einer neu entwickelten Pflege-App vorstellen. Weiter zeigt der Geschäftsführer der Online-Handelsplattform „atalanda“, Roman Heimbold, Vorteile und Möglichkeiten für regionale Anbieter und Kunden auf.

Aber nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken der Digitalisierung sind Thema des Abends. Maximilian Gilg, ein Ethical Hacker, wird die Anwender im privaten wie auch beruflichen Alltag auf Sicherheitslücken und Anwendungsfehler hinweisen und zeigen, wie wir unser Risiko erfolgreich reduzieren können.

Die Moderation übernimmt die Bürgermeisterkandidatin der CSU Wasserburg, Heike Maas.

Eingeladen sind alle Interessierten, die sich austauschen, einbringen und gestalten wollen.




Zweimal Sieger in der Fairplay-Wertung

Am gestrigen Abend wurden gleich zwei Teams des TSV Rosenheim mit der Fairplay-Wertung für die Spielzeit 2018/2019 ausgezeichnet. Die U14 und auch die U19 gehörten zu den zwei fairsten Mannschaften in Oberbayern. In der U14 kam man sogar in der kompletten Spielzeit ohne eine einzige gelbe Karte, rote Karte oder Zeitstrafe aus. Bezirksjugendleiter Joachim Fuchs überreichte unserem sportlichen Leiter Andreas Kubik in den Räumlichkeiten der AOK München die Auszeichnung. 




Matthias Bublath zu Gast

Jazz in der Schranne freut sich, am Donnerstag, 14. November, 20 Uhr, „Matthias Bublath´s Hammond B3 Band” begrüßen zu dürfen. Im Vordergrund stehen stark groovende und zupackende Stücke aus der Feder von Matthias Bublath, die vom Soul und Funk geprägt sind. Der Bass wird, wie in Orgelbands üblich, vom Fußpedal der „Hammond B3″ übernommen.

Durch den geschmackvollen Einsatz von Fender-Rhodes-Piano und analogem Synthesizer erhält die Musik eine weitere ungewöhnliche Schattierung. Auf diese Weise wird der funkige und warme Sound der „Hammond-B3″-Orgel in unsere heutige Zeit übertragen.

Matthias Bublath, München, trat weltweit auf verschiedenen Festivals und Veranstaltungen auf und tourte durch ganz Japan. Er lebte unter anderem über sieben Jahre als freischaffender Musiker in New York City und etablierte sich als einer der vielseitigsten Keyboarder der Stadt. Neben dem Klavier und Keyboard ist Matthias ein Spezialist an der „Hammond-B3″-Orgel, und arbeitet mit einem Orgeltrio sowie verschiedenen anderen Orgelprojekten.

Tim Collins, 1977 in New York geboren, lebt seit 2000 in München und gilt als einer der renommiertesten Vibraphonisten der deutschen Jazzszene.

Christian Lettner ist ein österreichischer Schlagzeuger, der unter anderem zu Klaus Doldingers Formation Passport gehört.

Eintritt: 15 Euro




UWR präsentiert ihren Kandidaten

Die Liste „Unabhängige Wähler Ramerberg“ (UWR) veranstaltet die Präsentation ihres Bürgermeisterkandidaten Manfred Reithmeier sowie die Aufstellung der Kandidaten für den künftigen Gemeinderat am Montag, 25. November, 19.30 Uhr, im Gasthaus Bichler in Ramerberg. Landtagsabgeordneter und Landratskandidat Otto Lederer wird die Aufstellungs-Versammlung der UWR leiten.




Wie ein Feuerwehrauto entsteht

Die Firma Lentner in Hohenlinden baut zur Zeit das neue Fahrzeug für die Feuerwehr Sankt Wolfgang.  Dies nahm die Jugendfeuerwehr zum Anlass, um der Firma einen Besuch abzustatten und den aktuellen Stand des neuen Fahrzeugs zu erkunden.

Bei der Besichtigung wurde der Ablauf vom Bau eines Feuerwehrautos gezeigt. Die Gruppe konnte alle Stationen abgehen, dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz.

Nach der Besichtigung durften die Teilnehmer ein bereits fertiges Feuerwehrauto testen.

Auf den Heimweg kehrte man dann noch gemütlich ein.




Drei Kandidaten für Kreis- und Stadträte

Die Jungen Liberalen (JuLis) Rosenheim haben auf ihrer Mitgliederversammlung am ihre Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr bestimmt. Im Landkreis Rosenheim wird Michael Kästner für die Wahl zum Kreistag für die JuLis antreten. Besonders die aktuelle Verkehrssituation ist dem 21-jährigen Maler und Lackierer aus Thansau wichtig:

„An vielen Stellen im Landkreis, insbesondere in den an Rosenheim angrenzenden Gemeinden, hat die Verkehrsbelastung stark zugenommen. Um diesem Trend entgegenzuwirken müssen vernünftige Alternativen zur Fahrt mit dem eigenen Pkw geschaffen werden, sei es durch eine bessere Vernetzung im öffentlichen Personennahverkehr zwischen Landkreis und Stadt, der Ausbau von Radwegen oder eine geeignete Verkehrsplanung im Zuge des Baus der B15neu.“

Für die Stadtratswahl in der kreisfreien Stadt Rosenheim wird Sina Brückner als Spitzenkandidatin der JuLis antreten. Ihren Schwerpunkt setzt die 31-jährige Gastronomin in der Digitalisierung: „Im Bereich der digitalen Verwaltung besteht Aufholbedarf in der Stadt. Das Ziel muss es sein, den Besuch im Rathaus unnötig zu machen und möglichst alle Behördengänge digital via Apps und Internet abwickeln zu können. Auch in anderen Bereichen, wie der Verkehrsführung oder im Tourismus, muss der Sprung ins digitale Zeitalter gemacht werden.“

Der JuLi-Kreisvorsitzende Marcus Moga wird die JuLis in der Stadtratswahl in Kolbermoor anführen. Moga (22) sieht dabei das Thema Wohnraum als zentrale Baustelle: „Die Mietendruck in Rosenheim wirkt sich auch zunehmend auf Kolbermoor aus, was besonders junge Berufseinsteiger vor eine kaum lösbare Herausforderung stellt. Es müssen daher die richtigen Rahmenbedingungen für mehr Wohnraum und wohnortsnahe Arbeitsplätze geschaffen werden, damit junge Menschen leichter auf eigenen Beinen stehen können.“

 

Foto (von links):  Michael Kästner, Spitzenkandidat zur Kreistagswahl; Sina Brückner, Spitzenkandidatin zur Rosenheimer Stadtratswahl; Marcus Moga, Spitzenkandidat zur Kolbermoorer Stadtratswahl.




Laternenzug ein Augen- und Ohrenschmaus

In der voll besetzten Reitmehringer Kirche gab es für die Besucher des St. Martinsfestes eine besondere Aufführung zu bewundern. Die Vorschulkinder präsentierten ein stimmungsvolles Schattentheater, das die Geschichte St. Martins gekonnt in Szene setzte. Dazu wurde eifrig gesungen und musiziert.

So drehten sich dann auch die Ansprachen der Kitaleiterin Anja Zeller und der Vorsitzenden des Elternbeirats, Tanja Weigel, um Werte wie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Der anschließende Laternenzug von der Kirche zur Kita war ein Augen- und Ohrenschmaus. Begleitet von den Bläsern und unzähligen Singstimmen leuchteten die Laternen der Kinder den Weg. Vor den Toren der Einrichtung warteten selbstgebackene Gänse, Hotdogs und Punsch zum Verzehr. Bei stabiler Wetterlage, im Schein des Lagerfeuers und mit angeregten Gesprächen fand das diesjährige St. Martinsfest in den Abendstunden seinen Ausklang.

Ein herzliches Dankeschön ging an alle Helfer und Mitwirkende.




Die Schäffler tanzen einfach weiter

Fünf Wochen dauerte die Fotoausstellung von Zweitem Bürgermeister Werner Gartner über die Wasserburger Schäffler in der Eingangshalle des Rathauses. Schon längst ist diese Ausstellung wieder abgebaut und doch tanzen sie weiterhin in den alterwürdigen Räumen. Weil die Ausstellung so ein großer Erfolg war, hat Hobbyfotograf Gartner dieses Bild der tanzenden Schäffler vor dem Rathaus der Stadt gestiftet. Bürgermeister Michael Kölbl freut sich täglich an der Lebendigkeit dieser Darstellung, wenn er im ersten Stock daran vorbeigeht.

Direkt gegenüber des Ordnungsamtes hat diese Leinwand nun ihren Platz gefunden und erinnert an diese alte Tradition.

Nun tanzen sie wieder, bis es in sieben Jahren wieder heißt: „Aber heid is koid!“

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Werner Dolata (12. Juni 1935 – 26. Oktober 2019). Gedenkgottesdienst am Dienstag, 12. November,  um 14 Uhr in der Pfarrkirche Rott. Die Urnenbeisetzung fand bereits im engsten Familienkreis statt.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Kaffee und Süßes für die Bürgermeister

Die Faschingssaison 2019/2020 ist eröffnet! Gestern startete die Stadtgarde in die närrische Zeit (wir berichteten), heute folgte der zweite Streich. Traditionell am 11.11. traf sich die Lederergmoa im Wasserburger Rathaus. Bürgermeister Kölbl und sein Stellvertreter Werner Gartner nahmen die bunte Faschingstruppe um Robert Stegmaier in Empfang. Damit wurde die „fünfte Jahreszeit“ auch offiziell eröffnet. Die Lederergmoa hatte auch heuer ein kleines Präsent mit im Gepäck:

Für den Bürgermeister gab es starken Kaffee und etwas Süßes, „damit er die anstrengende Faschingszeit auch durchhält”, so Stegmaier.

Gemeinsam stieß man auf den Fasching 2019/2020 an, ehe es für die Lederergmoa und Zweiten Bürgermeister Werner Gartner traditionell ins Hennagassl ging.

2020 findet übrigens wieder der Faschingszug in der Wasserburger Altstadt statt. Er geht am Sonntag, 23. Februar, über die Bühne.




Gelungener Start in fünfte Jahreszeit

Das Motto für die neue Faschingssaison ist noch geheim – die Wasserburger Stadtgarde arbeitet aber bereits mit Hochdruck an ihrem Programm. Davon konnten sich gestern die Besucher vor dem Rathaus überzeugen, die zur offiziellen Eröffnung der Faschingssaison 2020 gekommen waren. Wie immer begrüßte Bürgermeister Michael Kölbl die Garde, die dieses Jahr ihr 55-jähriges Bestehen, feiern kann. Und das mit einem neuen Prinzenpaar.

Mit riesiger Vorfreude starten insgesamt 29 aktive Gardisten in den Fasching 2020. Fünf neue aktive Tänzer verstärkten die Truppe, davon rücken zwei aus dem eigenen Nachwuchs (Tanzstrolche und Teenies) nach. Das neue Programm wird von den beiden Trainerinnen Alex Fischer und Juli Lux auf die Beine gestellt und einstudiert.

Damit die Show bis zu seiner Erstaufführung am Badriazzo steht, wird schon seit Mitte Mai fleißig zweimal die Woche trainiert. Wie jedes Jahr ist das Motto bis dahin streng gemein. Es wird mit den Auftritten der gesamte Landkreis besucht und sogar darüber hinaus.

Die Garde steht heuer unter der Regierung von „Prinzessin Magdalena II. aus dem Reich der süßen Versuchungen und Herrscherin über verloren gegangene Pfunde” (Magdalena Sinzinger) sowie „Prinz Fabian I. – unverfrorener Herrscher über Recht und Ordnung, Hüter über das Reich der Biber und Muscheln” (Fabian Pleizier).

Die Prinzessin (links) machte schon mal ihre Aufwartung, der Prinz war gestern noch verhindert.

 

Markus Ruepp hatte für die Kindergarde die Jacken gespendet und bekam dafür ein kleines Geschenk von der Garde überreicht.

Bürgermeister Michael Kölbl begrüßte zusammen mit der Stadtgarde und den zahlreichen Besuchern die neue Faschingssaison.

Fotos: Stefan Pfuhl

 

Die wichtigsten Termine der Stadtgarde:

Samstag, 11.01.2020, Badriazzo, Badriahalle Wasserburg
Samstag, 01.02.2020, Ü30-Party, Badriahalle Wasserburg
Sonntag, 02.02.2020, Kinderkugelball (Kinderfasching) Badriahalle Wasserburg
Donnerstag, 20.02.2020, Unsinniger Donnerstag, Altstadt Wasserburg
Sonntag, 23.02.2020, Faschingszug, Altstadt Wasserburg

Die Stadtgarde kann man noch für Auftritte buchen: 
Mail an die info@stadtgarde-wasserburg.de.

Weitere Infos: www.stadtgarde.tsv-wasserburg.de

 




Heuer ist er über zwölf Meter hoch

Er kündigt die Vorweihnachtszeit an wie der erste Schnee den Winter: Der große Christbaum, der alle Jahre von der Stadt am Marienplatz vor dem Gewandhaus Gruber aufgestellt wird. Die gewaltige Blaufichte, die heuer aus Holzkram bei Rechtmehring stammt, ist über zwölf Meter hoch. Sie wurde von privater Seite gespendet. Wie immer übernahm der städtische Bauhof das Aufstellen des Baumes, der noch mit Lichtern versehen wird.

Fotos: VW




Tiefer Einblick in die Geschichte

Eine große Anzahl von Mitgliedern und Freunden des Bayernbundes Rosenheim besuchte das Technische Museum BGS Rosenheim am Kapellenweg in Rosenheim. Michael Kunz vom BGS begrüßte die Teilnehmer mit den Worten: „Wir sammeln, bewahren und stellen technische Exponate des Bundesgrenzschutzes von 1951 bis heute aus. Dargestellt werden vor allem das Fernmelde-, Kraftfahr- und Pionierwesen mit der jeweils zugehörigen Logistik”.


Auch die ärztliche Betreuung, Waffensysteme, historische Ereignisse, Bekleidung, persönliche Ausstattung, Unterkünfte würden museal dargestellt.

Michael Kunz ging auch kurz auf die Gründung des BGS in 1951 bis zu den heutigen Aufgabenbereichen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim ein. Dazu gehörten nach wie vor Schutz der Bahn, Luftsicherheit, internationale Aufgaben, Aufgaben Gewässer wie Seen und Flüsse, Schutz für Objekte des Bundes, polizeiliche Aufgaben im Notstands- und Verteidigungsfall, Kriminalitätsbekämpfung und die Grenzkontrollen, insbesondere durch den rasanten Anstieg von Flüchtlingen. „Dabei sind im Schichtdienst Angehörige der Bundespolizei aus allen Bundesländern in unserer Region tätigt.”

Mit einer Widmung von unserem Vorstand Sepp Höfer im Gästebuch, die alle Teilnehmer unterzeichneten, verabschiedeten sich die Gäste mit vielen interessanten Eindrücken. Abschließend wurde beim gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Höhensteiger noch ausgiebig der Besuch diskutiert.

Kurt Franz/Fotos: Karl-Heinz Pohlmann




Monika Kaspar führt die Liste an

Die UBG Pfaffing hat gewählt – und das gleich zweimal. In einer Marathonsitzung war zunächst wie alle zwei Jahre der Vorstand des Vereins im Rahmen der Jahreshauptversammlung neu zu wählen und anschließend fand die Aufstellungsversammlung für die Kandidatenliste der UBG für die Kommunalwahl 2020 statt. Trotz der eher trockenen, komplexen Materie drängten sich über 60 Mitglieder, Anhänger der UBG und Gäste ins Nebenzimmer des „Pfaffinger Hofs”. Nach zwei Stunden war es dank der souveränen Wahlleitung von Johannes Kaspar vollbracht.

Unser Foto zeigt von links die neue UBG-Vorstandschaft mit

Burkhard Müller, Klaus Westermann, Monika Kaspar, Thomas Posch, Josef Schwarzenböck und Clemens von Franckenstein. Martin Müller fehlt im Bild.

Dem neuen UBG-Vorstand gehören an: Monika Kaspar (Vorsitzende), Josef Schwarzenböck (Zweiter Vorsitzender), Klaus Westermann (Kassier), Dr. Burkhard Müller (Schriftführer) sowie Clemens von Franckenstein, Prof. Dr. Martin Müller und Thomas Posch als Beisitzer.

Für die UBG-Liste zur Kommunalwahl fanden sich 16 Kandidaten und mit Dr. Josef Eberl als Ersatzkandidat sogar noch ein siebzehnter.

Über die Reihenfolge der Namen, wie sie bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 auf dem Wahlzettel erscheinen werden, wurde in geheimer Wahl abgestimmt:

Monika Kaspar führt die Liste an. Es folgen Elisabeth Gralka, Josef Schwarzenböck, Klaus Westermann, Thomas Posch, Maximilian Wegmaier, Bernhard Blinninger, Clemens von Franckenstein, Peter Höfner, Prof. Dr. Andreas Fieber, Dr. Burkhard Müller, Prof. Dr. Martin Müller, Daniel Kaspar, Klaus Michel, Arne Kammhöfer und Matthias Opielka.

bm

 

 

 

 




Punkteteilung gegen Babensham II

Einen Kampf gegen das Abstiegsgespenst sahen die Zuschauer beim Heimspiel des SV Schonstett gegen die zweite Mannschaft des TSV Babensham in der Fußball-A-Klasse 3. Letztlich teilten sich beide Teams die Punkte. Die Partie, die von einer schweren Verletzung des Schonstetters Hubert Betzl überschattet wurde, endete 2:2.

Beide Mannschaften gingen von Anfang an zur Sache, wobei der TSV Babensham zu Beginn der ersten Halbzeit spielerisch und kämpferisch überlegen war. So gelang dem TSV Babensham durch Andreas Haller schon in der 7. Spielminute der Führungstreffer zum 0:1 aus Schonstetter Sicht.

Die Schonstetter hatten nach dem Treffer alle Mühe, die weiteren Angriffsbemühungen der Babenshamer in Schranken zu halten. Mehrmals musste der Schonstetter Torwart Sergej Aselbor ins Spiel eingreifen und Fehler seiner Vorderleute entschärfen, indem er den auf sich zustürmenden Babenshamern gerade noch rechtzeitig durch genau getimtes Herauslaufen die Bälle wegschlagen konnte. Nur selten gelang es dem SV Schonstett in dieser Spielphase das Babenshamer in Tor in Gefahr zu bringen.

Das Schonstetter Mittelfeld machte aber ab der 35. Minute immer mehr Druck: Christoph Obermaier, Marcus Rieger, Benno Maier und Hubert Betzl erkämpften sich immer öfter Bälle und spielten schöne Kombinationen.

In der 41. Spielminute setzte sich Schonstetts Hubert Betzl links an der Außenlinie durch, spielte einen Mitspieler im Babenshamer Strafraum an, der den Ball direkt aufs Babenshamer Tor brachte. Babenshams Torwart Jakob Reitmaier vereitelte aber durch eine Glanzparade einen Schonstetter Treffer.

Der 1:1-Ausgleichstreffer der Schonstetter in der 42. Spielminute resultierte aus einem Flankenlauf von Hubert Betzl und einem Pass in den gegnerischen Strafraum. Der Babenshamer Sebastian Christlhuber wurde beim nachfolgenden Schuss so unglücklich angeschossen, dass der Ball ins Tor gelangte.

In der 43. Spielminute zog Hubert Betzl einen Freistoß von links außen direkt auf das Tor. Der Babenshamer Torwart Reitmaier fing zwar den Ball, konnte ihn aber nicht festhalten und fiel mit dem Ball ins Tor, den er noch kontrollieren wollte. Nun lag der SV Schonstett mit 2:1 in Führung.

Die zweite Halbzeit lief gerade mal sieben Minuten, als es beim Kampf um den Ball im Mittelfeld zu einem verhängnisvollen Zusammenprall zwischen einem Babenshamer Spieler und dem Schonstetter Hubert Betzl kam. Betzl erlitt dabei eine so schwere Verletzung, dass er im Nachgang im Krankenhaus operativ behandelt werden musste.

In der 53. Spielminute riskierte Schonstetts Torwart Sergej Aselbor Kopf und Kragen und verhinderte den Babenshamer Ausgleich, indem er reaktionsschnell einem Babenshamer den Ball an der Strafraumgrenze ablief.

Während eines Babenshamer Angriffs lupfte ein Mittelfeldspieler den Ball über die Schonstetter Abwehr zu seinem sich freilaufenden Kameraden Stephan Scheitz, der den Ball in der 60. Spielminute ohne Mühe zum 2:2-Ausgleichstreffer im Schonstetter Tor unterbrachte.

Der SV Schonstett hatte nach dem Ausgleichstreffer zahlreiche Torchancen, die aber nicht verwandelt werden konnten.

Die wohl größte Chance zum erneuten Schonstetter Führungstreffer wurde in der 87. Spielminute vergeben, als nach einer Mittelfeldkombination Benno Maier freistehend vor dem Tor den Torwart anschoss.

So blieb es letztlich bei einer gerechten Punkteteilung und weder gelang dem TSV Babensham ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf, noch gelang es dem SV Schonstett, sich im Abstiegskampf abzusetzen.

Kurt Fritsch




TSV Soyen behält die Oberhand

Nach zuletzt zwei Siegen hintereinander ist das Selbstbewusstsein beim TSV Soyen wieder zurückgekehrt. Das merkten die Gäste aus Albaching bei ihrer A-Klassen-Partie in Soyen sehr schnell. Aber auch die Albachinger kamen mit breiter Brust nach dem Sieg gegen Wasserburg II zum Auswärtsspiel nach Soyen. Die Hausherren behielten aber letztlich die Oberhand und gewannen mit 3:1.

Das Team um Trainer Paule Mayer stellte gleich von der ersten Sekunde klar, wer den Platz an diesem Tag als Sieger verlassen würde. Dominant und zielstrebig wie schon lange nicht mehr agierten die Hausherren zu Beginn an. Und das sahen auch die Zuschauer im Peter-Müller-Sportpark.

Bereits in der 9. Spielminute hatte Redenböck eine gute Gelegenheit. Zwei Minuten später bekam Probst seinen Freistoß nicht hoch genug in den 16 rein. Immer wieder drückten die Hausherren auf das Albachinger Tor. Die Mannen von Trainer Roman Schaller konnten sich nur gelegentlich mit Kontern befreien.

In der 19. Minute kam dann der längst überfällige Führungstreffer für Soyen. Von links außen zieht Ridinger in den Strafraum. Dort sieht er Proksch frei stehen. Proksch nimmt den Pass dankend an und schiebt den Ball zwischen die Füße von Keeper Kranzeder durch. Statt aber nun auf das 2:0 zu drängen, drehte der Gast auf einmal auf und kam immer wieder zu hochkarätigen Chancen.

In der 30 Minute segelte eine Flanke in den Soyener Strafraum und landete perfekt beim Albachinger Mitspieler. Obwohl drei Soyener  Verteidiger bei ihm waren, konnte er ungehindert den Ball aufs Tor schießen. Keeper Stangl konnte gerade noch so mit einer Glanzparade den Ausgleich verhindern.

Sechs Minuten später sollte es aber nicht mehr so sein. Nach einem Freistoß aus 30 Meter Entfernung zum Tor, kam der Schuss gut in den Strafraum. Keeper Stangl agiert unglücklich und Andreas Birkmaier konnte so zum 1:1 ausgleichen. Albaching hatte nun deutlich Oberwasser und erspielte sich gute Chancen. Eine davon hatte Matthias Bareuther über rechts, jedoch war Stangl zur Stelle. So ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff war das Heimteam wieder sofort auf Betriebstemperatur. Gleich in der 46. Minute bekam Probst von Proksch ein Zuckerlpass serviert. Aber Probst lässt sich diese 100-prozentige Chance entgehen. Die 53. Minute hatte es dann in sich. Zuerst steckt Probst auf Rideringer durch, der vergibt. Postwendet nutzte Albaching den Konter. Drei Soyener Abwehrspieler wurden von Bareuther ausgetanzt und Keeper Stangl war ebenfalls am Boden. Der Schuss von Bareuther toucherte allerdings minimal die Innenlatte und der Ball driftete somit  wieder zurück ins Feld.

Albaching drückte nun vehement auf den Führungstreffer. In der 61. brauchte ein Freistoß nichts und auch in der 65. Minute brachte das Nasbenbachteam drei hochkarätige Chancen nicht im Soyener Kasten unter. Beide Mannschaften drückten jetzt auf den Führungstreffer. Es Entwickelte sich eine packende Partie. Probst legte in der 67. Minute von links Außen quer durch den Strafraum auf Proksch, Proksch gab den Ball in Mitte an Baumgartner weiter und zog voll ab. Es sollte aber nicht sein. Nur drei  Minuten später, da zappelte der Ball im Netz der Gäste. Probst bekam den Ball von Ridinger wunderbar per Lupfer. Probst nahm ihn sensationell direkt und der Ball schlug zum 2:1 ein.

Und nur drei Minuten später war es dann Ridinger selber, der nach mustergültiger Vorlage von Probst den 3:1 Siegtreffer bescherte. Albaching gab nicht auf und versuchte noch einmal alles. In der 86. Minute stand Proksch bei einer Ecker goldrichtig links am Torpfosten und rettet auf der Linie. Danach kam nicht mehr viel.

Soyen gewann hochverdient mit 3:1 auf dem heimischen Geläuf. Diesmal war auch endlich wieder das Quäntchen Glück vorhanden, weil Albaching die guten Chancen nicht nutzte. Somit kann Soyen gestärkt und mit großem Selbstvertrauen in die nächsten zwei sehr schwierigen Spiele, zunächst auswärts gegen Waldhausen und dann daheim gegen Forsting-Pfaffing, gehen.

Julian Neußer




„Inne … halten“ mit „Donum Vitae”

„Inne … halten“. Für einen Moment genießen und bei sich sein. Das können die Zuhörer des Adventskonzerts von „Donum Vitae” Rosenheim. Es findet am Sonntag, 8. Dezember, um 16.30 Uhr in der Altkatholischen Kirche in Rosenheim statt. Der Förderverein „Donum Vitae” Rosenheim als Veranstalter will die Besucher mit besinnlich-heiteren Klängen, Gospels und mehr, Trommelrhythmen und adventlichen Texten begeistern.

Das Musikprogramm bestreiten das Ensemble „Vierundeinklavier“ (Foto) sowie die Trommelgruppe „Herzschlag“. „Vierundeinklavier“ bieten kraftvollen Sound durch mehrstimmigen Gesang der Sängerinnen Angela Mörtl, Silvia Kobsa und Ingrid Liedl mit Klavierbegleitung von Gunter Sotier. Die Gruppe „Herzschlag“ unter der Leitung von Helga Neugebauer bringt afrikanische Trommeln, Flöten und Gitarre mit. Es sind Lieder und Mantras aus aller Welt zu hören.

Pfarrer Dr. André Golob spricht adventliche Texte. Die freiwilligen Spenden statt festem Eintrittspreis kommen der Rosenheimer Schwangerenberatungsstelle von „Donum Vitae” in Bayern zugute. Die Altkatholische Kirche befindet sich in der Nähe der Loretowiese bzw. des Kaiserbadparkplatzes.

 




„Schöne, alte Zeit”

Unter dem Motto „Schöne, alte Zeit – ist dir die fremdgesteuerte, digitalisierte Welt auch zu viel?“ starten die Hot Socks aus Ramerberg in die Faschingssaison 2019/2020. Die 21 Tänzerinnen und Tänzer freuen sich schon sehr, die neue Show dem Publikum präsentieren zu dürfen. Für Buchungswünsche kann man sich bei Romy Viehhauser unter der Telefonnummer 0157/34897097 melden.

Aber auch die Hot Socks Kids und Teenies trainieren fleißig für die Show 2020. Mit den Programmen „Auf zum Maskenball – Classic meets Pop“ und „25 Jahre Hot Socks: from the 90’s back to now” präsentieren sich die Jugendgruppen der Hot Socks in der Saison 2019/2020.

Auftrittsbuchungen für die Jugendgruppen nimmt Daniela Geithner unter 0152/09275158 entgegen.

ls

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Hot Socks findet wieder ein Galaball und zum ersten Mal ein Showtanzfestival statt.

Termine für den Fasching 2020

05.01.2020        Kaffeenachmittag im Gasthaus Esterer, Zellerreith

Beginn 14 Uhr (Einlass ab 13:00 Uhr)

17.01.2020        Galaball mit der James Band im Gasthaus Esterer, Zellereith

Beginn 19 Uhr (Einlass ab 18:15 Uhr)

Vorverkauf ab 12. Dezember in Traudl’s Cafe, Ramerberg

25.02.2020        Kinderfasching im Gasthaus Esterer, Zellereith

Beginn 13.30 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)

29.02.2020        Showtanzfestival im Gemeindesaal Pfaffing
Nähere Infos folgen




Mit Kampf und Biss zum Sieg

Es war wie erwartet, ein schweres Spiel für den EHC Waldkraiburg in Grafing beim EHC Klostersee. Dennoch haben es sich rund 100 Waldkraiburger Zuseher nicht nehmen lassen, ihre Mannschaft in der Ferne anzufeuern. Dieser Einsatz auf der Tribüne wurde am Ende des Abends mit einem 3:1-Sieg vom Team auf dem Eis belohnt.

Wie auch von Trainer Alex Piskunov in der anschließenden Pressekonferenz erwähnt, war das Spiel der Löwen, im ersten Drittel, lange Zeit nicht sehr ansehnlich. Dies lag vor allem auch daran, dass in der ersten Hälfte des ersten Durchgangs fleißig Strafen vom Löwenrudel gesammelt wurden. Hin und wieder kam man zwar etwas zwingender vor das Grafinger Tor von Dominik Gräubig, wie in der vierten Minute Tomas Rousek. Alles in allem war aber noch Potenzial zur Steigerung vorhanden. Dieses Potenzial wäre auf der anderen Seite auch beim EHC Klostersee vorhanden gewesen, drei Überzahlspiele ließen die Grafinger ungenutzt verstreichen. Selten kamen sie in die Überzahl-Formation und wenn sie doch einmal gefährlich vor dem Tor von Kevin Yeingst auftauchten, wie in der 13. Minute Gaschke oder Röder, dann hielt dieser fest, was es festzuhalten gab.

So effektiv wie die Waldkraiburger Defensive in Unterzahl spielte, so gut war die Offensive im Überzahlspiel. In der 17. Spielminute erhält der EHC Klostersee seine erste Strafe, Philipp Quinlan ist es, der für Halten auf die Bank muss. Die Löwen finden gut in ihre Aufstellung und nach einem Fehlversuch, der wieder bei Yeingst landet, ist es Alex Kanzelsberger, der nach Pass von Philipp Seifert und Nico Vogl, zielsicher ins rechte obere Eck des Tores verwandelt.

Im zweiten Durchgang startet der EHC Waldkraiburg erneut mit einer Überzahl ins Spiel. Robert Wren, seines Zeichens, mit 45 Jahren, schon „Eishockey-Großvater“, saß auf der Strafbank wegen Hakens. In der zweiten Minute, Klostersee hatte das Spielgerät gerade aus dem eigenen Drittel befördert, ein Geistesblitz von Waldkraiburgs Kevin Yeingst. Aktiv schickt er den zur Hilfe eilenden Verteidiger zur Seite, um mit einem langen Pass, den auf der blauen Linie wartenden Tomas Rousek zu bedienen. Dieser nimmt dieses Zuspiel dankend an, legt einmal quer auf Josef Straka und der vergoldet diesen Spielzug zum 2:0. In der Folge läuft das Spiel sehr viel flüssiger und beide Mannschaften kommen zu ihren Gelegenheiten. Aber sowohl Jeske, Rott und Hradek auf Waldkraiburer Seite, als auch Quinlan, Röder und Wren auf Grafinger Seite scheitern an den jeweiligen Torhütern.

Der Beginn des dritten Drittels wird bestimmt vom EHC Waldkraiburg. Selten bekommt Klostersee den Puck noch zwingend vor das Tor von Kevin Yeingst und wenn, dann lediglich mit einem Angriff zur Entlastung ohne ernsthafte Gefahr für das Löwen-Tor. Jedoch verlaufen die Angriffsbemühungen der Waldkraiburger allesamt auch im Sand. Sei es das Kombinationsspiel Leon Decker auf Alex Kanzelsberger oder der Blueliner von Philipp Seifert, am Ende ist stets Dominik Gäubig im Tor der Grafinger der Sieger.

In der 50. Spielminute dann die Befreiung des EHC Klostersee. Nach einer Strafe für den EHC Waldkraiburg durch Lukas Wagner, bekommen die Grafinger in Überzahl noch einmal neue Luft. Gerade als man auf den Rängen begann, dem erneut sicher stehenden Kevin Yeingst seinen ersten Shoot-Out der Saison zu wünschen, ist es Simon Roeder der, auf Zuspiel von Hördt und Sterr mit einem beherzten Schuss ins rechte obere Eck von Kevin Yeingst‘ Tor trifft.

Aber auch wenn man nun Blut geleckt hat auf Grafingers Seite, so recht wollten bis zur 19. Minute keine großen Aktionen mehr gelingen. Da war es dann Grafing, die eine Großchance vergaben, im direkten Gegenzug allerdings ist es Tomas Rousek der, perfekt bedient von Josef Straka, das Spielgerät übers Tor setzt und seinem Ärger darüber hör- und sichtbar zum Ausdruck bringt.

In der letzten Spielminte dann die obligatorische Auszeit des EHC Klostersee. Bei einem solch knappen Spielstand kann das nur bedeuten, dass der Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen wird. Auch hier zeigt sich Waldkraiburg als Spielverderber in Unterzahl und lässt die Klosterseeer Mannschaft nicht in Aufstellung kommen. Das Ende vom Lied und damit auch der Schlusspunkt im Spiel ist eine Befreiung von Mathias Jeske auf Lukas Wagner, der seinerseits den in der Mitte stehenden Tomas Rousek so bedient, dass dieser nur noch ins leere Tor schießen muss.

Der EHC Waldkraiburg erkämpft sich somit also mit einem 3:1 den ersten Dreier am Klostersee-Wochenende. Das zweite Spiel folgt am Sonntagabend.

PDG




Mit der Stadtkapelle nach Fernost

Einen rundum gelungenen Abend erlebten die zahlreichen Besucher gestern beim Herbstkonzert der Wasserbuger Stadtkapelle in der Badria-Halle. Das interessante Programm stand diesmal unter dem Motto „Bilder aus Fernost” und bestand aus vier beeindruckenden Werken, die beeindruckend illustriert wurden. Wie immer eröffneten die Bläserjugend und die Jugendkapelle den Konzertabend. In dessen Rahmen gab’s für denVorsitzenden der Stadtkapelle, Georg Machl, eine besondere Auszeichnung.

Ihm wurde das Musikerleistungsabzeichen in Gold des Musikbunds von Ober- und Niederbayern verliehen. Urkunde und Abzeichen überreichte Stadtkapellmeister Michael Kummer (links).




Die Kräfte schwinden

Der bislang so famose Run des TSV 1880 Wasserburg durch die Bayernliga-Süd hat in Pullach einen Dämpfer erhalten. Die Innstädter konnten das Fehlen der beiden Kapitäne Dominik und Matthias Haas sowie von Sebastian Weber nicht kompensieren. Zudem ist der Überraschungsmannschaft anzumerken, dass die Saison ihre Spuren hinterlassen hat, die Löwen sind müde. Die Leichtigkeit des Sommers ist derzeit verflogen.


Die Begegnung in Pullach begann denkbar ungünstig. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke landete die erneute Hereingabe am langen Pfosten bei Alexander Jobst, der völlig frei aus kurzer Distanz einnicken konnte (9.). Obwohl die Mannschaft von Trainer Leo Haas keinen guten Tag erwischte, wäre im Münchener Nobelvorort viel mehr möglich gewesen. Pullach-Trainer Alexander Benede lässt seine Mannschaft zwar mittlerweile tiefer verteidigen als zu Saisonbeginn, wirklich sattelfest war seine Hintermannschaft jedoch nicht. Nach ersten kleineren Chancen durch Albert Schaberl und Michael Barthuber per Kopf in der Anfangsphase, tauchte Barthuber unmittelbar nach dem Rückstand völlig frei vor Torwart Marjan Krasnic auf, der jedoch die Oberhand behielt. Nachdem Bruno Ferreira Goncalves erst mit einem satten Weitschuss (30.) und wenig später aus zehn Metern (35.) in Krasnic seinen Meister fand, zeichnete sich an diesem grauen Nachmittag bereits ab, dass sich die Chancenverwertung noch rächen sollte. Zu allem Überfluss verweigerte Schiedsrichter Florian Wernz unmittelbar vor der Pause einen Handelfmeter.

Im zweiten Durchgang mühten sich die Löwen zwar nach Kräften, diese schwanden jedoch zunehmend. Nach einer Druckphase in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff, verliefen die Angriffe zunehmend im Sand. Pullach, seit zwölf Spielen sieglos, verlegte sich nur noch aufs Kontern und hatte damit Erfolg. Nach einem Fehlpass von Hannes Hain im Aufbauspiel drang Michael Hamberger über den linken Flügel in den Strafraum ein, wo er von Jean-Philippe Stephan von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Elfmeter versenkte Alexander Jobst zum 2:0 (74.). Damit war die Messe gelesen.

Während Pullach im Abstiegskampf ein Lebenszeichen setzte, bleiben die Löwen trotz der Niederlage auf Platz zwei. Ein Herbstgrau, das bei genauer Betrachtung nach wie vor recht sonnig erscheint.

Wasserburg: Zmugg, Scheitzeneder (ab 46. Rothbauer), Lindner, Stephan, Knauer, Goncalves (ab 55. Simeth), Hain, Höhensteiger (ab 70. Hartl), Schaberl, Ungerath, Barthuber

Tore: 1:0 Alexander Jobst (9.), 2:0 Alexander Jobst (74., Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Florian Wernz

Zuschauer: 60

JAH




Das Wohl der Gemeinde im Blick

40 Gründungsmitglieder konnte das Organisationsteam im Saal beim „Jagerwirt” Griesstätt zur Gründungsversammlung des Vereins „Gemeinsam für unsere Gemeinde Griesstätt“ begrüßen. Nach der Begrüßung durch Alois Altermann wurde der Zweck der Vereinigung und die Satzung durch die Versammlungsleiter Anton Strahlhuber und Jürgen Gartner vorgestellt.

Die zentrale Aufgabe des Vereins ist das Aufstellen einer offenen und unabhängigen Wahlliste zu kommenden Kommunalwahlen, natürlich mit besonderem Augenmerk auf die anstehende Kommunalwahl am 15. März 2020. Bereits zwei Wochen vorher hatte. eine Informationsveranstaltung für Griesstätter Bürger stattgefunden, in der die Regularien der Wahlliste vorgestellt wurden.

Die wichtigsten Eckpunkte sind dabei, dass allein das Wohl der Gemeinde und nicht Fraktionen oder sonstige Beweggründe im Vordergrund stehen. Durch eine alphabetische Aufstellung wird eine neutrale Personenwahl ermöglicht, wodurch der Einstieg in die ehrenamtliche Mitarbeit innerhalb der Gemeinde erleichtert wird.

Die vorgestellte Vereinssatzung wurde von der Versammlung einstimmig angenommen und der Mitgliedsbeitrag auf zehn pro Jahr festgelegt. 38 der 40 Anwesenden waren mit den Rahmenbedingungen einverstanden und traten dem Verein unverzüglich bei.

Im Anschluss wurde die Wahl der Vorstandschaft des Vereins durch die ehemaligen Bürgermeister Franz Meier senior und Karl Beinrucker durchgeführt. Erste Vorsitzende wurde Kristina Deutsch, Zweiter Vorsitzender Jürgen Bleicher, Kassenwart Christoph Stephan und Schriftführerin Daniela Grimbs. Die neu gewählte Vorstandschaft ergriff im Anschluss das Wort und wies auf die bevorstehende Aufstellungsversammlung am 19. November um 20 Uhr beim „Jagerwirt” in Griesstätt hin.

Zur Aufstellungsversammlung ist jeder Wahlberechtigte eingeladen ist. Es ist engagierten Bürgern auch am Tag der Aufstellungsversammlung noch möglich, dem Verein beizutreten und sich auf die Wahlliste setzen zu lassen.

Foto: Altbürgermeister Meier (links)  und sein damaliger Stellvertreter Karl Beinrucker (rechts), mittig vorne Kassier Christoph Stephan, Vorstand Kristina Deutsch, Schriftführer Daniela Grimbs (es fehlt Zweiter Vorstand Jürgen Bleicher). Die Gemeinderäte von links: Rupert Kaiser, Michael Kaiser, Anton Strahlhuber, Dritter. Bürgermeister Rudolf Liedl, Jürgen Gartner, Zweiter Bürgermeister Alois Altermann, Christian Graf, Jakob Ametsbichler und Franz Meier junior.

Foto: Franz Meier junior/Text: Gerhard Hamberger




Edlinger gehen leer aus

Am 7. Spieltag der Kegelkreisrunde Ebersberg-Erding gingen alle drei Edlinger Kegelteams leer aus. Die Erste Herrenmannschaft verlor die Bezirksoberliga-Begegnung beim KC Neufinsing. Die Edlinger als Tabellenschlusslicht stemmten sich mit einer starken Leistung gegen die Niederlage, doch der Tabellenführer triumphierte mit übermächtigen 2327:2178 Holz.

Die Einzelleistungen: Knut Neuger 431:464 Holz, Sepp Kindlein 409:457 Holz, Hans Geidobler 462:479 Holz, Bernhard Beck 431:445 Holz und Michael Huber 445:482 Holz.

Die Herren II unterlagen im Heimspiel der Bezirksklasse gegen den KC Forelle Moosach knapp mit 2029:2046 Holz. Die besten Ergebnisse für Edling erreichten Gerhard Scheibner mit 422 Holz, Helmut Maier mit 434 Holz und Tobias Furtner mit 437 Holz.

Das A-Klassen-Team fuhr ersatzgeschwächt zum TSV Erding und unterlag erwartungsgemäß mit 1060:1197 Holz. Das beste Resultat für Edling in dieser 60-Schub-Klassse gelang Traudi Frantz mit 257 Holz.




Wimmer geht in den Feuerwehr-Ruhestand

Nach mehr als drei Jahrzehnten ehrenamtlicher Tätigkeit als Kreisbrandinspektor geht Georg Wimmer im kommenden Frühjahr in den Feuerwehr-Ruhestand. Und so war die turnusgemäße Versammlung der Kommandanten aus dem Wasserburger Land gestern Abend in Babensham die letzte unter seiner Leitung.


Für zahlreiche Feuerwehrfrauen und -männer ist der Posten des Kreisbrandinspektors im Bereich Wasserburg unweigerlich mit dem Soyener Georg Wimmer verbunden. Kein Wunder, denn schließlich übt er dieses Amt bereits seit März 1987 ohne Unterbrechungen aus und war bei größeren Einsätzen, Übungen, Leistungsprüfungen und vielen weiteren Veranstaltungen – etwa der Jugendfeuerwehren – stets präsent.

Aus Altersgründen muss Georg Wimmer, der sich bei allen Weggefährten herzlich bedankte, laut Bayerischem Feuerwehrgesetz nun im kommenden Frühjahr aus dem Dienst ausscheiden und wird seitens des Landkreises Rosenheim gebührend verabschiedet werden. „Das lasse ich mir bestimmt nicht nehmen, denn die Zusammenarbeit war jederzeit nicht nur hoch professionell, sondern auch und gerade sehr freundschaftlich“, betonte stellvertretender Landrat Josef Huber. Der Landkreis sei darüber hinaus stolz auf alle der rund 7.000 Aktiven in den heimischen Feuerwehren.

Wimmers Nachfolge wird ab März 2020 der derzeitige Kreisbrandmeister Stephan Hangl von der Feuerwehr Wasserburg antreten, wie Kreisbrandrat Richard Schrank bekanntgab. Für den dadurch freiwerdenden Posten des Kreisbrandmeisters habe man Marcus Huber, aktuell stellvertretender Kommandant der Rotter Feuerwehr, gewinnen können. „Ich freue mich, dass sich diese beiden wichtigen Ämter auch in Zukunft weiter in verantwortungsvollen Händen befinden werden.“

Dass der tägliche Einsatzdienst eine bunte Aufgabenpalette darstelle, machte Georg Wimmer in seinem letzten Jahresrückblick deutlich. Angefangen vom Kampf gegen die Schneemassen im Januar über mehrere Großbrände bis hin zu schweren Verkehrsunfällen – das Geschehen erfordere umfangreiche Ausbildung und aktive Jugendarbeit zur Zukunftssicherung.

Nachdenklich stimmten ihn zunehmende verbale Bedrohungen gegen Einsatzkräfte und auch gefährliche Einsatzlagen, beispielsweise wenn Personen drohten, sich und anderen etwas anzutun. Hier, so Wimmer, sei eine enge Zusammenarbeit mit den übrigen Blaulichtorganisationen unabdingbar. Und genau diese konnte Markus Steinmaßl, Leiter der Wasserburger Polizeiinspektion, in seinem Grußwort bestätigen: „Feuerwehr und Polizei verfolgen schließlich mit der Abwendung von Gefahren und Schaden von der Bevölkerung das gleiche gemeinsame Ziel.“

GR

Foto (von links): Kreisbrandrat Richard Schrank, der künftige Kreisbrandmeister Marcus Huber und der künftige Kreisbrandinspektor Stephan Hangl mit Georg Wimmer. 




Patientenversorgung auf höchstem Niveau

Über eine Rekordbeteiligung beim 3. Symposium des Onkologischen Zentrums von rund 120 interessierten Experten freute sich Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des Onkologischen Zentrums am RoMed-Klinikum Rosenheim. Alle Vorträge dieses Symposiums behandelten die neuesten Erkenntnisse von nationalen und internationalen Kongressen.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer unterstrich die Bedeutung des intensiven Zusammenwirkens vieler Kräfte bei der Betreuung der Patientinnen und Patienten mit bösartigen Erkrankungen. Die bekannt hohe Qualität der medizinischen Versorgung durch das zertifizierte Onkologische Zentrum sei nur durch die Anwendung der neuesten Diagnostik und Therapie möglich. Der ständige, rasante Fortschritt gerade in der Onkologie, erfordere eine umfassende Fortbildung, zu der dieses Symposium beitrage.

 

Dr. Markus Wöhr, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie am RoMed-Klinikum Rosenheim, berichtete über die Weiterentwicklungen der medikamentösen Therapie beim metastasierten Prostatakarzinom.

 

Oberärztin Christine Waldhör, stellvertretende Leiterin des Brustzentrums am RoMed- Klinikum Rosenheim, zeigte die medikamentösen Therapiemöglichkeiten bei der Behandlung des metastasierten Brustkrebses auf.

 

Dr. Ertan Mergen, Ärztlicher Leiter der Strahlentherapie und Nuklearmedizin am MVZ, stellte das moderne Konzept der Strahlentherapie an den Standorten Rosenheim, Ebersberg und Bad Trissl vor.

Die immer differenzierter werdenden Analysemethoden der Pathologie stellte Dr. Thomas Richter aus der Gemeinschaftspraxis Pathologie in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dabei war auch die Entwicklung der „künstlichen Intelligenz“ und deren Möglichkeiten im Rahmen der Diagnostik Thema und wurde von den Zuhörern intensiv kontrovers diskutiert.

Im zweiten Teil des Symposiums stand die Behandlung des Speiseröhrenkarzinoms im Fokus. Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, zeigte die verschiedenen Möglichkeiten der endoskopischen Therapie. Eine Therapieform, die überdurchschnittlich häufig im Onkologischen Zentrum am RoMed Klinikum Rosenheim angewandt wird.

 

Prof. Dr. Katja Ott, Leiterin der Sektion oberer Gastrointestinaltrakt, berichtete über die neu erschienenen Leitlinien zur Therapie des Speiseröhrenkarzinoms, während die operative Versorgung von Speiseröhrenkarzinomen im Mittelpunkt der Ausführungen von Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, stand. Dargestellt wurden verschiedene Operationsverfahren, wobei die minimal-invasive Chirurgie immer weiter in den Vordergrund tritt.

 

Zum Abschluss zeigte Dr. Gerhard Puchtler einen ungewöhnlich positiven Verlauf einer Behandlung mit Immuntherapie am Beispiel eines metastasierten Magenkarzinoms. Das verabreichte Medikament, zugelassen in Europa seit 2019, eröffne neue Dimensionen in der medikamentösen Behandlung bösartiger Erkrankungen.

Am Ende der Veranstaltung entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, bei der auch die Finanzierung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten thematisiert wurde. Teilnehmer und Referenten waren sich einig, sich auch im nächsten Jahr wieder beim Symposium des Onkologischen Zentrums zu treffen.

 

Foto (von links): Priv.-Doz. Dr. Andreas Schnelzer, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Helmut Huff, ehemaliger Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Dr. Ertan Mergen, Ärztlicher Leiter der Strahlentherapie und Nuklearmedizin am MVZ, Dr. Markus Wöhr, Chefarzt der Urologie, Prof. Dr. Josef Stadler, Chefarzt der Allgemein und Viszeralchirurgie an der RoMed Klinik Prien, Christine Waldhör, stv. Leitung Brustzentrum, Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des Onkologischen Zentrums, Dr. Thomas Richter, Pathologe. (Nicht auf dem Bild: Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Chirurgie, Prof. Dr. Katja Ott, Leiterin der Sektion oberer Gastrointestinaltrakt).




Informationen aus erster Hand

Die Eingliederung ins Arbeitsleben ist inhaltlicher Schwerpunkt der AG „Arbeit und Beschäftigung“, die im Rahmen der Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderungen in Stadt und Landkreis Rosenheim tätig ist. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 21. November, von 17 Uhr bis etwa 19 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Landratsamtes in der Wittelsbacherstraße statt. 

Unter anderem werden die private Praxis für Ergotherapie und Arbeitsrehabilitation von Anthojo sowie die Zuverdienst- und Arbeitsprojekte des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Caritas im „Gleis 1“ vorgestellt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung für die Inklusion im Handlungsfeld Arbeit wird über die vorgesehene Exkursion mit Arbeitgebern nach Prien informiert und eine weitere Exkursion in 2020 geplant.

Wie immer sind interessierte Bürger, vor allem Menschen mit Behinderungen herzlich eingeladen. Interessierte Teilnehmer des Arbeitsgruppentreffens, die behinderungsbedingt Unterstützung benötigen, werden gebeten, dies bei der Anmeldung mitzuteilen. Anmeldungen werden telefonisch unter 08031/392 2201 oder per E-Mail an jakob.brummer@lra-rosenheim.de  entgegengenommen.




Mit dem Bus zur Stadtkapelle

Zum Herbst-Konzert der Wasserburger Stadtkapelle am heutigen Samstag um 20 Uhr in der Badria-Halle wird für die Besucher wieder ein kostenloser Busservice der Firma Hilger-Reisen angeboten. Abfahrt ist um 19.10 Uhr in Reitmehring am Busbahnhof. Fünf Minuten später hält der Bus an der Bushaltestelle beim Inn-Salzach-Klinikum in Gabersee am Kreisverkehr.

Wenige Minuten später ist eine weitere Zusteigemöglichkeit an der Bushaltestelle Innhöhe/Nördliche Burgau. Nächster Halt ist um gegen 19.20 Uhr der Busbahnhof am ehemaligen Bahnhof in der Altstadt, dann die Bushaltestelle Landwehrstraße direkt am Parkplatz Gries und drei weitere im Burgerfeld:

Bei der Haltestelle an der Ponschabaustraße (frühere AOK), an der Brunhuberstraße bei der Pfarrkirche St. Konrad und bei der Haltestelle Watzmannstraße.

Nach dem Konzert fährt der Bus die gleichen Haltestellen in umgekehrter Reihenfolge an.

Karten zum Konzert gibt es ab 19 Uhr noch an der Abendkasse.

BUA




Mit St. Martin unterwegs

Ein neues Kindergartenjahr im Haus für Kinder St. Jakob-St. Konrad hat begonnen und wartet wieder mit vielen Aktionen auf alle Kinder. Die Eingewöhnungszeit im Kindergarten haben mittlerweile alle neuen Krippen- und Kindergartenkinder gut gemeistert, und nun freut man sich auch schon auf das gemeinsame Martinsfest. Dieses findet am 15. November statt.

Alle Familien treffen sich am späten Nachmittag in den Häusern St. Jakob und St. Konrad. Von dort aus ziehen alle Kinder zusammen mit ihren Eltern, Freunden und Verwandten um 16.45 Uhr los zur St. Konrad-Kirche.

Dieses Jahr wird der Zug vom Haus St. Konrad erstmalig über die Mozartstraße führen. St. Martin mit seinem Pferd aus dem Hause der Familie Hiebl begleitet den Umzug. Zu diesem Fest sind natürlich auch wieder alle ehemaligen und zukünftigen Kindergartenkinder eingeladen. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst lassen die Teilnehmer das Fest bei heißen Getränken und Leckereien am Martinsfeuer im Kirchhof ausklingen.

Ohne den Elternbeirat könnte ein Fest wie St. Martin gar nicht stattfinden. Zum Elternbeirat gehören (vordere Reihe von links): Heidi Spenger, Lina Binder, Anne Brei, Daniela Kebinger und (hintere Reihe von links): Brandl, Janine Gries, Daniela Hörl, Johanna Weber-Misch, Angelika Oettl, Sandra Sening.

 

Auch über ein besonderes Jubiläum konnte sich der Kindergarten im Oktober freuen.  Tanja Hölzl gehört nun seit bereits 20 Jahren zum Team des Hauses. Hierzu gratulierte ihr das gesamte Haus zusammen mit Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl.




Neuer Standardexperte gesucht

Elfmeter, Freistöße und Ecken des TSV 1880 Wasserburg sind Chefsache. Gibt es einen ruhenden Ball, schreitet Matthias Haas zur Ausführung heran. Das weiß in Wasserburg jedes Kind und in der Bayernliga ohnehin ein jeder. Der einzige nicht von Matthias Haas getretene Wasserburger Eckball der vergangenen sechs Spielzeiten ist von den Statistikern auf den 19. Juli 2019 datiert und wurde von 780 Zuschauern in der Altstadt bezeugt. Diese Ecke ist deshalb in Erinnerung, weil sie von Matthias Haas eingeköpft wurde. Dass Sebastian Weber der Schütze war, wissen hingegen nur noch Statistik-Nerds. Am morgigen Samstag müssen die Löwen ohne Haas auskommen. Er ist verletzt.

Bemerkenswert ist dies Ecke vom Sommer 2019 aus zweierlei Gründen: Zum einen erzielte Matthias Haas an diesem 19. Juli als Innenverteidiger gegen den SV Pullach drei weitere Tore und sicherte mit seinem Viererpack den 4:1-Erfolg nahezu im Alleingang. Zum anderen steht am Samstag um 14 Uhr das Rückspiel in Pullach an. Ohne Haas, denn der ist am Knie verletzt.

Die Löwen brauchen also einen neuen Standardexperten. Als Voraussetzung für die vakante Stelle, wäre ein Chip im Fuß wünschenswert, der das Leder punktgenau auf die Stirn von Dominik Haas bringt. Eine bewährte Kombination, die von der A-Klasse bis zur Bayernliga gleichermaßen funktionierte. Hier liegt jedoch das zweite Problem: Auch der Einsatz von Dominik Haas ist mehr als fraglich (Schleudertrauma nach Bodycheck).

Bis dato waren die Innstädter in dieser Saison von größeren Blessuren verschont worden. Die medizinische Abteilung um Mannschaftsarzt Dr. Jörg Schüler und das Therapiezentrum Hans Friedl leistete hervorragende präventive Arbeit, um Verletzungen vorzubeugen, und arbeitet auch jetzt rund um die Uhr, um die Spieler fit zu bekommen. Das kampfbetonte Spiel gegen Kottern forderte allerdings seinen Tribut. Gegen Pullach wird es nun auf die Nachrücker ankommen, wie etwa Albert Schaberl, Markus Hartl oder Leon Simeth, die in der Offensive auch Spiele entscheiden können.

Pullach, über Jahre ein Bayernliga-Spitzenteam, steckt in diesem Jahr erstaunlicherweise im Abstiegskampf und ist auch als Tabellen-Sechzehnter nicht zu unterschätzen. Die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Benede ist von Verletzungen geplagt, kann aber nach fünfwöchiger Sperre wieder auf Sturmtank Gilbert Diep zurückgreifen.

Spielerisch ist Pullach auch in dieser Saison ausgezeichnet, jedoch mangelt es oft an der defensiven Grundeinstellung. Mit 47 Gegentreffern kassierten die Raben mehr als der Rest der Liga. Der geschickte Rhetoriker Benede betont Woche für Woche, dass die Einstellung seiner Mannschaft stimme und er nach wie vor zuversichtlich sei.

Auf Rückhalt eigener Fans kann Benede im Kampf um den Klassenerhalt nicht zählen. Fußballspiele in Pullach besuchen im Schnitt nur knapp 60 Schaulustige. Die Löwen hingegen hoffen, dass sich ihre treuen Anhänger wieder einmal zahlreich auf die Reise machen und das Gastspiel in Pullach zum Heimspiel werden lassen. Neben der Unterstützung der eigenen Mannschaft, kann auch die Frage live beantwortet werden, wer denn nun die Standards schießt.

JAH




Ein Wintertraum für Wasserburg

Historisches Ambiente, heller Lichterglanz und der Geruch nach Glühwein und Bratwurst: Der Wasserburger Christkindlmarkt hat alle Jahre seinen ganz besonderen
Reiz. Doch heuer gibt‘s eine weitere Attraktion noch obendrauf. Mit dem „Wasserburger Eiszauber“ rundet der Wirtschafts-Förderungs-Verband als Veranstalter das Programm zum Jahreswechsel ab. Die neue Hauptattraktion wird vom 29. November bis 6. Januar 2020 in der Altstadt als ,,Wasserburger Eiszauber“ stattfinden. Wir sprachen mit …

… Manuel Scheyerl (rechts) und Stefan Staudinger von der Albachinger Veranstaltungs-Firma SAS, die die Eisbahn betreiben:

 

Der WFV hat die Firma SAS Veranstaltungen aus Albaching mit den Betrieb der Eislaufbahn beauftragt. Wie kam es dazu?

Wir haben uns generell überlegt, wie wir die Altstadt Wasserburg und den Christkindlmarkt attraktiver gestalten können und dabei ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Eislaufen ist für jede Generation attraktiv, gerade aber auch für Kinder, die heutzutage nur mehr selten die Möglichkeit zum Eislaufen haben, ist diese Bahn mit Sicherheit ein absolutes Erlebnis. Ebenso ist Eisstockschießen ein sehr beliebter und gerne ausgeübter Freizeitsport.

 

Wann kann man Schlittschuhlaufen oder Eisstockschießen?

Grundsätzlich haben wir, bis auf wenige Ausnahmen (24., 25., 28. und 31. Dezember), von 28. November bis 6. Januar 2020 täglich geöffnet. Die Öffnungszeiten sind in Eislaufzeiten und Eisstockzeiten unterteilt. Eislaufen ist Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 14 bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 20 Uhr. Insbesondere, um Schulen die Möglichkeit zu geben, das Schlittschuhlaufen in den Schulsport zu integrieren, bieten wir auch Sonderöffnungszeiten an. Eisstockschießen kann man nach Voranmeldung von Montag bis Donnerstag von 18 bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. Gerade für das Eisstockschießen haben wir schon einige Anfragen, Reservierungen können per Mail an info@sas-event.de oder auch telefonisch unter 08076/888616 abgegeben werden.

 

Was ist auf der Bahn und rundherum geboten?

Prinzipiell sollen die Besucher viel Zeit fürs Eislaufen und Stockschießen haben. Natürlich sind aber auch ein paar Highlights geplant. So wird es dreimal eine beeindruckende Feuershow mit Mark King geben, die ICE Starlets aus Bad Aibling sind zweimal bei uns zu Gast und präsentieren ihr Können im Synchroneiskunstlauf. Sonntags haben wir immer unsere Eislaufmaskottchen, einen Pinguin, für alle Kinder vor Ort. Wir veranstalten zudem den Sparkassen-Cup im Eisstockschießen, ein Gaudi-Eisstockturnier mit tollen Preisen. Teilnehmen können Vereine, Firmen oder Abteilungen, Freundesgruppen oder jede andere Gruppe mit mindestens vier bis maximal sieben Personen. Für alle, die es nicht ganz so klassisch haben wollen, haben wir Anfang Januar noch die 1. Unertl- und Forstinger Bierkisten-Curlingmeisterschaft ins Leben gerufen. Dabei kann man mit Bierkisten seine Treffsicherheit beim Curlen unter Beweis stellen. Für Teilnehmer und Zuschauer sicherlich ein großer Spaß. Zum großen Finale am 6. Januar  planen wir gerade ein großes Charity-Eislaufen für eine gemeinnütze Institution aus der Region, näheres geben wir dann in unseren Flyern und der neuen Homepage (www.wasserburger-wintertraum.de) , die nächste Woche online geht, bekannt.

Direkt im Anschluss an die Bahn haben wir unsere Laterndl-Alm mit 40 Sitzplätzen, heißen und kalten Getränken sowie kleine, feine bayerische Brotzeiten. Die Öffnungszeiten sind analog der Eisbahn und jeden Donnerstag haben wir von 18.30 bis 22.00 Uhr einen bayerischen Abend mit Livemusik. Am 19. Dezember gibt es einen musikalischen umrahmten Abend mit Sepp Christandl, der die Weihnachtsgeschichte auf Bayerisch liest.

 

Bereits mehrmals konnte man in den Lokalmedien die Klimadiskussion über die Eisbahn finden, wie steht ihr zu diesem Thema?

Wir wurden nun natürlich schön öfter zu diesem Thema befragt. Energieverschwendung, ökologischer Fußabdruck und Greta Thunberg sind ja seit einiger in aller Munde. Natürlich haben wir uns bereits ganz am Anfang des Jahres, als die Vorplanungen begonnen haben, Gedanken zum Thema Energieverbrauch gemacht. Zum einen aus ökologischer Sicht, zum anderen ist es für uns auch wirtschaftlich natürlich von großem Interesse, dass wir möglichst wenig Energie verbrauchen. Völlig unabhängig von der derzeitigen Diskussion um die Eisbahn haben wir verschiedene Anbieter kontaktiert und auch mit einigen Eislaufbahnbetreibern verteilt in ganz Deutschland persönlich gesprochen. Letztlich haben wir uns für den Marktführer in Sachen Eislaufbahnen entschieden und zwar für die Firma AST, die sowohl Kunststoffeisbahnen als auch Echteisbahnen vermietet und zudem dreizehn Wasserkraftwerke selbst betreibt. Diese Wasserkraftwerke erzeugen über das Jahr zirka 100 Mal so viel Energie, wie alle Eislaufbahnen der Firma zusammen benötigen. Auch beim Thema Kunststoffeis scheiden sich die Geister. Die für Kunststoffeislaufbahnen genutzten Polyethylenplatten müssen zum einen ebenfalls hergestellt und recycelt werden, zum anderen entsteht durch das Schlittschuhfahren Mikroplastikabrieb ,was letztlich sicherlich auch ein Problem für Umwelt und die Gesundheit der Personen auf dem Eis darstellt. Zudem werden Silikonlösungen als Gleitmittel verwendet. Bei Gesprächen mit Eiskunstläufern kam ebenfalls heraus, dass trotz toller Anpreisungen der Hersteller die Lauf- und Gleiteigenschaft von Kunststoff-Eislaufbahnen nicht annähernd an echtes Eis herankommen. Wir werden aber dennoch diesen Winter selbst eine Kunststoffeisbahn besuchen und uns selbst ein Bild machen.

Abschließend werden wir dieses Jahr in jedem Fall den Energieverbrauch in Relation zu den Besuchern bewerten und daraus ein Fazit ziehen.

Übrigens: Fürs Eismachen liefern die Stadtwerke Wasserburg reinen klimaneutralen Ökostrom.

 

Alles zum Eiszauber (hier klicken) …

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Frieda Brenninger (16. April 1944 – 6. November 2019), Alteiselfing. Beisetzung mit Sterberosenkranz ist heute, Freitag, um 19 Uhr in Eiselfing. Seelengottesdienst mit Beerdigung ist morgen, Samstag, um 10.30 Uhr ebenfalls in Eiselfing.

Werner Rothmaier, Drogist (9. März 1938 – 6. November 2019). Sterberosenkranz ist morgen, Samstag, um 18.15 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Wasserburg. Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung auf dem Altstadtfriedhof ist am Freitag, 15. November, um 10.30 Uhr ebenfalls in St. Jakob.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Kaputtes nicht gleich wegwerfen

Das nächste Treffen zum „Repair Café” findet am morgigen Samstag im Mehrgenerationenhaus am Willi-Ernst-Ring in Wasserburg statt. Organisiert wird es von der AWO. Von 14 bis 17 Uhr kann jedermann mit kaputten Gegenständen vorbeikommen, um sie dort vor Ort, gemeinsam mit ehrenamtlichen Reparateuren, wieder in Ordnung zu bringen.

Im „Repair Café” treffen sich Menschen, denen die sprichwörtliche „Wegwerfmentalität“ gegen den Strich geht. Es ist für alle offen, ob jung oder alt spielt keine Rolle, fast jeder hat irgendwo ein kaputtes Gerät liegen, das er gerne reparieren möchte.

Das „Repair Café “ist ein Hilfe-zur-Selbsthilfe-Konzept: Unsere Helfer unterstützen Sie dabei, so viel wie möglich selber an Ihren mitgebrachten Geräten und Gegenständen zu reparieren. Hier wird gemeinsam geleimt, genäht und geschraubt. Es wird aber auch gefachsimpelt, geplaudert und Kaffee getrunken. Die Teilnehmer erhalten Tipps für eigene Reparaturversuche. Dass ein Neukauf billiger käme, als die nachgefragte Reparatur, ist hier kein Argument.

Das „Repair Café “ist kein gewerblicher Betrieb. Hier arbeiten nur Ehrenamtliche. Gemeinsam mit Ihnen wird versucht, die mitgebrachten Gegenstände zu reparieren. Häufig gelingt das, aber nicht immer.

Ganz wichtig also ist: Es gibt keine Garantie und keine Haftung – auch nicht für die Dauerhaftigkeit einer Reparatur.




„Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“

„Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“ heißt es jetzt dreimal in Haag. Die Geschichte ist bayerisches Volkstheater schlechthin: Die Regisseure wählten die erdigere, ohne Rokoko-Himmel-Schnickschnack auskommende Theaterfassung von Joseph Maria Lutz (1934), in der es viele ernste und ehrliche Töne gibt. Der von Gerd Niedermayer brillant gespielte Boanlkramer ist anfänglich alles andere als lustig. Wie er die kranke Frau vom Brandner zur Ewigen Ruh geleitet oder dessen Söhne tot vom Schlachtfeld am Bergisel abholt, berührt sehr.

Umso witziger wird es, wenn der von Jörg Herwegh dargestellte renitente Kaspar Brandner um sein Leben kämpft und den Boanlkramer mit Kerschengeist gefügig macht. Der bayerische Humor löst den Ernst in befreiendem Lachen auf. Wieder kommen dem Zuschauer Tränen, nun aber die des Lachens.

In einer der vielen Mails, die das Wasserburger Theaterbüro erhielt, schrieb ein Zuschauer: „Ganz, ganz, ganz große Klasse! Selten so stimmungsvolles, rührendes und witziges (alles gleichzeitig!) Theater gesehen.“

 

Die Open Air-Inszenierung im Amphitheater am Stoa bei Edling im Sommer 2019 war einer der größten Publikumserfolge des Wasserburger Theaters.

 

Nun legt das Wasserburger Theater im November dreimal nach. Die Haager Bühne präsentiert den Wasserburger „Brandner Kaspar“ im großen Haager Bürgersaal als Gastspiel. Da die Zusammenarbeit mit den Haager Theaterern sehr gut klappt, erweitert Jörg Herwegh einige Szenen und baut die Haager Bühnen-Haudegen Gabi Preuß, Johanna und Hans Furch ein.

Jörg Herwegh: „Für uns alle eine ideale Lösung, da wir ohne das Ambiente des faszinierenden Findlings inmitten des Amphitheaters die gleiche Wirkung erzielen wollen. Nun bauen wir um und fügen neue Figuren ein, die in dieser „Brandner“-Fassung auch die geschichtlichen Hintergründe der Napoleonischen Kriege und die gesellschaftlichen Lebensumstände im frühen Königreich Bayern auf dem Lande dem heutigen Zuschauer aufzeigen.

Die Aufführungen: Freitag, 15., und Samstag, 16. November, um 20 Uhr, Sonntag, 17. November, bereits um 15 Uhr im Bürgersaal Haag.

Karten im Vorverkauf gibt es bei Blumen Hangl in der Haager Hauptstraße 19, in der Buchhandlung Fabula in der Wasserburger Ledererzeile 23 sowie direkt über die Homepage www.theater-herwegh.de.

Die Plätze im Saal sind fest nummeriert. Es wird ein Catering mit Getränken und kleiner Speisenkarte angeboten.

 

 




Passend zum Wetter: Erste Lichter da

Die ersten Lichterketten hängen schon. Ab Montag, 25. November, wird die Wasserburger Altstadt wieder im Lichterglanz erstrahlen. Der Wirtschafts-Förderungs-Verband ist seit dieser Woche dabei, die Weihnachtsbeleuchtung anzubringen. Sie ist bis Heilig-Drei-Könige in Betrieb. Auch die Vorbereitungen auf den Christkindlmarkt (Start: 29. November), der heuer unter dem Motto „Wasserburger Wintertraum” über die Bühne geht,  laufen natürlich auf vollen Touren.

Die ersten Hütten und die Sparkassen-Eislauf-Arena in der Herrengasse werden ab 18. November in die Altstadt aufgestellt.

Martin Stiller vom WFV ist seit Jahren für das Anbringen der Lichterketten zuständig –  er und sein Team sind jetzt wieder in der ganzen Altstadt unterwegs.




Austausch über die Grenzen hinweg

Eindrücklich waren die Schilderungen, die Falah Hasan, Vorsitzender der Jugendorganisation der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) beim Treffen mit Vertretern der Jungen Union in Rosenheim machte. Das jahrzehntelange Ringen um staatliche Selbstbestimmung, die Unterdrückung und Ermordungen unter dem Regime Saddam Husseins und nicht zuletzt der Kampf der irakischen Kurden gegen den sogenannten Islamischen Staat waren Teil seiner Ausführungen.

Neben ihm waren Karker Tovi, der aus der Autonomen Region Kurdistan im Irak stammt und aktuell in Berlin lebt und arbeitet sowie Nali Abdul, der in Nürnberg geboren wurde und sechs Jahre lang in Kurdistan lebte, nach Rosenheim gekommen. Auch über die politischen Systeme in Deutschland und Kurdistan, die anstehenden Wahlen und die Arbeit in den politischen Jugendorganisationen wurde lebhaft diskutiert.

Einig waren sich die Teilnehmer der Runde, dass ein solcher Austausch über die Grenzen hinweg für alle Beteiligten hochinteressant und gewinnbringend sei. Matthias Eggerl, Kreisvorsitzender der Jungen Union im Landkreis Rosenheim, stellte fest: „Das Treffen heute hat klar gemacht, wie wichtig es ist, immer wieder über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Beide Seiten können im gemeinsamen Gespräch ungeheuer viel für ihre politische Arbeit lernen. Wir sollten uns über eine weitere Zusammenarbeit, gerade auch auf kommunaler Ebene in beiden Ländern, intensiv Gedanken machen.“

Einen ersten Schritt in diese Richtung konnten der Rosenheimer Kreisrat Florian Gerthner und Anton Weiß, beide in der Organisation „Junge Alpenregion“ engagiert, sogleich verkünden. Voraussichtlich im kommenden Juni wolle man auf Einladung der anwesenden Delegation nach Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan, reisen und sich vor Ort aus erster Hand informieren.




Die historische Stadtbefestigung

Um die historische Stadtbefestigung Wasserburgs geht es bei einem Vortrag mit Dr. Gerald Dobler am Montag, 18. November, 19.30 Uhr, beim Heimatverein. Der Vortrag findet im Sparkassensaal in der Rosenheimer Straße statt. Wasserburg erhielt bald nach der Verlegung des Hallgrafensitzes im frühen 12. Jahrhundert  seine erste Ummauerung. Ab 1415 ließ Herzog Ludwig der Gebartete die Befestigungen stark ausbauen, ab dem späten 16. Jahrhundert bis um 1700 kamen noch ausgedehnte Festungswerke vor allem auf dem Köbinger Berg hinzu.

1646 diente die gut geschützte Stadt sogar Kurfürst Maximilian I. für mehrere Monate als Rückzugsort und wurde 1648 vergeblich belagert. Im späten 18. Jahrhundert begann dann der Abbruch der Befestigungen, die jedoch noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in großem Umfang erhalten waren und der Stadt ein ungemein pittoreskes Aussehen verliehen, das sie für zahlreiche Künstler zum begehrten Motiv machte.

 

Heute sind von den früheren Befestigungen Wasserburgs nur mehr sehr geringe Reste erhalten. Trotzdem konnte Dr. Gerald Dobler während seinen Untersuchungen im Auftrag der Stadt zahlreiche neue Erkenntnisse gewinnen, die er im Rahmen seines Vortrags vorstellen wird.

 




Bräukirta beim Suranger

Der traditionelle Bräukirta beim Suranger in Amerang findet wieder am kommenden Sonntag und Kirta-Montag statt. Am Sonntag gibt’s dazu ab 11 Uhr einen speziellen Mittagstisch. An beiden Tag ist ab 13.30 Uhr Kaffee und Kuchen angesagt. Ab 17 Uhr wartet die Wirtsfamilie Grasser dann in gemütlicher und zünftiger Atmosphäre jeweils mit besonderen Kirta-Schmankerln auf.




Kostenlose Energie-Beratung

Wärmepumpen, Windkraftanlagen, Fotovoltaik oder das Mini-Wasserkraftwerk – es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten das eigene Haus oder Unternehmen umweltschonend mit regenerativen Energien zu versorgen. Was macht am meisten Sinn? Das kann in einer kostenfreien Energieberatung besprochen werden. Das Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rosenheim bietet diese in Kooperation mit der Energiezukunft Rosenheim und dem Verein Bayern-Energie am 14. November.

Themen können Stromerzeugung, Einsparmöglichkeiten oder Wärmedämmung sein. Zudem gibt es eigens eine kostenlose Beratung zur Elektromobilität. Anmelden können sich neben privaten Haushalten auch Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim. Erforderlich ist allerdings eine telefonische Anmeldung im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/392 1089.
 




Morgen geht’s zum TSV Ebersberg

Bereits die dritte Partie der Rückrunde in der Fußball-Bezirksliga steht für die Spielgemeinschaft Reichertsheim-Ramsau-Gars am morgigen Samstag auf dem Programm. Die SG RRG wird dann beim TSV Ebersberg antreten. Das Spiel wurde auf 15 Uhr vorverlegt.  

Beim 2:2 Unentschieden gegen den TSV Bad Endorf zeigte die SG RRG zwei Gesichter. In den ersten 45 Minuten hatten die Endorfer mehr vom Spiel und führten verdient mit zwei Toren Vorsprung. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war bemerkenswert. Das Team um Mittelfeldmotor Korbinian Klein drehte auf und sicherte sich einen Punkt. Da sich beide Hälften derart unterschiedlich gestaltet hatten, ging das Ergebnis für beide Teams in Ordnung.

Für die kommenden Partien wird sich im SG-Lazarett kaum etwas verändern. Das Hinrundenaus von Fischberger, Eisenauer und Bockmaier ist sicher. Ob Christian Bauer und Thomas Schaberl noch vor dem Frühjahr wieder einsatzbereit sein werden ist hingegen noch völlig offen. Für die Partie gegen Ebersberg wird zudem Sebastian Pichlmeier aus privaten Gründen fehlen.

Der TSV Ebersberg findet sich derzeit mitten im Abstiegskampf wieder. Mit zwölf Zählern liegt das Team auf dem vorletzten Rang. Der Nichtabstieg soll ab dieser Woche mit neuem Personal doch noch gelingen. So stellte der TSV Heiko Baumgärtner als neuen Cheftrainer vor. Dieser beerbt Pero Knezevic.

Damit ist Ebersberg schwer einzuschätzen. Trotzdem darf die SG den TSV nicht unterschätzen. Das Hinspiel war lange eine offene Partie und Ebersberg benötigt dringend Punkte vor der Winterpause, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

GE




Mit „Toby” im Rettungseinsatz

Zwei Jahre hat Alexandra Kriechbaumer von den Johannitern mit ihrem Hund „Toby” trainiert, um Menschen in Notlagen zu finden – und das obwohl Alexandra erst 20 Jahre jung ist. Nun hat das Team aus Hundeführerin und Hund die anspruchsvolle Prüfung bestanden. Damit ist Alexandra nicht nur die jüngste Rettungshundeführerin der Johanniter im Landkreis Rosenheim, sondern sogar in ganz Bayern.

Im Leben der jungen Sanitäterin aus Bad Endorf spielen Tiere eine große Rolle. Nicht nur, weil sie hauptberuflich als tiermedizinische Fachangestellte in einer Tierarztpraxis tätig ist: „Meine Eltern sind beide ebenfalls in der Johanniter-Rettungshundestaffel aktiv und so bin ich in dieses Ehrenamt reingewachsen“, erklärt Alexandra Kriechbaumer.

Ihre Ausbildung zur Rettungshundeführerin umfasste sowohl eine Sanitätsausbildung wie auch eine Katastrophenschutz-Grundausbildung. Sie lernte zudem verschiedene Einsatztaktiken, Erste Hilfe am Hund, und auch Navigation oder Funk

Bei der Prüfung folgte nach einem Theorietest für die Hundeführer im ersten Praxisteil ein Verweistest. Die Hunde mussten dabei ihren Hundeführern einen gefundenen Menschen anzeigen. Dabei durften die Vierbeiner dem Vermissten jedoch nicht belästigen, denn im echten Einsatzfall muss gewährleistet sein, dass Rettungshunde einen möglicherweise Schwerverletzten nicht bedrängen.

Beim Gehorsamkeitstest kam es auf das gute Zusammenspiel der Teams an. Geprüft wurde unter anderem, ob der Rettungshund auf Kommandos korrekt reagiert und seinem Hundeführer auch ohne Leine folgt, auf Befehl stehen oder auch entspannt in einiger Entfernung zum Hundeführer liegen bleibt. Nach Bestehen dieser beiden Teilprüfungen stand für die Flächensuchhunde die Suche an. Nur 20 Minuten hatten die Teams Zeit, zwei Vermisste zu finden. Nach dem Auffinden durch den Hund war die Aufgabe des Hundeführers die schnelle und korrekte Erstversorgung der Person.

In den vergangenen vier Wochen wurden die Retter auf vier Pfoten der Johanniter aus dem Landkreis Rosenheim zu vier Einsätzen alarmiert.

Für Einsätze und Übungen sucht die Johanniter-Rettungshundestaffel derzeit auch wieder neue Ehrenamtliche, die sich gemeinsam mit ihrem maximal zwei Jahre alten Hund ausbilden lassen wollen und auch Einsatzhelfer ohne Hund.

Informationen gibt es unter 08071 95566 oder wasserburg@johanniter.de.

Über die Arbeit mit Rettungshunden

Die Johanniter-Rettungshundestaffeln sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes betreiben die nach DIN 13050 zertifizierten Rettungshundeteams in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren die Personensuche nach Vermissten. Nur mit gültiger Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz. Die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Spürnasen engagieren sich ehrenamtlich und sind für ihre umfangreichen Aus- sowie Weiterbildungen auf Spenden angewiesen. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert zwei bis drei Jahre und wird mit der Rettungshundeprüfung abgeschlossen, die alle 24 Monate wiederholt werden muss.

GB