Zuschuss für neues Kinder- und Jugendtheater

Wasserburger Hauptausschuss gibt grünes Licht - Allerdings nicht in voller Höhe

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theater-900x900Beim Theater Wasserburg  gibt es jetzt eine neue Sparte: Jörg Herwegh, der vor kurzem sein Theater „Narrenschiff“ aufgegeben hat (wir berichteten), wird dort ein Kinder- und Jugendtheater etablieren. Dafür stellte das Theater jetzt bei der Stadt einen Zuschussantrag, der von den Mitgliedern des Hauptausschusses grundsätzlich befürwortet wurde – allerdings nicht in voller Höhe.

7500 Euro war die Summe, die das Theater Wasserburg für das neue Jugendtheater gerne gehabt hätte. 5000 Euro wurden es letztlich. „Dafür beginnen wir mit der Förderung so zu sagen als Anschub schon heuer und nicht erst im kommenden Jahr“, sagte Bürgermeister Michael Kölbl bei der Ausschussitzung.

Damit wollte sich die Kulturreferentin der Stadt, Edith Stürmlinger (Bürgerforum) allerdings nicht ganz zufrieden geben. „Es geht auch um Fördergelder durch den Freistaat. Der orientiert sich bei seiner Bezuschussung an den Summen, die die Stadt bereitstellt.“ Sie plädierte deshalb für die volle Summe. Darauf der Bürgermeister: „Fürs Jugend- und Kindertheater sehe ich die Stadt jetzt nicht so in der Pflicht. Da müssen auch mal andere Träger ran. Gerade wenn es um die Zusammenarbeit mit den Schulen geht, sehe ich eher den Landkreis gefordert.“

Oliver Winter (CSU) stieß ins gleiche Horn: „Ich finde es nicht gut, wenn wir die Zuschüsse wie mit der Gießkanne ausschütten. Mir fehlt da ein genauer Kostenplan.“ Ähnlich sah es Wolfgang Janeczka (SPD): „Ich bin für die kleinere Summe. Dann sollten wir mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt. Nachlegen können wir ja immer noch.“ Und seine Fraktionskollegin Dr. Christine Mayerhofer: „Ich finde, das ist grundsätzlich ein schönes Projekt. Mich freut es besonders, dass Jörg Herwegh da einen Platz gefunden hat.“ Dennoch sei sie auch erstmal für die niedrigere Summe.

Stürmlingers Antrag auf 7500 Euro Zuschuss wurde mit einer gegen sechs Stimmen abgelehnt. Ein 5000-Euro-Zuschuss letztlich mit sieben zu null befürwortet. HC

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