„Wir brauchen Sie!“

Fröhlicher Abschluss an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Wasserburg

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schuleWasserburg – Lachende Gesichter, die für sich sprechen: Auch an der Berufsfachschule für Krankenpflege der RoMed Klinik Wasserburg hatten die Schüler – 23 junge Damen, fünf junge Herren – Grund zum Feiern! Sie haben ihr Examen zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in geschafft und bekamen von Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Zum Teil mit besonderen Leistungen: Für den Staatspreis mit einem Gesamt-Notendurchschnitt unter 1,5 wurden Anna Jell und Dolgor Patarkheeva nominiert, Matthäa Angermaier erwarb im Rahmen des Schulversuchs „Berufsschule plus“ zusätzlich die Fachhochschulreife.

Alle Absolventen erhielten nicht nur viel Lob für ihre Leistungen und ihre Berufswahl, sondern auch die besten Wünsche für ihren weiteren Lebensweg.

Mit persönlichen Worten gratulierten der stellvertretende Landrat Josef Huber, der zweite Bürgermeister der Stadt Wasserburg Werner Gartner, der Personaldirektor Hans Daxlberger, die Ärztliche Leiterin Dr. Dr. Petja Piehler und der stellvertretenden Pflegedirektor Hans Albert.

Josef Huber sagte: „Wir investieren in den nächsten Jahren knapp 100 Millionen Euro in den Klinikstandort Wasserburg. Bleiben Sie den Kliniken im Landkreis wohlgesonnen – wir brauchen Sie.“ Der Pflegeberuf sei kein Handwerk, sondern erfordere spezielle Kompetenzen. „Bleiben sie neugierig, erweitern Sie Ihr Wissen immer weiter und werden Sie selbstbewusste Partner der Ärzte!“ riet er den Absolventen.

Werner Gartner betonte, dass die geänderte Berufsbezeichnung in Gesundheits- und Krankenpfleger deutlich mache, dass die Prävention einen immer größer werdenden Stellenwert für die Gesellschaft habe. Man könne diesen Beruf nicht nur erlernen, sondern benötige Empathie und die Fähigkeit sich in die Patienten hinein zu fühlen. Ihr Abschluss wirke wie ein Türöffner und biete gute Chancen für die Zukunft. „Nutzen Sie diese“, empfahl er den Absolventen.

Personaldirektor Hans Daxlberger riet augenzwinkernd: „Feiern Sie heute ausgelassen, danach fängt der Ernst des Lebens an.“ Er bedankte sich auch bei den Lehrern, die die gleichbleibend hohe Qualität der Ausbildung gewährleisteten.

Dr. med. Dr. med. univ. Petja Piehler, Ärztliche Leiterin der RoMed Klinik Wasserburg, betonte: „Der jetzige Abschluss ist der erste Meilenstein, der Weg vor Ihnen ist noch lang.“ Sie wünschte den Absolventen, dass sie Erfahrung und Weisheit sammeln und sich gleichzeitig die Offenheit und Heiterkeit der Jugend bewahren mögen. Nach einem Rezept von Catharina Elisabeth Goethe gab sie den Anwesenden Tipps, wie man ausgeglichen durch das Jahr kommt.

Auch der stellvertretende Pflegedirektor Hans Albert beglückwünschte die Absolventen: „Sie haben drei harte Jahre erfolgreich bewältigt. Heute sind Sie begehrte Fachkräfte!“. Von den beiden Abschlussjahrgängen an den Schulstandorten Rosenheim und Wasserburg hätten sich über die Hälfte der Absolventen dazu entschlossen, in den RoMed Kliniken zu bleiben, was ihn sehr freute.

„Was hat der Spruch: `Der Weg ist das Ziel` mit der Berufsfachschule für Krankenpflege zu tun?“ mit diesen Worten begrüßte Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl die Anwesenden. Sie hätten die Ausbildung mit Schwung und Elan begonnen, manche Steine bei Seite geschoben, bergauf und bergab gegangen und es dann schließlich geschafft! Damit sei es jedoch nicht abgeschlossen, sondern das Kapitel gehe weiter. „Geht los mit festem Schritt, nehmt die Herausforderungen an, meistert sie und lernt daraus“ riet sie den Absolventen. Das nächste Jahr bringe dem Schulstandort eine neue Herausforderung. Mit Beginn des nächsten Ausbildungskurses zum 1. April 2016 gäbe es dann sechs Kurse mit insgesamt 180 Schülerinnen und Schülern.

Klassensprecher Simon Haslberger ergriff zum Schluss das Wort und bedankte sich bei den Lehrerinnen, Dozenten und Praxisanleitern für die Unterstützung, die jederzeit gewährt wurde.

wasserburg

Unser Foto: Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl und Klassenleiterin Angelika Müller freuten sich mit den Absolventen.

Foto: RoMed-Klinik

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