„Wir bauen eine Schule – sei ein Teil davon!“

Besonderes Benefizkonzert der Rhythmusgruppe Harpfing für Wasserburger Verein

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benefiz 2Wasserburg/Harpfing/Waldhausen – „Wir bauen eine Schule – sei ein Teil davon!“ Das ist das Motto des Benefizkonzerts der Rhythmusgruppe Harpfing an diesem Sonntag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr in der Kirche Waldhausen. Wie auch in den vergangenen Jahren spendet die Rhythmusgruppe den Erlös einem guten Zweck – diesmal kommt er dem Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“ zugute. Vorsitzender ist Andreas Bauer aus Wasserburg. Das aktuelle Projekt widmet sich dem Neubau einer Schule in Nepal, die durch ein Erdbeben zerstört wurde.

plakat-harpfing

Von dieser Idee sehr angetan, entschloss sich die Rhythmusgruppe Harpfing mit dem Spendenerlös des Konzerts im Oktober den Verein zu unterstützen.

Harpfing

… hier bei einem Auftritt in der Kirche St. Margaretha von Unterübermoos bei Pfaffing.

Die buntgemischte Rhythmusgruppe Harpfing – unter der Leitung von Waltraud Weiß – entstand durch die Lust und Freude am Singen.
Das Liederrepertoire reicht von Kathi Stimmer-Salzeder, über Sister Act, die Seer, Peter Maffay und vieles mehr, womit die Gruppe auch Taufen, Hochzeiten und Gottesdienste gestaltet.

Im Rahmen des Konzertabends stellt der Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“ seine Arbeit vor. Seine Mitglieder sind rein ehrenamtlich tätig. Der Verein entstand aus der Idee heraus, für hilfsbedürftige Menschen da zu sein. Seit der Gründung wird das Ziel verfolgt, an den Stellen zu helfen, an denen die Not am größten ist.

Wie das Nepalprojekt zustande kam – ein Bericht von Petra Schefthaler

Unser Foto ganz oben zeigt sie im März 2015 bei ihrem Besuch in Nepal.

Die Schule hat Bill 2008 aufgrund einer Freundschaft zu seinem Bergguide M.B. ausgesucht, als er ihn auf einer Tour durch dieses faszinierende Land begleitete. Durch viele Gespräche auf dieser Tour ist Bill klar geworden, dass Schulbildung dort das Wichtigste für die Kinder ist, damit sie die Situation ihres Landes verbessern können.

M.B. war selbst bis zu seinem 17. Lebensjahr Analphabet und erzählte, dass es in seinem Geburtsort Jantarkhani aufgrund fehlender finanzieller Mittel keine 8. Klasse gibt. Somit begann Bill ab November 2008 einen Mathematik- und einen Englischlehrer zu finanzieren, damit den Kindern mehr Unterrichtsqualität und ein Schulabschluss ermöglicht werden konnte. Da die räumlichen Bedingungen sehr schlecht waren, starteten 2011 die ersten Umbaumassnahmen der vorhandenen Räume (Isolierung, Holzböden u Fenster)

2011 erfolgte der 1.Neubau eines einstöckigen Schulgebäudes mit zwei Klassen und einem Lehrerbüro.

2014 war der letzte Bau eines Schulgebäudes mit drei Klassen.

Es besuchen momentan 300 Kinder mit viel Freude die Schule in Jantarkhani. Ein Riesenvorteil ist, dass unser Freund MB die Spendengelder direkt vor Ort verwaltet und genau abwägt, wo er was verwendet. Somit kommt das Geld ohne Umwege genau da hin, wo es hin soll.

In diesem Jahr nun am 1.März 2015 starteten MB, Bill, Fred und ich mit dem Geländejeep von Kathmandu Richtung Okhaldhunga über teils extreme Strassen. Nach einer Nacht beim Schuldirektor ging’s zu Fuss weiter in das Bergdorf Jantarkhani, wo wir bei MB’s Bruder und seiner Familie wohnen konnten. Die Leute dort sind sehr arm, aber unglaublich gastfreundlich. Am nächsten Tag gabs eine feierliche Einweihung des letzten Schulbaus. Wir wurden mit Blumenketten empfangen und die Kinder sangen und tanzten und zeigten uns stolz ihre neue Schule.

Wir hatten 40 Kilogramm Kinderkleidung und Mützen dabei und einen Grossteil verteilten wir im Dorf.

MB sagte uns, wo sehr arme Familien leben und bei denen gingen wir dann vorbei und brachten Kleidung. Das waren sehr schöne Momente, wie gross die Freude bei diesen Menschen war.

Nach der Schuleinweihung ging es zu Fuss über die Berge über Bhandar und Shivalaya nach Jiri. Auf unserem Weg kamen wir in viele abgelegene Bergdörfer, wo wir mit Kleidung und Mützen viel Freude bereiteten und immer gastfreundlich empfangen wurden. Von Jiri ging’s dann mit dem Jeep nach Kathmandu.

Durch das Erdbeben in diesem Jahr aber wurden leider große Teile der Schule komplett zerstört und unser Freund MB berichtet von katastrophalen Zuständen.

Deshalb wollen wir noch Ende des Jahres runterfliegen und versuchen, die Familien vor Ort zu unterstützen und die Schule wiederaufzubauen.

Quelle bmm de

Der Verein bmm.deBegegnungen mit Menschen e.V.

Kontaktadresse:
Holling 3a
83567 Unterreit

E-Mail: verein.bmm@gmail.com

Vereinssitz:

1. Vorsitzender

Andreas Bauer aus Wasserburg

Spenden

 

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