Wild und sehr feurig: Die Perchten waren da

Schauriges Schauspiel lockte gestern viele in die Stadt Wasserburg

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Percht 1Ein sehr schauriges Schauspiel – und auch diesmal wieder ein absoluter Publikumsmagnet. Faszination strahlen die Perchten aus, die gestern den Wasserburger Christkindlmarkt aufsuchten. Und zwar aus dem deutsch-österreichischen Grenzland – aus Laufen! Der Krampus- und Perchtenbrauch kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die älteste Teufelsmaske gab es in Altgastein um 1850 und auch in Salzburg lässt sie sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Perchten, die von Ort zu Ort und von Haus zu Haus gehen, treiben die bösen Geister und Dämonen aus. Ein wilder, feuriger Besuch gestern in unserer Stadt am Inn. Unsere Bilder …

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Fotos oben:   mb

Fotos: Rosi Lebmeier

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20 Gedanken zu „Wild und sehr feurig: Die Perchten waren da

  1. Das Einzige, das ich gestern von dieser Teufelskasperlei mitbekommen habe – und das auch schon die Jahre davor – waren flüchtende Familien mit völlig verängstigten Kindern! Respekt! Aber wehe, wehe der grosse, untraditionelle Erfrischungsgetränke-Truck will für einen Tag die Stadt besuchen…
    Rosenheim ist da übrigens ein bisschen schlauer: da werden die Perchten nicht am Christkindlmarkt auf unschuldig schlendernde Passanten losgelassen, sondern andernorts – nur mal so als Anregung.

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  2. So ein Schmarrn. I hobs in Attl gseng. Warn super. Ham recht guad auf de Kinder aufpasst und Lutscher verteilt. Is ein oider heimischer heidnischer Brauch. Es soin de bösen Geister vertrim wern. Anscheinend san woi nur konsumfördernde Aktionen aus Übersee wia Halloween und der Coca Cola Weihnachtsmann a tolle Sach. So ein Schmarrn! Wer des ned versteht, konns ah auf hochdeutsch hom.

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  3. @ Xanderl
    Die Perchten sind uraltes Brauchtum. 1 Stunde sind sie jedes Jahr auf dem Christkindlmarkt in Wasserburg. Da muss ich ja als Familie mit Kindern nicht unbedingt hingehen oder stehen bleiben, wenn sich die Kinder fürchten. Oder ich spreche vorher mit meinen Kindern und erkläre ihnen die Hintergründe für das Perchten-Brauchtum, statt sie vor den Fernseher zu setzen, wo sie dann den ach so tollen roten Truck als Weihnachttradition vorgegaukelt bekommen.

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  4. Das ist einfach Hooliganismus unter dem Deckmantel der Tradition, in Wasserburg haben die Perchten keinerlei Tradition, dass sieht man allein daran, dass sie von weit her angekarrt werden.
    Tradition liegt aktuell einfach total im Trend, auf den Volksfesten tragen alle jungen Leute Tracht und es wird fieberhaft nach Tradition gesucht, welche man wieder beleben kann siehe Perchten, meine Oma kennt diesen Brauch nicht und lebt seit 80 Jahren in der Region, scheint also eine importierte Tradition zu sein und manchmal hat man das Gefühl, dass einfach nur ein Grund zum Feiern und vor allem hemmungslosen Saufen gesucht wird…aber das ist meine Generation, Hedonismus über alles, das hat wenig mit einem kulturellen Interesse an Tradition zu tun, aber so können sich’s die Eltern halt vielleicht auch schön reden.

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    1. Liebe Grantler
      wenn Euch so etwas nicht gefällt und Ihr aber beide ! vor Ort wart, frag ich mich doch warum Ihr nicht gleich zu Hause geblieben seit. Es gibt genug Besucher die sich jedes Jahr darauf freuen uns zu sehen.
      Besonders Kindern gegenüber verhalten wir uns sehr „respektvoll“. Was man von so manchen Erwachsenen Besuchern nicht sagen kann. Da müssen die Kinder vor den grausigen Perchtenmasken geschützt werden, dafür werden diese dann lauthals mit z.B. „schleich dich du blöde Sau“ beschimpft. Da frag ich mich doch was pädagogisch wertvoller ist….. Perchten haben eine sehr alte Tradition die aus dem Grenzgebiet Bayern/Österreich stammt. Zu googlen im Internet 🙂 Uns mit Hooligans zu vergleichen ist einfach eine bodenlose Frechheit. Wenn man sich die Bilder der gestrigen Veranstaltung anschaut, sieht man ja gleich wie verschreckt die alle ausschauen 😉 Nur lachende Gesichter. Wie kommt das nur?!
      Bis zum nächsten Jahr. Ich freu mich schon auf Euch. Eure Hexe

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  5. @Hexe
    Kinder zu erschrecken, verängstigen oder dergleichen ist jedenfalls pädagogisch deutlich weniger sinnvoll, als wie wenn Eltern ihren Kindern zeigen, wie man sich expressiv gegen Angreifer wehrt.
    Bleibt nächstes Jahr in eurem Grenzgebiet, ich lass mir nämlich bestimmt von keinen „zuagroasten“ Laufener hier erzählen, wann ich mich in meiner Stadt aufhalten darf und wann ich besser zu Hause bleibe.

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    1. Ganz richtig: was hier in unserer Stadt stattfinden darf und was nicht, darüber sollten immer noch wir alteingesessenen Wasserburger befinden dürfen. Und zwar nach der Formel „je alteingesessener, desto befindlicher“. Am besten wärs, jeder Veranstalter von was auch immer (Flohmarkt, Nationenfest, Christkindlmarkt, Weinfest, Bürgerspiel etc.) muss zunächst mal eine Hausbefragung machen, ob uns das auch wirklich genehm ist.
      Dabei hat zunächst jeder Altstadtbewohner 2 Stimmen, Wasserburger außerhalb der Altstadt eine Stimme. Diese Stimmenanzahl wird zunächst mit den Jahren, die man schon in Wasserburg mit Erstwohnsitz gemeldet ist, multipliziert und anschließend mit der Anzahl der Generationen, seitdem die Familie hier ansässig ist potenziert.

      Pro Verein, in dem man einfaches Mitglied ist, erhöht sich die Stimmenzahl nochmals um 10% und je Vereinsvorstandsamt um 20%.
      Nur so können wir nachhaltig verhindern, dass irgendwelche Zuagroasten meinen, da bei uns irgendwelche Kokolores veranstalten zu müssen. Das oben beschriebene System mag dabei zwar kompliziert erscheinen, aber die Zeit für den ganzen Rechenzinnober hätten wir dann ganz bestimmt. Wär ja schließlich sonst auch nicht mehr viel los.

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      1. Grenzland-Percht

        Dann macht doch eure „Volksabstimmung“ eventuell geht die Auszählug zu Gunsten des Brauchtums aus.
        Man kann Brauchtum durchführen und auch in einer anderen Region vorführen. Es gibt Menschen die nicht die Möglichkeit haben, oder nur eingeschränkt, dahin zukommen wo das Brauchtum durchgeführt wird.
        Wir haben Ihnen Freude und Abwechslung in ihr Leben gebracht!
        Ihr Lachen, dass Beifall klatschen, Gruppenfotos mit den Perchten machen, all das war eine willkommene Abwechslung im „STIFT ATTEL“
        Und genau so verhalten wir uns immer, egal wo wir für den Erhalt des Brauchtums auftreten ! ! !

        Mit freundlichen Gruß
        Ein Grenzland Percht

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        1. Es gibt ned nur die Grenzlandperchten, auch in Kirchsseon, Eglharting bei Minga sind seit Jahren die Perchten eine Tradition. Wo diese Auftritte in der Vorweihnachtszeit bzw. Raunachnaechte machen, versammeln sich immer viele begeisterte Zuschauer. Da kann ma ned song, de Leid gfeud des ned. Ma braucht ja ned hin geh. Entweder es gfeud oan oda ned.
          Margit

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        2. Liebe Grenzlandperchten … und alle anderen,
          ich hab Euch dieses Jahr leider verpasst! So ein Mist! War etwas indisponiert!
          Für mich seid ihr immer eine Art Katharsis, Reinigung, wenn ich mich in der Stunde, in der ihr in Wasserburg seid mutig auf die Straße begebe: Grauen und Schrecken mit allen Sinnen und dann der Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Alles pädagogisch-psychologisch-soziales-theaterwissenschaftliche (Halb)Wissen ist dahin und der Kopf ist ausgeschaltet und ich genieße: das archetypische Erschrecken, wenn plötzlich aus der Menschenmasse aufgetaucht einer von Euch vor mir steht, mich tratzt;
          Eure Demut, Unterwürfigkeit, mit denen ihr den Kindern begegnet; den Mut wiederum der Kinder, sich Euch zu stellen, Euch anzuschauen, die Hand zu geben und zu streicheln – dann ihr Stolz! Und erst die jungen Madln! Die Wimperntusche fällt ihnen von den Augen und dann funkeln sie. Und Euer Kampf zu Ehren Frau Perchtas – Sieg des Licht gegen die Dunkelheit! Macht weiter so und kommt! Die Weihnachtstrucks und Lichterelche sind nicht unser und …. pssst …. bald kommt ja auch das Christkind! Nicht der Weihnachtsmann!
          @Steffi: ich stimme dir zu! Weiter noch, was auf den rechteckigen großen und kleinen elektronischen „Leinwänden“ für Kinder und Jugendliche zu sehen ist, verschreckt in seiner teilweisen Absurdität nur 2-dimensional-digital und ist in einem Kasten – „…das ist ja nur ein Film!“ – beliebter erzieherischer Satz! Wird’s vielfältiger, sinnlicher und lebensnah erfahrbar, dann scheint es teilweise menschlich-intellektuelle Überforderung und Angst zu sein!
          Ich freu mich auf’s nächste Jahr, liebe Laufener Perchten! Dann bin ich wieder dabei!

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          1. Grenzland-Percht

            Hallo mir nicht bekannter Uli : -)
            schau mal auf unsere Seite: http://www.Perchten.net unter Auftritte!!

            Der am 20.12.14 findet im Wald statt und der am 5.01.15 ist eine Rau Nacht.
            schöne Feiertage wünscht der Grenzland-Percht

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  6. Schade, dass Menschen, die gegen bestimmte Dinge/Events sind, verbal oft so ausfallend werden! Jeder kann doch Jedem seine Meinung und Einstellung zugestehen ohne ausfallend zu werden?!. Angesichts der Bilder und v.a., wenn man sich die Perchten „live“ angesehen hat müsste man doch auch als Kritiker“ eingestehen können – „mia gfoits zwar ned, aber de andern hoid scho“. Aus Erfahung und auch psychlogisch fundiert!: Kinder lieben es sich zu gruseln! An der Hand von Mama und Papa erkennen und lernen sie, was Schauspiel ist und dass sie in manchen Situationen keine Angst haben müssen!

    Wenn ich ein Kind habe, das sich davor tatsächlich fürchten sollte oder einfach noch nicht reif und alt genug ist für die Veranstaltung, dann geh ich halt nicht hin. Soviel Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl, denke ich, haben Eltern die gemeinsam mit ihren Kindern einen Bummel durch Wasserburg machen! Und wie gesagt, betrachtet man die Bilder und liest Berichte von Familien die mit den Kindern dort waren >> Liebe Kritiker – gebt doch auch mal zu, dass Eure Meinung vielleicht ein bisschen sehr aggressiv und voreingenommen formuliert ist und einfach nur Eurem eigenen „richtig/falsch Denken “ entspricht aber doch nicht das „non plus ultra“ sind!?

    Einem wahren Grantler mag das tatsächlich schwer fallen, aber jemand der ein bisschen Toleranz und Weltoffenheit – (zumindest bis zur bayerisch/österreichischen Grenze, big smile) in sich trägt – könnte doch nun auch sagen: „So hob i`s a ned gmoand“. Ich finde es nämlich furchtbar schade, wenn derlei Hammerkommentare, den Anschein bieten – GANZ Wasserburg denke so! Diejenigen die sich engagieren, ob beim Trachtenverein oder bei den Perchten könnten sich nämlich irgendwann denken: „Mei wenn ma nur no bläd ogred werd, dann meng ma hoid nimma!“

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  7. Wisst ihr was wenn die Traditionalisten tolerant wären hätte ich gar nichts gesagt. Meistens ist es aber doch so dass gerade die, die Toleranz für ihre Tradition fordern die sind die am lautesten über „moderne“ Bräuche wie „Halloween“ und dergleichen schimpfen. Daran haben die Kinder genauso Spaß! Diese Art von Kulturfaschismus a la alles aus Übersee ist kommerzieller Dreck und „unsere“ Traditionen sind „besser“ motivieren Menschen wie mich euch mal ein bisschen Gegenwind zu geben, denkt da mal drüber nach.

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    1. @ MenschMeier
      Ich mag gar nicht mit IHNEN dikutieren. Nur so viel und damit das alle lesen können: Meine „Waffe“ als Angreifer war ein LUTSCHER…………….

      @ koni, steffi könig, margit, ulli und Susanne
      vielen, vielen Dank. Ich kenne einige Wasserburger und weiß, dass die durch die Bank freundlich sind und auch die gängigen Umgangsformen beherrschen 🙂

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      1. @ALLE: als Wasserburger wusste ich z.B. dank der „Wasserburger Stimme“ oder den „Heimatnachrichten“ , das am Samstag um 17.00 die Perchten kommen. und wenn ich es nicht gewusst hätte, dann hätte ich es aufgund der vielen Menschen, die sich entlang des Rathauses wartend aufgestellt hatten, gemerkt. spätestens hier hätte ich die Wartenden freundlichen Wasserburger fragen können, worauf man wartet, und wenn mir dieser Brauchtum nicht gefällt, wäre ich gegangen und somit dem „Fürchten“ aus dem Weg gegangen.
        Wir als Familie mit Kindern (die noch nicht in die Schule gehen) haben viel über die Perchten im Vorfeld gesprochen und unsere Kinder wollten das sehen.
        Am Anfang waren die Kinder ängstlich neugierig, als die ersten Perchten an uns vorbeikamen, mehr neugierig, und als die erste Hexe einen kleinen gebastelten Besen in die Hand gedrückt hat, glücklich.
        Abends haben wir dann noch etwas darüber gesprochen und es gab KEINE Albträume – und die letzten Tage wurde ich schon gefragt, wann die Perchten wieder kommen…
        (im übigen vermute ich, dass die Perchten nicht willkürlich und spontan nach Wasserburg kommen, um uns zu erschrecken, sondern dies mit den Organisatoren des Christkindlmarktes Wasserburg abgesprochen ist)

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    2. Grenzland-Percht

      @MenschMeier,
      sie sollten sich erst mal kundig machen mit Bräuchen aus „Übersee“ !!!! Halloween stammt ca. aus dem Jahre 1840 und kommt ursprünglich aus Irland.
      Irländische Einwanderer die nach Amerika gegangen sind haben den Brauch mitgenommen.( Sind mehr Kilometer als von Laufen nach Wasserburg)
      Aber ein roter Leuchtdioden Laster & St. Claus der durch den Schornstein kommt, das ist Tradition……. hier geht’s doch nur um Werbung und Umsatz der schwarzen Limonade!!!
      Wenn ich die vorher gehenden positiven Kommentare lese, würde ich Ihnen empfehlen sich nächstes Jahr unseren Lauf anzuschauen. Ich lade Sie hiermit persönlich ein.
      Man kann auch „Grantler“ Einstellung ändern…….man muss nur wollen!!!!!
      Da die mir bekannte Hexe einen Lutscher als Waffe hatte, muss ich zugeben…..ich hatte auch eine und diese werde ich nächstes Jahr wieder dabei haben!!!!
      EIN OFFENES HERZ für die Kinder, deren Eltern und den anderen Besuchern des Christkindel-Marktes………….für Sie natürlich auch.

      Gruß vom Grenzland-Percht

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      1. Holger Kalvelage

        Ein sehr gutes Statement angesichts der Angriffe in dieser Dikussion Herr Grenzland Percht. Chapeau! Ich würde mir wünschen, dass man ein entspannteres Verhältnis zu traditionellen wie moderneren Bräuchen hätte. Beides kann durchaus nebeneinander existieren und gepflegt werden und ein jeder kann sich entscheiden, was er sehen mag oder nicht. Und dazu zähle ich auch Halloween, das eine sehr alte keltische Tradition ist. Als Amerikanismus sxhwappt diese „Tradition“ eben auch zu uns herüber wie auch Santa Claus. Aber das jetzt im Falle von Santa Claus schon viele Jahrzehnte….wo fängt Tradition an? Sollte doch jeder selbst entscheiden können, ohne dem anderen das eine wie das andere madig machen zu wollen. Besonders in der Vorweihnachtszeit steht uns allen ein wenig Toleranz und Nachsicht doch ganz gut zu Gesicht, wenn das Thema Weihnachten mehr sein soll als Kommerz und Glühwein.

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  8. Mein Kommentar zielte jetzt nicht darauf ab, die Perchten zu verteufeln – dafür und für die Wortwahl der „Teufelskasperlei“ möchte ich mich auch bei Hexe und Grenzland-Percht, sowie allen anderen entschuldigen, die Brauchtum leben und sich auch noch die Mühe machen, dies der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Vielmehr finde ich es einfach nicht die ideale Lösung, dies am Christkindlmarkt zu veranstalten, an Tagen die einfach die Familien nutzen, um über den Markt zu schlendern. Muß nicht sein – ist meine Meinung und deshalb auch der Querverweis auf Rosenheim. Und ehrlich gesagt: ich lese auch die Heimatnachrichten und die WS und mir ist es völlig entgangen.

    In den letzten Jahren sind wir immer in diese Aufregung des Perchtenbesuches geraten, haben die Innenstadt dann schnellstens verlassen. Und hier fehlt mir einfach die Sinnhaftigkeit, warum die Stadtoberen dies für gut befinden, jedoch an einem harmlosen Cola-Lastwagen herummäkeln und sich hinter Paragraphen verschanzen, dass die Gesetzesbücher rauchen. Denn ob dieser LkW traditionell ist oder nicht, ist doch eigentlich wurscht. Und bezüglich des Standortes hätte man doch sicher auch eine Alternative finden können, wenn man wollen hätte, oder? Jedenfalls blinkt und glitzert der Truck und zaubert den Kindern ein Strahlen ins Gesicht. Das ist doch was zählt.

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    1. Grenzland-Percht

      @Xanderl, nett das Sie sich Gedanken gemacht haben, sehr LOBENSWERT die Einsichtigkeit!
      Ich meine das hier auch Unwissenheit eine große Rolle spielt bei den „Grantlern“. Bevor man sehr voreingenommen Brauchtum an den Pranger stellt, sollte man sich über die verschiedenen Winterbräuche informieren. Es gibt Bücher darüber, oder googeln… googeln….googeln !
      Sie schreiben…..sie wären immer in diese Aufregung des Perchtenbesuches geraten und haben schnellstens die Innenstadt verlassen……..WARUM??
      Somit haben Sie unser Auftreten nicht mitbekommen und können somit auch keine Meinung abgeben, egal ob jetzt pro oder contra den Perchten und Hexen gegenüber.
      Schauen Sie sich auf RFO Media Thek den Auftritt im Stift Attl an, dann haben Sie ein Bild von uns……….und wir sehen uns evtl. nächstes Jahr am Christkindl Markt wieder. Zu ihrem LKW kann ich nur sagen, für meine 2 Kinder war er enttäuschend. Ich war vor ca. 15 Jahren in Berchtesgaden um ihn zu bestaunen!!! Es war nur ein vorbei schleusen mit Zeit Limit, damit der „TRUCK“ in die nächste Stadt kommt… wegen Umsatz!!! Da war nix mit Freude im Gesicht, aber ist okay, jeder erlebt es anders!!!

      Ich wünsche trotzdem eine besinnliche Zeit und einen angenehmen Jahreswechsel.
      der Grenzland-Percht

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      Margit

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