Wende bei der Planung der B15 neu

Staatsregierung für bestandsorientierten Ausbau - Beschluss des Kabinetts

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DSC0014München/Wasserburg – Die Proteste entlang der geplanten Trasse durch den Altlandkreis Wasserburg – zuletzt die große Mahnfeuer-Aktion (wir berichteten) – haben offenbar gefruchtet: Die Bayerische Straßenbauverwaltung zieht die Anmeldung einer Platzhaltertrasse für die Bundesstraße B15 neu zwischen Landshut und Rosenheim für den Bundesverkehrswegeplan zurück. „Dies beschloss das Bayerische Kabinett in seiner heutigen Sitzung“, heißt es aus dem Büro der CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig.

Dazu erklärt die Rosenheimer Abgeordnete und Vorsitzende der CSU-Verkehrskommission:  „Ich begrüße ausdrücklich diese Entscheidung, die dem Wunsch der großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Region entspricht. Bereits bei einem von mir veranlassten Termin im Mai 2014 im Bayerischen Innen- und Verkehrsministerium konnte ich zusammen mit den betroffenen Bürgermeistern und dem Landrat gegenüber Staatsminister Joachim Herrmann deutlich machen, dass eine komplette Neutrassierung der B 15 mit vier Fahrstreifen für uns nicht in Frage kommt.“

Ludwig weiter: „Stattdessen befürworteten wir stets einen bestandsorientierten Ausbau, der weiterhin zwei Fahrstreifen mit gelegentlichen Überholspuren vorsieht. Zugleich freut es mich, dass Minister Herrmann heute einen Dialog mit den betroffenen Kommunen über die Entlastung von Ortsdurchfahrten angekündigt hat. Hier hat die in Bau befindliche Westtangente als südlichster Teil der B15 eine wichtige Entlastungswirkung für die Region Rosenheim.“

 

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8 Gedanken zu „Wende bei der Planung der B15 neu

  1. holger kalvelage

    Es wäre fantastisch, wenn sich diese Meldung als nachhaltig wahr herausstellen sollte. Noch überwiegen die Zweifel und die Suche nach dem berühmten Haken…

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  2. Super!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Dann war die Berichterstattung aus Berlin, vom Junggemeinderat aus Ramerberg, F. Baumann, doch nicht so falsch, wie viele Personen gedacht haben.

    https://www.wasserburger-stimme.de/altlandkreis/die-in-berlin-sind-nicht-zufrieden-mit-der-trasse/2014/05/22/

    E. Holder

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    1. Der Haken ist ganz einfach der:

      Man tut nur so also ob um die Proteste niederzuschlagen, denn nun gib fein acht:

      Ende 2012 als die Welt untergehen sollte, Weihnachten vor der Tür stand, etc. pp. Ist rechtlich die Einwendungsmöglichkeit die die Öffentlichkeit hatte, im bevorstehenden Weltuntergang, mit untergegangen.
      Genau 6 Wochen hätten die Bürger Zeit gehabt Einspruch zu erheben, gegen die neue Trasse und die Aufnahme in den Verkehrswegeplan. Dann war Schluss, die paar Stimmen die das mitbekommen haben, wurden dann auf einen Stapel gelegt.

      Heute lautete die Nachricht in Bayern 1 wie folgt: Mini ster Herrmann hat zu dem Protest wie folgt Stellung genommen:
      Man zieht das Vorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan zurück, baut die Ortsumgehungen, die in Schechen und in Lengdorf Rott, nichts anderes ist, als der Weiterbau der bereits vorhandenen Anschlüsse an die Ortsumgehung in Rosenheim, und nun höre gut zu: Was dann dazwischen 4 Spurig notwendig wird, wird im Detail dann vor Ort entschieden. Sicherlich nicht mehr von den Bürgern, sondern hinter verschlossenen Türen mit den Interessenten, die sich mit dem Ausgleich für ihren Grundstücksverkauf, wegen der B15 neu, auch jetzt dafür engagiert haben. Einer davon ist der Bürgermeister von Rechtmehring. Glaubst Du im Ernst, das jemand von der Bevölkerung dazu befragt werden wird? Alles wie gehabt in der örtlichen Bauleitplanung, die 3 T`s, Tarnen, Täuschen und Transaktion!
      Also Augen auf und Durch!
      Herzliche Grüße von der Gemüsefee

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  3. „Bestandsorientierter Ausbau“, also Ortsumgehungen und und dritte Spuren. Und Demonstranten, die all das bedingunslos begrüßen, solange es nur keine vier Spuren werden. Sind wir doch ehrlich: Der Minister hat seine Alternativtrasse zur A9 doch bekommen, oder nicht? Sie ist halt jetzt nur dreispurig und führt an den Häusern derjenigen vorbei, die schon an den Lärm gewohnt sind. Ein Erfolg ist das für diejenigen, die in gutem Abstand dazu wohnen. Die, die direkt an dieser Straße wohnen, werden sich in wenigen Jahren umschauen….

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  4. Die Nachricht, eine riesige Erleichterung. Das die Vernunft bei unseren Oberen hier gesiegt hat, nicht noch eine vierspurige Straße durch unsere Heimat ziehen, sondern die alte Trasse aus zubauen. Der Wiederstand hat sich für unsere Heimat und Natur gelohnt. Im übrigen sollte der LKW-Verkehr (Mautpreller) wieder mehr auf die Autobahnen, das würde die B15 wesentlich entlasten und den PKW-Verkehr auch sichererer machen. Wir brauchen nicht noch mehr Autobahnen sondern einen Ausbau derer, die schon durch unseren Lebensraum laufen.
    Gruß einer Autofahrerin

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  5. Naja…als direkter Anwohner an die B15 hätte ich es schon sehr begrüsst, wenn ein Neubau entstanden wäre. Alle Gegner der B15neu sind mit Sicherheit keine Anwohner und wenn ja dann Tankstellenbesitzer:) Der Verkehr hat in den letzten Jahren gewaltig zugenommen…und so steh ich immer öfter bereits 3-4 Minuten an der Einfahrt um überhaupt auf die B15 zu kommen. Und es dürfte wohl klar sein,dass das immer schlimmer wird! Wenn die Umgehung Rosenheim fertig ist wird kein Brummi über München auf die neue Autobahn Richtung Passau fahren…die 40km bis Dorfen auf der Landstraße nehmen alle in kauf. Da freu ich mich schon…

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    1. Sie haben sich wohl noch nie mit dem genauen Streckenverlauf der B15neu befasst und ihnen ist wohl auch nicht bewusst das die B15neu mit der B15, außer der Ähnlichkeit vom Namen, nicht zu tun hat.

      Wir sind sehr wohl Anwohner der B15 und wären dann auch Anwohner der B15neu. Die B15 verläuft ca. 200 m vor unserer Haustüre und die B15neu wäre ca. 300m hinter unserem Garten.

      Sie sollten also keine solchen Verallgemeinerugnen posten, wenn sie sich nicht auskennen!!

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  6. Stop 15 neu an der A92

    Tja, ihr alle, zu früh gefreut, gejammert, kommentiert.
    Kabinettsbeschluss von heute, der den Kabinettsbeschluss vom 19. Januar aufhebt:
    Die B15-neu-Autobahn soll über die Isar drüber gehen, führt über Velden, Buchbach, Obertaufkirchen bis zur B12 bei Haag. Und dann – Fortsetzung folgt.
    Glaubt jemand was anderes, nach dem massiven Einsatz der Industrie- und Handelskammer?
    Ich gebe dem Kommentar recht, der schon prophezeit, dass Betroffene oder Bürger gar nicht gefragt werden, und Kommunalpolitiker wohl auch nicht. Örtliche Abgeordnete sind bisher auch nur berücksichtigt worden, wenn sie sich selber zu Wort gemeldet haben.

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