Wasserburg in alten Ansichten (48)

Stadtarchiv und Wasserburger Stimme zeigen Bilder aus vergangenen Zeiten

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Wasserburg in alten Ansichten – so heißt unsere Serie, die wir immer freitags in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv bringen. Nach einer kurzen Sommerpause geht es jetzt wieder weiter. In jeder Folge zeigen wir ein oder mehrere Bilder aus vergangenen Zeiten. Rund 40.000 Fotografien umfasst die Sammlung des Stadtarchivs. In den nächsten Monaten werden wir daraus Auszüge veröffentlichen. In Teil 48 geht es heute um zwei wichtige städtische Gebäude:

Das städtische Warmbad und das Elektrizitätswerk am Max-Emanuel-Platz wurden ab 1896 auf dem Gries errichtet. Das Leitungsnetz der ersten elektrischen Beleuchtung der Stadt wurde ausgehend vom neuen Transformatorenhäuschen (Gebäudeteil rechts im historischen Foto) ab Juli des Jahres 1900 mit Strom versorgt.

Später schloss man auch das Warmbad (Gebäudeteil links) an die Stromversorgung an, um das Wasser elektrisch zu erhitzen. Das Warmbad diente in Zeiten, als in den Altstadthäusern in der Regel Bäder fehlten, in erster Linie der Körperpflege der Stadtbewohner. Im Jahr 1982 hätte der Weiterbetrieb des Bades nur durch umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Heizungsanlage sichergestellt werden können. Dies hielt der Stadtrat für unwirtschaftlich, da die Besucherzahlen stark gesunken waren. Das Bad wurde deshalb geschlossen. Heute ist hier die Verwaltung der Stadtwerke untergebracht.

Foto oben: Städtisches Warmbad und Elektrizitätswerk, um 1900, Stadtarchiv Wasserburg a. Inn, Bildarchiv, VI2-1840. Fotograf bzw. Postkartenverlag: Leuchtenberger & Stöckmann.

 

Vergleichsfoto, heutige Situation – Fotograf: Thomas Rothmaier.

 

Diese und ähnliche Fotos und Geschichten kann man im neuen vom Stadtarchiv herausgegebenen Stadtbildkalender betrachten und nachlesen. Der Kalender ist erhältlich im Stadtarchiv, Museum und in der Gästeinfo sowie im Wasserburger Buchhandel, bei der Post am Bahnhofsplatz und in den Wasserburger Markthallen.

 

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