Was heißt es, auf der Flucht zu sein?

Aktuelle Foto-Ausstellung: Amnesty und Kirche laden in Wasserburg ein

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Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, Bedrohung und Tod zu
begegnen und das eigene Zuhause verlassen zu müssen, um einen sicheren Ort zu
suchen? Die beeindruckenden Bilder der aktuellen Foto-Ausstellung „Menschen auf
der Flucht“, die die Agentur Magnum-Photos in Kooperation mit Amnesty
International deutschlandweit zeigt, ist noch bis Pfingsten in Wasserburg zu sehen …

Die Bilder sind ein Einblick in die alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen – gegliedert in die Themenblöcke Krieg und Chaos, Suche nach Sicherheit, Leben in Unsicherheit, Mauern und Zäune, Leben von Tag zu Tag und geteilte Verantwortung.

2016 waren weltweit mehr als 65 Millionen Menschen aufgrund von bewaffneten Konflikten und Verfolgung auf der Flucht. Mehr als 22 Millionen Menschen sind aus ihren Heimatländern geflohen.

Viele Millionen suchen als Binnenflüchtlinge in ihrem Heimatland nach Orten, in
denen sie vorerst sicherer sind.

Die Ausstellung umfasst die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg.
Die Agentur Magnum Photos versammelt seit 1947 die besten Fotografinnen und
Fotografen aus der ganzen Welt. Sie steht für unabhängige dokumentarische und
künstlerische Fotografie. Die Ausstellung wurde gemeinsam von Magnum Photos
und Amnesty International konzipiert – Amnesty International verfasste die Texte zu
den Fotos.

Diese Ausstellung ist nun auch in Wasserburg zu sehen. Die Eröffnung fand im Rahmen eines Gottesdienstes in der Evangelischen Kirchengemeinde in der Surauer Straße 3 statt und kann noch bis Pfingsten während der Öffnungszeiten des Pfarrbüros (Mo, Mi, Fr: 9-11 Uhr; Do: 15-17 Uhr) besichtigt werden.

 

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