Vier verletzte Jugendliche im Clearing-Haus

Wasserburg: Polizei nimmt gestern 16-jährigen Syrer und 17-Jährigen aus Palästina fest

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Polizeieinsatz in der GrostadtDie Polizei Wasserburg wurde gestern in den frühen Dienstag-Abendstunden in die Erstaufnahme-Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in der Krankenhausstraße in Wasserburg gerufen. Hintergrund war eine Auseinandersetzung zwischen mehreren minderjährigen Asylbewerbern. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte ein 16-jähriger Syrer zusammen mit einem 17-Jährigen aus Palästina auf zwei somalische Minderjährige losgegangen sein, wobei diese verletzt wurden. Hierfür verwendeten sie zwei …

… Kleiderstangen aus Eisen, die sie aus dem Mobiliar im Clearing-Haus holten. Den beiden jungen Somaliern kamen dann mehrere Somalier zu Hilfe und prügelten mit Fäusten auf die zwei Täter ein, wodurch diese ebenfalls verletzt wurden.

Die vier verletzten Personen mussten im Wasserburger Krankenhaus ambulant behandelt werden. Glücklicherweise wurde keiner der Beteiligten schwer verletzt.

Nachdem die beiden Schläger bereits den ganzen Tag aggressiv in Erscheinung getreten waren und die Sicherheit der Bewohner im Clearinghaus nicht mehr gewährleistet werden konnte, mussten beide durch die Polizei in Sicherheitsgewahrsam genommen werden, bis eine anderweitige Unterbringung möglich war.

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19 Gedanken zu „Vier verletzte Jugendliche im Clearing-Haus

  1. Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, sollte in absehbarer Zeit auch die Gymnasium-Turnhalle belegt werden, so muss von offizieller Stelle erklärt werden, wie die Sicherheit in Wasserburg gewährleistet werden soll.

    Solche Vorfälle häufen sich deutlich, Frauen fühlen sich nicht mehr sicher, wie man besorgten Beiträgen entnehmen kann.

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    1. From the other side ....

      Tatort: Straße am Sportplatz, Höhe Förderschule, Sonntag zwischen 14:00 h und 15:00 h; Schneetreiben; Lachen und Gejuchze vom nahen Sportplatz
      Ich, eine FRAU, allein, habe mein ziemlich zugeschneites Auto vom Schnee befreit. Bei dieser schweißtreibenden Aktion mit klammen Fingern wurde ich immer wieder unterbrochen: freundliche „Hallo“, „Hello“ und „Allo“ von kleinen Gruppen junger Männer, warm eingepackt, mit Schals vermummt, kamen mir entgegen. Ich grüßte winkend und nass zurück.

      Als ich meine Kühlerhaube öffnete, um (endlich!) meinen Ölstand zu prüfen, kam ein einzelner Bursche mit seinem Hello vorbei, blieb stehen und fragte „Start?“ und machte eine bedenkliches Gesicht!

      Wir klärten die Sprache, englisch, ich verneinte die Startprobleme, und teilte ihm mein Vorhaben mit. Und außerdem, dass ich den Stab nicht richtig ablesen könne, weil meine Brille völlig verschneit und nass sei.

      Er fragte, ob er mir helfen, mir seine Augen leihen könne, und er tat es.

      Reinigen des Ölstabs, messen, konzentriert ablesen. Ja, es wäre Zeit Öl nachzufüllen. Er füllte mir gleich das mitgebrachte Öl ein. Bei unserem kleinen Smalltalk erfuhr ich, dass er aus Nigeria sei und den ersten Schnee „erlebte“.

      Er fände es lustig und schön, aber – ja kalt. Wir verabschiedeten uns, ich wollte mich mit einem kleinen Trinkgeld bedanken, so wie bei den Tankstellenmitarbeitern. Aber er lehnte es kategorisch ab, es sei doch selbstverständlich – und nach meinem „Thank you so much“ und einem „Good luck“ und „Perhaps we’ll see us again“ stapfte er weiter seines Wegs und ich stieg in mein Auto.

      Übrigens alle jungen Männer waren meist sehr dunkelhäutig und keine Bayern!
      Und soviel zur Sicherheit der Frauen in Wasserburg.

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      1. Natürlich gibt es auch viele integrationswillige, freundliche Flüchtlinge und denen sollte genauso gegenüber getreten werden, aber es gibt sie auch – die gewaltbereiten, nicht integrationsfähigen Asylbewerber, die westliche Werte mit den Füßen treten und da sollte man auch offen darüber sprechen dürfen – ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu sein. Linksextremismus ist für mich genauso falsch wie Rechtsextremismus.

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        1. Genau! Ich meine, wir können den ehrenamtlichen Helfern wirklich danken, denn ohne diese wäre es wahrscheinlich untragbar!

          Vielleicht können diese ja dann auch den Männern vermitteln, dass wir Frauen gleichberechtigt sind, grade jetzt vorm Unsinnigen … dann kann es für alle ein schönes Fest werden!

          Solche, die strafbar werden, müssten sofort zurück, denn ich kann nicht wohin, um Frieden zu bekommen, und dann woanders das Gegenteil beginnen!!!

          Ach und für alle, die meinen, bei Deutschen redet keiner drüber: DOCH, die bitte gleich mitschicken!

          Respekt für slle! Für die, die Angst haben, weil sie eben schon mal schlechte Erfahrungen gemacht haben, für die, die alles als Chance von etwas Neuem sehen, für die, die wirklich kommen, um in Frieden zu leben und sich anpassen wollen. Respektiert alle Meinungen (nicht Taten, siehe Soyen)!

          Machen wir uns nicht gegenseitig fertig – Zusammenhalt ist das, was wir jetzt brauchen!

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          1. Es ist einfach so, dass ein Land nicht alles alleine schaffen kann … EU, was ist los?

            Wenn man flüchtet, ist es einem doch egal, wohin, Hauptsache, es ist friedlich, ich habe ein Dach über dem Kopf und was zu essen!

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          2. Die EU ist eine gute Sache. Nur die ganzen EU Staaten aus dem Osten haben von der Solidarität wie eine EU Gemeinschaft sein soll nie was gehört. Die wollen immer nur Geld, wollen aber nie etwas geben. Solchen EU Ländern sollte man einfach kein Geld mehr geben. Auf diese Länder ohne Solidarität kann man auch gerne verzichten.

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  2. @ Josef dieser Konflikt fand nur unter den Betroffenen Jugendlichen der besagten Einrichtung statt, Frauen waren überhaupt nicht involviert.

    Wieso spannst du schon wieder den Bogen zur gesamten Sicherheit? Wieso vermischt du das? Wenn das Frühlingsfest bsp. stattfindet, liest man auch täglich von Zwischenfällen, stellst du in diesem Fall auch die gesamte Sicherheit des Stadtgebiets in Frage?

    Ich weiss, dass derartige Vorfälle Wasser auf die Mühlen der besorgten Bürger sind, derartige Vorfälle sind inakzeptabel, haben aber null mit der Herkunft zu tun.

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    1. Die Asylanten gingen mit Eisenstangen aufeinander los.
      Das ist nicht vergleichbar mit den erwähnten Sachen vom Frühlingsfest.
      Auseinandersetzungen mit Eisenstangen (in diesem Fall noch dazu direkt aus der Unterkunft herausgerissen) zeigt sehr deutlich deren Gewaltpotential.
      Ok, die gewaltsame Auseinandersetzung fand innerhalb einer Asylantenunterkunft statt.
      Aber diese Auseinandersetzungen enden sicher nicht, sobald sie diese verlassen – ganz im Gegenteil, da geht es erst richtig los.
      Diese Menschen wollen bei uns wohnen, in unseren Gemeinden und Städten.
      Was glaubt ihr denn, was dann los ist, wenn die unters Volk gemischt sind ?

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  3. @Papa Noah
    Wie soll es denn ihrer Meinung nach weitergehen ohne ernsthafte Konsequenzen? Jede Woche liest man mehrmals von Vorfällen bei denen Asylbewerber beteiligt sind sei es in bezug auf Frauen, Auseinandersetzung im Wohnhaus oder sonstigen Delikten. Soll das jetzt ewig so weitergehen???

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  4. Wenn Sie meinen Kommentar aufmerksam gelesen hätten, dann würden Sie feststellen, dass es mir um die Sicherheitslage im Allgemeinen geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Migranten untereinander kloppen… Wenn Sie und Ihre Frau sich in Wasserburg so sicher fühlen wie vor zwölf Monaten dann ist ja alles super!!! Wobei ich bezweifele dass Sie weder Frau noch Kinder haben?

    In der Region haben wir von Ruhpolding bis Mühldorf innerhalb weniger Tage diverse Beispiele (Übergriffe) gehabt bei denen es mir den Magen umdreht.

    Zudem kann ich mich nicht erinnern Ihnen das „Du“ angeboten zu haben?

    Wie auch immer, die Volksfest Vergleiche hinken so dermaßen, dazu will ich mich gar nicht äußern. Der Rosenheimer Polizeisprecher hat alles gesagt was es zum Thema sexuelle Übergriffe zu sagen gibt, dazu hab ich nichts hinzuzufügen…

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  5. Kommt in den besten Familien vor:
    https://www.wasserburger-stimme.de/altlandkreis/schlaegerei-nach-der-gluehweinparty/2016/01/10/
    Waren aber keine Flüchtlinge. Daher belanglos.

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    1. Sagt doch keiner, dass hier nichts passiert, prozentual aufgerechnet an der Einwohnerzahl der näheren Umgebung zur Anzahl von Asylbewerbern müssten sie uns jetzt aber hunderte solcher Beispiele posten, wenn Sie’s denn schon so genau nehmen, sonst geht Ihre Rechnung nicht auf… von Eisenstangen kann ich allerdings bei Ihrem Beispiel auch nichts lesen…

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  6. Da haben sich paar geschlagen, na und.

    Es gibt fast keine Party oder Veranstaltung, wo sich nicht ein paar in die Haare kriegen.

    Flüchtlinge sind da nicht anders, als wir und die haben auch ihre Probleme und sicher mehr, als wir jemals haben werden, wenn sie sich kloppen ihre Sache.

    Für ihre Straftat sollen sie bestraft werden. Solche Sachen passieren nun mal, auch wenn sie saudumm sind. Sicher nicht die letzte solcher Meldungen, allerdings ist es mittlerweile so, dass, wenn es um Flüchtlinge geht, alles ein bissl hochgeputscht wird und alle regen sich fürchterlich darüber auf.

    Ob jemand meine Meinung gefällt, ist mir egal. Mit Tatsachen muss man sich nun mal abfinden und die Realität sieht so aus. Wir sind auch nicht perfekt. Gruss

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    1. Es ist nicht ganz deren Sache, wenn sie sich kloppenl, @ Uwe Seeler.
      Es mussten vier Verletzte im Krankenhaus behandelt werden.
      Wer zahlt eigentlich die entstehenden Kosten von Behandlung und Wiederinstandsetzung (herausgerissene Eisenstangen)?

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      1. Das kotzt mich an

        Aha Elena…
        und glauben Sie nicht, Sie zahlen nicht auch mit Ihren Steuergeldern für straffällig gewordene deutsche Jugendliche, die z.B. im Ausland wieder versucht werden, resozialisiert zu werden?
        Es gibt etliche Jugendcamps, sowohl hier im Bundesgebiet, als auch im Ausland, die diese jungen Menschen versuchen in die Gesellschaft zu integrieren….mit Ihren und meinen Steuergeldern.
        Aber bei der momentanen Situation, Asylsuchende betreffend, kann man ja mal solche Aussagen raushauen.
        Sorry, aber das ist so arm…..

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        1. @Das k…. mich an, bitte korrekt lesen, bevor Sie sich zu (m)einem Leserbrief äußern,. @UweSeeler äußerte, es sei Sache derjenigen, die sich kloppen. Das stimmt nun mal nicht. Damit lasse ich keineswegs andere Straftäter außen vor.
          Es ging um diesen konkreten Fall und um nichts anderes!.
          Also bitte von diesem Fall nicht einen Bogen schlagen auf „alle“.
          Übrigens: Ich bin Flüchtlingen, die sich integrieren wollen, behilflich. Was tun SIE?

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  7. Wenn man sich die ganzen Kommentare zu diesem und den anderen Beiträgen der letzten Zeit durchliest, kristallisiert sich eines glasklar heraus:
    Nicht das Zusammenleben mit Flüchtlingen wird die große Herausforderung für die deutsche Gesellschaft sein, sonderen deren Zweiteilung. In menschenfreundliche, vernünftige Mitbürger und in ewiggestrige, latent fremdenfeindliche Jammerlappen.

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  8. Man kann sich eigentlich nur noch diesem Schreiben anschließen:“ Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

    der Landkreis Traunstein und seine 35 Städte und Gemeinden haben im vergangenen Jahr im Zusammenwirken mit zahlreichen Helferkreisen, den Kirchen sowie Wohlfahrtsverbänden größtes Engagement aufgebracht, um alle zugewiesenen Asylbewerber ordentlich unterzubringen und zu versorgen.

    Aktuell beherbergen wir knapp 1.800 Flüchtlinge in über 100 angemieteten Objekten und auf möglichst viele Kommunen verteilt. Weitere 900 Plätze werden in den nächsten Monaten dazukommen. Allen Beteiligten ist dafür zu danken, dass sie in großer Verantwortung mitgeholfen haben und auch weiter mithelfen, diese schwierige Herausforderung gemeinsam zu meistern!

    Durch die gescheiterte Asylpolitik der Bundesregierung sind nun aber die Leistungsgrenzen überschritten: Laut Prognose für 2016 müsste der Landkreis Traunstein bei weiter anhaltendem Flüchtlingsstrom nach Deutschland zusätzliche 4.000 Asylbewerber aufnehmen, würde also dann insgesamt rund 6.000 Asylbewerber beherbergen. Dies ist ohne Gefährdung unseres bisher stabilen Gemeinwesens, unseres sozialen Zusammenhalts und unserer Sicherheit nicht mehr zu leisten:

    Unsere Bevölkerung ist wegen der drohenden Veränderungen im unmittelbaren Lebens-umfeld massiv verunsichert
    Unsere Städte und Gemeinden können schon jetzt die dringend notwendige Integration der Flüchtlinge vor Ort nicht sicherstellen
    Die Verwaltung des Landratsamtes ist völlig überlastet, obwohl bereits ca. 40 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt wurden
    Die ehrenamtlichen Helfer stoßen an Belastungsgrenzen
    Als Landrat des Landkreises Traunstein kann ich diese Entwicklung nicht mehr mittragen.

    Mit sofortiger Wirkung habe ich deshalb veranlasst, dass die Akquise-Tätigkeit des Landratsamtes zur Suche nach weiteren Unterkünften für Asylbewerber eingestellt wird.

    Bestehende Verträge und Zusagen für laufende Projekte werden natürlich eingehalten.

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir, die politisch Verantwortlichen, die Mitarbeiter in den Verwaltungen, aber vor allem die Bürgerinnen und Bürger können nicht mehr! Korrigieren Sie bitte sofort Ihre Asylpolitik, die auf Ebene der Kommunen nicht mehr umzusetzen ist!

    Mit freundlichen Grüßen

    Siegfried Walch“

    Anmerkung der Redaktion: Siegfried Walch ist Landrat in Traunstein

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