Thema: „Bonhoeffer in Bayern“

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Am 7. um Sieben“

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um-sieben„Bonhoeffer in Bayern“ – das ist der Titel eines Vortrags im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Am 7. um Sieben“ der evangelischen Kirchengemeinde. Am 7. März spricht um 7 Uhr Privatdozent Dr. Tim Lorentzen aus der Abteilung für Kirchengeschichte der der LMU München im Wasserburger Gemeindehaus. In Bayern hat Dietrich Bonhoeffer, Pfarrer der preußischen Landeskirche, in der Zeit seiner konspirativen Widerstandstätigkeit gegen Hitler und den Nationalsozialismus gelebt.

Von Freunden in die militärische Abwehr in München eingebaut, nutzte Bonhoeffer seine Auslandskontakte, um Informationen über die deutsche Widerstandsbewegung nach außen zu tragen. Eine besondere Heimat wurde ihm das Benediktinerkloster Ettal im Ammergebirge, wo er an seiner „Ethik“ schreiben und Gleichgesinnte treffen konnte.

In Bayern hat er auch seinen letzten Weg gemacht: Nach einer Irrfahrt durch den Bayerischen
Wald ist er mit sechs Gefährten am 9. April 1945 im oberpfälzischen Konzentrationslager Flossenbürg ermordet worden. In einem dritten Teil wird es um bayerische Bonhoeffer-Erinnerung nach 1945 gehen – und um die ganz unterschiedlichen Einstellungen, die sich in München, Ettal und Flossenbürg mit seinem Namen verbanden.

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