Stadt und WFV sitzen an einem Tisch

Demnächst soll Gesamtkonzept für Zusammenarbeit erstellt werden

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huber_rathaus_kDer alljährliche Zuschussantrag des Wirtschaftsförderungsverbandes Wasserburg (WFV) war Thema bei der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Der WFV erfüllt mit dem Zuschuss verschiedene Werbemaßnahmen für die Stadt. Unter anderem organisiert er ehrenamtlich das Frühlingsfest, den Christkindlmarkt und die Musikalischen Samstage, bewirbt diese Veranstaltungen und zusätzlich noch die Marktsonntage. Der WFV zahlt im Gegenzug Dienstleistungen, die die Stadt für diese Veranstaltungen erbringt. Das Hin und Her der Gelder soll jetzt auf den Prüfstand. Bürgermeister Michael Kölbl: „Wenn wir alle Zahlen ermittelt haben, wird es einen Runden Tisch mit dem WFV geben.“

Allgemein kritisierte bei der Ausschussitzung Stadträtin Dr. Christine Mayerhofer ein fehlendes Gesamtkonzept für das Stadtmarketing. „Meiner Meinung nach sollten wir uns mal über das gesamte Erscheinungsbild unserer Außenwerbung Gedanken machen.“ Andere Kommunen seien da Wasserburg weit voraus. „Das fängt schon beim Logo an.“

Mit ihrer Forderung traf sie bei Armin Sinzinger (Wasserburger Block) auf ein offenes Ohr: „Wir fordern seit Jahren einen Stadtmanager, der all diese Marketingaufgaben professionell koordinieren und ausführen könnte. Uns fehlt da wirklich ein Gesamtkonzept.“ Sinzingers Ausführungen bewogen Mayerhofer allerdings dazu, ihre Forderung etwas einzuschränken: „Von einem Stadtmanager hab‘ ich nicht geredet. Allerdings sollten wir einfach mal alles auf den Prüfstand stellen, was mit Stadtmarketing zu tun hat.“

Das will Bürgermeister Michael Kölbl beim Runden Tisch mit dem WFV tun. Der Zuschussantrag des WFV wurde ohne Gegenstimmen befürwortet. HC

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