„Seien sie mutig und kritisch“

Abschlussfeier der Akademie der Sozialverwaltung im Wasserburger Rathaussaal

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Wasserburg – An der Akademie der Sozialverwaltung wurden jetzt die Absolventen aller Fachrichtungen, die im Sommer ihre Prüfung abgelegt hatten, verabschiedet. 21 Verwaltungswirte, zwölf Technische Oberinspektoren und 17 Absolventinnen des Qualifizierungsprogramms für Beschäftigte erhielten ihre Urkunden und Zeugnisse im Rahmen einer Feierstunde im historischen Wasserburger Rathaussaal. Die Leiterin der Akademie, Brigitte Schulan, begrüßte die Gäste …

… die vom Arbeits- und Sozialministerium, vom Umwelt- und Verbraucherministerium und von den verschiedenen Behörden, für die die Absolventen ausgebildet werden, aus ganz Bayern nach Wasserburg gekommen waren. Auch Wasserburger Schul- und Behördenleiter waren der Einladung gefolgt.
Wasserburgs zweiter Bürgermeister Gartner äußerste in seinem Grußwort die Hoffnung, dass die Absolventen auch künftig immer wieder mal nach Wasserburg kommen, gerne zusammen mit ihren Angehörigen und Familien. Der stellvertretende Landrat Huber verband mit seinen Glückwünschen auch die Aufforderung, bei den künftigen Verwaltungstätigkeiten mutig und kritisch zu sein.

Die Festrede hielt in diesem Jahr der Vizepräsident am Landesarbeitsgericht, Dr. Harald Wanhöfer. Er unterstrich die Vielfältigkeit der Ausbildung beim Zentrum Bayern Familie und Soziales sowie bei den Gewerbeaufsichtsämtern. Der ehemals so schlechte Ruf des öffentlichen Dienstes sei gerade im Wandel. Am Beispiel Griechenland ließe sich erkennen, wie wichtig eine gut funktionierende Verwaltung sei. Er hoffe, dass die Beamten erkennen, dass sie nicht nur ein sicherer Arbeitsplatz erwarte – was er als Arbeitsrichter gleichwohl sehr zu schätzen wisse – sondern auch eine vielfältige, sehr sinnvolle Tätigkeit.

Die Vertreter aller Ausbildungsrichtungen blickten auf ihre Zeit in Wasserburg zurück und bedankten sich für das Engagement der Lehrern und aller Mitarbeiter der Akademie. Als besonders interessantes und auch besonders lehrreiches Erlebnis wurde die „Europafahrt“ mit dem Besuch der europäischen Institutionen in Straßburg, Luxemburg und Brüssel herausgehoben.

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Auf dem Bild in erster Reihe von links: Brigitte Schulan (Leiterin der Akademie), Ministerialdirigentin Ingrid Kaindl (Arbeitsministerium; Abteilungsleiterin Arbeit, berufliche Bildung und Arbeitsschutz), Ministerialrat Jürgen Schulan (Arbeitsministerium, Referat Aus- und Fortbildung) sowie Ministerialdirigentin Nießen (Verbraucherschutzministerium, Abteilungsleiterin Verbraucherschutz und Gewerbeaufsicht).

Der Leiterin der Akademie, Frau Schulan, war es noch ein wichtiges Anliegen, Elisabeth Mayer und Reinhard Fischer im Rahmen der Abschlussfeier zu verabschieden. Beide werden in Kürze in den Ruhestand treten und waren seit vielen Jahren für die Einrichtung tätig. Und noch eine weitere Person war zu verabschieden: der Referatsleiter für Aus- und Fortbildung aus dem Arbeitsministerium, Ministerialrat Jürgen Schulan wird ebenfalls zum Jahresende in den Ruhestand treten.

Die Leiterin der Akademie wies darauf hin, dass die Namensgleichheit nicht zufällig sei und es ihr daher besonders schwer falle, für die Verabschiedung die richtigen Worte zu finden. Sie bedankte sich für die „dienstlich“ stets gute Zusammenarbeit, die Unterstützung der Akademie seitens des Ministeriums durch Ministerialrat Schulan und hob hervor, dass er auch als strenge, aber stets gerechte Lehrkraft im Unterricht und bei Prüfungen sehr geschätzt war.

Ministerialdirigentin Nießen vom Umweltministerium und Ministerialrat Schulan vom Arbeitsministerium nahmen abschließend die Aushändigung der Zeugnisse und die Ehrung der Prüfungsbesten vor.

Die musikalische Umrahmung wurde vom „Trio Mio“ gestaltet. „Sehr lässige Musik“ lobte Herr Wanhöfer das Trio.

Im Anschluss an den Festakt fand ein Empfang im Foyer der Akademie statt. Zur Abendveranstaltung luden die „neuen“ Anwärter in den Partykeller ein, dort wurde noch bis in die späte Nacht gefeiert.

 

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