Schlägerei mit zehn Beteiligten

Wasserburg: Gestern Streit in zwei Flüchtlings-Unterkünften fast zur gleichen Zeit

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polizeiGestern am Dienstagabend kam es in Wasserburg fast zur gleichen Zeit zu zwei Polizeieinsätzen in zwei Asylbewerber-Unterkünften. Zuerst gerieten in einem Aufenthaltsraum des Wohn-Containers in der Krankenhausstraße mehrere Flüchtlinge in Streit, was sich zu einer Schlägerei mit mindestens zehn Beteiligten entwickelte. Hierbei wurden zwei Asylbewerber leicht verletzt. Noch während die Streifenbesatzung bei diesem Einsatz gebunden war, kam es in einer weiteren Wasserburger Asylunterkunft – der Realschul-Turnhalle in der Landwehrstraße (unser Foto) – zum Streit zwischen zwei Flüchtlingen, heißt es …

… heute von der Polizei am Mittwochmittag. Da dort einer der Beiden, der zudem deutlich alkoholisiert war, sich auch von den eingesetzten Beamten nicht beruhigen lassen wollte und sich weiterhin aggressiv verhielt, wurde dieser zur Dienststelle gebracht und dort ausgenüchtert.

Unser Foto: An der Landwehrstraße waren gestern gegen 22 Uhr die Besatzungen eines Streifenwagens und einer Zivilstreife im Einsatz.

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14 Gedanken zu „Schlägerei mit zehn Beteiligten

  1. Alkoholverbot?

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    1. In der Halle ist Alkoholverbot, aber außerhalb können sie Alkohol trinken – wie jeder Erwachsene in Deutschland

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  2. Wasserburgerurgestein

    Einen nach dem anderen würd ich wieder heim schicken !!!

    Ich dachte, diese Leute sind vor der Gewalt und dem Krieg geflohen!? Würde ich vor dem Krieg fliehen, würde ich Gewalt verabscheuen und sie nicht anwenden!!!

    Meiner Meinung nach kann/darf jeder Flüchtling bei uns Schutz suchen, sollte sich aber zu 100 % der deutschen Bevölkerung (bis auf wenige Idioten im Land) hinsichtlich Benehmen, Sitten und Kultur anpassen und aktzeptieren!!!

    So schlecht kann es den Asylbewerbern wohl nicht gehen bzw. bezweifel ich, dass wirklich alle vor dem Krieg geflohen sind!!

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    1. Sehr geehrtes Urgestein, weder Sie noch ich haben eine Ahnung davon, wie es jemanden geht, dessen Alltag Krieg ist. Der womöglich monatelang in Angst gelebt hat. Der vielleicht Freunde, Verwandte, Kinder hat sterben sehen. Der seine Heimat ebenso liebt wie Sie und ich. Der sie aber verlassen muss, um zu überleben.

      So jemand ist traumatisiert, und es genügt vielleicht ein Anlass – den wir mit unserer Biographie wegstecken können – um auszurasten und in eine Schlägerei verwickelt zu werden.

      Damit will ich Gewalttaten nicht verharmlosen oder entschuldigen – die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Aber ich finde es wichtig, Hintergründe verstehen zu wollen, statt einfache Statements abzugeben.

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    2. Und ich dachte immer, „a zünftige Maß“ und eine gepflegte Rauferei gehören gerade zur bayerischen Kultur! Also ehrlich Leute, kommt mal von Eurem hohen Roß wieder runter!

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    3. Liebes Wasserburgerurgestein,

      haben Sie schon mal eine Flüchtlingsunterkunft von innen gesehen?

      Bestimmt würden die meisten Schutzsuchenden gerne mit Ihnen die Wohnung tauschen. Ich habe mir Unterkünfte angesehen. Mein erster Gedanke war: da braucht man Nerven und die liegen nach Krieg und Flucht eh schon blank. Natürlich ist ein Gewaltausbruch nicht in Ordnung und muss Konsequenzen haben.

      Ich beneide niemanden, so leben zu müssen und kann verstehen, wenn man einen „Lagerkoller“ bekommt (was keine Rechtfertigung ist).

      Ich würde auch gerne jede Menge Leute heimschicken (dann ginge es unserem Land auch besser):
      – Rassisten nach Faschistianien
      – Gesetzesbrecher ins Land der Reue
      – Sozialschmarotzern
      – Arbeitsunwilligen
      – Nörglern und Tatsachenverdrehern
      – Nachplapperer und Teiler von sinnfreien Inhalten

      Aber zum Glück leben wir in einem freien Land.
      Daher ertrage ich es mit demokratischer Würde und christlicher Toleranz.

      Aber alle Ironie und Polemik beiseite:
      Es gibt doch keine echte Alternative zu ‚Fluchtursache reduzieren‘ (was die Westmächte bislang mehr gefördert haben, und damit meine ich nicht Merkels „Einladung“) und die Integration mit allen Mitteln zu forcieren. Es gibt eh keine Alternativen, ausser blutige Grenzen: -> das lehne ich strikt ab und wäre eh nur temporär.

      Mein Fazit: Ob es einem gefällt oder nicht: Nicht durch einzelne Rückschläge entmutigen lassen und das Beste aus der Situation machen.

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      1. Hallo MJS
        das, was Sie da schreiben, schlägt dem Fass den Boden aus!
        Das was ich mir jetzt gerade denke schreibe ich mal lieber nicht, weil i an Anstand hob, und weil es so eh nicht veröffentlicht werden würde!
        Bei solchen Berichten kann ich nur den Kopfschütteln.

        Sie halten sich wohl für was ganz Besonderes, mit Ihrer Auflistung.

        Bei „Nörglern und Tatsachenverdrehern“ oder „Nachplapperern und Teilern von sinnfreien Inhalten“ wären Sie auch gleich mit abgeschoben.

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    4. From the other side ....

      Was zum Nachdenken und Durchspielen …

      In einem Artikel hier über den Rückgang der Menschen, die auf der Flucht sind, wird berichtet, dass die Turnhallen als Erstaufnahmestellen aufgegeben werden sollen.

      Sollte man sie nicht beibehalten, und in einem sozialpsychologischen Experiment 200 unverständig Einheimische wenigstens für 2 Monate dort aufnehmen?

      Fußballfans konkurrierender Mannschaften, Arbeiter und Akademiker, Banker und Arbeitslose, Familien und Singles, Urgesteine und Zuagroaste, Schulabbrecher und Studenten, ….?

      Alle nur mit einer Tasche voll Nötigstem, einem Mobiltelefon und Secondhandkleidung ausgestattet. Was würde da in der Turnhalle passieren?

      Aber diese Studie wäre verfälscht, denn sie ist weder in der Mongolei oder im Orient noch in den schottische Highlands, wo die Menschen bei Außenkontakten seltene, schwer erlernbare Sprachen sprechen und andere, manchen Menschen unverständliche Kulturen praktizieren.

      Das Wissen, nach 2 Monaten wieder ins alte, Leben, wie auch immer geartet, zurückkehren zu können, ließe das Ganze als Ersatz für einen Abenteuerurlaub erscheinen.

      Außerdem müsste die Studie auf Freiwilligkeit basieren: Zwangskasernierung? Danke, dass es das hier nur bei Verstößen gegen das respektvolle friedliche Zusammenleben gibt.

      Was wäre, wenn das Nichts, eine große Unsicherheit als Belohnung für die Aktion stünde, der Verlust des alten Lebens?

      Eine Therapie hin zu einem zart erwachenden Verständnis? Wer kennt hierzulande schon seine eigenen Abgründe und Energien unter fatalem Überlebensdruck?

      Und wer kann damit für uns „zivilisiert“ umgehen – ohne Ventile wie Alkohol, Drogen, positive Bestätigungen, Siegeschancen und Genussorgien der Selbstbelohnung?

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      1. … als ich von Österreich von meinem psychopatischen Mann geflohen bin, wurde ich für 7 Monate in eine Obdachlosenunterkunft gesteckt ohne Mobiltelefon, ohne Fernseher oder Radio und mit nur ein paar Kleidungstücken auf dem Leib mit meinem Sohn.

        Obwohl diese Obdachlosen mit mehreren Personen in einem Zimmer unter gebracht wurden, kam es nie zu Gewalttaten. Wir hatten nur das Nötigste zum Leben und kauften nur das Billigste ein und trotzdem sind wir nicht durchgedreht.

        Also solche Szenarien brauch ich nicht mehr durch zu spielen, um zu wissen, dass dies auch überstanden werden kann ohne Gewalt.

        Es spielt keine Rolle, ob man vor Krieg flüchtet oder vor einem Mann, der mit einer Axt auf einen los geht. Ich und mein Sohn waren auch traumatisiert, aber wir haben keinen psychologischen Beistand erhalten.

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    5. Sehr geehrter Herr Wasserburger Urgestein,
      lassen Sie sich doch mal 14 Tage auf einen Wohnungstausch ein.

      Sie ziehen in eine Turnhalle oder Container mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen und dafür überlassen Sie einem Schutzbedürftigen
      Ihre Wohnung mit Privatsphäre, Bad, Toilette, Küche usw. Vielleicht lernen Sie dann noch mehr an Toleranz.

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  3. Der Konsum von Alkohol gilt sowohl im sunnitischen, als auch im schi’itischen Islam und in allen Rechtsschulen als haram (verboten).

    Beim Verbot vom Rauchen und Saufen sind offenbar die Muslime nicht so fanatisch wie bei der Unterdrückung von Frauen!

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    1. From the other side ....

      Zum Alkohol: Vielleicht haben die Muslime (wenn’s welche waren) schon von unserer religiösen Kultur gelernt: dass Bier im Ursprung als flüssiges Nahrungsmittel bei Mönchen im Mittelalter während der Fastenzeit. Und heute noch – mit Starkbieranstich bei den meist katholischen Bayern!
      Zur Frauenunterdrückung im Islam: bin ich dabei, dagegen zu sein. Wir im Westen sind da wohl schon einen Mäuseschritt weiter: nach nur 200 Jahre Aufklärung und Abspaltung der Religion vom Weltlichen, 100 Jahren Gleichstellungsentwicklungen von Mann und Frau, sind wir da, wo wir sind. Weitere Infos zur westlichen Frauenrolle und den vielfältigen Zielen von heutigen Frauen, Mädchen in unserem Kulturkreis – siehe WWW oder sich einfach nur mal bei Freunden umhören.

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  4. Man kann für jedes Benehmen eine Ausrede erfinden, Fakt ist wenn man in einen anderen Land Schutz und Frieden finden will und von dem dortigen Sozialsystem mitgetragen wird, sollte man sich an die herrschenden Regeln halten, sonst ist man fehl am Platz.
    Nun müssen die Flüchtlinge Aufgrund des großen Ansturms ein paar Monate in improvisierten Notunterkünften verbringen, was meiner Meinung nach kein Weltuntergang ist. Diese Zeit geht such vorbei. Wenn man als Schutzsuchender in ein fremdes Land kommt und am eigenen Leib mitbekommt wieviele Menschen das Land unterbringen und finanzieren muss dann kann man wohl auch Verständnis und etwas Geduld von ihnen erwarten.

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  5. Ist ja interessant, wie hier plötzlich mit Verweis auf die beengte Wohnsituation Gewalttaten relativiert werden!
    Menschen mit Weitblick hatten das schon letzten Herbst vorausgesehen, damals pauschal als Ausländerfeinde und Rassisten beschimpft.
    Alles Folgen einer unüberlegten Einwanderungspolitik einer total überforderten Regierung.
    Respekt vor dem Bemühen Einzelner, aber rechtfertigt bitte nicht Straftaten mit der Wohnsituation! Unrecht bleibt Unrecht!

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