Polizei: Gute Erfahrung mit Sperrzeit

Bilanz zum ersten Sperrzeit-Wochenende in der Wasserburger Altstadt

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Eine positive Bilanz zog die Polizei nach der Einführung der neu erlassenen Sperrzeitverordnung der Stadt Wasserburg. Seit der Nacht von Freitag auf Samstag gilt an den Wochenenden und vor Feiertagen nunmehr eine verlängerte Sperrzeit ab 3 Uhr. An den anderen Tagen ist in der Altstadt ab 1.30 Uhr Zapfenstreich. Die Polizei hatte hier ein besonderes Auge vor allem auf die Zeit kurz vor und nach Sperrzeitbeginn, waren doch einige Befürchtungen laut geworden, dass nun schlagartig alle Nachtschwärmer auf der Straße stehen würden und es dadurch zu massiven Ruhestörungen kommen könnte.

Doch dem war nicht so. Bereits kurz nach 3 Uhr waren die Lokale geschlossen und die Gäste gingen nach Hause – ohne Beschwerden über Ruhestörungen, meldet die Polizei.

 

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19 Gedanken zu „Polizei: Gute Erfahrung mit Sperrzeit

  1. Es war doch eh die ganze letzte Zeit ruhig. Jetzt wäre es auf einmal ein Erfolg der Sperrzeitverlängerung. Herzlich willkommen im Altersheim.

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    1. @Feuerwehr:
      Ja, es gibt in der Wasserburger Altstadt nicht wenige Leute die über 60, 70, 80 Jahre alt sind.
      Ja und auch diese Menschen haben Anspruch auf eine Mindestrücksichtnahme von den Nachtschwärmern.
      Diese Rücksichtnahme hat sich in den letzten 10 Jahren in Richtung Null Rücksichtnahme entwickelt.
      Auch Gespräche haben Null gebracht, da diese Nachtschwärmer ihren vermeintlichen Vergnügungsanspruch ohne Rücksicht auf Verluste ausleben wollten.

      Ja und es gibt auch in der Wasserburger Altstadt Mieter und Hausbesitzer jenseits der 30, 40, 50 Jahre, die die Erholung nachts und an den Wochenenden brauchen, um Montags wieder fit zu sein
      Auch diese Bewohner Wasserburg haben einen Anspruch auf eine Mindestwohnqualität und die hat in den letzten Jahren in der Wasserburger Altstadt sehr abgenommen, da die Nachtschwärmer bis dato der Meinung sind, Wasserburg gehöre ihnen allein und alles müsse sich ihren Vergnügungswunsch unterordnen.

      Die Sperrstunde ist das Mindeste was getan werden musste, da es nicht einziges und höchstes Ziel einer Stadt sein kann, den Vergnügungswünschen eines kleinen Anteils der Bevölkerung zu entsprechen.

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      1. Liebe Andrea, natürlich musste auf die ausufernde Situation reagiert werden. Aber nun alle (im übrigen nicht nur junge) Nachtschwärmer zu bestrafen, weil eine Minderheit keine Manieren kennt (und das sind auch die Kinder der Leute, die sich dann beschweren)? Wenn genügend Personal bei der Polizei vorhanden ist, regelmässig Alkoholkontrollen durchzuführen, warum dann nicht auch in der Altstadt? Einfach mal präventiv abends Spazierengehen mit 3 oder 4 Streifen? Konnte die Stadt, als Sicherheitsbehörde, die erforderlichen Beamten nicht zumindest einmal temporär anfordern? Für was gibt es denn Bereitschaftspolizei? Es ist schade, das Wasserburg diesen Weg gegangen ist. Da sich in den letzten 20 Jahren das Ausgehverhalten verändert hat, werden viele eben ausweichen, und nun wieder nach Rosenheim, Traunstein, München fahren.

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        1. Fakt ist auf alle Fälle, dass die Wasserburger Altstadt kein reines Gewerbegebiet, sondern ein Mischgebiet darstellt, MIT WOHNBEBAUUNG.
          Und in einem Mischgebiet ist eben auf beide Seiten Rücksicht zu nehmen.
          Wenn Gaststättenbetreiber Öffnungszeiten ohne Limit wollen, dann müssen sie sich in einem reinen Gewerbegebiet ansiedeln.
          Warum muss das sich in den letzten 20 Jahren geänderte Ausgehverhalten in einer im Laufe von Jahrhunderten entstandenen Altstadt ausgelebt werden?
          Ich finde es eine dreiste Unverschämtheit von Feuerwehr die Polizei hier als Mitschuldigen für die vielen sehr negativen Vorfälle in der Altstadt, anzuführen.

          Grund für die Sperrstunde ist das Verhalten dieser feierwütigen Trinker, dieser Ruhestörer, NIEMAND ANDERER.

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        2. Also ich finde es schon sehr dreist, hier einfach zu fordern, dass die Polizei hier Streife gehen soll.

          Die Damen und Herren in der grünen Uniform haben was anderes zu tun, als sich mit randalierenden I….. rumschlagen zu müssen.

          Zu dem haben nicht nur die Bürger und Bürgerinnen in der Altstadt was davon, wenn ab 3 Uhr Sperrstunde ist.

          Die Münchner Straße wird gerne als Rallyestrecke missbraucht und dann sitzt man senkrecht im Bett. Ich weiß, von was ich schreibe. Dieses Wochenende konnte man sogar mit offenem Fenster schlafen.

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          1. Feierwehr_Schleich_daher

            Ja, wirklich dreist von mir, zu erwarten, dass die Polizei ihre Arbeit macht.

            Am Ende steht sie noch in der Münchner Strasse und hält Raser auf. Aber das wäre zuviel verlangt, die hat ja besseres zu tun…

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        3. Feierwehr_Schleich_daher :
          Die Polizei macht schon ihre Arbeit und das könnte sie noch besser, wenn sie nicht mit solchen Bagatellen aufgehalten wird.
          Auch Raser sind eigentlich eine Bagatelle, wenn sie nicht das Leben Dritter gefärden würden. Also im Endeffekt genauso egoistisch und rücksichtslos wie die Randalierer in der Stadt.
          Die Damen und Herren sind nicht dafür da, vorzubeugen, sondern leider das aufzuklären, was bereits passiert ist, noch sind wir ein Rechtsstaat.
          Scheinbar ist der Fall der Mauer doch schon wieder zu lange her, als dass der Unterschied zu einem Polizeistaat klar ersichtlich ist.

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    2. Als langjähriges Mitglied einer Feuerwehr möchte ich Sie höflichst bitten, ihre Namensgebung zu überdenken.
      Danke!

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      1. Darf ich dann als langjähriger Altstadtbewohner auch Sie bitten, Ihre Namensgebung zu überdenken? Oder wo ziehen sie die Grenze bei der freien Namenswahl?
        Und grundsätzlich ist mit dem ersten Beitrag von „Feuerwehr“ eigentlich alles gesagt: nachdem es in der letzten Zeit sowieso insgesamt viel besser geworden ist, scheint es doch etwas übereifrig, ein weiteres Wochenende ohne größere Probleme gleich der eingeführten Sperrzeit zuzuschreiben.

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        1. noch `Oidstoderer´ ;-)

          Natülich dürfen sie mich bitten, meine Namensgebung zu überdenken. Sie dürfen mir sogar nen Namen vorschlagen.
          Ich könnte ihnen auch jetzt auch `lang und breit´ schreiben, warum sehr viele meiner Kameradinnen und Kameraden in nah und fern mittlerweile ein Problem damit haben, wenn sich im Internet ein User mit `Feuerwehr´, `Rettungsdienst´ oder der Gleichen benennt. Will ich hier aber nicht. Ich habe lediglich um ein `Überdenken´ gebeten.
          Würde z.B. der User sich `feuerwehrler´, `feuerwehrlerin´, `rettungsdienstler´, rettungsdienstlerin´, `thwler´ oder `thwlerin´ nennen, wäre es mir auch total Wurst.
          Und
          Inhaltlich habe ich mich nicht zum Post von `feuerwehr´ geäußert.

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  2. Bis auf die Gruppe von ca.20 Personen die gröllend am Samstag vom Marienplatz durch die salzsenderzeile und färbergasse durch ist ,war es ein Wochenende wie immer in letzter Zeit oder überhaupt ,was genau ist was ich meinte an den spackos wird auch eine sperrstunde nichts ändern ok die lokale waren zu aber die Leute sind um halb 5 gröllend rum .

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  3. Seit der Sperrstunde und seit dem der Carlos weg ist, geht in Wbg bzw am Marienplatz doch eh fast keiner mehr furt.

    Ich war die letzten Wochenenden unterwegs und es war tote Hose.
    Die Leute gehen nicht früher, sie kommen erst gar nicht.
    Kein Wunder, dass die Bilanz dann positiv ausfällt.

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  4. Halten wir mal fest: Der ganze Zirkus, das ganze Geflenne, die maßlosen Übertreibungen („Tote Hose“, „Altenheim“) und Forderungen („Bereitschaftspolizei“, „drei bis vier Streifen“) finden statt, weil es einigen nicht reicht, sich bis 1.30 Uhr oder wochenends bis 3 Uhr (oder noch länger im Universum) wegzuschießen!!
    Ich glaube, diese Leute haben ein ganz anderes, ernsteres Problem…

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    1. Feierwehr_Schleich_daher

      Was hast du denn für ein Menschenbild? Weil man mal am WE ein bisschen länger weggehen will, hat man ein ernsteres Problem? Kannst du dir vorstellen, dass es nüchtern auch Spass macht? Und dass das Universum erstens zu hat und zweitens nicht für jeden die richtige Disco ist?

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      1. @Feierwehr-Schleich…. : Hahaha, der ist gut: In der Bar oder im Club bis fünfe rumhocken und sich königlich mit Kräutertee und Apfelschorle amüsieren!
        So, und jetzt stelle ich mir ernsthaft vor, dass das auch nüchtern Spaß macht. Dann ist es doch kein Problem, nach München oder Rosenheim mit dem Auto zu fahren. Da kann man 24 Stunden oder länger, je nach Kondition, fortgehen.

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        1. Lieber Checker, lieber Reiner Alois!
          Wenn Ihr Ruhe haben wollt und trotzdem in der Stadt wohnen, dann zieht z.B. nach Haag (nichts gegen Haag, ich mag Haag, aber abends ist es wirklich sehr ruhig), dort gibt es alles und ab 18 Uhr ist es wirklich ruhig!

          Oder zieht ganz aufs Land, aber bitte zieht weg von Wasserburg!

          Und alle, die in Wasserburg gerne weggehen, sollen da bleiben.

          Liebe Grüße Alois Checker

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  5. Ja, es ist sehr positiv und beruhigend, auch Nachts nach 4 Uhr durch die Stadt laufen zu können, ohne in Kot und „Pieselpfützen“ zu steigen oder über den Marienplatz mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad zur Arbeit fahren zu können – ohne Beschädigungen an Reifen oder Beulen durch umherfliegende Flaschen erleiden zu müssen.

    Es bleibt zu hoffen, dass dies so bleibt, denn dann war die Sperrzeitregelung ein Erfolg. Und die Verursacher des Mißstandes, ob Wirt oder Gast sollen bitte auch zukünftig weg bleiben, und sich in anderen Städten vergnügen, um ihrem Drang nach Freiheit auf Kosten der Anderen ungezügelten Nachdruck verleihen zu können.

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  6. Als direkte Bewohnerin der Altstadt kann ich nur sagen, dass sich – seitdem der Carlos weg ist und neue Besitzer in der Bar sind – die Lautstärke nachts schon deutlich reduziert hat.

    Was jedoch bezüglich der Sperrzeit bedacht werden sollte, ist, dass sich zuvor die Partygänger bis in den Morgenstunden in den Bars aufhielten und nun da die Bars usw. geschlossen sind, einige mehr sich anschließend noch länger in der Altstadt aufhalten, feiern und lärmen.
    Und durchaus gehört es zu den Aufgaben unserer Polizei, die Ruhestörungen nachts und v.a. die extrem störenden Raser zu verwarnen und wenn nötig härter durch zu greifen,

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    1. Da man Wasserburg einwohnerbezogen auch nicht mit Rosenheim oder München vergleichen kann, brauchen wir hier auch keine Zustände wie in diesen Metropolen.

      Natürlich verändern sich Weggehverhalten heutzutage. Aber muss und soll man einiger Weniger nachgeben?

      Allein die Vorstellung, unter der Woche bis weit nach 1:30 Uhr bzw am Wochenende weit nach 3:00 Uhr durch grölende Partygänger aus dem Schlaf gerissen zu werden oder erst gar nicht zum Schlaf zu kommen, unerträglich der Gedanke. (Oder will man eine tote Altstadt wie in München, wo kein Mensch wohnen kann und will?)

      Aber natürlich ist der normale, anständige Bürger wieder mal der Spielverderber: Vorglühende Jugendliche, die sich harte Spirituosen an der Tankstelle besorgen, vorfeiern und Flaschen teilweise, wenn man Glück hat, nur stehen lassen oder gleich an der Rampe der Tankstelle zerdeppern.

      Einfallstraßen werden als Rennstrecken missbraucht und leere Behältnisse diverser Fast Food-Mitnahmeartikel aus fahrenden Autos geworfen.

      Für einige Wenige gilt heutzutage am besten die ganze Woche Party Party Party – und das am besten auf Kosten anderer.

      Rücksicht sieht anders aus. Ich bitte die Stadt hier rigoros durchzugreifen. Man kann auch anständig feiern – ohne andere ständig zu belästigen oder zu stören.

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