Platz für weitere Gruppen

Kinderhaus „Arche Noah“ weihte neugestaltete Räumlichkeiten ein – Sanierung wird heuer fertiggestellt

image_pdfimage_print

Ein neues Etappenziel auf dem Weg zur Generalsanierung und Erweiterung des Kinderhauses „Arche Noah“ in Haag ist erreicht: Zwei weitere Krippen-Gruppen finden nun Platz in den Räumlichkeiten. Pünktlich zum Betriebsbeginn konnten die neuen Räume eingeweiht und durch Pfarrerin Ruth Nun und Pfarrer Pawel Idkowiak gesegnet werden. „Es ist ein Kinderhaus – alles dreht sich hier um die Kinder“, leitete Bürgermeisterin Sissi Schätz die im kleinen Rahmen stattfindende Feierstunde ein.

Foto (von links): Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz, die Verwaltungsleiterin des Katholischen Kita-Verbunds Haag – Sabine Materna – Pfarrerin Ruth Nun und Pfarrer Pawel Idkowiak.

Vor inzwischen zwei Jahren war der Spatenstich zur Erweiterung und Generalisierung und jetzt können die neuen und sanierten Räumlichkeiten vollständig genutzt werden.

Kinder ab dem Babyalter werden hier in vier Krippen- und vier Kindergartengruppen betreut. Das jüngste Kind sei laut Leiterin Petra Wenhardt zwölf Monate alt. Dass die zusätzlichen Krippenplätze nötig waren, zeige sich schon zu Beginn des neuen Kindergartenjahres: Bereits jetzt seien alle belegt.

Das Ziel der Sanierung war, so Architekt Johann Schmuck, „dass nicht mehr erkennbar ist, was alt und was neu ist.“

Das Gebäude soll auf einen gemeinsamen Level gebracht werden und nun ließen sich Alt- und Neubau kaum mehr unterscheiden. Allerdings sei es innen an der Raumgröße erkennbar. Aufgrund der aktuellen Richtwerte werde die Größe, die die sanierten Räumlichkeiten haben, nicht mehr gefördert. Deshalb fallen sie im Neubau, so Schmuck, um etwa ein Drittel kleiner aus.

Und noch etwas Altes wurde bei der Sanierung gefunden und integriert: Hinter einer Wand zugebaut fanden die Arbeiter ein Relikt aus der Zeit der Landwirtschaftsschule. Nun ziert es den Treppenaufgang, der die Krippen im Erdgeschoss mit den Kindergartengruppen im Obergeschoss miteinander verbindet.

Und was Leiterin Wenhardt besonders freut: „Das Gefühl im Haus ist geblieben.“

 

 

An alles wurde bei der Sanierung gedacht: Waschbecken auf kindgerechter Höhe, getrennte Spiel- und Schlafräume in den Krippengruppen und durch einen Gummi an den Türen sind die Finger vorm Einzwicken geschützt.

Auch die Farbgebung der Fassade habe einen besonderen Grund: Für die bunten Paneelen wurden ausschließlich Farben verwendet, „die der Baum über das Jahr annimmt“, erklärte Bauamtsleiter Andreas Grundner.

Und sogar die Kinder hatten ihre Freude an der Baustelle: Ganz interessiert haben sie beobachtet, was dort vor sich ging, deshalb habe man, so Grundner, die Sicht auf die Baustelle nicht wie geplant abgeschirmt.

Von Corona waren die Bauarbeiten kaum betroffen. Allerdings haben gerade ausländische Arbeiter in der monatelangen, schwierigen Phase gefehlt, wodurch auch Folgefirmen keine Möglichkeit hatten, weiterzuarbeiten.

„Sie können keine Lampen montieren an einer Decke, die es noch nicht gibt“, so Grundner. Aufgrund der aktuellen Lage seien beispielsweise die Türen auch erst zwei Tage vor Betriebsbeginn eingebaut worden. Aber „die Verschiebung hält sich in Grenzen“, betonte Schmuck.

Vor allem der Keller sei jetzt noch eine Baustelle. Neben dem Turnraum ist dort nun auch ein Personalraum für die inzwischen 32 Mitarbeiter geplant, der durch eine Treppe direkt mit der Krippe verbunden ist. Ein solcher sei, so Schmuck, laut Raumprogramm eigentlich nicht vorgesehen. Aber gerade für einen organisierten Ablauf halte Grundner die Möglichkeit, dort Schließfächer für persönliche Gegenstände und Fächer zur Übergabe von Mitarbeiterpost anzubringen, für einen großen Vorteil.

Nachdem der Neubau im vergangenen Jahr fertiggestellt werden konnte, folgt nun bis Ende des Jahres auch die Sanierung und der Verbindungsgang der Krippengruppe. Und auch im kommenden Jahr kann wahrscheinlich eine weitere Eröffnung in Haag gefeiert werden: Das Schwimmbad wird im nächsten Herbst voraussichtlich fertiggestellt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren