Panoramablick auf die Altstadt

Einblicke in den neuen Wasserburger Stadtbildkalender - Teil 1

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Der neue Wasserburger Stadtbildkalender ist fertig (wir berichteten). Einige Einblicke in den Kalender und weitere Fotoquellen zu den angesprochenen Themen präsentiert das Stadtarchiv in den nächsten Wochen an dieser Stelle. Heute: Ein Panoramablick auf die Altstadt um die Jahrhundertwende (zum Vergrößern klicken).


Am mittigen rechten Bildrand ist das ab 1899 geplante und im Jahr 1900 errichtete Forstamt an der Salzburger Straße unterhalb St. Achatz zu erkennen. Das Dach lugt auf der Vergleichsfotografie nur noch teilweise durch den Bewuchs. Westlich davon blickte man in das Wuhrtal und über den Hochgarten, wo ab 1828 Ökonomiegebäude, Stallungen, Stadel und ein „Hopfen-Boden“ errichtet wurden.

Die heute längst abgebrochenen Stadel am linken Bildrand dienten unter anderem der Einbringung der Hopfenernte, die hier um 1880/1900 jährlich zirka 900 bis 1000 Zentner betrug. Von den Gebäuden, die in der Senke des unteren Burgerfeldes stehen, beispielsweise das Kapuzinerkloster, sind vielfach nur die Dächer und Giebel zu sehen. Die Häuser Hochgarten 2 und 5 (Hausnummer 5 erkennbar am Krüppelwalmdach) stehen damals wie heute. Südlich breitet sich die Siedlung am Fröschlanger aus. Im September 1956 wurden sechs Gebäude für „kinderreiche Familien“ neu gebaut, gerade einmal zwei Privathäuser waren bestehend. Drei Neubauten wurden zu gleicher Zeit im Wuhrtal errichtet.

Für den Bildhintergrund fällt die Orientierung deutlich leichter: Die Innfront mit Burg, St. Jakob, Frauenkirchturm und teilweise verdecktes Brucktor endet östlich am Gries. Damals stand noch der Schornstein des Elektrizitätswerkes, der in die kahlen Innleiten hineinragte.

Der neue Wasserburger Stadtbildkalender ist ab sofort im Wasserburger Buchhandel (Wasserburger Bücherstube, Buchhandlung Herzog, Buchhandlung Fabula), in Geschäften (Innkaufhaus, Gartner Versandprofi/Post, Wasserburger Markthallen) und natürlich auch im Stadtarchiv, im Museum sowie in der Gästeinfo zum Preis von 9,90 Euro erhältlich.

 

Zum Vergleich, der Blick heute:

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