Nicht alle spielen gerne Fußball

Gemeinderat Rechtmehring diskutiert über einen Skaterpark

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Nach einem Antrag eines Jugendlichen, einen Skaterpark in Rechtmehring zu errichten, beratschlagte sich der Gemeinderat Rechtmehring in seiner jüngsten Sitzung zu diesem Thema. Dabei ging es nicht nur um die Kosten und den Standort, sondern auch um das Engagement der Jugendlichen.

„Nicht alle Kinder spielen gerne Fußball“, stand unter anderem im Brief an die Gemeinde. Deshalb freuen sich die Jugendlichen, wenn sich der Gemeinderat Gedanken über einen Skaterpark in Rechtmehring mache. Denn Spielgeräte für Kleinkinder seien genügend vorhanden. Für Jugendliche, so der Antragsteller, gebe es aber wenig Angebot.

 

Zweite Bürgermeisterin Irmgard Daumoser habe sich bereits über solche Parks zum Skateboardfahren informiert. „Kostenmäßig werden wir das als Gemeinde nicht stemmen können“, schlussfolgert sie. Allerdings gebe es auch einzelne Betonteile, für die die Kosten noch nachgeprüft werden können. Helmut Mittermaier betonte, man solle als Gemeinde der Jugend die Möglichkeit geben, ihre Ideen umzusetzen. Um einen Überblick zu bekommen, wie hoch der Bedarf ist, schlug Susanne Spaett vor, die Jugendlichen sollen über eine Liste feststellen, wie viele einen solchen Park oder entsprechende Betonteile wollen. Woran es auch noch fehlt seien Vorschläge für den Standort. Auch Franz Linner befürwortete die Idee, die Burschen selbst aktiv werden zu lassen: „Wenn sie sich reinhängen, sieht man, dass es ihnen ernst ist.“ Er fände gut, wenn sich die Jugendlichen Gedanken um einen Standort machen und auch selbst anfangen zu recherchieren, mit welchen Kosten die Idee verbunden ist. Diesen Vorschlag griff Bürgermeister Sebastian Linner auf und wolle in Kontakt mit den Jugendlichen treten, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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3 Kommentare zu “Nicht alle spielen gerne Fußball

  1. Ja wie in Soyen auch. Nicht jeder mag Fußball spielen aber leider ist auch in Soyen nur Platz und Geld für Fußball da.
    Mich würde mal interessieren wo den die Basketballkörbe hingenommen sind die in Soyen mal auf dem Hartplatz hinter der Schule standen. Die sind weg schon 3 Jahre und dann kommen lustiger weis auch noch jedes Jahr die Basketballdamen aus WS und geben den Kindern eine Trainingsstunde. Sich dann aber Nachmittags nochmal treffen zum Körbe werfen ist nicht möglich. *Kopf schüttel*
    Denn leider bleibt allen Kinder in Soyen nur der gang zum Fußballplatz um Fußball zu spielen.
    Und Mädchen haben in Soyen eh schon verlor da sie für den TSV anscheinend gar nicht existieren, da es nicht eine sportliche Aktivität gibt die für Mädchen angeboten wird.

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    1. Dann gehen Sie doch bitte einfach konkret auf den örtlichen Sportverein zu und machen Sie Vorschläge!

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  2. Liebe Julia R.

    Stimme Dir voll und ganz zu, das Angebote für Mädchen knapp bis gar nicht vorhanden sind. Aber dem kann eigentlich ganz leicht abgeholfen werden. Jeder Verein freut es, wenn sich jemand engagiert und sich mit Ideen einbringt, auch in Soyen.Ein paar Stunden die Woche Zeit nehmen, um Kinder als Uebungsleiter zu betreuen, egal in welcher Sportart. Also selbst anpacken, nicht beschweren. So ist allen geholfen und
    Unterstützung vom Verein ist garantiert.
    Der Hartplatz bzw Basketballkoerbe haben mit dem TSV nichts zu tun.
    Wünsche und Anregungen können aber auch jederzeit bei der Gemeinde vorgebracht werden. Dafür gibt es z. B. die Jugendversammlung. Kommt halt leider selten jemand.
    Also Julia, nicht reden sondern machen.

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