Neues Sportheim ist das größte Projekt

Wasserburgs Fußballer ziehen rundum positive Bilanz - Stürmlinger bleibt Abteilungsleiter

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simon sNicht nur sportlich, auch finanziell ist alles im grünen Bereich: Eine rundum positive Bilanz zogen gestern die Fußballer des TSV 1880 Wasserburg bei ihrer Hauptversammlung im Hotel Fletzinger. Größtes Projekt: Der Sportheim-Neubau an der Landwehrstraße. Sportlich peilen die „Löwen“ sowohl bei der Ersten wie auch bei der Zweiten Mannschaft den Aufstieg an. Reibungslos gingen die Neuwahlen über die Bühne. An der Spitze der Abteilung bleibt Simon Stürmlinger (Foto).

Der ließ das abgelaufene Jahr bei den Fußballern Revue passieren und gab einen Ausblick auf die Zukunft der Abteilung. Stürmlinger: „Wir haben das ganze Jahr über neben unseren sportlichen Aktivitäten auch verschiedene andere Projekte über die Bühne gebracht.“ Der Abteilungsleiter erinnerte an die Antirassismus-Kampagne, der man sich angeschlossen habe. „Viele Nationen, ein Verein“ – das gelte für den TSV Wasserburg in allen Bereichen.

Auch auf anderem Gebiet haben sich die Wasserburger Fußballer in den vergangenen Monaten engagiert. So wurde der FC Grünthal bei seiner Typisierungs-Aktion aktiv unterstützt, als es darum ging, einem an Leukämie erkrankten Fußballer zu helfen. „Wir haben ein Benefizspiel gegen den TSV Rosenheim ausgetragen. Der Erlös kam in vollem Umfang den Grünthalern zugute.“

Stürmlinger erinnerte auch an die sportlichen Erfolge der Ersten und Zweiten Mannschaft und versicherte, man werde alles dafür tun, „dass beide Teams den Aufstieg packen. 2020 feiern wir unser 100-jähriges Bestehen. Da wollen wir wieder in einer für die Stadt Wasserburg angemessenen Liga spielen.“

klammerJugendleiter Kevin Klammer zeigte anschließend auf, dass der TSV Wasserburg auch in Sachen Nachwuchsförderung wieder auf einem sehr guten Weg ist: „Wir haben neun Teams in den Wettbewerben, fast alle liegen auf sehr guten Plätzen. Aushängeschild sind die B-Junioren, die um die Meisterschaft mitspielen.“ 16 Betreuer kümmerten sich um die „Jung-Löwen“. Im vergangenen Jahre habe man gemeinsam mit ihnen ein eigenes Jugendkonzept für den TSV Wasserburg ausgearbeitet. „Eine Art Leitfaden, an dem wir uns orientieren.“

Derzeit plane man eine engere Zusammenarbeit mit der Grundschule und Trainerfortbildungen mit dem BFV. „Dass wir nicht alles von heute auf morgen schaffen, ist dabei allerdings klar. Wir sehen die Nachwuchsarbeit langfristig. Außerdem darf man dabei den sozialen Aspekt nicht außer Acht lassen. Wasserburg ist eine Stadt mit hohem Migrationshintergrund. Da können wir viel Positives bewirken.“

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Positives zu berichten gab’s auch von AH-Leiter Rudi Pendi (rechts), der auf die geplanten Aktionen der Senioren-Kicker einging, und von Kassenwart Dr. Michael Stürmlinger, der für 2015 (,,bei uns gilt das Kalenderjahr“) einen schönen Überschuss auf dem Konto der Fußballer ausweisen konnte.

Ums Geld ging es auch bei den Ausführungen von Franz Erhart, der das Projekt „Neues Sportheim an der Landwehrstraße“ betreut. Die Finanzierung sei Dank der Stadt, durch Sponsoren und Zuschüsse weitgehend gesichert. „Wenn alles gut geht, können wir noch heuer starten“, so Erhart, der auf die Entwicklung des Projektes, viele Hindernisse und Planänderungen zurückblickte, letztlich aber ein rundum durchdachtes Vorhaben präsentierte und dafür viel Applaus erntete.

Keine Überraschungen gab es bei den anschließenden Neuwahlen, die von Zweitem Bürgermeister Werner Gartner geleitet wurden. Die Ergebnisse:

Abteilungsleiter: Simon Stürmlinger
Stellvertreter: Dr. Michael Stürmlinger und Norbert Waller
Sportlicher Leiter: Christian Haas
Jugendleiter: Kevin Klammer
Stellvertreter: Robert Miller
Ah-Leiter: Rudi Pendi
Schriftführer: Norbert Waller
Kassenwart: Hans Hain
Beisitzer: Edith Strürmlinger, Christian Turber, Franz Erhart, Markus Bauer, Walter Asböck

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Geehrt wurden bei der Hauptversammlung Beate Gnatzy, sie ist eine tragende Säule in der Jugendabteilung, und Camilo Hernandez (unten), der Trainer der Zweiten Mannschaft. Beiden wurde ein außergewöhnlich großes Engagement für die Abteilung bescheinigt.

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Drei Säulen des Vereins: Stadionsprecher Witgar Neumaier, Inge Hain und Sportlicher Leiter sowie Trainer Christian Haas (rechts).

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Lob gab’s vom Zweiten Bürgermeister für die Fußballer: „Ich hab‘ die Abteilung zwölf Jahre als Sportreferent begleiten dürfen. Es war ein Auf und Ab. Jetzt aber hat man das Gefühl, dass endlich Kontinuität eingetreten ist. Die Erfolge sprechen für sich.“ HC

 

 

 

 

 

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