Musikalisch an die Festtage herangeführt

Passionskonzert im kbo-Inn-Salzach-Klinikum beeindruckt Publikum

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P1060640Mit alpenländischer Musik stimmten sich die Zuhörer des Passionskonzerts im Festsaal des kbo-Inn-Salzach-Klinikums auf die Ostertage ein. Wilfried Weitzbauer, aus dessen Feder einige musikalische Passagen des Programms stammten, führte mit Hermann Posselt durch den Abend. Die Texte zur Leidensgeschichte Jesu umrahmten ein abwechslungsreiches und fein abgestimmtes Programm.

Beginnend mit dem Tegernseer Menuett von Tobi Reiser, harmonisch vorgetragen von der Mühlstoa-Saiten- und Geigenmusi, über Karl Edelmanns Passionsweisen in a-Moll, das durch reine Pizzicato-Besetzung eine besonders ergreifende Stimmung erzeugte, erklangen neben alpenländischen Stücken auch bekannte klassische Melodien, wie Händels Gavotte in F-Dur als Harfen-Solo.

„Nach der Betroffenheit ist der Alltag wiedergekehrt“, zeigte Hermann Posselt den Bezug des Sterbens Jesu zur heutigen Zeit. Mühlstoa-Musi, Dreigesang und Klarinetten-Musik ließen die Erniedrigung und schließlich die Erhöhung Jesu mit wechselnden Tonarten und Besetzungen, aber auch klangvollen Solopassagen, lebendig werden und die Hoffnung auf Frieden erkennen, die auch in der heutigen Zeit noch in der Passionsgeschichte steckt.

„Fröhlich zieh ich meine Straße“ beschloss so der Dreigesang den besinnlichen Abend, an dem Texte und Melodien das Publikum erneut hingeführt haben zur Bedeutung des Osterfestes und zum Nachdenken über den Glauben in der heutigen Zeit.

Katharina Salzeder, Foto: Monika Rau

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