Mit Familien: Kindgerechte Kreuzweg-Prozession

Wasserburger Pfarrkirche St. Jakob: Moses und Calistus aus Afrika halfen mit

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karfreitagIn Wasserburg wurde speziell für Kinder und Familien eine „Familienkreuzweg-Andacht“ heute am Karfreitag angeboten. Für viele Menschen ist die Auseinandersetzung mit Krankheit, Leiden und Sterben nicht nur unangenehm geworden, vielen fällt es zunehmend schwer, über diese Themen zu sprechen besonders im Umgang mit Kindern. Zudem ist der Familien-Kreuzweg ein wirklich kindgerechtes und professionelles Angebot der Pfarrei. Dazu luden am Vormittag die „Karfreitags-Ratschen“ ein. Bedient wurden diese unter Mithilfe von Moses und Calistus aus Afrika. Über 70 Gläubige versammelten sich …

… schließlich in St. Jakob.

Die Andacht unter dem Motto „Ein schweres Kreuz tragen“ erklärte Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl mit einem Beispiel aus dem Alltag. „Wenn einer ein schweres Kreuz zu tragen habe, dann hat es der oder diejenige gerade nicht leicht. Vielleicht läuft es in der Schule gerade nicht so gut, oder es ist in der Arbeit sehr anstrengend“, so der Geistliche. „Wie froh ist man dann um Jemanden, der einem beisteht und hilft“.

Damit verwies Dr. Schinagl auf die Kreuzweg-Bilder an den Wänden rund um den Kircheninnenraum, auf die viele Besucher der Pfarrkirche sonst wahrscheinlich eher nicht achten.

An diesem Tag aber bildeten diese die geeignete Grundlage, das Ostergeschehen zu verdeutlichen. Ganz kindgerecht wurde die Leidensgeschichte Jesu an ausgewählten Kreuzwegstationen entlang der Wege im Kirchenraum zum „Anfassen“ nahe gebracht.

Da half Simon Jesus, das Kreuz zu tragen. Magdalena reichte Jesus ein Schweißtuch. In einer knappen halben Stunde erarbeitete Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl mit Fragen an die Kinder das Karfreitagsgeschehen und stellte die Auferstehung im Hinblick auf die Osternacht schon in Aussicht.

Dabei verwendete er, unter Mithilfe von Kindern, zusätzlich gezeigte Abbildungen des Kreuzweggeschehens und ergänzte diese mit frei erzähltem Wissen aus der Bibel.

Der Kinderchor „Cantini“ unter der Leitung von Anja Zwiefelhofer begleitete diesen besonderen Weg musikalisch.

Andrea Däullary

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