Ist es das Ding des Jahres?

Eine geniale Idee eines sympathischen Paares aus Wasserburg: Christoph Kleber und Edna Kleber-Belizário von der Wasserburger Grünkunft am Marienplatz 19 sagen Verpackungsmüll den Kampf an! Mit einer Erfindung: Ihr sogenannter ‘Nachhälter’ ist eine umweltfreundliche, komplett abbaubare Tüte aus Zellulose. Eine Tüte, die nun im TV einen großen Erfolg feiert: In der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ qualifizierten sie sich gestern damit fürs große Finale. Und zwar überragend: In der Sendung am Abend bekamen sie 76 Prozent der Publikumsstimmen. Das ist ein Abstimmungs-Rekord.

So klar war eine Wahl noch nie.

Der sogenannte Nachhälter baut sich in der Natur restlos ab. Das Material besteht nicht aus Erdöl, sondern aus Holz. Für eine Zukunft im Namen der Kinder …

Das Finale der Sendung ist nun am 3. März um 20.15 Uhr auf ProSieben.

Der Grünkunft-Nachhälter ist ein bioveganer, biologisch abbaubarer Folienbeutel aus rein pflanzlicher Cellulose (Holz). Die ultraleichte, plastikfreie Nachfüll-Lösung ist vollständig kompostierbar und als wertvoller Rohstoff im Altpapier sinvoll weiterverwertbar. Rohstoff für die Nachhälter ist Holz – überwiegend aus Schnittabfällen der Forstwirtschaft.

Der hieraus gewonnene Zellstoff wird löslich gemacht (Viskose) und läuft durch eine Gießdüse in ein Fällbad, in dem Zusatzstoffe ausfallen – übrig bleibt eine Folie aus reiner regenerierter Cellulose. Sie erhält ihre Transparenz auf Grund mechanischer Behandlung, nicht durch chemische Zusätze. Sie zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit, Fettdichtigkeit und völlige Geschmacks- und Geruchsneutralität aus. Die Grünkunft Nachhälter sind 100% recyclingfähig und vollständig kompostierbar.

Durch die enge Verwandtschaft mit Papier können leere Nachhälter als wertvoller Zellstoff mit dem Altpapier entsorgt oder kompostiert werden. Der Originalverschluss der Nachhälter besteht aus einem Papierstreifen aus ökologisch-nachhaltiger Forstwirtschaft und der Grünkunft-Siegelnaht aus pflanzlich gefärbter Bio-Baumwolle (GOTS).

Wie die Folie kann auch das Verschlussmaterial als Altpapier bzw. Kompost verwertet werden. Untersuchungen des Fraunhofer-Institutes bestätigen, dass Cellulosehydrat unter natürlichen Bedingungen sehr leicht kompostierbar ist. Das freiwerdende Kohlendioxid stammt aus der verwendeten Biomasse und fließt wieder vollständig in den Stoffkreislauf ein.

Die Nachhälter verrotten in der Natur innerhalb weniger Wochen, sind boden- und wasserneutral und effektiv nicht toxisch.

Hier das Video zu gestern:

https://www.prosieben.de/tv/das-ding-des-jahres/video/34-nachhaelter-vs-all-in-wash-die-entscheidung-clip