Fürs Jubiläum: Stelen im Stadtbild

Gestern feierliche Enthüllung zu „150 Jahre Feuerwehr Wasserburg"

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DSC_0297Anlässlich des 150. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg ergänzen seit gestern Stelen das Stadtbild. Sie weisen auf die schwerwiegendsten Brandereignisse und Hochwasser der Vergangenheit sowie die Aufgaben der Feuerwehr hin. Eine der Informationstafeln wurde gestern von Bürgermeister Michael Kölbl in der Herrengasse enthüllt. Info-Stelen, die auf ein besonderes Ereignis in Wasserburg hinweisen,  gibt es heuer erstmals seit „Wallenstein 2013″ wieder. 

Feuer und Hochwasser sind seit jeher die größten Gefahren für Städte. Sie zu bannen ist Aufgabe der Feuerwehr. Die Stelen markieren Orte im öffentlichen Raum, an denen sich Feuerwehrgeschichte manifestiert. So blickt man in der Frauengasse am Stadtturm zum Türmer empor, der Brandwache hält. Im Bereich des Brucktors führt eine Stele den Betrachter unterhalb der Hochwassermarke von 2005. Auf dem Marienplatz und an der Palmanoanlage schaut man in das Inferno der großen Stadtbrände von 1874 und 1885, die diese Plätze und ihre Bauten verändert haben. Anhand des Grein-Bräus erklärt eine Stele auf der Burg, warum gerade die Brauereien die freiwilligen Wehren förderten.

Die Stelen wurden vom städtischen Bauhof erstellt und im Stadtgebiet errichtet. Juliane Günther vom Museum Wasserburg hat gemeinsam mit Anne Mayerhofer die Texte geschrieben und Bilder ausgewählt. Die Informationen sind in leicht verständlicher Sprache gegeben. Weiterführende Informationen erhalten Interessierte in der aktuellen Sonderausstellung des Museums „Wasser marsch! Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ und in der Festschrift zum Jubiläum „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wasserburg“. Die Stelen werden bis Mitte Juli diesen Jahres zu sehen sein.

Marienplatz 1874

Blick über den Marienplatz nach dem Stadtrand von 1874

Bei der Enthüllung der Stele in der Herrengasse:

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