„Einer trage des anderen Last“

Wasserburg: Nach Gottesdienst ein Fastensuppenessen zugunsten der Ministrantenräume

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fasten 1„Einer trage des anderen Last“ – zu diesem Thema fand heute am Sonntag in Wasserburg ein gut besuchter Familiengottesdienst in St. Konrad statt. Im Anschluss gab es im Pfarrzentrum ein Fastensuppenessen zugunsten der Renovierung der Ministrantenräume. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden Kinder, Jugendliche und Eltern zu Helfern am Altar. Zur Lesung gab es ein indisches Märchen gespielt von zwei Kindern. Darin retteten sich ein Lahmer und ein Blinder gegenseitig aus einem Waldbrand. Das Besondere der Wasserburger Familiengottesdienste sind nicht nur die Mitwirkenden …

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… die kindgerechte Aufarbeitung eines Themas, sondern dass jedes Kind gerne gesehen ist. Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl bittet sie sogar ganz nahe um den Altar herum, so können die Kinder genau miterleben, was passiert.

Der Zeitpunkt passt für Kinder, falls der Gottesdienst für die Jüngsten mal zu lange dauert. Mit dem Friedensgruß sendet der Geistliche die Kinder dann zu ihren Familien zurück.

Im Anschluss gab es ein Fastensuppenessen im Pfarrzentrum. Der Erlös passte zum Motto der gegenseitigen Hilfe: Viele Arbeitsschritte werden demnächst eine Hilfe für die sein, die sonst immer am Altar helfen: Die dringende Renovierung der Ministrantenräume steht an. Wände und Decken müssen neu gestrichen werden, Böden neu verlegt und die Einrichtung dringend ersetzt werden.

Die Kinder und Jugendlichen leisten nicht nur den sonntäglichen Dienst, die Pflege ihrer Gemeinschaft braucht Räume – und die sind nun eben „in die Jahre gekommen“. Der Erlös und Spenden der Fastensuppen-Aktion bildet einen ersten Beitrag dazu.

Andrea Däullary

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