Eine schöne Gemeinschaft vorm Kartoffelfeuer

Fest im Inngarten mit den Jüngsten aus Wasserburg vom Kindergarten Gänseblümchen

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k 1Eine dicke Rauchsäule steigt neben dem Inn auf und die Kinder, die sie umringen, quietschen vor Vergnügen. Julias Papa hat das Lagerfeuer mit dem Rest Kinderpunsch gelöscht und nun breitet sich ein süßer Duft aus. Cola-Punsch-Rauch-Wolke nennt Oskar das. Und Maxi angelt mit einem Stock die letzte Kartoffel aus der dampfenden Glut. Die Buben und Mädchen vom Wasserburger Kindergarten Gänseblümchen haben ihre Eltern gestern am Nachmittag und Abend mitgenommen in den bezaubernden Inngarten. Unsere Bilder …

Das Kartoffelfeuer hat der Elternbeirat organisiert und Peter Arnold, der Leiter des Kindergartens , hat gerne die Pforten des Inngartens dafür geöffnet.

Die Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren kennen sich hier gut aus: Der Lagerfeuerplatz, die Bank mit der besten Aussicht auf die herbstlich-bunten Bäume am Innufer, steile Treppenstufen hinab zum Bauwagen und hinauf zur Holzbrücke, verwinkelte Nischen und Verstecke, schier unendliche Möglichkeiten zum Klettern und um beim Spielen der Phantasie freien Lauf zu lassen.

An diesem friedlichen Nachmittag ging es nicht ums Spenden sammeln durch Wettlauf oder Kuchenverkauf. Aber auch hier wurden wichtige Grundsteine für unser aller Zukunft gelegt. Denn in dem kleinen Kindergarten Gänseblümchen sind neben mehreren Integrationskindern auch Flüchtlingskinder bereits ein fester Teil der Gemeinschaft.
„Ich kann im Dunkeln schon ein bisschen besser sehen, als du“, sagt Jakob zu Maya und nimmt sie an die Hand. „Ich bin ja schon vier.“

Anne Blume

Fotos: Susanne Kuchta

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