Einblick ins neue Schopperstatthaus

Wohn- und Förderstättenprojekt der Stiftung Attl steht in Wasserburg kurz vor dem Bezug

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IMG_8172_kEineinhalb Jahre wurde an dem neuen Gebäude, direkt am Wasserburger Bus-Bahnhof, gebaut. Nun steht das Schopperstatthaus kurz vor seinem Bezug. Das Gebäude wurde von der Gemeinnützigen Wohnungsbau-Genossenschaft (GWG) errichtet und bietet künftig Platz für drei Wohn- und zwei Förderstättengruppen aus der Stiftung Attl. In Zahlen sind das 24 Wohn- und 16 Förderstättenplätze. Das feiert die Einrichtung für Menschen mit Behinderung am kommenden Donnerstag ab 15.30 Uhr mit einem Tag der offenen Tür.

„Diese Art der Inklusion ist bislang noch einmalig“, meinte der Vorsitzende der GWG Josef Brandl bei der Grundsteinlegung im Mai 2014. Für die Stiftung Attl, die stets auf der Suche nach neuen Wohnkonzepten für Menschen mit Behinderung ist, stellt der Bezug des Schopperstatthaus eine absolute Bereicherung dar.

„Durch die zentrale Lage im Herzen von Wasserburg ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, schätzt Florian Ott, der zuständige Wohnbereichsleiter, die Lage des neuen Gebäudes. Denn seit vielen Jahren legt die Stiftung Attl Wert darauf, in kleinen Wohnangeboten individuelle Betreuungsangebote vor Ort zu schaffen. Beispielhaft dafür sind nicht nur die zahlreichen bereits bestehenden Außenwohngruppen sondern auch die Wohnangebote für Kinder und Jugendliche in den Gemeinden Edling und Pfaffing.

Namensgeber für das neue Schopperstatthaus war die Werft, die in den 1930-er Jahren am nördlichen Innufer angesiedelt war, eine sogenannte „Schopperstatt“. Dort wurden in traditioneller Handwerkstechnik Plätten für die Transporte auf dem Inn gebaut. Wie es in dem Gebäude nun aussieht, davon können sich alle interessierten Bürger nun in kleinen Führungen selbst ein Bild machen, wenn am 29. Oktober ab 15.30 Uhr die Türen für jeden geöffnet haben.

 

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Ein Gedanke zu „Einblick ins neue Schopperstatthaus

  1. Hurra, ein Stück gelebte Inklusion kann beginnen.
    Was manchmal Politik nicht umsetzen kann, hier ist eine wunderbare Möglichkeit für Bürger/Bewohner/Besucher dieser Stadt Inklusion zu leben. Daumen hoch!!!

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