Die Schwalben zieht es langsam fort

Dreimal wurden die Brutplätze in der Altstadt während der letzten Monate zur Aufzucht der Jungen genutzt

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„Mariä Geburt, die Schwaiberl fliegen furt”, so lautet eine Bauernregel,
wenn am 8. September dieser Marienfeiertag im Kalender steht und das Ende des Schwalbensommers ankündigt. Ende vergangener Woche waren noch zwei Nester unter den Arkaden beim städtischen Museum mit jeweils drei Jungvögeln belegt. Doch 24 Stunden später saß nur noch ein Schwälblein im Nest und ließ sich füttern.

Dreimal wurden diese Brutplätze während der letzten Monate zur Aufzucht der Jungen genutzt. Dabei herrschte ein aufgeregtes Gezwitscher und Geflatter, die Luft war erfüllt vom Zischen und Brausen des Flügelschlags. Manch ein Wasserburger verweilte an
diesem Ort, um die Entwicklung der Schwalbenkinder zu verfolgen.

Jetzt aber kehrt langsam Ruhe ein. Einige Schwalben sammeln sich schon auf
Drähten und Leitungen, um sich auf den Abflug ins Winterquartier
vorzubereiten, andere müssen noch fleißig trainieren, um die lange Reise
zu meistern.

Man darf sich schon auf den 25. März kommenden Jahres freuen, wenn es heißt: „Wenn
Maria sich verkündtet, Storch und Schwalbe heimwärts findet.”

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