Die Bürger stehen im Vordergrund

Acht neue Gemeinderäte sitzen im Rechtmehringer Gremium - Irmgard Daumoser ist stellvertretende Bürgermeisterin

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Die erste Gemeinderatssitzung in Rechtmehring der neuen Legislaturperiode fand inzwischen statt. Dabei wurden nicht nur die acht neuen Gemeinderatsmitglieder vereidigt, sondern auch die Ausschüsse und der Schulverband neu besetzt. Das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin übernimmt Irmgard Daumoser.

Im Pfarrheim tagte der neu zusammengesetzte Gemeinderat Rechtmehring. In der konstituierenden Sitzung schworen die neuen Gemeinderatsmitglieder dem Grundgesetz Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern ihre Treue. Nacheinander legten (Foto von links) Thomas Bauer, Bartholomäus Haunolder, Peter Vorderwestner, Johann Bernhard, Helmut Mittermaier, Susanne Spaett, Ignaz Gerlmaier und Christine Empl ihr Gelöbnis ab.

 

Für die Stellvertretung des Bürgermeisters wurde Irmgard Daumoser (Foto) gewählt. „Das Amt ist nicht nur ein Titel“, stellte Franz Linner klar, der aufgrund der Wählerstimmen zuerst gefragt wurde, ob er das Amt belegen wolle. Aufgrund seiner privaten Situation würde er dem nicht gerecht werden, so Linner. Stattdessen einigte sich das Gremium, ihn als Dritten Bürgermeister einzusetzen. Vor allem in der Schulabschlusszeit käme dieser häufiger zum Einsatz, so Bürgermeister Sebastian Linner, da gleichzeitig an mehreren Schulen ein Stellvertreter der Gemeinde anwesend sein sollte.

 

Der vorberatende Haushaltsausschuss habe sich aufgrund des Fehlens einer Geschäftsleitung bewährt. Deshalb wurde auch in der konstituierenden Sitzung ein Ausschuss beschlossen, der gemeinsam mit der Kämmerin die Zahlen des Haushalts basierend auf den Investitionen im kommenden Jahr zusammenstellt. Neben dem Bürgermeister und seiner Stellvertreterin wurden Johann Bernhard, Christine Empl und Franz Linner mit der Aufgabe betraut.

 

Auch für den Schulverband Rechtmehring-Maitenbeth sowie Haag wurden zu entsendende Mitglieder bestellt. Im Wesentlichen ginge es im Schulverband Rechtmehring-Maitenbeth um die Ausstattung der beiden Grundschulen. So sei beispielsweise Rechtmehring ein Pilotprojekt im Landkreis Mühldorf, ob sich digitale Lehrmittel bewähren. Um die Schulhäuser kümmern sich die gemeinen selbst, die Möblierung und Lehrmittel seien aber Schulverbandssache. Hier stellte sich Susanne Spaett zur Verfügung, ihre Stellvertretung übernimmt Helmut Mittermaier. Für den Schulverband Haag, der sich aus Mitgliedern aus Haag, Kirchdorf, Maitenbeth und Rechtmehring zusammensetzt, wurde die zweite Bürgermeisterin bestellt.

 

Für die Verwaltungsgemeinschaft Maitenbeth stellt Rechtmehring aufgrund der Einwohnerzahl drei Mitglieder. Hierfür einigte sich das Gremium neben dem Ersten und Zweiten Bürgermeister außerdem auf Anton Hanslmeier als Mitglied. Das Amt des Familien- und Jugendschutzbeauftragten übernimmt Bartholomäus Haunolder junior und als Seniorenbeauftragter stellt sich der ehemalige zweite Bürgermeister Friedrich Köbinger zur Verfügung.

 

Bürgermeister Sebastian Linner gab den neuen Gemeinderatsmitgliedern den Rat, die Dinge neutral zu betrachten und sich nicht von Emotionen leiten zu lassen. Es sei ihm wichtig, dass jeder sofort anspricht, wenn er unzufrieden ist. „Wir sitzen zum Wohle unserer Bürger zusammen“, stellte er klar.  Diese stünden im Vordergrund. Deshalb sei es auch wichtig, die Mehrheitsentscheidungen anzuerkennen, auch wenn sie möglicherweise nicht der eigenen Abstimmung entsprechen. Insgesamt zeigte sich Linner sehr zufrieden mit der ersten Sitzung des neuen Gremiums: „Wir können die Arbeit angehen.“

 

Fotos: Franz Manzinger

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