Der 80. kam der Förderstätte zugute

Josef Schindecker sammelt zu seinem Jubeltag 1660 Euro ein

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Zum 80. Geburtstag ließ sich Josef Schindecker aus Wasserburg etwas Besonderes einfallen. Der gelernte Zimmerer, der lange einen Betrieb in Straußdorf bei Grafing führte, sammelte sein „Geburtstagsgeld” und übergab es zusammen mit seiner Frau Hilde an die Holzwerkstatt der Förderstätte. Es war ihm ein persönliches Anliegen, mit seinem Jubiläum die Arbeit mit Holz zu unterstützen. Für die Summe von 1660 Euro kann die Förderstätte eine dringend ersehnte Tischkreissäge und eine Lamello-Fräse anschaffen.

Mit einem Weißwurst-Frühstück auf der Terasse sowie zwei selbstgebauten Vogelhäuschen bedankte sich die Gruppe bei dem Jubilar.

„In der Holzwerkstatt der Förderstätte werden die Betreuten an die Arbeitsschritte herangeführt und lernen die Tätigkeiten im Umgang mit dem Material kennen”, erklärt Bernhard Gutschmidt, Leiter der Inntal-Werkstätten.

Im Gegensatz zur Schreinerei in Rott erbringe die Förderstätte allerdings keine Lohnarbeit und sei deshalb bei größeren Anschaffungen auf Spenden angewiesen. „Wir haben mit den Betreuten schon tolle Projekte realisiert wie eine Bienenhütte, den Tanzboden fürs Attler Herbstfest, einen Kugelstoß-Ring für den TSV Wasserburg und Verkaufshütten”, erklärt Betreuer Vinc Füss. „Mit den geplanten Maschinen haben wir nun ganz neue Möglichkeiten.” BS

Foto (von links): David Lipp, Hans Bartsch, Hilmi Cansizoglu, Alexandra Hilz, Max Sepin, Johannes Eisgruber, Bernhard Gutschmidt, Hilde und Josef Schindecker.

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Ein Kommentar zu “Der 80. kam der Förderstätte zugute

  1. Respekt, tolle Geste….

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