Bayerischer Lausbubencharme auf der Bühne

Premiere von „Die Abenteuer von Huckleberry Finn“ der Theatergruppe Rechtmehring ein voller Erfolg

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Gemeinsam mit dem kreativen Lausbuben Huckelberry Finn und dem Sklaven Jim auf dem Floß den Mississippi entlang rudern. Bei der Premiere zum Stück „Die Abenteuer von Huckleberry Finn“, sorgte die Theatergruppe Rechtmehring für viele Lacher im bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrheim.

Barfuß, mit Strohhalm im Mund und bekanntem Lausbubencharme: Mit seinen kreativen Lügengeschichten schleicht sich Huckelberry Finn, gespielt von Benjamin Moser, durch die Welt. Und diesmal ging es mit dem Sklaven Jim, gespielt von Sandro Murru, auf dem Floß den Mississippi entlang – auf bayerisch.

 

 

„Wir laden euch ein auf eine Reise“, eröffneten die Regisseure Bernhard Schmid und Jutta Fürstenberger einen Abend mit liebevollem Bühnenbild, authentischen Kostümen und charmantem Witz. Im diesjährigen Stück der Theatergruppe Rechtmehring wurde auf jedes Detail geachtet.

 

 

Die 16 Schauspieler, die in insgesamt 23 verschiedene Rollen schlüpften, entführten in eine Zeit, in der Sklavenhandel noch Normalität war. Trotz des ernsten Themas schaffte es das Stück mit lustigen Szenen das Publikum zum Lachen zu bringen. Es zeigten auch Blut und nackte Haut – auf seine eigene witzige Art. Besonders schön: Fast alle Figuren sprachen Bayerisch, was auch gerne für den komödiantischen Effekt genutzt wurde. So heißt es in schönem Hochdeutsch natürlich nicht „Ha?“ sondern „Wie bitte?“

 

 

Gesang, dezente Soundeffekte und das kreative Spiel mit Bühne und Licht rundeten das Stück ab. In der Pause konnte sich das Publikum, begleitet von der Theatermusik, Brotzeit, Leberkässemmeln oder – thematisch passend – Mohrenkopfsemmeln schmecken lassen. Nach der Aufführung öffnete noch die Theaterbar.

 

 

Wer gemeinsam mit Huck und Jim auf Abenteuerreise gehen will, es sind noch weitere Aufführungstermine geplant:

Freitag, 24. Januar um 20 Uhr
Sonntag, 26. Januar um 18 Uhr
Samstag, 1. Februar um 20 Uhr
Sonntag, 2. Februar um 20 Uhr

 

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