Autofreie Altstadt: Chancen und Risiken?

„Arbeitskreis Klima” von Rio konkret lädt zur Diskussion ins „Street-Café“ in der Hofstatt

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Der im Juli gegründete „Arbeitskreis Klima” vom Aktionsbündnis„Rio konkret” möchte aktiv an der Klimawende in Wasserburg mitwirken. Denn die Stadt Wasserburg wird das selbstgesetzte Klimaschutzziel 2020 (minus 40 Prozent Kohlendioxid) voraussichtlich deutlich mit minus zehn Prozent (Stand 2013) verfehlen. Mit einem Street-Café zum Thema „Ihre Ideen für die Zukunft – Wie kann ein lebenswertes Wasserburg in 20 Jahren aussehen?“ lädt „Rio konkret” nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich …

… selbst einzubringen und Wasserburgs Zukunft mitzugestalten. Das übergeordnete, hochaktuelle Thema der Beteiligungsaktion ist die Wasserburger Altstadt und wie hier ein mögliches klimafreundliches Verkehrskonzept aussehen könnte.

Am Samstag, 31. August (Ersatztermin bei schlechtem Wetter: 7. September), wird in der Wasserburger Hofstatt in der Zeit von 10 Uhr bis 13:00 Uhr an unterschiedlichen Thementischen jeweils 20 Minuten diskutiert. Dort stehen unter anderem folgende Fragen zur Diskussion:

  • „Altstadt der Zukunft – Wie könnte eine lebenswerte und CO2-neutrale Wasserburger Altstadt in 2035 aussehen?“
  • „Verkehrskonzept der Zukunft – Wie könnte ein klimafreundlicher Verkehr in Wasserburg in 2030 aussehen?“ und
  • „Autofreie Altstadt – Welche Chancen und Risiken gibt es und welche Lösungsansätze?“.

 

Interessierte und Betroffene setzen sich an einen der Tische und bringen hier ihre Vorschläge ein. Nach der festgelegten Zeit können die Plätze getauscht und an den nächsten Tisch gewechselt werden. So können unterschiedlichste Meinungen und Vorschläge besprochen werden. Mitglieder des „Arbeitskreises Klima“ moderieren jeweils die Diskussionen. Die Ideen und Ergebnisse werden direkt auf die Tischdecken notiert und im Anschluss veröffentlicht bzw. der Stadt Wasserburg überreicht.

Der „Arbeitskreis Klima” von „Rio konkret” lädt alle Interessierten und Betroffenen zu einem konstruktiven Austausch herzlich ein.

 

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10 Kommentare zu “Autofreie Altstadt: Chancen und Risiken?

  1. Was hat denn der Verkehr in Wasserbuergs Altstadt mit dem Klima zu tun?

    Diese Mikrokleinstmengen an Kohlendioxid sind doch von NULL Relevanz im Vergleich zum Gesamtverkehr in und um Wasserburg.

    Zudem: Wenn man in der Altstadt Kohlendioxid einspart, wird es halt anderswo verbraucht. Es verhält sich genauso wie bei den Strassensperren für Dieselautos, man umfährt dann halt diese Straßen und verbraucht noch mehr Treibstoff.

    Und: Das Verkehrstema Wasserburger Altstadt betrifft die Bewohner der Altstadt. Es langt wenn sich die GEWÄHLTEN Vertreter, nämlich der Stadtrat positioniert, eine Rio konkret wurde von keinem Wasserburger Bürger gewählt! NICHTS ALS WICHTIGTUEREI! einer Organisation, die eigentlich keiner braucht – und schon gar nicht die Altstadtbewohner. Ein Altstadtbewohner kann sich schon selbst positionieren und braucht keine selbsternannten Besserwisser die über ihn bestimmen wollen.

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  2. Altstadtbewohner

    Erhard, da bin ich ganz deiner Meinung.

    Wenn sich ein Bündnis aus Altstadtbewohnern oder Gewerbetreibenden aus der Altstadt positionieren würde, könnte ich das ja noch verstehen.

    Die Meinung von Rio konkret ist hier absolut nicht gefragt, da sie nicht den Willen des Wasserburger Bevölkerung und schon gar nicht den Willen der Wasserburger Altstadtbewohner abbildet.

    Kommunalwahlen finden statt, damit die Bürger ihre Vertreter wählen, die dann für folgende Legislaturperiode die Geschicke der Kommune lenken.

    Manche meinen scheinbar je lauter sie schreien oder je mehr Unterschriften sie für ihr Anliegen sammeln (ganz egal ob von Betroffenen oder Unbeteiligten) um so richtiger wäre ihre Ansicht.

    GRUNDFALSCH !

    Der Bürgermeister samt Stadtrat ist gut beraten, seine hoheitliche Aufgabe als Bürgervertreter aller Stadtbewohner und insbesondere Betroffener ernst zu nehmen und nicht demjenigen Recht zu geben, der am penetrantesten oder am lautesten schreit.

    Es gibt in Wasserburgs Altstadt viele ältere Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind, da sie ihre Einkäufe nicht zu Fuß nach Hause tragen können. Sollen diese Menschen jetzt alle in ein Altenheim ?

    Zu bedenken ist auch, dass gerade ältere Menschen nicht im Internet vertreten sind und sich auch eher keiner Unterschriftenaktion anschließen. Sie gehen wählen und erwarten, dass der gewählte Volksvertreter ihre Interessen wahrnimmt.

    Es kann und darf nicht sein, dass immer mehr “Gscheidmeier” ihre persönlichen Interessen mit lautem Brüllen, vor allem auch im Internet, rücksichtslos durchsetzen können.

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  3. @ Erhard, @ Altstadtbewohner:
    Das Aktionsbündnis Rio konkret bietet mit dem „Streetcafe“ eine Plattform, um Meinungen zu einem klimafreundlichen und lebenswerten Wasserburg zu sammeln, nicht mehr und nicht weniger. Das Bündnis möchte sich nicht anmaßen, hier „den Willen der Wasserburger Altstadtbewohner“ abzubilden und sammelt auch keine Unterschriften. Sollten die im Rahmen der Aktion gesammelten Ideen und Ansichten (im besten Falle auch konträren Ansichten) eine Entscheidungshilfe für irgendjemanden darstellen, wäre das wünschenswert.
    Das geht eigentlich alles aus dem Artikel hervor. Auch dass die autofreie Altstadt nur ein Thema von dreien ist und das Thema von mehreren Seiten betrachtet wird.
    Sie können hingehen und ihre Sichtweise einbringen oder wegbleiben. Vielleicht haben Sie ja auch einen besseren Vorschlag, wie man verschiedene Ansichten von Bürgern sammeln kann (nur alle 6 Jahre wählen gehen genügt vielen Menschen halt nicht). Aber Sie können bitte nicht andren vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Übrigens: Die einzigen, die hier BRÜLLEN, sind Sie.
    Und Ehrhard, dass jeder gefahrene Kilometer mit dem Auto, auch unnötigerweise der Parkplatzsuchverkehr, klimaschädlich ist, dürfte klar sein. Rio konkret reicht es nicht, nur die Altstadt zu betrachten, sondern möchte die gesamte Stadt in den Blick nehmen.

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  4. @ Robert Obermayr:
    Nein, weder Erhard noch Altstadtbewohner haben hier gebrüllt oder versucht etwas vorzuschreiben.
    Das was Sie, Herr Obermayr, schreiben ist eine reine Verdrehung der Tatsachen.

    Rio konkret will auf sich aufmerksam machen.
    Rio konkret geht an die Öffentlichkeit.
    Rio konkret versucht hier Interessenten zu finden um dann so tun zu können, als würde das Bündnis im Namen anderer handeln (selbst wenn nur 3 Teilnehmer vor Ort wären).

    Sowohl Erhard wie auch Altstadtbewohner haben nur ihre Meinung kund getan. Wenn Sie unterstellen, hier würde jemand etwas erzwingen wollen ist das völlig unangebracht, absurd und schon gar nicht seriös.

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  5. In der Tat ist in dem Artikel klar und verständlich beschrieben, um welche Aktion es sich handelt. Ich konnte auch beim zweiten Mal Lesen keinen Satz finden, in dem steht, dass älteren Stadtbewohnern das Autofahren verboten werden soll. Die Aktion ist meiner Meinung nach sinnvoll und begrüßenswert – jeder kann Vorschläge vorbringen und diskutieren. Das bringt ganz sicher mehr, als auf der Kommentar-Seite rumzuschimpfen.

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  6. Also komplette Großschreibung wird ja in Internetkommentaren i.d.R. als Brüllen interpretiert. Insofern haben sowohl der Erhard als auch der Altstadtbewohner sehr wohl teilweise gebrüllt.
    Übrigens habe ich auch schon Kommentare zum Thema “Verkehr in der Altstadt” gelesen, wo es hieß, was sich der Stadtrat anmaßt, darüber zu diskutieren, wo doch die meisten Stadträte gar nicht in der Altstadt wohnen würden und überhaupt könne man so etwas ja gar nicht ohne ausführliche Bürgerbeteiligung angehen. Jetzt entdeckt man plötzlich und unerwartet die repräsentative Demokratie für sich. Seltsam: weder der Erhard , noch der Altstadtbewohner, noch die Erna haben sich so aufgeregt, als sich die Vertreter des WFV massiv positioniert haben. Sind das etwa gewählte Vertreter?

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  7. I versteh ehrlich gsogt a need, wos an der Aktion so schlimm sei soi. Dient der Meinungsfindung.

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  8. Naja, die Hauptbegründung warum Rio Konkret nicht der richtige Ansprechpartner für solche Themen ist: Rio Konkret erwirtschaftet so gut wie nix – während der Wirtschaftliche Verband beispielsweise dafür u. a. dafür sorgt, dass in Wasserburg überhaupt irgendwas funktioniert.

    Was denkt ihr wohl, wer das Geld erwirtschaftet, mit dem die Stadt Wasserburg überhaupt existieren kann? Die Wirtschaft und die Unternehmen …

    Komisch, immer die, die nix erwirtschaften, wollen den Oberlehrer machen – bestimmend sein – während sie andere, die das alles durch Arbeit ermöglichen, zum Miesepeter machen wollen.
    Unmöglich!

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  9. Kann man aber auch anders sehen, die die was erwirtschaften, sehen oft eben nur die wirtschaftlichen Interessen. Da gibt es aber auch noch einige andere Bedürfnisse. Warum soll nicht jemand ‘aussenstehendes’ also bei der Meinungsfindung helfen. Eben grade weil gemeinnützig, ein neutraler Verein.

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  10. @Bernhard Wenn sie schon von Wirtschaft und Unternehmen reden, dann erwähnen sie auch die Beschäftigten. Ohne diese fuktioniert erstmal gar nichts. Aber warum sie den Wasserburger Bürgerinnen und Bürger, die sich treffen wollen um darüber zu diskutieren wie die Zukunft der Stadt aussehen soll, es absprechen, weil der Veranstalter nicht der WFV ist, verstehe ich nicht. Bei einer solch eindimensionalen Aussage darf man durchaus überlegen wer denn jetzt den Oberlehrer spielen möchte. Und warum werden immer diese Fahrverbote ins Spiel gebracht? Das fordert ja nun überhaupt niemand. Was die Hofstatt z.B. anbelangt und dort wohne ich, stellte man dem ISEK nach fest, dass der dortige Verkehr überdurchschnittlich Parksuchverkehr ist und diesbezüglich wird man ja wohl noch überlegen dürfen, ob man den dort rausbekommt oder nicht. Warum über diese Frage ihrer Meinung nach nur der WFV diskutieren dürfte, erschließt sich mir nicht direkt. Aber vielleicht treffen wir uns ja am Street Café, dann können sie mir ihre Sicht der Dinge nochmal erklären.

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