Auch samstags soll man sich trauen können

Bürgersprechstunde: Wasserburger Gastronomen stellen Antrag an die Stadt

image_pdfimage_print

huber_rathaus_kEinen offiziellen Antrag haben verschiedene Wasserburger Gastronomen, darunter Maik Oehlke und Maria Schmid-Oehlke vom Restaurant Herrenhaus, bei der jüngsten Bürgersprechstunde im Wasserburger Rathaus eingereicht. Es geht um die Trauung von Brautpaaren, die in Wasserburg bisher an Samstagen nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Weil an Samstagen kaum oder gar keine standesamtlichen Trauungen in Wasserburg stattfinden können, haben verschiedene Gastronomen Umsatzverluste zu verzeichnen. „Die Brautpaare heiraten wo anders, gehen also auch wo anders zum Feiern“, sagen Wirtsleute der Stadt.

Für Wasserburg bedeute dies zudem einen Imageverlust, so Maik und Maria Schmid-Oehlke vom Herrenhaus. Es sei heutzutage nicht mehr zeitgemäß, an Samstagen nur sehr eingeschränkt Trauungen durchzuführen. Dies führe zu einer wirtschaftlichen Benachteiligung vieler Kleinbetriebe in der Stadt.

„Trauungen stellen einen beachtlichen wirtschaftlichen Faktor für viele Kleinbetriebe dar. Nicht nur Restaurants, sondern auch Beherbergungsbetriebe, Floristen, Friseure, Konditoreien, Stadtführer und auch die Stadt Wasserburg selbst könnten davon nur profitieren. Diese Kleinbetriebe tragen in Summe viel zum Image und Bild von Wasserburg für Einheimische und Auswärtige bei.“ Man bitte deshalb um Unterstützung für den Antrag.

Zudem Antrag für mehr Zeit beim Be- und Entladen in der Altstadt

Ebenfalls in der Bürgersprechstunde brachte Christine Deliano für den Wirtschaftsförderungsverband ein Ansinnen der Wasserburger Geschäftsleute an. Die würden es gerne sehen, wenn man fürs Be- und Entladen der Fahrzeug in der Altstadt künftig nicht wie bisher drei, sondern 15 Minuten Zeit hätte.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren