Zwölf Stunden strampeln für guten Zweck

Spinning-Marathon des Vereins „Schellen Sau" in Wasserburg wieder ein voller Erfolg

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In gewohnter Manier stand der letzte Samstag im Januar wieder voll im Zeichen des Spinning-Rads. Zum neunten Mal in Folge gab um 9 Uhr morgens Vorstand Sepp Mayer den Startschuss zu 12 Stunden drehender Schwungscheiben für den guten Zweck. Nur wenige Meter Luftlinie vom bisherigen Veranstaltungsort fand der Marathon des Vereins Schellen Sau in diesem Jahr in der Wasserburger Badria-Halle statt.  

Auch die Badria-Halle bot genügend Platz für über 100 Räder, die in diesem Jahr wieder nach gut 24 Stunden ausgebucht waren. Fahren konnten die Teilnehmer als Einzelfahrer, Zweier- oder Dreierteam. Durch die fleißigen Dauerradler sah man während der ganzen Veranstaltung nur selten leere Räder. Und war doch mal ein Rad frei, so fand sich schnell ein interessierter Zuschauer, der sein Glück auf ein freies Rad probiert hat. Und war doch kein Platz frei, erwies sich der Umzug des Marathons als sehr nützlich. So reiste manche Familie zur Unterstützung mit an und genoss dann ein paar Stunden im Badria.

Das der Spinning-Marathon der Schellen Sau weit über die Wasserburger Grenzen hinaus bekannt ist zeigen nicht nur die teils weiten Anreisen der Teilnehmer. Instruktoren vom Bodensee, aus dem Allgäu und aus Berlin sorgten neben unseren „Residents“ für ein abwechslungsreiches Programm über den ganzen Tag.

Einige Dinge bleiben jedoch Tradition und konnten auch dieses Jahr wieder gezeigt werden. Dazu gehört die legendäre Kartoffelsuppe, der altbekannte Kaiserschmarrn, die Lasagne kurz vor Abschluss und der schier unerschöpfliche Nachschub an belegten Broten, Obst und Gemüse. Auch die zahlreichen Kuchenspenden sorgten für ausreichend Kaloriennachschub. Auch die zahlreichen Kuchenspenden ließen den Energiehaushalt wieder steigen.

Eingeläutet wurde das Zwölf-Stunden-Marathon-Finale – ebenfalls traditionsgemäß – durch den zweiten Vorstand Michael Köhldorfner und seiner inzwischen geschichtsträchtigen „Après-Ski“-Stunde. So manchen müden Beiden wurden bei Partystimmung noch einmal die letzten Reserven herausgekitzelt.

Abschließend bedankte er sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Allen voran der Stadt Wasserburg für die Möglichkeit, den Spinning-Marathon in neuer Location austragen zu können, der Sparkasse Wasserburg für die großzügige Spende und langjährige Unterstützung, der Firma Zosseder für die Hilfe beim Transport der Räder aus den umliegenden Fitness-Studios und auch den Studios Sportpark Fit&Fun Wasserburg, Dorfen, Taufkirchen, Fitnessalm Bad Endorf und dem TSV Babensham für die Leihgabe der Räder. Ebenso galt der Dank allen Teilnehmern, Instruktoren, Kuchenspendern aber vor allem den vielen Helfern vor, während und nach dem Marathon. Nur durch die zahlreichen, freiwilligen Helfer ist es möglich eine Veranstaltung dieser Größe zu stemmen.

Der Erlös des Marathons fließt in die Spendenkasse von „Schellen Sau”. Damit kann der Verein hilfsbedürftigen Kindern und ihren Familien unter die Arme greifen. Es werden zum Beispiel die Kosten für Anschaffungen oder Therapien übernommen, die keine Krankenkasse oder Amt bezahlt obwohl es sinnvolle und richtige Ausgaben wären.

Im nächsten Jahr steht nun der zehnjährige Jubiläumsmarathon vor der Tür. Erste Ideen hierfür hat der Verein „Schellen Sau” längst auf dem Zettel. Die Teilnehmer dürfen somit bereits kurz nach dem Marathon schon wieder gespannt darauf warten bis es wieder heißt „Anmeldung frei“ zum Spinning-Event in Wasserburg.

Christian Huber/ Foto: Sebastian Graßl

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